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Im 18. Jh. im Bereich des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen tätige Maler

Aus Deckenmalerei-Lab


Dieser Text stammt aus: Bauer, Hermann/Rupprecht, Bernhard: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Band 10: Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Hirmer, München 2005, ISBN 978-3-7774-2365-4, S. 337–341 Original (Passwortgeschützt)
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IM 18. JH. IM BEREICH DES LANDKREISES NEUBURG-SCHROBENHAUSEN TÄTIGE MALE

ANWANDER, Malerfamilie in Schwaben und Franken Johann, Maler in Lauingen, * 7.2.1715 Rappen † 16.11.1770 Lauingen. Er kam 1739 als Malergeselle nach Lauingen, heiratete dort am 18. 1. 1740 die Kaufmannstochter Maria Franziska Seser und ließ sich als Bürger der Stadt nieder. In seiner Entwicklung geprägt von den Direktoren der Augsburger Akademie, Johann Georg Bergmüller und Matthäus Günther, entfaltete er eine umfangreiche künstlerische Tätigkeit im bayerisch-schwäbischen Raum, vor allem als Freskant. Die Fresken in Ammerfeld von 1737 (S. 19) sind die ersten Werke, die man von ihm kennt. Sein Hauptwerk ist das Deckenfresko im Goldenen Saal der ehemaligen Universität von Dillingen, 1762

Lit.: Merk, Anton, Johann Anwander (1715–1770). Ein schwäbischer Maler des Rokoko, (Diss.) München 1975. – Ders. Anwander, in: Saur 4, 1992, S. 477 f. (dort auch zu den übrigen Mitgliedern der Familie).


BALDAUF, Malerfamilie in Inchenhofen

Ignaz, Maler, getauft am 17.10.1715 in Inchenhofen, dort begraben am 7. 3. 1795. Ältester Sohn des Malers Josef Baldauf. Nach dessen frühem Tod 1726 führte die Mutter die Malerwerkstatt fort, dort könnte Ignaz mit seiner Lehre begonnen haben. Später wurde er in Augsburg weiter ausgebildet, sein Lehrer ist nicht bekannt. Am ehesten kommt Matthäus Günther (1705–1788) in Betracht, dessen Einfluß in der frühen Werken Baldaufs spürbar ist. Am 6.8. 1742 heiratete Ignaz in Marktoberdorf Maria Barbara Schmid, die ihm sieben Kinder gebar. Zwei seiner Söhne, Josef Ignaz (*1744) und Eugen (* 1755) wurden ebenfalls Maler. Um 1750 siedelte die Familie nach Inchenhofen über. Nach dem Tod seiner erster Frau am 23.4.1773 heiratete er im gleichen Jahr am 3.11 Maria Katharina Schwaiger aus Aichach. Seit 1754 kann Baldauf als Hofmaler des Fürstbischofs von Augsburg nachgewiesen werden, viele seiner Werke signierte er von nun an mit dem Zusatz »serenissimi Ep[iscopi] Augustani Aulicus Pictor«. Der Künstler war hauptsächlich in der Umgebung seines Heimatortes als Faß-, Altarbild- und Freskomaler tätig. Im Lkr. Neuburg-Schrobenhausen wurde er häufig mit Aufträgen bedacht, so in Langenmosen (S. 120), Maria Beinberg (S. 130), Sandizell (S. 257) und Schrobenhausen (S. 271).

Lit.: Biron von Kurland, Kristin, Ignaz Baldauf. Ein schwäbisch-bayerischer Maler des 18. Jahrhunderts, Diss. masch. München 1975, S. 5-7. - Altmann, Lothar, Zwei Inchenhofener Künstler: Friedrich Schwerdtfiehrer und Ignaz Baldauf, in: Inchenhofen. Wallfahrt, Zisterzienser und Markt, hrsg. von Wilhelm Liebhart, Sigmaringen 1992, S. 441-455, hier S. 444–448.


BAUMGARTNER, Johann Wolfgang, Maler und Zeichner in Augsburg

1709 Kufstein (?) † 7.9.1761 Augsburg. Baumgartner lernte zunächst bei seinem Vater das Schmiedehandwerk, dann in Salzburg die Hinterglasmalerei. 1733 konnte er sich in Augsburg als Glasmaler niederlassen, nachdem er am 26. 11. für sich und seine Ehefrau Anna Katharina Mayr um die Erlaubnis zum Aufenthalt nachgesucht hatte. Er war auch als Zeichner für Augsburger Verleger und Stecher tätig, darunter die Gebrüder Klauber, und besuchte die Kunstakademie unter der Leitung von Johann Georg Bergmüller. Mit der Aufnahme in die Malerzunft am 16.8.1746 erhielt er das Recht zur Ausübung der Öl- und Freskomalerei. Die frühesten nachweisbaren Gemälde - Fresken in der Pfarrkirche in Gersthofen bei Augsburg (verloren) – stammen erst aus dem Jahr 1754. Sein größter und bedeutendster Auftrag war die Ausmalung der Pfarr- und Wallfahrtskirche Bergen 1756-58, mit der er sich hohe Anerkennung erwarb (s. S. 45).

