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Fraham, Pfarrkirche St. Marin

Aus Deckenmalerei-Lab


Dieser Text stammt aus: Bauer, Hermann/Rupprecht, Bernhard: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Band 8: Landkreis Mühldorf am Inn. Hirmer, München 2002, ISBN 978-3-7774-9430-2, S. 81–88, geschrieben von Böhm, Cordula. Original (Passwortgeschützt)
davordanach

Pfarrkirche (Pfarrverband Aschau), Gemeinde Aschau, Erzdiözese München und Freising; z. Z. der Ausmalung Erzbistum Salzburg. Die Pfarrei Fraham war dem Augustiner Chorherrenstift Au am Inn inkorporiert und wurde von Konventualen versehen. Zum Pfarrbezirk gehörte die Kirche Mariä Himmelfahrt in Aschau und deren Nebenkirche St. Peter im Thal. Gericht Kraiburg

Patrozinium: St. Martin

Zum Bauwerk: Gotischer verputzter Backsteinbau des 15. Jh. Da ein vorhandenes Sieben-Zufluchten-Bild örtliche Verehrung genoß, wurde 1713 die Sieben-Zufluchten-Kapelle angebaut. 1739/41 wurde der Kirchturm durch Maurermeister Wolf Seimbel und Zimmermeister Georg Größinger abgebrochen und neuerrichtet. 1756 wurde die Eingangskapelle, die als Seelenkapelle diente, neuausgestattet. Konsens zur Barockisierung durch Seimbel und Größinger am 10.6. und 29.7. 1760. Die »zum Herunterfallen sich abeschälde Sengl im Gottshaus (wurden) heruntergebrochen, der alte Wurf herabgehauen und wiederumben verpuzet, neue Feldungen heraufgemacht ...«. Auf »Stuckador- und Auszierung der ganzen

Kirchen mit denen Füllungen (ergingen) behalt des vom Bild hauer abgefaßten Überschlages 130 fl. ...« Stuckator war der seit 1757 im Gericht Kraiburg ansässige Johann Philipp Wagner. Neue Kanzel 1766 (Johann Philipp Wagner, Schreiner Adam Kuglmann, beide Kraiburg, Faßarbeiten wohl Seltenhorn). Chor und Langhaus einschließlich der Wölbung und der nördlichen Anbauten tragen noch gotischen Charakter. Saalbau (10,70×7,30 m) zu drei Jochen, eingezogener AR (8,00×5,40 m) zu zwei Jochen, fünfseitig geschlossen. Gliederung im LHs durch Wandpfeiler mit Vorlagen, im AR durch Pilaster mit Vorlagen, auf denen spitze Schildbögen ruhen. Wuchtiger, spitzgewölbter Chorbogen. Belichtung durch Fenster von N im zweiten und dritten, von S im ersten und zweiten LHs-Joch (von W aus), im AR durch zwei von N und drei von S. Sakristeianbau mit Oratorium an der N-Seite des AR. Längsrechteckiger Eingangsraum mit Schmerzensmutteraltar an der N-Seite des LHs. Das östliche Joch der Südseite öffnet sich zu einer halbrunden Kapelle (4,40×3,40 m) mit geschwungener Altarnische. Sie ist belichtet durch Barockfenster von O und W und durch ein Rundfenster über dem Sieben-Zufluchten-Altar. Turm im W, in seinem Unterbau in die Kirche ragend, darüber – in der Mitte vorgesetzte – Empore.

Auftraggeber: Propst Patritius Zwick von Au (1749-61), dessen Wappen sich am Chorbogen befindet, zusammen mit dem bayerischen blau-weißen Wappenschild. Pfarrvikar war P. Innozenz Urfahrer (1739–45 und 1747–69). Die Langhausfresken und die Martinsbilder an der Emporenbrüstung wurden in der Kirchenrechnung abgerechnet. Die Kartuschenfresken 1-4 und Ca-d sowie das Kapellenfresko K sind in dieser Abrechnung nicht enthalten. Es ist zu vermuten, daß dafür private Spender aufkamen.

