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Tünzhausen, Filialkirche St. Petrus und Paulus

Aus Deckenmalerei-Lab


Dieser Text stammt aus: Bauer, Hermann/Rupprecht, Bernhard: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Band 6: Stadt und Landkreis Freising. Hirmer, München 1998, ISBN 978-3-7774-7590-5, S. 297–303, geschrieben von Bauer-Wild, Anna, Böhm, Cordula und Volk-Knüttel, Brigitte. Original (Passwortgeschützt)
davordanach

Filialkirche, Gemeinde Allershausen, Pfarrei Kranzberg, Erzdiözese München und Freising; z. Z. der Ausmalung Pfarrkirche. Die kleine Pfarrei Tünzhausen, die als Nebenkirche nur die Schloßkapelle in Schönbichl hatte, war seit 1273 dem Benediktinerkloster Weihenstephan inkorporiert. 1806 wurde Tünzhausen provisorisch, 1814 endgültig Filiale der Pfarrei Kranzberg. Seit 1739 bestand in Tünzhausen eine Isidor-Bruderschaft. Für das 18. Jahrhundert ist eine besondere Ver ehrung des hl. Leonhard bezeugt. Gericht Kranzberg

Patrozinium: St. Petrus und Paulus; im 18. und frühen 19. Jahrhundert wird der hl. Leonhard als zweiter Patron genannt.

Zum Bauwerk: Erhöht im Ort liegender spätromanischer Bau mit Chorturm. Das Langhaus wurde später mit geringerer Mauerstärke nach W verlängert, wohl 1664 anläßlich des Einbaus einer Orgelempore. Die Gemälde an der Emporenbrüstung sind 1664 datiert, ebenso der Hochaltar; die Seitenaltäre sind etwa gleichzeitig entstanden. Bei diesem Umbau vergrößerte und systematisierte man auch in der gesamten Kirche die Fenster. Um 1715 erhielt das Kreuzgratgewölbe des AR eine Stuckierung im Stil des Freisinger Meisters Nikolaus Liechtenfurtner.

1745 erforderte „die höchst unumbgängliche Notturft …, das bey disem Gottshaus eine neue weiße Döckhen, dann 3 neue Kürchenfensster gemacht: auch die alten ausgebessert“ werden mußten. Der damals im nahegelegenen Thalhausen ansässige Maurermeister und Stukkator Thomas Gläsl machte noch im gleichen Jahr diese neue weiße Decke und arbeitete daran zusammen mit einem Taglöhner zehn Tage für 4 fl. 32 x. (mit den Fensterreparaturen 42 fl. 18 x.; s. StAM, R 49, fol. 238). Im Jahr darauf wurden der Kirchturm samt Dachstuhl sowie die Friedhofsmauer repariert, außerdem die LHs-Mauer (s. StAM, R 50, fol. 244).

Die Stuckierung der LHs-Decke mit Blumen- und späten Bandwerkmotiven, die in den Kirchenrechnungen nicht erwähnt wird, entstand wohl gleichzeitig mit dem Deckenbild 1745 und ist Thomas Gläsl zuzuschreiben. Gegenüber dessen Arbeiten in den Pfarrkirchen von Flintsbach, 1735/36 (Lkr. Rosenheim) und Bayrischzell, 1737, (CBD, Bd 2, S. 455-59) wirken die Ornamentformen etwas fortschrittlicher. 1754 wurden dem »bürgerlichen Stockhadorern in Freysing Thomaß N:« (wohl Gläsl) für Fassung der Kanzel, der Fensterrahmen und des Kirchengewölbes 18 fl. 10 x. bezahlt (StAM, R 64 fol 202: Brenninger S 522 f

Einfacher Saal zu ursprünglich drei Fensterachsen, mit späterem Anbau im W; Empore im Bereich des Anbaus, möglicherweise im 19. Jh. etwas nach O in das Schiff verlängert; gleichmäßige Belichtung durch je drei hochovale Fenster von N und S. Die beiden sich am Außenbau abzeichnenden Fenster im Emporenbereich sind zugesetzt, hier nur Belichtung von W durch zwei kleine Okuli. Eingezogener, sehr schmaler

EB Sonnenblume

AR mit geradem Schluß (Chorturm); Belichtung durch je ein hochovales Fenster von N und S. Die Sakristei schließt östlich an den Turm an.

