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Isen, Pfarrkirche St. Zeno

Aus Deckenmalerei-Lab


Dieser Text stammt aus: Bauer, Hermann/Rupprecht, Bernhard: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Band 7: Landkreis Erding. Hirmer, München 2001, ISBN 978-3-7774-7830-2, S. 169–177, geschrieben von Bauer-Wild, Anna. Original (Passwortgeschützt)
davordanach

Pfarrkirche, ehem. Kollegiatstiftskirche, Markt Isen, Erzdiözese München und Freising. Isen wurde gegründet um 747 als Benediktinerpropstei, die im 10. Jh. erlosch. Wiedergründung im 11. Jh. als Kollegiatstift. Bis zum Ende des 17. Jh. stand neben der Kollegiatstiftskirche eine eigene Pfarrkirche St. Johann Baptist; nach deren Abbruch wurde die Kollegiatskirche auch Pfarrkirche. An der Kirche bestand seit 1660 die Bruderschaft des heiligen Wandels Jesus, Maria und Joseph, seit 1674 die Bruderschaft der immerwährenden Anbetung des allerheiligsten Sakraments und seit 1700 die Marianische Liebesversammlung. Isen war im Besitz einer Zeno-Reliquie; doch kam es, vom traditionellen Zulauf des Volks am St.-Zeno-Fest abgesehen, zu keiner Wallfahrt. Dem Stift waren vier Pfarreien inkorporiert, Isen, Walpertskirchen, Burgrain/Mittbach und Schwindau (1738 anläßlich der Errichtung des Kollegiatstifts St. Wolfgang gegen Lengdorf eingetauscht). Das Stift hatte keine eigene Hofmark. Der Propst, stets ein Freisinger Domherr, war in Isen nicht residenzpflichtig; das Stift wurde vom Dekan geleitet. Säkularisation des Stifts 1802. Ehemalige Fürstbischöflich Freisingische Herrschaft Burgrain

Patrozinium: St. Zeno, Nebenpatronin St. Juliana

Zum Bauwerk: Erste Erwähnung 752. Die heutige Kirche wurde um 1200 nach dem Vorbild des Freisinger Doms erbaut als langgestreckte Basilika ohne Querhaus, mit flachgedecktem Langhaus, halbrunder Chorapsis und zwei im O mit niedrigen halbrunden Apsiden geschlossenen Seitenschiffen, sowie einer großen Krypta. Gotische Vorhalle. Brand 1490, bei der Wiederherstellung wurde das Mittelschiff erhöht und gewölbt. Plünderung der Kirche 1631 durch die Schweden. Der Brand des Marktes Isen 1638 erfaßte die Kirche nicht, doch kam sie wegen der großen Armut des Stifts infolge des Brandes in immer schlechteren baulichen Zustand. 1654 wird sie als »ad rudera sich gleichsamb naigend« beschrieben (AEM, A 115/1). Neben den nötigsten Ausbesserungsarbeiten wurde die hohe Zahl der Altäre reduziert (die Altäre wurden in der Folgezeit immer wieder erneuert, versetzt und verändert). 1697/1701 Barockisierung mit Innendekoration, sowie Erweiterung und Systematisierung der Fenster. Freskierer von Wandfeldern im LHs (nur zwei erhalten), Freskieren der Emporenbrüstung. Der Stuck von 1697/1701 ist im Langhaus an den Hochwänden und an den Seitenschiffgewölben erhalten (nicht im Chor). Er stammt vom Trupp des Wessobrunners Christoph Schäffler, bei dem dessen Stiefsohn, der siebzehnjährige Johann Baptist Zimmermann, von Anfang an mitarbeitete und mit Sicherheit die figürlichen Teile schuf. Dominikus Zimmermann arbeitete ab 1698 (damals dreizehnjährig) in Isen mit (Manual des Dekans, AEM, A 138). Stuckierung des Chors 1697, der Mittelschiffdecke 1698; Fertigstellung des Stucks an der Wölbung des Schiffs und Stuckierung der Hochwände 1699, Stuckierung der Seitenschiffe 1701. Weihe des neuen Hochaltars St. Zeno 1715. 1728 wird die Kirche als »pic turis ... satis decenter et pulchre ornata« beschrieben (AEM, Stiftsakten A 138). In den dreißiger Jahren Veränderung am Stuck in den östlichen Jochen der Mittelschiffsdecke (Chor). Im Vorfeld der 1000-Jahrfeier Baureparaturen (im Dachbereich das Datum 1754) und Veränderungen an der Innendekoration: Neustuckierung im AR wohl von Thomas oder Anton Gläsl, Freising (Frdl. Mitt. Gerhard Koschade, Erding) und Freskierung. Um 1800 wurde die Orgelempore nach vorn erweitert.

