Günding, Filialkirche St. Vitus
Filialkirche, Pfarrei Mitterndorf, Gemeinde Bergkirchen. Erzdiözese München und Freising; z. Z. der Ausmalung war Mitterndorf Monatspfarrei. Gericht Dachau, Amt Schwabnausen
Patrozinium: St. Vitus
Zum Bauwerk: Umbau und Renovierung der baufälligen mittelalterlichen Kirche 1696-98; aus dieser Zeit stammt der einfache Stuck im AR.
Einfacher Saal mit Flachdecke (Deckenbild 20. Jh.); ein gezogener AR (3,80×4,50 m) zu einem Joch mit geraden Schluß, Fenster im N und S. Das Deckenbild befindet sich im AR.

Autor und Entstehungszeit: Autor unbekannt, spätes 17. Jh. Der Autor der sehr einfachen Malerei ist unbekannt; das Bild ist wegen seines Zustandes schwer zu datieren. Es entstand wohl anläßlich der Renovierung 1696/98
Befund
Träger der Deckenmalerei: Kreuzgewölbe Rahmen: Stuckmedaillon Technik: Fresko; polychrom Maße: Höhe 5,80 m; ∅ 0,80 Erhaltungszustand und Restaurierungen: Das Bild wurde offensichtlich mehrfach übermalt.
Darstellung
Hl. Dreifaltigkeit in Wolken: der Hl. Geist erscheint im Strahlenkranz auf der Weltkugel
Quellen und Literatur
StAM, Geistlicher Rat, Kirchen- und Stiftungsrechnungen, Kirchenrechnungen Gericht Dachau. AEM, Pfarrakten Mitterndorf: Pfarrbeschreibung
Schmidtsche Matrikel, Bd 2, S. 171. Mayer-Westermayer, Bd 1, S. 176. Kunst- und Kulturdenkmäler 1977, S. 264 f.
A.B.