Au bei Bad Aibling, Wallfahrtskapelle sog. Taxakapelle
Wallfahrtskapelle, sog. Taxakapelle (der Name stammt von einer großen Weißtanne, die früher dort stand; heute stehen hohe Fichten bei der Kapelle), Pfarrei Au, Gemeinde Ba Feilnbach, Erzdiözese München und Freising; z.Z. der Ausmalung hatte die Benediktinerabtei Scheyern das Patronatsrecht auf die Pfarrei Au. Die Taxakapelle war keine eigentliche Filiale der Pfarrkirche, führte aber ihre eigene Rechnung. Die Wallfahrt zum Mariengnadenbild der Taxakapelle, im 17. Jh. entstanden, hatte noch im späten 18. Jh. großen Zulauf. Ge-richt Aibling
Patrozinium: Mariä Heimsuchung
Zum Bauwerk: Nach dem Schriftwechsel zwischen dem Pfarrer von Au und dem Geistlichen Rat in Freising über die Kapellengründung (AEM) wallfahrtete der arme Weber Balthasar Fuetterer aus Au am Fest Mariä Heimsuchung 1647 nach Weihenlinden, das damals eine im Aufblühen begriffene Gnadenstätte war; bei dieser Wallfahrt hatte er eine Erscheinung der Gottesmutter, die ihm als Ort, wo sie verehrt werden wolle, einen »Däxpämb auf dem Pach zu underst im Dorff aus der gemainen Vichwaidt« zeigte. Die Stelle am Bach, wo die Weißtanne stand, wurde fortan als Gnadenstätte betrachtet (>Taxbaum< ist nach Schmeller Bd 1, Sp. 483 eine Weißtanne, keine gewöhnliche Fichte). Der Bäcker von Au, Abraham Kreitmayr, schenkte dem alten Weber eine Tafel, auf der der »Däxpämb« zusammen mit der Heimsuchung Mariä gemalt war; diese Tafel wurde zum Gnadenbild.
Das Bild bekam bald Zulauf: Geld und Wachsvotive wurden geschenkt. Auf Bitten der Leute ließ der Pfarrer von Au, Sebastian Seidl, vor dem Winter noch ein hölzerne Kapelle bauen (ca. 4,00 × 2,50 m). Die Gnadenerweise bei der Kapelle nahmen zu, die Leute kamen nun schon aus benachbarten Pfarreien.
Dem Geistlichen Rat in Freising gereichte der neue Wallfahrtsort zunächst »zu sonderbarem ungenedigen Mißfallen«, doch gab Fürstbischof Veit Adam von Gepeck endlich am 6.9. 1649 die Zustimmung zum Bau einer steinernen Kapelle unter der Bedingung, daß sie statt wie vorgeschlagen 14×12 Schuh 24×12 Schuh (ca. 7,20×3,60 m) groß werden solle. Der Bau mit zwei kleinen Glocken kam auf 1117 fl. zu stehen, bei großer Eigenleistung der Auer. Feierliche Weihe am 2.7. 1657 durch den Freisinger Weihbischof Johann Fiernhammer, einen Tag nach der Weihe der Wallfahrtskirche Weihenlinden (Parallelen zur Entstehung der Wallfahrt Weihenlinden sind unübersehbar, vor allem in der Energie, mit der die neue Gnadenstätte vom Volk der Kirche abgerungen wurde). Unter Pfarrer Balthasar Wagner wurde der Kapelle 1666 ein vollkommener Ablaß gewährt.
1748 Erweiterung der Kapelle durch den Bau eines neuen LHs unter Beibehaltung des alten AR und den Bau einer kleinen Sakristei im O anschließend an den AR. Baumeister war Philipp Millauer (1710-53). 1785 sollte die Kapelle wegen Bauschäden abgerissen werden, doch die Anhänglichkeit des Volks an seine kleine Gnadenstätte war so groß, daß man es schließlich nicht wagte. Baureparatur durch den Maurermeister Johann Thaller von der Hausstatt und den Zimmermann Joseph Gasteiger von Au. Bei der Kapelle befand sich bis 1734 ein Wallfahrtsbrunnen.
