Aich, Filialkirche St. Georg
Filialkirche der Pfarrei Pfrombach, Stadt Moosburg, Erzdiözese München und Freising; z.Z. der Ausmalung hatte Kloster Tegernsee das Präsentationsrecht auf die Pfarrei. In Aich bestand seit 1682 eine Allerseelenbruderschaft, der Erzbruderschaft zu Altenhof in München aggregiert. Gericht Erding
Patrozinium: St. Georg
Zum Bauwerk: Spätgotischer Backsteinbau, stilistisch dem Umkreis der Landshuter Bauschule zugehörig (Brenninger 1978). Altäre aus dem späteren 17. Jh., Weihe erst am 30. 6. 1708; Baureparaturen 1720 (Kirchendach, Turm und Friedhofsmauer, s. AEM). Nach Schmidt war 1739 »Ecclesia haec melioris et reparatae formae«. Bei der Ausmalung 1750 wurde zumindest im Chor ein Fenster nach Norden ausgebrochen: »Wan nun ermeldtes Gottshauß auß Mangel der wenigen, und doch kleinen Fenstern sonders finster ist, und mithin nit nur versus septentrionem, wo es woll thuenlich, ein Fenster auszubrechen, sondern auch die Kirchen auszuweissen höchstens nöthig wäre ...« schrieb Pfarrer Arnhofen in seiner Bitte um Genehmigung nötiger Reparaturen nach Freising. Der Konsens wurde am 22. 10. 1749 erteilt. Veränderungen am LHs 1759. Die barocke Altarausstattung wurde 1896 durch eine neogotische ersetzt (das ehemalige Hochaltarblatt mit der Darstellung des hl. Georg, 1671 von Franz Raimund Scherrich aus Landshut gemalt, hängt jetzt über dem Eingang zur Sakristei, s. Liedtke, in: Ars Bavarica 27. 1980, S. 88).
Saalbau zu drei Jochen, Empore im W, Belichtung durch zwei Fenster von S und zwei von N; eingezogener AR zu zwei Jochen mit dreiseitigem Schluß, Belichtung durch zwei Fenster von N, eines von S und zwei in den Schlußschrägen.
Auftraggeber: Georg Arnhofer, Pfarrer von Pfrombach (1747-60) und die Allerseelenbruderschaft in Aich. Am 8. Oktober 1749 schrieb Arnhofer nach Freising: »Wir seynt vorhabens in der löbl. Filialkirchen zu Aich von der dasigen Armen Seelen Bruederschafft Mitlen, deren Vermögen gegen 800 f. ist, das Chor von underschidlichen Historien, und Guetthaten von denen Armen Seelen herabmahlen zulassen«. Die Themen der Bilder im Chor (D-E, a-f) beziehen sich auf die Bruderschaft, die sie bezahlte. Auch die LHs-Ausmalung um 1759 (s. u.) dürfte von Georg Arnhofer initiiert worden sein; eine Beteiligung der Bruderschaft und private Spender sind anzunehmen.
Autor und Entstehungszeit: Zuschreibung an Franz Joseph Aiglstorffer (* um 1713 Wartenberg † 1790 Wartenberg). Ausmalung des AR 1750, des LHs um 1759.
Das Datum der Chorausmalung geht aus dem oben zitierten Brief des Pfarrers Arnhofer vom Oktober 1749 hervor. Sie wurde wohl 1750 ausgeführt.
Das LHs zeigt als Hauptbild B das Gnadenbild der Muttergottes von Genazzano. Dieses wurde erst 1759 in der Kirche zur Verehrung aufgestellt (s. unter Beschreibung und Ikonographie, Fresko B). Die Erlaubnis zur Aufstellung des Bildes wurde am 18. 4. 1759 erteilt. Die Ausmalung des LHs ist in zeitlichem Zusammenhang damit zu sehen und wohl noch unter Arnhofer († 1760) ausgeführt worden.
Die Ausmalung von AR und LHs unterscheidet sich deutlich, obwohl mit Sicherheit der gleiche Maler am Werk war. Das Dekorationssystem ist gleich, doch ist die Ornamentik im AR zwar nicht auf der Höhe der Zeit (keine Rocaillen), aber doch sehr viel feiner ausgearbeitet als im LHs.
