Seeger, Ulrike:Marktheidenfeld, Franck-Haus, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2025, URL: www.deckenmalerei.eu/b7880f91-e892-4063-ab26-70bd6d5ae26f

Inventarnummer: cbdd20230

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Die reiche Saalausstattung des Weinhändlers Franz Valentin Franck (1702–1777) beinhaltet an der Decke zwischen den vier Erdteilen Josefs Festmahl für seine Brüder in Ägypten. An den Wänden als fingierte Tapisserien Szenen nach Watteau und Lancret vielleicht aus der Manufaktur Nothnagel in Frankfurt.

Saal im ersten Obergeschoss, Deckengemälde Josef gibt seinen Brüdern ein Gastmahl und Trabanten mit den vier Erdteilen
Saal im ersten Obergeschoss, Deckengemälde Josef gibt seinen Brüdern ein Gastmahl und Trabanten mit den vier Erdteilen

Haus des Weinhändlers Franz Valentin Franck

Baugeschichte

Franz Valentin Franck (1702–1777), ein wohlhabender Weinhändler und Kaufmann mit weitgespannten Handelsbeziehungen, errichtete das über zehn Achsen zweigeschossige Gebäude im Jahr 1745.[1] Er legte dafür zwei um 1706/1708 errichtete Fachwerkhäuser vermutlich aus dem Besitz seines Schwiegervaters zusammen und ließ den Raum zwischen den beiden Häusern als Hofzufahrt überbauen. Zur Vereinheitlichung ließ er vor die Straßenfront eine etwa 60 cm breite Sandsteinfassade setzen,[2] die ihm den Protest der Gemeinde einbrachte, da er damit die bisherige Straßenflucht überschritt.[3] In einem Vergleich bezahlte er 100 fränkische Gulden.[4] Die Fassade erhielt einen auffällig kontrastreichen Farbklang mit leuchtend blauem Putz zwischen den Pilastern, Gesimsen und Fensterrahmen aus ortstypischem roten Sandstein.[5] Blau war nicht nur eine überaus kostbare Farbe, sondern symbolisierte auch Maria, deren Statue als Maria Immaculata bis heute die Mittelachse ziert.[6]

Auf der Hofseite wurden die beiden Fachwerkhäuser verbreitert, insbesondere um eine repräsentative Treppe aufzunehmen.[2] 1753 entstand durch die Errichtung eines rückwärtigen Gebäudes der Hof in seiner heutigen Ausdehnung.[4] Im rechten Seitenflügel befindet sich der Abgang in einen älteren, durch eine Bauinschrift 1617 datierten Keller.[4] Er diente der Lagerung der Weinfässer. Das Franck-Haus in der parallel zum Main verlaufenden Untertorstraße eignete sich sehr gut für den Weinhandel, da dieser damals vornehmlich über den Wasserweg abgewickelt wurde.[7]

Mutmaßlicher Baumeister Johann Vitus Kiniger

Als mutmaßlichen Baumeister konnte Leonhard Scherg, dem die umfängliche Erforschung des Franck-Hauses zu verdanken ist, Johann Vitus Kiniger ausfindig machen.[6] Kiniger war in Marktheidenfeld Pfarrer, wurde in den Rechnungsbüchern des Zisterzienserklosters Bronnbach jedoch auch als Architekt und Baumeister geführt. Er galt als „kunst- und bauverständiger Mann“ und könnte als Theologe das Programm der Fassadenskulptur mitverantwortet haben.[8]

Beschreibung der Fassade mit ihrer Bauskulptur

Die über zehn Achsen zweigeschossige Fassade wird an beiden Seiten von gebänderten Pilastern ionischer Ordnung eingefasst und in der Mitte über vier Achsen von einem niedrigen Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel bekrönt. Ein durchlaufendes Gesims trennt die beiden Geschosse mitsamt den Eckpilastern, die im Erdgeschoss somit als gebänderte Lisenen zu beschreiben sind. Die Pilaster tragen das sich verkröpfende Kranzgesims, das nach einer konsolartigen Verkröpfung durch das Zwerchhaus gesprengt wird. Das Erdgeschoss nimmt zu beiden Seiten des großen Torbogens je vier Fenster mit Sandsteinrahmen und skulptierten Scheitelsteinen auf. Im Obergeschoss ragen die vier mittleren Fenster mit ihren besonders großen Scheitelsteinen in das Zwerchhaus hinein.

Auf den Kämpferplatten des Torbogens präsentieren zwei stehende Löwen ovale Schilde mit dem Jahr der Erbauung „1745“ und den Initialen des Bauherrn „FVF“. Im Erdgeschoss nehmen die Scheitelsteine der rechteckigen Fenster skulptierte Köpfe auf, die an der rechten Haushälfte die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter, an der linken die vier damals bekannten Erdteile Amerika, Europa, Afrika und Asien versinnbildlichen.[9] Im Obergeschoss, wo die Scheitelsteine durchgehend mit stilisierten Frauenköpfen verziert sind, zeichnen sich die vier mittleren, hinter denen sich der Saal mit der Deckenmalerei befindet, durch Blumengehänge aus. Zudem besitzen sie mit Bandelwerk versehene Parapetfelder.

