Potsdam, Neue Kammern Sanssouci

Hinterkeuser, Guido:Potsdam, Neue Kammern (Sanssouci), in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2023, URL: www.deckenmalerei.eu/64ce68af-5466-4292-abb4-18e07f4f911b

Inventarnummer: cbdd10546

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Unter Friedrich dem Großen wurde das ursprüngliche Orangeriegebäude im Park von Schloss Sanssouci zu einem Gästeschloss mit einem Gästezimmertrakt und vier Festsälen umgestaltet. Ebenso wie sein Gegenstück, die Bildergalerie, flankiert es das Schloss und nimmt dessen Architektur auf.

Die Neuen Kammern

Baugeschichte

Nach der Vollendung des Lustschlosses auf dem Weinberg ließ Friedrich der Große 1747/48 westlich daneben, allerdings nicht ganz auf derselben Höhe, sondern etwas unterhalb, durch seinen Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff eine Orangerie errichten. Dieser entsprach auf der östlichen Seite, an der Stelle der heutigen Bildergalerie, ein Treibhaus. Die Kultivierung von exotischen Pflanzen und Obstsorten spielte für den König eine bedeutende Rolle in seinem Tusculum. Eine Abbildung der Orangerie findet sich auf dem „Plan de SANSSOUCI“ von Trosberg, der gegen 1747 entstanden ist und als die früheste Ansicht des Weinbergschlosses und seiner Nebengebäude, der Terrassen und des gesamten Lustgartens gilt.[1]1769 bemerkt Nicolai knapp: „Steht man vor Sanssouci, so sieht man links die große Bildergallerie, und rechts das Orangeriehaus, worin zuweilen französische Comödie und Operette gespielet wird.“[2]Es handelte sich um einen eingeschossigen Bau auf rechteckigem Grundriss, von 25 Achsen Länge und mit einem leicht erhöhten Mittelrisalit.

Ein knappes Vierteljahrhundert später hatten sich die Prioritäten verschoben, zumal für die Pflanzen neue Gebäude errichtet worden waren. Von 1771 bis 1775 wurde die Orangerie durch Georg Christian Unger zu einem Gästehaus umgebaut, das bald darauf meist als die Neuen Kammern bezeichnet wurde.[3]Die Vorderfront mit den 25 parataktisch aneinander gereihten Fenstern blieb bestehen, so dass die Neuen Kammern bis heute ihre Genese aus einer Orangerie heraus verraten. Neu hinzu kam jedoch, in Anlehnung an die Bildergalerie, die charakteristische Kuppel. Nicolai fasste 1786 in der dritten Auflage seiner Beschreibung den Umbau bündig zusammen: „Dieses Gebäude diente ehemals im Winter zur Aufbewahrung der Orangerie, und im Sommer zum französischen Komödien- und Operettentheater. Allein seit 1771 hat es der König von aussen der Bildergallerie ähnlich machen lassen, so daß es itzt gleichfalls einen Vorsprung und eine Kuppel hat; die Bildhauerarbeit auf der Brüstung ist von Fr. Glume. Inwendig ward es 1774 und 1775, nach des Königs eigener Angabe, von Ungern ausgebaut.“[4] In der Tat vollzogen sich die wesentlichen Umbauten im Inneren, das vollständig neu strukturiert und aufwendig ausgestattet wurde. Schon im Titel seiner bereits 1775 erschienenen Erläuterungen nennt Matthias Oesterreich das neue Raumprogramm, nämlich die „Sieben neu erbaueten Zimmern, zwey Sälen, und zwey Gallerien, in dem gewesenen Orangen-Hause in Sans-Souci.“[5]

Nochmalige kleinere Umbauten wurden 1842/43 durch Ludwig Persius durchgeführt, die vor allem die Rückseite des Gebäudes betrafen. Hier erfolgte eine Aufstockung und Veränderung der Dachlandschaft. Auch entstand damals die über das Dach deutlich hinausragende Loggia ganz im Osten der Bergseite. 1861 kam der Portikus am Eingang an der Westseite hinzu. 1924 wurden die Neuen Kammern durch die Preußische Krongutsverwaltung, die spätere Schlösserverwaltung, erstmals museal geöffnet und in ihrer Einrichtung auf der Grundlage von Quellen und Inventaren wieder verstärkt in den Ursprungszustand versetzt. Im Krieg unbeschädigt, musste der Bau dennoch 1963 geschlossen und einer umfassenden Sanierung und Restaurierung unterzogen werden, die bis 1987 andauerte.