Basilikales LHs mit pfeilergetragenen Rundbögen zu sieben Jochen, die beiden östlichen Joche tiefer und im Mittelschiff zu einem Chor für die Kanoniker erhöht; AR zu einem Joch mit halbrundem Schluß und nochmals erhöhtem Bodenniveau. Gliederung der Hochschiffswand durch seichte Pilaster aus der Zeit um 1700. Belichtung über die Hochschiffsfenster und durch zwei hohe seitliche Fenster im Chorschluß. Zwei Seitenschiffe. Empore im Westen, über flacher Front auskragend. Dreischiffige Krypta.

Auftraggeber: Ausmalung 1699

Auftraggeber: der Barockisierung 1696/1701 war Dekan Andreas Wöttinger (* 1641 Isen, Kanonikus 1667, Dekan 1673-1715), unter dessen Amtsführung sich das Stift erholte. Unter ihm wurden die Schulden bezahlt und neues Vermögen gebildet. Mit Recht konnte er 1701 sagen, daß »... a Saeculis das allhiesige Stüfft (nicht) so guett gestandten«. Ermöglicht wurde die Barockisierung zum großen Teil durch den Kanoniker Melchior Riedmayr († 1693), der sein Vermögen von über 3000 fl. der Kirche St. Zeno hinterließ. Wöttinger war sein Testamentsexekutor.

Andreas Wöttinger setzte die Renovierung der mittelalterlichen Kirche gegen viele interne Widerstände durch. 1691 hatte er sich bereits mit dem Plan dazu beschäftigt und einen Steinbruch errichtet: »Den Stainbruch hab ich auf maine eigne Uncosten mit diser Intention angriffen, darmit durch diss Mitl die Stifftskhürchen mit Gibsarbeit kundte außgeziert werden ... « (AEM, A 116/2c). Im Ganzen gab er für die Barockisierung 5894 fl. aus. »Darzue hab ich empfangen obige von des Herrn Riedmayr seel: Verlassenschafft verblibene 3163 fl. Unnd hat die Khürch beygetragen, so mehrernthails an Extraordinari Gföhlen eingangen 1274 fl. Die Benefactores haben beygeschossen 1497 fl.« (AEM, A 138).

Ausmalung und Stuckierung im Chor in den dreißiger Jahren Auftraggeber der Frührokoko-Dekoration im ehem. Kanonikerchor, die nach den Stuckmotiven in die dreißiger Jahre zu datieren ist, war vermutlich Dekan Johann Neff (1705-35), Stifter das Altars zur Schmerzhaften Mutter, der an der Nordseite vor dem Chor stand.

Ausmalung und Neustuckierung im AR 1756

Dekan während der Dekoration im Vorfeld der 1000-Jahrfeier war Philipp Jakob Rauscher (* 1708 in Freising, Kanonikus 1742, Dekan 1749, Resignation 1765, † als Pfarrer von Lengdorf am 14.11.1766). Sein Anliegen war der Ruhm der Stiftskirche, den er durch die 1000-Jahrfeier und die Festschrift beförderte. Der vermögende Matthias Ludwig Michel (* 1681 Inning am Ammersee, 1717 Kanonikus, † 1772) war während

der ganzen Amtszeit Rauschers als Scholasticus der nächste Würdenträger des Stifts und treuer Unterstützer Rauschers im Kapitel. Er war einer der Wohltäter der Kirche und setzte auch in seinem Testament den hl. Zeno und die Armen Seelen zu Universalerben ein.

In den Festpredigten zur 1000-Jahrfeier werden die Kanoniker gerühmt; sie »verwendeten all ihr Vermögen zu Erbauung Zierde, und Schmuck, Ausmahlung dieses Gottes-Haus ... Alle liebten mit David die Zierde dieses Haus Gottes« (Erkantliches Isen, S. 18). Viele Stifter sind in den Predigten mit Namen genannt, die von Stuckierung und Ausmalung leider nicht, obwohl der »kunstreiche Bemsel, mit deme das Lang-Haus prächtigist ausgemahlet« war, und die »zarte Stuckador-Arbeit, deren manigfältig Ein- und Austheilung Herz und Sinn ergözet«, mehrfach und übereinstimmend gerühmt wurden.

Autor und Entstehungszeit:

Ausmalung 1699

Wandfelder im LHs, Emporenbrüstung (W1-2, EB1-2) Zuschreibung an Johann Eustach Kendlbacher (* um 1660 † 1729 München) 1699.

An der Emporenbrüstung befindet sich die Inschrift EXCULTA 1699. Für dieses Jahr vermerkt Dekan Wöttinger in seinem Manual die Stuckierung der Hochschiffwände und die Bezahlung der Freskierung in den dort befindlichen Stuckrahmen: »Dem Maller hab ich par bezalt laut Schein 164 fl. 40 x. Für Khosst, Trunckh, Ligerstatt 10 Wochen 20 fl.«

Vom Zyklus der Wandbilder sind nur zwei erhalten. Komposition und Figurentypen sowie Details – etwa die vielen gestikulierenden Hände – sprechen eindeutig für Johann Eustach Kendlbacher als Autor. Zu diesen Bildern scheinen auch die beiden Bildreste an der Emporenbrüstung (EB1-2) mit ihren Inschriften zu gehören, was vor allem bei der Darstellung des Wasserwunders (EB1) zu erkennen ist, deren Figurenfragmente stark an Kendlbacher erinnern. Von Johann Eustach Kendlbacher sind in Isen zwei signierte (aber nicht datierte) Altarblätter erhalten. Diese, Ecce Homo und eine Pietà, wurden wohl für die beiden Stuckmarmoraltäre gemalt, die Dekan Wöttinger 1696 von den Geldern der Riedmayr-Verlassenschaft um 300 fl. kaufte (Altarblätter 50 fl.).

