Herrenchiemsee, Ehem. Augustiner-Chorherrenstift, ehem. Bibliothek
Im Konventstock gelegen, heute Saal für Veranstaltungen innerhalb des Museums im Augustiner-Chorherrenstift Herrenchiemsee
Zum Bauwerk: Der Konventstock, der östliche Trakt der barocken Vierflügelanlage, wurde 1645–48 unter Propst Arsenius Ulrich (1627–53) durch den Jesuitenbaumeister Jacob Kurrer erbaut (s. BHStA I, PlSlg 199 36; s. Dischinger 1988). An der Ostseite, zum Garten und zum See hin, lagen in allen Geschossen die Zimmer, nach Westen zum Hof die Gänge. Umbau und Einbau eines Bibliotheksaals im Mittelteil des Erdgeschosses 1737/38: Dafür wurde zur ursprünglichen »Recreation Stuben«, die sechs Fensterachsen zählte, ein weiterer im Norden anschließender Raum zu vier Fensterachsen geschlagen (im Plan von Kurrer sind statt dieses einen Raums zwei vorgesehen, ein »Stibl« und eine »Camer« zu je zwei Fensterachsen). Die ehem. Trennmauer zwischen beiden Räumen ist in Ansätzen noch zu sehen. Der Stuck zeigt nicht die gleiche Qualität wie der in der Pfarrkirche Prien (S. 400–10), aber andererseits doch so große Verwandtschaft mit Prien, das man ihn der Zimmermann-Werkstatt zuweisen kann (Bomhard Bd 3, S. 94 f. nennt Thomas Finsterwalder aus Wessobrunn und Emmeram Widmann aus Rott am Inn). Das nördliche Drittel des Konventstocks wurde nach der Säkularisation abgebrochen, so daß der Saal nicht mehr in der Mitte, sondern am nördlichen Ende des heute erhaltenen Baus liegt.
Langgestreckte, zweischiffige, kreuzgewölbte Halle zu fünf Jochen, von Säulen getragen. Zehn Fenster – in jedem Raumjoch zwei – nach Osten zum damals neu angelegten Konventsgarten hin. Über dem Eingang in einer Ornamentkartusche die Inschrift FACIENDI / PLVRES / LIBROS / NVLLVS / EST / FINIS / ECCLE 12 V. 12 (Eccl 12,12: Das viele Büchermachen nimmt kein Ende).
Vor dem Raum im Gang, neben der Tür zur Bibliothek, ist ein Fresko freigelegt, das sich über die Wand bis in den Kreuzgewölbebereich zieht. Es ist sehr ruinös, bis zu einer Höhe von ca. 80 cm völlig zerstört. Von einem gemalten Mauerbogen aus einfachen Quadern umgeben, stellt es eine Landschaft dar, wohl Golgotha, denn in der Mitte ist deutlich die Negativform eines einst dort aufgehängten Kreuzes zu sehen. Links auf einem Hügel sieht man die Stadt Jerusalem, rechts abstürzende Felsen. Die Kreuze mit den beiden Schächern waren offensichtlich nicht dargestellt.
Auftraggeber: Propst Floridus Rappel (1736–59) von Herrenchiemsee, dessen Wappen sich zusammen mit dem Stiftswappen in einer Stuckkartusche an der S-Wand des Saales befindet. Floridus Rappel, der vor seiner Wahl Pfarrvikar von Prien war und dort den Neubau der Pfarrkirche nach Kräften betrieben hatte, verpflichtete als Propst Johann Baptist Zimmermann für seine ehemalige Pfarrkirche Prien. Die Mitarbeiter Zimmermanns beschäftigte er in Herrenchiemsee nicht nur in der Bibliothek, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach auch mit der Ausschmückung der Altöttingerkapelle 1737/38 (Bomhard Bd 3, S. 47 f.; 1819/20 abgebrochen). Im Osten des Konventgeviertes, vor den Fenstern der Bibliothek, ließ er den Konventsgarten neu und reicher anlegen und gab ihm in ...




Autor und Entstehungszeit: Zuschreibung an Johann Zick (*1702 Lachen/Ottobeuren † 1762 Würzburg) 1737/38 Bomhard (S. 94) vermutet in den Fresken eine Arbeit der Zimmermann-Werkstatt. Darauf weist aber nichts hin außer der Tatsache, daß Mitarbeiter Zimmermanns die Bibliothek stuckiert haben. Auch wenn man annimmt, daß die Deckenbilder stark übermalt sind und deshalb die Handschrift Zimmermann oder eines seiner Mitarbeiter nicht mehr zu erkennen ist – so haben doch auch die Bildanlagen mit Johann Baptist Zimmermann nichts zu tun.
