Schwäbisch Hall, Haus Seiferheld Döllin, Marktstraße 4

Seeger, Ulrike:Schwäbisch Hall, Haus Seiferheld-Döllin, Marktstraße 4, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2025, URL: www.deckenmalerei.eu/31c7bb2e-c9d6-4c38-97bd-e3e762d26335

Inventarnummer: cbdd20206

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Vermutlich anlässlich ihrer Hochzeit 1747 ließen Johann Peter und Anna Maria Döllin, geb. Seiferheld, im Haus der Schwiegereltern die „Obere Stube“ vergrößern und mit Deckengemälden zur Josefsgeschichte und possierlichen Liebesputti der vier Elemente von Georg Michael Roscher neu ausgestalten.

Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen
Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen

Haus Johann Peter Seiferheld – Johann Peter Döllin

Johann Peter Seiferheld (1679–1750)

Den Vorgängerbau seines beim Stadtbrand 1728 zerstörten Hauses erwarb Johann Peter Seiferheld im Jahr 1710.[1] Er befand sich in der Marktstraße, die nach dem Brand, ausgehend vom Marktplatz, fast durchgehend neu bebaut werden musste.[2] Der Neubau auf dem noch vorhandenen Keller dürfte um 1730 entstanden sein.[3] Da die Straße verbreitert wurde, liegt der alte Keller nicht mehr zur Gänze unter dem Gebäude, sondern leicht aus der Flucht gedreht teilweise unter der Marktstraße.[4]

Johann Peter Seiferheld war von Beruf Lebküchner.[5] Er heiratete am 6. Mai 1706 in Schwäbisch Hall Anna Maria Seiferheld (1686–1758), die eine geborene Seiferheld war.[6] Spätestens 1727 war er Mitglied des Äußeren Rats.[7] Die gemeinsame Tochter, die ebenfalls Anna Maria Seiferheld (1725–1807) hieß, [8] heiratete am 11. April 1747 den Stadtschultheißen Johann Peter Döllin (1721–1779).[9] Das Paar lebte im Haus Marktstraße 4.[10] Nach dem Tod seiner Schwiegermutter erbte Johann Peter Döllin 1758 das Haus im Namen seiner Frau.[11] Die gemeinsame Tochter Anna Elisabetha veräußerte es 1808 an den Konditor Georg Nicolaus Pabst.[12]

Johann Peter Döllin (1721–1779)

Johann Peter Döllin, der das Haus im Namen seiner Gemahlin 1758 von seiner Schwiegermutter erbte,[11] hatte Rechtswissenschaft an den Universitäten von Jena und Halle an der Saale studiert. In seiner Heimatstadt Schwäbisch Hall war er Stadtschultheiß, Senator und Stadtschreiber.[10]

Beschreibung

Das dreigeschossige Gebäude erhebt sich über einem dicht instrumentierten, aus Stein gemauerten Erdgeschoss. Mit seinen sieben Achsen steht es mit den Nachbarhäusern im Straßenverband. Das Dach über den verputzten Obergeschossen beginnt über einem mehrfach profilierten, weit vorkragenden Kranzgesims.

Im Erdgeschoss befinden sich jeweils in den äußersten Achsen zwei hohe rundbogige Eingänge, die einer historischen Fotografie aus dem Jahr 1920 zufolge jedoch nachträglich erhöht wurden.[13] Ursprünglich handelte es sich zumindest am linken Rand um eine Tür zum Kellerabgang, über der sich ein rechteckiges Feld und ein Oberlicht befand.[14] Die mittleren drei Achsen besetzen rechteckige Fenster mit geohrten, mehrfach profilierten Rahmen, deren Sturz sich unter einem Scheitelstein verkröpft. Ihre rechteckigen Parapetfelder mit waagrechten Binnenelementen erscheinen etwas grob. Flankiert wird das Erdgeschosses von schmalen Pilastern etruskischer Ordnung auf gebänderten Rücklagen, die das den Sockel abschließende Gesims tragen.