Ausmalung in den dreißiger Jahren

Zu den Veränderungen im Chorbereich sind keine Quellen bekannt. Mit Sicherheit waren sowohl die beiden Gewölbejoche als auch die LHs-Hochwände 1697 bzw. 1699 stuckiert worden. Ob in den Chorjochen auch Wandbilder angebracht waren, wissen wir nicht. In den dreißiger Jahren wurden dort jedenfalls neue breite Ornamentrahmen um querrechteckige Bildfelder stuckiert. Der Stuck im Gewölbe wurde teilweise abgeschlagen und jochübergreifend ein großes Bildfeld mit anschließenden Bildkartuschen stuckiert. Dieses Hauptfeld und die vier Nebenfelder wurden wie auch die vier Wandfelder damals sicher auch freskiert, doch ist davon nichts Näheres bekannt. Alle diese Felder wurden von 1858/59 von Johann Evangelist Müller übermalt, die Deckenbilder mit Darstellungen gleichen Themas (Auferstehung Christi und die Evangelisten) wie vorher, wie Heilmeier berichtet.

Der Kirchenraum. Deckenbilder von J. E. Müller 1858/59, Chorzwickel von J. Unterleutner? 1755/56, Stuckierung von Christoph Schäffler/ J.B. Zimmermann 1697/1701. Unter den Wandgemälden von 1858/59 ehem. Szenen aus dem Leben des hl. Zeno von J. E. Kendlbacher? 1699

Ausmalung 1755/56

Bildfelder im Gewölbe des AR (1-2, a-b) Autor unbekannt (Joseph Unterleutner?) 1755/56.

Auf diese Ausmalung und Stuckierung bezieht sich wohl der Teil der Emporeninschrift Renovata ao 1756 und die Inschrift am Chorbogen EXCULTA MDCCLV. Die Freskierung der Decke bestand aus einem Hauptbild, Maria Himmelfahrt und

vier Kartuschenbildern, von denen nur die Kartuschenbilder aufgedeckt wurden; das Hauptfeld zeigt noch die Übermalung gleichen Themas von J.E. Müller. Der sehr schlechte Erhaltungszustand und die wenigen Darstellungen machen eine Zuweisung unmöglich. In Frage käme Joseph Unterleutner, dem man die Freskierung der zu Isen gehörigen Pfarrkirche von Lengdorf zuschreiben kann (1761; s.S. 201).

2 St. Lantpert

Befund

Träger der Malerei: Gewölbe um 1500, ohne Rippen und verschliffen. 1-2, a-b liegen an den Gewölbezwickeln des Chors, W1-2 an den Hochwänden des westlichen LHs-Joches. Rahmen: 1-2, a-b unregelmäßige Ornamentkartuschen, W1-2 Stuckleistenrahmen, von einem Drehstab begleitet, der in den Achsen von der umgebenden stark plastischen Akanthusrahmung und den unten abschließenden Kartuschen übergriffen. Technik: Freko: polychrom. Maße: 1-2 Höhe 10,30 m; 1,30×1,20. a-b Höhe 10,30 m; 1,00×1,00. W1-2 Breite 1,60, Höhe 1,90.

Erhaltungszustand und Restaurierungen: Inschriften an der Emporenbrüstung: EXSTRUCTA ao 758. EXCULTA ao 1699. Renovata ao 1756. 1807. 1859. 1896. 1800–02 wurden wegen der Erweiterung der Orgelempore die beiden westlichen Bildfelder übertüncht (»die Symbola vor heil: Zeno vermahlen«). Diese Felder W1-2, von der Emporenbrüstung überschnitten, bewahrten unter der Tünche zwei Darstellungen des Zeno-Zyklus von 1699. Im Vorfeld der 1100-Jahrfeier 1860 Plan einer Reromanisierung der Kirche, der von Joachim Sighardt unterstützt wurde. Der barocke Stuck sollte entfernt werden, was aus Kostengründen glücklicherweise unterblieb. Die Wand- und Deckenfresken des 18. Jh. wurden als »so schadhaft, daß eine Renovation derselben nicht mehr möglich ist« dargestellt (die beiden Fresken W1 und W2 zeigten sich 1910 nach der Aufdeckung allerdings farbfrisch und gut erhalten). Neumalen der Bildfelder durch Johann Evangelist Müller 1858/59, 1860 neuer Hochaltar, 1861 neue Kanzel.

