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Stuttgart, Neues Schloss

Aus Deckenmalerei-Lab
Seeger, Ulrike:Stuttgart, Neues Schloss, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2025, URL: www.deckenmalerei.eu/e259a9b1-0c15-4989-b26a-230dac5c902b

Inventarnummer: cbdd10343

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Neben den schon 1762 verbrannten Appartementplafonds schuf Matthäus Günther in Stuttgart mit der 1757 datierten Aeneasgalerie sein größtes und bedeutendstes profanes Werk. Rekonstruktion von Karl Manninger 1963. Im Treppenhaus und Saal einst Gemälde von Nicolas Guibal und Philipp Friedrich Hetsch.

Das Neue Schloss

Das Neue Schloss in Stuttgart entstand aus dem Wunsch der Landschaft heraus, der 1744 mit 16 Jahren an die Regierung gelangte Herzog Carl Eugen von Württemberg (reg. 1744–1793) möge seine Residenz nicht in Ludwigsburg, sondern in Stuttgart nehmen. Bereits Carl Eugens Vater, der zum Katholizismus konvertierte Herzog Karl Alexander von Württemberg-Winnental (reg. 1733–1735) hatte Stuttgart zur Residenz gewählt, doch hatte er im Alten Schloss logiert, das der Landschaft für den jungen Herzog als zu wenig attraktiv erschien.

Als Alternative zu Stuttgart stand Herzog Carl Eugen während seiner gesamten Regierungszeit Schloss Ludwigsburg vor Augen. Es war von seinem Onkel Herzog Eberhard Ludwig (reg. 1693–1733) überaus groß angelegt und im Inneren prächtig ausgestattet worden.[1]

Die Grundsteinlegung des Neuen Stuttgarter Schlosses am 3. September 1746 fand noch vor der Hochzeit Carl Eugens mit Elisabeth Friederike Sophie von Brandenburg-Bayreuth im Jahr 1748 statt, doch war die Verlobung des jungen Paars schon 1744 gefeiert worden.

Der erste große Generalplan stammt von Leopoldo Retti (1704–1751). Der Plan wurde 1750 in Paris von Claude Lucas gestochen und in Stuttgart mit einer Explication versehen.[2] Leopoldo Retti war in Ludwigsburg von seinem Onkel Donato Giuseppe Frisoni zum Architekten ausgebildet und nach dem Tod Herzog Eberhard Ludwigs nach Ansbach berufen worden. Nach Rettis überraschendem Tod im September 1751 wurde der mit Retti 1750 von Paris nach Karlsruhe gekommene Philippe de la Guêpière (1715–1773) hinzugezogen. Auf de la Guêpière geht fast die gesamte Innenausstattung und im Detail die Fassadengestaltung des Stadtflügels zurück.

Aus Zeitgründen konnten im Rahmen des CbDD vorerst nur ausgewählte Räume und Deckengemälde ausführlich beschrieben werden. Die Autorin strebt eine baldige Vertiefung an. Die verwendeten amtlichen Raumnummern entstammen den Plänen von Walther-Gerd Fleck.[3]

Erschließungsraumfolge

Eine Besonderheit des als Dreiflügelanlage erbauten Neuen Schlosses stellt der Sachverhalt dar, dass die Prunk- und Wohnräume insbesondere der Herzogin nicht im Corps de logis, sondern im Gartenflügel lagen. Im Corps de logis befand sich die Erschließungsraumfolge mit unterem Vestibül, Treppenhaus, oberem Vestibül und Saal. Außerdem begann dort im Piano nobile das Prunkappartement des Herzogs.

Die ungewöhnliche Raumdisposition war dem in Stuttgart schwierigen Gelände geschuldet. Der enge Talkessel erlaubte keinen ausgedehnten Barockgarten hinter dem Corps de logis, wo zudem die erst 1740–1745 nach Plänen von Johann Christoph David von Leger (1701–1791) erbaute Kaserne stand.[4] Zum barocken Schlossgarten wurde der bestehende Renaissancegarten umgestaltet, der sich vor dem Gartenflügel erstreckte.

