Salzdahlum, ehem Lustschloss mit Galerie und Orangerie
Inventarnummer: cbdd10385
Lage: Auf OpenStreetMap anzeigen
Der Text dieses Artikels steht – ausgenommen Abbildungen – unter der Lizenz CC BY 4.0. Dieser Artikel ist lediglich eine Kopie der Originalveröffentlichung auf deckenmalerei.eu und kann veraltet sein; maßgeblich ist die dortige Originalfassung.
Trotz der Zerstörung des Schlosses Anfang des 19. Jhs. ermöglichen es zeitgen. Beschreibungen, Ansichten und Entwürfe, das Schloss u. tlw. die Deckenmalerei zumindest in ihrer Ikonografie für die 1. H. des 18. Jhs. zu rekonstruieren. Maler waren Johann Oswald Harms, Tobias Querfurt, u. Joachim Luhn.
Externes Bild
Prospect des Herzogl: Braunschweigischen Lust Schlosses und Gartens zu Salzdalem
Bild beim Anbieter ansehen
Die Gesamtanlage von Salzdahlum
Externes Bild
[Schloss Salzdahlum]: Vue et perspective de Salzthalen avec ses environs du cote
Bild beim Anbieter ansehen
Externes Bild
Das Fürstliche Lustschloss Saltzthalen.
Bild beim Anbieter ansehen
Kurzbeschreibung und Lage
Das Lustschloss Salzdahlum[1] stand im Südosten der gleichnamigen Ortschaft. Es handelte sich um einen weiträumigen Komplex von mehreren Höfen, Seitenflügeln und Nebengebäuden sowie einem großen Garten. Schloss und Garten waren an einer Hauptachse von Osten nach Westen ausgerichtet. Der Hauptzugang befand sich im Süden. Durch einen ersten Hof gelangte man an einer Orangerie (die mit einem Kloster kombiniert war) vorbei in einen zweiten Hof. Dieser erschloss einen westlich gelegenen inneren Hof, der allerdings nicht befahren werden konnte. Um den Hof waren die vier Flügel des Hauptgebäudes gelegt. Nach Norden schlossen sich ein Opernhaus an sowie als Pendant zur Orangerie eine Galerie. Im Westen befand sich der weiträumige Garten mit einer Eremitage[2] und einem in die Hauptachse gestellten künstlichen Parnass.[3]
Bau- und Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte
Salzdahlum war seit 1671 im Besitz von Herzog Anton Ulrich, der hier ein Lusthaus[4] errichten ließ. Dieses Lusthaus wurde durch das Lustschloss ersetzt. Die Grundsteinlegung erfolgte 1688. Der noch nicht gänzlich vollendete Bau wurde bis 1694 umgebaut. Weitere Umbauten, Änderungen im Innern und bauliche Ergänzungen wurden laufend fortgesetzt bis 1710 und weiter bis über den Tod Herzog Anton Ulrichs 1714 hinaus. Parallel entstanden die Gartenlagen, in einer ersten Phase vor 1690-1713. Die Baumaßnahmen wurden nach Plänen von Johann Balthasar Lauterbach begonnen und von ihm bis zu seinem Tod 1694 fortgeführt. Bereits 1689 wurden erste Deckengemälde ausgeführt und 1694 scheint die Innenausstattung vieler Räume weitgehend vollendet gewesen zu sein. Nach Lauterbachs Tod 1694 wurden die Arbeiten durch Hermann Korb fortgesetzt, der auch planerische Änderungen vornahm. Auf ihn gehen die Orangerie sowie die Große Galerie und weitere Sammlungsräume an der Nordseite zurück. Auch das Theater bzw. Opernhaus wurde bis 1697 vollendet. Die mit einem Kloster kombinierte Orangerie konnte 1701 bezogen werden. Die Arbeiten an den Gärten kamen ca. 1707 zum Abschluss und 1709 waren wohl auch die Galerie- und Sammlungsbauten fertig.[5]
Das Innere des Schlosses wurde immer wieder umgestaltet und neu ausgestattet. Bereits 1789 wurde die Neuausmalung von drei großen Zimmern an der Ostseite des Opernhauses beauftragt.[6]Und unter Karl I. kam es zu einer Neuausstattung der Räume im Obergeschoss, der 1756 auch das Deckengemälde im Hauptsaal zum Opfer fiel.[7]
Nach dem Tode Karls I. fand das Schloss kaum noch Verwendung durch den Hof. Bereits 1797 kam es zu ersten Abbrucharbeiten. Als das Fürstentum Wolfenbüttel 1807 aufgelöst wurde und die Hauptstadt des neuen Königreichs Westfalen nach Kassel kam, gab es für das Lustschloss in Salzdahlum keine Verwendung mehr. Es wurde 1811 auf Abbruch an die Stadt Braunschweig verschenkt mit der Auflage, dafür das königliche Schloss in Braunschweig zu vollenden. Salzdahlum wurde bis 1813 fast komplett niedergelegt: Auch der Garten wurde aufgegeben.[8]
Auftraggeber
Herzog Anton Ulrich (1633–1714)[9] regierte ab 1685 gemeinsam mit seinem Bruder das Fürstentum Wolfenbüttel. Nach dessen Tod 1704 wurde er Alleinherrscher. Er konvertierte 1709 zum Katholizismus.
Architekten, Künstler
Als Architekten arbeiteten am Lustschloss Salzdahlum Johann Balthasar Lauterbach[10] bis zu seinem Tod 1694 und dann Hermann Korb.[11] Lauterbach war seit 1687 Professor für Mathematik, Physik und Architektur an der Ritterakademie in Wolfenbüttel sowie ab 1689 Landbaumeister im Fürstentum Wolfenbüttel. Er starb bereits mit 30 Jahren 1694. Lauterbachs Hauptwerk ist Schloss Salzdahlum. Er arbeitete auch am Residenzschloss in Wolfenbüttel und entwarf Bauten auf dem Lande wie etwa in Hundisburg oder Brüggen. Hermann Korb war ab 1689 Bauvogt sowie ab 1692 Bauverwalter unter Lauterbach und wurde nach dessen Tod Landbaumeister des Fürstentums, auch wenn er eine Bestallung offiziell erst 1704 erhielt. Neben Schlössern wie dem neuen Residenzschloss in Braunschweig entwarf Korb öffentliche Gebäude wie die Bibliothek in Wolfenbüttel, Kirchen und Wohnhäuser.
