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Willebadessen Niesen, Kapelle von Haus Niesen

Aus Deckenmalerei-Lab
Laß, Heiko:Willebadessen-Niesen, Kapelle von Haus Niesen, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2022, URL: www.deckenmalerei.eu/fc0ca350-1600-4d03-b98a-2633038a00bd

Inventarnummer: cbdd10528

Lage: Auf OpenStreetMap anzeigen

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In der Kapelle von Haus Niesen wurden 1966 Rötelvorzeichnungen für das Wandfresko einer Muttergottes gefunden.

St. Godehard, Niesen
St. Godehard, Niesen

Die Kapelle St. Godehard

St. Godehard, Niesen

Kurzbeschreibung und Lage

Die Kapelle St. Godehard[1] steht westlich des Herrenhauses.

Bau- und Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte

Die Kapelle[2] stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1674 umgebaut.

Beschreibung

Der einschiffige dreijochige verputzte Bau unter Satteldach hat ein Kreuzrippengewölbe und misst 15 auf 5,6 Meter. Das östliche Joch hat einen Anbau im Süden von 5 auf 5 Meter. Ein Glockendachreiter zeichnet das schlichte Gebäude aus.

Die ehemalige Wandmalerei

Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

1966 wurden im Rahmen von Restaurierungsarbeiten Rötelvorzeichnungen[2] für Fresken entdeckt. Sie sind heute wieder verputzt.

Beschreibung und Ikonographie

Die Zeichnungen zeigten eine Muttergottes.

Bibliographie

  • Literatur:
  • Püttmann-Engel, Schloßkapellen, 1987. – Püttmann-Engel, Kristin: Schloßkapellen im Raum Westfalen 1650–1770 (Denkmalpflege und Forschung in Westfalen, 14). Bonn 1987.
  • Rodenkirchen, Warburg, 1939. – Rodenkirchen, Nikolaus (Bearb.): Kreis Warburg (Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen, 44). Münster 1939.

Einzelnachweise

  1. Püttmann-Engel, Schloßkapellen, 1987, S. 234-235; Rodenkirchen/Rave, Warburg, 1939, S. 144-146.
  2. 2,0 2,1 Püttmann-Engel, Schloßkapellen, 1987, S. 234.