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Königsbronn, Klosterverwaltung und Jagdsitz, heute Torbogenmuseum

Aus Deckenmalerei-Lab
Seeger, Ulrike:Königsbronn, Klosterverwaltung und Jagdsitz, heute Torbogenmuseum, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2024, URL: www.deckenmalerei.eu/06ad50ae-9090-45e7-9078-53f6047a910a

Inventarnummer: cbdd10560

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Königsbronn diente Herzog Eberhard Ludwig während der Entenpirsch als Jagdabsteige. Das Audienzgemach zierten gemalte Tapisserien nach der graphischen Vorlage der "Tapisseries du roy" von Luca Antonio Colomba vermutlich um 1715. An der Decke Wildenten und die Schießgalerien im Itzelberger See.

Funktions- und Baugeschichte der Klosterverwaltung

Klosterverwaltung, heute Torbogenmuseum von Nordosten

Vom königlichen Kloster zum herzoglichen Oberamt

Königsbronn wurde im Jahr 1302 von König Albrecht I. als Zisterzienserkloster gegründet. Es ersetzte die 1287 von Albrechts Vater, König Rudolf I. von Habsburg, zerstörte Höhenburg Herwartstein und den zugehörigen Weiler Springen am Brenztopf.[1] Der Brenztopf ist eine Karstquelle mit großer Schüttung, aus der die der Donau zufließende Brenz entspringt.

Im 15. Jahrhundert kam Königsbronn zweimal für einige Jahre (1431–1434 und 1448–1450) unter württembergische Vogtei. [2] 1504 erwarb Herzog Ulrich von Württemberg (reg. 1498–1519 und 1534–1550) die Schutzvogtei über das Kloster gegen den Willen der Mönche. [2]

Im Zuge der Reformation wurde das Kloster aufgehoben. Herzog Christoph von Württemberg (reg. 1550–1568) richtete eine bis 1595 bestehende Klosterschule ein und unterstellte das Klosteramt dem Stuttgarter Kirchenrat. [2] Später wurde Königsbronn zu einem der 14 württembergischen Klosteroberämter. [3]

Vor Ort amtierte ein Klosterverwalter. Sein in den Quellen „Klosterverwaltung“ genanntes Dienstgebäude wurde 1711–1712 neu errichtet, um zugleich als Logement für Herzog Eberhard Ludwig (reg. 1693–1733) während der Entenpirsch zu dienen. Auf dem ehemaligen Klosterareal gab es damals außerdem noch ein „Fürstenhaus und Abtei“, in dem Herzog Friedrich I. von Württemberg (reg. 1593–1608) gewohnt hatte. Als 1712/13 dort die Treppe erneuert wurde, hieß es, dass die alte Treppe dem dort wohnenden alten Prälaten ohnehin zu „hoch und zu grad“ gewesen sei. [4] Ferner gab es auf dem Areal ein „Diaconatshaus“ und die „Amtsschreiberei Behausung“. [5]

Auf einem kolorierten Lageplan des Jahres 1778 wurde das Gebäude der Klosterverwaltung als Oberamtei bezeichnet. [6] Im 1913 erschienenen Band der Kunstdenkmäler rangierte es als "ehemalige Oberamtei", da damals der Kassierer der Eisenhüttenwerke dort wohnte. [7] Die weiteren Gebäude Prälatur und Amtsschreiberei sind auf dem Lageplan von 1778 ebenfalls als solche beschriftet. [8]

Das Gebäude der Klosterverwaltung, 1711–1712 von Johann Ulrich Heim errichtet

Das heutige „Torbogenhaus“, das zu Beginn des 18. Jahrhunderts als „Klosterverwaltung“, 1778 jedoch als „Oberamtei“ bezeichnet wurde, liegt am Eingang des ehemaligen Klosterareals. Vermutlich geht es auf ein altes Klostergebäude zurück, was sich jedoch nicht gut belegen lässt, da das Kloster baulich nur schlecht überliefert ist.

Immerhin wurde 1711–1712 der alte Torbogen „nach des fürstl. Baumeisters Befehl verändert“, [9] muss also schon bestanden haben. Außerdem sind die nördliche, westliche und südliche Umfassungsmauer sowie einige Binnenmauern im Erdgeschoss ungewöhnlich stark, sodass sie auf älteren Fundamenten gründen dürften. Von der Forschung wurde das Torbogenhaus bislang in die Zeit um 1700 datiert. [10]

Archivforschungen der Autorin haben ergeben, [11] dass das Gebäude der Klosterverwaltung 1711–1712 nach Plänen von Johann Ulrich Heim erbaut wurde. Johann Ulrich Heim (um 1668/69–1737) war spätestens seit 1706 Baumeister der Visitation, also derjenigen Behörde, die die Einkünfte aus dem ehemaligen Klostergut verwaltete. [12] Er war gelernter Zimmermann, hat seine Fähigkeiten jedoch vor allem als Baumeister und Bauorganisator unter Beweis gestellt.