Was Balthasar Furtner betrifft, den damals noch in Tuntenhausen ansässigen Maler, der in der fraglichen Zeit bereits in lockerer Verbindung mit der Zimmermann-Werkstatt in Hohenaschau und Herrenchiemsee arbeitete, so weiß man zwar, daß er 1738/39 in Herrenchiemsee anwesend und mit der Fassung eines Tabernakels für die Altöttingerkapelle beschäftigt war. Er war auch persönlich mit Zimmermann-Mitarbeitern verbunden: Emmeram Widmann war 1737 sein Trauzeuge in Tuntenhausen. Aber auch mit Furtner haben die Deckenbilder der Bibliothek nichts zu tun.
Charakteristisch für diese Deckenbilder ist zunächst, daß sie – ganz abgesehen von Übermalungen der Restaurierung – in der

Farbigkeit eher wie Ölbilder als wie Fresken wirken. Der Autor bevorzugt stumpfe und branstige Farben wie Braunrot und Ockerbraun, und kontrastiert diese mit kaltem Blau. In den Bildanlagen arbeitet er gern mit überraschenden Effekten, er sucht Silhouettenwirkungen, indem er bewegte Umrisse vor leere Flächen setzt. Er läßt Darstellungen gern vom Rahmen überschneiden.
In diesen Eigenheiten, auch wenn sie zum Teil in der Bibliothek nur im Ansatz zu sehen sind, stimmen die Bilder mit den Fresken in der Rossackerkapelle in Rosenheim überein (S. 421), die Johann Zick 1737 malte. Dazu kommen Übereinstimmungen mit Figurenstücken. Sowohl in der Rossackerkapelle als auch in der Klosterkirche von Raitenhaslach, die Zick der Zimmermann-Werkstatt zuschreiben. Schon von daher ergibt sich für die Bibliothek in Herrenchiemsee die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zusammenarbeit
Befund
Träger der Deckenmalerei: A–E, 1–12 Kreuzgewölbe Rahmen: A–E Stuckprofilrahmen, 1–12 Stuck-Ornamentkartuschen Technik: Fresko; polychrom Maße: A–E Höhe 4,30 m; 3,20 x 2,30


Erhaltungszustand und Restaurierungen: Bei einer früheren Restaurierung (1947/48? Bomhard S. 94) wurden die Decken bilder, die ursprünglich in Freskotechnik gemalt waren, mit Ölfarben übermalt. Bei der letzten Restaurierun
Beschreibung und Ikonographie
A SAPIENTIA DIVINA Links steigt über mehreren in Bild einführenden Stufen eine Zierarchitektur auf, die mit dra pierter Säule und seitlicher Balustrade die Rahmung für den Thron der Sapientia Divina abgibt. Diese ist als weibliche Gestalt dargestellt, in Turban und mit Hermelinkragen über dem blauen Gewand, während ihre Manteldraperie ein kräftiges Rot zeigt. Sie hält die Feder in der Linken und die Rechte sinnend an die Stirn gelegt. Ihr gegenüber liegt auf einem geschwungenen, blumengeschmückten Sockel Krone und Zepter. Zwischen den düsteren Wolken des Himmels ist die Sonne zu sehen, außerdem ein großer Adler. Auf einer Schriftrolle zu seiten der Allegorie steht EST ENIM / HAEC (SAPIENTIA) SPECIOSIOR SOLE / SAP.7. (Denn sie
B ECCLESIA Vor düsterem Himmel, der sich am oberen Bildrand zu einer hellen Glorie öffnet, thront auf Wolken die

Gestalt der Ecclesia in Tiara und päpstlichen Gewändern, die Schlüssel Petri hoch erhoben; ein Putto neben ihr hält den dreifachen Kreuzstab. Weitere anbetende Putten (kaum mehr sichtbar) am Rand des Glorienbereichs lassen vermuten, dass dort ursprünglich die Dreifaltigkeit dargestellt war. Unten links von der Figur ist in einem Ausblick der Petersdom mit Kuppel und dem Obelisk davor zu sehen. Ecclesia hält mit der Linken ein geöffnetes Buch mit der Inschrift ECCE PLUSQ/:AM / SALOMON / HIC./ Math. 12. (Und siehe, hier ist mehr als Salomo; Mt 12,42).
C PAULUS Auf Wolken thront die große Gestalt des Apostels Paulus, auf den von oben, wo sich der Himmel auflichtet, Strahlen fallen. Er trägt ein weißes Gewand und eine karminfarbene Draperie, die nach oben, weißlich aufgehellt, bauschig aufflattert. Ein Putto hält neben ihm Palme und Schwert, ein zweiter ein geöffnetes Buch mit der Inschrift NOBIS AUTEM / REVELAVIT DEUS / PER SPIRITUM SUUM./ 1. Cor.2. (Denn uns hat es Gott offenbart durch den Geist; 1Cor 2,10).