Baubeschreibung

Der rechteckige Grundriss der Neuen Kammern erstreckt sich von Ost nach West, so dass die beiden Längsfronten einmal nach Süden zum Park und einmal nach Norden gegen den Hang zur Höhenstraße weisen. Wie das Hauptschloss liegen die Neuen Kammern an einem ansteigenden Hang, ohne diesen allerdings zu bekrönen und ohne, dass der Hang durch Terrassen strukturiert würde. Stattdessen finden sich hier von Hecken gerahmte Obstbaumwiesen. 25 Achsen in parataktischer Reihung strukturieren die eingeschossige Südfassade, die die Schaufassade und Hauptansicht der Neuen Kammern bildet. An den dreiachsigen Mittelrisalit schließen beidseits je 11 Achsen an, von denen die mittlere gleichfalls als Risalit gestaltet ist. Diese einachsigen Risalite korrespondieren außerdem aufgrund ihres Rundbogenfensters mit dem Mittelrisalit, während die Fenster der Rücklagen nur Segmentbogen aufweisen. Dass es sich bei diesem Bauwerk einst um eine Orangerie handelte, ist unverkennbar. Attiken über den Risaliten sowie Balustraden über den Rücklagen bekrönen die Fassaden und verdecken zugleich das ohnehin niedrige Zeltdach, so dass der Eindruck eines Flachbaus entsteht. Mit der von einer hohen Laterne bekrönten Kuppel über dem Mittelrisalit erfahren die Neuen Kammern allerdings eine Auszeichnung, mit der sie sich von der ursprünglichen Rolle des Bauwerks als Orangerie deutlich abheben. Ein Eindruck, der durch den reichen bauplastischen Schmuck gerade an dieser Stelle – man betrachte nur die prächtige Sandsteinkartusche über dem Mittelrisalit – noch verstärkt wird. Zur Bergseite tritt der Bau hingegen zweigeschossig in Erscheinung, was auf den Umbau unter Persius zurückgeht. Eine vorgelagerte Futtermauer schirmt einen schmalen Vorhof ab, damit das Gebäude nicht im Hang versinkt. Ganz links im Osten tritt die von Persius geschaffene dreiachsige Loggia hervor, der eine Freitreppe vorgelagert ist.

Der innere Grundriss ist auf die Aufteilung in Säle, Galerien und Gästezimmer abgestimmt. Säle und Galerien, also die Festräume, nehmen die Osthälfte einschließlich des Mittelrisalits ein und umfassen mithin 14 Achsen. 11 Achsen bleiben dagegen für die in der Westhälfte gelegen Gästeräume, denen nach Norden hin Dienerzimmer hinterlegt sind. Schließlich verläuft nördlich entlang beider Hälften, allerdings unterbrochen durch den Mittelrisalit, ein Korridor.

Schlossumfeld

Die Neuen Kammern bilden wie die Bildergalerie im Osten ein unmittelbares Nebengebäude von Schloss Sanssouci. Seine Position und Gestalt sind nur in diesem Kontext verständlich. Doch auch wenn es nahe am Weinbergschloss steht, beeinträchtigt es dieses optisch in keinster Weise. In seiner Funktion als Gästeschloss ist es ebenfalls eng auf das Hauptgebäude bezogen, das diese Aufgabe im gewünschten Ausmaß nicht allein übernehmen konnte.

Forschungsstand

Die einleitend zitierten Publikation nennen die wichtigste Literatur zu den Neuen Kammern, die nicht nur in Einzeldarstellungen, sondern auch in Überblickswerken vielfach gewürdigt wurden. Auffallend wenig Aufmerksamkeit erfuhren dabei die Supraporten und das Deckengemälde, Einzelstudien zu den ausführenden Malern fehlen.

Der Jaspissaal

 

Der vornehmste der vier Säle bzw. Galerien ist der Jaspissaal, zumal dieser auch noch durch seine Lage im dreiachsigen Mittelrisalit hervorgehoben wird.[6] Seine Wände sind vollständig mit schlesischem Marmor verkleidet, und zwar mit einem hellgrauen Stein, der ein Rahmensystem aufbaut, und mit rotem Jaspis, der die Nischen ausfüllt und den Hintergrund für die auf vergoldeten geschnitzten Konsolen angeordneten antiken Büsten bildet. Ursprünglich waren hier Werke aufgestellt, die aus der Sammlung des Kardinals Polignac stammten, doch wurden davon die meisten 1830 an das neu am Berliner Lustgarten eingerichtete Museum abgegeben, so dass für den Jaspissaal Ersatzstücke beschafft werden mussten. Auch der Fußboden ist mit Marmor und Jaspis belegt und nimmt somit den Farbklang der Wände auf. Dessen streng lineares Muster bildet einen krassen Gegensatz zur verspielten und reichen Rokokoornamentik der flachen Voute.