Zur Klosterverwaltung, alias Torbogenhaus, legte Johann Ulrich Heim am 24. Juli 1711 einen Bauüberschlag vor, aus dem im Folgenden zitiert wird. [13] Ein weiterer Überschlag vom 20. August 1711, der die Änderungswünsche des Herzogs berücksichtigte, wird erwähnt, liegt den Akten jedoch nicht mehr bei. Die im ersten Überschlag genannten Maße des Baus, welcher „105 Schuh lang und 53 Schuh breit, 2 Stockwerke [hoch sein] und ein dauerhaftes wohlversehenes Dachwerk“ bekommen sollte, liefern den Beweis, dass es sich bei dem damals neu zu errichtenden Gebäude der Klosterverwaltung um das heutige Torbogenhaus, beziehungsweise die spätere Oberamtei handelte. Die in Schuh angegebenen Maße entsprechen genau dem heutigen Bau mit einer Grundfläche von 28,65 x 15,9 Metern. [14]

Die Klosterverwaltung sollte „13 Zimmer nebst anderer Bequemlichkeit zu Logierung des fürstl. Hofstaates“ enthalten. [15] Das den Quellen zu entnehmenden Raumprogramm wird im nächsten Kapitel besprochen. Nach Ausweis des Rechnungsbuches geriet die neu erbaute Klosterverwaltung „ziemlich kostbar“, was damit zusammenhing, dass es „bey der Entenpürsch im Prenzthal Ihro hochfürstl. Durchlaucht in höchster Persohn, bequem logiren [zu] können“, dienen musste. [16] Der Erbprinz und die Kavaliere sollten „bei gedachter herrschaftlicher Anwesenheit“ im Jägerhaus logieren. [17]

Königsbronn als Ort der herzoglichen Entenpirsch

Als Erbe der Mönche blieben in Königsbronn, zumal mit der wasserreichen Brenzquelle, mehrere Fischteiche zurück. Insbesondere der durch Aufstauung der Brenz entstandene Itzelberger See entwickelte sich wegen der dort brütenden Enten zu einem bevorzugten Jagdrevier der Herzöge. In der 1844 verfassten Oberamtsbeschreibung heißt es, „Von jagdbaren Thieren sind die zahlreichen wilden Enten zu erwähnen, welche theils in den an den Itzelberger See gränzenden Waldungen, theils in dem eigens hiezu erbauten Häuschen im See selbst brüten.“[18]

Herzog Eberhard Ludwigs hielt sich bevorzugt im Januar in Königsbronn auf. Zu dieser Jahreszeit hatten sich die Enten besonders viel Winterspeck zugelegt.

Beschreibung

Das zweigeschossige Gebäude mit hohem Satteldach weist heute außer den Fenstern keine Gliederung auf. An der dem Klosterareal zugewandten Ostseite umfasst es neun, an der abgewandten Westseite acht große Fenster. Ihre Proportionen entsprechen Doppelfenstern, obwohl sie keinen steinernen Mittelholm haben. Bei einer Inaugenscheinnahme des Baus im März 1712 verfügte Johann Ulrich Heim, dass der Außenbau nachträglich an allen vier Seiten von stuckierten Gesimsen umzogen werden sollte, [19] die in späterer Zeit offenbar wieder abgeschlagen wurden.

Raumprogramm in Erd- und Obergeschoss

Erdgeschoss der Verwaltung mit Sommerstube

Im Erdgeschoss befanden sich Räume der Verwaltung. Konkret benannt wurden in den Überschlägen und Abrechnungen die Schreibstube, die Registratur und eine an die Registratur anschießende Kammer. [20] Die Verwaltung oblag vom 23. Juni 1698 bis zum Jahr 1719 Johann Wilhelm Klein (1667–1730). [21] Im Zusammenhang mit dem Deckenstuck wurde im Erdgeschoss außerdem eine „Sommerstuben [erwähnt], wohin auch ein weleh Camin [= welscher Kamin, also französischer Kamin] verferttiget werden müeßen“. [22]

Ehemalige Tafelstube im Obergeschoss und das herzogliche Logement

Im Obergeschoss erstreckte sich entlang der gesamten Nordseite eine große rechteckige Tafelstube. Ihre Maße betrugen 54 Schuh in der Länge, 21 Schuh in der Breite und 11 Schuh in der Höhe (heute circa 16,6 x 6,45 Meter). Sie wurde später in drei Räume unterteilt mit jeweils einem Fenster Richtung Bahnlinie.