Der ikonographisch gewichtigste und skulptural am stärksten ausgearbeitete Teil des Fassadenschmucks besteht aus einer vollplastischen Figur der Maria Immaculata unter einem Baldachin zwischen den besonders aufwendig gerahmten Saalfenstern. Der Baldachin wird von zwei Putti flankiert, die mit der einen Hand ereignishaft einen stuckierten Vorhang beiseite ziehen, in der anderen Spiegel und Stern halten. Damit verehren sie Maria als „Spiegel der göttlichen Weisheit und Gerechtigkeit“ sowie als Hoffnung spendend Maria Morgenstern, beziehungsweise „Stern des Morgens“.[10]

Erschließungsraumfolge

Im Anschluss an das Hoftor führen innerhalb der Durchfahrt links und rechts einige wenige Stufen in zwei separate Treppenhäuser der beiden Haushälften. In der linken Haushälfte, die durch die schmälere Treppe erschlossen wird, befindet sich im Erdgeschoss ein großer Raum mit einer qualitätsvollen Stuckdecke und ursprünglich zwei Deckengemälden. Die rechte besitzt das breitere Haupttreppenhaus, mit dem man in den Saal im ersten Obergeschoss gelangt.[11] Möglicherweise befand sich dort im Erdgeschoss das Kontor.[12]

Durchfahrt

Die Durchfahrt, die ja erst durch die Zusammenlegung der beiden Fachwerkhäuser entstand, bildet zwischen den Unterzügen zwei flache, in etwa quadratische Stuckecken mit frühem Rocaille-Stuck mit Bandelwerkelementen aus. Die im Zentrum gemalten Tondi stellen Ceres und Bacchus dar, beziehen sich also auf Francks Profession vor allem als Weinhändler. Der Blickpunkt beider Tondi liegt mit dem Rücken zur Straße. Der Boden ist nicht mehr original.

Deckengemälde Ceres
 
Deckengemälde Ceres

Vor dem Hintergrund einer Landschaft, in der Bauern in gebückter Haltung ein Kornfeld abernten, steht in aufrechter Haltung Ceres, die Göttin der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus. Sie ist am Ährenbündel und der Sichel zu erkennen. Unter einem grünen Überwurf trägt sie ein rotes Kleid und als besonderen Schmuck ein Halsband, das in einer Schleife mit großen roten Bommeln endet. Ihr Gesicht mit großen Augen und kleinem Kussmund wird von einem Strohhut beschattet.

Deckengemälde Bacchus
 
Deckengemälde Bacchus

Bacchus, der Gott des Weines, sitzt rittlings auf einem Fass und schaut frontal auf den Betrachter. Bis auf das Weinlaub, das seine Scham verdeckt, ist er unbekleidet. Weitere Weinranken krönen sein Haupt. In der Rechten hält er einen Thyrsosstab, in der Linken einen Weinpokal. Ähnlich wie bei Ceres erstreckt sich im Hintergrund eine Landschaft, in der jedoch keine Winzer, sondern nur kahle Bäume und eine Ruine zu sehen sind.

Raum im Erdgeschoss der linken Gebäudehälfte

 
Raum im Erdgeschoss der linken Gebäudehälfte

Der im Nachhinein durch eine Stellwand im rechten Winkel zur Straße unterteilte Raum füllt nahezu quadratisch die vier Fensterachsen im Erdgeschoss der linken Haushälfte aus. Seine Stuckdecke wird durch einen Unterzug parallel zur Straße in zwei Hälften unterteilt, die jeweils von Hohlkehlen eingefasst werden. Der außerordentlich qualitätsvolle Rokoko-Stuck mit verzweigten palmettenförmigen Gebilden rahmte ursprünglich in jeder der beiden Deckenhälften ein Deckengemälde. Erhalten hat sich nur das von der Straße abgewandte mit der Entdeckung von Kallistos Schwangerschaft.

Kallisto war eine Gefährtin der Mondgöttin Diana. Da die Medaillons in den Hohlkehlen Sonne und Mond sowie zwei Sterne darstellen, könnte es sich bei dem verlorenen Deckengemälde um ein mit dem Sonnengott Apoll zusammenhängendes Sujet gehandelt haben.

Deckengemälde Entdeckung der schwangeren Kallisto
 
Deckengemälde Entdeckung der schwangeren Kallisto

Die Identifikation des Sujets als „Schwangere Kallisto“ gebührt Valentina Harth.[13] In der Mitte des hochrechteckigen, in einen geschweiften Stuckrahmen eingepassten Gemäldes liegt schlafend unter einem Nadelbaum die schwangere Kallisto. Sie ist unbekleidet, ein blaues Tuch vermag kaum ihre Scham zu verdecken, sodass sie schutzlos den Blicken des Betrachters ausgesetzt ist. Ihre Schwangerschaft ist noch kaum zu erkennen, doch ihre Gefährtinnen am rechten Bildrand zeigen bereits verächtlich mit dem Finger auf sie.