Das Deckengemälde des Jaspissaals

Das Deckengemälde ist in Wachsfarben auf Leinwand gemalt.[7] Sein Maler Johann Christoph Frisch (1738–1815) hat dies auch in der Signatur vermerkt, die er am unteren Rand des Gemäldes etwas links der Mitte angebracht hat: „Frisch p. cum Cer: pun: 1774.“ Es handelt sich um eine antike Maltechnik, die Enkaustik, die damals neu entdeckt wurde und zu Experimenten einlud. Dafür wurde der Ölfarbe Wachs beigegeben und auf einen Schlussfirnis verzichtet. Laut einer Preisvereinbarung vom 18. März 1775 erhielt Frisch für seine Arbeit 1.400 Reichstaler.[8] Im Zuge der Sanierung des Neuen Flügels wurde das Gemälde von 1972 bis 1974 durch Fritz Leweke restauriert.

Friedrich Nicolai bringt das Thema des Deckengemäldes gut auf den Punkt: „Das Deckenstück, von Frisch auf Leinewand mit punischem Wachs gemalt: Venus mit Amorn, von Horen und Grazien bedient.“[9] Durch einen kräftigen, mehrfach profilierten Rahmen ist es von der reich ornamentierten Voute geschieden, in die es regelrecht eingespannt erscheint. Es eröffnet den Blick in einen barocken Himmel, vor dem sich pralle Wolken dramatisch gegen- und übereinanderschieben. In seinen beruhigten Partien oberhalb der wichtigsten Protagonisten erscheint er hell und milchig, während dort, wo sich die Wolken zusammenballen verschiedene Brauntöne aufscheinen, die an manchen Stellen sogar ins dunkle Schwarz übergehen. Alles in allem überwiegt jedoch ein freundliches Weiß, wie es sich für die Ankunft der Venus denn auch geziemt.

Es scheint, als sei sie in diesem Moment mit ihrem offenen Wagen vorgefahren. Die beiden Tauben, die die Deichsel zogen, haben sich auf einer Wolke niedergelassen. Zwei Putti machen sich noch an der Rückseite des Gefährts zu schaffen, als ob sie es zurechtrücken wollten. Andere ziehen einen hellblauen Vorhang hinter dem Wagen hoch, als wollten sie Venus vor Sonne und Witterung schützen. Darüber schweben weitere Putti und ziehen ein weißes Tuch auseinander, so dass es eine ausschweifende Girlande formt. Amor, mit Pfeil und Bogen bewaffnet, scheint den Wagen zu verlassen – oder hat er ihn gerade bestiegen? – um nun an diesem Ort das Regiment der Liebe zu verbreiten. Der geflügelte Gott Zephyr und Flora bringen Blumen heran, um Venus zu huldigen. Ihre Anwesenheit ruft Pesnes Deckengemälde im Audienz- und Speisezimmer des Weinbergschlosses in Erinnerung, wo sich beide als Paar vereinen und somit die Ankunft des frühlingshaften Morgens verkörpern. Mit diesem Gemälde gesellt sich nun noch Venus, also die Liebe, dazu.

Oberhalb in den Wolken haben die von Nicolai erwähnten Grazien und Horen Platz genommen. Über ihnen, doch kopfüber zur Hauptdarstellung, liebkosen sich zwei Putti, die ein dritter aus den Wolken heraus beobachtet. Ganz unten links sitzt eine weitere Puttengruppe, mit Attributen wie Panflöte, Weinlaub und Trinkgefäßen ausgestattet, die damit einen bacchantischen Akkord anschlagen – und nebenbei einen Bezug zu den Reliefs im Vestibül des Weinbergschlosses aufbauen.

Matthias Oesterreich hat die Neuen Kammern kurz nach ihrer Fertigstellung in einer kleinen Publikation beschrieben und gewürdigt. Viel Raum räumt er dabei dem Deckengemälde und seinem Maler ein. Da eine derart ausführliche zeitgenössische Beschreibung für andere Deckengemälde in Sanssouci nicht existiert, sei sie hier in Gänze wiedergegeben:

„Die Decke ist auf Leinewand gemahlt, vom Hofmahler Frisch in Berlin. Er hat die Venus vorgestellet, wie der schalkhafte Amor in ihrem Schooße wollüstig ruhet; von Zephyrs, Horen bedient, die ihr Blumen und Früchte reichen nebst verschiedenen Liebesgöttern die um ihr herum sind. Von weiten in den Wolken lassen sich die Grazien blicken. Frisch hat in der Venus allen möglichen Reiz und Sanftmuth, so auch den Blick des Amors ganz vortreflich voller Geist und Leben ausgedruckt; das Colorit ist reizend und angenehm, von einer ganz vortreflichen und schönen Haltung, und herrschet in diesem Bilde eine sanfte Stille. Die Composition ist schön, und unvergleichlich gezeichnet, besonders die Verkürzung des Zephyrs. Frisch hat dieses Stück mit Punischen oder Eliodorischen Wachse gemahlt, davon der Herr Hofmahler Benjamin Calau in Berlin der Wiederhersteller ist. Die Farben nach dieser Art präpariret, bleiben lebhafter, und schlagen nicht so ein wie die Oelfarbe, es bleiben auch nicht hin und wieder glänzende Flecke stehen, wie bey der Oelfarbe. Dies Stück macht Frisch ale mögliche Ehre, und Seine Majestät der König haben Dero völligen allerhöchsten gnädigsten Beyfall und Zufriedenheit darüber geäussert. Denn es ist bis Dato das beste Werk von seiner Hand, und kein Vergleich mit den beyden Deckenstücken in den Vorsälen im Neuen Schlosse in Sans-Souci.“[10]