Auftraggeber: Abt Ildephons Huber von Weihenstephan (1705-49). Pfarrvikar z.Zt. der Ausmalung war der Weihenstephaner Konventuale P. Bernhard Reitter (1736-38 und 1745, s. AEM, Matrikeln Tünzhausen), der wohl auch auf dem Fresko dargestellt ist. Bei zwei der dargestellten Bittflehenden handelt es sich um individuell charakterisierte Personen, in denen man Wohltäter vermuten darf, die zur Finanzierung der Innendekoration beigetragen haben (s. auch das

EU Stammbaum Jesu

Motiv der dargebrachten Herzen; die Kosten der Freskierung sind in den Kirchenrechnungen nicht verzeichnet). Auch eine finanzielle Beteiligung Weihenstephans, dem Tünzhausen inkorporiert war, ist möglich.

Autor und Entstehungszeit: Nikolaus Gottfried Stuber (* 1688 München † 1749 München) 1745.

Fresko A ist weder signiert noch datiert. Anläßlich der Visitation von 1822 schreibt ein Mitglied der Kommission: „Das Platfond des reinen, und lüftigen Kirchleins zeigt das Sinnbild des heil. Leonardus, von Stüber 1745 gemalt, das ihm Ehre macht“ (AEM, Pfarrbeschreibung. Diese Nachricht dürfte auf eine ältere Überlieferung zurückgehen). Ein Vergleich des Tünzhausener Deckenbildes mit anderen Arbeiten Stubers bestätigt dessen Autorschaft. Für sie spricht vor allem die Gruppe von St. Leonhard und den Engeln. Die Engel zeigen die gleichen Merkmale wie die in der Magdalenenklause in Nymphenburg, die bereits 1726 entstanden sind (CBD, Bd 3/II, S. 417–20): lockige Köpfe, weitgebreitete mehrfarbige Flügel, die in der Form und Stellung der Federn übereinstimmen, lebhaft ausfahrende Bewegungen, die bei den Zweiergruppen jeweils in pathetischem Kontrapost vorgetragen sind, sowie Form und Anordnung der Engelsköpfchen.

Im Vergleich zu den früheren Werken, etwa mit den 1718 entstandenen Fresken in Unterföhring (CBD, Bd 3/I, S. 174–79) und den 1730 entstandenen in Perlach (ebd. S. 93–96), fallen eine Auflichtung der Farbigkeit auf, eine größere Helligkeit und Nuancierung im Inkarnat sowie eine allmähliche Auszehrung der Körperlichkeit. Gesichter und Haare werden detaillierter ausgearbeitet, Schraffuren feiner ausgeführt. Stubers Stilentwicklung führt von einer akademisch-klassischen, von Rom beeinflussten, mit Hell und Dunkel plastisch modellierenden Anfangszeit zu immer lockereren Kompositionen mit stärkerer Bewegtheit und einer helleren Palette.

Nikolaus Gottfried Stuber ist der bedeutendste und vielseitigste Künstler einer aus Weißenhorn im Bayerischen Schwaben stammenden und seit 1674 in München ansässigen Malerfamilie. Er wurde als mittlerer von drei Söhnen des Caspar Gottfried Stuber geboren und ging nach einer Lehrzeit bei seinem Vater zusammen mit Cosmas Damian Asam und Franz Georg Hermann 1712/13 nach Rom. Am 3. 4. 1716 wurde er in München Meister, trat aber 1723 aus der Zunft aus und erhielt den Hofschutz. Anstellung am Münchner Hof 1738 als Hoftheatermaler zu 600 fl. jährlich. Die Tatsache, daß ein gutbezahlter Hofmaler eine kleine Dorfkirche freskierte, ist vielleicht durch die schlechten Zeiten am Ende des österreichischen Erbfolgekriegs zu erklären (1745 Frieden von Füssen), in denen die Besoldungen am Münchner Hof zum Teil nicht mehr bezahlt werden konnten. (Zu Stuber s. Norbert Lieb, in: Thieme-Becker, Bd 32, S. 229–31; Peter Volk, Bemerkungen zu einigen Zeichnungen von Nikolaus Gottfried Stuber, in: Wallraf-Richartz-Jahrbuch 32, 1970, S. 135–50; CBD, Bd 3/II, S. 492; Haidl 1988.)