Kallisto war die schönste der Begleiterinnen der keuschen Mond- und Jagdgöttin Diana. Sie verliebte sich in ihre Herrin und wurde von Jupiter in Gestalt von Diana verführt. Als ihre Schwangerschaft erkannt wurde, wurde sie von Diana verstoßen und von der eifersüchtigen Juno in eine Bärin verwandelt. Dargestellt ist der Moment, in dem Kallistos Schwangerschaft von ihren Gefährtinnen entdeckt wird. Diana ist nach Ansicht der Autorin nicht zugegen. Die Nymphe, die mit dem Finger auf die schlafende Kallisto zeigt, wirkt in Haltung und Frisur nicht edel genug, um Diana darzustellen. Die Göttin der Jagd scheint allein durch ihren Speer und ihren Hund am unteren Bildrand gegenwärtig.

Saal im ersten Obergeschoss

Gestalt

Im ersten Obergeschoss liegt im Zentrum der Saal mit vier Fenstern zur Straße. Jeweils zwei der Fenster stehen nahe beieinander, da sie am Außenbau die Figur der Maria Immaculata flankieren. Richtung Hof öffnet sich der Saal auf einen Flur, in den das große Treppenhaus mündet. Entlang der Fassade schließen zu beiden Seiten in Enfilade dreiachsige Räume an. Ihre zweiflügelige Türen, die alle in einer Flucht liegen, sind leicht aus der Mitte in Richtung Fensterwand verschoben.

Der nur vier Meter hohe und mit 5,6 auf knapp sieben Meter nicht sehr große Raum erhielt eine überaus reiche Ausstattung. Die Decke mit stuckierten Putten als Personifikationen der vier Elemente nimmt im Zentrum ein großes, in den Ecken vier kleinere Deckengemälde auf. Die stuckierten Putten, deren Beine jeweils über den Rahmen ihrer Medaillons hinaus bis auf das Kranzgesims reichen, werden von stuckierten, golden gefassten Reliefs kleinerer Figuren in Wägen mit phantastischen Zugtieren flankiert. Ornamentgeschichtlich steht der Stuck zwischen Bandelwerk und Rocaille.

Zwei Phasen der Innenausstattung

Bei Restaurierungsmaßnahmen im Jahr 1997 wurde festgestellt, dass der Saal zwei Ausstattungsphasen durchlaufen hat.[14] Die fingierten Tapisserien mit ländlichen Konzerten nach Antoine Watteau und Nicolas Lancret gehören der zweiten Phase an. Man geht davon aus, dass die Umgestaltung noch zu Lebzeiten von Franz Valentin Franck, also noch vor 1777 erfolgte, da in einem Stuckband unterhalb des Kranzgesimses der ersten Wandfassung dezidiert das Namenszeichen „FVF“ erhalten blieb.[15]

Die zweiflügeligen Türen waren ursprünglich nur einflügelig, sodass auch die breiten Supraporten der zweiten Ausstattungsphase angehören. Aus der Erbauungszeit stammen die Stuckdecke mit den noch zu besprechenden Deckengemälden und der Holzfußboden.

Deckengemälde Josef gibt seinen Brüdern ein Gastmahl

Biblische Historie als schrittweise erzählter Vorgang

Im Zentrum des Gemäldes steht ein Gastmahl, das Josef von Ägypten am Hof des Pharaos für seine Brüder ausgerichtet hat. Die Komposition folgt der Ikonographie des Letzen Abendmahls, was sich für den namentlich nicht bekannten Maler angesichts der Elfzahl der Brüder bei ihrem zweiten Besuch in Ägypten offenbar anbot.

Josef, der als Lieblingssohn seines Vaters Jakob von seinen Brüdern aus Eifersucht an eine Karawane verkauft wurde und nach Ägypten an den Hof des Pharaos kam, sitzt in der Mitte der langgestreckten Tafel dem Betrachter frontal gegenüber. Er hat sich seinen Brüdern, die wegen einer Hungersnot zum zweiten Mal in Ägypten um Getreide bitten mussten, noch nicht zu erkennen gegeben, würde es jedoch gerne tun.[16] Sein Turban mit blauer Feder weist ihn als hohen ägyptischen Beamten aus; seine Gesichtszüge wirken jedoch nachdenklich und traurig. Den ihm zugedachten besonders großen Teller mit einem besonders großen Stück Fleisch hat er von sich geschoben. Ägyptern war es nicht erlaubt, mit Hebräern an einem Tisch zu speisen, sodass er damit seine vermeintlich ägyptische Identität vor den Brüdern wahrte.[17]

Die Lösung von Josefs innerem Konflikt hat der Maler in den beiden Nebenszenen links und rechts der Palastarchitektur des Gastmahls dargestellt. Josef ließ in den Getreidesack des jüngsten Bruders Benjamin seinen silbernen Kelch legen (linke Szene), um ihn nach der Abreise der Brüder von nachgeschickten Soldaten ausfindig machen zu können (rechte Szene). Den versöhnlichen Schluss der Geschichte hat der Betrachter selbst aus der Bibel zu kennen: Die Brüder zeigten sich solidarisch zu dem des angeblichen Diebstahl beschuldigten Benjamin, woraufhin sich Josef ihnen glücklich zu erkennen gab.