Kleiner Raum (13,20×5,80), Langhaus zu vier Jochen, von denen die beiden mittleren im Gewölbebereich zusammengefaßt sind, Gliederung durch schwach ausgebildete Wandpfeiler und vorgelegte Pilaster, Westempore; Belichtung von N und S durch je drei große Fenster in den drei östlichen Jochen. Wenig eingezogener AR zu einem Joch mit flachrundem Schluß, Pilastergliederung; Belichtung durch zwei Fenster von N und S und zwei kleine Rundfenster im Schluß


Auftraggeber: Inschrift an den Stufen in Fresko B EX DONO BENEFACT. AVENS. / M. DCC. XLVIII. (Ex Dono Benefactorum Auensium 1748). Die Freskierung wurde aus Spenden von Wohltätern aus Au finanziert, worauf auch die Darstellung verschiedener Auer Bürger in Fresko C hinweist. Pfarrer von Au war damals Felix Martin Joseph Högg (1721-51).
Autor und Entstehungszeit: Zuschreibung an Balthasar Furtner (* unbekannt † 1764 Frauenchiemsee) 1748. Das Datum ist durch die Stiftungsinschrift gegeben.
Bergmaier 1928 nannte erstmals Johann Georg Gaill (* 1721 Friedberg † 1793 Aibling) als den vermutlichen Autor der Fresken. Gaill war seit 1746 als Maler in Aibling ansässig und kommt allein aus diesem Grund als Autor im nahegelegenen Au in Betracht. Seine erste signierte Freskierung ist in Westerham 1751 erhalten (s. S. 544). Obwohl die Deckenbilder in der Taxakapelle gewisse Ähnlichkeiten mit den Werken Gaills zeigen, ist doch die Verwandtschaft vor allem des Hauptbildes B mit einer anderen Gruppe von Fresken, zu denen die Fresken im Kapitelsaal und der Sakristei von Beyharting gehören (S. 119 und S. 113), sehr viel größer. Diese drei Arbeiten zeigen
so viele gemeinsame Merkmale und Motive, die auch im einzigen signierten Freskenwerk von Balthasar Furtner in der Maria-Mitleid-Kapelle in Frauenchiemsee 1761 (S. 157) auftreten, daß man sie ihm mit Sicherheit zuweisen kann.
Einzelne Details in der Darstellung der Schauplätze, die sich wiederholen, sind besonders auffallend: Die einführenden Stufen zeigen jeweils eine Reparaturstelle durch eine Eisenklammer (Beyharting Kapitelsaal, Au, Frauenchiemsee); die marmorierte Säule rechts ist in ihrem oberen Teil von einer Draperie verhüllt (Frauenchiemsee und Kapitelsaal Beyharting fast identisch, Au und Kapitelsaal farbig gleich); Ziervasen mit Blumenranken stehen links auf hohen Sockeln; die Formen der Ziersockel in Au und Frauenchiemsee sind identisch; die Stufen bilden jeweils die Handlungsbühne, zu der die architektonischen Versatzteile in keinem räumlich logischen Verhältnis stehen. Bei der Darstellung der Figuren zeigen sich Übereinstimmungen in der Bildung der Gesichter, der Haar- und Barttrachten; auffallend ist die Ähnlichkeit der Charakterisierung bei alten Gesichtern oder Porträts. Bewegungsmotive und die Darstellung der reich drapierten Gewänder mit ihrem üppigen Faltenwurf stimmen bei allen vier genannten Freskierungen weitgehend überein.

Befund
Träger der Deckenmalerei: LHs (A, B, C, a-d) durch Gurte geteilte böhmische Gewölbe; AR (D) durch den Chorbogen abgeschnittene Kalotte
Rahmen: Die Bilder A, B und C haben keine Rahmen; das Gewölbe ist in einfacher Ornamentik in Grün und Ocker bemalt; a-d ovale Bildfelder ohne Rahmung; D imitierte Stuckleiste, das Bildfeld ist in ein großes Brokatmusterfeld eingebettet
Technik: Fresko: sämtliche Deckenbilder sind polychrom
Maße: A Höhe 6,20 m; 2,20 × 3,90 B Höhe 6,80 m; 4,00 × 5,00 C Höhe 6,20 m; 1,90 × 3,90 D Höhe 5,90 m; 2,00 × 3,00
Erhaltungszustand und Restaurierungen: Bei einer Gewölbespaltung 1784 wurde das Fresko A beschädigt (Bauer 1950); damals wollte man die Kapelle abtragen lassen, aber die Auer wehrten sich mit Erfolg dagegen. Die erste bekannte Restaurierung der Fresken fand 1875 statt; dabei wurde der Innenraum mit Leimfarben getönt. Das Fresko D im AR wurde von Maler Joseph Osendorfer aus Aibling übermalt (Immaculata begleitet von zwei Engelsköpfchen).