Die größte Aufmerksamkeit innerhalb des Erdgeschosses erhielten die Achsen zwischen den Fenstern und den Portalen. Hier flankieren schrägstehende Pilaster mit großen Volutenkonsolen als Kapitelle eine Fenstertür mit einem querrechteckigen, seitlich konvex ausbuchtenden Oberlicht. Die Pilasterspiegel sind mit einem Lambrequin am oberen und einer Blattknospe am unteren Ende verziert. Über den schrägstehenden Pilastern verkröpft sich das Gesims, das zudem über den Fenstertüren konvex hervortritt.

Da es sich bei dem Neubau um ein Wohn- und Geschäftshaus handelte, kam dem Ladengeschäft im Erdgeschoss große Aufmerksamkeit zu. Dem rekonstruierten Grundriss zufolge führte die linke Fenstertür zwischen den schrägstehenden Pilastern in das Haus. Über die rechte betrat man den Laden.[15]

Treppenhaus

In der Tiefe des Gebäudes führt eine große, durch Fenster an der Rückseite belichtete Treppe bis ins zweite Obergeschoss. Während im ersten Obergeschoss des zugehörigen Flurs gemalte Blattranken die hölzerne Felderdecke zieren,[16] schließt das zweite Obergeschoss mit einem Stuckplafond mit Bandelwerkornamentik. Den Plafond kann man um 1733 datieren. Er könnte ursprünglich ein großes Deckengemälde eingeschlossen haben. Die gemalten Akanthusranken, die auch auf die Unterseiten der Läufe einnehmen, scheinen sehr stark erneuert zu sein.

„Obere Stube“ im zweiten Obergeschoss

 
Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen in der „Oberen Stube“ im zweiten Obergeschoss

Der mit Deckenmalerei versehene, im Inventar von 1807 als „Obere Stube“ bezeichnete Raum liegt im zweiten Obergeschoss.[17] Zusammen mit einem dreiachsigen Nebenraum nimmt er mit vier Fensterachsen die gesamte Fassade ein. Der dreiachsige Nebenraum befindet sich Richtung Marktplatz, die vierachsige „Obere Stube“ liegt Richtung Stätt-Tor. Die Raumhöhe beträgt nur 2,8 Meter bei einer Grundfläche von 5,5 x 8,9 Metern.

Die Stuckdecke der „Oberen Stube“ gehört ornamentgeschichtlich zum Bandelwerk, weist jedoch Anklänge an das Rokoko auf. Sie scheint später als die Stuckdecke des Treppenhauses entstanden zu sein. Ewald Jeutter hat sie mitsamt den Gemälden in das Jahr 1747, also in das Jahr der Hochzeit der Tochter Anna Maria Seiferheld mit dem Stadtschultheißen Johann Peter Döllin datiert.[18] Vermutlich legte das junge Paar zwei zweiachsige Räume im zweiten Obergeschoss zusammen und ließ sie neu ausstatten, wodurch die heutige Raumfolge einstanden sein dürfte.[19]

Die Deckengemälde mit Szenen der Josefsgeschichte, umgeben von den vier Elementen

 
Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen in der „Oberen Stube“ im zweiten Obergeschoss

Themen und Betrachterstandpunkte

Die Decke umfasst zwei große Gemälde mit Szenen der Josefsgeschichte, umgeben von vier Medaillons in den Raumecken mit Liebesemblemen zu den vier Elementen. Da der ohnehin niedrige Raum derzeit durch Schränke unterteilt ist, ließ sich kein Foto der gesamten Decke anfertigen.

Der Betrachterstandpunkt beider Hauptgemälde befindet sich in der Mitte des Raumes. Nach Betreten des Raums rechts zeigt sich das Gemälde „Josef gibt sich seinen Brüdern zu erkennen“. Nach links gewandt zeigt sich das Gemälde „Jakob segnet die in Ägypten geborenen Söhne von Josef“. Die Medaillons folgen denselben Blickrichtungen.