Folgt man der kunsttheoretischen Vorgabe, einen schriftlich überlieferten Vorgang im Gemälde nicht einfach als Momentaufnahme, sondern mit seinem Vorher und Nachher darzustellen, so könnte sich die letzte, im Gemälde nicht verbildlichte Szene im Saal selbst abgespielt haben. Die Bilder an der Decke würden in diesem Fall die Vorgeschichte des im Saal zu denkenden Versöhnungsmahls illustrieren. Der Betrachterstandpunkt des Deckengemäldes liegt mit dem Rücken zur Fensterfront, also mit der Marienstatue der Fassade im Rücken.

Bildtradition des Letzten Abendmahls

Die Brüder, die laut 1. Mose 43, 33 „der Erstgeborene nach seiner Erstgeburt und der Jüngste nach seiner Jugend“ vor Josef saßen, hat der Maler so angeordnet, dass der traditionelle Ehrenplatz zur Rechten der Hauptperson, der im Letzten Abendmahl dem Lieblingsjünger Johannes gebührt, in Marktheidenfeld Benjamin zukam. Allerdings konnte sich der Maler nicht so weit von der Bildtradition des Letzten Abendmahls lösen, dass er die bei der Passion Christi negative Darstellung des Judas hätte eliminieren können. Der stets im Profil und hässlich dargestellte Judas findet sich – als einziger Bruder ohne Kopfbedeckung – am rechten Rand der untern Reihe.

Möglicherweise beinhaltete der Rückgriff auf die Bildtradition des Letzten Abendmahls einen theologisch überhöhten Verweis auf Getreide und Wein, der im Erdgeschoss mit den beiden gemalten Medaillons von Ceres und Bacchus im Profanen angelegt war. Ceres und Bacchus standen für die Handelsgüter des Weinhändlers und Kaufmanns Franz Valentin Franck. Insbesondere das Getreide kehrte in Josefs Gastmahl wieder, indem dort der Reichtum des Pharaos besonders anschaulich in Form von elf großen Getreidesäcken geschildert wurde.

Trabanten mit den vier Erdteilen
 
Saal im ersten Obergeschoss, Deckengemälde Josef gibt seinen Brüdern ein Gastmahl und Trabanten mit den vier Erdteilen

Umgeben wird das Hauptgemälde mit dem Gastmahl von Personifikationen der vier Erdteile in den Ecken des Plafonds. Sie wurden mit Europa und Afrika zwei Mal weiblich, mit Asien und Amerika zwei Mal männlich vergegenwärtigt. In der Anordnung alternieren die Geschlechter. Betritt man den Raum vom Treppenhaus aus, so stehen einem links das männliche Asien, rechts das weibliche Europa vor Augen. Nimmt man den Betrachterstandpunkt des zentralen Deckengemäldes ein, so erblickt man links das weibliche Afrika und rechts das männliche Amerika.

Europa

Europa hält als höfisch gekleidete Frau mit Perlen im Haar und Kurfürstenkrone auf dem Kopf in der Rechten ein Zepter. Neben ihr liegen auf einem Tisch Kaiserkrone und Tiara. Das Hüftstück strahlt eine bemerkenswerte Dynamik aus, indem Europa mit hochgezogenen Augenbrauen nach oben schaut, die Troddel des sie hinterfangenden roten Vorhangs zur Seite schwingt und das grüne Tischtuch unter den Insignien Zerrfalten ausbildet, die in Europas rotem Mantel ihr Pendant haben.

Asien

Die ebenfalls als Hüftstück aufgefasste Personifikation Asiens illustrierte der Maler männlich mit langem, mit goldenen Tressen besetzten blaugrauen Mantel. Sie trägt einen ähnlichen Turban mit der gleichen blauen Feder wie Josef im zentralen Deckengemälde. In der rechten Hand hält sie ein Zepter. Zu ihrer Linken liegt auf einem goldenen Tuch eine goldene Krone.

Afrika

Die Personifikation Afrikas ist an ihrer dunklen Haut und den schwarzen Locken zu erkennen. Sie ist reich mit Perlen geschmückt, trägt einen weiß-goldenen Rock und einen blauen Mantel.

Amerika
 
Afrika

Amerika zeigt sich mit entblößtem Oberkörper, ebenfalls dunkler Haut, Federkrone und Federrock. In der Rechten hält die Personifikation einen Bogen, dessen Pfeile im Köcher auf ihrem Rücken stecken.

