Malberg, Schloss
Inventarnummer: cbdd10046
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Im Gartensaal von Schloss Malberg soll in die Decke ein auf Leinwand gemaltes Gemälde eingelassen gewesen sein, was jedoch nach neuerem Kenntnisstand nicht zutrifft. Dafür fanden sich in einem der Pavillons auf der Gartenterrasse Reste von Wandmalerei.

Geschichte und Beschreibung
Der nach drei Seiten steil abfallende Bergrücken über der Ortschaft Malberg im Kylltal war aufgrund seiner beherrschenden Lage bereits im Mittelalter Standort zweier Burgen, die sich etwa am heutigen Standort des Schlosses (Oberburg) und des westlich gelegenen Eingangsbereiches (Niederburg) befunden haben sollen. Nach einer komplizierten Besitzgeschichte und Teilung gelang es der Familie von Veyder bis 1681, die gesamte Herrschaft Malberg zu erwerben.[1] Seit dem 17. Jahrhundert gehörte der Ort Malberg ausschließlich zum Herzogtum Luxemburg, nachdem zuvor die Trierer Kurfürsten die Hälfte besessen hatten.[2]
Der Kölner Weihbischof Johann Werner von Veyder (1657-1723), Bauherr des heutigen Schlosses, vererbte es seinem Bruder dessen Nachfahren zwar in Folge der französischen Revolution ihre Herrschaftsrechte, nicht aber den Besitz des Schlosses verloren. Durch die Heirat der Ernestine von Veyder mit dem preußischen Oberförster Franz Gerhard Schmitz 1823 trugen die nachfolgenden Erben des Schlosses den Namen Schmitz (-Malberg).[3] Durch diese Besitzkontinuität blieben auch große Teile des beweglichen Inventars im Schloss erhalten. Hierzu gehören u. A. auch bemalte Leinwandtapeten aus der Frankfurter Manufaktur des Johann Andreas Nothnagel, die Tapisserien imitieren und heute, nach einer Restaurierung, wieder an ihrem ursprünglichen Ort im mittleren Saal des ersten Stockwerks angebracht sind.[4]
Die zuletzt als Fremdenpension genutzte Anlage wurde von der Familie Schmitz-Malberg 1989 an die Verbandsgemeinde Kyllburg veräußert die in den folgenden Jahren umfangreiche, bis heute laufende Restaurierungsmaßnahmen einleitete.[5]
In Ihrem heutigen, seit der Mitte des 18. Jahrhunderts nur unwesentlich veränderten Erscheinungsbild besteht die ungefähr 160x40 Meter große Anlage aus dem westlich gelegenen Brauhaus, das zugleich als Torbau dient, dem in östlicher Richtung nach dem sog. Eisernen Garten folgenden Altbau, dem sog Neuen Haus und dem diesem wiederum östlich vorgelagerten sog. Runden Garten. Am südlichen Rand des Plateaus verläuft zwischen Neuem Haus und Altbau der sog. Arkadenbau, ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude. Nördlich, etwas unterhalb am Hang und durch eine Treppenanlage vom zwischen Altbau und Neuem Haus gelegenen Hof erreichbar, befindet sich die ehemalige Schlosskapelle.[6]
Bau-, Ausstattungs- und Funktionsgeschichte
Der älteste Teil der heutigen Schlossanlage und Überrest der um 1591 zuletzt erneuerten Oberburg ist der im Wesentlichen noch mittelalterliche Altbau, der eigentliche Bergfried der Oberburg dürfte an der Stelle des heutigen Schlosshofes gestanden haben und wurde im frühen 18. Jahrhundert, ebenso wie die an der Stelle des Brauhauses bzw. des Eisernen Gartens gelegene Unterburg, abgebrochen.[7]
1708 bis 1709 erfolgte als erste Baumaßnahme im Auftrage Johann Werner von Veyders die Umgestaltung des Altbaus, der um ein Stockwerk erhöht und durch Anlage neuer, symmetrischer Fenster modernisiert wurde. Anschließend entstand 1710-14 das zweistöckige, im Erdgeschoss in Arkaden geöffnete Wirtschaftsgebäude, das den nach Abbruch des Bergfrieds angelegten Hof auf der Südseite abschließt und den Altbau mit dem Neuen Haus verbindet.