Die Ausmalung wurde von Brenninger Franz Albert Aiglstorffer zugeschrieben (Brenninger 1980, S. 133-35; Bren-


Ehem. Altarbild Hl. Georg vermutlich von Franz Joseph Aiglstorffer ninger 1982, S. 109), der jedoch schon 1741 gestorben ist. Auch mit der Zuschreibung an seinen Sohn Franz Joseph hat man Schwierigkeiten, denn die Darstellungen sind weit unbeholfener als vergleichbare Bilder des jüngeren Aiglstorffer (alle im LKr. Erding, s. CBD, Bd 7); doch mögen Übermalung, Aufdeckung und Ergänzung einiges verändert haben. Für Franz Joseph Aiglstorffer sprechen die zahlreichen langen Inschriften in Versform, die für die Ausmalungen der beiden Aiglstorffers typisch sind und deren Ausführung etwa mit der in Niederstraubing (1754, LKr. Erding) größte Ähnlichkeit hat (diese extensive Schriftenmalerei ist im 18. Jh. in unserem Bereich sonst völlig ungewöhnlich). Für Franz Joseph Aiglstorffer spricht auch die historische Wahrscheinlichkeit, denn Aiglstorffer lebte im nahegelegenen Wartenberg und hat für Aich 1755 kleinere Faßarbeiten ausge-
Zwar gibt es bei den anderen Ausmalungen der Aiglstorffer die gemalte Rahmung nicht (alle anderen Kirchen haben Stuckrahmung), doch ist das System der Verteilung der Bilder an der Wölbungsfläche mit den anderen Arbeiten sehr ähnlich (vgl. etwa Amelgering, Lkr. Erding, 1757).
Franz Joseph Aiglstorffer wurde um 1713 geboren als Sohn des Wartenberger Malers Franz Albert Aiglstorffer, der im Bereich des alten Gerichts Erding zahlreiche Kirchen ausmalte. Nach seinem Tod 1741 übernahm der Sohn die Malergerechtigkeit in Wartenberg; er heiratete am 26. 8. 1742 die Erdinger Kaufmannstochter Maria Violanta Sistl. Besonders in den fünfziger Jahren des 18. Jh. freskierte er viele Kirchen des alten Gerichts Erding, ähnlich wie sein Vater, mit zahlreichen Nebenfresken, Emblemen und sauber geschriebener langen Texten. Franz Joseph Aiglstorffer starb am 7. 3. 1790 im Alter von 77 Jahren (s. dazu Brenninger 1982, S. 104–15). Im nahe gelegenen Moosburg hatte Matthias Staudacher (* unbekannt † 1. 2. 1793) durch Heirat mit Maria Eugenia Grosch (1. 2. 1750) die Werkstatt seines Schwiegervaters, des 1741 gestorbenen Malers Johann Sebastian Grosch übernommen. Aich liegt nahe bei Moosburg, und deshalb käme auch Staudacher als Autor der Fresken in Aich in Frage, doch sind von ihm keine bildlichen Darstellungen überliefert, die zum Vergleich herangezogen werden könnten.
Befund
Träger der Deckenmalerei: AR und LHs ehem. Netzgewölbe im Wölbungsbereich verschliffen
Rahmen: Die gesamte Dekoration der Decke ist gemalt; im AR sind die Stichkappen ausgespart, im LHs mit einbezogen A–E, 1–12, a–f imitierte Stuckprofilrahmen mit vereinfachten Pflanzenornamenten und bandwerkähnlichem Dekor. Die Gewölbefläche ist mit Ausnahme der Stichkappen mit Brokatmusterung überzogen, die im AR – wie auch die Rahmen – feiner ausgearbeitet ist als im Langhaus.
Technik: Seccomalerei; sämtlich polychrom
Maße: A Höhe 7,20 m; 3,00 × 2,30 B Höhe 7,20 m; 3,60 × 2,60 C Höhe 7,20 m; 3,60 × 2,60 D Höhe 7,40 m; 2,20 × 2,50 E Höhe 7,40 m; 2,20 × 2,20
Erhaltungszustand und Restaurierungen: 1883 wurde der AR von Josef Zach aus Wartenberg ausgemalt (Thema nicht bekannt), die LHs-Fresken waren von einem blauen Sternenhimmel übermalt. 1971 wurden die übermalten Fresken und die Brokatmalerei von Kirchenmaler Johann Eder, Vaterstetten, freigelegt und von Manfred Fronske, Landshut, wiederhergestellt (Inschrift an der Innenseite des Chorbogens: Renoviert Ao 1970/71). Die Konturen der sehr stark zerstörten Bilder wurden nachgezogen, einige Bildunterschriften wurden frei ergänzt, einige waren nicht mehr rekonstruierbar. Nach Auskunft von Dr. Sigmund Benker, AEM, der den Zustand bei der Freilegung notiert hat, waren die AR-Fresken insgesamt besser erhalten, dort sind Bildgegenstand, Bildinschriften und Brokatmusterung weitgehend original. Die LHs-Fresken sind ruinös, der Bildgegenstand ist nicht immer zu erkennen bzw. zu deuten.
Beschreibung und Ikonographie
Fresken im Langhaus
HEILIGEN-ZYKLUS Drei Hauptbilder im Scheitel des Gewölbes sind von zwölf Kartuschenbildern an den Gewölbezwickeln und an den Stichkappen umgeben. Alle Bilder sind (oder waren) von Inschriften begleitet, die zum größten Teil zerstört sind (Ergänzungen der letzten Restaurierung von Sigmund Benker notiert, hier in Klammern). Die Hauptbilder beziehen sich auf das Bild der Mutter vom Guten Rat in


Genazzano (B) und den Kirchenpatron St. Georg (C); die Kartuschenbilder der S-Seite auf den Patron des südlichen Seitenaltars, Antonius von Padua; die Kartuschenbilder der N-Seite zeigen verschiedene andere Heilige.
