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Frauenornau, Filial- und Wallfahrtskirche Maria vom Trost

Aus Deckenmalerei-Lab


Dieser Text stammt aus: Bauer, Hermann/Rupprecht, Bernhard: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Band 8: Landkreis Mühldorf am Inn. Hirmer, München 2002, ISBN 978-3-7774-9430-2, S. 92–98, geschrieben von Böhm, Cordula. Original (Passwortgeschützt)
davordanach

Filial- und Wallfahrtskirche, Pfarrverband und Gemeinde Obertaufkirchen, Erzdiözese München und Freising; z. Z. der Ausmalung Erzbistum Salzburg. Frauenornau gehörte zur Hofmark Schwindegg, die im Besitz von Reichsgraf Joseph Franz Xaver Fugger von Schwindegg war. Gericht Neumarkt

Patrozinium: Maria vom Trost (Fest Mariä Heimsuchung)

Zum Bauwerk: Die auf einer Anhöhe östlich des Ortes gelegene Kirche stammt im Außenbau weitgehend aus dem späten 15. Jh. Veränderungen im Innern durch Silvester Mayerhofer, Gerichtsmaurermeister in Neumarkt: 1726 wurden u.a. zwei Fenster auf der N-Seite ausgebrochen, zwei weitere 1729. 1739 Kanzel von Tobias Lackner, Schreiner in Neumarkt, Fassung von Johann Baptist Rabensteiner. 1740 Anbau einer doppelstöckigen Sakristei im S.

Mit dem Aufblühen der Wallfahrt zum Mariengnadenbild wurde 1753/54 der Kirchenraum durch Silvester Mayerhofer barockisiert. Nachdem »zu allem die unumgängliche Notdurft erfordert, daß die gefährlich im Langhaus und Chor sich befindenden Senkel abgebrochen und statt dem ermeltes Gottshaus mit Architektur und Quadratur ausgeziehrt samt den 2 Baarkirch neu verbuzt und ausgeweißt werden«, wurden Ausgaben um 344 fl. ratifiziert. Die Stuckierung ist stilistisch derjenigen in Anzenberg bei Massing/NB äußerst ähnlich und Silvester Mayerhofer bzw. dessen Werkstatt zuzuschreiben. Seitenaltäre 1755 (Kistler Lorenz Schmid von Schwindegg, von ihm auch die vier Figuren Johann Baptist, Johann Evangelist, St. Wolfgang und St. Silvester, Fassung und Altarblätter Franz Anton Fux). Schmiedeeisernes Gitter 1765 (Fassung Anton Zelcker aus Neumarkt). Neuer Hochaltar 1770/71 (Lorenz Schmid und Johann Philipp Wagner, Fassung Augustin Schmid aus Neumarkt), Ausmalung im Chor 1772. Das Datum der Chorausstattung nennt eine Kartusche am Chorbogen Oh / Maria bitt für uns / MDCCLXXI.

Saalbau (12,70×7,50m) zu drei Jochen, eingezogener AR (8,00×6,00 m) zu drei Jochen, dreiseitig geschlossen. Gliederung im LHs durch Pfeiler mit Pilastervorlagen, im AR durch Pilaster. Belichtung im LHs durch 2 hohe Rundbogenfenster von N und 3 von S, im AR durch je 2 in den östlichen Jochen. Oratorium auf der N-Seite des ARs, gegenüber die Sakristei. Doppelempore im W.

Auftraggeber: Franz Lukas Seidl, Pfarrer von Obertaufkirchen (1741–75, Porträt in W1). Eine Votivtafel und ein von ihm gestifteter Kelch befinden sich in der Kirche. Stifter der Ausmalung ist vermutlich Reichsgraf Joseph Franz Xaver Fugger von Schwindegg, der 1756 ein Gelöbnis zum Gnadenbild von Frauenornau machte und auf den sich die Fresken A und W beziehen. Er starb am 16. Juli 1804 im 73. Lebensjahr und war der Letzte seines Geschlechts. Seine Titel auf dem Grabstein in Obertaufkirchen lauten Regierender Herr von Michhausen, Schwindegg und Kirchthambach, S.K.K. Majestät und Sr. Dehfrstl. Dlt. zu Pfalzbayern Kammerherr, General-Lieutenant und Inhaber eines Chevauxlegers Regiment, des gräfl. Fuggerschen Gesamthauses Administrator und Senior.