Treppenhaus


Ehem. Deckengemälde: Das Gedeihen der Künste, der Landwirtschaft und des Handels in Württemberg

Auftragsvergabe und Ausführung durch Nicolas Guibal

Mit dem Deckengemälde des Treppenhauses wurde Nicolas Guibal (1725–1784) noch in Rom beauftragt, wo er sich mit Unterstützung des Herzogs von 1750 bis 1755 zur Fortbildung aufhalten durfte.[5] Ein Biograph von Anton Raphael Mengs berichtet von « une esquisse de M. Guibal pour le grand escalier du château neuf de Stoutgard, retouché par Mengs... Cette esquisse fut retouché par Mengs, chez qui elle [était] faite en 1753 et dont il peignit en entier une figure de femme couleur de stuc. La draperie bleue de la Minerve est aussi peinte de sa main d’après nature, pour enseigner à M. Guibal l’art de draper ».[6]

Da sich weder auf dem ausgeführten Gemälde noch auf der 1757 approbierten Entwurfszeichnung die Figur einer Minerva ausfindig machen lässt, dürfte sich die Notiz auf einen nicht zur Ausführung gelangten Bozzetto beziehen.[7] Möglicherweise erschien Carl Eugen der unter Mengs Anleitung gemalte Bozzetto zu wenig barock und erfüllte nicht seine Erwartungshaltung, sodass es zu einer Neufassung des Sujets in Stuttgart kam. Immerhin ist zu bedenken, dass der Herzog bald nach seiner Rückkehr aus Rom im Juni 1753, wo er Guibal und sicher auch Mengs besucht hatte,[8] im Jahr 1754 für das Appartement der Herzogin zusätzlich zu Guibal als Freskanten den 20 Jahre älteren, in großen barocken Kirchenfresken erfahrenen Matthäus Günther (1705–1788) einstellte.

Der Auftrag für das Deckengemälde im Treppenhaus wurde Anfang des Jahres 1757 spruchreif. Am 25. Februar 1757 legte Guibal der Residenzbaukommission eine Approbationsskizze vor, die sich in der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart erhalten hat.[9] Sie war 5 Tage zuvor vom Herzog genehmigt worden.[10] Am 11. Februar 1758 konnte das Gemälde anlässlich des Geburtstages Carl Eugens eingeweiht werden.[11]

Das Deckengemälde, das den Brand des Gartenflügels 1762 überstanden hatte, war auf der Papierrolle links zu Füßen der Personifikation der Bildhauerei signiert und datiert.[12] Es wurde 1944 zerstört. Farbfotografien gibt es keine, obwohl im Rahmen der Fotokampagne „Führerauftrag Monumentalmalerei“ die nur wenige Räume entfernt liegende Aeneasgalerie mit dem Deckenfresko von Matthäus Günther damals dokumentiert wurde.

Der häufig genannte Titel „Das Glück Württembergs“ geht auf Johann Daniel Georg von Memminger zurück, der in seiner Beschreibung von „Stuttgart und Ludwigsburg, mit ihrer Umgebung“ 1817 das Gemälde als „Anspielung auf das Glück Württembergs, zu dessen Berathung die Götter versammelt und Künste und Jahreszeiten beschäftigt sind“ interpretierte.[13]

Möglicher Blickpunkt des Deckengemäldes

Den überlieferten schwarz-weiß-Fotografien ist nicht zu entnehmen, wie die Figuren des Deckengemäldes zum Raum standen. Es ist jedoch zu vermuten, dass dem Betrachter im Aufstieg die Hauptgruppe mit der Württembergia, dem württembergischen Wappen und den Schönen Künsten vor Augen stand. Vom oberen Vestibül aus, hätte man dann mit Blick auf den Berghang hinter der Kaserne Bacchus für den Weinbau, die Personifikation des Handels, Abundantia und den Flussgott Neckar gesehen.