Gründliche Dach- und Dachstuhlreparatur 1895/96, Entfeuchtung des Mauerwerks, Restaurierung des barocken Stucks, von dem schon Teile abgefallen waren, durch den Münchner Bildhauer und Stuckator Franz Hässel. Infrage stand die Wiederaufdeckung der barocken Wand- und Deckenbilder. Man entschied sich aber für die Restaurierung der Malereien Müllers von 1858/59. Aufdecken gotischer Wandgemälde in der Vorhalle 1897 und 1902. Ab 1904 Beseitigung der neoromanischen Ausstattung; neuer Hochaltar und Kanzel, »die sich dem Rokoko anschließen« von Joseph Elsner 1904/05. Aufdeckung und Restaurierung der Wandbilder W1 und W2 1910/11 durch Karl Weinzierl Isen. Die Bilder waren nur wenig beschädigt, Schadstellen befanden sich »weniger in den Körperteilen der Figuren als ir Beiwerk« (IRA).

1932 Durchgreifende Innenrestaurierung, Freilegung der barocken Deckenbilder im Chor (1-2, a-b) durch Prof. Damberger, München. 1962 Restaurierung durch Kirchenmaler Hans Mayrhofer, München. Letzte Restaurierung 1981-83: Wand- und Gewölbeflächen sowie der Stuck waren stark verschmutzt. Restaurierung der Raumschale durch die Firma Ludwig Keilhacker, Taufkirchen an der Vils. Bei der Suche nach der originalen Raumfassung fand man zwei Zustände: den um 1700, bei dem der Stuck grau getönt auf weißem Grund war, und (wohl) den von 1756, wo der Grund leicht rosa getönt und der Stuck teilweise farbig gefaßt war. Man entschied sich für die Rokokofassung und stellte sie wieder her. »In den beiden Jochen vor der Chorbogendraperie wurde eir weiterer, zwischen 1699 und 1756 liegender Fassungszustand festgestellt ... Verbindlich war auch hier die Fassung vor 1756.« Die Bemalung von 1858/59 sollte prinzipiell erhalten werden, sie wurde von Elisabeth Keilhacker 1982 restauriert.

Beschreibung und Ikonographie

Die Ausmalung des Kirchengewölbes, wie sie sich nach den Arbeiten zur Tausendjahrfeier 1760 zeigte, bestand in den Deckenbildern der Auferstehung Christi mit den Nebenbildern der vier Evangelisten vor dem Chorbogen und der Marienkrönung mit den Nebenbildern der heiligen Bischöfe und der Putten im Chor. Die 1697 stuckierten Felder der LHs-Decke hatten (und haben) jeweils nur eine große Stuckrosette in der Mitte.

Laut Heilmaier 1903 wurde die Marienkrönung 1858/59 »ebenso erneuert wie die Auferstehung Christi und die vier Evangelisten«. Nach dem heutigen Befund handelt es sich allerdings nicht um »erneuerte« alte Deckenbilder, sondern um neue Deckenbilder mit (wohl) den alten Themen. Aufgedeckt wurden von der barocken Ausmalung nur C1-2 und Ca-b, die Kartuschenbilder im Chor.

I ST. KORBINIAN Der heilige Korbinian, der Gründer, erste Bischof und Patron der Diözese Freising, trägt Mitra und Pedum und hat sein Attribut bei sich, den Bären mit dem Packsack.

2 ST. LANTPERT Lantpert, der vierzehnte Bischof von Freising († 957), mit Mitra und Pedum und seinem Attribut, dem Lamm. Er ist Mitpatron des Freisinger Doms und auch dort in Fresko B mit Korbinian zusammen dargestellt (s. CBD, Bd 6, S. 70).

a PUTTEN MIT BLUMENKRANZ UND ÖLZWEIG Die Ehrenzeichen in den Händen der Putten in Ca-b beziehen sich auf die großen silbernen Figuren, die auf dem Hochaltar standen, St. Zeno, St. Juliana und St. Walburga (Hochaltarblatt war eine Kopie des Hochaltarblatts in Freising, das Apokalyptische Weib). Der Kranz gilt ihrer Jungfräulichkeit, der Ölzweig ist Attribut Walburgas.

b PUTTEN MIT LORBEER UND PALME Lorbeer und Palme beziehen sich auf den Martyrertod und damit auf den hl. Zeno, der als Martyrer gilt (nicht belegt), sowie auf die hl. Juliana von Nikomedien, die unter Diokletian im Jahr 305 das Martyrium erlitt.

EHEM. ZENO-ZYKLUS An den Hochwänden befinden sich zwölf große Bildfelder in breiten Stuckrahmen, die acht westlichen hochformatig, die vier östlichen zu Seiten des Kanonikerchors querformatig. Die Stuckrahmen der hochformatigen stammen aus dem Jahre 1699, die Stuckrahmen der querformatigen aus den dreißiger Jahren. Alle barocken Darstellungen wurden 1858/59 durch Johann Evangelist Müller übermalt, bis auf die beiden westlichen, um 1800 von der neuen Emporenbrüstung überschnittenen und 1910 wieder aufgedeckten Bilder (W1-2).