A ARCHE auf dem Wasser, darüber eine Wolke, und oben ein Schriftband (Inschrift nicht erhalten). Da alle Details der Darstellung zerstört sind, ist ihr Sinn innerhalb des Zyklus nicht zu rekonstruieren.
B MARIA MUTTER VOM GUTEN RAT Vier Pilger in Pilgerkleidung, mit Stab und Flasche, befinden sich auf einer Wallfahrt über das Meer. Am fernen Meeresufer liegt eine Stadt, über ihnen schwebt das Gnadenbild der Mutter vom Guten Rat, umgeben von einer Wolke neben der Sonne und einer Feuersäule neben dem Mond; darüber erscheint ein Regenbogen. Inschrift (fast ganz ergänzt): Wundersam (hilft die Mutter Gottes, den rechten Weg) / zu (finden, durch das Dunkel des Lebens, durch die Wüste, über) / das Meer, wir (rufen darum zu Ihr: »O Mutter vom guten Rat, / zeig uns den rechten Pfad!«)
Es handelt sich um die Legende des Gnadenbildes von Genazzano. »Das Bild ist um die Mitte des 15. Jh. in Umbrien ent
standen. Es handelt sich offenbar um ein von der Wand abgelöstes Fresko, das in einem Rahmen gefaßt wurde. Seine Heimat ist die Augustiner-Eremiten-Kirche von Genazzano. Die Krönung des Bildes 1682 geschah ... mit Zustimmung von Papst Innozenz XI. ... 1753 beschloß das Augustiner- Kapitel die Propagierung des Gnadenbildes. Die Aufstellung von Kopien in Italien, seit 1757 auch in Österreich und ... in Bayern, zeugen für die rasche und weitflächige Verbreitung des Kultes« (Marienlexikon Bd 3, St. Ottilien 1991, s.v. Guter Rat, S. 64, Barbara Möckershoff-Goy). Nach der Legende stammte das Bild aus Scutari in Albanien. »Es wurde von Engeln über das Meer nach Genazzano getragen, weil ein dortiger Kirchenbau ... aus Geldmangel nicht zur Vollendung gebracht werden konnte. In das halbfertige Gemäuer senkte sich am Markusfest des Jahres 1467 auf Pilger aus Scutari erzählten, sie hätten das in ihrer von Türken bedrohten Heimatstadt verehrte Bild plötzlich in einer regenbogenähnlichen Wolke nach Westen entschweben sehen und seien ihm auf göttliche Weisung gefolgt. Auf dieses Wunder hin ... erfolgte die Fertigstellung der Kirche in Genazzano« (ebda).

Das Fresko zeigt die Pilger, die dem Gnadenbild folgen, über das Meer hin, dessen Wellen sie trugen wie fester Boden. Die Himmelserscheinungen um das Bild erinnern daran, daß es bei seiner wunderbaren Übersetzung tags (Sonne) von einer Wolke begleitet wurde; nachts (Mond) nahm die Wolke die Gestalt einer Feuersäule an.
Pfarrer Georg Arnhofer von Pfrombach schrieb am 16.4. 1759 an den Fürstbischof von Freising, daß in der Kirche von Aich »auf keinem Altar ein Frauenbild, oder Mutter Gottes zuverehren aufgestellt seye, sondern nur eines auf einer Saulen neben dem Hochaltar stehe«. »Da nun vor einer beraumbten Zeit aber mir von einer Bäurin auß dem Tyrol in Brändtenberg ein kleine Bildnus der in Welschland zu Genazzano unweith Rom wunderthätigen Muetter Gottes von guetten Rath genandt, sambt einem Bichel wider allen Verhoffen verehrt worden, ist mir nach Durchlesung dessen der Gedankhen starckh zu Sinnen kommen, diss wäre ein Fingerzeig, Gott, und der seligisten Muetter wäre gefällig, wan wür ein dergleichen Frau Bildnus zu Aich auf den Seithen- und St. Annä Altar, wo es under dieselben Bildnusfueß herundten fieglich geschechen könte, zu Verehrung aufstelleten« (AEM). Die Gemeinde war damit einverstanden und spendete Geld für ein Bild der Muttergottes von Genazzano und einen geschnitzten Rahmen mit Krone dazu. Die bischöfliche Erlaubnis zum Aufstellen des Bildes wurde am 18. 4. 1759 erteilt. Bei der Ausmalung des LHs erhielt die Geschichte der Muttergottes vom Guten Rat neben dem Kirchenpatron St. Georg einen Ehrenplatz. Ganz offensichtlich versuchte Arnhofer, hier in Aich eine kleine Gnadenstätte zu initiieren.