Die Tafelstube nahm etwa ein Viertel des Geschosses ein. Die übrigen drei Viertel unterteilte ein bis zur südlichen Außenwand verlaufender Flur in eine Ost- und eine Westhälfte. In der Westhälfte, also vom Klosterareal abgewandt, grenzten an die Tafelstube Küche und Speisekammer. [20]

In der Osthälfte lag als Eckraum das noch zu besprechende, an den Wänden und der Decke ausgemalte Audienzgemach. Gegenüber befand sich auf der anderen Seite des Flurs ein ebenfalls kurz zu besprechendes Stubenappartement, in das sich der Herzog nachts zurückziehen konnte. Audienzgemach und Stubenappartement zeichneten sich durch ornamentalen Deckenstuck aus, wohingegen die anderen Räume nur Rahmenstuck erhielten. Den ornamentalen Stuck schuf der ansonsten nicht weiter bekannte Thomas Gerung aus Günzburg. Er hatte sich durch seine Arbeiten im benachbarten Kloster Neresheim ausgewiesen. [23]

Original erhalten haben sich bis heute die prächtigen Türeinfassungen. Sie werden im Überschlag genau beschrieben. „So sind auf 7 Türen 7 Portal gesetzt worden, mit Colonen sauber aufgeführt, mit geflamten kehlstößen von geschnitzten Ionischen Capitalen, Trilippen und einem vergröpften Hauptgesimbs und 2 Tachern (= schräge Giebelstücke), dahvon die eine mit einer ovalen aichern füllung versehen.“ [24]

Audienzgemach

Beschreibung

Der mit Abstand prächtigste Raum des Gebäudes lag im ersten Obergeschoss an der Ostseite über der Tordurchfahrt. Den Quellen zufolge handelte es sich um das Audienzgemach. Seine im Überschlag bei der Schreinerarbeit genannten Maße von 28 x 19 Schuh entsprechen genau der heutigen Grundfläche von 8,4 x 5,7 Metern. [25] Er öffnete sich mit drei Fenstern nach Osten Richtung Klosterareal und einem Fenster nach Süden.

Dem Audienzgemach war auf der Ostseite ein weiterer herrschaftlicher Raum vorgeschaltet. Seine Decke mit Rahmenstuck war einfacher als die des Audienzgemachs mit „geschnittener Arbeit“, sodass es sich um das Vorzimmer gehandelt haben dürfte. [26]

Marmorierte Türgewände und Ofenattrappe

Das ehemalige Audienzgemach erhält als Eckraum aus insgesamt vier Fenstern viel Licht. Die Türen, von denen zwei auf den Flur und eine in das Vorzimmer führen, besitzen kräftige, auf Marmorart bemalte und polierte Profile. Diese farbigen Maler- oder auch Stuckarbeiten werden in den Überschlägen und Abrechnungen der Visitation nicht erwähnt. Möglicherweise wurden sie von der Rentkammer in Auftrag gegeben und finanziert, die für die innere Ausgestaltung mit Mobilien zuständig war.

In der Machart gehört zu den Türgewänden der große rechteckige Ofen in der Nordwestecke. Obwohl er einen großen Teil der über Eck geführten gemalten Tapisserie des Frühlings, verdeckt, ist er als bauzeitlich einzustufen. Hierfür spricht der Stuckdekor des Abzugs, der dem Deckenstuck von Thomas Gerung entspricht. Außerdem lässt sich anhand der für die Malerei verwendeten graphischen Vorlage feststellen, dass der Ofen innerhalb der fingierten Tapisserie keine wichtigen Elemente verdeckt. Im Gegenteil: die Elemente wurden von vorne herein so angeordnet, dass sie den sich nach oben verjüngenden Abzug symmetrisch flankieren.

Bei dem Ofen handelt es sich um eine Attrappe. [27] Er kam offenbar nachträglich hinzu, was die schon geäußerte Vermutung, die marmorierten Zusätze, zu denen ja auch der Ofen gehörte, seien von der Rentkammer veranlasst und bezahlt wurden, stützt. Da die seitliche schwarze Tafel mit Bandelwerk ornamentiert ist, das man um 1715 datieren könnte, werden die Malereien von Colomba hier ebenfalls um 1715 gegeben.

Die Glasmalereien des Stirnfensters stammen aus den Jahren 1932/1933. [27]

Deckenmalerei mit Wildenten und Itzelberger See

Die Stuckdecke nimmt in der Mitte ein mittelgroßes ovales Gemälde auf, dem vier kleinere, ebenfalls ovale Gemälde in den Ecken zugeordnet sind. Alle fünf in Öl auf Leinwand gemalten Medaillons werden von aus Holz geschnitzten, teilweise vergoldeten Rahmen eingefasst. [27] Das mittlere Bild mit dem Itzelberger See ist auf einen Betrachter ausgerichtet, der mit dem Rücken zum Flur steht.

Die vier Wildenten in den vier Medaillons streben jeweils dem zentralen Bild zu. Sie variieren im Gefieder und in der Kopfform. Der Maler ist namentlich nicht bekannt.

Itzelberger See mit Schießgalerien

Auf dem mittleren Medaillon ist in Kavaliersperspektive der Itzelberger See zu sehen, der schon im Mittelalter als Aufstauung der noch jungen Brenz angelegt wurde. Man erkennt den Verlauf des Flusses in einem bewaldeten Tal. Bei der Häuseransammlung mit Kirchturm in der rechten Bildhälfte handelt es sich um Königsbronn.

