Vorwort (Band 3-II)
Der vorliegende Band behandelt die Deckenmalerei in den Profanbauten der Stadt und des Landkreises München. Der historischen Zusammenhänge wegen wurde der Text in höfische Bauten, die den überwiegenden Teil ausmachen, und in nicht höfische Bauten unterteilt. Die sonst übliche Gliederung nach der administrativen Einteilung mußte dafür aufgegeben werden. Vielleicht noch mehr als der vorangehende Sakralband stellte uns der Profanband vor große Probleme, sowohl der Bearbeitung als auch der Edition. Aufgrund der komplizierten Baugeschichte der Münchner Residenz mit den vielen Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte sowie der Kriegszerstörungen, aber auch wegen der Bedeutung, die dieses Ensemble besitzt, wurde alles, was an Deckenmalereien zu ermitteln war, dokumentiert. Dabei war es sinnvoll, bis ins 16. Jh zurückzugehen.
Unsere Arbeit wurde von vielen Seiten unterstützt. An erster Stelle haben wir uns bei der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen zu bedanken: vor allem für Erlaubnis zum Photographieren, Zugang zum Bildarchiv und zu den Depots. Besonders ergiebig war die Zusammenarbeit mit den Bauämtern in Nymphenburg und in der Residenz. Die Damen und Herren haben uns jederzeit freundlich und bereitwillig geholfen, uns Zugang zu Archivalien und Plänen gewährt und uns an Ort und Stelle ausführlich über Restaurierungen informiert. Wir sind ihnen für alle Gespräche und Auskünfte zu großem Dank verpflichtet.
Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und das Bayerische Nationalmuseum gestatteten uns Zugang zu den Inventaren, halfen auf der Suche nach ausgebauten und verschollenen Deckenbildern in ihren Depots, gab Auskunft über Restaurierungen und stellten uns Bildmaterial zur Verfügung. Wir danken sowohl dafür als auch für alle Diskussionen über Forschungsergebnisse. Die Staatliche Graphische Sammlung München gab uns Erlaubnis zum Photographieren und unterstützte uns auf der Suche nach Vorzeichnungen.
Hauptvoraussetzung für die Rekonstruktion verlorener Ausstattungen war die Arbeit in den Staatlichen Archiven und dem Stadtarchiv München. Wir sind allen Damen und Herren für die oft mühevolle Bereitstellung der Archivalien sehr verbunden, für freundliche Hilfe und Beratung oft weit über die normale Amtspflicht hinaus. Für Erlaubnis zum Zugang ins Geheime Hausarchiv möchten wir ebenfalls unsern Dank aussprechen.
In der Bayerischen Staatsbibliothek war für unsere Arbeit besonders die Handschriftenabteilung wichtig: Auch hier erfuhren wir jede Unterstützung.
Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege stellte uns dankenswerterweise Photomaterial zur Verfügung, das Landbauamt gewährte uns Akteneinsicht. Der Wert der Arbeitsmöglichkeit im Zentralinstitut für Kunstgeschichte kam uns besonders während der zwei letzten Jahre, als es geschlossen war, zum Bewußtsein. Hier sei der »Notdienst« dankbar erwähnt.
Wir danken allen, die uns in irgendeiner Weise geholfen haben, besonders aber den Damen und Herren Dr. Liselotte Andersen; Prof. Dr. Werner Beierwaltes; Dr. Dorothea Diemer; Dr. Peter Diemer; Bernd E. Ergert; Architekt Ernst Götz; Dr. Gisela Goldberg; Dr. Richard Harprath; Dr. Barbara Hardtwig; Dr. Werner Helmberger; Dr. Reinhard Heydenreuter; Dr. Sabine Heym; Dipl.Ing. Judith Högner; Dr. Gerhard Hojer; Dr. Monika Holl; Dr. Hermann Kühn; Dr. Annemarie Kuhn-Wengenmayr; Dr. Rolf Kultzen; Dr. Till Lahusen †; Dr. Hans Lehmbruch; Dr. Günther von Lojewski; Dr. Mario-Andreas von Lüttichau; Andreas von Majewski; Dr. Sigrid von Moissy; Dr. Ludwig Morenz; Dr. Bernhard Overbeck; Prof. Dr. Dieter Podlech; Wolfgang P. Pusch; Helmut Schagun; Dr. Ingeborg Scheibler; Dr. Elmar D. Schmid; Dr. Lorenz Seelig; Restaurator Josef Siren; Dr. Horst Stierhof; Dr. Peter Vierl; Dr. Peter Vigneau-Wilberg; Dr. Peter Volk; Dr. Bettina Wackernagel; Dr. Rudolf Wackernagel; Prof. Dr. Karl-August Wirth; Prof. Dr. Paul Zanker; Dr. Jürgen Zimmer, alle München. Außerdem Dr. Heinrich Geissler, Stuttgart; Dr. Burkard von Roda, Basel; Dr. Steffi Röttgen, Florenz; Kreisheimatpfleger Gerhard Schober, Unterbrunn; Prof. Dr. Michael Stolleis, Frankfurt; Architekt Eckhart Feuchtmayr, Murnau.
Unser Unternehmen wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft getragen. Wir hoffen, durch unsere wissenschaftlichen Ergebnisse unsern Dank abstatten zu können. An dieser Stelle aber wollen wir den Damen und Herren der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die mit unserer Sache befaßt sind und die unseren Sorgen Gehör schenken, aufs herzlichste danken für ihre Geduld und ihr Verständnis. - Frau Annemarie Haller, Sekretärin am Institut für Kunstgeschichte der Universität München, die die mit dem Forschungsunternehmen verbundenen Verwaltungsarbeiten übernahm, sind wir zu besonderem Dank verpflichtet. Der Süddeutsche Verlag hat für das Corpus der Barocken Deckenmalerei eine große verlegerische Aufgabe und Verpflichtung übernommen. Für die verständnisvolle Zusammenarbeit danken wir dem Verlag - Herrn Dr. Wolfgang Reister, Frau Dr. Helga Heikamp-Wagner, Herrn Dr. Hans-Peter Rasp, Herrn Rudolf Miggisch und Herrn Hans Widmann.
Hermann Bauer/Bernhard Rupprecht