C DER KIRCHENPATRON ST. GEORG Georg ist als Ritter, reitend und mit der Lanze den Drachen tötend, im oberen Bildteil dargestellt. Darunter knien in stark verkleinertem Figurenmaßstab die Gemeindemitglieder, links die Frauen, rechts die Männer, davor Pfarrer Georg Arnhofer, und rufen ihren Kirchenpatron um Beistand in der Sterbestunde an (Inschrift original): Heiliger Georgi, / Komm unß zu Hilff in unsern nöthen, mit deinen hilffreichen Händen / Und thue Unß vor den Teuffel retten, dort wan wür das Leben Endten.
HL. FLORIAN (? Inschrift nicht erhalten) Ein Toter liegt am Ufer eines Flusses, über den eine vierstützige Brücke führt. Aus den Wolken ragt eine nicht identifizierbare Gestalt (ursprünglich Engel mit Martyrerkranz?). - Der hl. Florian von Lorch wurde gemartert und in der Enns ertränkt.



Hostie, fiel auf die Knie und neigte den Kopf (Ribadeneira-Hornig, S. 823).
1 Hl. Florian 2 ULRICH VON AUGSBURG Mit vier weltlichen Gästen sitzt der hl. Ulrich, Bischof von Augsburg, an einer Tafel, auf der gebratenes Geflügel liegt. Die Inschrift ist fast ganz ergänzt: Ulrich (der Bischof nahm das Stück Fleisch, / Er alß Fasttag bei Nacht, schenkt die Speis, / da er Pilger geladen an seinem Tisch, / sie wandelt sich in einen Fisch.) Die Szene ist ikonographisch frei rekonstruiert; der Legende nach hatte Ulrich einem Boten des Herzogs als Wegzehrung ein Stück Fleisch von seiner Tafel mitgegeben, obwohl die Nacht vom Donnerstag bereits in den Freitag übergegangen war. Als der Bote den Bischof beim Herzog deswegen an¬ schwärzen wollte, hatte sich das Fleisch in Fisch verwandelt. 3 ERZMARTYRER STEPHANUS (Darstellung ruinös) Der Heilige kniet in Erwartung seines Martyriums; schemenhaft ist rechts von ihm eine Figur mit einem erhobenen Stein zu erkennen. In Wolken erscheint Christus. Die Inschrift ist erhalten: Alß die stein auf S. Stöphan gflogen / hat er vor d’feind die Knie gebogen / Christus das von offnen Himml betracht / also gfallt ihme solche Andacht. 4 ROCHUS VON MONTPELLIER (? Darstellung fast, In¬ schrift völlig zerstört) Eine kniende männliche Figur weist auf den Oberschenkel des entblößten rechten Beines hin. Rechts Umrisse einer Figur und die beiden Beine einer weite¬ ren Figur. In Wolken erscheint Maria. – Rochus, der Patron gegen Pest sowie alle Seuchen, auch Tierkrankheiten, wird üblicherweise auf seine Wunde zeigend dargestellt, oft zu¬ sammen mit dem Pestpatron Sebastian. 5 (Darstellung nicht mehr identifizierbar, Inschrift zerstört) Zu erkennen ist ein Innenraum mit zwei Fenstern. Eine weib¬ liche Gestalt sitzt in einem Himmelbett. In Wolken erscheint eine wohl weibliche Gestalt (Maria?). 12 Hl. Abt in Wolken 6 DIE MUTTERGOTTES VON GENAZZANO UND PFARRER ARNHOFER (Inschrift zerstört) An der Wand eines Innenraums hängt ein Bild der Mutter vom Guten Rat. Davor ist die Gestalt eines Geistlichen zu sehen, der sich mit dem Finger der linken Hand an die Stirn tippt. Möglicherweise ist hier der Moment dargestellt, in dem Pfar¬ rer Arnhofer das Geschenk des Bildes an ihn als Zeichen des Himmels sah, die Verehrung der Muttergottes von Genaz¬ zano in Aich einzuführen. Dafür spricht, daß die Darstellung über dem Seitenaltar ist, auf dem wenig später das Bild auf¬ gestellt wurde. DAS JESUSKIND ERSCHEINT DEM HL. ANTONIUS (Inschrift zerstört) Der Heilige kniet an einem Betpult vor einem Buch, das Jesuskind hält er in seinen Armen. Wolken, die in den Raum eingedrungen sind, weisen auf den Erschei¬ nungscharakter der Szene hin. Eine der bekanntesten Antonius-Legenden bezieht sich auf die innige Beziehung des Heiligen zu Jesus. Antonius war ein¬ mal bei einem Freund zu Gast und wurde von diesem heim¬ lich beobachtet, wie sich »ein außbündig schönes Knäblein« zuerst auf das Buch setzte, dann dem Antonius in die Arme »rucket, ihn freundlichst anlachet, und beyde mit viel Liebs¬ Zeichen gegen einander« spielten (Ribadeneira-Hornig, S. 825). 