München, Schloss Nymphenburg, Klosterkirche der Chorfrauen von Notre Dame
Inventarnummer: cbdd00013
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Die Deckenbilder mit den Darstellungen von Gottvater, Christus und dem Hl. Geist von Johann Baptist Zimmermann wurden zunächst übertüncht und gingen durch eine Luftmine, die die gesamte Klosterkirche zerstörte, im Oktober 1944 verloren.

Die Klosterkirche der Chorfrauen von Notre Dame
Dieser Text wurde bereits im Band des Vorgängerprojekts veröffentlicht. Die in den folgenden Ausführungen angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Originalpublikation.
Siehe hierzu: Bauer-Wild, Anna: Schlossanlage Nymphenburg, Verlorene Deckenmalereien, Klosterkirche der Chorfrauen von Notre Dame, in: Bauer, Hermann/Rupprecht, Bernhard: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Bd. 3: Freistaat Bayern. Regierungsbezirk Oberbayern. Stadt und Landkreis München, Teil 2: Profanbauten, München 1989, S. 425.
Zudem finden sich in den Originalpublikationen Verzeichnisse und Ergänzungen zur Arbeit mit den Publikationen. Deren Retrodigitalisierungen finden sich hier:
Abkürzungen der biblischen Schriften
Die Klosterkirche

Kirche
z.Z. der Ausmalung Pfarrei Sendling, 1944 zerstört, Deckenbilder bereits 1937 übertüncht.
Patrozinium
Hl. Dreifaltigkeit
Zum Bauwerk
Das Kloster der Chorfrauen von Notre Dame, die am 19. Juli 1730, von Kurfürst Karl Albrecht gerufen, aus Luxemburg in München ankamen, wurde ab 1730 im Ostflügel des nördlichen Hofgevierts errichtet. Beginn des Baues der Klosterkirche 1734, Weihe 1739.
1937 wurde das Klostergebäude für ein Jagdmuseum vorgesehen und die Klosterkirche zur Bibliothek bestimmt; die Fresken wurden überstrichen. Am 4. Oktober 1944 wurde die Kirche durch eine Luftmine völlig zerstört. 1965-67 Bau einer Volksschule an der Stelle des alten Klosters und der Kirche (Maria-Ward-Str. 1).
Die Kirche war ein zweigeschossiger Saalbau zu sechs Achsen, von O und W belichtet, mit gerundetem Schluß im N. Emporen an beiden Längsseiten. Flache Spiegeldecke.
Auftraggeber
Kurfürst Karl Albrecht von Bayern (1726-40)
Autor und Entstehungszeit
Als Autor der Deckenbilder ist - aufgrund einer früheren Signatur? —Johann Baptist Zimmermann überliefert.
Verbleib
Die Deckenmalereien wurden 1937 übertüncht
Darstellungen
Drei vierpaßförmige Bildfelder, von S nach Ν:
Gottvater
Christus
Hl. Geist
Bibliographie
- Hager, Luisa: Nymphenburg. Schloß, Park und Parkburgen, München 1955, S.54.
- Heine, Barbara: Tiepolos Dreifaltigkeitsbild in der Klosterkirche zu Nymphenburg, in: Pantheon 33, 1974, S. 144ff.
- Thon, Christina: Johann Baptist Zimmermann als Stukkator, München/Zürich 1977, S. 334.
- Eckardt, Donatilla von: Vom Bau der Institutskirche München-Nymphenburg bis zu ihrer Zerstörung, in: OA 101, 1976, S. 383 ff.