Als Stuckateure arbeiteten vor allem Giacomo Perinetti und Nicolao Carcani. Decken- und Wandbilder schufen Tobias Querfurt d. Ä., Johann Oswald Harms und Joachim Luhn.[12] Tobias Querfurt war überwiegend in Wolfenbüttel – wo er Hofmaler war – tätig, aber auch in Blankenburg und später nach dem Tod von Herzog Anton Ulrich in Corvey. Er orientierte sich in seinen Kompositionen an der venezianischen Malerei des 16. Jahrhunderts, etwa Veronese, und an der französischen Malerei des 17. Jahrhunderts, etwa Simon Vouet und Charles le Brun. Er fertigte überwiegend Tafelbilder, aber auch Wand- und Deckenmalerei.[13]
Johann Oswald Harms[14] hatte im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts eine prägende Stellung in Nord- und Mitteldeutschland inne. Nach Aufenthalten in Italien war er zwischen 1675 und 1708 u.a. an den Höfen in Bayreuth, Dresden, Eisenberg, Kassel, Weißenfels und Wolfenbüttel tätig. Zeitgenossen verglichen ihn mit Andrea Pozzo. Leider ist sein Werk fast komplett vernichtet und nur über seine Entwürfe greifbar. Lediglich in Eisenberg haben sich umfangreichere Zyklen von seiner Hand erhalten. Er konzipierte anfänglich aufwendige Quadraturmalerei in Bologneser Tradition, zuletzt aber auch Bandelwerk und Arabesken in Anlehnung an französische Vorbilder. In den 80er und 90er Jahren erstellte er für Weißenfels und Salzdahlum aber auch große illusionistische Wandfresken mit monumentalen Perspektivgemälden. Ferner schuf Harms Deckenfresken mit gewagten Untersichten und Verkürzungen wie etwa in der Schlosskirche der Christiansburg in Eisenberg 1684.
Beschreibung
Mittelpunkt des Schlosses war das vierflügelige Hauptgebäude, bestehend aus einem zweigeschossigen Hauptflügel an der Westseite und eingeschossigen Nebenflügeln nach Osten, die zusammen mit einem Eingangsflügel im Osten gegenüber dem Hauptflügel einen Hof umschlossen, den so genannten Grünen Hof. Im Westen des Hauptbaus lag eine von kleinen Seitenflügeln flankierte Gartenterrasse. An der Nordseite befand sich hinter dem einen Flügel ein Opernhaus. Vor dem Eingangsflügel im Osten war ein regelmäßiger Vorhof gelegen, der von Küchen- und Lagerräumen, Gastappartements und Bedienstetenwohnungen sowie einem Tanzsaal umstanden war. Später wurden diese Bauten ergänzt. Der im Süden des Vorhofs gelegene Einfahrtshof wurde ebenfalls durch ein Tor erschlossen. Im Westen erhob sich eine große Orangerie, die baulich mit einem Kloster kombiniert war. An den anderen Seiten standen Wach-, Stall und Kavaliershäuser. Der Hof im Norden des Vorhofs war unregelmäßiger gestaltet. An seiner Nordseite befand sich ein großes Galeriegebäude. Zu den übrigen Bauten gehörte etwa ein Reitstall. Das Galeriegebäude umfasste zusammen mit dem Nordflügel des Hauptgebäudes und dem Opernhaus sowie weiteren Bauten für Sammlungen im Norden und Westen einen Innenhof, den Galerie-Garten. So war der Kernbereich von Schloss Salzdahlum zwar spiegelsymmetrisch gehalten, die Erweiterungen folgten jedoch funktionalen Erwägungen. Die Nordseite nahm die Räume des Herzogs auf. Hier befanden sich das Opernbaus und die Sammlungen. Der Südbereich wurde von der Herzogin genutzt. Hier stand die Orangerie mit dem Kloster. Im Osten waren die Wirtschaftsbereiche gelegen, im Westen der Garten.[15]
Der geometrisch gestaltete Garten war in eine Parterre- und eine Boskettzone eingeteilt und wurde von einer Hauptsachse erschlossen. Hier befanden sich Wasserspiele, ein Irrgarten, ein Heckentheater und mehrere Kleinarchitekturen.[16]
Anlässe
Schloss Salzdahlum war zentraler Repräsentationsort des Herzogtums. Hier fanden zahlreiche Feste statt wie etwa jeweils die Feier zum 60. Geburtstag des Herzogs 1693 bzw. der Herzogin 1694 oder Vermählungen wie jene von Friedrich II. von Preußen mit Elisabeth-Christine von Braunschweig-Bevern 1733.
Forschungsstand zur Baugeschichte
Schloss Salzdahlum ist trotz seiner kompletten Zerstörung früh von der Kunstgeschichte entdeckt und erforscht worden.[17] Erste Untersuchungen stammen vom Ende des 19. Jahrhunderts sowie dem frühen 20. Jahrhundert.[18] Weitere Erkenntnisse erbrachten Untersuchungen zu den Architekten Korb 1937[11] und Lauterbach 1995.[10] Dezidiert mit dem Schloss haben sich Gerkens 1974[19] und Wittig 1996 und 2005 beschäftigt.[20] Wittig unternahm eine Rekonstruktion der verlorenen Bauten und ihrer Ausstattung und bezog dabei auch die verlorene Deckenmalerei mit ein.