Nächste Restaurierung 1900 durch Josef Elsner, München: die Raumtönung wurde geändert, die Inschriften über den LHs-Fenstern und am Rand des Hauptbildes B wurden übertüncht, der Hochaltar wurde restauriert. Untersuchung der Fresken anläßlich einer geplanten Restaurierung 1956: Nach dem Gutachten hatte der Gewölbebereich in einer der früheren Restaurierungen schwerwiegende Veränderungen erfahren »Die Deckenflächen und Wände müssen von der schreckli chen Farbigkeit der letzten Restaurierung (1900) befreit wer den ... An den Decken kommen alte Tönungen und brokat Muster zum Vorschein«. Die Restaurierung konnte aber aus Geldmangel nicht ausgeführt werden.
Im Vorfeld der letzten Restaurierung hatte man zunächst den Plan, den Zustand der »Restaurierung der Raumfassung vor 1911 (1900)« wiederherzustellen«; Freilegungen bzw. Abnehmen von Fassungen waren nicht vorgesehen. Bei der Befunduntersuchung 1986 durch Fa. Erwin Wiegerling, Bad Tölz fand man aber die teilweise freigelegte Fassung von 1748 mit den ornamentalen Malereien am LHs-Gewölbe und an den Gurtbögen sowie den originalen Inschriften so überzeugend, daß glücklicherweise beschlossen wurde, das bisherige Konzept »unter dem Eindruck der Großartigkeit der barocken Befunde« aufzugeben. 1987 wurde durch Wiegerling die Raumfassung von 1748 wieder hergestellt, die Fresken gereinigt, Wasserschäden ausgebessert, alte Kittungen und Retuschen entfernt, Risse geschlossen und Fehlstellen farbig eingestimmt. Das Chorfresko von 1748 wurde unter dem Bild von 1875 aufgedeckt und restauriert. Das Ergebnis der letzter Restaurierung ist absolut überzeugend und wurde auch vom BLfD als hervorragend bewertet.
Beschreibung und Ikonographie
A GEBURT DES JOHANNES Das Bildfeld ist durch den Orgeleinbau teilweise verdeckt; Ansicht nach W. In einem Innenraum steht ein baldachinüberspanntes Bett, in dem Elisabeth liegt. Drei Frauen sind im Raum, um der Wöchnerin beizustehen, zwei davon sind durch ihre Tracht als Mägde gekennzeichnet. Eine Frau mit Mantel und Schleier bringt den kleinen Johannes im Wickelkissen zu seiner Mutter. Links sitzt Zacharias in Priestertracht und schreibt auf eine Tafel Joannes. Im Hintergrund sind auf einem kleinen Altar die mosaischen Gesetzestafeln zu sehen.
Es handelt sich hier um das in unserm Bereich selten dargestellte Bildthema »Elisabeth empfängt ihr Kind aus den Armen Marias«. Nach der Heimsuchung »blieb Maria drei Monate bei ihrer Gefreundten und diente ihr, und als das Kind geboren war, hob sie es von der Erde auf mit ihren heiligen Händen, und tat also mit Fleiß einer Kindsmagd Dienst« (LA-Benz, Bd 1, Sp. 538).
B MARIA UND ELISABETH Durch ein ornamentales Podest mit blumengefüllter Ziervase rechts und eine Säule mit Draperie links ist ein Innenraum angedeutet. Im Hintergrund gibt eine rundbogige Öffnung den Blick in eine bergige Landschaft frei. Maria sitzt auf einer kleinen Bühne, zu der Stufen emporführen. Sie hält den Jesusknaben auf dem Arm. Daneben kniet Elisabeth und präsentiert den kleinen Johannes, der schon sein Fellgewand und den Kreuzstab trägt, dem Jesusknaben, der ihm einen Apfel reicht. Darüber erscheint in eine Strahlenglorie, die von Wolken mit einem Putto und Putten tenköpfchen umgeben ist, die Taube des Heiligen Geistes. Im Vordergrund rechts sitzt Isaias, der wie in einer Vision die Erfüllung seiner Prophezeiung sieht.