Außer dem Deckenbild von Tünzhausen gibt es kein Fresko aus der Spätzeit Stubers. Die bisher späteste bekannte Freskierung im Münchner Bereich war die Ausmalung der Chorpartie von St. Peter ab 1730 (rekonstruiert; CBD, Bd 3/I, S. 248 f.). Es folgte außerhalb Münchens die Freskierung in Schloß Brühl 1731/32 (verloren), die der Deutschordenskirche in Bad Mergentheim 1734/35 und die Ausmalung von Würzburg-Neumünster 1736 (rekonstruiert). In den dreißiger und vierziger Jahren war Stuber hauptsächlich als Theatermaler und Schöpfer von Festdekorationen tätig.

Das während der letzten Restaurierung 1975/77 freigelegte Wandbild W weicht von Stubers Stil ab, ist aber angesichts des schlechten Erhaltungszustandes schwer zu beurteilen.

Befund

Träger der Deckenmalerei: A Spiegelgewölbe mit zwei kleinen Stichkappen im N und S und einer größeren im O; W Lünette an der S-Wand zwischen dem zweiten und dritten Fenster von O.

Rahmen: A Stuckprofil mit Kartuschen, W Lünettenbogen und gemaltes Brokatfeld im Zwickel

Technik: Fresko; polychrom

Maße: A Höhe 5,60 m; 6,40 x 3,60

Erhaltungszustand und Restaurierungen: Restaurierung 1936 durch Michael Gottschalk, Taufkirchen/Vils (Inschrift bis zur letzten Restaurierung Renoviert 1936 M. Gottschalk). Letzte Restaurierung 1975/77 durch Bernd Holderried, Pfaffenhofen; unter der Tünchschicht von 1936 wurden dabei zwei weitere Schichten festgestellt, eine aus dem 18. Jh. und eine neugotische (vgl. Mayer-Westermayer, Bd 1, S. 466: »vor einigen Jahren restauriert«). Bei der letzten Restaurierung hat man die Decke gereinigt, Feuchtigkeitsschäden und Risse beseitigt und den Stuck von Übertünchungen befreit und restauriert. An der Raumschale der Apsis wurde die barocke Fassung, an den Spiegelflächen die alte Brokatbemalung und in der Lünette zwischen den Fenstern der S-Wand das Fresko W freigelegt und restauriert. (Freigelegte gotische Malereien an den Wänden neben dem linken Seitenaltar wurden photographiert und dann wieder überstrichen.)

Beschreibung und Ikonographie

Der Stuck umfaßt den gesamten Deckenbereich einschließlich des westlichen Anbaus. Um das kräftig gerahmte Deckenbild gruppieren sich Bandwerkelemente und Blütengehänge sowie in den Diagonalen vier asymmetrische Kartuschen mit Stuckreliefs (s. u.). Das Fresko und die ihm symmetrisch zugeordneten Stuckformen nehmen jedoch nicht die Mitte der Decke ein, sondern orientieren sich an der Fensterordnung bzw. an der ehemals vorhandenen Kanzel (an der N-Wand nach dem zweiten Fenster von O) und berücksichtigen außerdem eine ehemals auf der Empore vorhandene Orgel, erstrecken sich deswegen nicht ganz bis zur W-Wand der Kirche. Das umlaufende Stuckgesims endet im W an einem durch die geringere Mauerstärke des Anbaus verursachten Mauerrücksprung, und die Kartuschen im W sind, wohl um nicht von der Orgel verdeckt zu werden, näher an das Hauptfeld herangerückt als im O. Die Dekoration kann aus stilistischen Gründen dem Freisinger Stukkator Thomas Gläsl zugeschrieben werden, der 1745 für die neue weiße LHs-Decke bezahlt wurde.