Supraporten mit Stillleben

Im Zuge der Verbreiterung der zunächst nur einflügeligen Türen noch zu Lebzeiten des Auftraggebers Franz Valentin Franck wurden über den drei Türen des Saals Supraporten mit Früchte- und Blumenstillleben angebracht. Die drei Supraporten variieren das Thema Früchtekorb und Blumenvase. Einmal stehen die beiden Utensilien aufrecht nebeneinander. Auf zwei Gemälden ist der Korb mit den Früchten umgekippt, wobei jeweils ein Vogel mit buntem Gefieder – wahrscheinlich als kecker Verursacher des Sturzes – obenauf sitzt.

Leonhard Scherg hat unter dem Eindruck der möglicherweise aus Frankfurt stammenden fingierten Tapisserien zwei Frankfurter Stilllebenmaler als mögliche Urheber der Supraporten genannt: Johann Daniel Bager (1734–1815) und Johann Christian Benjamin Nothnagel (geb. 1734).[18] Die Stilleben von Bager machen allerdings einen anderen Eindruck als die in Marktheidenfeld. Etwas näher kommt den Marktheidenfelder Supraporten ein Stillleben von Johann Christian Benjamin Nothnagel im Historischen Museum in Frankfurt am Main,[19] das jedoch nach Ansicht der Autorin eine Zuschreibung nicht rechtfertigt.

Blumenvase, Früchtekorb und Vogel mit rotem Gefieder
 
Saal im ersten Obergeschoss, Supraporten mit Stillleben

Auf einer geschweiften Tischplatte mit Rocailleornament stehen eine Silbervase ebenfalls in Rocailleformen und ein umgekippter Früchtekorb. Auf dem Korb sitzt ein Vogel mit rotem Gefieder, schwarzen Flügeln und grauem Kopf.

Früchtekorb und Blumenvase
 
Saal im ersten Obergeschoss

Auf der Supraporte zum nördlich angrenzenden Raum stehen eine raffiniert geformte Silbervase mit Blumenstrauß und ein prall gefüllter Früchtekorb auf einer bildparallel angeordneten Tisch- oder Schrankplatte. Beide Gegenstände zeigen sich dem Betrachter in leichter Untersicht.

Blumenvase, Früchtekorb und Vogel mit roter Schwanzfeder
 
Saal im ersten Obergeschoss

Auf der Supraporte zum südlich angrenzenden Raum steht wiederum auf einer bildparallel angeordneten Tisch- oder Schrankplatte ein Blumenstrauß und ein umgekippter Obstkorb. Der Vogel auf dem Korb hat ein graues Gefieder mit roter Schwanzfeder und einen langen Schnabel.

Fingierte Tapisserien mit ländlichen Konzerten
 
Saal im ersten Obergeschoss, Supraporten mit Stillleben

Technische Beschaffenheit der fingierten Tapisserien

Vermutlich noch zu Lebzeiten von Franz Valentin Franck (1702–1777) wurden die Wände des Saals mit bemalten Leinwänden versehen, die mit ihren im Rapport wiederkehrenden Bordüren und der querlaufenden gerippten Oberflächenstruktur gewebte Tapisserien fingieren. Im Unterschied zu anderen Räumen mit wandfüllenden bemalten Leinwandbespannungen, wie beispielsweise im gut untersuchten Gasthaus Stadt Mannheim in Kaub am Rhein, wurden die dargestellten Szenen nicht vor Ort speziell für den Saal gemalt, sondern es wurden bei einem Händler bemalte Leinwände erworben und dem Saal mit seinen unterschiedlich breiten Wandflächen angepasst.[20]

Leonhard Scherg und Valentina Harth konnten feststellen, dass sich die Wandbespannungen aus Stoffbahnen von je 82 cm zusammensetzen.[21] Eine vollständige fingierte Tapisserie bestand aus vier Bahnen, von denen die beiden mittleren die Figurenszene, die beiden äußeren die seitlichen Bordüren aufnahmen.[22] Auf einer der Bahnen ließ sich auf der Rückseite die Beschriftung „No. 15 … Deatralisch Figure“ entdecken.[21] Sie verweist einmal mehr auf den Sachverhalt, dass die Bemalung nicht im Haus von Franz Valentin Franck, sondern in einer Manufaktur erfolgt war, in der die Leinwände thematisch geordnet gelagert wurden und per Katalog bestellt werden konnten.

Von den Bordüren, die in sepiafarbenem camaïeu mit Weißhöhungen gehalten sind, füllen die seitlichen, wie erwähnt, jeweils eine Bahn. Die oberen Bordüren sind Teil ein jeder Bahn, also sowohl der figürlichen als auch der ornamentalen. Sie illusionieren durchhängende Querbehänge, deren vorgebliche Befestigungen am Kranzgesims von einem Lambrequin kaschiert werden. Da sich diese Lambrequins jeweils halbiert an den Rändern einer Bahn befinden, ergibt sich beim Aneinanderfügen der Bahnen jeweils ein Ganzes. Obwohl sich die gemalten Querbehänge an allen Tapisserien weitgehend gleichen, variieren sie doch im Detail, sodass man die Verwendung von Modeln ausschließen kann. Noch stärker variieren die Rocailleformen der seitlichen Bordüren.