Oesterreich setzt die Würdigung des Deckengemäldes mit einigen biographischen Angaben über Frisch fort, aus denen gleichfalls seine höchste Verehrung für diesen Maler spricht. Er sei durch den Marquis d‘Argens (1703–1771), den französischen Schriftsteller und Philosophen, der als enger Vertrauter Friedrichs des Großen 27 Jahre an dessen Hof lebte, gefördert worden und habe durch ihn die Gelegenheit zu einer Reise nach Frankreich erhalten. Danach reiste er auf eigene Faust nach Italien „die wahre Quelle aller Künste“[11], wo er Statuen und Gemälde abzeichnete. „besonders in dem Pallast Farnese in Rom, allwo die berühmte Gallerie von Hannibal Caracci ist.“[11] Oestereich betont, wie wichtig es gewesen sei, dass Frisch als bereits erfahrener Maler nach Italien gereist sei: „Er sahe aber schon alle die Werke mit einem hellen und aufgeklärten Auge an, weil er mit Seiner Majestät des Königes allerhöchst gnädigsten Erlaubnis schon vieles in der kostbaren und großen Bilder-Gallerie in Sans-Souci gezeichnet und gemahlet hatte.“[11]

Die Gästezimmer

Auf die die Osthälfte sowie den Mittelrisalit der Neuen Kammern einnehmenden Festsäle und Galerien folgen im Westen sieben Gästezimmer. Anders als in Schloss Sanssouci sind sie allerdings großzügiger bemessen, denn in drei Fällen besteht die dem Gast zugewiesene Wohnung aus einem Wohn- und einem separaten Schlafzimmer mit Alkoven. Nur im fünften Raum sind beide Funktionen in einem Zimmer zusammengefasst. Nördlich der herrschaftlichen Gästeräume schließen jeweils Zimmer für die Dienerschaft an. Während die Boiserien in den Schlafzimmern weiß gestrichen sind und daher eine schlichte Wirkung entfalten, sind die Wohnzimmer erheblich aufwendiger ausgestaltet. Einfach gehalten sind die parkettierten Fußböden, während die an sich schlichten, von einem Profilrahmen in Voute und Plafond untergliederten Decken an ihrem Mittelpunkt jeweils eine auffallende teilvergoldete Stuckrosette aufweisen, die sich aus Rocaillen des friderizianischen Rokoko und Blattranken zusammensetzen.

Das Erste Gästezimmer / Das Grüne Lackkabinett

Das Grünlackierte Kabinett bildete das Wohnzimmer der Ersten Gästewohnung.[12] Anders als bei allen nachfolgenden Räumen sind seine Boiserien, die sämtliche Wände bedecken, glatt ausgeführt, ohne eine Binnendifferenzierung mittels Rahmen und Füllungen. Dies gibt ihnen einen geradezu urtümlichen Charakter. Vom Grün der Paneele ist die weiß gestrichene Decke nicht zuletzt durch vergoldete Profile deutlich geschieden.

Die Malereien auf den Wandpaneelen des Ersten Gästezimmers

Bei Matthias Oesterreich ist zu lesen: „Ist grün lacquirt, auf eine Boesery, und gezieret mit natürlich gemahlten Blumen, und Medaillons, worauf Köpfe vorgestellet, und grau in grau gemahlet sind.“[13] Als Maler wird Warlait genannt, der für seine Arbeit laut einer Rechnung vom 20. April 1773 1.200 Taler erhielt.[14] Durch weiße Leisten schafft die Malerei eine Binnengliederung, die sich aus Sockelpaneelen und darüber liegenden meist großflächigen Rahmen zusammensetzt. An den unteren Ecken weisen diese Rahmen Mäandrierungen auf, oben bilden sie Ösen, in die bunte Blumengirlanden eingehängt sind. Die Girlanden halten en grisaille gemalte Porträtmedaillons, die Imperatorenbüsten enthalten und von Lorbeergirlanden und Schleifen zusätzlich geziert sind.[15] Sie füllen die Rahmen mittig aus. Für lediglich eines der Medaillons, dasjenige an der östlichen Wand zum Jaspissaal, ließ sich ein Vorbild ermitteln, Gerard van Honthorsts Gemälde des Marcus Salvius Otho im Jagdschloss Grunewald. Allerdings entstand dieses Medaillon erst im Zuge der 1842/43 erfolgten Renovierungen.[16] Bei der verwendeten Lacktechnik handelt es sich um eine Temperamalerei, die mit einem speziellen Firnis überzogen wurde.