Autor und Entstehungszeit: Erste Ausmalung 1754/55 (früheres LHs-Fresko, LHs-Kartuschen 1-6). Zuschreibung an Franz Anton Fux (* um 1692 Ort unbekannt, † 1766 Neumarkt).

Zweite Ausmalung 1771 (früheres AR-Fresko B, Wandbilder W1-4). Zuschreibung an Augustin Schmid (* um 1738 München † 1772 Neumarkt).

In den Kirchenrechnungen ist von der Gewölbedekoration nicht die Rede. Die Ausmalung zeigt heute überwiegend den 1879 durch L. Weinmayer (Signatur in A) geschaffenen Zustand.

Daß sich in den beiden Hauptbildfeldern A und B ehemals barocke Gemälde befanden, kann vermutet werden anhand einer Farbskizze des LHs-Freskos, die um 1880 nach Resten des barocken Freskos gefertigt wurde und Porträts der Fugger zeigte. Die Erstausmalung 1754/55 hatte also wohl Votivbilder der Herren von Schwindegg zum Thema (BLfD, Akt Frauenornau, Stellungnahme Konservator Lills von 1937; über den Verbleib der 1937 im Pfarrhof Obertaufkirchen vorhandenen Skizze ist nichts bekannt). Das überlebensgroße, bekleidete Gnadenbild in Fresko A ist bei Freilegungsproben 1954 unter der Madonna Weinmayers konserviert worden und überschneidet sich jetzt mit dieser. Die konventionelle Darstellung stimmt stilistisch mit den Emblembildern 1-6 überein, welche farblich und inhaltlich stimmig den Gitter- und Bandwerkkartuschen eingepaßt sind und daher ebenfalls in die Ausstattungszeit von 1753/55 datiert werden können.

Diese LHs-Bilder A und 1–6 können Franz Anton Fux zugeschrieben werden. Er war 1724/53 im benachbarten Markt Massing/NB ansässig. Durch die zweite Ehe 1753 mit der Neumarkter Malerswitwe Rabensteiner wurde er in Neumarkt ansässig, wo er am 26.11.1766 74jährig starb.

Franz Anton Fux war 1755 in Frauenornau nachweislich beschäftigt. Von ihm sind die Seitenaltarbilder samt den Auszugsbildern. Für das Marmorieren der Seitenaltäre und für »1 großes und 2 kleine Altarblätter mit guten Ölfarben sauber gemahlen« erhielt Fux 255 fl. und 1760 noch zusätzlich 18 fl »umb ein neu mit dem Bildnus des heiligen Liborius AltarBlat«.

Ist das LHs im Zusammenhang mit der Umgestaltung Mayerhofers ausgemalt worden, so weist das Datum am Chorbogen 1771 zusammen mit dem damals errichteten Hochaltar auf eine spätere Ausmalung des Chors hin. W1-4 unterscheiden sich stilistisch von den LHs-Kartuschen. Auch die Themen der Bilder sind Beweis der späteren Entstehungszeit. W1 bezieht sich auf die Lebensgefahr des Grafen Fugger in der Schlacht von Lobositz 14. Oktober 1756, in der er sich der Muttergottes von Frauenornau verlobte. W2 zeigt einen Chorraum, in dem der 1770/72 errichtete neue Hochaltar von Frauenornau abgebildet ist.

A Verlöbnis des Grafen Fugger zur Muttergottes von Frauenornau (L. Weinmayer 1879) mit freigelegter Muttergottes von 1754/55, 1–6 Lauretanische Anrufungen Mariens
W. Bittflehende

Die Möglichkeiten einer stilkritischen Zuschreibung sind aufgrund des komplizierten Zustandes und mangels Vergleichsmöglichkeiten gering. Historisch am wahrscheinlichsten ist ein im Gericht Neumarkt ansässiger Maler, wobei in einer Hofmark auch immer mit einem auswärtigen Maler gerechnet werden kann.