Mögliche Herkunft aus der Frankfurter Manufaktur Nothnagel

Als Manufaktur kommt der Frankfurter Betrieb von Johann Andreas Benjamin Nothnagel (1729–1804) in Frage. Leonhard Scherg hat hierfür mehrere Argumente zusammengetragen. Zum einen weisen die Marktheidenfelder Behänge in ihrer Beschaffenheit große Ähnlichkeiten mit Behängen aus Schloss Malberg in Rheinland-Pfalz auf, deren Herkunft aus der Frankfurter Manufaktur Nothnagel vermutet wird.[23] Zum anderen unterhielten die Marktheidenfelder Weinhändler Handelsbeziehungen nach Frankfurt, sodass Franz Valentin Franck oder ein Zwischenhändler auf der dortigen Messe die Behänge hätte erwerben können.[24]

Desweitern kommt hinzu, dass die Breite der Bahnen von 82 cm fast genau 1,5 Frankfurter Ellen entspricht,[24] die ein Webstuhlmaß sein könnten. Nicht zuletzt könnte ein kleiner Stempel auf der Rückseite der Marktheidenfelder Behänge das Wappen der Stadt Frankfurt zeigen, das Nothnagel als Händlerstempel gedient haben könnte, da er das Frankfurter Stadtwappen zur Kennzeichnung des Flussgottes Main auf seiner Visitenkarte verwendet hat.[25] Die beiden letztgenannten Argumente könnten sich durch vergleichende Forschungen erhärten oder aber zusätzliche Thesen hervorbringen. Jedenfalls haben sich von der Manufaktur Nothnagel Preislisten der Jahre 1788 und 1792 erhalten, in denen der Posten „Façon de Hautelisse, auf gerippte Leinwand mit historischen, Pastorales, Jagden, oder anderen ländlichen Vorstellungen“ auf die Marktheidenfelder Behänge genau zutrifft.[24]

Vorlagen für die ländlichen Konzerte

Bei den „Deatralische Figure“ handelte es sich um ländliche Konzerte nach Vorlagen von Antoine Watteau (1684–1721) und Nicolas Lancret (1690–1743). Beide Künstler ließen Figuren des italienischen Stehgreiftheaters (Commedia dell’arte) wie Pierrot oder Mezzetino in idyllischen Parklandschaften auftreten. Adolf Feulner, der auf die Behänge als Bearbeiter der Kunstdenkmäler stieß, charakterisierte sie als „An den Wänden auf Gobelinstoff gemalt Szenen aus der italienischen Komödie“.[26]

Alle vier für den Saal in Marktheidenfeld erworbenen Behänge wurden, lassen sich auf Stichvorlagen von Watteau und Lancret zurückführen. Da sie durchgehend seitenverkehrt zu den französischen Radierungen erscheinen, darf man als Zwischenschritt einen deutschen Nachstich annehmen, wie er sich für ein Blatt bislang ausfindig machen ließ. Da die vorgefertigten Behänge zu breit für die Wandabschnitte neben der Fensterseite waren, wurden die seitlichen Bordüren dort weitgehend abgetrennt und als Zwischenfensterstücke oder Füllsel verwendet.

„La Contredanse“ nach Antoine Watteau rechts der Eingangstür

Der Behang rechter Hand der Eingangstür, den Leonhard Scherg in seinen Ausführungen mit dem Buchstaben „A“ versehen hat, zeigt ein tanzendes Paar in einer Parklichtung, bei dem die Frau als Rückenfigur eine auffallende, schräg verlaufende Schärpe trägt. Der Mann mit Béret und Halskrause paraphrasiert die Figur des „Mezzetino“ aus der Commedia dell’arte.[27] Mezzetino gehört in die Kategorie der Diener. Er ist grazil, agil, höflich und charmant, spielt Gitarre und kann tanzen, ist hintergründig, aber auch kalt, skrupel- und herzlos.[28]

Auf der fingierten Tapisserie wird der Mann von der Frau teilweise verdeckt. Am linken Bildrand sitzen unterhalb eines hohen Sockels mit einer kindlichen Gartenfigur zwei Geiger, von denen einer von der Seite, der andere ebenfalls als Rückenfigur gegeben ist.

Am rechten Bildrand lagert ein weiteres Paar. In der graphischen Vorlage nach Antoine Watteau, der die Marktheidenfelder Leinwand sehr genau folgt, lagern rechts insgesamt drei Liebespaare, die auf dem Wandbehang offenbar keinen Platz gefunden haben.[29] Eine Neuerfindung stellt hingegen der Putto mit Stab oder Seil am rechten unteren Bildrand dar. Da die Szene seitenverkehrt zur 1721–1731 datierten Radierung nach Watteau von Etienne Brion steht, hat man einen deutschen oder holländischen Nachstich als Zwischenschritt zu vermuten.