Dieses Neue Haus, das 1711/12 mit Innenausbau bis 1715, errichtet wurde, ist der bedeutendste Teil der Anlage; gleichzeitig, etwa 1712 fertiggestellt[8], entstand die tiefer am Hang gelegene und daher auch für die Bevölkerung des Dorfes erreichbare Kapelle.[9]
Wohl um 1730, aber vor 1740[10]wurde der östlichen Fassade des Neuen Hauses der in der ursprünglichen Planung wohl noch nicht vorgesehene, wegen seines halbrunden Abschlusses sog. Runde Garten vorgelagert. Hierzu gehört eine rechteckige Terrasse auf Erdgeschossniveau des Neuen Hauses von der aus der Zugang zum Garten über eine dreiseitige Freitreppe möglich ist. Auf der Terrasse befinden sich zwei Pavillons.
Architekten, Künstler und Handwerker
Planender Architekt des Um- bzw. Neubaus der Anlage im frühen 18. Jahrhundert war mit größter Wahrscheinlichkeit der Venezianer Matteo Alberti, seit 1695 in den Diensten des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz stehend und zum Zeitpunkt der ersten Planungen für Malberg in Köln ansässig. Dort dürfte der Kontakt zum Auftraggeber als Kölner Weihbischof zu Stande gekommen sein. Auch einige der ausführenden Handwerker kamen dementsprechend aus Köln.[11]
Die wohl durch Franz Moritz von Veyder (1699-1764), den Erben des Besitzes, veranlasste Errichtung der Gartenterrasse wird dem aus Sachsen stammenden, zum Zeitpunkt der Baumaßnahme in Trier ansässigen Architekten Christian Kretzschmar zugeschrieben.[12] Somit wurde hierfür nun ein Architekt aus der Region herangezogen, einige Jahre später ergänzte man die Terrasse und den Garten durch Skulpturen aus der Werkstatt des ebenfalls in Trier tätigen Bildhauers Ferdinand Tietz.[13]
Baubeschreibung
Das hier interessierende Neue Haus präsentiert sich als zweieinhalbgeschossiger (zwei Vollgeschosse, ein Mezzanin), neunachsiger Baukörper auf rechteckigem Grundriss vor den auf der Hofseite zwei turmartige, einachsige Seitenflügel treten. Ihre flachen Dreiecksgiebel finden eine Entsprechung in einem größeren Giebel, der die drei Mittelachsen der Fassade übergreift. Durch ihre reiche Gliederung mit rustizierten Pilastern, abwechselnd dreieckige bzw. halbrunde Fensterverdachungen und Eckrustika stellt die Fassade ein in der Region einmaliges Beispiel dar. Die nach außen gerichtete Gartenfront entspricht in ihrer Schlichtheit und der weitgehenden Verzicht auf plastische Gliederung dagegen weitgehend der regionalen Architektur.
Die Räume des Neuen Hauses sind weitgehend symmetrisch angeordnet, im Erdgeschoss betritt man durch das Hauptportal unmittelbar das Vestibül bzw. Treppenhaus, das von kleineren Räumen flankiert wird. Auf der Gartenseite befinden sich die Repräsentationsräume, im Erdgeschoss der Gartensaal mit jeweils zwei rechts und links hintereinander anschließenden Räumen die jeweils als ein Appartement zu interpretieren sind.[14]
Die Gartenterrasse entspricht in ihrer Breite dem Neuen Haus, zum Garten ebenso wie zu den Schmalseiten ist sie durch eine Balustrade abgeschlossen. Die hohe Stützmauer zum Garten hin weist eine Rustizierung auf und wird durch Fenster bzw. Türöffnungen gegliedert. Prägend sind die beiden über Eck gestellten Pavillons. Die kleinen Bauten besitzen Mansarddächer und segmentbogig geschlossene Fenster, der Zugang erfolgt jeweils durch eine Tür in der dem Portal des Neuen Hauses zugewandten Seite.