Autor und Entstehungszeit: Johann Anton Seltenhorn (* 1713 Pfaffenhausen † 1792 Kraiburg) 1760/62.

1760 erhielt Seltenhorn »vor Aufmallen der 3 Feldungen, als in das erste die allerheiligste Dreyfaltigkeit mit Engelen, in die ander den heyl. Martinum zu Pferdt und in die 3te den stehenden Martinum zu mahlen 30 fl.«, und 1762 »für Renovierung und Fassung des Choraltars wie Aufmahlung der Paarkürch die 6 Feldungen (EB1-6). Zumahlen nun der Pfarrer zu Fraham durch anliegendes Schreiben vom 26. Juli die von dem Mahler Johann Anton Seltenhorn zu Crayburg zu jedermanns Vergnueg verferttigte Arbeith contestiert, also auch hat man berichtem Maller nacher lautt der Beylag zu dessen Verdienst entrichtet 72 fl.« (StAM, Kirchenrechnungen des Gerichts Kraiburg).

Die Ausmalung von Fraham ist die einzige gesicherte Freskierung Johann Anton Seltenhorns. Die Fresken in Frauendorf Buchbach (Kuppelraumkapellen) und in Salmanskirchen 1766/69 entstanden, schuf er vermutlich gemeinsam mit seinem Sohn Martin Anton Seltenhorn. Diese zeigen einen lebhafteren, flüssigeren Stil als die Frahamer Deckenbilder. Die bescheidenen Kompositionen in Fraham haben kaum Spannung, die Figuren sind kindlich und wenig konturiert. Die

Farbskala beschränkt sich auf erdig gebrochene Farben, hauptsächlich Ocker, grünlicher Ocker, Gelb, Gelbrot und ein unbuntes Blau.

Mehr Qualitäten zeigt Johann Anton Seltenhorn bei den Tafelbildern; für ihn gesichert ist die Darstellung des hl. Michael in Frauendorf sowie die der Schlüsselübergabe in der Schloßkapelle Mörmosen. Das Hochaltarblatt in Fraham mit der Darstellung der Mantelteilung kann ihm zugewiesen werden.

Weitere Arbeiten Seltenhorns für Fraham, alle unter dem Pfarrvikan P. Innozenz Urfahrer: 1741 Vergoldung des Turmknopfs mit Kreuz; 1752 Faßarbeiten im erneuerten Totenkerker am Altar und Altarblatt Jüngstes Gericht (heute hinter dem Hochaltar, Kopie nach Ulrich Krauss, Historische Bilderbibel, Augsburg 1705; Anhang S. 116) sowie weitere Faßarbeiten; 1761 vier Antependia; 1765: »auf den sieben Zufluchten Altar ir der Höch in das Rundell eine Sonne auf Glas gemahlen samt Strahlen« 1766/67 Fassung der von dem Schreiner Adam Kuglmann und Johann Philipp Wagner gearbeiteten neuen Kanzel; 1767 »Auszierung des Sieben-Zufluchtenaltars«, der marmoriert und lasiert wurde. Wandleuchter 4 Säulen, 2 Seitenflügel, der Rahmen und das Antependium wurden gefaßt; Freskierung der Wand dahinter 12 Schuh hoch und 9 Schuh breit (3,60 × 2,70 m; übertüncht). 1768 Fassung der Chorstühle und Renovierung des Altars in der Seelenkapelle.