Der Behang links der Fensterwand, den Leonhard Scherg mit dem Buchstaben „B“ bezeichnet, folgt ebenfalls einer Graphik nach Antoine Watteau mit dem Titel „Amusements champêtres“, also ländliche Vergnügungen.[30] Zu sehen ist ein Paar, bei dem der seitlich lagernde Mann mit Béret der sitzenden Frau eine Blume ins Haar steckt. Rechts hinter ihnen ist eine weitere Frau zu erkennen.

Da das Wandstück links der Fensterwand in Marktheidenfeld zu schmal für einen kompletten Behang war, fehlen einige Figuren, die auf der Radierung zu sehen sind und die der Behang wahrscheinlich ursprünglich zumindest teilweise beinhaltete. Auf der graphischen Vorlage hat auch die Frau im Hintergrund einen männlichen Begleiter, der auf der kompletten Bahn wahrscheinlich zu sehen gewesen wäre. Außerdem tummeln sich am linken Bildrand ein kindliches Paar und zwei Putti auf einem Ziegenbock, die bei nur zwei figürlichen Stoffbahnen keinen Platz hatten, sodass es möglicherweise eine Variante mit drei figürlichen Stoffbahnen gab.

Die Radierung nach Watteau schuf Benoît Audran (1698–1772). Da sie seitenverkehrt zum Marktheidenfelder Behang ist, hat man auch hier von einem deutschen Nachstich als Zwischenschritt auszugehen, der in der Tat in einem Augsburger Nachstich im Verlag der Erben von Jeremias Wolff (1663–1724) gefunden werden konnte.[31] Ihn ergänzt in der Legende ein Gedicht in lateinischer und deutscher Sprache: „Das Leben auf dem Land ist Stätten vorzuziehen, / Da trifft man die Natur in ihrer Unschuld an, / Und siehet ihre Schätze in Wies und Wäldern blühen, / Daran sich Aug und Hertz nach Wunsch ergötzen kann.“ Das erhaltene Exemplar der Staatsgalerie Stuttgart stammt aus den Beständen der Ludwigsburger Porzellanmanufaktur, was am notierten Kürzel „PM:“ zu ersehen ist.

„Pierrot content“ nach Antoine Watteau rechts der Fensterwand

Der Behang links der Fensterwand, bei Scherg Behang „C“, folgt ebenfalls einer Vorlage von Antoine Watteau.[32] Sie wurde von Edme Jeaurat (1688–1738) in Kupfer radiert und trägt in der Legende den Titel „Les Jaloux“, also der zufriedene Pierrot. Pierrot, der als Figur ebenfalls der Commedia dell’arte entstammt, wird zu beiden Seiten von Damen und ihren Begleitern gerahmt. Die Frau zu seiner Linken mit Gitarre ist ihm sehr zugetan, obwohl ein Mezzetino mit Halskrause und Béret ihr schöne Augen macht. Zur Rechten des grün gekleideten Pierrots sitzt eine etwas pikiert blickende Frau, der ein auf dem Boden sitzender Mann den Hof macht.

Die vor einer Baumkulisse angesiedelte Szene folgt der graphischen Vorlage seitenverkehrt, sodass auch hier ein deutscher Nachstich als Zwischenschritt vermutet werden kann. Da es sich bei dem Wandfeld rechts der Fensterwand ebenfalls um ein schmales Feld handelte, fehlen auch hier im Vergleich zur Vorlage Figuren.

Der Behang linker Hand der Eingangstür, den Leonhard Scherg mit dem Buchstaben „D“ bedacht hat, zeigt in einer Parklichtung ein auf dem Boden sitzendes Liebespaar, dem ein Gitarre spielender Mezzetino aus der Commedia dell’arte mit Kniebundhose, Halskrause, Überwurf und Béret ein Ständchen darbringt. Am linken Bildrand wird vor einer Parkarchitektur eine Frau mit Perlenkette von einem weiteren Komödianten mit Halskrause und Schlapphut angesprochen. Sie scheint angetan und zögerlich zugleich. Eine im Hintergrund sitzende Frau blickt freudig erregt in den Park.

Die Vorlage von Nicolas Lancret wurde von Jacques-Philippe Le Bas im Jahr 1743 gestochen.[33] Sie ist seitenverkehrt zur Marktheidenfelder fingierten Tapisserie, sodass man auch hier einen deutschen Nachstich als Zwischenschritt vermuten darf.

Zwischenfensterstücke
 
Saal im ersten Obergeschoss

Als Zwischenfensterstücke wurden Stoffbahnen mit seitlichen Bordüren verwendet, die an den schmalen Wandfeldern neben der Fensterwand keinen Platz gefunden hatten. Es handelt sich um Blätter, Schaum- und Wellenformationen der Rocaille. Am besonders breiten mittleren Fensterpfeiler reitet ein Putto mit Dreizack auf einem Delphin. Die schmalen Fensterpfeiler wurden mit schlichten Leinwandstücken versehen, sodass sich dort, wie auch am breiten Fensterpfeiler, Spiegel befunden haben könnten.