8 ESELSWUNDER DES HL. ANTONIUS (Inschrift zer¬ stört) Der hl. Antonius steht links und hält Kelch und Hostie. Davor liegt ein Esel auf den Knien. Menschen beob¬ achten die Szene mit Gesten des Erstaunens. – Antonius be¬ kehrte einen Ketzer mit dem Versprechen, sein Esel würde die Gegenwart Christi in der Hostie öffentlich bezeugen. Der Esel, der seit drei Tagen nichts zu fressen bekommen hatte, verschmähte das ihm angebotene Futter angesichts der Macht, Tote zu erwecken und den Meeren zu gebieten (In¬ schrift), zählte zu den sogenannten Privilegien des hl. Anto¬ nius: »Si quaeris miracula / Mors, error, calamitas, / Daemon, lepra fugiunt / Aegri surgunt sani./ Cedunt mare, vincula...« 9 ANTONIUS DRÄNGT EINEN SÜNDER ZUR BEICHTE (Inschrift zerstört) Ein Mann sitzt im Bett und II ANTONIUS ALS WUNDERTÄTER (Inschrift zerstört) blickt mit Gesten des Schreckens und der Verwunderung auf Der Heilige in Wolken erscheint einem Mann, der in einem In¬ den hl. Antonius, der auf Wolken in das Zimmer eingedrun¬ nenraum den Deckel einer hölzernen Truhe öffnet. Auf einem gen ist. Der Heilige weist mit der Linken auf einen angedeu¬ Podest steht ein kegelförmiger Gegenstand mit Henkel (Geld¬ teten Beichtstuhl, der, in der Tiefe einer Wandöffnung darge¬ sack?). Bei der Szene kann es sich um ein postumes Wunder im stellt, als Teil der Vision zu betrachten ist. – Es handelt sich Zusammenhang mit einem verlorenen Gegenstand handeln. hier um ein postumes Wunder des Heiligen. Er erschien »... Membra, resque perditas / Petunt ac accipiunt /Iuvenes et nachts einem Sünder und forderte ihn auf, unverzüglich zu cani« fährt das Responsorium fort. Der hl. Antonius ist Patron beichten, und zwar wegen eines Vergehens, das nur dem Sün¬ für das Wiederfinden verlorener Sachen. Eine andere Deutung der allein bekannt war (Ribadeneira-Hornig, S. 824). ist ebenfalls möglich: Antonius nannte in einer Leichenrede auf einen Geizhals die Worte Christi »Wo dein Schatz ist, da ist 10 ANTONIUS ERWECKT TOTE Ein von Arkaden be¬ auch dein Herz« (Mt 6,21) und sagte, man werde das Herz grenzter Friedhof, aus vier offenen Steingräbern steigen Tote dieses Toten in seiner Schatztruhe finden; wie es auch geschah Darüber in Wolken der hl. Antonius. Inschrift: Die Toten er¬ (Ribadeneira-Hornig, S. 824). wekken, (die schon im Grabe beweint,) / Antonius thuet in der (Gemeind), Ja auch wider das ungestime Meer, / Anto¬ 12 Mönch in Wolken mit Abtsstab (Inschrift zerstört.) Der nius sich zeigt ein Herr.- Die Darstellung weist allgemein auf hl. Antonius hat keinen Abtsstab, als Attribut hat er eine die legendären Totenerweckungen des Heiligen hin. Die Lilie; vielleicht ist das Attribut falsch ergänzt.


Fresken im Altarraum
ARME-SEELEN-ZYKLUS Auf dem Brokatmustergrund, der rosettenförmige Blumen in der Kassettenfelderung zeigt, liegen zwei Hauptbilder und in den Gewölbezwickeln sechs Nebenbilder. Die Stichkappen sind leer. Alle Bilder haben Inschriften in Versform. Diese hatten ursprünglich Quellenangaben, von denen nur einige teilweise erhalten sind. Die Armen Seelen sind in allen Bildern weiß gemalt. - Der Zyklus bezieht sich auf die in Aich am 13. 4. 1682 genehmigte Allerseelenbruderschaft, die am 11. 11. 1682 an die Allerseelenbruderschaft zu Altenhof in München angeschlossen wurde. Arme Seelen sind die Seelen der Toten, die zwar beim Tod die Verzeihung ihrer Sünden erlangt haben, aber ihre Sündenschuld noch nicht völlig abgebüßt haben. Diese Seelen stellte man sich im Fegfeuer vor, einem Ort der Läuterung. Durch gute Werke, Gebet, Meßopfer, Kasteiungen, Almosengeben und Wallfahrten konnten die noch Lebenden dazu beitragen, daß die Seelen im Fegfeuer bald die himmlische Seligkeit erreichten (Mosmayr, Predigt 28 ff.). Das Programm in Aich basiert auf den in den einschlägigen theologischen Werken des 16.–19. Jahrhunderts vorgetragenen Vorstellung, daß die Armen Seelen die Macht hatten, ihren noch lebenden Fürbittern und Wohltätern dafür in geistlicher und materieller Hin sicht Dank abzustatten. Sie bringen ihnen zum Dank »... alle Benediction, Segen, Wohlfahrt, und alles, was dem leib und der Seel, in geistlich und leiblichen Gütterren mag ersprießlich seyn« (Eisenhuet, Predigt 78).