Schrift- und Bildquellen
Es gibt mehrere Beschreibungen des Lustschlosses aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert.[21] Diese behandeln vorwiegend die Sammlungsräume. Ferner haben sich Archivalien erhalten sowie einige zeitgenössische grafische Ansichten. Sie geben lückenhaft Auskunft über die äußere Gestalt, die Funktion der Räume, ihre Innenausstattung, Kunstschätze und Bildprogramme. Pläne und Grundrisse haben sich kaum erhalten.[22] Vor allen Gerkens und Wittig haben dieses Material ausgewertet. Gerkens hat die Beschreibung von Flemmer von 1697 publiziert.[23]
Das Hauptgebäude
Externes Bild
Salzdahlum, Schloss, Fassade mit Ehrenhof
Bild beim Anbieter ansehen
Externes Bild
Salzdahlum, Gartenfront mit Terrasse, Figuren und den beiden Sonnenuhren
Bild beim Anbieter ansehen
Beschreibung
Das Hauptgebäude war ein Vierflügelanlage bzw. ein Subordiniertes Schloss, an das verschiedene Seiten- und Nebenflügel angefügt worden waren. Es setzte sich aus dem Hauptflügel und drei Flügeln, die den Grünen Hof umschlossen zusammen. Der Hof hatte seinen Namen, weil er zwei Rasenflächen aufnahm, zwischen denen der Weg vom Hoftor zum Hauptflügel führte. Man konnte den Hof nämlich nicht befahren, da ihn nur Treppenstufen erschlossen. Während der Hauptflügel zwei Vollgeschosse umfasste, waren die beiden Seitenflügel im Norden und Süden wie auch der Torflügel im Osten eingeschossig. Lediglich der Torturm über dem Eingang und Pavillons auf der Nord- und Südostecke bildeten ein zweites Stockwerk aus. An der Gartenseite gab es ebenfalls eingeschossige Flügel, die in quadratischen zweigeschossigen Pavillontürmen endeten. Der 21 Achsen breite Hauptflügel wurde durch drei um ein Stockwerk erhöhte Risalite unter Dreiecksgiebeln in der Mitte und an den Seiten in fünf Abschnitte untergliedert. Der mittlere Risalit umfasste fünf Achsen, die beiden seitlichen nur drei. Die beiden Geschosse des Mittelrisalits zierten korinthische Kolossalpilaster. Zwischen den Risaliten waren den Räumen des Erd- und Obergeschosses offene Bogengalerien vorgestellt. Die Gartenseite war ähnlich gestaltet. Die eingeschossigen Seitenflügel sowie der Eingangsflügel waren begehbar und konnten vom ersten Obergeschoss des Hauptflügels aus betreten werden. Der Torturm trug einen achteckigen Uhrturmaufsatz.[24]
Die Binnenstruktur des Hauptbaus
Das Innere der Hauptbaus nahm im Erdgeschoss die Räume des Herzogs im Norden und die der Herzogin im Süden auf. In der Mitte befand sich ein großes Treppenhaus, das die Räume des Untergeschosses zum Garten hin und die Repräsentationsräume bzw. Gastgemächer sowie den Hauptsaal im ersten Obergeschoss erschloss. Im Dachgeschoss kamen die herzoglichen Kinder und Diener unter. Wenn auch weitgehend bekannt ist, wie die Räume des Schlosses genutzt wurden, so lassen sich doch nur wenige anhand von Schrift- und Bildquellen wirklich rekonstruieren. Dies sind die wichtigsten Zimmer im Hauptflügel und den Seitenflügeln, das Treppenhaus und der Hauptsaal im ersten Obergeschoss sowie die Schlosskapelle und der Speisesaal am Ende der Seitenflügel.[25]
Vom Hof aus betrat man sofort das Treppenhaus in der Mitte des Hauptflügels. Über Wendepodeste gelangte man in das Untergeschoss. Ferner gelangte man über Durchgänge zur Gartenhalle an der Rückseite des Gebäudes, von denen man auch die Gemächer von Herzog und Herzogin betreten konnte. Und vor allem erschloss das Treppenhaus das Obergeschoss.[26]
Das Untergeschoss
Im Untergeschoss befanden sich grottenartig ausgestaltete Räume zum Garten hin. Die Hauptgrotte im Mittelbereich nahm Wand- und Deckenfresken auf, deren Thematik aber unbekannt ist.[27]
Das Haupt- bzw. Erdgeschoss
Im Erdgeschoss waren die landesherrlichen Gemächer gelegen. Rechts des Treppenhauses – an der Nordseite – befanden sich die Räume von Herzog Anton Ulrich, bestehend aus einem Vorzimmer, einem Vorsaal, einem Audienzzimmer, Kabinetten, einem Schlafzimmer und Garderoben. Im Seitenflügel schloss sich die Galerie des Herzogs an. Am Ende befand sich ein Speisesaal. Dieser war über ein Vorzimmer vom Tor zwischen Vorhof und nördlichem Hof aus zu erreichen. Das Appartement von Herzogin Elisabeth Juliane befand sich auf der gegenüberliegenden Südseite und war nahezu identisch aufgebaut. Auch die Herzogin hatte im Seitenflügel eine Galerie. Sie war jedoch etwas kürzer als die des Herzogs, da sich im Seitenflügel zusätzlich der Herrschaftsstand zur angrenzenden Schlosskapelle befand. Diese lag am Ende des Flügels. Sie war über einen Vorraum vom Tor zwischen Vorhof und Einfahrtshof aus zu erreichen.[28] Die Räume hatten Stuckdecken sowie teilweise auch Decken- und Wandgemälde. So gab es in den Räumen des Herzogs einen Wandgemäldezyklus mit Darstellungen aus dem Leben Alexanders des Großen und weitere mythologische Darstellungen von Joachim Luhn. Die Wandgestaltung wechselte jedoch oft, auch schon zu Lebzeiten von Herzog Anton Ulrich. Speisesaal und Kapelle hatten Deckengemälde. Auch die Galerie der Herzogin war freskiert.[29]
Das Obergeschoss
Das Obergeschoss wurde über das zentrale Treppenhaus erschlossen. Sie führte auf einen kleinen zentralen Vorsaal. Von hier aus konnte man den Hauptsaal an der Gartenseite betreten und ein Treppenhaus, das das Dachgeschoss erschloss. Ferner gelangte man in ein Appartement an der Südseite und eines an der Nordseite. Beide bestanden aus zwei Vorzimmern sowie einem Schlafzimmer, einem Kabinett und Garderoben an der Hofseite. Vom Hauptsaal aus erreichte man ebenfalls im Norden und Süden je ein Appartement. Diese waren umfangreicher und bestanden aus zwei Vorzimmern, einem großen Gemach und Garderoben im nördlichen bzw. Kabinetten im südlichen Appartement. Es scheint sich um Gesellschaftsräume gehandelt zu haben. Sie zierten Stuckdecken und teilweise auch Deckengemälde. Durch sie erreichte man auch die Dachterrassen auf den Seitenflügeln.[30]
Das Opernhaus am Hauptbau
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Das Opernhaus bzw. Theater[31] war spätestens 1697 vollendet. 1715 wurde es umgebaut und erhielt einen Orchestergraben.
Beschreibung
Es schloss sich im Nordwesten an den Hauptflügel an und vom Audienzzimmer des Herzogs aus war seine Loge direkt zu erreichen.[32] Das Aussehen des Raumes ist weitgehend unbekannt. An der Südseite befand sich die herzogliche Loge. Korinthische Säulen trugen weitere Logen.
Das Deckengemälde
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Decke muss von Anbeginn bemalt gewesen sein und wurde offenbar mehrfach umgestaltet.
Beschreibung und Ikonographie
Die erste Deckenbemalung ist unbekannt. Vielleicht zeigte sie bereits einen Wolkenhimmel, wie es ihn nach 1751 gab.[33] Zuletzt wird von vier Deckengemälden geschrieben.[34]
Der Speisesaal im Nordflügel des Hauptbaus
Beschreibung
Der Speisesaal[35] lag im Nördlichen Pavillon an der Nordostecke des Hofes und umfasste zwei Geschosse. Die Wände des Raums waren vertäfelt. In die Vertäfelung waren zahlreiche Familienporträts eingefügt. Das Bildnis Herzog Anton Ulrichs befand sich an herausgehobener Stelle über dem Kamin an der Nordwand. Aufgrund seines Deckengemäldes wurde der Raum auch „Flusssaal“ genannt.