Das Zweite Gästezimmer

Gegenüber dem zweifenstrigen Wohnzimmer fällt das zugehörige einfenstrige Schlafzimmer der Ersten Gästewohnung wesentlich enger aus, zumal hier zusätzlich noch der Alkoven eingestellt ist.[17] Hier nun weisen die Boiserien anders als im Ersten Gästezimmer Rahmen und Füllungen, bis auf die gelben Abblattungen sind sie weiß gestrichen. Ihre schlichte Gestaltung bot hier, wie in den übrigen Schlafzimmern ausreichend Hängefläche für Gemälde, wobei Friedrich der Große offensichtlich bestrebt war, durch qualitätvolle Veduten seinen Gästen die Schönheit Potsdams vor Augen zu führen.

Die Supraporten des Zweiten Gästezimmers
 

Im Zweiten Gästezimmer würdigt Matthias Oesterreich in seiner Beschreibung der Neuen Kammern nicht etwa die Supraporten, sondern die hier aufgehängte Potsdamer Vedute Karl Christian Wilhelm Barons mit einer Ansicht des Alten Markts. Dafür ist eine Rechnung von Baron und Friedrich Wilhelm Bock vom 16. Dezember 1772 über 275 Taler für fünf Supraporten überliefert.[14] Gemeint sind damit die beiden Supraporten im Zweiten Gästezimmer, zwei weitere im Fünften Gästezimmer sowie eine letzte im Siebten Gästezimmer. Alle Supraporten sind in Öl auf Leinwand gemalt.

Die Supraporte über der westlichen Tür des Zweiten Gästezimmers
 

Abgeschirmt von einer hohen Hecke, die in der Mitte von einem Rundbogen durchbrochen ist, liegt im Vordergrund eine schneckenartige Muschel von stark unregelmäßiger Gestalt.[18] Sie wirkt wie eine exaltierte Freiplastik, gearbeitet in Sandstein, dient jedoch außerdem als Schale für die zahlreichen bunten Blumen. Am Fuß der Muschel ist ein Korb aufgestellt, auf dem ein Eichhörnchen sitzt. Rechts ragt ein teils abgestorbener Baum ins Bild.

Die Supraporte über der östlichen Tür des Zweiten Gästezimmers
 

Wie bei der Supraporte auf der Westseite steht auch hier im Bildvordergrund eine als Großplastik ausgeführte schneckenartige Muschel.[19] Und auch sie ist überall mit Blumen belegt und behangen. Vor ihr liegt umgekippt ein silberner Becher, hinter ihr steht auf hohem Postament ein zweischaliger Brunnen, aus dem eine Fontäne springt, deren Wasser sich dann Schale für Schale nach unten ergießt bis in einen Bach oder Teich, der sich am rechten Bildrand ausbreitet. Hinter dem Brunnen ragt eine von einem Rundbogen durchbrochene streng beschnittene Heckenwand empor und schirmt den Blick vom Park ab, der sich in der linken Bildhälfte dem Betrachter offen darbietet.

Das Vierte Gästezimmer

 

Großzügig bemessen ist das Schlafzimmer der Zweiten Gästewohnung, das im Zentrum der Gästeräume liegt.[20] Durch einen Risalitvorsprung tritt der einachsige Raum nach außen besonders in Erscheinung, der zudem als einziges Zimmer über eine Außentür verfügt, die über eine niedrige Rampe den direkten Zugang auf die Terrasse und in den Garten erlaubt. Die weiß gestrichenen Boiserien, die mit Rahmen und Füllungen versehen sind, bieten viel Hängefläche für Gemälde. Was die wandfeste Ausstattung betrifft, so dominieren zusammen mit der Stuckrosette der Decke die beiden Supraporten.

Die Supraporten des Vierten Gästezimmers

Auch im Vierten Gästezimmer gilt Oesterreichs Interesse allein den Potsdamer Veduten, hier von Baron und Johann Friedrich Meyer, nicht jedoch den beiden Supraporten, die unerwähnt bleiben. Laut einer Rechnung vom 4. Oktober 1772 über 60 Taler stammen sie von Meyer.[21]Beide Gemälde wurden in den 1970er Jahren aufwendig restauriert.[22]

Die Supraporte über der westlichen Tür des Vierten Gästezimmers
 

Das Stilleben entfaltet sich auf einer leichten Erhöhung auf erdigem oder felsigem Grund.[23] Links steht ein Pfauenpaar und rechts ist eine silberne Vase platziert, aus der bunte Blumen in allen Farben herausquellen. Ganz außen liegt ein abgebrochenes toskanisches Kapitell. Im Mittelgrund ragt rechts ein Portikus ins Bild, der von kannelierten korinthischen Säulen getragen wird, und im Hintergrund blickt man in den bewaldeten Park.