Lit.: Geißler-Petermann, Anette, Johann Wolfgang Baumgartner, in: Saur Bd 7, 1993, S. 614–616.


BERNHARDT (Bernhard), Malerfamilie in Eggenthal bei Kaufbeuren

Franz Xaver, Maler, * 1726 † 1780 Eggenthal. Er gilt als Schüler von Franz Anton und Johann Jakob Zeiller in Reutte in Tirol und war im Allgäu und in Oberbayern hauptsächlich als Freskant tätig. Die Ausmalung von Haselbach (S. 99) ist ein Spätwerk des Künstlers.

Lit.: Bernhardt, Malerfamilie, in: Saur 9, 1994, S. 592 f. (Jürgen Tiede) (dort auch zu den übrigen Mitgliedern der Familie)


FRANZ, Johann Michael, fürstbischöflicher Hofmaler in Eichstätt

  • 1715 Dirlewang bei Mindelheim †1793 Eichstätt. Franz, wohl ein Schüler von Johann Georg Bergmüller, war seit 1739 im Hochstift Eichstätt tätig und wurde dort 1751 Hofmaler. Er gilt als der bedeutendste Maler des Eichstätter Rokoko. Von ihm stammen Deckengemälde im Spiegelsaal und in Treppenhaus der Residenz in Eichstätt (1768) sowie in der Sommerresidenz der Fürstbischöfe in Schloß Hirschberg bei Beilngries (1764). Sein Fresko in der Kirche von Unterhausen von 1775 (S. 308) hat sich nicht erhalten.


HAGEN (Haagen), Franz, Hofmaler in Reichstadt/Böhmen und in Neuburg

Sein Geburtsdatum und seine Herkunft sind unbekannt †13.2.1734 in Neuburg. Die Nachricht, daß ein Franciscus Hagen am 26. August 1686 als Meister in die Delfter Lukasgilde aufgenommen wurde, kann nicht mit Sicherheit auf ihn bezogen werden. 1691 heiratete er in Neuburg Maria Ursula, die Tochter des pfalz-neuburgischen Hofmalers Johann Christoph Schalck. Anschließend ist er von 1693 bis 1702 in Reichstadt in Böhmen nachweisbar als Kammerdiener und Hofmaler von Philipp Wilhelm August von Pfalz-Neuburg (1668–93), einem Sohn von Kurfürst Philipp Wilhelm, der durch Heirat die Herrschaft Reichstadt erworben hatte. 1704 wird Hagen am Hof in Düsseldorf mit einem Jahresgehalt von


HAGEN, Franz, Hofmaler in Neuburg

120 fl. erwähnt, 1706 finden wir ihn dann in Neuburg als Hofmaler, Hofbaumeister und seit 1712 als Burgvogt (Schlossverwalter) während der Regierungszeit der Kurfürsten Johann Wilhelm und Carl III. Philipp, die jedoch in Düsseldorf bzw. Heidelberg und Mannheim residierten.

Der Schwerpunkt von Hagens vielseitigem Schaffen liegt beim Altarbild, er ist aber auch als Porträtmaler in Erscheinung getreten (Bildnis des Künstlers mit seiner Familie; BNM München, Inv. Nr. R 7550; als Leihgabe im Schloßmuseum Neuburg). Die Decken- und Wandbilder im Kongregationssaal des ehem. Jesuitengymnasiums in Neuburg (1716/17) sind ihm zuzuschreiben (s. S. 192); zu erwähnen ist auch seine Entwurfstätigkeit für Druckgraphik und für die kostbaren Antependien, die von den Neuburger Ursulinen für ihre Kirche gestickt wurden.

Lit.: Franz Haagen, in: Thieme-Becker 15, 1922, S. 462 (F. H.) - Seitz, Reinhard H., Das Familienbild des pfalz-neuburgischen Hofmalers Franz Hagen, in: Mitteilungen für die Archivpflege in Bayern, Sonderheft 9, Bewahren und Umgestalten, Walter Jaroschka zum 60. Geburtstag, München 1992, S. 332–341. - Paula, Georg, Marginalien zum Leben und Werk des Neuburger Hofmalers Franz Haagen, in: Ars Bavarica 69/70, 1993, S. 27–36.