Es gab seit Caesarius von Heisterbach (* 1180 † um 1240) kleine Geschichten als Beispiele für die Dankesleistungen der Armen Seelen; sie sollten die Christen anspornen, für diese zu opfern. Dem Verfasser des Programms in Aich lag mit Sicherheit das Buch des Jesuiten Georg Raw vor, das 1658 in München erschienen war. Sechs von den acht in Aich dargestellten Szenen werden bei Raw erzählt.
1745 erschien das theologische Werk über das Fegfeuer von dem Jesuiten Joseph Joanneser, das zwar das Wesentliche der bisherigen Lehre über das Fegfeuer und die Armen Seelen be stätigt, sich aber fast nur auf die Bibel und die Kirchenväter stützt. Er sagt: »Die aus dem Fegfeur erlößte Seelen nutzer überaus vil ihrem Erlöser 1. als Beschützer. 2. Als desser Verthätiger bey der Gerechtigkeit Gottes. 3. als dessen Für sprecher«, bringt aber keine der bekannten kleinen Geschichten, obwohl er im Vorwort ausdrücklich sagt, er wolle die Wundererzählungen nicht gänzlich verwerfen. Das Programm in Aich, wenige Jahre später entstanden, basiert noch auf dem naiveren Wunderglauben, der um die Jahrhundertmitte bereits obsolet wurde


D HILFE IN FEUERSNOT Eine Stadt, in der Mitte die Kirche, steht in Brand; aus den Fenstern schlagen die Flammen. Männer, Frauen und Kinder rufen händeringend die Armen Seelen zu Hilfe: Vill Heusser brennen schon gantz hell, / die Flamm wollt alls mit nehmen ,/ Man Rueffet zu der armen Seel, / das Feur sie thuet gleich demmen
«In Paraguaria in einer Statt war in einem Hauß eine Brunst auffgangen, welche die hefftige Wind hin und her getrieben, daß die gantze Statt in Gefahr stunde. Als nun alle menschliche Hülff umbsonst, suchten die Burger Mittel bey den Christglaubigen Seelen, verlobten für sie neuntägiges Meß- Opffer. Wunderding! Alßbald legten sich die Wind, de Brunst erlöschet, und kombt nicht weiter« (Raw, Cap. XVIII, Nr 17. S. 460).
E HILFE IN DER STERBESTUNDE Ein angedeuteter Innenraum, in dem unter einem Vorhang eine Kranke auf dem Lager liegt. Nach hinten gibt eine Maueröffnung den Blick auf eine Gasse frei. Zwei Arme Seelen, in weiße Tücher gehüllt, betreten die Kirche. Der Priester steht mit den Sterbesakramenten auf der Schwelle. Ein Ministrant mit Glöckchen begleitet ihn. Der Priester holt die Speisen schnell, / Ein stimb Rueffet zu sammen, / Zu betten für Ihr armes seel, / Alle seelen in Kirchen kommen.
Diese Geschichte, schon im 15. Jh. verbreitet (Speculum exemplorum), wird bei Eisenhuet 1702 ausführlich geschildert: »Ein außbündiger Liebhaber der Armen Seelen« wurde auf dem Totenbett mit den Sterbesakramenten versehen. »Als nun der Capellan, der dem Krancken das Viaticum zugebracht, sich widerumb mit dem Ciborio zur Kirchen verfiegt ..., sihe, da wurde er verzuckt...« und konnte sich nicht mehr von der Stelle bewegen. Er hörte auf dem Friedhof eine Stimme: »Surgite mortui, unser Wohltäter ist gestorben, laßt uns für ihn beten. Entzwischen eröffnen sich die Gräber, die Todten stehen auff, und gehen paar und paar in die Kirchen hinein ... und hebten an das Todten Öfficium für ihn zu sprechen« (ähnlich bei Raw, Cap. XVIII, Nr. 1, S. 439; ähnlich Magnum Speculum Exemplorum 1701, s.v. Defuncti, Exemplum III, S. 191).
a DIE SEELEN SCHÜTZEN SOLDATEN VOR FEIN- DEN Mit einer Mauer umgrenzter Friedhof. Zwei Männer beten an den Gräbern. Den Soldatten in der andacht, die seelen thuen umbgeben, / Veriagen d’Feind mit ihrer Macht, Erhalten ihn beim Leben.