Deckengemälde mit Personifikationen der Flüsse des Hrzgt. Braunschweig-Lüneburg
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Das Deckengemälde[36] von Tobias Querfurt soll ein Fresko gewesen sein. Die Decke wurde bereits 1758-60 vollständig erneuert.[37]
Beschreibung und Ikonographie
Das Deckenbild zeigte die wichtigsten Flüsse des Herzogtums Braunschweig und Lüneburg. Die Auswahl beschränkte sich nicht auf die Flüsse des Fürstentums Wolfenbüttel. Es handelte sich um Elbe, Weser, Oker, Aller, Leine, Fuhse, Schwartzwasser, Aue, Witten und Erse sowie zwei weitere nicht genannte Flüsse.
Das so genannte Erste Zimmer des Nordflügels
Beschreibung und Ikonographie
Das so genannte Erste Zimmer[38] im Nordflügel lag zwischen dem Speisesaal und dem Tordurchgang vom Vorhof zum nördlichen Hof. Es diente als Vorzimmer für den Speisesaal und später auch die Große Galerie, die über den Speisesaal erschlossen wurde. Man betrat den Raum im Osten vom Tor aus und gelangte nach Westen in den Speisesaal.
Das Deckengemälde
Beschreibung und Ikonographie
Die Decke präsentierte ein Gemälde von Joachim Luhn, das die Opferung der Iphigenie zeigte.[39]
Die Galerie der Herzogin
Beschreibung
Die Galerie der Herzogin[40] war im Südflügel des Hauptgebäudes gelegen und verband das Appartement der Herzogin mit dem Herrschaftsstand der Schlosskapelle. Eine Fenstertür führte in den Schlosshof, zu dem sie sich mit sechs Fenstern öffnete. Sieben weitere befanden sich den Fenstern und der Tür gegenüber. Die Galerie war komplett freskiert. Ferner wurden hier vor den Fenstern auf Postamenten Porzellane präsentiert.
Die Wandmalerei in der Galerie der Herzogin
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Wandfresken[41] sind wohl 1697 entstanden. Da sie später nicht mehr beschrieben werden, haben sie wohl nur kurze Zeit bestanden.
Beschreibung und Ikonographie
Die Darstellungen bezogen sich thematisch auf die anschließende Schlosskapelle. Die Galerie war „gantz al fresco auf eine besonders angenehme manier gemahlt, und werden drin fürgestellt die Gottesfurcht und alle Christliche Tugenden mit historien meistentheils von berühmten frauen auss dem alten und neuen testament“ berichtet Flemmer 1697.[42] Die Bilder befanden sich wohl zwischen den Fenstern. Flemmer benennt die Bildthemen vom Herrschaftsstand im Osten ausgehend nach Westen:
1. »Pietas et fides«, und dabey die »Historie von der Erschaffung«:
2. »Pietas et Charitas«, und dabey die »Historie von den 3 Engeln mit Abraham und Sara«;
Hierauffolget ein schöner Spiegel, welcher mit Fleiß so gemacht, als ob er zerbrochen, und ist die Zeit dran gemacht, einen Vorhang von Stuckatur Arbeith haltend, gleichsahm wolte sie ihn fallen laßen, mit der Überschrift -Le Temps couvre tout.;
3. »Pietas et Spes« mit der »Historie von Eleazar und Rebecca«;
4. »Pietas et constantia« mit der »Historia von Rahel und Jacob«;
5. »Pietas et Liberalitis« sambt beygefügtes Gemählde von »Jael und Sissera«.
Hierauf folget ein schöner Camin mit dem Symbol »Spes mea in Deo«;
6. »Pietas et Temperantis« und die »Historia von Ruth und Boas«;
7. »Pietas et Justicia« und ist dabey gemahlt die »Historie von Joab und der Frauen von Abele«, so des Seba Kopff über die Mauer warff;
8. »Pietas und Tribulatio« oder »Kreutzigung des Fleisches«, samt der »Historie von Judith«;
9. »Pietas et Fidelitas« mit der »Verkündigung der Mariae«;
10. »Pietas et Pax« und die »Zusammenkuft Elisabeth u. Mariae«;
11. Pietas et Humilitas« wobey gemahlt die »Historie von Christo, Martha und Maria«;
12. »Pietas et Prudentia« sambt bey gefügter »Historie vom Cananeischen Weiblein«;
13. »Pietas et Vigilantia« wobey gemahit die »Historie von Frauen bey den Brunnen zu Sickar«;
14. »Pietas et Labor« wobey »Maria Magdalena Christo die Füße waschi«;
15. »Pietas et Oeconomia« oder »treuen Haushaltung«, und wird dabey vorgestellt »Christus als ein Gärtner mit Maria Magdalena«;
16. »Pietas et Taciturnitas« mit der »Historie von Lydia der Purpur Crämerin«.
Und gleich wie an der einen seiten ein gleichhoher zerbrochener Spiegel sich findet über welchem die Zeit (liegend einen Vorhang scheint wollen fallen zu laßen, so ist an der andern Seite und nach der Kirche zu ein auf selbige Arth gemachter Spiegel, für welchen die Zeit den Vorhang gleichsam auf zieht mit der Überschrift: »Le temps decouvre tout«.[43]
Programm
Die Bilder waren antithetisch wie auch die beiden Spiegel. Zu Pietas und Fides gehört die Erschaffung der Menschen, zu Pietas und Fidelitas die Verkündigung, zu Pietas und Pax die Heimsuchung, zu Pietas und Oeconomia Christus als Gärtner etc.[44]
Der Herrschaftsstand
Beschreibung
Der Herrschaftsstand[45] wird zeitgenössisch Betkabinett oder Kirchstube genannt. Er befand sich zwischen der Galerie der Herzogin im Westen und der Schlosskapelle im Osten.
Ein mögliches Deckengemälde
Beschreibung und Ikonographie
Es werden zahlreiche Bilder beschrieben, die an den Wänden hingen. Eventuell handelt es sich bei einer „Entzückung Pauli in den 3ten Himmel“ um ein Deckengemälde.[46]
Die Schlosskapelle
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Die Schlosskapelle[47] war im Rohbau vermutlich Anfang Juni 1690 fertiggestellt, denn damals wurde ein Orgelwerk geliefert. Im Jahr 1694 wurde die Kapelle geweiht.
Beschreibung
Die zweigeschossige Kapelle befand sich im südöstlichen Pavillon des Hauptgebäudes. An ihrer Westseite befand sich der Herrschaftsstand. Im Süden gab es einen weiteren Stand für die Damen aus dem angrenzenden Kloster. Pfeiler schufen einen polygonalen Raum mit Emporen und Arkaden. Die Decke trugen zwölf geschnitzte Engel mit den Leidenswerkzeugen Christi, die an den Pfeilern bzw. zwischen den Fenstern im Obergeschoss standen. An den Wänden hingen zahlreiche Gemälde, so ein Passionszyklus.