HARTMANN, Joseph, Maler in Augsburg

Er wurde getauft am 17.3.1721 in Tiengen, Kr. Waldshut † 1788 in Augsburg und dort am 20.7. bei St. Ulrich und Afra begraben. Er war ein Sohn des Schmiedemeisters und angesehenen Ratsherrn Johannes Hartmann und dessen zweiter Ehefrau Agnes. Von seiner Ausbildung ist nichts bekannt. Am 11.9.1741 heiratete er als Zwanzigjähriger Maria Johanna Fries († 1773) und erhielt damit das Meisterrecht in Augsburg. 1763 wurde er Vorgeher der Augsburger Malerzunft. Hartmann gehört der Augsburger Malerschule an und ist vor allem von Johann Georg Bergmüller beeinflusst. Im Lkr. Neuburg-Schrobenhausen schuf er Fresken in Dezenacker (1749), Straß (1761) und Längloh (1762).

Lit.: Parisi, Jeanette, Studien zum Leben und Werk des Augsburger Barockmalers Joseph Hartmann mit einem Katalog seiner Fresken (ungedr. Magisterarbeit), München 1994.


LEITKRATH (Leikrath, Leukrath, Leidtgradt), Joseph, Maler in Donauwörth

  • 1739 Eggental, Lkr. Kaufbeuren †1811 Donauwörth. Leitkrath war seit 1765 Bürger und Maler in Donauwörth. Sein Leben ist kaum erforscht. Er war als Freskant und Maler von Altarbildern vor allem im bayerischen Schwaben tätig. Im Lkr. Neuburg-Schrobenhausen finden sich folgende Werke von ihm: die Deckenfresken in Unterhausen (S. 308) und in der Wallfahrtskirche Antoniberg (S. 34), das Hochaltarbild mit der Darstellung des hl. Michael, 1781, in Bertoldsheim und ein Seitenaltarbild mit der Darstellung der Immaculata, um 1780/85, in Trugenhofen.

Lit.: Grohsmann, Lore, Geschichte der Stadt Donauwörth, Bd 2: 1618 bis zur Gegenwart, Donauwörth 1978, S. 362 (Lebensdaten Leitkraths).

POSNER (Bosner), Johann Jakob, Hofmaler in Neuburg Geburtsdatum unbekannt † 7.11.1718 Neuburg; nachweisbar 1677/1718. Im Jahr 1677 war Posner für St. Andreas in Neuburg, eine kleine Filialkirche von St. Peter, tätig und malte dort u.a. das Altarblatt (BHStA, PNA, NA 1989, Nr. 3746 a, s. auch Neuhofer). 1678 zeichnete er die Darstellungen von Wien und Neuburg in der Glückwunschadresse zur Hochzeit von Pfalzgraf Johann Wilhelm mit Maria Anna Josepha von Österreich, gestochen von Leonhard Heckmauer in Augsburg. Zwischen 1682 und 1690 war er zusammen mit Johann Christoph Schalck d. Ä. für die Pfarrkirche in Pollenfeld, Lkr. Eichstätt, tätig und malte dort ein Altarbild mit einer Darstellung des hl. Joseph (nicht mehr nachweisbar). 1694 wird Posner zusammen mit Schalck in Höchstädt genannt (s. S. 340); zum Jahresbeginn 1701 erhielt der »Kammerdiener und Mahler Johann Jacob Posner« durch die verwitwete Kurfürstin Elisabeth Amalie 6 fl. Verehrung (BHStA, Depot Heimatverein Neuburg, Nr. 40). 1709 entwarf er einen Teil der Stiche in der Lobschrift zum Ableben der genannten Kurfürstin, herausgegeben von deren Beichtvater Nicolaus Staudacher SJ, den anderen Teil zeichnete Franz Hagen. In seinem Testament vom 4.5.1714 (BHStA, Graßegger-Sammlung Nr. 15460; seit 1994 nicht auffindbar; s. auch Neuhofer) wird Posner als Hofmaler und Kammerdiener der verstorbenen Kurfürstin bezeichnet. Gemälde von Posner sind nicht mehr nachweisbar

Lit.: Neuhofer, Theodor, Beiträge zur Kunstgeschichte des Landkreises Eichstätt, in: Sammelbl. d. Hist. Vereins Eichstätt 61, 1965/66, S. 9–92, hier S. 29.

PRAUNECK (Praunegg, Braunegg, Braunecker, Braunöcker), Malerfamilie in Neuburg und Rennertshofen Johann Franz, Lebensdaten unbekannt, genannt in den Pfarrmatrikeln von St. Peter in Neuburg zwischen 1686 und 1698 anläßlich der Taufen seiner Kinder, dort als Maler und mit den Namen Braunecker, Braunöcker oder Braunegg bezeichnet (ABA, Pfarrmatrikel von St. Peter in Neuburg). Pate bei seinem Sohn Carl Conrad und weiteren Kindern war der Kammerfurier Carolus Portonelli, vertreten durch den Kammerdiener Johann Georg Gleitner. Dem ist zu entnehmen, dass Johann Franz Braunecker Beziehungen zum Hof in Neuburg hatte, obwohl er nicht als Hofmaler bezeichnet wird. Werke von ihm sind nicht bekannt.

