Dieser Text stammt aus: Bauer, Hermann/Rupprecht, Bernhard: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Band 2: Die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach. Hirmer, München 1981, ISBN 978-3-7991-5834-3, S. 454, geschrieben von Bachter, Falk, Bauer-Wild, Anna, Böhm, Cordula, Lüdicke, Lore und Sinkel, Kristin. Original (Passwortgeschützt)
davordanach

AURACH

Kapelle, Gemeinde und Pfarrei Fischbachau, Erzdiözese München und Freising; z. Z. der Ausmalung Klosterhofmark Fischbachau

Zum Bauwerk: Bau 18. Jh.; Raum (5,40 × 3,30 m) zu zwei Jochen mit dreiseitiger Altarnische. Nach SW gerichtet

Autor und Entstehungszeit: Als Autor kommt in Frage Johann Baptist Pöheim (* 1752 Westerndorf † 1838 Aibling), der Maler der benachbarten Kapellen in der ehem. Klosterhofmark Fischbachau, Hagnberg (S. 511 f.), Osterhofen (S. 535f.) und Bayrischzell (S. 460–62). Das Deckenbild stimmt stilistisch mit den Deckenbildern Pöheims (um 1785) überein.

Befund

Träger der Deckenmalerei: Tonne Maße: Höhe 3,60 m; 1,50 × 1,50

Rahmen: Die Darstellung ist ohne Rahmung zwischen zwei gemalten, ornamentierten Gurtbogen angebracht

Technik: Secco; polychrom

Erhaltungszustand: Zahlreiche Risse, Feuchtigkeitsstellen, Verschmutzungen. Abblätterungen: schlechter Zustand

Beschreibung

GOTTVATER Im Zentrum des Gewölbes ist in einem Wolkenring Gottvater wiedergegeben, hinterfangen von einer Strahlengloriole. Ein Putto hält die Weltkugel. Das Gewand Gottvaters ist in Blau und Gelb gehalten, in Grün das des Puttos.

Quellen und Literatur

  • i

Brunhuber, Josef, Chronik des oberen Leitzachtales, Birkenstein 1928 ottvater

 

BAYRISCHZELL

Pfarrkirche Seelen- und Wallfahrtskapelle S. 460