Heilmaier schreibt 1903, noch vor der Entdeckung und Aufdeckung der beiden westlichen Wandbilder: »Unser größtes Interesse aber beanspruchen die zwölf Fresken, die an den Hochwänden des Mittelschiffes seit der Stuckierung in leuchtenden Farben das Leben des hl. Zeno erzählten, erläutert durch originelle kräftige Verse«, und er teilt den Vers mit, der das zweite Fresko von O an der S-Seite begleitete. Weder die kräftigen Farben noch die Verse kann Heilmaier noch im Original gesehen haben, es muß sich dabei um Bestandsaufnahmen vor der Übermalung 1858/59 handeln. Die Blätter mit der Aufzeichnung der Verse befinden sich heute in der Dombibliothek Freising, Nr. 119063 (wir danken herzlich Prälat Dr. Benker, der uns darauf aufmerksam gemacht und uns Kopien zur Verfügung gestellt hat). Die Zeichnungen, von denen Heilmaier berichtet, befinden sich vielleicht noch im Pfarrarchiv Isen, das bedauerlicherweise nicht zugänglich ist. Die Inschrift von W1 ist durch den Emporeneinbau nicht mehr vollständig (Ergänzung aus dem Manuskript).

W1 ST. ZENO ERWECKT DEN SOHN EINES MILDTÄTIGEN HERRN (N-Seite) Ein Herr an Sanct Zenonis Fest / pflegt zechen Arme zu speisen. / Sein Sohn so schon ermordt gewest, / Gantz gsund daher thut reysen. Über steil ansteigenden Treppen ist auf einer Estrade ein Zeltdach aufgeschlagen. Darunter sitzen eng gedrängt arme Männer. Ein bärtiger Mann auf den Stufen neigt sich zu einem herbeieilenden Jüngling. Links oben im Himmel erscheint der hl. Zeno in Bischofstracht.

Diese Geschichte überliefert Jacobus Presbyter in den »Miracula S. Zenonis«: Ein Mann pflegte jedes Jahr am St.-Zeno-Fest zwölf Arme zu Ehren des Heiligen zu speisen. Eines Tages wurde sein Sohn, der auf Reisen war, umgebracht. Zeno erweckte ihn zum Leben und der Sohn kehrte gesund heim.

W2 ST. ZENO VERSCHAFFT EINEM TOTEN NOCH ZEIT ZUR BUSSE (S-Seite) Des Khaysers nechst Verwante ... (ist) / und andre mehr, verstorben / Denn Zeno noch ha Lebensfrist / und strenge bueß erworben. Im Himmel erscheint der hl. Zeno in Bischofstracht, ein Putto hält ihm den Stab. Unten sind Männer und Frauen um ein Sterbelager versammelt und blicken mit erhobenen Händen zum Himmel auf. Der Heilige breitet die Hände aus und weist auf den Sterbenden. Ein Verwandter des Kaisers Gallienus erbaute dem hl. Zeno eine Kirche. Als er später ohne Beichte und Reue gestorben war, erlangte Zeno von Gott, daß die Seele des Toten noch einmal in seinen Leib zurückkehrte, damit er seine Sünden büßen konnte. Der Verwandte des Kaisers lebte noch eine Zeit nur dem Dienst Gottes und starb darauf einen seligen Tod (Erkantliches Isen, 7. Predigt, S. 141 f.).

Die Themen und Inschriften der übrigen Bilder gehen aus dem Manuskript der Dombibliothek Freising hervor.

S-Seite, von O nach W: Auß Neid vom Teifel weit hinauß, / aus gstatt wirdt Zeno tragen. / vom Engel wiederbracht nach Hauß, / Machts Kreutz thuet ihn verjagen. Ein Götzen Er in tausent stuckh / Durch Jesu Namm zerstehret / Vil Hevden von dem Irrtumb zruckh, / zum wahrer Glaub bekehret. Khein bseßner wo nur Zeno war, / Ist ohn sein hilf verbliben, Aus khaysers Tochter selbst sogar, / Hat Er den böswicht triben. Weit ybers Meer der Teiffel mueß / Ein großen stain Ihm brin gen. / Weill er vergeßen hat den fueß, / den alten weeg noc springen. Denn Stummen spert Er auf den mund, / die Tauben hören wider. / vill khranken Zeno gibt den gsund, / denn Krummen grade Glider.

N-Seite, von O nach W: Zenonis wunder Lebens Lauf / Ein Engel prophezeyet / De Gott von Erdsind vor dem Tauf / In Mutterleib befrevet. Von Heyden Zeno bis in Tott, / verwundt geschlaipft gebun den. / Durch einen Engel wird von Gott, / Geheilt von seiner wunden.

Denn Gsandten Er drey Fisch verehrt, den vierten habens gnommen / der sich im sieden nit verkhehrt / Gantz frisch davon ist khommen.

Erweckhet einen an dem gstatt,/ So in der Etsch ertrunken. VERONA sieht die wunderthat,/ Ihr unglaub ist gesunken.

CENEDO dem beid Augen auß,/ Durchbrennt und ganz verzehret,/ von Sanct ZENOs Grab nach Hauß / Neusehent widerkehret.