Zwei Männer im Hintergrund halten von rechts und links das Bild hoch, das verehrt wird: eine Darstellung Elisabeths, die dem Johannesknaben einen Apfel gibt. Chronogramm im C MarIa WIe aVCh eLIsabeth Von sYnDen. Von VnheYL Vn erreth (= 1748).
D MARIA GEHT UBERS GEBIRGE Wiesenlandschaft, von Wald umgeben, im Hintergrund sieht man links eine Stadt mit Türmen und Mauern, rechts hohe Berge. Maria, in Erwartung des Jesusknaben (Inschrift auf ihrem Leib IHS) geht vorne im Bild auf einem steinigen Weg. Sie trägt einen Hut und hält einen Wanderstab. Hinter ihr kommt in einiger Entfernung eine Magd mit einem Bündel auf dem Kopf. Maria weist auf einen Hirsch, der links im Mittelgrund aus der gefaßten Quelle eines Bergbachs trinkt. Über der Szene sind in Wolken drei musizierende Engel dargestellt. Inschrift unten am Rahmen: den Hirschen dürst nach den Brun-quell, Also zu Maria meine Seel.
Im LHs befinden sich zwei Inschriften an den Schildwänden über den Fenstern: Vor dir Erscheinen wir mit betten / und dich anrueffen fueßfelliglich / aus aller noth wollst uns Erretten, / wir bitten dich gar bertziniglich (N) und: Thue uns heimsuchen jederzeit / auch mit deiner hülf uns beystehen / das wird uns hier sein die greste freut / wan du zu uns gebeigt wirst gehen (S).
Zur Ikonologie
Das Bildprogramm der Kapelle ist auf das Geheimnis der Menschwerdung Christi bezogen, ausgehend vom Kirchenpatrozinium Mariä Heimsuchung (Darstellung auf dem Altarblatt). Das Fest wurde 1389 für die ganze Kirche vorgeschrieben (2.7.). Das Festoffizium, wie es bis zur Liturgiereform gültig war, wurde 1605 festgesetzt, und erst damit blühte die Verehrung der Heimsuchung als volkstümlicher Kult auf, in Bayern von Kurfürst Maximilian I. gefördert. Das also zur Zeit der Entstehung der Wallfahrt »moderne« Patrozinium in Au war in besonderer Weise mit den ersten Ursprüngen der Wallfahrt verbunden: Balthasar Futterer ging 1647 am Fest Mariä Heimsuchung nach Weihenlinden, und das vom Bäcker Abraham Kreitmayr im gleichen Jahr gestiftete spätere Gnadenbild zeigte die Heimsuchung. Die Darstellung D mit dem Gang Mariens über das Gebirge läßt sich nach der Inschrift im LHs »thue uns heimsuchen jederzeit ... das wird
uns hier sei die größte Freude, wenn du zu uns gebetet wirst gehen« unmittelbar auf Au beziehen und auf die Wallfahrer zum Gnadenbild, die wie der Hirsch nach dem Wasserquell nach ihr verlangen.
Maria und ihr Sohn sind die Hauptfiguren im Hauptbild B: sie werden von Elisabeth und Johannes kniend verehrt. Die Embleme 1-4 beziehen sich ganz speziell auf die Erwartung des Messias, wie ihn Isaias verheißen hat, und damit auf Maria Gravida. Die Verheißungsthematik wird in B aufgenommen: Isaias sitzt am Bildrand und sieht die Szene wie in einer Vision. Gleichzeitig ist damit eine Verbindung von Isaias zu Elisabeth hergestellt: »Elisabeth ist ... dadurch in die Reihe der Propheten und Sibyllen avanciert, weil sie bei der Begegnung mit Maria Bedeutung und Würde des von Maria getragenen Kindes erkannte« (Gregor Lechner, Maria Gravida. Zum Schwangerschaftsmotiv in der bildenden Kunst [= Münchner Kunsthistorische Abhandlungen IX] München-Zürich 1981, S. 132). Zugleich ist Elisabeth mit ihrem Sohn Johannes, der als erster Mensch durch Jesus erlöst wurde (Johannes wurde bei der Begegnung Mariens und Elisabeths in der Heimsuchung vom ungeborenen Jesusknaben von der Erbschuld befreit, s. Lechner, S. 229) Vermittlerin zwischen Maria und Jesus einerseits und den Bittflehenden in der Wallfahrtskapelle andererseits. Sie schenkt ihnen Heilsgewißheit: Wie Maria Elisabeth aufgesucht hat, wird sie ihre Schutzbefohlenen aufsuchen (D). Wie Maria Elisabeth geholfen hat (A), so wird sie auch ihren Auer Schutzbefohlenen helfen, die sie - wie Elisabeth in der Heimsuchung - in ihrer einzigartigen Stellung als Gottesgebärerin verehren. Und wie Elisabeth vom ungeborenen Jesusknaben in der Heimsuchung begnadet wurde, so wird Jesus die begnadigen, die seine Mutter voll Ehrfurcht grüßen. So wenden sich die Bittflehenden von Au (C) an Elisabeth und den Johannesknaben als Vermittler.