Das Deckengemälde
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Das Deckenfresko[48] wurde 1690/94 von Tobias Querfurt geschaffen.
Beschreibung und Ikonographie
Die Malerei zeigte die Ausgießung des Heiligen Geistes in einer perspektivischen Scheinkuppel.
Das Haupttreppenhaus
Beschreibung
Das Haupttreppenhaus[49] führte in mehreren Läufen über verschiedene Wendepodeste in das Obergeschoss. Es war aus Holz, das man marmoriert hatte, und gewährte zahlreiche Durchblicke in angrenzende Räume wie etwa den Grottensaal im Untergeschoss. Auf dem Geländer tummelten sich marmorne Putten. Das Treppenhaus war im Erdgeschoss mit dorischen Säulen und im Obergeschoss mit korinthischen Pilastern geziert.
Programm
Das Treppenhaus inszenierte den Aufstieg aus der dunklen Grotte des Untergeschosses zum hellen Obergeschoss.[50]
Das Deckengemälde
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Das Deckengemälde wurde 1689 von Johann Oswald Harms als Fresko geschaffen.[51]
Beschreibung und Ikonographie
Beschreibungen des Treppenhauses nennen ein Gemälde[52] „mit einer Renomée in der Luft, welche des durchlauchtigsten Hertzogs [Anton Ulrich] Portrait träget.“[53] Es handelte sich um Fama, die ein Porträtmedaillon des Herzog in den Götterhimmel emportrug. Hauptthema des Freskos war Phoebus-Apoll.[54]
Der Hauptsaal
Beschreibung
Der anderthalb Geschoss hohe Hauptsaal[55] war auf den Garten hin ausgerichtet, zu dem er sich mit fünf Fenstern hin öffnete. Vor die Wände waren – teilweise gekuppelte – marmorierte Vollsäulen mit vergoldeten korinthischen Kapitellen vor Rücklagepilastern gestellt. Sie trugen eine Galerie für Musiker. Zwischen den Säulen befanden sich Fenster und Türen oder insgesamt zehn halbrunde Nischen, in die Statuen gestellt wurden. Die stuckierte Spiegeldecke mit Stichkappen für die Fenster nahm Deckenfresken im Stuckrahmen auf.
Die Deckengemälde
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Deckengemälde[56] wurden von Tobias Querfurt um 1690 freskiert. Bereits 1756 wurden die Fresken zerstört, als der Saal eine neue Stuckdecke erhielt, die 1760 vollendet war.
Beschreibung und Ikonographie
In die Stuckdecke waren ein großes Mittelbild und vier Begleitbilder gemalt. Das Hauptbild zeigte die Künste der Malerei, Architektur und Skulptur unter dem Schutz von Minerva. So waren alle Künste vertreten, die am Schloss mitgearbeitet hatten. In den vier Seitenfeldern befanden sich Allegorien der vier Jahreszeiten.
Programm
Wichtig war, dass die Figuren die Gesichter von Angehörigen des Hofes erhielten. So hatte Minerva das Gesicht der Herzogin Elisabeth Juliane. So wurde die Herzogin zur Patronin der Künste bzw. der am Hof tätigen Künstler, denn auch ihre Gesichtszüge fanden sich wieder.
Das erste Vorzimmer im Raum südlich des Hauptsaals
Beschreibung
Südlich des Hauptsaals schloss ein Appartement an. Sein erstes Vorzimmer war annähernd quadratisch und öffnete sich mit drei Fenstern zum Garten.[57]
Das Deckengemälde
Externes Bild
Entwurf zu einem kreisrunden Deckengemälde: Jupiter, Neptun und Pluto auf Wolken
Bild beim Anbieter ansehen
Beschreibung und Ikonographie
Es ist bekannt, dass die Decke des Raumes mit einer „sehr schön gearbeitet, mit einer im Rundel al fresco gemahlten Göttergeschichte“ geschmückt gewesen ist.[58] Es könnte sein, dass ein Entwurf von Harms 1687 für das Lusthaus in Salzdahlum, den er nach eigenen Angaben erst 1695 im Lustschloss ausführte, hier verwirklicht wurde.[59] Er zeigt einen Götterhimmel. Die Darstellung folgt detailgenau einem Kupferstich von Cornelis Cort nach Francesco Primaticcio. Das Blatt ist auf der Rückseite beschriftet mit „in saltzthal gemahlet 16.95“ sowie „in Satzthale gemahlet. a fresco 1695“.[60]
Die Orangerie
Externes Bild
Prospect der Orangerie von deren Vorhofe an der Ostseite des Hertzogl. Hauses Sa
Bild beim Anbieter ansehen
Bau-, Ausstattungs- und Funktionsgeschichte
Die mit einem Kloster „Zur Ehre Gottes“ kombinierte Orangerie[61] wurde 1700-1701 erbaut. Die Einweihung des Klosters erfolgte am 26. Juni 1701. Die Orangerie nahm im Winter eine Allee aus Bäumen auf; im Sommer wurde sie als Speisesaal oder für Bälle und Redouten genutzt. Im Südgiebel der Orangerie befand sich ein Speisesaal mit einem prunkvollen Silberbuffet. Baufällig geworden, wurde das Gebäude 1797 abgerissen.
Beschreibung
Die Orangerie war ein schlichter Fachwerkbau von anderthalb Stockwerken. Die Fassade gestaltete eine Architekturmalerei. Zur Gartenseite im Westen öffneten sich drei Fest- und Orangerieräume. Die Kammern des Klosters waren auf einen rückwärtigen Hof ausgerichtet. Die Orangerie selbst nahm drei Räume auf: Einen zentralen Saal – den Großen Orangeriesaal –, eine Spiegelgrotte und den kleinen Orangeriesaal. Hinzu kamen weitere Räume wie jene des Klosters.
Der Große Orangeriesaal
Beschreibung
Der zweigeschossige Große Orangeriesaal[62] maß 70 auf 15 Meter und öffnete sich mit Fenstern nach Westen. Weitere Fenster gab es im Obergeschoss an der Ostseite aus den Kammern des Klosters heraus. Sie wurden später zugesetzt. An den Schmalseiten befanden sich Emporen, die von Pfeilern und Pilastern getragen wurden. Der Saal wurde flankiert von einer Spiegelgrotte und dem Kleinen Orangeriesaal. In der Mitte des Raumes stand ein Springbrunnen. Die Wände waren mit jonischen Doppelpilastern im Erd- und korinthischen im Obergeschoss gegliedert. An der Ostwand befanden sich im Erdgeschoss Nischen, in die Statuen der ersten zwölf römischen Kaiser gestellt waren. Zwischen den Nischen standen Vasenöfen.