Angebliches Deckengemälde im Gartensaal
In seinem vor dem Ersten Weltkrieg erarbeiteten, aber erst 1927 erschienenen Kunstdenkmälerinventar gab Ernst Wackenroder an, in der Decke des Gartensaales sei ursprünglich ein Ölgemälde mit der Darstellung einer Bärenjagd eingelassen gewesen. Als Folge eines Brandes im oberen Stockwerk 1868 oder 1869 sei das Gemälde aus der Decke herausgenommen und verkleinert worden.[15]
Dieser Brandschaden, für den auch das Jahr 1865 genannt wird, soll zudem zur Zerstörung der Stuckdecke des rechts neben dem Gartensaal gelegenen Raumes geführt haben (durch Löschwasser?), allerdings gibt es für diese Ereignis keine Quellenbelege.[16]
Es ist daher anzunehmen, dass Wackenroder lediglich auf mündliche Überlieferungen bei der Eigentümerfamilie zurückgreifen konnte, die bereits seinerzeit nicht mehr eindeutig waren, wie die unklare Jahresangabe nahelegt.
Zwar weist die von dem Kölner Stuckateur Wilhelm Meyer ausgeführte[11] Stuckdecke des Gartensaales ein mittleres Rechteckfeld auf, das von geschweiften Profilleisten, Bandelwerk, Fruchtgehängen und laufendem Wild umgeben ist, doch konnten sowohl bei der Restaurierung der Decke als auch des im Schloss noch vorhandenen Gemäldes keine Spuren einer ursprünglichen Anbringung des Bildes in der Decke ausgemacht werden.[17] Zwar konnte an der Decke zwischen dem Stuckrahmen und dem Putz des Deckenspiegels eine Putznahmt festgestellt werden, Putz und Stuck entsprechen aber einander in ihrer Farbigkeit und tragen die gleiche Anstrichfolge mit einem hellen Grau (über weißer Grundierung) als Erstfassung.[18] Demnach kann das Gemälde nicht an diese Stelle eingelassen gewesen sein.
Das 238x160 cm große Ölgemälde auf Leinwand zeigt einen am Boden liegenden, von einer Hundemeute gebundenen Bären, ein zweiter, aufrecht stehender Bär im Hintergrund wird gerade ebenfalls von den Hunden angegriffen, links ein Ausblick auf eine Ideallandschaft. Das Gemälde dürfte aus der Werkstatt oder dem Umkreis des Antwerpeners Franz Snyders (1579-1657) stammen.[19]
Möglicherweise wurde die Annahme, das Bild sei ursprünglich in der Decke des Saales angebracht gewesen, durch die Darstellungen laufenden Wildes im Stuck angeregt. Auch sollen die Wände des Gartensaals, ebenfalls einer vagen mündlichen Überlieferung nach, mit Wandteppichen geschmückt gewesen sein, die durch die dargestellten „Waldszenerien“[20] ebenfalls in diesen Themenbereich gehört haben könnten.
Allerdings wäre eine tatsächliche und ursprüngliche Anbringung des Bildes in der Decke des Gartensaals auch inhaltlich nicht unbedingt sinnvoll gewesen: Die Familie von Veyder führt als Wappen einen Bären mit zerrissener Kette am Halsband und der Devise LIBER IN VINCULIS (frei in Ketten)[21], so dass die Darstellung eines von Hunden überwältigten Bären an so prominenter Stelle wenig passend erscheint.
Zur ursprünglichen Ausstattung des Gartensaales gehören aber die Supraporten über den drei Türen und das in den Kaminmantel eingelassene Gemälde (Allegorien der vier Jahreszeiten) sowie zwei Landschaftsgemälde, die in die mit Marketerien geschmückte Holzvertäfelung der Fensterwand integriert sind.[22]
Wandmalerei im nördlichen Gartenpavillon
Der nördliche (von der Terrasse aus linke) der beiden Pavillons auf der Gartenterrasse besitzt eine Stuckdecke und 2012 restaurierte Wandmalereien.[23]
Die Dekoration der weitgehend in Fenster bzw. die Tür aufgelösten Wände besteht aus illusionistischen Rahmen und Ornamenten in Ocker auf Weiß. Ein blaßgelber Sockel mit rechtekigen Quaderfeldern wird nach oben durch eine in dunklerem Ocker gemalte Profilleiste abgeschlossen, auf der jeweils neben den Raumecken Büsten bzw. Vasen stehen, die durch Festons verbunden sind. Die schmalen Wandflächen zwischen den Fensteröffnungen und der jeweiligen Raumecke sind durch jeweils zwei übereinanderliegende, hochrechteckige, oben bzw. unten ausschwingende Rahmenfelder gegliedert. Oberhalb der Rahmenfelder liegen Muschel- und Volutenornamente. Um die Fensteröffnungen verläuft ein gleichermaßen gemalter Rahmen mit ähnlichen Ornamenten auf denen teilweise Vögel sitzen.
