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Günding, Filialkirche St. Vitus

Aus Deckenmalerei-Lab


Dieser Text stammt aus: Bauer, Hermann/Rupprecht, Bernhard: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Band 5: Landkreis Dachau. Hirmer, München 1996, ISBN 978-3-7774-6320-9, S. 66, geschrieben von Bauer-Wild, Anna. Original (Passwortgeschützt)
davordanach

Filialkirche, Pfarrei Mitterndorf, Gemeinde Bergkirchen. Erzdiözese München und Freising; z. Z. der Ausmalung war Mitterndorf Monatspfarrei. Gericht Dachau, Amt Schwabnausen

Patrozinium: St. Vitus

Zum Bauwerk: Umbau und Renovierung der baufälligen mittelalterlichen Kirche 1696-98; aus dieser Zeit stammt der einfache Stuck im AR.

Einfacher Saal mit Flachdecke (Deckenbild 20. Jh.); ein gezogener AR (3,80×4,50 m) zu einem Joch mit geraden Schluß, Fenster im N und S. Das Deckenbild befindet sich im AR.

Autor und Entstehungszeit: Autor unbekannt, spätes 17. Jh. Der Autor der sehr einfachen Malerei ist unbekannt; das Bild ist wegen seines Zustandes schwer zu datieren. Es entstand wohl anläßlich der Renovierung 1696/98

Befund

Träger der Deckenmalerei: Kreuzgewölbe Rahmen: Stuckmedaillon Technik: Fresko; polychrom Maße: Höhe 5,80 m; ∅ 0,80 Erhaltungszustand und Restaurierungen: Das Bild wurde offensichtlich mehrfach übermalt.

Darstellung

Hl. Dreifaltigkeit in Wolken: der Hl. Geist erscheint im Strahlenkranz auf der Weltkugel

Quellen und Literatur

StAM, Geistlicher Rat, Kirchen- und Stiftungsrechnungen, Kirchenrechnungen Gericht Dachau. AEM, Pfarrakten Mitterndorf: Pfarrbeschreibung

Schmidtsche Matrikel, Bd 2, S. 171. Mayer-Westermayer, Bd 1, S. 176. Kunst- und Kulturdenkmäler 1977, S. 264 f.

A.B.