Die Deckenmalerei
Beschreibung und Ikonographie
Die Decke hatte eine flache Holzverschalung und war mit einem Wolkenhimmel[63] von einen Italiener gemalt worden und hatte laut Uffenbach 1000 Rthlr. gekostet.[64] Laut Querfurt handelte sich um ein Fresko.[65] An der Decke des kleinen Saals erblickte man eine Wolkenmalerei.
Die Spiegelgrotte
Externes Bild
[Wasserkabinett an der Westseite der Orangerie des Schlosses Salzdahlum].
Bild beim Anbieter ansehen
Beschreibung
Die Spiegelgrotte[66] schloss im Norden an den Großen Orangeriesaal an. mit dem sie über ein großes Rundbogenportal verbunden. Die grottierten Wände des Raumes zierten zusätzlich Spiegel in Blendarkaden.
Die Decke in der Spiegelgrotte
Beschreibung und Ikonographie
Die Decke[67] der Spiegelgrotte zierte ein Fresko, das eine Götterversammlung präsentierte. Sie sollte von einem Brabanter Meister geschaffen worden sein.
Der Kleine Orangeriesaal
Externes Bild
Die schmale seite des Speise Sahls am Ende der Orangerie die Wand gegen Norden
Bild beim Anbieter ansehen
Externes Bild
Der Speise Sahl am Ende der Orangerie ins Saltzthalen und Durchsicht auf demselb
Bild beim Anbieter ansehen
Beschreibung
Der anderthalb Geschosses hohe Kleine Orangeriesaal[68] schloss im Süden an den Großen Orangeriesaal an, mit dem er über ein Rundbogenprotal verbunden war. Er diente als Speisesaal und war mit gekuppelten korinthischen Kolossalpilaster geschmückt.
Die Deckenmalerei
Beschreibung und Ikonographie
Die Decke des Kleinen Orangeriesaals war mit einem Wolkenhimmel bemalt.[69]
Die Große Galerie
Bau-, Ausstattungs- und Funktionsgeschichte
Die Große Galerie[70] gehörte zu einer Abfolge von Sammlungsbauten, die das Hauptgebäude im Norden sukzessive über 40 Jahre ergänzten. Der schlichte Fachwerkbau stand im Rohbau bereits 1702 vollendet und wurde wohl bis 1707 vollendet und war spätestens 1709 ausgestattet.
Beschreibung
Das Gebäude nahm zwei Räume auf: eine Entrée und einen Galeriesaal. Dieser Saal wurde im Süden durch die Entrée betreten, die man über den so genannten Flussaal erreichte. An die Nordseite des Galeriebaus wurden 1705 und 1706 kleine Kabinette angefügt.
Der Galeriesaal
Beschreibung
Die große Gemäldegalerie[71] maß 61,5 auf 15 Meter. Die Wände der zwischen den hochgelegenen Fenstern waren mit korinthischen Kolossalpilastern geziert, die im Wechsel einen Dreiecks- und einen Segmentgiebel trugen. Die Decke schmücken Deckenbilder und Bandelwerk sowie Grotesken.
Die Decke
Beschreibung und Ikonographie
Die Deckenmalerei[72] vermittelte eine scheinbare Wölbung der tatsächlich flachen Decke. Auch die Stichkappenbögen über den Mezzaninfenstern waren lediglich gemalt. In die Grotesken- und Bandelwerkmalerei waren fünf Gemälde mit figürlichen Darstellungen gebracht, und zwar im Wechsel ein Rundbild und rechteckiges. Hinzu kam ein Ovidzyklus in den fingierten Stichkappen. Sie stammen von Tobias Querfurt.
Apoll als Beschützer der Künste
Beschreibung und Ikonographie
Das erste Rundbild zeigte Apoll als Beschützer der Künste.[73] Er saß auf einem Thron und wurde von Putten bedient.
Allegorie auf die Theoria, die Poesie und die Musik
Beschreibung und Ikonographie
Das zweite Bild – das erste Rechteckbild – präsentierte eine Allegorie auf die Theoria, die Poesie und die Musik.[74] Die drei lagerten an einem Theater, das sie an der Oker aufgebaut hatten. Die Oker war jener Fluss, der durch Wolfenbüttel und Braunschweig floss.
Merkur und die Musen
Beschreibung und Ikonographie
Das dritte Gemälde – das mittlere Rundbild – stellte Merkur als Förderer der Künste dar.[75] Er motivierte die Künstler durch Geschenke.
Allegorie auf die Architektur, Skulptur und Gravierkunst
Beschreibung und Ikonographie
Das zweite Rechteckbild war eine Allegorie auf die Architektur, die Skulptur und die Gravierkunst.[76] Die drei waren gerade dabei unter der Leitung von Saturn ihrem Beschützer Herzog Anton Ulrich eine Ehrensäule zu errichten.
Die Geburt Minervas
Beschreibung und Ikonographie
Das letzte Rundbild zeigte, wie Minerva aus Jupiters Gehirn geboren wurde.[75]
Darstellungen aus den Metamorphosen des Ovid
Beschreibung und Ikonographie
In den Stickkappen waren Darstellungen aus den Metamorphosen des Ovid monochrom in Gelbtönen gemalt.[77]
Bibliographie
- Literatur:
- Alvensleben, Korb, 1937. – Alvensleben, Udo von: Die Braunschweigischen Schlösser der Barockzeit und ihr Baumeister Hermann Korb. Berlin 1937.
- Brandes, Salzdahlum, 1880. – Brandes, Karl: Das ehemalige fürstliche Lustschloß Salzdahlum und seine Ueberreste. […]. Wolfenbüttel 1880.
- Gerkens, Salzdahlum, 1974. – Gerkens, Gerhard: Das fürstliche Lustschloß Salzdahlum und sein Erbauer Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (Quellen und Forschungen zur Braunschweigischen Geschichte, 22). Braunschweig 1974.
- Grote, Bey-Zierden, 2006. – Grote, Hans-Henning: Von den Bey-Zierden der Architectur. Welche durch Mahlerey und Bildhauerey zuwege gebracht werden … In: Albrecht, Peter/Paulus, Simon (Red.): Hermann Korb und seine Zeit: 1656 - 1735. Barockes Bauen im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Wolfenbüttel/Braunschweig 2006, S. 267-272.
- Grote, Lauterbach, 1995. – Grote, Hans-Henning: Johann Balthasar Lauterbach (1663-1694). Professor für Mathematik, Landbaumeister und Ingenieur am Wolfenbütteler Fürstenhof (Beihefte zum Braunschweigischen Jahrbuch, 10). Braunschweig 1995.
- Grote, Palläste, 2006. – Grote, Hans-Henning: Grosser Herren Palläste. … Schlösser im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. In: Albrecht, Peter (Hrsg.): Hermann Korb und seine Zeit 1656-1735. Barockes Bauen im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Wolfenbüttel/Braunschweig 2006, S. 77-124.