Die Schönen Kunst unter dem Schutz Württembergs

Die untere Bildhälfte wird von der Personifikation Württembergs dominiert, die Guibal als eine auf Wolken thronende Frau mit Hermelin, Zepter und dem von einem geflügelten Genius gehaltenen württembergischen Wappen zu ihrer Rechten dargestellt hat. Sie wendet sich erklärend einer neben ihr knienden Frau zu, die Wolfgang Uhlig versuchsweise als Minerva benannt hat.[14] Da sie weder einen Helm, noch eine Lanze trägt, scheint es sich nicht um Minerva zu handeln, doch war Minerva als Schutzgöttin der Künste und Wissenschaften auf dem ober erwähnten römischen Bozzetto zugegen und könnte in der Tat die Position der nicht genau zu benennenden weiblichen Figur eingenommen haben.

Unterhalb der Württembergia entfaltet sich entlang des Gesimses die Gruppe der Schönen Künste. Malerei mit Pinsel und Palette, Bildhauerei mit Hammer und Meißel sowie Architektur mit Stechzirkel und Grundriss des Neuen Schlosses sind in akademischer Manier einmal von vorne (Malerei), einmal von hinten (Architektur) und einmal von der Seite (Bildhauerei) gegeben. Beim Ausrollen des Grundrisses des Neuen Schlosses hilft ein weiterer Genius, der kompositionell das Pendant zu dem mit dem württembergischen Wappen bildet. Ein herbeifliegender Putto bringt drei Lorbeerkränze für jede der drei, die Schönen Künste darstellenden Personifikationen.

Das Gedeihen von Weinbau, Landwirtschaft und Handel

Das Gegenstück zur Hauptgruppe der Schönen Künste unter dem Schutz der Württembergia bilden am gegenüberliegenden Bildrand das Reich des Bacchus, dem Abundantia, der Flussgott Neckar und eine Frau mit Caduceus beigegeben sind. Sie beschwören zusammen das wirtschaftliche Gedeihen des Herzogtums.

Bacchus mit Weintraube und Thyrosstab ist von tanzenden Satyrn und einer jungen Frau mit Weinkelch umgeben. Sein Leopard wird am unteren Bildrand ereignishaft von zwei Putten geneckt. Eine Frau mit Tambourin sitzt rechts oberhalb der Gruppe von Abundatia und Flussgott, wodurch auch diese in das Reich Bacchus gehören. Abbundantia mit einem großen Füllhorn wendet sich dem Flussgott Neckar zu. Die Personifikation des Handels mit dem von Merkur entlehnten Caduceus berührt den Flussgott, sitzt jedoch für sich alleine.

Die Figuren der Abundatia und des Handels kehren später im Speisesaal der Hohen Karlsschule als „Felicità publica“ wieder, die Cesare Ripa in seinem Handbuch der Iconologiageschildert hat.[15] Die „Felicità publica“ hält laut Ripa in ihrer Rechten den Merkurstab, in der Linken ein überquellendes Füllhorn. Ihre Haare scheinen aus Blumen zu bestehen. Hierzu passt, dass sowohl die Abundatia als auch die Personifikation des Handels einen Blumenkranz tragen.

Die vier Jahreszeiten zur Vervollständigung des Programms

Vervollständigt wird das Programm durch die vier Jahreszeiten. Der schon beschriebene Bacchus mit seinen Satyrn und dem Leoparden steht für den Herbst. Für den Aufsteigenden am rechten Bildrand sitzt Ceres mit Ährenbündel und Sichel für den Sommer. Ihre Fackel steht für die Sommerhitze und brennende Stoppelfelder.[16] Die beiden Schlangen gehörten ebenfalls zu ihren Attributen, zumindest schreibt Ripa, bei Boccaccio werde ihr Himmelswagen von zwei sehr wilden Drachen gezogen.[16]

Gegenüber von Ceres, für den Aufsteigenden zur Linken, sitzt die Personifikation des Winters als alter Mann, der seine Hände über einer Feuerschale wärmt. Unter ihm schüttet eine fliegende Gestalt, möglicherweise Aurora, Wasser aus einer Urne, wobei es sich im Fall Auroras bei dem Wasser um den Morgentau handeln würde. Der Frühling in Gestalt von Flora, die durch den Windgott Zephir geraubt wird, zierte die Bildmitte.[17] Diese Gruppe ist wegen des Kronleuchters auf den historischen Fotografien vor allem auf Guibals Vorzeichnung zu erkennen.[18]