Möglicher Maler Georg Michael Roscher (1724–1762)

Ewald Jeutter hat die Gemälde dem Schwäbisch Haller Maler Johann Michael Roscher (1702–1763) zugewiesen. Vergleicht man sie jedoch mit der von Johann Michael Roscher mutmaßlich signierten Deckenmalerei in der am 26. Mai 1738 eingeweihten Spitalkirche in Schwäbisch Hall, so kommen Zweifel auf.[20] Kennzeichen von Roschers Figuren sind massige Gewänder, flächige Gesichter und die Betonung der Konturen. Sie finden sich außer in der Spitalkirche im Keckenturm, im Haus Sandel in der Marktstraße 9 und vermutlich auch im Gasthaus Krone in Hessental.

Im Haus Seiferheld-Döllin in der Marktstraße 4 sind die gemalten Figuren jedoch klein, haben puppenartige Gesichter und tragen leuchtend bunte Gewänder. Auf die Gewänder und Gesichter hat der Maler Lichtreflexe gesetzt, was ihm seine Technik in Öl auf Putz ermöglichte. Johann Michael Roscher hingegen hat in der Spitalkirche und den anderen Gebäuden in einer Art Fresko gemalt, die ohne restauratorischen Befund unverbindlich als Mischtechnik auf Putz zu benennen ist.

Dem Maler mit den kleinen Figuren und den puppenartigen Gesichtern gehören auch die Gemälde im Haus Am Markt 3 und Am Markt 12 (Löwenapotheke) an. Da sie dennoch eine Verwandtschaft zu den Gemälden von Johann Michael Roscher offenbaren, handelt es sich bei ihrem Urheber vermutlich um dessen Sohn Georg Michael Roscher (1724–1762).

Zu Georg Michael Roscher wurde anlässlich seines Todes ein knapper Lebenslauf verfasst, den Ewald Jeutter abdruckte.[21] Er lernte bei seinem Vater die Malerei und bei einem Mitglied der Hohenloher Künstlerfamilie Sommer zudem das Kunstschreinerhandwerk. Nach der Lehrzeit begab er sich nach Ansbach und insbesondere Augsburg, wo er sich „im Zeichnen, Kupferstech[en], Mahlen und anderen künstl[ichen] Arbeiten [übte].“[22] 1752 ließ er sich seiner ehelichen Verbindung wegen in Fürth nieder, kehrte jedoch 1759 nach Schwäbisch Hall zurück, wo er 1762 starb.[23] Im Lebenslauf wird ihm ein liederlicher Lebenswandel nachgesagt, den Jeutter aus anderen Quellen bestätigen konnte.

Jeutter schreibt Georg Michael Roscher die Deckengemälde im Haus Pfarrgasse 12 zu,[24] mit denen sich die im Haus Döllin-Seiferheld sehr gut vergleichen lassen. Der Grund, warum Jeutter die vermutlich 1747 entstandenen Gemälde im Haus Döllin-Seiferheld nicht Georg Michael, sondern dessen Vater Johann Michael zuschrieb, liegt darin, dass er davon ausging, dass Georg Michael Roscher sich unmittelbar nach seinen Wanderjahren 1752 in Fürth niederließ, sodass er erst seit 1759 in Schwäbisch Hall hätte tätig sein können.[25] Nimmt man hingegen an, dass Georg Michael nach den Wanderjahren zunächst zurückkehrte, könnte dies im Alter von 23/24 Jahren, also um 1747/1748 gewesen sein. Da sein Vater in Hall eine erfolgreiche Werkstatt unterhielt, dürfte ihm eine zeitweilige Rückkehr möglich gewesen sein.

