Laß, Heiko:Unterköditz, Rittergut, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2022, URL: www.deckenmalerei.eu/5dad41e0-7fab-40d4-9275-cef223079451

Inventarnummer: cbdd10163

Lage: Auf OpenStreetMap anzeigen

Der Text dieses Artikels steht – ausgenommen Abbildungen – unter der Lizenz CC BY 4.0. Dieser Artikel ist lediglich eine Kopie der Originalveröffentlichung auf deckenmalerei.eu und kann veraltet sein; maßgeblich ist die dortige Originalfassung.

Für das Rittergut Unterköditz wird 1894 in einem Zimmer Decken- und Wandmalerei erwähnt. Nichts davon hat sich erhalten.

ehemaliges Rittergut Unterköditz
ehemaliges Rittergut Unterköditz

Das ehemalige Rittergut in Unterköditz und seine Wand- und Deckenmalerei

 
ehemaliges Rittergut Unterköditz

Das ehemalige Rittergut steht annähernd in der Ortsmitte von Unterköditz. Es handelt sich um ein ehemals dreigeschossiges Gebäude mit Krüppelwalmdach von acht auf drei Achsen. Das zweite Obergeschoss ist von Facahwerk. Vor den mittleren vier Achsen steht ein Balkon.

Paul Lehfeld schreibt 1894: „Rittergut, einst der Familie von Greussen, dann von Thüna, Wislicenius aus Apolda, 1746 von Keller, Schwimmer, von Holleben, jetzt von Holleben, genannt von Normann. Schloss gegen 1740 gebaut, einfach. An der Nordfront das Wappen von Holleben und: 1788, an der Westfront das Wappen von Keller und: 1747. Innen ein Kreuzgewölbe. In einem Zimmer Decken- und Wandgemälde. Familienbildnisse, im 18. Jahrhundert in Oel gemalt.“[1] Mehr ist nicht bekannt.

Nachdem das Haupthaus 1990 in seiner Kubatur noch weitgehend erhalten war, fehlt das Obergeshoss heute bis auf die westlichen drei Achsen.

Bibliographie

  • Literatur:
  • Lehfeldt, Oberherrschaft, 1894. – Lehfeldt, Paul (Bearb.): Fürstenthum Schwarzburg-Rudolstadt, Band I, Oberherrschaft (Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens). Jena 1894.

Einzelnachweise

  1. Lehfeldt, KDM Oberherrschaft, 1894, S. 225.