Befund

Träger der Deckenmalerei: LHs und AR verschliffene gotische Kreuzgewölbe, K Tonne mit Stichkappen, im S abgemuldet Rahmen: A und B stuckierte Vierpaßrahmen, C gelängter Vierpaß, die der Stuck umspielt; 1-4, a - d Rocaillekartuschen, K Rocaillerahmen

Technik: Fresko; alle Fresken polychrom

Maße: A Höhe 6,10 m; 2,90 × 2,50 B Höhe 6,10 m; 2,90 × 2,50 C Höhe 5,70 m; 3,40 × 2,00 K Höhe 4,70 m; 1,65 × 1,65

Erhaltungszustand und Restaurierungen: Restaurierung 1892/97: »Die Pfarrkirche Fraham hat ... seit 1892 für die Verschönerung der Kirche sehr Vieles geleistet, nämlich: das Kirchenpflaster, die 4 Altäre, das Gewölbe der Kirche sowie die Seitenwände erneuert ... und sämtlichen Anstrich bestritten« (StAM, LRA 51696). Näheres über diese Arbeiten ist nicht bekannt. 1958 fand die letzte Innenrestaurierung durch Fa Williroider, Rosenheim, statt. Die Fresken sind verstaubt. Die Figuren in Fresko C sind weitgehend übermalt; von der originalen Substanz haben sich Komposition und Farbeindruck erhalten. Alle anderen Fresken und die Emporenbilder machen im wesentlichen einen originalen Eindruck

An die Rückwand ist eine Uhr in Rocailleformen gemalt mit der Signatur PINXIT KATHARINA STIMMER SEDE AP. VACANTE PAULUS VI JOHANNES PAULUS I. 1998 Außenrenovierung, Innenrenovierung in Vorbereitung.

Beschreibung und Ikonographie

Die Stuckaturen überspielen gleichmäßig und unakzentuiert die Gewölbefläche: Der junge Johann Philipp Wagner aus Vilsbiburg stellt sich hier erstmals im Gericht mit einer Stuckdekoration vor, der einzigen in Zusammenarbeit mit Johann Anton Seltenhorn, obwohl die beiden jahrzehntelang Altäre und Bildwerke gemeinschaftlich hergestellt haben.

Der Kirchenraum

A TOD MARTINS In dem vierpaßförmigen Rahmen ist der Schauplatz mit wenigen architektonischen Versatzstücken angedeutet, ohne konkrete Räumlichkeit: zwei gestaffelte Repoussoirs, ein Mäuerchen mit Sockel aus rotem Stein und dahinter eine gemauerte Steinbrüstung sowie rechts ein offenes Tor geben die Bühne für das Baldachinbett, auf dem der Sterbende liegt. Diffuse Wolkenschwaden füllen den Raum. Ein kleiner Engel schwebt hernieder mit dem Inschriftband Veni Mecum Dilecta anima, während die Seele des hl. Martin in Gestalt einer nackten animula aus seinem Mund zum Himmel fliegt. Der Verstorbene liegt auf dem Totenlager in vollem

Bischofsornat. Auf dem Sockel neben ihm steht eine Blumenvase, aus der einige Blumen zu Boden gefallen sind.

B MANTELSPENDE Gleiches Bildformat wie A; der Schauplatz ist ein unbewachsenes Feld vor dem Stadttor von Amiens. Der Bettler sitzt rechts im Vordergrund am Boden, an einer sandsteinfarbenen hohen Quadermauer und im Schutz eines Bogens. In der Bildmitte ist der junge Martin zu Pferd gezeigt, wie er sich zum Bettler umwendet und mit dem Schwert seinen Soldatenmantel teilt. Das Pferd und der Reiter sind in starker Untersicht gegeben.

C Dreifaltigkeit, a-d Evangelister
Ioachim und Ann

Kapelle

C Dreifaltigkeit, a-d Evangelisten

Die Bildform des Chorfreskos ist die eines gelängten Vierpasses, in deren westlicher Hälfte die Dreieinigkeit dargestellt ist, während in der östlichen ein Engel, von einem Putto unterstützt, den roten Mantel des hl. Martin hochträgt. Die Allusion auf die Glorie des heiligen Martin, der im Altarbild nochmals in der Szene der Mantelspende dargestellt ist, ist offensichtlich.

