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München, Schloss Nymphenburg, Klosterkirche der Chorfrauen von Notre Dame

Aus Deckenmalerei-Lab
Bauer-Wild, Anna:München, Schloss Nymphenburg, Klosterkirche der Chorfrauen von Notre Dame, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2024, URL: www.deckenmalerei.eu/9cc332d6-df43-480a-9c6b-159f046b4aa6

Inventarnummer: cbdd00013

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Der Text dieses Artikels steht – ausgenommen Abbildungen – unter der Lizenz CC BY 4.0. Dieser Artikel ist lediglich eine Kopie der Originalveröffentlichung auf deckenmalerei.eu und kann veraltet sein; maßgeblich ist die dortige Originalfassung.

Die Deckenbilder mit den Darstellungen von Gottvater, Christus und dem Hl. Geist von Johann Baptist Zimmermann wurden zunächst übertüncht und gingen durch eine Luftmine, die die gesamte Klosterkirche zerstörte, im Oktober 1944 verloren.

München, Schloss Nymphenburg, Klosterkirche der Chorfrauen von Notre Dame
München, Schloss Nymphenburg, Klosterkirche der Chorfrauen von Notre Dame

Die Klosterkirche der Chorfrauen von Notre Dame

Dieser Text wurde bereits im Band des Vorgängerprojekts veröffentlicht. Die in den folgenden Ausführungen angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Originalpublikation.

Siehe hierzu: Bauer-Wild, Anna: Schlossanlage Nymphenburg, Verlorene Deckenmalereien, Klosterkirche der Chorfrauen von Notre Dame, in: Bauer, Hermann/Rupprecht, Bernhard: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Bd. 3: Freistaat Bayern. Regierungsbezirk Oberbayern. Stadt und Landkreis München, Teil 2: Profanbauten, München 1989, S. 425.

Zudem finden sich in den Originalpublikationen Verzeichnisse und Ergänzungen zur Arbeit mit den Publikationen. Deren Retrodigitalisierungen finden sich hier:

Zur Benutzung

Editions- und Zitierungsweise

Allgemeine Abkürzungen

Abkürzungen der biblischen Schriften

Bibliographische Abkürzungen

Die Klosterkirche

München, Schloss Nymphenburg, Klosterkirche der Chorfrauen von Notre Dame

Kirche

z.Z. der Ausmalung Pfarrei Sendling, 1944 zerstört, Deckenbilder bereits 1937 übertüncht.

Patrozinium

Hl. Dreifaltigkeit

Zum Bauwerk

Das Kloster der Chorfrauen von Notre Dame, die am 19. Juli 1730, von Kurfürst Karl Albrecht gerufen, aus Luxemburg in München ankamen, wurde ab 1730 im Ostflügel des nördlichen Hofgevierts errichtet. Beginn des Baues der Klosterkirche 1734, Weihe 1739.

1937 wurde das Klostergebäude für ein Jagdmuseum vorgesehen und die Klosterkirche zur Bibliothek bestimmt; die Fresken wurden überstrichen. Am 4. Oktober 1944 wurde die Kirche durch eine Luftmine völlig zerstört. 1965-67 Bau einer Volksschule an der Stelle des alten Klosters und der Kirche (Maria-Ward-Str. 1).

Die Kirche war ein zweigeschossiger Saalbau zu sechs Achsen, von O und W belichtet, mit gerundetem Schluß im N. Emporen an beiden Längsseiten. Flache Spiegeldecke.

Auftraggeber

Kurfürst Karl Albrecht von Bayern (1726-40)

Autor und Entstehungszeit

Als Autor der Deckenbilder ist - aufgrund einer früheren Signatur? —Johann Baptist Zimmermann überliefert.

Verbleib

Die Deckenmalereien wurden 1937 übertüncht

Darstellungen

Drei vierpaßförmige Bildfelder, von S nach Ν:

Gottvater

Christus

Hl. Geist

Bibliographie

  • Hager, Luisa: Nymphenburg. Schloß, Park und Parkburgen, München 1955, S.54.
  • Heine, Barbara: Tiepolos Dreifaltigkeitsbild in der Klosterkirche zu Nymphenburg, in: Pantheon 33, 1974, S. 144ff.
  • Thon, Christina: Johann Baptist Zimmermann als Stukkator, München/Zürich 1977, S. 334.
  • Eckardt, Donatilla von: Vom Bau der Institutskirche München-Nymphenburg bis zu ihrer Zerstörung, in: OA 101, 1976, S. 383 ff.

Einzelnachweise