Die Geschichte basiert auf einer Erzählung von Caesarius von Heisterbach, sie wurde vom »Speculum Exemplorum« im 15. Jh. aufgenommen. Danach betete ein Soldat oft für
das Heil der Armen Seelen. Als er einst, von Feinden verfolgt, sich auf einen Friedhof flüchtete, vergaß er beim Anblick der Gräber alle Gefahr und betete für die Toten. Die Feinde kamen heran und wollten, die Heiligkeit des Ortes vergessend, in den Friedhof eindringen. Da sahen sie eine große Schar Bewaffneter: es waren die Seelen, die ihrem Fürbitter zu Hilfe eilten und die Feinde vertrieben (Raw, Cap. XVIII, Nr. 7, S. 445 f.). In der Friedhofskapelle von Westerndorf bei Rosenheim befindet sich eine ähnliche Darstellung von 1691 (Abb. LThK, Bd 3, Sp. 981 f.).
b ERRETTUNG DES JÜNGLINGS DURCH DEN GEHENKTEN Ein Jüngling sitzt auf seinem Pferd. Vor ihm weist eine Arme Seele auf ihr Haupt (Wunde). Rechts sieht man ein galgenähnliches Gestell, links eine Seele in den Flammen des Fegfeuers und im Hintergrund zwei Bewaffnete. Die arme Seel wurde sehr verwund, / den Jüngling wärs angangen / Hätt er nit g'habt ein solchen Fund, / wär er von Feind gefangen. / P. Mauritius De Sacrlamento?] Amoris K. 997. Das Motiv vom Reiter, den eine Arme Seele in einer gefährlichen Situation vertritt, gibt es in mehreren Abwandlungen. Raw erzählt (Cap. XVI, Nr. 19, S. 468-70): Ein Freund der Armen Seelen geriet in Feindschaft zu seinen Kameraden, die ihm vor der Stadt auflauerten, um ihn zu töten. Als der junge Mann seines Weges ritt, fand er einen Galgen mit einem Gehenkten, der vor seinen Augen lebendig wurde und mit dem Pferd des jungen Mannes weiterritt. Die Seele zu Pferd geriet darauf in den Hinterhalt der feindlichen Kameraden, die ihr eine für einen Lebenden tödliche Wunde beibrachten. Die Seele ritt zurück und sagte zum Jüngling: »Das war auff Dich angesehen, mein Freund, wann ich mich nicht auß Befelch Gottes in dise Gefahr begeben hätte« (ähnlich bei Mosmayr 1699, Teil III, Cap. V., S. 329; und bei Eisenhuet, Predigt 77).
c ERRETTUNG EINES SÜNDERS VOR DEM UNVORBEREITETEN TOD Am Krankenbett eines Mannes steht eine Seele, beide haben die Hände gefaltet. Im Türrahmen erscheint der Teufel. Doch haben Seelen ihren Freund, den Tod thut offenbaren, / damit er von den Höllen Feind, könnte sein Seel bewahren. Ein edler Ritter in der Stadt Nola in Campanien betete häufig für die armen Seelen. »Derowegen in der Nacht, da er den andern Tag solte sterben, haben ihn die Seelen auffgeweckt und ermahnet, daß er auff das ehest seine begangene Sünden beichten solle.« Der Ritter beichtete, kommunizierte und starb bereits am nächsten Tag eines unvorhergesehenen Todes; seine Seele aber war gerettet (Raw, Cap. XVI, Nr. 13, S. 461 f.).
d CHRISTUS UND DER ERZENGEL MICHAEL RICHTEN ÜBER EINE SEELE Ein Mann liegt auf dem Totenbett, in Wolken erscheinen Christus als der Weltenrichter und der Erzengel Michael als Seelenwäger. Ein Gavalieur im Ewigkeit, Wär an der Seel verdorben, / Wan ihn hetten Seligkeit, d’s Seelen bei Gott erworben. Ex Porto peleriacum (? unleserlich) Die Darstellung ist wohl zusammen mit Fresko c zu sehen.
e ERRETTUNG EINES REISENDEN VOR EINEM MÖRDER Landschaftliche Szenerie mit einer Wegkapelle unter Bäumen und einer Kirche mit Haus in der Ferne. Eine in weiße Tücher gehüllte Seele geleitet einen Reiter zum nächsten Dorf. Rechts im Vordergrund eine Arme Seele betend im Fegfeuer. Der Reisende, in Mörder Händ / Gwislich wäre kommen, / Wan er nit von der Seel behend, / Hett andern Weeg genommen. / Ex Historicis Authenticis ... Hier handelt es sich wohl um eine Abwandlung der Erzählungen von der Errettung eines Reiters durch eine Seele, s. unter Fresko b.