In der linken Bildhälfte stehen am Ufer eine Kapelle mit Friedhof und einige große Gehöfte. Der blaugrüne See wird von Schießgalerien durchzogen. Dabei handelt es sich um überbaute, immer wieder abknickende Stege mit Ecktürmen, von deren Fenstern die Herrschaft auf die im Wasser schwimmenden Enten zielte. Am linken Vordergrund stehen drei Männer mit schwarzen Hüten in gelben Anzügen. Sie führen gesattelte Pferde mit sich.

1737/1738 erstellte der Mathematiker und Kartograph Johann Adam Riediger (1680–1756) eine farbig angelegte Karte des Sees mit ausführlicher Beschriftung aller zugehöriger Baulichkeiten. [28] Die Schießgalerien sind im Grundriss dort genau so zu sehen wie auf dem eine Generation früher entstandenen Deckengemälde.

Gemalte „Tapisseries du roy“ an den Wänden

Französische Vorlage der „Tapisseries du roy“

Die fingierten Tapisserien, die höchstwahrscheinlich der aus Schloss Ludwigsburg bekannte Luca Antonio Colomba malte, folgen dem französischen kommentierten Tafelwerk der „Tapisseries du roy“. Es erläuterte und dokumentierte in Kupferstichen zwei für König Ludwig XIV. geschaffene Serien von Tapisserien zu den vier Elementen und den vier Jahreszeiten. Das Tafelwerk erschien 1679 in Paris in französischer Sprache, wurde dann jedoch 1687 in Augsburg von Johann Ulrich Kraus als zweisprachiger Nachstich publiziert. Auf die Augsburger Erstauflage, die im Besitz Herzog Eberhard Ludwigs war, folgten ebenfalls in Augsburg weitere Auflagen, sodass die „Tapisseries du roy“ weite Verbreitung und eine umfangreiche Rezeption innerhalb und außerhalb des Mediums der gewebten und der gemalten Tapisserie erfuhren.[29]

Urheber der auf grobem Rupfen gemalten fingierten Tapisserien ist vermutlich Luca Antonio Colomba. Für Colomba sprechen ganz besonders die Vögel mit ihren runden Augen, aber auch der Umriss der Figuren und insgesamt seine schnelle, treffsichere Manier. Die Bordüren mit zahlreichen Tieren zwischen Früchten hat Colomba erfunden, indem er die reichen Realienbordüren der Tapisserie du roy vereinfachte. Auch die Farbgebung geht auf ihn zurück. Zwar waren dem kommentierten Tafelwerk Farbangaben zu entnehmen, doch hat Colomba als versierter Maler sich selbst eine Vorstellung vom Geschehen gemacht. Colomba verwendete den Augsburger Nachstich, zu dem seine Szenen seitenrichtig stehen.

Auf das Vorbild der Tapisseries du roy machte indirekt erstmals ein vor Ort erhältliches Informationsblatt zu den gemalten Tapisserien aufmerksam.[30]

Urteil Werner Fleischhauers

Werner Fleischhauer, der als erster auf die gemalten Tapisserien einging, empfand sie als derb und völlig übermalt.[31] Das Königsbronner Innere sei „noch völlig unberührt von der damals modernen Ludwigsburger Dekorationsweise“.[32]Fleischhauers Urteil ist nicht zuzustimmen. Zum einen wurde die Innenausstattung von der Rentkammer bezahlt und mit dem Ludwigsburger Künstlerkreis realisiert. Zum anderen dürfte es auch in Ludwigsburg locker gemalte Wandbilder auf grobem Rupfen gegeben haben, die sich dort jedoch nicht erhalten haben. Zu vermuten sind sie beispielsweise in einer der beiden Orangerien, für deren Ausmalung Colomba im Februar 1715 entlohnt wurde.[33]

Restaurierung durch den Kunstmaler Hermann Schöllhorn (1883–1977)

Die Wandgemälde wurden von dem in Heidenheim an der Brenz gebürtigen, in Königsbronn wohnenden Maler Hermann Schöllhorn angeblich in den Jahren 1932/1933 restauriert.[27] Schöllhorn, der außer als Künstler auch als Heimatforscher hervortrat, gilt als Wiederentdecker und Retter der malerischen Ausstattung des Audienzgemachs. Vor seiner Restaurierung war der damals Fürstenzimmer genannte Raum verwahrlost und diente als Abstellkammer.[30]Die im örtlichen Führer für die Restaurierung durch Schöllhorn angegebenen Jahre 1932/1933 sind für die Zusätze und Übermalungen der fingierten Tapisserien allerdings anzuzweifeln.

Die Zusätze und Übermalungen erinnern stilistisch an den Jugendstil. Da Schöllhorn als Jugendstilmaler gilt, ist seine Urheberschaft plausibel. Die Übermalungen müssen jedoch schon früher ausgeführt worden sein, da sie auf der im Band der Kunstdenkmäler 1913 publizierten Fotografie bereits zu sehen ist.[34] Die sitzende Frau im unteren Abschnitt des Zwischenfensterstücks „Sommer“, das am rechten Rand der Fotografie zu sehen ist, gehört zu den Übermalungen.