Am unteren Teil der Emporenfront befinden sich rechts und links ebenfalls Wandbilder mit Zeno-Szenen. Bei der Erweiterung der Empore um 1800 wurden die oberen Hälften verba ut.

EB, ST. ZENO ALS PATRON Wer vor gwäßer / schaur und straffen / Wind, und Feur / will sicher sein, / Ihm vor vichfahl / ruhe will schaffen / Häng sich in Sanct ZENO ein. Au: einer Wiese kniet ein Mann (hinter ihm eine weitere Figur), der zum Himmel blickt und die Hände ringt. Vor ihm liegen ein totes Pferd und eine tote Kuh. Die Inschrift ist gleichlautend mit der des später entstandenen Bildes EB, an der Emporen brüstung in St. Wolfgang, dort auf St. Wolfgang bezogen.

EB, DAS WASSERWUNDER VON VERONA Das Gwäßer / (Rhündt doch nit hinein.) / Sein Khirch thett yber schwemmen, / All könten, so / drin gwesen sein, / Nach durst davon / wiedernehmen. Auf dem Rest des Bildes ist ein Hochwasser dargestellt, das zwei in einem Kirchenportal erscheinenden Figuren bis zur Brust geht. Beide trinken vom Wasser

laufkapelle: Enthauptung Johannes des Täufers
W. St. Zeno verschafft einem Toten Zeit zur Buße

In der siebten Festpredigt erzählte Johann Baptist Lechner, Dekan von St. Wolfgang und vordem Kanonikus in Isen (Erkantliches Isen, S. 141): »Im Weinmonat 589 ist zu Verona der Fluß Atthesis (Etsch) dermassen angeloffen, daß die ganze Stadt darvon verderblich überschwemet wurde, und da das anlauffende Wasser zu der Kirchen S. Zenonis gekommen vermögte von selben kein Tropfen in die Kirchen hineinzufliessen, ohneracht die Wasser-Flutten bis an die Kirchen-Fenster sich aufgeschwöllet haben ...«. Alle, die sich in die Kirche St. Zeno geflüchtet hatten, waren gerettet. Sie konnten laut Gregor Lib. III Dialogorum von dem Wasser trinken, das an den offenen Türen vorbeifloß. Diese Geschichte brachte Zeno sein Wasserpatrozinium ein.

Zeno, Bischof von Verona (362–372?), bedeutender Kämpfer gegen die Arianer und das Heidentum, erlitt nach der Legende in Verona das Martyrium, indem ihn heidnische Priester an ein Pferd fesseln und zu Tode schleifen ließen. Diese Szene ist legendär, aber auch Gregor (lib. III Dialogorum, Cap. 19) sagt, Zeno sei Martyrer gewesen. Nach Coronatus Notarius entschlief Zeno friedlich. Am Ort seines Grabes wurde die Kirche St. Zeno erbaut. Ein Zentrum seines Kultes war Mais bei Meran.

Die heute übermalten zehn Bilder an den Mittelschiffwänden brachten Szenen aus dem Leben und Wundertaten des hl. Zeno, paarweise motivisch angeordnet.

Zenos Geburt wurde von einem Engel der Mutter angekündigt, der sagte, man solle ihm in der Taufe den Namen Zend geben. Da Zeno griechisch die Bedeutung »göttlich« hat (Zenos, Zeus), wurde das in der Legende als Heiligung schon im Mutterleib gedeutet (N-Seite, erstes Bild von O; Lazzaroni I, S. 3; Erkantliches Isen, S. 171). Das Kind wurde von einem Dämon aus Neid (»invidia sua incitatus«) aus seiner Wiege geraubt und am Ufer der Etsch abgelegt. Ein Engel brachte das Kind zum Haus des Vaters zurück und legte es wieder in die Wiege (S-Seite, erstes Bild von O; Lazzaroni I, S. 5).

Zeno christianisierte Verona, bekehrte viele Heiden und stürzte die alten Götterbilder (S-Seite, zweites Bild von O). Als er einst in Asien das Christentum predigte, ergriffen ihn die Heiden, banden ihn, ließen ihn auf einem steinigen Weg fast zu Tod schleifen, schlugen ihn und ließen ihn für tot liegen. Durch himmlische Hilfe wurde er wieder gesund (N-Seite, zweites Bild von O; Lazzaroni I, S. 11 f.).

Zeno hatte große Macht über die bösen Geister und heilte viele Besessene, darunter die Tochter des Kaisers Gallienus (S-Seite, drittes Bild von O; Kurtzer Außzug, S. 8–13). Den Gesandten, die Gallienus Gesandte zu Zeno geschickt hatte, um ihn zu seiner Tochter zu holen, schenkte Zeno drei schöne Fische, die er selbst gefangen hatte. Die Gesandten stahlen einen vierten Fisch. Die ersten drei Fische ließen sich wie immer zubereiten, der vierte Fisch blieb im Kochwasser lebendig (N-Seite, drittes Bild von O; Kurtzer Außzug, S. 20 f.).

