Neuharlingersiel, Sielhof
Inventarnummer: cbdd10011
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Die angeblich aus dem Rokoko stammende Deckenmalerei datiert in das 20. Jahrhundert und ist auch nicht im Ursprungsbau des 18. Jahrhunderts, sondern im späteren Anbau gelegen.

Der Sielhof in Neuharlingersiel

Das Gebäude
Der Sielhof ist heute ein Café-Restaurant.
Das Gelände wurde nach dem Aussterben der Cirksenas 1744 durch den neuen preußischen Landesherrn veräußert. Es gelangte an Siebelt Frerichs Eymen. Dieser ließ 1755 die alte Warft aufschütten um ein zweigeschossiges steinernes Haus zu errichten. Heute noch ein Gedenkstein im Ostgiebel: „soli deo gloria“. Dieser Bau aus der Mitte des 18., Jahrhunderts ist der Kern des heutigen Sielhofs. Das Gebäude wurde 1825 an die Familie von Eucken verkauft. Zwischen 1899 und 1906 erfolgte ein Um- und Ausbau des Sielhofs in seine heutige Form. Der Vorbau mit Mansarddach und die Seitenflügel (eine Seite mit Kapelle) kamen hin sowie der der Eingangsturm.[1]
Die Malerei
Die angeblich aus „dem Rokoko stammenden köstlichen Deckenmalereien“[2] sind von Arthur Fitger. Sie sind im Bauteil des 20. Jahrhunderts gelegen und stammen definitiv nicht aus dem 18. Jahrhundert.[3]
Bibliographie
- Literatur:
- Baatz/Düsterhöft/Herbolzheimer, Sielhof, 1992. – Architekturbüro Karin Baatz, Roswitha Düsterhöft, Andrea G. Herbolzheimer. Mitarbeiter Ulirch Meyer: Der Sielhof. Dokumentation des Bauzustandes vor dem Umbau und Beschreibung der Sanierungsmaßnahmen. Oldenburg 1992 [unpaginiert].
- Kunstreich, Sielhof, 1967. – Kunstreich, Jan-Siefke: Der Sielhof –Barock und Gegenwart. In: Unser Ostfriesland 1967, 17.
- Müller, Burgen und Schlösser, 1980. – Müller, Günter: 293 Burgen und Schlösser im Raum Oldenburg und Ostfriesland. 3. Aufl. Oldenburg 1980.