Die Rahmenfelder der Wandflächen sind, wie erwähnt, mittig geteilt, so dass sich acht obere und acht untere Felder ergeben. Diese waren ursprünglich mit figürlichen Darstellungen gefüllt, die jedoch bis auf geringe unzusammenhängende Reste verloren sind. In der oberen Reihe handelte es sich um Malereien die in „Grau und Brauntönen angelegt [waren]. Vermutlich handelt es sich um Ausmischungen von Capuut Mortuum, das unter Zugabe von Weiß und Schwarz violett bis leicht blaustichig erscheinen kann und in der barocken Illusionsmalerei häufig anzutreffen ist.“ Auf der Südwand haben sich noch Beschriftungen erhalten, die die verlorenen Darstellungen als Tugenden identifizierten „Continentia“ (Mäßigung, Enthaltsamkeit) links und „Castitas“[24] (Keuschheit).
In den unteren Feldern sind größere Reste der figürlichen Darstellungen erhalten, die jedoch in Blautönen ausgeführt sind: „Es handelt sich um Darstellungen der griechischen Mythologie. Auf der Nordseite können im linken Rahmen die Darstellung des angeketteten Prometheus und im rechten Feld der schmiedende Hephaistos erkannt werden. In dem linken unteren Feld der Südseite lässt sich ein geflügeltes Wesen erkennen. In der griechischen Mythologie kann die Sage von Dädalus und Ikarus mit Flügel tragenden Menschen in Verbindung gebracht werden.“[25] Beim fragmentarischen Zustand dieser Darstellung wäre jedoch u. U. auch an Phönix zu denken.
Eine naturwissenschaftliche Untersuchung der Malmaterialien erbrachte als Ergebnis, dass es sich um Pigmente handelt, die im 18. Jahrhundert durchaus üblich waren (Smalte und Berliner Blau), so dass die Malerei keine Ergänzung des 19. Jahrhunderts sein dürfte, da in dieser Zeit sehr wahrscheinlich preiswertere Pigmente verwendet worden wären.[26]
Bei den Darstellungen der unteren Reihe ist (zumindest anhand der erhaltenen) zu erkennen, dass es sich offenbar speziell um mythologische Szenen handelt die im weitesten Sinne mit Feuer und teilweise Metall (Schmied, Ketten des Prometheus) in Verbindung stehen. Insbesondere der Schmied macht die Verbindung zu der ehemals in Malberg durch die Familie von Veyder betriebenen Eisenhütte offenkundig.
Diese war 1749 durch den Bauherren der beiden Pavillons und der Gartenterrasse, Franz Moritz von Veyder-Malberg gegründet worden und lag in Sichtweite der beiden Pavillons.[27] Damit wäre eine Datierung der Malerei in die Zeit nach 1749 anzunehmen, während der Pavillon selbst bislang zwischen 1730 und 1740 datiert wird.[28] Dies passt insofern zum Befund, als die heute restaurierte Malerei die zweite Fassung des Innenraumes ist, der zuvor lediglich eine einfarbige Fassung mit dunkler abgesetztem Sockel aufwies.[29]
Aus der Erbauungszeit stammt jedenfalls die Stuckdecke des Pavillons, die Bandelwerk und das Relief eines auf einem Fass sitzenden Zwerges mit Zipfelmütze zeigt. Ob dieser wirklich als „Bacchusknabe mit Reben in der Hand“[30] zu deuten ist, erscheint allerdings nicht zwingend: Möglicherweise hält er nicht etwa Reben, sondern blühenden Hopfen in der Hand. Dies erscheint deshalb nicht unwahrscheinlich, weil zur Entstehungszeit der Decke und bis ins 19. Jahrhundert hinein Hopfen in der Malberger Gegend angebaut wurde und das Schloss zudem über das herrschaftliche Braurecht (daher das heute als Wohngebäude genutzte Brauhaus am Eingang zur Schlossanlage) verfügte.