Carl Conrad * 15.8.1686 Neuburg † 31.10.1742 Rennertshofen. Maler, ältester (?) Sohn von Johann Franz, am Tag seiner Geburt in St. Peter in Neuburg getauft (ABA, Pfarrmatrikel von St. Peter, Neuburg). Anläßlich seines Todes wird er bezeichnet als Brauereiaufseher, Ratsschreiber, Maler und Schulmeister in Rennertshofen (rei praxatoriae inspector, senatus actuarius, pictor et ludimagister; Markmiller/Horn 1965, S. 14., nach ABA, Matrikelbuch von Rennertshofen, 1739–1810, Verstorbene, S. 15).

Carl Conrad ist zum ersten Mal 1717 nachweisbar, als er zusammen mit seinem Gesellen für St. Peter in Neuburg an einer Triumphpforte zum Einzug des Kurfürsten Carl Philipp malte und außerdem Arbeiten zum Jubiläum der Kirche ausführte. Er nannte sich hier »Caroluß Conraduß Prauneckl Mahler« (BHStA, Graßegger-Sammlung Nr. 15020. St. Peter, Baufälligkeiten an Kirche und Turm 1598–1772). 1734 malte »Carl Prauneckh Marktschreiber und Mahler zue Rennertshofen« die Deckenbilder im Langhaus der Pfarrkirche in Mauern (S. 142). Weitere Werke von Carl Conrad sind die Deckenbilder in der Pfarrkirche St. Ulrich in Gundelsheim bei Treuchtlingen mit der Schlacht auf dem Lechfeld, umgeben von Ulrichsdarstellungen, bezeichnet carl Prauneck / Pinxit 1736., sowie eine Kreuzaufrichtung, umgeben von vier weiteren Passionsszenen in der 1741 erbauten Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes in Gansheim bei Rennertshofen (vgl. zu diesen Horn, 1951, S. 250 u. 270). In Gansheim dürften auch die Bilder an der Predella des Altars mit Darstellungen der Armen Seelen im Fegefeuer von ihm gemalt sein. Vom 16.4. 1737 datiert der Vertrag über die Ausmalung der Pfarrkirche in seinem Heimatort Rennertshofen (s. S. 244). Außer der Freskierung stammen dort von ihm die Gemälde der Seitenaltäre, zuzuweisen sind ihm die Fahne der Rosenkranzbruderschaft mit dem hl. Dominikus auf der einen und der hl. Katharina von Siena auf der andern Seite und an der Hochschiffswand ein Gemälde mit der hl. Walburga, die einem Sterbenden erscheint. Das Altarblatt mit den Vierzehn Nothelfern ist dagegen nicht von ihm (wie Horn/ Meyer angeben). 1738 malte er das Fresko in der Friedhofskapelle in Rennertshofen (S. 254), zuzuschreiben sind ihm die Fresken an der Emporenbrüstung der Kirche in Bertoldsheim (S. 74) und im Festsaal im Nordturm des Neuburger Schlosses (S. 220).

Carl * 1.3.1711 Monheim † 18.9.1750 Rennertshofen, Maler Sohn von Carl Conrad, starb bereits 39jährig an der Schwindsucht (Markmiller/Horn ebd. und ABA, Matrikelbuch op. cit.). Am 6.12.1739 traten »Carolus Brauneck Pictor«gemeint ist wohl der Sohn Carl Conrads - und seine Frau Maria Anna in Rennertshofen als Paten bei Leonhard Edlmann auf (ABA, Matrikelbuch von Rennertshofen, Taufen). Bisher sind in der Literatur Carl Conrad und Carl Prauneck nicht klar getrennt worden. Ein sicheres Werk von Carl ist ein signiertes und 1749 datiertes, d.h. nach dem Tod von Carl Conrad entstandenes Altarbild mit den hll. Antonius, Katharina und Barbara in der Spitalkirche Hl. Geist in Ingolstadt, das sich vor allem durch die bräunliche, tonige Farbigkeit von den Werken des Vaters unterscheidet.

Lit.: Horn, Adam, Die Kunstdenkmäler des Landkreises Donauwörth, München 1951, S. 250 u. 270. – Horn/Meyer S. 643. - Markmiller, W. und Adam Horn, Die Pfarrkirche und die Friedhofskapelle in Rennertshofen bei Neuburg a.d. Donau (Kirchenführer), Rennertshofen 1965.