Die für die Restaurierung überlieferten Jahre 1932/1933 passen sehr gut zu den Glasgemälden im Stirnfenster und auch zur monumentalen Möblierung, die für die Fotoaufnahmen des Corpus der barocken Deckenmalerei kurzzeitig entfernt wurden. Sollten die Ergänzungen und Übermalungen in der Tat von dem 1883 geborenen Hermann Schöllhorn stammen, so sind sie vielleicht Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden. Allerdings ist zu bedenken, dass die Fotografie im Band der Kunstdenkmäler, auf der die Ergänzungen zu sehen sind, in der Tat einen Abstellraum zeigen. Zur genauen Datierung und dem Ablauf der Restaurierungen wären deshalb weitere Forschungen wünschenswert.

Fleischhauer empfand 1958 die gemalten Tapisserien als „völlig übermalt“.[31]Auch in einem vor Ort erhältlichen Informationsblatt werden Schöllhorns freie Rekonstruktionen und Übermalungen als erheblich eingestuft.[30] In den Übermalungen sei Schöllhorns künstlerische Prägung durch den späten Jugendstil deutlich zu erkennen. In der Tat gibt es im Vergleich zu den grafischen Vorlagen insbesondere in der unteren Zone genrehafte Hinzufügungen, die sicher nicht Colomba, sondern Schöllhorn erdacht hat. Auf sie wird jeweils hingewiesen.

Dass die Ergänzungen explizit die unteren Abschnitte der beiden Zwischenfensterstücke und der zwischen Ost- und Südfenster über Eck hängenden Tapisserie der Erde betreffen, könnte damit zusammenhängen, dass diese Abschnitte ursprünglich vielleicht gar nicht bemalt waren. Dort könnte es bauzeitlich feste Einbauten gegeben haben, beispielsweise ein Lambris oder fest installierte Tische.

Anordnung der gemalten Tapisserien

Wie es im Barock bei gewebten Tapisserien üblich war, wurde auch die fingierten, auf Rupfen gemalten Tapisserien über Eck gehängt. Die nachfolgende Beschreibung beginnt mit der teilweise vom Kamin verdeckten Tapisserie des Frühlings. Von dort werden die Stücke nach rechts fortlaufend besprochen, sodass die größte, für Feuer und Winter zugleich stehende Tapisserie an der Westwand den Schluss bildet.

Tapisserie Frühling

Charles Le Brun, der die Vorlagen für die Elemente- und Jahreszeittapisserien der Pariser Gobelinmanufaktur entwarf, illustrierte den Frühling durch Venus und Mars. Gemäß der zugehörigen Erklärung des französischen Hofhistoriografen André Félibien charakterisierte der Kriegsgott Mars das Frühjahr, weil zu dieser Zeit die Soldaten für die Kriegszüge zusammengezogen wurden. [35] Die Liebesgöttin Venus steht wegen des Neubeginns der Natur für das Frühjahr. Venus, die durch die beiden Tauben im Baum und den herbeifliegenden Amor eindeutig bestimmt ist, trägt auf der Tapisserie auch Züge der Flora. Sie zeigt wenig Dekolleté und trägt Blumen im Haar.

Auf der Vorlage, die Colomba dem Augsburger Nachstich entnahm, erscheint im Hintergrund der auf Wolken thronenden Gottheiten das Schloss Versailles. Am linken unteren Bildrand steht eine große Vase mit Blumen, der als Pendant am rechten Bildrand eine ähnlich große auf einem Postament stehende Henkelvase zugeordnet ist.

In der Umsetzung hat Colomba das Götterpaar übernommen, wobei Venus neben dem Ofenabzug gerade noch zu sehen ist. Wichtig für die Einschätzung, dass der Kamin nicht nachträglich Teile der zuvor gemalten Tapisserie verdeckte, sondern dass die fingierte Tapisserie um den Kamin herumentworfen wurde, ist die Vase, die links den Abschluss bildet. Sie steht in der Vorlage auf dem Boden. Da in Königsbronn der Boden am linken Bildrand vom Kamin verdeckt ist, hat Colomba sie deutlich höher zwischen Bordüre und Ofenabzug gesetzt.

Zu Füßen von Mars sitzt eine Frau mit einem Hund an der Leine. Sie dürfte von Schöllkopf stammen, da sie erstens innerhalb des Gemäldes keine Funktion hat und auch nicht auf der Vorlage von le Brun zu sehen ist. Zweitens der Gesichtsausdruck des Hundes zu lieblich und auch die Schleife mit Ring, an dem die Leine befestigt ist, zu niedlich, um barock zu sein. Auf der Vorlage befindet sich an Stelle der Frau eine Pflanze.

Tapisserie Wasser

Das Wasser vergegenwärtigte Le Brun durch Neptun und Thetis, die dem Betrachter frontal auf dem von Hippokampen gezogenen Meereswagen entgegenkommen. Links am Bildrand erschient der reich ornamentierte Bug eines Schiffes. Am Boden liegen Fische und Muscheln, die ganz ähnlich auf der grafischen Vorlage zu sehen sind. Rechts kämpft ein Mann mit einem Seeungeheuer während Triton in sein Muschelhorn bläst.