Es ließe sich denken, daß die ungewöhnlich enge Bezugnahme auf Elisabeth in der Erlösungsthematik der Taxakapelle nicht nur vom Kirchenpatrozinium bestimmt war, sondern möglicherweise auch auf ein Namenspatronat einer Stifterin zurückgehen könnte.
Der Altar entstand um 1750. Der Künstler ist nicht bekannt. Auf ihm steht das Gnadenbild, das noch aus der ersten Kapelle stammt. Es zeigt Maria, die das Magnificat betet (Inschrift auf dem Schriftband der Engel). Mit dem Magnificat (»Hoch preise meine Seele den Herrn ...«) antwortete Maria bei der Heimsuchung auf den Gruß Elisabeths. Seitenfiguren sind Sebastian und Leonhard, im Auszug ist Anna dargestellt, deren Fest am 26.7. eines der drei großen Feste in der Taxakapelle war (Heimsuchung, Kirchweihe und Anna-Fest).
Quellen und Literatur
BHStA, GL Aibling, Fasz. 98 ad 107: Baufälligkeit und Reparatur 1781/87.
StAM, LRA 118876: Restaurierung 1900
AEM, Pfarrakten Au bei Aibling, 124 8400 01: Akt, die Gründung und den ersten Bau der Kapelle betreffend. Pfarrarchiv Au, Akt Reparaturen an der Taxakapelle; Kirchenrechnungen der Taxakapelle ab 1850 lückenlos erhalten, meist mit Belegen.
BLfD, Akt Au, Taxakapelle
Schmidtsche Matrikel, Bd 2, S. 38.
Gumppenberg, Wilhelm SJ, Marianischer Atlas. Von Anfang und Ursprung Zwölffhundert Wunderthätiger Maria-Bilder (Übersetzung aus dem Lateinischen von Max Wartenberg SJ) München 1673, Teil 2, S. 307 f, Nr. 560.
Mayer-Westermayer, Bd 1, S. 42
KDB I OB (2), S. 1572
Dachauer, Sebastian, Die Pfarrei Au und deren Ortschaften. in: OAVG 5, 1844, S. 372–406. Taxakapelle S. 403. Bergmaier, Peter, Taxakapelle in Au bei Aibling, in: Altheimatland 3, 1926/27, S. 73.
-, Die Taxakapelle in Au, in: Deutsche Illustrierte Rundschau 5, 1928, S. 13.
Pückler-Limburg, Siegfried Graf, Denkmale der Spätgotik und des Barock in Rosenheim und Umgebung, in: Inn-Oberland 14, 1929, S. 17f.
Bauer, Anton, Die Taxa-Wallfahrt in Au bei Aibling, in: OA 76, 1950, S. 1–20.
-, Die Wallfahrten und Gnadenbilder im Gebiet des alten Dekanats Aibling, in: Der Mangfallgau 2, 1957, S. 62–69. Taxakapelle S. 67.
Albrecht, Jakob, Zwei hervorragende Dinzenhofer in Aibling, in: Der Mangfallgau 2, 1957, S. 99–105.
Bergmaier, Peter, Au bei Bad Aibling, in: Der Mangfallgau 10, 1965, S.41–104, S. 83–92.
Zimmer, Hans, Die Hausstätter, Bad Aibling o. J., S. 52 f. o.V. (Hg. Pfarramt Au), Pfarrkirche St. Martin Au bei Bad Aibling (Kirchenführer), Ottobeuren 1985. Dehio 1990, S. 65.
Jahrbuch der Bayerischen Denkmalpflege 41 (Jahr 1987), München 1991, S. 246.
BAD AIBLING
Stadt und Pfarrei Bad Aibling Erzdiözese München und Freising. Ehem. Markt Aibling
Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt Sebastians- oder Marktkirche S. 8