PRIECZ, (Pricz, Priez, Briez, »Berrich«), Wenzeslaus Franziskus Leopold, Hofmaler in München

Lebensdaten unbekannt, * in Prag † um 1749 (?) in Augsburg (?). Am 7.7.1733 heiratete der »kunstreiche Herr Wenceslaus Franciscus Leopoldus Priez Churfürstl. HofMahler« in der Frauenkirche in München Maria Magdalena Catharina Pockhin, Tochter des Hofgerichtsadvokaten Johann Joseph Pockh und seiner verstorbenen Ehefrau Anna Barbara. Die bereits verstorbenen Eltern des Malers waren Ignaz Priecz, Hausmeister des Grafen Starhemberg in Prag, und dessen Ehefrau Ursula Catharina (AEM, Pfarrmatrikel U.L. Frau, MM 37.

Eheschließungen 1731–1735, F 5, S.139). Am 18.10.1734 wurde ein am selben Tag geborener Sohn des Paares auf die Namen »Anton Joannes Nepomucenus Lucas« in der Frauenkirche getauft (ebd. MM 11, Taufen 1724–1735, F 9, S. 268). Priecz erhielt 1736 den Auftrag für die Ausmalung der Kirche in Sandizell (s. S. 257), vor 1745 war er in der Pfarrkirche St. Michael in Mering bei Augsburg tätig, die 1739/40 neu errichtet worden war. Bauherr war Kurfürst Karl Albrecht von Bayern (1726–1745), seit 1742 Kaiser Karl VII. Das Wappen über dem Hochaltarbild bezieht sich bereits auf dessen neue Würde. Priecz malte das Bild des rechten Seitenaltars mit der Rosenkranzspende an die hll. Katharina und Dominikus. Es ist signiert »Wenc.Franz.Leop.Priecz Bohemensis Pragensis inv. et pingebat«. Die Altarblätter des Hochaltars und des linken Seitenaltars werden ihm mit Vorbehalt zugeschrieben (Kirchenführer Pfarrkirche Sankt Michael, Mering 1996).

Der Künstler ist wohl identisch mit einem böhmischen Maler namens Wenceslaus Berrich, Schwiegersohn eines Rechtsbeistandes (causarum Patroni) Buschius, über den Andreas Felix von Oefele berichtet: »Berrich, Wenceslaus: Böhme, Schüler des Beuchius, nicht glücklos in der Kunst. Beuchius nutzte dessen Arbeit im Zeitraum von vier Jahren für das Malen von Figuren. Danach, wie es zu geschehen pflegt, ging er (= Berrich) in Ungnade fort. Später, als beide Seiten es bereut hatten haben Lehrer und Schüler die Trennung nicht wiedergutgemacht. Wenceslaus nahm zur Frau die Tochter des Rechtsbeistandes Buschius, ging nach Augsburg und oblag der Kunst. Ir ärmlichen Verhälnissen lebend, starb er dort vor annäherne acht Jahren und hinterließ seine Witwe. Ich schreibe dieses am 6. April 1757 nach der mündlichen Auskunft eines gewisser Münchner Greises« (BSB, Oefeleana 14, »Bibliotheca Pictoriae, Statuariae et Chalcographicae Artis«, Abtlg. »Oefeliana Pictoria Fortuita MDCCLVII«, S. 159; »Zufällige Nachrichten zu den Malern«; Übersetzung aus dem Lateinischen).

Die Nachricht, dass Priecz Schüler des Malers Beuchius gewesen sein soll und für diesen Figuren malte, bezieht sich auf den Münchner Landschaftsmaler Franz Joachim Beich (1665–1748). Für seine zahlreichen Aufträge zog Beich für die Ausführung der Staffagefiguren Mitarbeiter heran, zu denen auch Priecz gehört haben könnte. Namentlich ist jedoch nur ein Mitarbeiter bekannt (Bürklin, Heidi, Franz Joachim Beich [1665–1748] = Miscellanea Bavarica Monacensia, H. 39, München 1971, S. 15).

Priecz hat auch Vorlagen für Augsburger Stecher geliefert. In Augsburg selbst ist ein Maler mit Namen Priecz, Briez oder so ähnlich weder in den Sterbematrikeln des infrage kommenden Zeitraums (ABA) noch in den Malerakten der dreißiger bis fünfziger Jahre des 18. Jahrhunderts (Stadtarchiv Augsburg) nachweisbar. So bleibt die Frage nach dem Verlauf der letzten Lebensjahre von Priecz offen.


PUCHNER (Puechner, Buchner), Melchior, Maler in Ingolstadt

  • 6.1.1695 Schongau †9.12.1758 Ingolstadt. Puchner ist seit 1721 in Ingolstadt nachweisbar, wo er am 9.12. in die Universitätsmatrikel als akademischer Maler aufgenommen wurde 1722 heiratete er die Hofzimmermeisterstochter Maria Barbara Vogel aus Neuburg, die ihm sieben Kinder gebar. Der



Maler, der ein großes Oeuvre hinterließ, arbeitete hauptsächlich im Raum Ingolstadt, Pfaffenhofen, Weißenburg, Hilpoltstein und Neumarkt. Sein Hauptwerk sind die Fresken der Propsteikirche von Fischbachau mit einem Martinszyklus im Mittelschiff (CBD Bd 2, S. 472). Die Fresken in der Provinzialbibliothek in Neuburg werden ihm von uns zugeschrieben (s. S. 208).