Die Supraporte über der östlichen Tür des Vierten Gästezimmers
 

Im Bildzentrum steht ein von Volutenspangen gefasster Sockel aus gräulichem Gestein.[24] Er trägt nicht nur eine antike weibliche Büste aus weißem Marmor, sondern an seiner vorderen Flanke auch eine muschelartige Brunnenschale, aus der spärlich Wasser rinnt. Bunte Blumen schmücken die Büste, Obst liegt am Fuße des Sockels, und rechts sitzt ein Papagei auf der Volute und hält ein Stück vom Stiel des vor ihm liegenden Traubenbündels im Schnabel. Große Fertigkeit beweist der Maler in der Darstellung der von dichten Laubbäumen bewaldeten Parklandschaft, die sich im Hintergrund entfaltet.

Das Fünfte Gästezimmer

 

Im Fünften Gästezimmer werden die Funktionen von Wohnen und Schlafen in einem Raum vereint.[25] Die Wände sind mit Boiserien vertäfelt, wie sie auch zum Einbau des Alkovens an der Westseite verwendet wurden. Sie werden mit Rahmen und Füllungen gegliedert und sind weiß gestrichen, während die Abblattungen in dunklem Rosa gehalten sind. Die Stuckrosette in der Mitte der Decke übertrifft an Formenreichtum die rechteckigen geschnitzten Rahmen um die Supraporten.

Die Supraporten des Fünften Gästezimmers

Zur Zuschreibung der Supraporten siehe die Anmerkungen zu den Supraporten im Zweiten Gästezimmer.

Die Supraporte über der westlichen Tür des Fünften Gästezimmers
 

In einem Park steht ein aus Sandstein gearbeiteter Brunnen, dessen Wasser sich aus einer Urne ergießt, die auf einem sockelartigen Block ruht.[26] Dabei wird sie von einem nackten Putto gehalten, der sich auf ihr, quasi als Brunnenfigur, niedergelassen hat. Nach vorne zu geht der Brunnen in eine flache Sockelplatte über, während sich dahinter einige Bäume zeigen, die in den von Wolken durchzogenen Himmel ragen. Auf der Sockelplatte sind eine blaue, mit silberfarbenen Fransen besetzte Decke, ein mit roten, weißen und blauen Blumen gefüllter Bastkorb, Pfirsiche und Melonen sowie rechts außen ein aufspringender Mops arrangiert.

Die Supraporte über der östlichen Tür des Fünften Gästezimmers
 

Das fast ins Quadrat übergehende Supraportengemälde zeigt im Vordergrund ebenfalls einen Brunnen, dessen Schwall sich aus einer runden, von Rocaillen gezierten Öffnung in eine muschelartige Schale ergießt.[27] Hinter ihm steht ein abgebrochener Obelisk auf einem Sockel, und noch weiter zurück, im Hintergrund, entfaltet sich eine Parklandschaft mit hohen Bäumen. Das Braun der Architekturen und das Grün der Natur wird ergänzt und belebt durch die zahlreichen bunten Blumen, die in einer goldenen gedrungenen Vase angeordnet sind, die auf dem Brunnen steht. Links liegt eine weitere Vase, und davor sitzt ein Äffchen, das mit einer Pflaume spielt, die sich mit anderem Obst ebenso in der Brunnenschale befindet wie eine Weinflasche. Am rechten Bildrand steht ein distelartiges Gewächs mit rosa Blüten.

Das Siebte Gästezimmer

 

Das Siebte Gästezimmer bildet zugleich das Schlafzimmer der Dritten Gästewohnung.[28] Die Holzvertäfelung der Wände und des Alkoveneinbaus weisen Rahmen und Füllungen auf und sind bis auf die grünen Abblattungen rosafarben gefasst. Seine heutige Ausstattung spiegelt die Zeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts wider, als die Räume als Wohnungen für Hofdamen dienten.

Die Supraporte über der westlichen Tür des Siebten Gästezimmers
 

Zur Zuschreibung der Supraporte siehe die Anmerkungen zu den Supraporten im Zweiten Gästezimmer.