- Grote, Salzdahlum, 1996. – Grote, Hans-Henning (Hrsg.): Das ehemalige fürstliche Lustschloß Salzdahlum. Wolfenbüttel 1996.
- Grote, Salzdahlum, 2017. – Grote, Hans-Henning: Schloss und Garten zu Salzdahlum. Vom Reich Apolls zum Paradies auf Erden: Metamorphosen eines Barockprogramms auf dem Weg zur Aufklärung. In: Braunschweigisches Jahrbuch für Landesgeschichte 98 (2017), S. 37-62.
- Grote, Wohnungen, 2012. – Grote, Hans-Henning: Die Wohnungen Herzog Anton Ulrichs im Schloss Wolfenbüttel und im Schloss Salzdahlum. In: Braunschweigisches Jahrbuch für Landesgeschichte 93 (2012), S. 180-195.
- Jacob, Salzdahlum, 1983. – Jacob, Sabine: Schloß Salzdahlum. In: Klessmann, Rüdiger (Katallogred.): Herzog Anton Ulrich von Braunschweig. Leben und Regieren mit der Kunst. Zum 350. Geburtstag am 4. Oktober 1983. Ausstellung im Herzog Anton Ulrich-Museum vom 25. August bis 30. Oktober 1983. Braunschweig 1983, S. 49-69.
- Kelsch, Querfurt, 1983. – Kelsch, Wolfgang: Die Künstlerfamilie Querfurt im Spiegel barocker Hofkultur des Herzogs Anton Ulrich. Zum 350. Geburtstag des Herzogs Anton Ulrich am 4. Oktober 1983. In: Braunschweigische Heimat 69 (2/1983), S. 33–47.
- Klessmann, Anton Ulrich, 1983. – Klessmann, Rüdiger (Katalogred.): Herzog Anton Ulrich von Braunschweig. Leben und Regieren mit der Kunst. Zum 350. Geburtstag am 4. Oktober 1983. Ausstellung im Herzog Anton Ulrich-Museum vom 25. August bis 30. Oktober 1983. Braunschweig 1983.
- Meier, Wolfenbüttel, 1906. – Meier, Paul J.: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Wolfenbüttel mit Ausschluss der Stadt Wolfenbüttel. Wolfenbüttel 1906.
- Paulus, Kirchenbau, 2006. – Paulus, Simon: Heic Domus Dei et Porta Coeli … Kirchenbau im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel zur Zeit Hermann Korbs. In: Albrecht, Peter/Paulus, Simon (Red.): Hermann Korb und seine Zeit: 1656-1735. Barockes Bauen im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Wolfenbüttel/Braunschweig 2006, S. 145-166.
- Reuther, Treppenhaus, 1977. – Reuther, Hans: Das Treppenhaus im Lustschloss Salzdahlum. Ein Beitrag zur Genese barocker Stiegenanlagen In: Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte 16 (1977), S. 53-68.
- Richter, Harms, 1963. – Richter, Horst: Johann Oswald Harms. Ein deutscher Theaterdekorateur des Barock (Die Schaubühne, 58). Emsdetten 1963.
- Steinacker, Salzdahlum, 1904. – Steinacker, Karl: Das fürstliche Lustschloss Salzdahlum. In: Jahrbuch des Geschichtsvereins für das Herzogtum Braunschweig 3 (1904), S. 69-119.
- Tintelnot, Harms, 1941. – Tintelnot, Hans: Johann Oswald Harms. Ein norddeutscher Maler des Barock. In: Zeitschrift des deutschen Vereins für Kunstgeschichte 8 (III/IV/1941), S. 245-260.
- Wittig, Salzdahlum, 1996. – Wittig, Holger: Das Fürstliche Lustschloß Salzdahlum. Wolfenbüttel 1996.
- Wittig, Salzdahlum, 1999. – Wittig, Holger: Das Fürstliche Lustschloß Salzdahlum. 2. Aufl. Wolfenbüttel 1999.
- Wittig, Salzdahlum, 2005. – Wittig, Holger: Das fürstliche Lustschloss Salzdahlum, Bd. 1: Das Schloss und die Sammlungsbauten. Norderstedt 2005.
- Quellen:
- Querfurt, Salzdahlum, 1712. – Querfurt, Tobias: Kurtze Beschreibung Des Fürstl. Lust-Schlosses Salzdahlum. [...]. Braunschweig [1712].
- Uffenbach, Reisen, 1753. – Uffenbach, Zacharias Conrad von: Herrn Zacharias Conrad von Uffenbachs Merckwürdige Reisen durch Niedersachsen, Holland und England. Erster Theil. Frankfurt/Leipzig 1753.
- Archivalien:
- Flemmer, 1697. – BESCHREIBUNG des Fürstl. Lusthauses SALTZDAHLEN von Herr. Flemmer aus Cassel aufgesetzt 1697.
Einzelnachweise
- ↑ Grote, Palläste, 2006, S. 106-108; Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 36-96; Grote, Lauterbach, 1995, S. 85-135; Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 38-85;Alvensleben, Korb, 1937, S. 16-31; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 79-95; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 74.
- ↑ http://www.deckenmalerei.eu/b8153f23-da33-456d-9cc5-a937054378ff.
- ↑ http://www.deckenmalerei.eu/a94e4992-c3cd-4405-b37f-ffd5c99a6c4b.
- ↑ http://www.deckenmalerei.eu/b79f1299-8ccf-47bb-85c8-e6b96ab902c6.
- ↑ Grote, Palläste, 2006, S. 106; Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 36-67; Grote, Lauterbach, 1995, S. 85, 90-92; Jacob, Salzdahlum, 1983, S. 50-52. 61; Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 47-58; Richter, Harms, 1963, S. 78; Alvensleben, Korb, 1937, S. 17; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 88; Brandes, Salzdahlum 1880, S. 18-25.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 262.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 214; Grote, Lauterbach, 1995, S. 86; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 82, 89.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 11, 400; Grote, Lauterbach, 1995, S. 86; Jacob, Salzdahlum, 1983, S. 49; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 94; Brandes, Salzdahlum 1880, S. 25-30.
- ↑ Klessmann, Anton Ulrich, 1983.
- ↑ 10,0 10,1 Grote, Lauterbach, 1995.
- ↑ 11,0 11,1 Alvensleben, Korb, 1937.
- ↑ Grote, Palläste, 2006, S. 106; Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 59; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 74, 106-110.
- ↑ Grote, Bey-Zierden, 2006, S. 268; Kelsch, Querfurt, 1983.
- ↑ Richter, Harms, 1963; Tintelnot, Harms, 1941.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 70-83; Grote, Lauterbach, 1995, S. 92-105, 121-130; Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 40-44; Alvensleben, Korb, 1937, S. 19-26; Brandes, Salzdahlum 1880, S. 11-18.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 1999, S. 232-264; Grote, Salzdahlum, 2017, S. 44-50; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 91- 93.