Lit.: Kuhn, Hanns, Die Alt-Ingolstädter Maler, in: Sammelblatt des Historischen Vereins Ingolstadt 57, 1939, S. 85-141 hier S. 104-107. - Hofmann, Siegfried, Zum Werk Ingolstädter Freskenmaler des 18. Jahrhunderts, in: ebd. 82, 1973, S. 156–184, hier S. 156–175.

RIGL (Riegel, Riegl), Vitus Felix, Maler in Dillingen und Augsburg.

  • 1717 Augsburg † 1798 Augsburg. Am 14.11.1743 heiratet Rigl in Dillingen die Witwe des Malers Matthias Wolcker und übernahm dessen Werkstatt. Nach dem Tod seiner Frau 1766 verließ er die Stadt und wandte sich nach Augsburg, wo er 1762 die Malergerechtigkeit erwarb. Der Künstler ist seit etwa 1750 als Freskant und Ölmaler im nördlichen Schwaben nachweisbar; er stand unter dem Einfluß von Johann Georg und Matthias Wolcker und damit mittelbar von Bergmüller. Im Lkr. Neuburg-Schrobenhausen malte er die Fresken und das Hochaltarbild in der Kirche von Ortlfing.

Lit.: Thieme-Becker Bd 28, 1934, S. 354f. (Alfred Schröder).

SCHALCK (Schalk, Schalken), Malerfamilie in Neuburg Johann Christoph (I), Hofmaler. *Um 1645, nachweisbar 1670/1701. Er ist identisch mit den beiden in Thieme-Becker (Bd 29, 1935, S. 121) genannten Künstlern J.C. Schalck und Christoph Schalk. Die frühesten Nachrichten, die Rückschlüsse auf seine Person zulassen, sind die Taufe seines Sohnes Johann Christoph (s. u.) am 4.4. 1677 in Neuburg, wobei er als »Pictor aulicus« bezeichnet wird, und die Hochzeit seiner Tochter Maria Ursula mit dem Maler Franz Hagen 1691, ebenfalls in Neuburg. 1670 lieferte Schalck das Altarblatt für den Choraltar in der Pfarrkirche von Reichertshofen, Lkr. Pfaffenhofen a.d. Ilm, mit einer Darstellung Mariä Himmelfahrt (nicht mehr nachweisbar). Damals war er bereits »Hoffmahler in Neuburg« (Hofmann, Siegfried, Der Hochaltar von Reichertshofen, ein Werk Johann Michael Fischers?, in: Sammelblatt des Historischen Vereins Ingolstadt, 82, 1973, S. 195–200, hier S. 196). Schalck dürfte demnach um 1645 geboren sein. Am 16. 3. 1691 trat er in Neuburg als Pate auf bei einem Sohn des Trompeters Franz Franzen (ABA, Pfarrmatrikel vor St. Peter in Neuburg). 1693 ist die Neuburger Hofkammer dem Hofmaler Schalck für nicht genannte Arbeiten 1263 fl. 45 kr. schuldig (BHStA, PNA, NA 1989, Nr. 1624). 1694 bewarb sich der Künstler vergebens um den Auftrag für das Hochaltarblatt in der Pfarrkirche in Höchstädt an der Donau und intrigierte gemeinsam mit dem Hofmaler Johann Jakob Posner gegen die Beschäftigung des Augsburger Malers Johann Georg Knappich, der jedoch den Auftrag erhielt (Hurler, Joseph, Die Baugeschichte des Hochaltars in der Pfarrkirche zu Höchstädt, in: Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen 18/1905, S. 153-157, hier S. 155). Zwischen 1682 und 1690 war er zusammen mit Posner für die Pfarrkirche in Pollenfeld, Lkr. Eichstätt, tätig und malte dort ein Altarblatt mit einer Himmelfahrt Mariä (nicht mehr nachweisbar). 1697/98 bezahlte man Schalck eine Restsumme von 150 fl. für einen nicht näher bezeichneten Auftrag in der Pfarrkirche in Bertoldsheim, vielleicht für den 1695 errichteten Hochaltar (vgl. das auf S. 76 zitierte Inventar von Bertoldsheim, bearb. von Rott, S. 13). Schalck ist außerdem faßbar mit Entwürfen für Druckgraphik. Er zeichnete die Embleme für die 1701 in Augsburg publizierte »Symbolographia« des Jesuiten Jacobus Boschius. Die einzigen gesicherten Gemälde von ihm sind die Deckenbilder in der Neuburger Ursulinenkirche von 1701 (S. 182); die Fresken in St. Peter in Neuburg werden ihm von uns zugeschrieben (s. S. 156).