Den bösen Geist eines Besessenen trieb Zeno aus und zwang ihn, eine große Muschel aus Porphyr von Syrien nach Verona zu bringen; als der böse Geist sie brachte, fehlte der Sockel und Zeno ließ ihn auch den Sockel holen (S-Seite, viertes Bild von O, s. Erkantliches Isen S. 140; Lazzaroni I, S. 40 f.). Als einst am Ufer der Etsch ein Ertrunkener angetrieben wurde, brachten die Heiden ihn zu Zeno und sagten, sie wollen das Christentum annehmen, wenn er den Toten auferwecken könne. Zeno flehte zum Himmel um das Wunder, der Jüngling wurde lebendig und viele bekehrten sich (N-Seite, viertes Bild von O; Aman, S. 13 f.).

An Zenos Grab in Verona geschahen viele Wunder, vor allem Krankenheilungen (S-Seite, fünftes Bild von O). Einem gewissen Albert aus Aquileia (nach anderen Alberus von Genua) hatte ein Feind die Augen ausgebrannt. Er ließ sich zum Grab des hl. Zeno führen, betete, und sein Augenlicht wurde ihm wiedergeschenkt (N-Seite, fünftes Bild von O; Kurtzer Außzug, S. 31 f.).

Taufkapelle

Zum Bauwerk: Die Taufkapelle liegt in der NW-Ecke der Kirche, als erstes Joch des nördlichen Seitenschiffs von W. Der Stuck dürfte 1701 entstanden sein, im letzten Jahr der barocken Stuckierung 1697/1701.

Auftraggeber: Dekan Andreas Wöttinger (* 1641 Isen, Kanonikus 1667, Dekan 1673–1715).

Autor und Entstehungszeit: Autor unbekannt, um 1701

Die Freskierung ist wohl gleichzeitig mit dem Stuck entstanden. Johann Eustach Kendlbacher als Autor ist aus stilistischen Gründen auszuschließen. Eine Möglichkeit soll wenigstens angedeutet werden: Johann Baptist Zimmermann war auch im Jahr 1701 als Mitarbeiter an der Stuckierung in Isen anwesend, er ist in der Bezahlungsliste des Dekans geführt vom 10. Januar bis 7. Mai. Vielleicht ist das Deckenbild in der Taufkapelle Isen einer der ganz frühen Versuche Zimmermanns in der Freskomalerei.

Befund

Träger der Deckenmalerei: Ehem. Kreuzgewölbe, pendentifartig niedergezogen mit flacher Gewölbefläche

Rahmen: Schwerer Stuckrahmen mit kräftigem Profil und begleitenden Blattstäben, begleitet von Rosen- und Granatapfelgehängen und (leeren) Stuckkartuschen in den Diagonalen Technik: Fresko, polychrom

Maße: Höhe 5,70 m; 2,50×2,00

Erhaltungszustand und Restaurierungen: Vor der letzten Innenrestaurierung der Kirche durch Ludwig Keilhacker 1982/83 zeigten sich Wasserschäden. Die Ausbrüche wurden geschlossen, der Putz gefestigt, die Fehlstellen retuschiert und ergänzt. Das Bild ist nicht gut erhalten.

Beschreibung und Ikonographie

ENTHAUPTUNG JOHANNES DES TÄUFERS Die Anlage des Deckenbildes ist die eines Tafelbildes, der Maler hatte wohl eine graphische Vorlage. Links ragt mit Säulen, Pfeilern und bekrönender Balustrade die Front eines Palastes auf, rechts schließt ein Mäuerchen den Handlungsschauplatz nach der Seite und nach hinten ab. Im Hintergrund sind Bäume zu sehen. Der Henker steht in der Bildmitte, vor ihm liegt der enthauptete Leichnam Johannes des Täufers. Der Henker reicht den strahlenumgebenen Kopf des Täufers einer vornehm gekleideten jungen Frau, der Prinzessin Salome. Sie hält eine Schüssel, um das Haupt entgegenzunehmen. Hinter ihr erscheint als Begleiterin eine zweite junge Frau.

Literatur zu Zeno von Verona

Gregor der Große, Dialogorum Lib. III, Cap. 19, PL 77, S. 1477–79.

AASS, Apr. Tom. II: Vita auctore Coronato Notario, S. 69ff.; Miracula S. Zenonis, auctore Jacopo Presbytero, S. 76–78. Lazzaroni, Cherubin (Prior bei S. Zeno in Verona), Sacer Veronensis Pastor Zeno Episcopus et Martyr, in tres libros conscriptus ..., Salzburg 1684 (Dombibliothek Freising).

Kurtzer Außzug deß Heil. Veronensischen Bischoff und Martyrers Zeno, Haubt-Patron der uralten ansehnlichen Collegiat-Kirchen zu Isen, München 1731 (Dombibliothek Freising 92425).

Aman, P. Basilio (OFM), Pastori bono simillimus Pastor, Das ist der dem guten Hirten gantz gleiche Hirt Zeno ..., Salzburg 1710 (Dombibliothek Freising).