Naheliegend als Autor für die Ausmalung von 1772 ist Augustin Schmid, Werkstattnachfolger von Franz Anton Fux, †3.4.1772 in Neumarkt. Schmid bewarb sich um die Fassung des Hochaltars in Frauenornau. Es ist anzunehmen, daß Augustin Schmid im Zusammenhang mit der Choraltarfassung, für die er 1771 in Frauenornau wohnte, auch die Chorausmalung durchführte. Sein Stil ist, wie die Wandfresken W1-4 zeigen, handwerklich-einfach und zeigt in der Darstellung der heimatkundlichen Szenen zeitgenössische zopfige Tendenzen. Daß trotz des umfangreichen Aktenmaterials um die Altarfassung die Deckengemälde niemals erwähnt werden liegt wohl daran, daß diese im Auftrag des Grafen Fugger gemalt wurden.

Befund

Träger der Deckenmalerei: LHs und AR Tonne mit Stichkappen, im AR abgemuldet

Rahmen: A und B graues verkröpftes Stuckprofil, über das in A die Gewölbedekoration ins Fresko hineinspielt, 1-6 Kartuschen in Band- und Gitterwerk, W1-4 gemalte Kartuschen Technik: Fresko?; A, B, W1-4 polychrom; 1-6 in den Farben der Stuckornamente blau-grün-karmin-weißgelb

Maße: A Höhe 8,70 m; 9,00 × 4,50 B Höhe 8,55 m; 6,00 × 2,80

Erhaltungszustand und Restaurierungen: 1879 wurden die beiden Hauptfresken A und B von Leopold Weinmayer, München, über der alten Ausmalung neu hergestellt, Signatur I. Weinmayer 1879/Renov. 1920.

Das Generalkonservatorium befürwortete zunächst die Neuausmalung über der barocken Ausmalung, »nachdem den ir Frage stehenden Gemälden weder ein hervorragender Kunstwerth noch ein allgemeineres historisches Interesse« zugesprochen wurde, verlangte aber ein Votivbild in Ol zum Andenken an das im Deckengewölbe bisher dargestellte Ereignis. Mit seinem Einwand gegen den Maler Leopold Weinmayer kam es aber nicht durch, da die Ausmalung aus privaten Spenden finanziert wurde. Ebensowenig verhindern konnte es die Herstellung eines neuen Kreuzwegs in alter Rahmen durch Weinmayer und den Einbau von bunten Glasfenstern im Chor. Die ziemlich ruinierten barocken Wandbilder W1-4 wurden restaurativ erneuert, die Kartuschen 1-6 mit neuen Symbolen übermalt. Die ganze Ausmalung wurde in Leimfarben ausgeführt.

Bei der Renovierung 1920 durch Kunstmaler Mayrhofer, München, und Kaspar Auer, Dorfen, wurden die Kartuschen »in ihrem ursprünglichen Zusammenspiel von Stuck und ornamentaler Malerei« freigelegt und die Ölvergoldung des Stucks entfernt. Die Anweisung zu den Deckenbildern lautete »An den vollständig mit Leimfarbe übermalten und veränder ten Deckenbildern ist zu untersuchen, wieviel von den alter Freskobildern noch vorhanden ist und ob eine Restaurierun sich überhaupt ermöglichen läßt«. Die Größe des barocken Bildes im Schiff konnte nicht mehr genau festgestellt werden. Bezüglich der Wandmalereien W1-4 im Chor ergab der Befund, daß die alte Freskomalerei größtenteils abgefallen war und die mit Leimfarbe übermalten Bilder beizubehalten seien.

Bei der letzten Restaurierung 1954 durch Fa. Ludwig Keilhacker, Taufkirchen, und Alban Wolf, München, wurden die Deckenbilder A und B aufgehellt und in Fresko A eine Darstellung des Frauenornauer Gnadenbildes unter der nazarenischen Muttergottes freigelegt. Die Wandbilder wurden vor Übermalung befreit, ohne ausgebessert zu werden - Fehlstellen wurden belassen -, und die dazugehörigen Schriftkartuschen freigelegt. Die Symbolfresken 1-6 zeigen vereinzelte Risse, Verschmutzungen und Abblätterungen, wirken aber relativ original, die Wandfresken W1-4 zeigen eine fleckige Oberfläche und zahlreiche kleine Grau- und Fehlstellen; bei W4 ist gerade noch der Bildgegenstand erkennbar.