Johann Christoph (II), Hofmaler, Sohn von Johann Christoph (I), getauft am 4.4.1677 Neuburg † 11.2.1743 Neuburg. Bei seiner Heirat in Neuburg 1708 wurde er als »artificiosus« bezeichnet (Neuhofer). Am 19.9.1738 erhielt er 5 fl. für Farben, die er für den Anstrich des damals erhöhten Turms der Hl.-Geist-Kirche in Neuburg geliefert hatte (ABA, Pfarrarchiv Hl. Geist Neuburg, Nr. 315, Ausgaben der Bruderschaft v. 26. 5. 1738 bis 26. 5. 1739, fol. 10, Nr. 60). 1742 bat er um eine Schankgerechtigkeit für seinen Schwiegersohn Lorenz Brunner in Neuburg und verwies dabei auf die Meriten seines verstorbenen Vaters und auf dessen und seine eigene »vieljährige Dienerschaft« (BHStA, PNA, NA 1989, Nr. 3566).

Lit.: Neuhofer, Theodor, Beiträge zur Kunstgeschichte des Landkreises Eichstätt, in: Sammelbl. d. Hist. Vereins Eichstätt 61, 1965/66, S. 9–92, hier S. 29.

SCHUSTER (Schuester), Joseph Franz, Maler in Neuburg Lebensdaten unbekannt. Nachweisbar 1787/95. Am 9. 5. 1787 heiratete Franz Joseph Schuster, Maler von Kobel, in der Hl.-Geist-Kirche in Neuburg Walburga Bock aus Neuburg (ABA, Trauungsregister Neuburg, Hl. Geist, S. 108, Nr. 11). Nach der Kirchenrechnung war 1795 in Hollenbach Franz Schuster mit Malerarbeiten tätig (StA Augsburg, Malteser-Orden, Großballei Neuburg, Nr. 103: Hollenbach, Kirchenrechnung von 1795). Bei diesen Arbeiten handelt es sich u. a. wohl um das Chorfresko, das heute die verderbte Signatur trägt: TH Schucker pinxit (für J. F. Schuester?; s. S. 105). In der Pfarrkirche von Ensfeld/Markt Mörnsheim, Lkr. Eichstätt, befindet sich ein Seitenaltarbild mit einer Pietà, signiert: Joseph Franz Schuester pinxit 1791. Ein Joseph Schuster malte 1794 die Seitenaltarbilder für die Franziskanerkirche in Neuburg mit Darstellungen der Unbefleckten Empfängnis Mariens und des Erzengels Michael (NK 16, 1850, S. 67). In St. Mauritius in Bergheim (s. S. 61) ist am südlichen Seitenaltar der hl. Michael zwischen den hll. Franz und Mauritius von »Jos. Schuster« dargestellt, möglicherweise identisch mit dem Bild der Neuburger Franziskanerkirche, da die Altaraufbauten in Bergheim von dort stammen sollen (Horn/Meyer, S. 402). In der Kirche von Hütting (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen) malte er das Hochaltarbild und zwei Seitenaltarbilder (ebd. S. 514). Das Hochaltarbild in Sehensand mit der Steinigung des hl. Stephanus (s. S. 276) kann Schuster zugeschrieben werden. Es handelt sich um eine solide ausgeführte Malerei, im Stil bereits nazaränisch-gefühlvoll.

SEEL, Gabriel, Maler in Neuburg Lebensdaten unbekannt. Nachweisbar 1744/56. Am 7.12. 1744 lassen »Gabriel Seel, Mahler« und seine Frau Margaretha in St. Peter in Neuburg eine Tochter Anna Maria Josepha taufen. Taufpaten waren die Zieglerseheleute Joseph Buechard und seine Frau Anna Maria aus Ried bei Neuburg (Pfarrmatrikel von St. Peter, Bd. IV, Taufen, S. 74). Am 25. 3. 1748 wird die Tochter Magdalena im Friedhof bei Hl. Geist bestattet (ebd. Bd. IV, Sterbefälle S. 43). Die Eltern wohnten jedoch noch im Pfarrsprengel von St. Peter (frdl. Mitt. Reinhard H. Seitz, Neuburg). Zwischen 1748 und 1756 war Seel in der Pfarrkirche St. Gertrud in Dinkelshausen tätig. Im Rechnungsjahr 1748/49 wurde der Auftrag, das Hl. Grab neu zu malen, den »Maler von Burgheim«, weil er zu teuer war, entzogen und an Seel gegeben. 1752 erhielt Seel »für Außmahlung der ganzen Kirchen unnd Fassung der Kanzel...21 fl. 30 kr.« und »zu Vergoltung der Kanzel und der 5 Emblematum, der 12 Apostelkränzen für 6 Buech Metall...2 fl. 28 kr.«. Im gleichen Jahr gab man ihm für das Malen des noch erhaltenen Altarbilds mit der Darstellung der hl. Gertrud sowie für Darstellungen der hll. Ignatius und Franz Xaver und für die Fassung des Altars insgesamt einen Abschlag von 20 fl. (ABA, Pfarrarchiv Dinkelshausen, Kirchenrechnung 1748/49 und 1751/52, Nr.16 und 17.).