Müller, Franz Xaver S.J., Lob-Red an dem Fest-Tag des heil. Veronesischen Bischoff und Martyrers Zeno bey herrliche Einbegleitung seiner heiligen Reliquien in das ... Collegiat-Stifft zu Isen, München 1732 (Dombibliothek Freising 40 267092/I).

Quellen und Literatur

BHStA, KL Isen, Nr. 20–21: Personalia 1600–1788; Nr. 26/28 Pfarreien und Benefizien 1726/55; Nr. 37: Propsteirechnungen 1752/60.

StAM, LRA 47617: Restaurierungen 1831–1889; LRA 47618 Pfarrkirche Isen. Restaurierungen 1890–1932.

StAM, Landbauämter 6973: Pfarrkirche Isen, Restaurierungen 1874–1921.

AEM, Pfarrakten Isen: Pfarrbeschreibung; Pastoral- und Kultusgegenstände 1622–1874: Altäre; Bauten II: Restaurierungen im 19. Jh.; Frühmeß- und Johannis-Benefizium 1617–1819: Verbau der Wandbilder W1–1.

AEM, Stiftsakten A 117: Feuersbrunst in Isen 1638; A 118 Stiftskirche in der 2. Hälfte des 17. Jh.; A 127: Verlassenschaft Melchior Riedmayrs; A 129: Mathias Ludwig Michel; A 133 Veränderungen der Kirche unter Dekan Göttner; A 134 Zenofest und 1000Jahrfeier; A 138: Barockisierung 1696/1701 AEM, Kunsttopographie der Erzdiözese, Dekanat 21/Dorfen Pfarrei Isen, Pfarrkirche St. Zeno (Georg Brenninger). C. 1. 1. 1. M.: 1. 1. II'. 1. 1. V. 1. N. 11. 0 C. 0

Stadtarchiv München, Historischer Verein, Nachlaß Geiß, Kasten 64 und 65 (Isen).

BLfD. Akt Isen, St. Zeno

Schmidtsche Matrikel, Bd 1, S. 153–58; Bd 3, S. 68 f. 7: I have Chur Bayrisch Gei

Zimmermann, Joseph Anton, Chur-Bayrisch Geistlicher Calender I, 1754, S. 112f.

Das erkantliche Isen, oder das in neu, von unterschiedlichen Oratoribus gehaltenen Lob- Denk- und Ehren-Reden vorge- stell glorreich-tausend-jährige Jubilaeum, als das hoch- ansehnliche uralte Stift allda das von ihrem Ursprung erlebte tausentiste Jahr ... bey unzahlbaren Concurs ... mit ungemeinem Jubel ... von 31gisten August biß 7ten September Anno MDCCLX hochfeyerlich begienge, Freising 1761.

Mayer-Westermayer Bd 3, S. 114f

KDB I OB (2), S. 1873–9

Heilmaier, Ludwig, Geschichtliche Beschreibung der Pfarrkirche St. Zeno in Isen, Mühldorf 1903.

-, -, Geschichtliche Beschreibung der Pfarrkirche St. Zeno in Isen, samt Schulgeschichte und Beschreibung von St. Wolfgang, Burgrain und Haag, München 21920.

-, -, Das Kollegiatstift St. Zeno in Isen. Die Verfassung des Stiftes, München 21951.

Stois, Max, Die Kirche St. Zeno in Isen, in: Inn-Isengau Heft 4, 1924, S. 11–14.

Mitterer, Sig., Die bischöflichen Eigenklöster, München 1929 S. 78–86.

Hoffmann, Richard, Die Pfarrkirche St. Zeno in Isen (= KKF 87) 1935.

Hartig, Bd 2, S. 64–68.

Dehio-Gall OB, S. 389.

Isen und seine ehem. Marktkirche, in: Mühlrad VII, 1957, S. 32–41.

Backmund, Norbert, Die Kollegiat- und Kanonissenstifte in Bayern, Windberg 1973, S. 72 f.

Historischer Atlas I, Bd 33, Hochstift Freising (Helmuth Stahleder), München 1974, S. 298–303 und passim.

Solchenberger, Hans und Josef Brucker, Die geschichtliche Entwicklung der Pfarrei St. Zeno Isen, in: Isen. 550 Jahre Markt. Chronik der Entstehung und Entwicklung unserer Heimat (Hg. Markt Isen), Isen 1984.

Gnadenstätten im Erdinger Land, S. 42 f.

0 , 1 Hoffmann, Richard und Johannes Neubauer, Die Pfarrkirche St. Zeno in Isen, in: Pfarrei Isen (= KKF Nr. 87), 1984, S. 2–11 Gnadenstätten im Erdinger Land 1986, S. 42 f.

Dehio 1990, S. 503–05.

Brenninger, Georg, Die Kirchen im Pfarrverband Isen, Isen 1997, S. 3–8.

Benker, Sigmund, Kloster, Stift und Pfarrei Isen in der Geschichte, in: Beiträge zur altbayerischen Kirchengeschichte 43, 1998, S. 9–15. A. B