Großer Saal


Ehem. Deckengemälde: Württemberg huldigt dem Großfürsten von Russland von Hetsch


Appartement Herzog Carl Eugen im Piano nobile des Corps de logis

Vom Saal zweigte rechter Hand das Prunkappartement des Herzogs ab. Dessen Schlafzimmer auf einem runden Grundriss in der Ecke zwischen Corps de logis und Gartenflügel bildete den Scharnierraum zu weiteren Räumen im Gartenflügel. Das Prunkappartement Herzog Carl Eugens war lediglich mit Deckenstuck geplant, besaß also keine Deckenmalerei.

Appartement Herzogin Elisabeth Friederike Sophie im Gartenflügel

Tragischerweise brannte der Gartenflügel unmittelbar nach seiner Fertigstellung 1762 ab. Von den Interieurs hat sich außer einigen Entwürfen und Bozzetti zu den Deckengemälden nichts erhalten. Als Ersatz mag der Forschung das 1757 von Herzog Carl Eugen im zweiten Obergeschoss des Neuen Corps de Logis von Schloss Ludwigsburg eingerichtete Gesellschafts-und Gästeappartement (die „Neuen Zimmer“) dienen.[19] Dort wurden mit Philippe de la Guêpière, Nicolas Guibal, Adolf Friedrich Harper, Matthäus Günther, Michel Fressancourt, Johann Conrad Binder, Johann Peter Stößer, Louis Roger, Christian Sauer und Giovanni Pietro Brilli dieselben Künstler wie im Gartenflügel des Neuen Schlosses in Stuttgart eingesetzt.

Im Gartenflügel hingen unter anderem jene vier Gemälde, die Guibal im Auftrag Herzog Carl Eugens vor 1753 in Rom gemalt hatte.[20] Sie verbrannten laut Guibal 1762,[20]was als Hinweis auf die Priorität des Gartenflügels innerhalb der Ausstattung gewertet werden kann.