Georg Michael Roscher in Augsburg beim Verleger Johann Georg Hertel

In Augsburg scheint Roscher vor allem für den Verleger Johann Georg Hertel (1700–1775) tätig gewesen zu sein. Für ihn erfand und stach er Blätter zur Rocaille, die er in Beispielen des Kunsthandwerks und der Möbelkunst zur vielfältigen Verwendung vorschlug.[26] Bei Hertel in Augsburg erschien auch die vermutlich von seinem Vater Johann Michael Roscher in Hessental im Gasthaus Krone um 1755 verwendete graphische Vorlage nach Jacopo Amigoni.[27]

Georg Michael Roschers Tätigkeit in Augsburg als Ornamententwerfer und Kupferstecher könnte die Rezeption Augsburger Bildstiche im Haus Döllin-Seiferheld befördert haben. Ewald Jeutter konnte für beide Hauptgemälde graphische Vorlagen aus Tafelwerken von Johann Ulrich Kraus aus Augsburg benennen.[28] Die von Jeutter vorgeschlagene Datierung um 1747 würde in Zeit nach oder während Roschers Wanderschaft und definitiv vor seinem Umzug nach Fürth fallen. Sie ließe allerdings nur dann mit Georg Michaels Vita vereinbaren, wenn man – wie die Autorin – davon ausgeht, dass er nach oder während den Wanderjahren zeitweilig nach Schwäbisch Hall zurückgekehrt ist.

Josef gibt sich seinen Brüdern zu erkennen

In einem prächtigen Palast mit hohen Schmucksäulen und einer blauen Draperie steht unter einem Rundbogen auf einer Stufe Josef. Er war als Kind von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft worden, hatte jedoch dank seiner ihm von Gott gegebenen Fähigkeit zur Traumdeutung am Hof des Pharaos ein hohes Amt erreicht. Als die von ihm vorhergesagten Jahre der Dürre kamen, kamen seine Brüder aus Israel, um den Pharao um Getreide zu bitten.

Josef gab seinen Brüdern Getreide, stellte sie jedoch bei ihrem zweiten Besuch auf die Probe, indem er seinen goldenen Becher in den Getreidesack des jüngsten Bruders Benjamin legen ließ. Erst als die Brüder für den jüngsten und Lieblingssohn ihres Vaters Jakob eintraten, gab er sich ihnen zu erkennen. Diesen dramatischen und vor allem emotionsgeladenen Moment wählte das junge Paar Anna Maria und Johann Peter Döllin für die Decke ihrer Stube aus.

Josef ist mit einem Turban mit Schmuckfeder, Brokatkleid und einem goldenen Mantel bekleidet. Vor ihm kniet als Rückenfigur im blauen Gewand vermutlich Benjamin. Ein anderer Bruder küsst ihm die rechte Hand, während die übrigen mit unterschiedlichen Gesten ihr Erstaunen und ihre Ergriffenheit zeigen. Im Hintergrund sind zwei Schafe bei einem Soldaten und als Diener Josefs ein Jüngling mit einer goldenen Schale zu sehen.

Das Gemälde folgt seitenverkehrt einer Radierung der seit 1698 in fünf Teilen erschienenen Historischen Bilderbibel des Augsburger Kupferstechers und Verlegers Johann Ulrich Kraus.

Jakob segnet die in Ägypten geborenen Söhne von Josef

Vor einer Säulenkolonnade, die von einem herabschwebenden Engel in einer großen gelben Wolke teilweise verdeckt wird, steht ein prächtiges Bett, in dem sich Josefs alter Vater Jakob aufgerichtet hat. Er wendet sich den beiden neben seinem Bett knienden Jungen zu, die er mit überkreuz gelegten Armen segnet. Der mit Turban im goldenen Mantel hinzugetretene Josef berührt sowohl den Arm des Vaters als auch die Schulter eines der Jungen, sodass er indirekt beide seiner Söhne berührt.

In der linken Bildhälfte stehen die Brüder. Ein runder Tisch mit prächtigen Kannen und zwei rot bezogene Rückenlehnstühle vervollständigen das Interieur, das sich im Palast des Pharaos befindet. Josef hatte darum gebeten, dass Jakob mit seiner Familie nach Ägypten käme. Dort hat Jakob die in Ägypten geborenen Söhne Josefs gesegnet.