STEIDL, Melchior, Maler in München

  • 1657 Innsbruck † 7.8.1727 München. Er kam als Sohn von Christoph Steidl, Barbier und Kammerdiener des Erzherzogs Ferdinand Karl von Österreich, 1657 in Innsbruck zur Welt und wurde am 12. 11. getauft. Wie sein jüngerer Bruder Antor (1663–1734) lernte er das Malerhandwerk. Erst als Geselle ist Melchior Steidl faßbar, als er in München bei dem Hofmaler Johann Anton Gumpp (1654–1719) arbeitete, der wie er aus Innsbruck stammte. Steidl wurde 1687 Meister in München und ein Jahr später durch Heirat mit einer Enkelin des Hofmalers Kaspar Amort d. Ä. Bürger der Stadt. Er war hauptsächlich als Freskant in den oberösterreichischen Klöstern und Stiften sowie in Franken tätig und stand in der Tradition der italienischen Monumentalmalerei eines Pietro da Cortona. Die Fresken in Waidhofen (1719) gehören zu seinen spätesten Werken.

Lit.: Strasser, Josef, Melchior Steidl (1657-1727). Die Zeichnungen, Katalogbuch zur Ausstellung des Salzburger Barockmuseums 1999.

ZÄCHENBERGER (Zachenperger, Zechenperger), Johann Anton, Maler in Ingolstadt und München

  • Um 1690 Salzburg † 19.2.1773 München. Er war ein Sohn des Salzburger Dragoners Simon Zächenberger, der seit 1696 in Straßwalchen bei Salzburg als Kramer und Löffelmacher nachweisbar ist. Johann Anton wurde in Salzburg geboren, bevor die Familie nach Straßwalchen übersiedelte. Am 19.4. 1719 wurde der Künstler in Ingolstadt als Bürger aufgenommen. Der Bruder Wolfgang Zächenberger war als Stuckator ebenfalls in Ingolstadt ansässig. 1720 sind Johann Zächenbergers Fresken und Altarbilder in Burgheim (S. 77) entstanden sowie die Deckenbilder in Puch bei Pfaffenhofen. Bald darauf wandte sich der Maler nach München. Dort bewarb er sich am 27. 10 1724 um die Malergerechtigkeit des Daniel Horapöckh, die er am 5.3.1725 von der Zunft erhielt (CBD Bd 3/I, S. 93 f.). Bei dieser Gelegenheit gab er an, er habe in München bei Joseph Ruffini gelernt und sei im Römischen Reich, sowie in Salzburg, Trient und Wien auf Wanderschaft gewesen und habe bei bürgerlichen Malern gearbeitet. Mit Ruffini war Zächenberger freundschaftlich verbunden; dieser hob ihm zwei Kinder aus der Taufe und hinterließ ihm in seinem Testament vom 15.3.1731 eine Summe von 100 fl., die zur Lesung einer Messe bei seinem Tode bestimmt war, der 1749 eintrat (Liedke, Volker, Das Meisterbuch der Münchner Zunft der Maler, Bildhauer, Seidensticker und Glaser [1566-1825], in: Ars Bavarica 10, 1978, S. 21-53, hier S. 43 f.). 1741 wurde Zächenberger Stadtmaler von München, von 1729-35 und von 1742–49 gehörte er zu den Vierern der Zunft.

ZINK (Zinck, Zinckh) Malerfamilie in Eichstätt Matthias, Maler, * 13.2.1665 Donaumünster † 2.11.1738 Eichstätt. Über seine Ausbildung ist nichts bekannt. Er heiratete 1691 in Eichstätt, war dort ansässig und hauptsächlich in der Umgebung tätig. Sein Hauptwerk ist die Freskierung des großen Saals in der Benediktinerabtei Neresheim von 1719. In Neuburg war er 1725 in der Hl.-Geist-Kirche tätig.

Lit.: Weissenberger, Paulus, Die Malerfamilie Matthias und Johann Michael Zink. Ihre Lebensgeschichte und ihr Lebenswerk, in: Ellwanger Jahrbuch 22, 1967/68, S. 37-51.