Vorzimmer / Musiksaal


Ehem. Deckengemälde Apoll und Minerva von Matthäus Günther


Audienzzimmer


Schlafzimmer


Ehem. Deckengemälde Amor und Psyche von Matthäus Günther


Porzellankabinett


Gesellschaftsräume im Piano nobile des Corps de logis


Aeneasgalerie


Ehem. Deckengemälde von Matthäus Günther


Aeneas verlässt Troja mit Anchises und Ascanius


Juno entfacht die Winde


Aeneas mit seinen Leuten in Seenot


Jupiters Ratschluss zwischen Juno und Venus


Neptun beruhigt das Meer


Selbstmord der Dido


Aeneas mit Ascanius vor König Evander


Aeneas erhält von Venus die Waffen Vulkans


Aeneas tötet Turnus


Bibliographie

  • AK Coypel, 2021 = Le théâtre de Troie. Antoine Coypel, d’Homère á Virgile, sous la direction d’Hélène Jagot, Jessica Degain et Guillaume Kazerouni, Tours, Musée des Beaux-Arts, 2021.
  • AK Glück Württembergs, 2004 = Das Glück Württembergs, Zeichnungen und Druckgraphik europäischer Künstler des 18. Jahrhunderts, Corinna Höper und Andreas Henning, Staatsgalerie Stuttgart, 2004.
  • Fischer, Reproduktionsgraphik, 2020 = Julia Fischer, Reproduktionsgraphik als Entwurfsgrundlage. Zur Frage des Umgangs mit Vorbildern und druckgraphischen Vorlagen beim Entwurf des Galeriefreskos im Neuen Schloss in Stuttgart, in: Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft, 74 (2020), S. 81–102.
  • Fleck/Talbot, Neues Schloß, 1997 = Walther-Gerd Fleck / Franz Josef Talbot, Neues Schloß Stuttgart 1744–1964 (Veröffentlichungen der Deutschen Burgenvereinigung Reihe A: Forschungen, Bd. 5), hg. Deutsche Burgenvereinigung e. V., Braubach 1997.
  • Fleischhauer, Barock, 1958 = Werner Fleischhauer, Barock im Herzogtum Württemberg, Stuttgart 1958.
  • Hamacher, Entwurfsarbeit, 1988 = Bärbel Hamacher, Die Entwurfsarbeit bei Matthäus Günther, in: Matthäus Günther (1705–1788). Festliches Rokoko für Kirchen, Klöster, Residenzen. Gedächtnisausstellung zum 200. Todesjahr. Gemälde, Entwürfe, Zeichnungen Druckgraphik, Kat. Ausst.-Kat. Augsburg 1988, Katalog: München 1988, S. 97–113.
  • Klaiber, Oberbaudirektor, 1959 = Hans Andreas Klaiber, Der württembergische Oberbaudirektor Philippe de La Guêpière. Ein Beitrag zur Kunstgeschichte der Architektur am Ende des Spätbarocks (Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B, 9), Stuttgart 1959.
  • Kotzurek, Zimmer, 2001 = Annegret Kotzurek, „Von den Zimmern bey Hof“. Funktion, Disposition, Gestaltung und Ausstattung der herzoglich-württembergischen Schlösser zur Regierungszeit Carl Eugens (1737–1793) nach den Inventaren, Rechnungen und dem Bestand dargestellt, Berlin 2001.
  • Krämer, Günther, 1988 = Gode Krämer, Kat.-Nr. 38–43, in: Matthäus Günther (1705–1788). Festliches Rokoko für Kirchen, Klöster, Residenzen. Gedächtnisausstellung zum 200. Todesjahr. Gemälde, Entwürfe, Zeichnungen Druckgraphik, Kat. Ausst.-Kat. Augsburg 1988, Katalog: München 1988, S. 231–242.
  • Memminger, Stuttgart und Ludwigsburg, 1817 = Johann Daniel Georg von Memminger, Stuttgart und Ludwigsburg, mit ihrer Umgebung, Stuttgart 1817.
  • Seeger, Kupferstich, 2020 = Ulrike Seeger, Das Rezeptionsmedium Kupferstich in reichsfürstlichen architektur- und ornamentgeschichtlichen Sammlungen, in: Der Mecklenburgische Planschatz. Architekturzeichnungen des 18. Jahrhunderts aus der ehemaligen Plansammlung der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin, hg. für die Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern und die Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern Günther Uecker von Sigrid Puntigam, 2 Bde., Dresden 2020, hier Bd. Essays, S. 214–223.
  • Stephan, Altes und Neues Schloß, 1998 = Regina Stephan, Altes und Neues Schloß Stuttgart mit ihrer Umgebung, hg. Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Heidelberg 1998.
  • Straßer, Günther, 2004 = Josef Straßer, Matthäus Günthers Kontraktmodell für die Aeneasgalerie im Stuttgarter Schloss, in: Barockberichte 36/37 (2004), S. 508–514.
  • Trottmann, Circolazione, 1990 = Helene Trottmann, “La circolazione delle stampe come veicolo culturale nella produzione figurativa del XVII secolo”, in: Arte Lombarda, 98/99 (1991) (Convegno Internazionale: Barocco Lombardo/Barocco Europeo, Villa Vigoni di Loveno di Menaggio, 2.–5. April 1990), S. 9–18
  • Uhlig, Guibal, 1981 = Wolfgang Uhlig, Nicolas Guibal, Hofmaler des Herzogs Carl Eugen von Württemberg. Ein Beitrag zur deutschen Kunstgeschichte des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Phil. Diss. Masch.-schriftl. Universität Stuttgart, Institut für Kunstgeschichte, 1981.
  • Uhlig/Zahlten, Italienreisen, 2005 = Wolfgang Uhlig und Johannes Zahlten, Die großen Italienreisen Herzog Carl Eugens von Württemberg, Stuttgart 2005.
  • Wenger, Neues Schloß, 1996 = Michael Wenger, 250 Jahre Neues Schloss in Stuttgart. Entwürfe und Ausstattungen von Herzog Carl Eugen bis König Wilhelm II., hg. von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg, Stuttgart 1996.
  • Zahlten, Aeneas, 1979 = Johannes Zahlten, Das zerstörte Aeneas-Fresko Matthäus Günthers im Stuttgarter Neuen Schloß, in: Pantheon, 37 (1979), S. 150-163.
  • Zahlten, Apollo, 1981 = Zahlten, "Ein Saal von Apollo die Musique zu probiren" im Stuttgarter Neuen Schloß. Materialien zum profanen Werk Matthäus Günthers, in: Ausst.-Kat. Barock in Baden-Württemberg. Vom Ende des Dreißigjährigen Krieges bis zur Französischen Revolution, Bd. 2: Aufsätze, Karlsruhe 1981, S. 107–129.
  • Zahlten, Invention, 1984 = Johannes Zahlten, „Invention aus zweiter Hand? Zur Entstehung der Ölskizze bei Matthäus Günther, in: Beiträge zur Geschichte der Ölskizze vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, Redaktion Rüdiger Klessmann, Braunschweig 1984, S. 124–131.
  • Zahlten, Pallas, 1990 = Johannes Zahlten, Pallas Athena und die Musen. Ikonographische Notizen zum Salzburger Bozzetto Matthäus Günthers, in: Barockberichte, 1 (1990), S. 11–15.
  • Zahlten, Schlafzimmer, 1992 = Johannes Zahlten, Amor und Psyche in „Serenissimae Schlafzimmer“. Eine Salzburger Ölskizze Matthäus Günthers für das Stuttgarter Neue Schloß, in: Barockberichte, 7 (1992), S. 249–151.