Das Gemälde folgt seitenverkehrt der Tafel 9 des 1694 in Augsburg erschienenen biblischen „Engel- und Kunstwerck“ von Johann Ulrich Kraus.[29] Insbesondere die komplizierte Überkreuzhaltung der Arme von Jakob und Josef hat der mutmaßliche Maler Georg Michael Roscher in Schwäbisch Hall genau übernommen.

Die vier Elemente in Form von Liebesputti
 
Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen in der „Oberen Stube“ im zweiten Obergeschoss

Die vier Elemente in den Medaillons der vier Ecken wurden mit geflügelten Putten in der Art von Liebesemblemen beispielsweise von Otto van Veen, Amorum Emblemata, realisiert. Durch ihre Attribute oder auch Staffage versinnbildlichen zumindest zwei von ihnen zudem eine Jahreszeit. Es ist davon auszugehen, dass sich der Maler an graphischen Vorlagen orientierte, die jedoch noch zu eruieren sind.[30]

Erde
 
Erde

Für die Erde gräbt ein geflügelter Putto völlig unbekleidet mit dem Spaten. Vor ihm steht ein prall gefüllter Korb mit Äpfeln, Birnen und dicken roten Beeren. Durch die Früchte könnte er außer dem Element Erde auch den Herbst repräsentieren.

Luft

Um das Element der Luft zu illustrieren, zielt ein geflügelter Putto mit Pfeil und Bogen auf einen fliegenden Vogel. Er trägt ein rotes Tuch, das ihn zusammen mit Pfeil und Bogen an Amor erinnern lässt.

Wasser

Ein geflügelter Putto sitzt mit einem Fisch an der Angel am Ufer eines Teichs. Er blickt aus dem Bild heraus und bedeckt seine Scham mit einem gelben Tuch. Im Hintergrund steht eine atmosphärisch verblassende Tanne.

Feuer
 
Feuer

Für das Feuer schmiedet ein geflügelter Putto im roten Gewand über dem Feuer kraftvoll ein leuchtend rotes Stück Metall. Er hat es einem am Boden stehenden Feuertopf entnommen. Durch den Feuertopf könnte er neben dem Element Feuer auch die Jahreszeit Winter repräsentieren.

Bibliographie

  • Bedal, Haller Häuserbuch, 2020 = Albrecht Bedal, Haller Häuserbuch, Schwäbisch Hall 2te und verbesserte Auflage 2020.
  • Bedal, Marktstraße 4, 2019 = Albrecht Bedal, Das barocke Haus Marktstraße 4 (HallerHausHefte), Schwäbisch Hall 2019.
  • Gebäudeverzeichnis – Stadt Schwäbisch Hall
  • Jeutter, Raumdekorationen, 1995 = Ewald Jeutter, Raumdekorationen aus dem zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts in Bürgerhäusern der ehemals „Freyen Reichsstadt“ Hall. Ein Beitrag zu den Auftraggebern und den Dekorateuren, in: Württembergisch Franken, 79 (1995), S. 243–312.
  • Seeger, Tapisseries, 2010 = Ulrike Seeger, Die „Tapisseries du roy“ des Verlags Johann Ulrich Kraus von 1687. Ein Beitrag zum französischen Nachstichwesen in Augsburg vor 1700, in: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst, 3. Folge, 61 (2010), S. 69–107.
  • Wunder, Ratsherren, 1962 = Gerd Wunder, Die Ratsherren der Reichsstadt Hall 1487–1803, in: Württembergisch Franken, N. F. 36 (1962) S. 100–160.