Innenansicht
Pfarrer und Gemeinde opfern die Herzen, Ausschnitt aus Fresko A

A VEREHRUNG DES HL. LEONHARD

Den schmalen irdischen Schauplatz bildet eine Wiese, auf der zur Linken eine Gruppe aus zwei Männern, einer Frau und zwei Kindern verehrend kniet. Die Frau trägt die bäuerliche Festtagstracht und hat wie der dunkelhaarige Mann neben ihr porträthafte Züge – möglicherweise handelt es sich bei ihnen um Stifter. Rechts sieht man herandrängendes Vieh, Kühe, Pferde, Ziegen und Lämmer. Dahinter steht in der Mitte ein Altar, auf dem Herzen liegen – die Herzen der Pfarrkinder von Tünzhausen. Sie werden vom Pfarrvikar (1745 P. Bernhard Reitter), der mit ausgebreiteten Armen an diesem Opferaltar steht, dem hl. Leonhard empfohlen.

hl. Ildetons hl. Anselm von Canterbury
Vier Kirchenlehrer, Stuckkartuschen in den Zwickeln der Langhausdeck

Der Heilige im Strahlennimbus, durch die schwarze Kukulle, die Kette mit Benediktuskreuz und den Abtsstab als Benediktinerabt gekennzeichnet, schwebt auf einer Wolkenbank vor einer Lichtgloriole und breitet die Arme zur Seite mit der gleichen Gebärde wie der Pfarrer. Er ist umgeben von kleinen und zwei großen Engeln, von denen einer sein Attribut vorzeigt, die Kette mit Halsring und Schloß, die ihn als Patron der Gefangenen und als Viehpatron ausweist.

Schmidt (1739) berichtet über eine besondere Leonhardsverehrung in Tünzhausen und über den Zustrom der Gläubigen an seinem Fest, sowie von einer wenige Jahre vorher erbauten Leonhardskapelle: »Specialiter hic colitur s. Leonardus, cuius die festivo magnus populi fit concursus, et processiones etiam publicae eo instituuntur. Ad ingressum pagi Tünzhausen ante aliquos annos aedificata fuit aliqua capella campestris ad honorem s. Leonardi«. Die Kapelle war 1723 neu erbaut worden (StAM, Geistlicher Rat, Kirchenrechnung 1750 [I], fol. 266v). Folgende Ausgaben für die Kirche im Zusammenhang mit dem Leonhardskult sind genannt: 1732 erhielt der Freisinger Kistler Emmaus »für ein Trag sambt 1 Paltachin zu dem heyl. Leonhardt, nit weniger 1 Oxen und Pferdt, auch neu verferttigten Sessel mit 4 Kuglen und sovil Knöpfen..« 3 fl. 10 x. (StAM, R 26, fol. 214). Es war also in Tünzhausen eine Leonhardsfigur vorhanden, die bei den Prozessionen mitgetragen wurde. 1736 bekam die Leonhardsfigur ein neues Postament von dem Freisinger Kistler Franz Stephaner für 4 fl. (StAM, R 34, fol. 226v; vgl. auch Brenninger 1987, S. 523).

W GOTTVATER (keine Abb.) Zwischen dem zweiten und dritten Fensterpaar befinden sich an der LHs-Decke stichkappenähnliche Einschnitte. An der Schildwand der südlichen >Stichkappe< ist Gottvater mit Weltkugel und Zepter über einer Wolkenbank wiedergegeben, nach unten blickend, die Rechte segnend erhoben.

VIER KIRCHENLEHRER (Stuckreliefs)

Das Hauptbild ist in den Diagonalen von vier Stuckkartuschen umgeben. Hier sind als Reliefs vier männliche Heilige dargestellt.

GREGOR DER GROSSE (NO) in päpstlichem Ornat, mit Tiara und Stab, an seinem Ohr die Taube.

ILDEFONS VON TOLEDO (SO) in Bischofstracht, mit Stab, Mitra und erzbischöflichem Pallium, in der Hand ein Buch.- Ildefons wird immer als Erzbischof dargestellt, meist mit Buch, gelegentlich auch darin lesend.