Einzelnachweise

  1. Siehe hierzu: Seeger, Ulrike: Ludwigsburg, Residenzschloss (cbdd10492), in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2021, URL: www.deckenmalerei.eu/d0fe071a-afd2-4d41-acf9-13b92bc46993, letzter Zugriff: 2024-11-27
  2. Die Quellen hierzu bei Seeger, Kupferstich, 2020, S. 205.
  3. Fleck/Talbot 1997, S. 326–327.
  4. Siehe hierzu: Seeger, Ulrike: Stuttgart, Hohe Karlsschule (cbdd10495), in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2022, URL: www.deckenmalerei.eu/d6f0e2e3-ed6d-4727-8ede-e5683bb6470c, letzter Zugriff: 2024-11-27
  5. AK Glück Württembergs, 2004, S. 62. Die Eckdaten des Romaufenthalts bei Uhlig, Guibal, 1981, S. 10 und S. 14.
  6. Zitiert nach AK Glück Württembergs, 2004, Kat.-Nr. B. 27 (Corinna Höper).
  7. Vgl. ähnlich AK Glück Württembergs, 2004, Kat.-Nr. B. 27 (Corinna Höper).
  8. Das Datum der Rückkehr bei Uhlig/Zahlten, Italienreisen, 2005, S. 98.
  9. Uhlig, Guibal, 1981, S. 35; AK Glück Württembergs, 2004, Kat.-Nr. B. 27 (Corinna Höper) mit Abb. 63.
  10. Uhlig, Guibal, 1981, S. 35.
  11. AK Glück Württembergs, 2004, S. 62.
  12. Uhlig, Guibal, 1981, S. 34.
  13. Uhlig, Guibal, 1981, S. 31. 'Memminger, Johann Daniel Georg von: Stuttgart und Ludwigsburg, mit ihrer Umgebung', Bild 5 von 554 | MDZ, dort S. 197.
  14. Uhlig, Guibal, 1981, S. 31.
  15. Ripa, Iconologia, 1645, S. 203–204.
  16. 16,0 16,1 Ripa, Iconologia, 1645, S. 83.
  17. Uhlig, Guibal, 1981, S. 32.
  18. AK Glück Württembergs, 2004, Abb. 63.
  19. https://www.deckenmalerei.eu/e9d516ee-af43-4ae8-a70c-51a0efcb4ae8#be85c9e4-020c-4955-8057-d7cb73b6d9d7
  20. 20,0 20,1 Uhlig, Guibal, 1981, S. 221 (Vita von 1784, vermutlich aufgrund einer eigenhändigen Fassung Guibals).