D AUGUSTINUS Auf Wolken thront der hl. Augustinus und hält in der Hand das brennende Herz, sein Attribut, empor zur Dreifaltigkeit, die oben im Bild neben einer hellen Glorie am Rand der Wolken dargestellt ist. Augustinus trägt über dem Chorhemd nur den Schulterkragen; auch die begleitenden Putten halten keine bischöflichen Abzeichen. Einer von ihnen weist auf die Inschrift in einem geöffneten Buch neben dem Heiligen HAERETICOS / PERPETUO IN-SECTATUS / ET CORAM ET SCRIPTIS / in vita. (Die Ketzer hat er immer verfolgt, in Wort und Schrift.)
Rechts neben Augustinus fliegt ein Putto, der mit einem Flammenbündel Ketzer bekämpft: aus den Flammen zuckt ein Blitz nieder und trifft eine nackte männliche Gestalt mit brennender Fackel und einen schwarzgekleideten jungen Mann in der Tracht des 16. Jh., die beide am unteren Bildrand stürzend dargestellt sind.
E THOMAS VON AQUIN Thomas, im Habit der Dominikaner, den Stern, sein Attribut, auf der Brust, kniet auf Stufen im Bildvordergrund vor einem rechts aufragenden Kruzifixus, hinter dem ein Tisch mit Büchern zu sehen ist. Vom Tisch hängt eine Schriftrolle mit der Inschrift BENE DE ME / SCRIPSISTI / THOMA./ in vita (der Zusatz »in Vita« ist bei beiden Inschriften D und E Hinweis, dass die zitierte Stelle einer Lebensbeschreibung des Heiligen entnommen ist). Zu Füßen des Heiligen liegt ein geöffnetes Buch, Hinweis auf seine Schriften.
Das Bild zeigt das Gebet des hl. Thomas vor dem Kruzifixus, der zu ihm sprach »Bene scripsisti de me. Quam merceden recipies«, worauf Thomas antwortete »Domine, non aliam nis teipsum«, eine vor allem im Barock häufiger dargestellte Szene (Gut hast du von mir geschrieben, Thomas; welchen Lohn willst du? Herr, keinen anderen als dich selbst).
1-4 VIER EVANGELISTEN Die ganzfigurigen Darstellungen der Evangelisten liegen im südlichen Raumteil der Bibliothek an den Gewölbezwickeln der Ostseite (Fensterseite).
9-12 VERTETER DER VIER FAKULTÄTEN
Durch die Attribute auf den vier Bildern wie auch durch die Figur des hl. Ivo, des Patrons der Rechtswissenschaften, ist die Bildfolge eindeutig als Darstellung der Patrone oder Vertreter der Vier Fakultäten zu bestimmen. Diese Vertreter sind: Für
die Theologie Thomas von Aquin, Johannes Evangelist, Paulus; für die Philosophie Katharina von Siena und Franz Xaver; für die Rechtswissenschaften Ivo Helory; für die Medizin Lukas, Pantaleon, Kosmas und/oder Damian.
9 MEDIZIN Der Vertreter der Medizin ist alt und weißbärtig. Er trägt Gelehrtentracht: einen schwarzen Talar und einen weiten roten Mantel. Er sitzt an einem Tisch und liest in einem kleinen Buch, das er dicht vor die Augen hält (ursprünglich trug er wohl eine Brille). Auf dem Tisch liegen Bücher und eine Sanduhr. Auf einem Wandvorsprung sind im Hintergrund Flaschen und Gefäße zu sehen. Auf die Identität des Arztes weist nichts hin; er entspricht nicht dem Bildtyp des hl. Kosmas.
10 PHILOSOPHIE Der Vertreter der Philosophie ist ebenfalls als bärtiger Greis dargestellt, in weitem pelzbesetztem Mantel. Er liest in einem Folianten; weitere Bücher liegen vor ihm auf dem Tisch, im Hintergrund ist ein großer Globus (zur Philosophie zählten die Naturwissenschaften) zu sehen. Die Identität des Philosophen ist nicht zu klären.
11 RECHTSWISSENSCHAFT Der Vertreter der Rechtswissenschaften, der hl. Ivo Helory, sitzt an einem Tisch mit Büchern. Er trägt Klerikerkleidung und hat eine Mitra bei sich. Am Sockel eines Bücherregals hinter ihm steht DECRETUM / IVONIS (das »Decretum« in 17 Büchern gehört neben der »Collectio tripartita« und den »Pannormia« in acht Büchern zu seinen bedeutendsten kirchenrechtlichen Schriften).