Beschreibung und Ikonographie

Das Gewölbe ist mit einer sehr zarten Band- und Gitterwerkornamentik in weißlichen Karmin-, Blau- und Grüntönen überzogen, die sich mit dem Hauptfresko an einzelnen Stellen durch hellblau gefärbte Medaillons verbindet. Der Stuck zeigt für die 50er Jahre des 18. Jh. veraltete, aber doch anmutige Motive.

A VERLOBNIS DES JOSEPH GRAF FUGGER ZUR MUTTERGOTTES VON FRAUENORNAU Das Fresko ist von L. Weinmayer 1879 gemalt, dürfte aber, wie das freigelegte Gnadenbild der Originalfassung zeigt, auf eine Darstellung gleichen Inhalts zurückgehen. Vor dem Schloß von Schwindegg, das hinter einer mannshohen Mauer zwischen Laubbäumen aufragt, ist der Graf mit seiner Familie versammelt, rechts seine Gemahlin Adelheid, geborene von Taufkirchen (* um 1740 † 21. 2. 1828), in der Mitte vermutlich die beiden Töchter. Der tote Sohn liegt als Wickelkind auf einer Bahre. Sie flehen zur Muttergottes, die in einem weitgefaßten Engelreigen in Wolken schwebt. Im Gegensatz zu der freigestalteten Madonna Weinmayers bezieht sich die Madonna der barocken Originalfassung eindeutig auf das Frauenornauer Gnadenbild, das bekleidet und bekrönt ist und das Jesuskind auf dem linken Arm hält.

Der lokalen Überlieferung nach war Joseph Graf von Fugger der Stifter der Ausmalung, die auf ein Gelübde zurückging (s. W1). Nach seiner Rettung soll er jeden Samstag, wenn er in Schwindegg war, zu der Wallfahrtskirche geritten sein. Der Darstellung zufolge war sein männlicher Erbe im Kindesalter gestorben, und er bittet mit seiner Familie um einen weiteren Erben. Der 1780 geborene Reichsgraf Joseph Maria starb jung am 1.6.1796 (Grabplatte in Obertaufkirchen).

B GELÜBDE DES RITTERS SEBASTIAN VON HAUNSPERG Ähnlich angelegtes Votivbild wie A. Schauplatz ist der Hang von Frauenornau mit der Nordansicht der Kirche, darüber die Madonna im Kreise von Engeln. Im Vordergrund knien, deutlich historisierend wiedergegeben, der Ritter und seine Gemahlin. Er hält den Votivgegenstand, die Ketten seiner Gefangenschaft, in der Hand. Links von der Kirche ist stark verkleinert die Szene seiner Gefangennahme wiedergegeben: der Ritter, schon in Reichweite der Kriegszelte, wird auf dem Pferd angegriffen und überwältigt.

W. Wallfahrt nach Frauenornau

Der Edle Sebastian von Haunsperg, der 1580 die Hofmark als Nachfolger des verstorbenen Veit von Pappenheim gekauft hatte, ist der Erbauer des noch bestehenden Renaissance-Schlosses Schwindegg. Er war Inhaber des Ordens vom Heiligen Grab in Jerusalem und des Katharinenordens. Er stammte aus dem Isengau und verlobte sich zum Gnadenbild Maria vom Trost in Frauenornau, als er am 7. Oktober 1571 in der Schlacht von Lepanto in türkische Gefangenschaft geriet. Nach seiner Befreiung brachte er die 15 Pfund schwere Kette seiner Gefangenschaft zu dem Wallfahrtsort, wo sie von einem lebensgroßen Engel rechts am Altar gehalten wird, zusammen mit seiner Offiziersschärpe und den Sporen (Inschrifttafel Solve vincula reis! Aus tiefer Verehrung und Dankbarkeit gegen die allerseligste Himmelskönigin hat der edle und gestrenge Ritter von Jerusalem, diese in der türkischen Gefangenschaft getragenen Fesseln 15 Pfund schwer wegen glücklicher Befreiung aus selber hier um das Jahr Christi 1595 aufhängen lassen). Seine Gemahlin, Magdalena von Alt, zog nach dem Tod ihrer vier Kinder und ihres Ehemanns († 1608, Grabplatte in Obertaufkirchen) nach Landshut. 1627 kam die Hofmark an die Grafen Hörwarth von Hohenburg und über deren Erbin Anna Regina 1655 durch Heirat an das Geschlecht der Grafen Fugger