Zwischenfensterstück Sommer

In der französischen Vorlage repräsentierten den Sommer Apoll und Minerva. Der Sonnengott Apoll steht für Hitze und Licht. Minerva begleitet ihn als Beschützerin der Künste. [36] In Königsbronn ist das Thema insofern abgewandelt, als neben Minerva Ceres als Göttin der Erde mit einem Ährenbündel erscheint. Unter Minerva liegen Utensilien sowohl der Feldarbeit als auch der Schönen Künste.

Eindeutig von Schöllkopf hinzuerfunden wurde die am unteren Bildrand sitzende Frau mit Hühnern und einem Blumenkorb. Sie wirkt wie die Illustration zu einem Märchen. Aber auch Ceres mit ihrer modernen Frisur und der mondänen Bluse ist eine Zutat Schöllkopfs. Vermutlich übermalte er damit die Figur des Apoll von der Vorlage.

Zwischenfensterstück Herbst

Für den Herbst vereinte Le Brun den Weingott Bacchus mit der Jagdgöttin Diana. In Königsbronn, wo es ein schmales Zwischenfensterstück zu malen galt, sind die beiden Gottheiten nicht neben-, sondern übereinander angeordnet. Bacchus folgt in seiner seitlichen Sitzhaltung dem Vorbild. Diana wendet sich jedoch nicht stolz dem Betrachter, sondern freundlich von ihrer Wolke nach unten zu Bacchus.

Im Vordergrund liegen prächtige Weintrauben, Birnen, Äpfel und aufgeplatzte Granatäpfel. Hier könnte ebenfalls Schöllkopf gewirkt haben, zumal es auf der Vorlage keine aufgeplatzten Granatäpfel gibt. Die Bütte als Utensil der Weinlese ist auf der Vorlage allerdings genau mit den gleichen Details zu sehen wie auf der gemalten Tapisserie in Königsbronn.

Tapisserie Erde

Für die Erde entschied sich Le Brun für Kybele mit Mauerkrone und Ceres mit Ährenbündel. Sie sitzen beide zusammen im Wagen der Kybele, die von einem Löwen und einem Bären gezogen wird. Da der Wagen zur Ruhe gekommen ist, liegt der Löwe neben der Deichsel und schaut auf den Betrachter. Weiter im Hintergrund sitzt der Bär. Am linken Bildrand steht bei Le Brun angeschnitten ein Kamel oder auch Dromedar.

Colomba hat vor allem Kybele, Ceres, den Wagen, den Löwen und den Bären übernommen. Das Kamel oder auch Dromedar musste er aus Platzgründen weglassen. An seiner Stelle sitzt sprungbereit und auffallend präsent ein Eichhörnchen, das vermutlich von Schöllhorn stammt. Auch das unterhalb des Eichhörnchens liegende Reh scheint einer Märchenillustration entsprungen. Sicher von Schöllhorn hinzuerfunden sind am unteren Bildrand der Junge und das Mädchen mit dem zusammengerollten Hund. Auch das kauernde Reh rechts unten ist eine Zutat aus Schöllhorns Märchenwelt.

Tapisserie Luft

Für die Luft sitzen im französischen Vorbild Juno und Iris auf einer Wolke inmitten zahlreicher exotischer Vögel. Iris mit Flügeln hält den Schild, der in der Vorlage die Initialen des Königs trägt und als Leitmotiv alle Tapisserien eint.[37] Colomba hat von Le Brun die beiden Frauen übernommen und zusätzlich eine weitere Iris mit Schmetterlingsflügeln gemalt, die sich von links oben zu Juno herabbeugt. Iris ist die gemeinsame Tochter von Juno und Jupiter. In der Vorlage entspricht Colombas Iris ein kleiner Windgott mit Schmetterlingsflügeln. Hier könnte eine Fehlinterpretation Colombas vorliegen.

Die exotischen Vögel am unteren Bildrand, unter den sich auch Junos Pfau der und Jupiters Adler tummeln, hat Colomba getreu der Vorlage gemalt. Es sind hier also keine

Zutaten von Schöllkopf zu vermuten.

Tapisserie Feuer und Winter

Zwischen den beiden auf den Flur führenden Türen platzierte Colomba die fingierte Tapisserie des Feuers. In Anbetracht dessen, dass zur Vervollständigung der vier Jahreszeiten im Raum der Winter fehlte, konnte die Tapisserie des wärmenden Feuers auch für den Winter gelten und somit beide Zyklen, den der Jahreszeiten und den der Elemente abschließen.

Für das Feuer malte Le Brun Vulkan, den Gott der Schmiedekunst, der bei seinem Tun wohlwollend von Jupiter und Venus von einer Wolke herab betrachtet wird. Am rechten Bildrand stehen die Waffen, die er geschmiedet hat. Jupiter ist am Adler, Venus eindeutig an den Turteltauben, ihrer Schönheit und ihrem Sohn Amor mit Liebespfeil zu erkennen.