12 THEOLOGIE Im Zusammenhang des Programms muss es sich bei dem Heiligen um einen Vertreter der Theologie handeln. Das ist üblicherweise Thomas von Aquin, aber dieser ist bereits im Hauptbild E dargestellt. Die Bezeichnung »Malleus Haereticorum« wird auf Dominikus oder Vinzenz Ferrer bezogen, die aber Dominikaner sind und mit der dargestellten Figur nichts zu tun haben. Vielleicht muss man »Malleus Haereticorum« nicht auf den Heiligen, sondern auf die darüberstehenden Bücher beziehen, auf die Schriften der Theologen insgesamt, die den wahren Glauben gegen die Häresie verteidigen. Der jugendliche Heilige erinnert vom Darstellungstyp her an Aloysius Gonzaga (jugendlicher Jesuit, Lilie); für diesen aber, Patron der studierenden Jugend, ist der Kampf gegen die Häresie nicht typisch. Die Identität des Heiligen in Bild 4 bleibt ungeklärt.
Zur Ikonologie
Die fünf Hauptbilder des Bibliothekssaals verherrlichen die vornehmste Wissenschaft, die Theologie, und rechtfertigen ihre vorrangige Stellung vor den übrigen Wissenschaften durch die Darlegung ihres göttlichen Ursprungs. Der Zyklus beginnt mit der Darstellung der Sapientia Divina (A) des Buches der Weisheit, die von Anfang an in der Welt war.
Es folgt Ecclesia (B): die Bildinschrift bezieht sich mit dem Hinweis auf Salomon auf Divina Sapientia des Alten Testaments zurück: »Sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören: Und siehe, hier ist mehr als Salomo« (Mt 12,42 in einem Zusammenhang, in dem Christus seine Gesetze über die des Alten Testaments stellt). Durch die Lehren der Kirche, die ja die Lehren Christi sind, ist den Menschen das Erfassen der göttlichen Weisheit über die Erkenntnis Salomos hinaus möglich.

Im Gedankengang des Programms schließt sich die Darstellung des Paulus (C) unmittelbar an: Die im Bild angesprochene Stelle lautet: »Uns aber hat es Gott geoffenbart durch den Geist« (1 Cor 2,10), in einem Textzusammenhang, der sich auf die Weisheit bezieht: »Wir verkünden unserer Verherrlichung vorausbestimmt hat« (1 Cor 2,7). Diesen Punkt der Gedankenführung im Bildprogramm instrumentieren die Darstellungen der Vier Evangelisten (1–4): Ihr Wissen von der Wahrheit stammt noch vom eigenen Augenschein, sie sind ihre eigentlichen Überlieferer. Paulus, der dem Ursprung der Lehre Christi fast ebenso nahe ist, gilt als der erste Theologe, als der er auch im Bild auftritt.
Im Zyklus folgt Augustinus (D) als Vertreter der Kirchenväter, die die Theologie im Altertum repräsentierten: mit Johannes von Damaskus († 749) schließt die Reihe der griechischen, mit Gregor dem Großen († 604) bzw. Isidor von Sevilla († 636) schließt die Reihe der lateinischen Kirchenväter (die Doktrin fordert für den Ehrennamen ›Kirchenvater‹ ausdrücklich auch Antiquitas, s. LThK, Bd 5, Sp. 1042).
Dieser Bildgedanke wird erweitert durch die Darstellungen der Kirchenväter (5–8), wobei die Doppeldarstellung des hl. Augustinus bei der sonstigen Stringenz des Programms etwas irritierend ist.
Der hl. Kirchenlehrer Thomas von Aquin (E) repräsentiert die moderne, die nachantike Theologie – wobei die göttliche

Anerkennung seiner Lehre (»Bene scripsisti de me« »Gut ha du über mich geschrieben«) auch als Bestätigung dafür steht, daß die Theologie eine Erscheinungsform der Göttlichen Weisheit, der Divina Sapientia, ist. Die Darstellung wird ergänzt durch die Vertreter der Wissenschaften (9–12); Philosophie, Rechtswissenschaft und Medizin sind zwar nicht gleichrangig mit der Theologie, aber auch Teil der Göttlichen Weisheit.
Quellen und Literatur KDB I OB (2), S. 1794.
Haager, Georg, Die Bauthätigkeit und Kunstpflege im Kloster Wessobrunn und die Wessobrunner Stuccatoren, in: OAVG 48, 1893/94, S. 404, 456 und 494.
Bomhard Bd 3, S. 86 f., 94 ff. und Tafel 7, sowie S. 334.
Thon, Christina, Kat. Nr. 74, S. 333 f.
Dischinger, Gabriele, Zeichnungen zu kirchlichen Bauten bis 1803 im Bayerischen Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden 1988, Textband S. 95, Nr. 216. Tafelband S. 58, Abb. 216. D 1 ' C
Dehio 1990, S. 420.
Weichslgartner, Alois J. und Elisabeth Ettelt, Herrenchiemsee (= Kleine Pannonia-Reihe Nr. 225), Freilassing 1995, S. 14.
А. В.