BERNHARD VON CLAIRVAUX (SW) mit den Leidenswerkzeugen.

ANSELM VON CANTERBURY (NW) als Bischof mit einer Rose und der Inschrift SINE SPINA, die sich auf seine Verehrung der Unbeflecktheit der Gottesmutter bezieht (vgl. die Stuckfigur des hl. Anselm mit 3 Rosen in der Wallfahrtskirche von Vilgertshofen).

Wahrscheinlich ging man bei der Auswahl der Heiligen für die vier Kartuschen von der Darstellung des hl. Bernhard von Clairvaux († 1153) als Patron des Pfarrvikars P. Bernhard Reitter und des hl. Ildefons von Toledo († 667) als Patron des Weihenstephaner Abtes Ildephons Hueber aus. Ihnen wurden Gregor der Große († 604) zugesellt und Anselm von Canterbury († 1109). Beide gehörten dem Benediktinerorden an. Da Ildefons ebenfalls als Benediktiner galt (s. Kalendarium Benedictinum Bd 1, S. 120) und Bernhard von Clairvaux als Zisterzienser auch zur großen Ordensfamilie des hl. Benedikt gehörte, ist damit eine erste Gemeinsamkeit der vier dargestellten Heiligen gegeben. Gemeinsam ist ihnen weiterhin, daß sie alle den Ehrentitel Kirchenlehrer tragen (Ildefons von Toledo allerdings nicht offiziell, sondern nur in Spanien und vielfach innerhalb des Ordens, s. Kalendarium Benedictinum Bd 1, S. 120).

Auf der Kartusche des Rahmens gegen den Chor sind drei Kreuznägel und drei rote Benediktuskreuze auf blauem Grund gemalt. Sie sind Hinweis auf die in der Kirche aufbewahrte Kreuzreliquie (bei Schmidt 1739 noch nicht erwähnt). Sie ist 1741 zum ersten Mal nachweisbar, kam wohl auch erst in diesem Jahr nach Tünzhausen, als das heute noch vorhandene Reliquiar dafür angefertigt wurde (StAM, R 42, fol. 235v) und man einen vollkommenen Ablaß »von Rom auf die Kirchweih bey Einbegleittung des H. Creutz« erhielt (ebd.; vgl. Brenninger, S. 523). Das Vorhandensein dieser neuen Reliquie könnte auch den Ausschlag gegeben haben für die Darstellung des hl. Gregor, eines besonderen Verehrers des Kreuzes. (S. dazu auch Großeisenbach, S. 223, Verehrung einer Kreuzreliquie: Deckenfresko von 1732 mit dem hl. Leonhard, in den Stichkappen die Leidenswerkzeuge; 1737 kam eine Kreuzreliquie nach Giggenhausen, s. S. 228; 1739 schenkte Pfarrer Pämer der Kirche in Fürholzen eine Kreuzreliquie).

Quellen und Literatur

AEM, Pfarrakten Kranzberg: Pfarrbeschreibungen; Bauten II; Filiale Tünzhausen 1644–1877 mit einem Akt über die Isidor-Bruderschaft.

AEM, Kunsttopographie, Dekanat Weihenstephan, Pfarrei Kranzberg (Sylvia Hahn).

StAM, Geistlicher Rat, Kirchen- und Stiftungsrechnungen Pfleggericht Kranzberg, Kirchenrechnung 1750 (I).

StAM, Pfleggericht Kranzberg, Kirchenrechnungen: R 26 1732; R. 34, 1736; R 49, 1745; R 50, 1746.

Schmidtsche Matrikel, Bd 1, S. 329 f. Mayer-Westermayer, Bd 1, S. 466.

KDB I OB (1), S. 433.

Brenninger, Georg, Kunsthandwerker der Barockzeit in Kirchen des Gerichts Kranzberg, in: Amperland 23, 1987, S. 522 f.

Haidl, Marga, Der Münchner Hof= und Theatermaler Nikolaus Gottfried Stuber (1688-1749). Manuskript München 1988, S. 63-65.

Dehio 1990, S.

A.B./C.B./B