Auch bei dieser gemalten Tapisserie stimmt die untere Zone genau mit der Vorlage überein, sodass auch hier keine Zutaten von Schöllkopf zu vermuten sind.

Stubenappartement als Rückzugsort

Aufteilung und innere Ausgestaltung

Gegenüber dem Audienzgemach lag auf der anderen Seite des Flurs ein Stubenappartement, das sich aus einer 21 Schuh langen und 15 Schuh breiten Stube (5,50 x 3,9 Meter) und einer etwas schmäleren, 21 Schuh langen und 12 Schuh breiten Kammer (5,50 x 3,75 Meter) zusammensetzte. Es diente Herzog Eberhard Ludwig bei seinen Jagdaufenthalten in Königsbronn zur Nachtruhe und als Rückzugsort.

Im Juli 1713 befahl Herzog Eberhard Ludwig dem Klosterverwalter Johann Wilhelm Klein, dass „in dem Closter zu Königsbronn Ein Zimmer tapezirt, und darin Ein französisches Camin gerichtet, auch noch Eine stuben“ für ihn einzurichten sei. [38] Die Räume waren in ihrem wandfesten Dekor damals schon fertiggestellt. Die Kosten für Mobilien und vielleicht auch für den Kamin wurden von der Rentkammer getragen. Deshalb tauchen sie nicht in den Rechnungsbüchern der Klosterverwaltung auf. [39]

Die Stube besitzt als Eckraum ein Fenster nach Süden und eines nach Westen. Ihr Deckenstuck mit einem Vierpass in der Mitte ist etwas aufwendiger als der der Kammer, indem Ranken Akanthuskelchen entspringen, von denen aber auch Blumen ausgehen.

Die über der Tordurchfahrt gelegene Kammer hat nur ein Fenster nach Westen. Daneben befand sich in der Wand ein Abort, dessen Öffnung sich unter dem Putz noch abzeichnet. An der Decke nehmen Akanthusranken mit langen dünnen Stilen ihren Ausgang von Blumenkörben.

Programm und Synthese

Der Neubau der Klosterverwaltung in den Jahren 1712–1713 von Johann Ulrich Heim diente im ersten Obergeschoss dazu, Räume für Herzog Eberhard Ludwig bereit zu stellen, wenn dieser bevorzugt im Januar nach Königsbronn zur Entenpirsch kam. Neben einer sehr großen Tafelstube mit Küche und Speisekammer gab es ein Stube und Kammer umfassendes Stubenappartement, in dem der Herzog die Nächte verbringen konnte. Der am meisten repräsentative Raum war das Audienzgemach, dessen Wände von Luca Antonio Colomba mit gemalten Tapisserien nach der Vorlage der französisch-königlichen „Tapisseries du roy“ spaliert wurden.

Das Thema der vier Jahreszeiten und der vier Elemente passte gut zu einer Jagdabsteige. Noch enger auf die Funktion des Raumes und des Ortes bezogen waren die Deckengemälde. Sie zeigen in der Mitte den nahegelegenen Itzelberger See mit den Schießgalerien der höfischen Jagdgesellschaft sowie vier möglicherweise dort gesichtete Wildenten.

Bibliographie

  • Félibien/Kraus, Tapisseries, 1690 = André Félibien/ Johann Ulrich Kraus, Tapisseries Du Roy, Ou Sont Representez Les Quatre Elemens Et Les Quatre Saisons Avec Les Devises Qui Les Accompagnent & Leur Explication. Königliche Französische Tapezereyen, Oder überauß schöne Sinn-Bilder/ in welchen Die Vier Element/ samt den Vier Jahr-Zeiten/ Neben den Dencksprüchen und ihren Außlegungen/ vorgestellet werden, Augsburg 1690.
  • Fleischhauer, Barock, 1958 = Werner Fleischhauer, Barock im Herzogtum Württemberg, Stuttgart 1958.
  • Grube, Amtshäuser, 1981 = Walter Grube, Barocke Amtshäuser in Baden-Württemberg. Zur Geschichte südwestdeutscher Ämterverwaltung, hg. vom Landkreistag Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, hier S. 70–71.
  • KDM Heidenheim, 1913 = Eugen Gradmann (Hg.) / Eduard Paulus (Bearb.), Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg: Jagstkreis, Oberamt Heidenheim, Esslingen 1913, hier Königsbronn S. 199–217.
  • Oberamtsbeschreibung Heidenheim, 1844 = Beschreibung des Oberamts Heidenheim, Stuttgart/Tübingen 1844.
  • Seeger, Ludwigsburg, 2020 = Ulrike Seeger, Schloss Ludwigsburg und die Formierung eines reichsfürstlichen Gestaltungsanspruchs, Köln 2020.
  • Seeger, Tapisseries, 2010 = Ulrike Seeger, Die „Tapisseries du roy“ des Verlags Johann Ulrich Kraus von 1687. Ein Beitrag zum französischen Nachstichwesen in Augsburg vor 1700, in: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst, 3. Folge, 61 (2010), S. 69–107.
  • Vomhoff, Königsbronn, 2016 = Erich Vomhoff, „Made in Königsbronn“. Verhüttung und Bearbeitung von Eisen im Brenztal, Königsbronn 2016.