Bibliographie

  • KDM, Bezirksamt Marktheidenfeld, 1913 = Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern, 3: Unterfranken und Aschaffenburg, Heft 7: Bezirksamt Marktheidenfeld, bearbeitet von Adolf Feulner, München 1913, S. 91–93.
  • Scherg, Erinnerungen, 2018 = Leonhard Scherg, „Mein blaues Wunder“ – Persönliche Erinnerungen an ein besonderes Haus, in: Das Franck-Haus in Marktheidenfeld. Ein Haus der Kultur (Veröffentlichung des Historischen Vereins Marktheidenfeld und Umgebung e.V., Veröffentlichung der Schriftenreihe des Historischen Vereins, 24), Marktheidenfeld 2018, S. 101–105.
  • Scherg, Geschichte Franck-Haus, 2018 = Leonhard Scherg, Zur Geschichte des Franck-Hauses und seiner Besitzer, in: Das Franck-Haus in Marktheidenfeld. Ein Haus der Kultur (Veröffentlichung des Historischen Vereins Marktheidenfeld und Umgebung e.V., Veröffentlichung der Schriftenreihe des Historischen Vereins, 24), Marktheidenfeld 2018, S. 11–42.
  • Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus, 2018 = Leonhard Scherg, Zur Kunstgeschichte des Franck-Hauses, in: Das Franck-Haus in Marktheidenfeld. Ein Haus der Kultur (Veröffentlichung des Historischen Vereins Marktheidenfeld und Umgebung e.V., Veröffentlichung der Schriftenreihe des Historischen Vereins, 24), Marktheidenfeld 2018, S. 49–80.
  • Scherg, Wandtapeten, 2020 = Leonhard Scherg, Die Wandtapeten im Festsaal des Franck-Hauses, in: Jahresbericht. Historischer Verein Marktheidenfeld und Umgebung, 2020, (erschienen 2021), S. 33–37.

Einzelnachweise

  1. Scherg, Geschichte Franck-Haus, 2018, S. 18, siehe auch Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus, 2018, S. 49. Den Lebensweg von Franz Valentin Franck rekonstruiert Scherg, Geschichte Franck-Haus, 2018, S. 14–17.
  2. 2,0 2,1 Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 51.
  3. Scherg, Geschichte Franck-Haus, 2018, S. 18–20.
  4. 4,0 4,1 4,2 Scherg, Geschichte Franck-Haus, 2018, S. 20.
  5. Zur Befundung: Scherg, Erinnerungen, 2018, S. 104.
  6. 6,0 6,1 Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 56.
  7. Scherg, Geschichte Franck-Haus, 2018, S. 12.
  8. Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 55–56.
  9. Siehe hierzu die Abbildungen im Detail bei Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 54.
  10. Diese Deutung bei Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 55.
  11. Siehe hierzu den Erdgeschoss-Grundriss bei Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 56.
  12. Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 61.
  13. Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 59.
  14. Hierzu ausführlich: Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 79–80.
  15. Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 79.
  16. Die Identifikation der Szene als Gastmahl beim zweiten Besuch der Brüder in Ägypten bei Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 65.
  17. 1. Mose 43, 32.
  18. Scherg, Wandtapeten, 2020, S. 35–36.
  19. 3.4 Still-Life, Genre and Architectural Painting - Gerson Digital : Germany II
  20. Zu Kaub mit weiterführenden Literaturangaben: Seeger, Ulrike: Kaub, Gasthaus Stadt Mannheim, heute Blüchermuseum (cbdd20227), in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2024, URL: www.deckenmalerei.eu/f0747c7b-e117-435e-9759-107d9f11179e, letzter Zugriff: 2025-05-26
  21. 21,0 21,1 Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 68.
  22. Siehe hierzu die Schemazeichnungen bei Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 78.
  23. Scherg, Wandtapeten, 2020, S. 33–34.
  24. 24,0 24,1 24,2 Scherg, Wandtapeten, 2020, S. 35.
  25. Scherg, Wandtapeten, 2020, S. 37.
  26. KDM, Bezirksamt Markheidenfeld, 1913, S. 93.
  27. Vgl. Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2018, S. 71.
  28. Mezzetino – Wikipedia
  29. http://kk.haum-bs.de/?id=brion-e-ab2-0003
  30. http://kk.haum-bs.de/?id=audran-b-ii-ab2-0004
  31. Exemplar in der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart, Inv.-Nr. A 2018/10354,1 (KK). Siehe: (Galante Paare auf dem Lande) | Staatsgalerie Die Technik wird als Kupferstich bezeichnet.
  32. Pierrot Content Ein Exemplar der Vorlage aus dem Fine Arts Museum of san Francisco ist online einzusehen. Vgl. Scherg, Kunstgeschichte Franck-Haus 2028, S. 71, der die Vorlage als Ausschnitt abbildet.
  33. https://digitalcollections.nypl.org/items/917c22ed-b683-9364-e040-e00a18067a3c