Damit würden sowohl die mythologischen Figuren bzw. Szenen als auch das Stuckrelief auf die Erwerbszweige in der Herrschaft Malberg verweisen. Dies fügt sich zu den zehn Skulpturen aus der Werkstatt des Ferdinand Tietz, die vermutlich während dessen Tätigkeit am Südflügel des Trierer kurfürstlichen Palais (1758-60) gefertigt wurden und ursprünglich auf der Balustrade zwischen den Pavillons bzw. auf der äußeren Gartenmauer standen.[31] Sie nahmen Bezug auf Landwirtschaft, Jagd sowie die Jahreszeiten, so dass auch hier für einen ländlichen Herrschaftssitz und die der Herrschaft zustehenden Einkünfte passende Themen angesprochen wurden, wobei aufgrund der geringen Entfernung der beiden Standorte voneinander die nicht bekannte ursprüngliche Anordnung der Skulpturen für die Interpretation unerheblich ist.[32]
Bibliographie
- Foss, Ralph: Schloss Malberg in der Kyllburger Waldeifel, Hamburg 2007.
- Förderverein Schloss Malberg e. V. (Hrsg.): 1000 Jahre Schloss Malberg. 500 Jahre Andrea Palladio. Symposium Schloss Malberg, Trier 2010.
- Gamer, Jörg: Matteo Alberti. Oberbaudirektor des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz, Herzog zu Jülich und Berg etc. (=Die Kunstdenkmäler des Rheinlandes, Beiheft 18), Düsseldorf 1978.
- Hüttel, Richard / Laros, Hermann: Die Bärenhatz auf Schloss Malberg. Ein malerisches Juwel aus dem 17. Jahrhundert, in: Malberger Schlossbote 14, 2019, S. 19-21.
- Jakobs, Ingrid: Christian Kretzschmar. Steinhauer und Baumeister des 18. Jahrhunderts in Kurtrier, Saarbrücken 1991.
- Nowack, Jörg: Die marketierte Wandvertäfelung im Gartensaal von Schloss Malberg, in: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Direktion Landesdenkmalpflege (Hrsg.): Querbeet. Restaurierungsprojekte der Landesdenkmalpflege Rheinland-Pfalz (= Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz. Aus Forschung und Praxis 1), Petersberg 2015, S. 56-59
- Reck, Hans Hermann: Kreis Bitburg-Prüm. Verbandsgemeinden Kyllburg und Speicher (=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz 9.1), Worms 1991.
- Reichert, Ulrike / Seuffert, Carmen: Die acht bemalten Wandbehänge aus Schloss Malberg. Herkunft und Geschichte, in: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Direktion Landesdenkmalpflege (Hrsg.): Wieder salonfähig. Handbemalte Tapeten des 18. Jahrhunderts (=Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz: Aus Forschung und Praxis 2), Petersberg 2016, S. 106-117.
- Solchenbach, Karl: Die Familie von Veyder auf Schloss Malberg, in: Malberger Schlossbote 13, 2018, S. 7-10.
- Wackenroder, Ernst: Die Kunstdenkmäler des Kreises Bitburg (=Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz 12, I). Düsseldorf 1927.
Einzelnachweise
- ↑ Wackenroder, Kunstdenkmäler, 1927, S. 168-170.
- ↑ Reck, Kulturdenkmäler, 1991, S. 110.
- ↑ Solchenbach, von Veyder, 2018.
- ↑ Reichert / Seuffert, Wandbehänge, 2016.
- ↑ Vgl. hierzu den Bericht des zuständigen Denkmalpflegers für die Jahre 1990-2009 in Förderverein Schloss Malberg, 1000 Jahre, 2010, S. 83-93.