Einzelnachweise

  1. Zur Geschichte des Klosters: Zisterzienserabtei Königsbronn - Detailseite - LEO-BW (Wolfgang Zimmermann).
  2. 2,0 2,1 2,2 Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart - Findbuch A 495 L: Klosteramt Königsbronn - Einführung(Dr. Walter Grube).
  3. Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart - Findbuch A 495 L: Klosteramt Königsbronn - Einführung(Dr. Walter Grube) sowie Grube, Amtshäuser, 1981, S. 70.
  4. HStAS A 303 Bd 7355 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1712–1713, fol. 276.
  5. HStAS A 303 Bd 7354 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1711–1712, fol. 325v.
  6. Eine gute Abbildung des Lageplans von 1778 bei Vomhoff, Königsbronn, 2016, S. 122.
  7. KDM, Heidenheim, 1913, S. 202.
  8. Vomhoff, Königsbronn, 2016, S. 122.
  9. HStAS A 303 Bd 7355 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1712–1713, fol. 289.
  10. KDM, Heidenheim, 1913, S. 211; Grube, Amtshäuser, 1981, S. 70.
  11. Die Recherche wurde 2014 durchgeführt.
  12. Zu Johann Ulrich Heim mit Verweis auf die ältere Literatur: Seeger, Ludwigsburg, 2020, S. 46 mit Anm. 315.
  13. HStAS A 303 Bd 7354 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1711–1712, fol. 293v–309v.
  14. Die Autorin dankt Herrn Joachim Ziller für die Übermittlung aktueller Grundrisse.
  15. HStAS A 303 Bd 7354 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1711–1712, fol. 293v.
  16. HStAS A 303 Bd 7355 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1712–1713, fol. 287.
  17. HStAS A 303 Bd 7355 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1712–1713, fol. 327v.
  18. Oberamtsbeschreibung Heidenheim, 1844, S. 243. Online abrufbar: Beschreibung des Oberamts Heidenheim/Kapitel B 18 – Wikisource
  19. HStAS A 303 Bd 7355 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1712–1713, fol. 319v.
  20. 20,0 20,1 HStAS A 303 Bd 7354 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1711–1712, fol. 302.
  21. Pfeilsticker § 3418: Johann Wilhelm Klein, Verwalter in Königsbronn vom 23. Juni 1698 bis 1719.
  22. HStAS A 303 Bd 7354 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1711–1712, fol. 308v.
  23. HStAS A 303 Bd 7354 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1711–1712, fol. 308.
  24. HStAS A 303 Bd 7355 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1712–1713, fol. 292v–293.
  25. HStAS A 303 Bd 7355 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1712–1713, fol. 294.
  26. HStAS A 303 Bd 7354 (Klosterverwaltungsrechnungen Königsbronn) 1711–1712, fol. 309v. Dieses einstige Vorzimmer wurde später unterteilt, was an den unterschiedlichen Fußböden zu erkennen ist.
  27. 27,0 27,1 27,2 27,3 Torbogenmuseum Königsbronn. Ein Führer durch das Torbogenmuseum, August 2002, S. 11.
  28. leobild.php (2006×1372).
  29. Zu den Tapisseries du roy und ihrer Rezeption außerhalb Frankreichs ausführlich: Seeger, Tapisseries, 2010. Die nachfolgenden Textverweise (Félibien/Kraus, Tapisseries, 1690) beziehen sich auf das Digitalisat der Bayrischen Staatsbibliothek von 1690: urn:nbn:de:bvb:12-bsb11198804-5
  30. 30,0 30,1 30,2 Zusätzliches Textblatt „Die Tapeten im Fürstenzimmer des Torbogenmuseums“, erhältlich im Torbogenmuseum.
  31. 31,0 31,1 Fleischhauer, Barock, 1958, S. 171.
  32. Fleischhauer, Barock, 1958, S. 172.
  33. HStAS A 248 (Rentkammerakten), Bü 2222 (Protokoll Baudeputation 11. Februar 1715) und HStAS A 19a (Baukasse-Rechnungen) Bd. 1027, fol. 36.
  34. KDM, Heidenheim, 1913, Abb. 218 auf S. 209.
  35. Félibien/Kraus, Tapisseries, 1690, S. 78.
  36. Félibien/Kraus, Tapisseries, 1690, S. 95.
  37. Félibien/Kraus, Tapisseries, 1690, S. 25.
  38. HStA A 5 Bü 90 (Kabinett, Bauwesen auf dem Lande), 18. Juli 1713 uns 26. Juli 1713.
  39. Die gleiche Abmachung zur Finanzierung galt in Schloss Ludwigsburg, das aus einer Grangie des Zisterzienserklosters Bebenhausen hervorgegangen ist. Hierzu: Seeger, Ludwigsburg, 2020, S. 42.