f RECHTFERTIGUNG EINES PRIESTERS An einem Altar steht ein Bischof, vor ihm eine flehende Priestergestalt. Rechts ragt eine Arme Seele aus dem Fegfeuer. Vor der Altarwand erscheinen viele gestreckte Arme. Inschrift (in Klammern ergänzt) (Ein frommer) Priester (schwer verkannt, thuet zu den) Seelen flehen, (da schuldlos ihn der) Bischof fand, in Frieden jetzt thuet gehen. Vorlage für diese Darstellung ist eine Geschichte, die Raw erzählt (Cap. XVI, S. 453 f.): Ein armer Priester las trotz des bischöflichen Verbots Messen für die Seelen im Fegfeuer. Er wurde beim Bischof angeklagt und gestand. Der Bischof forderte ihn auf, zu schwören, daß er das fürderhin unterlassen werde; der Priester, bereit zu schwören, hatte aber keinen Bürgen, den der Bischof verlangte. Da erschienen vor den Augen des Bischofs mehr als tausend ausgestreckte Hände in der Luft – die Hände der Armen Seelen –, um zu schwören, worauf der Bischof sein Verbot widerrief (ähnlich Magnum speculum exemplorum, s. v. Defuncti, S. 194).
Quellen und Literatur
AEM, Pfarrakten Pfrombach: Pfarrbeschreibung; Bauten II; Filiale Aich 1671–1891.
AEM, Kunsttopographie, Dekanat Moosburg, Pfarre Pfrombach (Georg Brenninger).
Schmidtsche Matrikel, Bd 2, S. 130 f. Mayer-Westermayer, Bd 1, S. 384.
Brenninger, Georg, Die Filialkirche St. Georg in Aich bei Moosburg, in: Amperland 14, 1978, S. 300–03.
-, Die Aiglstorffer, Zwei neuentdeckte Wartenberger Kirchenmaler der Barockzeit, in: Wartenberg und die Wittelsbacher (Hg. Alfred Dreier), Wartenberg 1980, S. 133–35.
-, Franz Albert Aiglstorffer (um 1675–1741) und Franz Josef Aiglstorffer (um 1713–1790), in: Fritz Markmiller, Barockmaler in Niederbayern. Die Meister der Städte, Märkte und Hofmarken, Regensburg 1982, S. 104–15, 282 f.
Liedke, Volker, Die Landshuter Maler- und Bildhauerwerkstätten von der Mitte des 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, in: Ars Bavarica 27, 1982, S. 1–110, S. 88 (zum ehem. Hochaltar).
Literatur zu den Armen Seelen
Thomann, Günther, Die Armen Seelen in Volksglauben und Volksbrauch des altbayerischen und oberpfälzischen Raumes, in: Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg 110, 1970, S. 115–79; 111, 1971, S. 95–167; 112, 1972, S. 173–261. Besonders Teil I, Die Armen Seelen in der volksfrommen Andacht des 17. bis 19. Jahrhunderts und in Zeugnissen der Ikonographie, 110, S. 125–79; weiterführende neuere Literatur 112, S. 252–61. Speculum Exemplorum, Hagenau 1507, s. v. Defuncti. Sedelius, Wolfgang, Ob der abgestorbnen Seelen ... Catholische Resolution ..., Ingolstadt 1551.
Raw, Georg SJ, Abgefertigter Herold auß der andern Welt von denen im Fegfewr leidenden Seelen in dise Welt gesand ..., München 1658.
Liebreiche und Beständige Seelen-Pfleg, das ist: Christliche Übung, unnd ordentliche Verrichtungen, deren sich die Hochlöbliche Ertzbruderschafft aller lieben Christglaubigen Seelen in dem Fegfewr in der Alten Hof Capel deß H: Martyrers Laurentii zu München ... zu gebrauchen pflegt. München 1685.
Mosmayr, Aegidius, Geistliches Lieb- und Mitleydens-Perspective ..., München 1699, Teil III, Cap. V.
Joannes Maior (Hg.), Magnum Speculum Exemplorum ex plus quam octoginta auctoribus, Köln 1701, s.v. Defuncti. Eisenhuet, Eustachius OP, Traurig- und sehnliches Echo der weheklagenden Seelen in dem Fegfeur ... in 85 kurtzen Predigten ..., Augsburg 1702.
Martin von Cochem OCap, Guldener Himmels-Schlüsse oder sehr kräfftiges, nutzliches und tröstliches Gebett-Buch zu Erlösung der lieben Seelen des Fegfeurs. Augsburg und Dillingen 1724.
Joanneser, Joseph SJ, Liebvolle Seelen-Hülff zu Nutz der Abgeleibten und Lehr der Lebenden ..., Augsburg 1745. Wetzer, Heinrich Joseph und Benedikt Welte, Kirchen-Lexikon, Bd 3, Freiburg 1849, s.v. Fegfeuer, S. 929–34.
Halm, Philipp Maria, Altbayerische Totendarstellungen, in: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst 4, 1909, S. 143–59. A.B./C.B