- ↑ Vgl. den Grundriss der Gesamtanlage bei Wackenroder, Kunstdenkmäler, 1927, S. 171, Fig. 113.
- ↑ Rech, Kulturdenkmäler, 1991, S. 116.
- ↑ Foss, Malberg, 2007, S. 33.
- ↑ Die Baugeschichte nach Gamer, Matteo Alberti, 1978, S. 224-226.
- ↑ Zur Datierung Foss, Malberg, 2007, S. 31.
- ↑ 11,0 11,1 Gamer, Matteo Alberti, 1978, S. 227.
- ↑ Foss, Malberg, 2007, S. 27. Die Zuschreibung an Kretzschmar äußerte Jörg Gamer erstmals in einem Schlossführer im gleichen Jahr wie seine Alberti-Monographie erschien, in dieser ist Kretzschmar jedoch noch nicht erwähnt. Jakobs, Christian Kretzschmar, 1991, S. 190-191 bestätigt diese Zuschreibung.
- ↑ Wackenroder, Kunstdenkmäler, 1927, S. 174.
- ↑ Foss, Malberg, 2007, S. 113-115
- ↑ Wackenroder, Kunstdenkmäler, 1927, S. 170; 175-176.
- ↑ Foss, Malberg, 2007, S. 19-20.
- ↑ Hüttel / Laros, Bärenhatz, 2019, S. 19.
- ↑ Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege, Restaurierungsarchiv, Dokumentation 73005-6: Befundbericht von Dipl. Rest. Thomas Lutgen, Trier, Untersuchung 14. und 15. 1. 2002, Befundblätter R 110/4 und R 110/4
- ↑ Hüttel / Laros, Bärenhatz, 2019, S. 19, wo auf das Gutachten eines nicht genannten Kölner Museums verwiesen wird.
- ↑ Wackenroder, Kunstdenkmäler, 1927, S. 175.
- ↑ Solchenbach, von Veyder, 2018, Abb. auf dem Einband.
- ↑ Wackenroder, Kunstdenkmäler, 1927, S. 175; Nowack, Wandvertäfelung, 2015.
- ↑ Die Malereien waren bereits in einer früheren Maßnahme von Ferdinand Lawen, Briedel, freigelegt und konserviert worden. Die Restaurierung 2012 wurde ausgeführt von Dipl. Rest. Thomas Lutgen (Trier); Dipl. Rest. Georg Wechsler; Dipl. Rest. Anne Schlüter; Dipl. Rest. Elodie Rossel und Dipl. Rest. Georg Wechsler. Vgl. zum Folgenden den von Georg Wechsler verfassten Restaurierungsbericht: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege, Restaurierungsarchiv, Dokumentation 73005-6. Abb. der Restaurierungsarbeiten in Malberger Schlossbote 9, 2013, S. 38.
- ↑ Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege, Restaurierungsarchiv, Dokumentation 73005-6Restaurierungsbericht Wechsler, S. 8.
- ↑ Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege, Restaurierungsarchiv, Dokumentation 73005-6: Restaurierungsbericht Wechsler, S. 8.
- ↑ Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege, Restaurierungsarchiv, Dokumentation 73005-6: Restaurierungsbericht Wechsler, S. 13. Ebd., Anhang S. 1-11: Untersuchungsprotokoll von Dipl. Chem. Frank Mucha, Erfurt, 2013.
- ↑ Reck, Kulturdenkmäler, 1991, S. 111 (Karte des Ortes mit Lage von Schloss und Hütte) sowie S. 128-129.
- ↑ Foss, Malberg, 2007, S. 25-31.
- ↑ Restaurierungsbericht Wechsler, S. 6.
- ↑ Bei Foss, Malberg, 2007, S. 25-26.
- ↑ Sie wurden restauriert und befinden sich heute aus konservatorischen Gründen in der Schlosskapelle. Am ursprünglichen Standort sollen Kopien aufgestellt werden bzw. sind bereits aufgestellt.
- ↑ Während Wackenroder, Kunstdenkmäler, 1927, S. 174 eine Aufstellung der Jahreszeiten auf der Gartenmauer annahm, wird bei Foss, Malberg, 2007, S. 26 eine andere Aufstellung vorgeschlagen.