Vergleicht man die Einzelformen des holzgeschnitzten Rahmens, der sich vor allem aus C-Schwüngen sowie Rocaillen und Palmbäumchen zusammensetzt, mit den Rahmen der Gästewohnungen von Schloss Sanssouci, so sind eine gewisse Spröde und Phantasielosigkeit unübersehbar.[29] Zwischen beiden Ausführungen liegen 25 Jahre, so dass man durchaus von einer Erschöpfung der Kräfte sprechen kann. Desgleichen gilt auch für die Malerei. Dargestellt ist ein Stilleben, das sich vor dem Hintergrund einer Parklandschaft ausbreitet. Mit dem Grün der Laubbäume und dem hellen Blau des von weißen Wolken aufgelockerten Himmels kontrastieren die sandsteinfarbenen Architekturelemente, nämlich die an ihrer Schmalseite konkav eingeschwungene Brüstungsmauer rechts, die Sockelplatte im Bildzentrum sowie die Spolie einer Säule links. Den Mittelpunkt der Darstellung bildet eine teils vergoldete Silbervase, die üppig mit weißen, bläulichen und roten Blumen gefüllt ist. Ein Papagei links und eine Melone rechts vervollständigen das Arrangement.

Das Treppenhaus

Das ganz im Osten gelegene Treppenhaus ist Teil des Ungerschen Umbaus, wurde dann jedoch von Persius an die neuen Gegebenheiten angepasst.[30] In drei rechtwinklig geführten Armen, die durch Treppenpodeste voneinander abgesetzt sind, führt sie ins Obergeschoss, in die nordseitige Loggia und schließlich auf der Südseite auch nach draußen, von wo ein schneller Zutritt auf die Terrasse des Weinbergschlosses möglich ist. Die Stufen und das kunstvoll gefertigte schmiedeeiserne Geländer stammen wohl noch aus dem 18. Jahrhundert.

Die Ausmalung der Wände des Treppenhauses

Die Bemalung der Wände mit einem Rahmen aus dunkelroten Leisten vor orangefarbenem Grund dürfte erst im 19. Jahrhundert entstanden sein.[31]

Der obere Nebenraum

 

Der obere Nebenraum entstand erst 1842/43 im Zuge der Errichtung der Loggia.[30] Seine Wände weisen Boiserien auf, die mittels Rahmen und Füllungen gegliedert sind.

Die Malereien auf den Wandpaneelen des oberen Nebenraums

 

Die gerahmten Felder in den Boiserien sind hellblau ausgemalt und mit dunkelblauen Ornamenten des Zweiten Rokoko verziert.[32]

Die Loggia

Die Loggia entstand 1842/43 im Zuge der von Ludwig Persius durchgeführten Umbaumaßnahmen.[30] Ihre Wände weisen Boiserien auf, die mittels Rahmen und Füllungen gegliedert sind.

Die Malereien auf den Wandpaneelen der Loggia

Mit Blumen gespickte Festons und Muschelwerk zieren den oberen Abschluss der in den Boiserien ausgesparten Felder. Sie gehören dem sogenannten Zweiten Rokoko an.[33]

Bibliographie

  • Hassels, Potsdamer Schlösser und Gärten, 1993. – Hassels, Michael (Hrsg.): Potsdamer Schlösser und Gärten. Bau- und Gartenkunst vom 17. bis 20. Jahrhundert, hrsg. von der Generaldirektion der Stiftung Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci, Ausst. Kat. zur gleichnamigen Ausstellung vom 26.6. bis 22.8.1993, Potsdam 1993.
  • Nicolai, Beschreibung der Königlichen Residenzstädte, 1769. – Nicolai, Friedrich: Beschreibung der Königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam, aller daselbst befindlicher Merkwürdigkeiten. Nebst einem Anhange, enthaltend die Leben aller Künstler, die seit Churfürst Friedrich Wilhelms des Großen Zeiten in Berlin gelebet haben, oder deren Kunstwerke daselbst befindlich sind, Berlin 1769.
  • Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1988. – Oesterreich, Matthias: Beschreibung von denen sieben neu erbaueten Zimmern, zwey Sälen, und zwey Gallerien, in dem gewesenen Orangen-Hause in Sans-Souci, wie auch aller Gemählde, Alterthümer und andern Kostbarkeiten, so darinnen befindlich sind, hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci, Unveränderter fotomechanischer Nachdruck der Ausgabe von 1924 nach dem Exemplar in der Bibliothek von Sanssouci und der französischen Ausgabe von 1775 mit freundlicher Genehmigung der Berliner Stadtbibliothek, Potsdam 1988.
  • Nicolai, Beschreibung der Königlichen Residenzstädte, 1786. – Nicolai, Friedrich: Beschreibung der Königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam, aller daselbst befindlicher Merkwürdigkeiten, und der umliegenden Gegend, Berlin 1786.
  • Wolf/Schendel, Die Neuen Kammern, 1987. – Wolf, Karl-Heinz/Schendel, Adelheid (bearb.): Die Neuen Kammern im Park Sanssouci, hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci, Potsdam 1987.
  • Gruhl, Die Neuen Kammern, 1995. – Gruhl, Ulrike (bearb.): Die Neuen Kammern im Park Sanssouci, hrsg. von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Potsdam 1995.
  • Mielke, Potsdamer Baukunst, 1998. – Mielke, Friedrich: Potsdamer Baukunst. Das klassische Potsdam, Berlin 1998.