- ↑ Grote, Lauterbach, 1995, S. 86-89.
- ↑ Brandes, Salzdahlum 1880; Steinacker, Salzdahlum, 1904.
- ↑ Gerkens, Salzdahlum, 1974.
- ↑ Wittig, Salzdahlum 1996; Wittig Salzdahlum 1999; Wittig, Salzdahlum, 2005.
- ↑ Uffenbach, Reisen, 1753; Querfurt, Salzdahlum, 1712; Flemmer, 1697.
- ↑ Vgl. Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 13-29; Jacob, Salzdahlum, 1983, S. 49; Klessmann, Anton Ulrich, 1983, S. 90-98, 106-111, 294; Grote, Lauterbach, 1995, S. 89-90; Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 40, 42.
- ↑ Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 163-171.
- ↑ Grote, Salzdahlum, 2017, S. 38; Grote, Palläste, 2006, S. 106; Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 38-47; 77-239; Grote, Lauterbach, 1995, S. 93-105; Alvensleben, Korb, 1937, S. 19; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 82-84; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 75-78.
- ↑ Grote, Palläste, 2006, S. 107; Grote, Lauterbach, 1995, S. 92-96, 121-130; Alvensleben, Korb, 1937, S. 20-26; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 84-91; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 78-91.
- ↑ Grote, Palläste, 2006, S. 107; Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 170-172.
- ↑ Grote, Palläste, 2006, S. 107; Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 158-167; Grote, Lauterbach, 1995, S. 128; Alvensleben, Korb, 1937, S. 22; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 88; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 90.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 97-146, 168-170; Grote, Lauterbach, 1995, S. 121-130; Grote, Wohnungen, 2012, S. 185; Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 57-62; Alvensleben, Korb, 1937, S. 20-23; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 85-86, 89; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 76-77, 80-84.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 83-84, 196-207, 378-379; Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 121-122; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 85-86, Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 76-77.
- ↑ Grote, Palläste, 2006, S. 107; Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 208-232; Grote, Lauterbach, 1995, S. 124, 127; Jacob, Salzdahlum, 1983, S. 60; Alvensleben, Korb, 1937, S. 21-22; Querfurt, Salzdahlum, 1710.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 252-253; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 88; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 91
- ↑ Alvensleben, Korb, 1937, S. 20.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 252-253.Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 88; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 91.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 253.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 126-133; Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 170; Alvensleben, Korb, 1937, S. 23; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 85-86; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 81.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 126, 128; Klessmann, Anton Ulrich, 1983, S. 96; Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 82, 170; Alvensleben, Korb, 1937, S. 23; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 86; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 81.
- ↑ Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 82.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 85-97.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 85.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 134-137; Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 164-165; Alvensleben, Korb, 1937, S. 23; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 84-85.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 135-136; Herkens, Salzdahlum, 1974, S. 119; Alvensleben, Korb, 1937, S. 23; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 86; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 85.
- ↑ Zitiert nach: Witte, Salzdahlum, 2005, S. 135.
- ↑ Zitiert nach Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 135-136.
- ↑ Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 119-120.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 137-140; Alvensleben, Korb, 1937, S. 23; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 85.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 137-140; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 86.
- ↑ Paulus, Kirchenbau, 2006, S. 150; Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 124-125; Grote, Lauterbach, 1995, S. 122; Jacob, Salzdahlum, 1983, S. 51-52; Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 121, 164; Alvensleben, Korb, 1937, S. 23; Brandes, Salzdahlum 1880, S. 16; Querfurt, Salzdahlum, 1710.
- ↑ Paulus, Kirchenbau, 2006, S. 150; Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 118-125; Reuther, Treppenhaus, 1977; Alvensleben, Korb, 1937, S. 23; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 86; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 86-87.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 170-173; Grote, Palläste, 2006, S. 107; Grote, Lauterbach, 1995, S. 125; Jacob, Salzdahlum, 1983, S. 59, 63; Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 81; Alvensleben, Korb, 1937, S. 21-22.
- ↑ Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 81.
- ↑ Richter, Harms, 1963, S. 78.
- ↑ Grote, Palläste, 2006, S. 107; Reuther, Treppenhaus, 1977, S. 60; Richter, Harms, 1963, S. 78; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 84; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 79.
- ↑ Alvensleben, Korb, 1937, S. 22; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 82-84.
- ↑ Grote, Salzdahlum, 2017, S. 42.
- ↑ Grote, Salzdahlum, 2017, S. 42; Grote, Palläste, 2006, S. 107; Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 212-214; Grote, Lauterbach, 1995, S. 126; Jacob, Salzdahlum, 1983, S. 59; Alvensleben, Korb, 1937, S. 22; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 79.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 212-214; Grote, Palläste, 2006, S. 107; Gerkens, Salzdahlum, 1974, S. 81, 167; Alvensleben, Korb, 1937, S. 22; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 85; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 79; Querfurt, Salzdahlum, 1710.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 215.
- ↑ Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 87-88; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 89.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 215; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 87-88.
- ↑ Johann Oswald Harms: Entwurf für eine Deckenmalerei im Lusthaus von Salzdahlum. HAUM, Kupferstichkabinett, Z 4158.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 271-293; Grote, Palläste, 2006, S. 80; Jacob, Salzdahlum, 1983, S. 52; Alvensleben, Korb, 1937, S. 24; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 89; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 95-96; Querfurt, Salzdahlum, 1710.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 277-284; Grote, Palläste, 2006, S. 80; Alvensleben, Korb, 1937, S. 24.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 290; Alvensleben, Korb, 1937, S. 24; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 96.
- ↑ Alvensleben, Korb, 1937, S. 24; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 96.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 281.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 285-286.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 286; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 89-90.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 287-291.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 290.
- ↑ Grote, Salzdahlum, 2017, S. 43; Grote, Palläste, 2006, S. 81, 108; Wittig, Salzdahlum, 2005, 317-325;Jacob, Salzdahlum, 1983, S. 52.
- ↑ Grote, Palläste, 2006, S. 81; Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 317-325; Jacob, Salzdahlum, 1983, S. 52, 61.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 322, 329; Grote, Palläste, 2006, S. 81; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 89.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 320-321; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 89; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 92.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 320-321; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 89; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 92.
- ↑ 75,0 75,1 Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 322; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 89; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 92.
- ↑ Grote, Salzdahlum, 2017, S. 43; Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 322; Alvensleben, Korb, 1937, S. 25; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 89; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 92.
- ↑ Wittig, Salzdahlum, 2005, S. 322; Alvensleben, Korb, 1937, S. 25; Meier, Wolfenbüttel, 1906, S. 89; Steinacker, Salzdahlum, 1904, S. 92.