I-4 PATRONE In den Zwickeln des LHs sind in Kartuschen auf Wolkengrund ganzfigurige Heilige gezeigt, die sich, mit Ausnahme von Wendelin – auch als Nebenpatrone auf den Altären oder als Figuren an der AR-Wand befinden.

I WENDELIN Der Schutzherr von Flur und Vieh trägt Bauernkleidung und hält in der Hand die Hirtenschippe.

2 SEBASTIAN Der Pestpatron in römischer Soldatenkleidung hält in der Rechten zwei Pfeile und in der Linken die Martyrerpalme.

3 FLORIAN VON LORCH Der Patron gegen Feuer ist in römischer Soldatentracht mit Fahne dargestellt, mit einem Wasserschlauch, den er über ein brennendes Haus ausgießt.

4 LEONHARD VON NOBLAC Der Viehpatron und Abt des Klosters Noblac trägt den Habit der Benediktiner und hält seine Attribute Abtstab und Kette.

a-d EVANGELISTEN Die vier Evangelisten in den Zwickeln des AR sind ebenfalls auf ockerfarbigem Wolkengrund, aber in Halbfigur wiedergegeben: a Markus mit Löwe und einer Schriftrolle b Lukas mit Stier und einem Gemälde der Madonna c Johannes mit Adler und Schriftrolle d Matthäus mit Engel, der ihm diktiert

K Joachim und Anna

Die Eltern Mariens thronen auf Wolken vor dem Trinitätssymbol, Anna mit Schleier und einem Buch, Joachim mit dem Hirtenstab als Attribut. Puttenköpfe umschweben das Auge Gottes im Strahlenkranz.

EB1-6 SZENEN AUS DEM LEBEN DES LL. MARTIN

Ein sechsteiliger Bildzyklus an der Emporenbrüstung von Johann Anton Seltenhorn zeigt Szenen aus dem Leben Martin von Tours mit Unterschriften. Die Szenen von Mantelspende (B) und Martins Tod (A) kommen nochmals vor (Reihenfolge 1–6 an der Brüstung von links nach rechts).

EB1 Der H. Martinus verlässt seine heidnische Eltern und geht in christliche Schule. Links vor einem Pfeiler steht das Elternpaar und winkt dem forteilenden Knaben nach; rechts sieht man, sehr verkleinert, ein Schulgebäude mit Kindern.

EB, Der H. Martinus ein Christlicher Soldat Bekleidt ein Nackten Bettler. Die Szene der Mantelspende ist hie kleinteiliger und differenzierter als in Fresko B. Als Pendan zum Bettler erscheint eine Bettlerin mit Pestglöckchen; in Hintergrund, neben der Stadt Amiens, Häuser und Kirche mit lokalem Charakter

EB3 Der H. Martinus verlaßet die Welt fangt an ein strenges Closter Leben. Martinus, in Ritterrüstung, mit Herzogshut und rotem Mantel ausgezeichnet, bittet um Aufnahme bei einem Mönch, der im Türrahmen des Klosters steht.

2 Sebastian

EB4 Der H. Martinus Bischof zu Türon leitet mit vielen Wundern Zeichen. Kircheninnenraum; am Altar mit einem Marienbild steht der hl. Martin, einem Besessenen zugewandt, aus dessen Mund Teufelchen entfliehen. Aus einem Ausschnitt im Kirchenboden erhebt sich ein weiblicher Leichnam.

EB, Der H. Martinus vertreibt in seinen Todbett den leidigen Satan den Teufel. Das Sterbezimmer des hl. Martin zeigt ein Bett mit gestreiften Laken, dahinter einen Hausaltar, auf dem die Bischofsinsignien liegen, beim sterbenden Heiligen ein betender Mönch. Der Satan verzieht sich auf Geheiß Martins

2 Sebastian
Empore: EB1-6 Martin-Zyklus: EB1 Kindheit, EB2 Soldat, EB3 im Kloster, EB4 Besessenenheilung, EB5 Tod, EB6 Vision Severins

ER AUENDORF

EB6 Der H. SEVERINVS Bischof zu Köln Sicht die Seel des H. Martin in Himmel Fahen. Das gleiche Motiv wie in EB, mit dem Leichnam Martins. In einer räumlichen Erweiterung nach rückwärts sieht man in einer halbkreisförmigen Arkadenhalle Bischof Severin in visionärer Ekstase.