Einzelnachweise

  1. Gebäudeverzeichnis – Stadt Schwäbisch Hall; Bedal, Marktstraße 4, 2019, S. 7.
  2. Zum Stadtbrand und Wiederaufbau: Bedal, Haller Häuserbuch, 2020, S. 180–187.
  3. Bedal, Marktstraße 4, 2019, S. 5–6.
  4. Bedal, Marktstraße 4, 2019, S. 6 mit Rekonstruktionsgrundriss S. 8; Bedal, Haller Häuserbuch, 2020, S. 402.
  5. GEDBAS - Johann Peter SEIFERHELD. Der Beruf geht aus dem Kaufvertrag von 1710 hervor (Bedal, Marktstraße 4, 2019, S. 7–8).
  6. GEDBAS - Anna Maria SEIFERHELD
  7. Wunder, Ratsherren, 1962, S. 114.
  8. GEDBAS - Anna Maria SEIFERHELD
  9. Lebensdaten nach Wunder, Ratsherren, S. 155, Nr. 413. Dort auch das Datum der Hochzeit.
  10. 10,0 10,1 Bedal, Marktstraße 4, 2019, S. 8–9.
  11. 11,0 11,1 Bedal, Marktstraße 4, 2019, S. 9.
  12. Bedal, Marktstraße 4, 2019, S. 13–14.
  13. Gebäudeverzeichnis – Stadt Schwäbisch Hall
  14. Bedal, Marktstraße 4, 2019, S. 2.
  15. Bedal, Marktstraße 4, 2019, S. 8.
  16. Weitere Abbildungen bei Bedal, Haller Häuserbuch, 2020, S. 402.
  17. Bedal, Marktstraße 4, 2019, S. 10–11.
  18. Jeutter, Raumdekorationen, 1995, S. 268, allerdings ohne sich auf die Hochzeit zu beziehen. Die von Jeutter in Anm. 113 angeführte Archivalie konnte nicht überprüft werden.
  19. Siehe hierzu die rekonstruierten Grundrisse von erstem und zweitem Obergeschoss bei Bedal, Marktstraße 4, 2019, S. 9–10.
  20. Das Datum der Einweihung bei Jeutter, Raumdekorationen, 1995, S. 255. Die Signatur „J.M.Roscher Pinxit“ ist mit Vorbehalt zu betrachten. Sie wurde in barocken Lettern mit schwarzer Farbe über(!) die in weiß gemalte Signatur des Restaurators Weisschädels von 1840 gemalt. Die Jahreszahl 1737, die Jeutter, Raumdekorationen, 1995, S. 255 für Roschers Signatur in der Spitalkirche nennt, ist nicht zu erkennen.
  21. Jeutter, Raumdekorationen, 1995, S. 273, Anm. 131.
  22. Zitiert nach Jeutter, Raumdekorationen, 1995, S. 273, Anm. 131.
  23. Jeutter, Raumdekorationen, 1995, S. 273–274.
  24. Jeutter, Raumdekorationen, 1995, S. 274.
  25. Jeutter, Raumdekorationen, 1995, S. 275 geht hingegen davon aus, dass Georg Michael Roscher sich nach seinen Wanderjahren unmittelbar in Fürth (1752) niederließ, dass er also erst seit 1759 in Schwäbisch Hall hätte tätig sein können.
  26. roscher georg michael | Graphikportal
  27. Seeger, Ulrike: Hessental, Hällische Erbschänke, Gasthaus Krone (cbdd20202), in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2025, URL: www.deckenmalerei.eu/9d1b9ed7-7467-44a0-ac80-8d5d0e621f3b, letzter Zugriff: 2025-02-26
  28. Jeutter, Raumdekorationen, 1995, S. 269.
  29. Jeutter, Raumdekorationen, 1995, S. 269. Biblisches Engel- u. Kunst Werck : alles das jenige, was in heiliger göttlicher Schrifft Altes und Neuen Testaments von den heiligen Engels Gottes ... zu finden ist ... in zierlichen Kupffern, mit beygefüngten teutschen Erklärungs und Andachs-Reimen vorstellend : Krauss, Johann Ulrich, 1645-1719 : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive
  30. Ähnlich, jedoch als Vorlage nicht in Frage kommend: Die vier Elemente von Cornelis van Dalen d. Ä. (Die vier Elemente, Cornelis van Dalen d. Ä., 4 Bll., Hollstein V.105.14-17" [Objektgruppen :: Herzog Anton Ulrich-Museum :: museum-digital:niedersachsen]).