Einzelnachweise

  1. Hassels, Potsdamer Schlösser und Gärten, 1993, S. 104, Kat. Nr. I.87.
  2. Nicolai, Beschreibung der Königlichen Residenzstädte, 1769, S. 528.
  3. Zu den Neuen Kammern: Nicolai, Beschreibung der Königlichen Residenzstädte, 1769, S. 528; Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988]; Nicolai, Beschreibung der Königlichen Residenzstädte, 1786, S. 1217–1220; Wolf/Schendel, Die Neuen Kammern, 1987; Gruhl, Die Neuen Kammern, 1995; Mielke, Potsdamer Baukunst, 1998, S. 407; Hassels, Potsdamer Schlösser und Gärten, 1993, S. 147–152.
  4. Nicolai, Beschreibung der Königlichen Residenzstädte, 1786, S. 1217f.
  5. Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988].
  6. Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988], S. 7–10; Wolf/Schendel, Die Neuen Kammern, 1987, S. 60–65; Gruhl, Die Neuen Kammern, 1995, S. 11–14.
  7. Johann Christoph Frisch, Venus mit Gefolge, 1774, GK I 12037
  8. Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988], S. 20, Anm. 19.
  9. Nicolai, Beschreibung der Königlichen Residenzstädte, 1786, S. 1219.
  10. Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988], S. 8.
  11. 11,0 11,1 11,2 Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988], S. 9.
  12. Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988], S. 10; Wolf/Schendel, Die Neuen Kammern, 1987, S. 66–71; Gruhl, Die Neuen Kammern, 1995, S. 15–17.
  13. Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988], S. 10.
  14. 14,0 14,1 Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988], S. 20, Anm. 21.
  15. Warlait, Blumenfestons- und gehänge mit ovalen Medaillons mit Imperatorenbüsten en grisaille, 1773/1775, GK I 50801
  16. Wolf/Schendel, Die Neuen Kammern, 1987, S. 66.
  17. Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988], S. 10f.; Wolf/Schendel, Die Neuen Kammern, 1987, S. 72–74; Gruhl, Die Neuen Kammern, 1995, S. 17.
  18. Karl Christian Wilhelm Baron und Friedrich Wilhelm Bock, Stilleben aus muschelförmigem Becken, Blumen und Eichhörnchen vor einer Ruine, 1773/1775, GK I 8255
  19. Karl Christian Wilhelm Baron und Friedrich Wilhelm Bock, Stilleben aus muschelförmigem Becken, Blumen und Schalenbrunnen vor einer Ruine, 1773/1775, GK I 8254
  20. Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988], S. 11f.; Wolf/Schendel, Die Neuen Kammern, 1987, S. 79–82; Gruhl, Die Neuen Kammern, 1995, S. 19f.
  21. Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988], S. 20, Anm. 30.
  22. Wolf/Schendel, Die Neuen Kammern, 1987, S. 79.
  23. Johann Friedrich Meyer, Stilleben aus Pfauenpaar, Vase, Blumen und Kapitell vor idealer Landschaft mit Säulenportikus, 1773/1775, GK I 8257
  24. Johann Friedrich Meyer, Stilleben aus Marmorbüste auf hohem Sockel, Blumen und Kanne vor idealer Landschaft,1773/1775, GK I 8256
  25. Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988], S. 12f.; Wolf/Schendel, Die Neuen Kammern, 1987, S. 83–85; Gruhl, Die Neuen Kammern, 1995, S. 21.
  26. Karl Christian Wilhelm Baron und Friedrich Wilhelm Bock, Stilleben aus Brunnen, Blumenkorb, Kanne und Mops vor idealer Landschaft, 1773/1775, GK I 8259
  27. Karl Christian Wilhelm Baron und Friedrich Wilhelm Bock, Stilleben aus Brunnenschale, Blumenvasen und Affe vor idealer Landschaft, 1773/1775, GK I 8258
  28. Oesterreich, Beschreibung von denen Sieben neu erbaueten Zimmern, 1775 [1988], S. 13f.; Wolf/Schendel, Die Neuen Kammern, 1987, S. 88–80; Gruhl, Die Neuen Kammern, 1995, S. 23.
  29. Karl Christian Wilhelm Baron und Friedrich Wilhelm Bock, Stilleben aus einer mit Blumen gefüllten Silberkanne, Säulenfragment, Papagei und Kürbis vor idealer Landschaft, 1773/1775, GK I 8260
  30. 30,0 30,1 30,2 Wolf/Schendel, Die Neuen Kammern, 1987, S. 91–94.
  31. unbekannter Maler, Wandfelderung, 1842/43 [?], GK I 50802c
  32. unbekannter Maler, Rokoko-Ornamente, 1842/43 GK I 50802b
  33. unbekannter Maler, Festons und Gehänge, 1842/43, GK I 50802a