Ergänzungen zur Ikonographie: Der hl. Martin, aus adeligem Geschlecht, verbrachte seine Kindheit in Pavia. Als Elfjähriger ließ er sich ohne Wissen und Willen der Eltern in das Buch der Tauffähigen eintragen und besuchte die christliche Taufschule (EB1). Auf Drängen seines Vaters und auf Geheiß Kaiser Konstantins mußte er den Wehrdienst ableisten. Während seiner Soldatenzeit begegnete ihm vor den Toren von Amiens ein frierender Bettler, Martin teilte mit einem Schwerthieb seinen Mantel und reichte ihm eine Hälfte (EB2, B, Altarbild). Nach dem Heeresdienst und nach vielen Bekehrungen und Wundern zog er sich in ein kleines Kloster Ligugé zurück »und fienge an, derselben Gegend mit vilen herrlichen Wunderthaten seine Heiligkeit kund zu machen« (EB3). Für die zahlreichen in seiner Vita genannten Besessenenheilungen und Totenerweckungen zeigt Bild EB4 eine beispielhafte Darstellung, die in der Inschrift auch anspielt auf das Ereignis eines Meßwunders: »Gott gefiele dieses sonderbare Werck der Lieb dermaßen, daß er, als Martinus gleich darauf an den Altar getreten ..., ihm das Haupt in einen übernatürlich leuchtenden Schein gleich einer Feuerflamm setzte, der jedoch, obwohlen die Kirch dick mit Leuten angefüllet, nur von dreyen Mönchen, einem Chorherren und einem heiligen Jungfräulein beobachtet worden«. Vor seinem Tod erschien ihm noch einmal der Teufel, den Martin, nach der Vita des Sulpicius Severus, mit den Worten bannte: »Was hast du giftiges Untier hier zu schaffen? Bei mir hast du nichts Leidiges zu gewarten, denn meine Bleib-Stadt wird in dem Schoß Abrahams sein« (EB5). Nach seinem Tod »hörte man in der Luft ein Englisches Gesang, welches nit allein in dem Zimmer, woselbst er seinen Geist aufgeben, sondern so gar biß in die Stadt Cölln am Rhein erschollen, wie solches der H. Bischoff Severinus und sein Ertz Diacon bezeugen, mit eigenen Ohren gehört zu haben« (EB6, A). Der Gesang des Engels in Fresko A Veni Mecum Dilecta anima ist eine Anlehnung an Vers 1,7 aus dem Hohen Lied. (Lit. zitiert nach Ribadeneira-Hornig, Bd 2, S. 713-76; ergänzend: Vita des hl. Martin von Sulpicius Severus, Bibliothek der Kirchenväter, Bd 56, Kempten-München 1914).

Quellen und Literatur

StAM, Gericht Kraiburg, Kirchenrechnungen 1700–1800 (lückenlos).

StAM, LRA 51695: Baureparaturen 1866; 51696: Baureparaturen 1898.

AEM, Pfarrakten Fraham 187 0001 01: Pfarrbeschreibung mit Beschreibung der Filiale Aschau vor der Regotisierung; 187 4001 02: P. Innozenz Urfahrer.

BLfD, Akt Fraham, Pfarrkirche St. Martin.

Mayer-Westermayer, Bd 2, S. 107–10. KDB I OB (3), S. 2166. Historischer Atlas, Bd 36, Mühldorf (Helmuth Stahleder), München 1976, S. 329. Dehio 1990, S. 295.