W. BITTFLEHENDE In verschiedenen Nöten verloben sich Bittsteller der Maria vom Trost: Von links kommt ein Offizier mit Zopfperücke heran, blickt zum Gnadenbild auf und präsentiert ihm die Ketten seiner Gefangenschaft. Helm und Schwert hat er abgelegt. Ihm gegenüber kniet eine vornehme Frau und weist bittend auf das kranke Kind, das vor ihr liegt. Am rechten Bildrand kriecht ein Mann in Pilgertracht, zu dessen Füßen ein steinernes Kreuz zu sehen ist. Hinter ihm hält ein Mann seine Krücke empor. Man darf in den beiden Hauptfiguren wohl den Ritter von Haunsperg und seine Gemahlin Magdalena Alt sehen, deren Kinder alle im Kindesalter starben. Bedrängten ist der Orth / hier der sichere Zufluchts port.

W. RETTUNG DES GRAFEN FUGGER Die Darstellung bezieht sich auf die Schlacht bei Lobositz im Siebenjährigen Krieg, in der Graf Joseph von Fugger verletzt aus Todesgefahr errettet wurde. Inschrift rechts unten im Bild Bei Lobosiz den 14. Oktober 1756. Fugger erhielt von einem preußischen Dragoner, den er aber im nächsten Augenblick erschoß, einen so kräftigen Schlag über die Schläfe, daß er bewußtlos zu Boden sank. Sein Knecht Sebastian holte einen Feldscher, der seine Wunde versorgte. In seiner Not verlobte sich Fugger zum Gnadenbild von Frauenornau. Auf dem Bild nahen von links die Preußen, von rechts ziehen die Bayern in grünen Röcken heran, als ihr Anführer der Graf, der fallend von seinem Knecht aufgehalten wird. Dich Graf Joseph Fugger in Streit / Maria hat vom Todt befreit.

W WALLFAHRT NACH FRAUENORNAU Auf einem Hang steht die Kirche mit der Nordseite inmitten von reifen Kornfeldern, Büschen und Rainen, eine Treppe führt zu ihr empor. Von unten und von links oben nahen je eine Wallfahrerprozession. Muetter mit dein Gnaden Blick / beschitze uns vor all Unglick.

Quellen und Literatur

BHStA, Landshuter Abgabe 1993 Nr. 844/845

StAL, Pfleggericht Neumarkt, Kirchenrechnungen Pfarrei Obertaufkirchen, Filialkirche Unterornau.

StAM, LRA 51870: Baureparaturen an der Filialkirche Unterornau 1863; 51877: Restaurierung der Decken- und Wandgemälde 1878/79; 51900: Erweiterung der Pfarrkirche in Obertaufkirchen 1903/11 und Frauenornau, Restaurierung 1920.

AEM, Pfarrakten Obertaufkirchen, Filiale Frauen- oder Unterornau.

AEM, Tauf-, Heirats- und Sterbematrikeln der Pfarrei Neumarkt St. Veit.

Mayer-Westermayer, Bd 2, S. 152

KDB I, OB (3), S. 2167.

Historischer Atlas Bd 36, Mühldorf (Helmuth Stahleder), München 1976, S. 188 f., 246.

Dehio 1990, S. 301 f.

Nebel, Elga, Pfarrverband Obertaufkirchen, Schwindegg, Oberornau. iP Kunstführer 1997, S. 4-9.

C. B.