Gnemern, Herrenhaus
Inventarnummer: cbdd10322
Lage: Auf OpenStreetMap anzeigen
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Das ehemalige Wasserschloss Gnemern ist Bestandteil einer Gruppe von Herrenhäusern, die ein Wassergraben umgibt. Zusammen mit seinen heute nur in Fragmenten erhaltenen, künstlerisch hochwertigen Balkendecken ist das Gutshaus ein repräsentatives Beispiel der Kulturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns.

Lage, Besitzer-, Bau- und Ausstattungsgeschichte
Lage
„Das Herrenhaus liegt auf einer Insel, die über zwei Zuwegungen erschlossen wird. Die Fläche vor dem Gutshaus ist mit Feldsteinen (Lesesteinen) gepflastert und war im 19. Jahrhundert von einer Balustrade mit Balustern umschlossen.“[1] Das Herrenhaus wird „an drei Seiten von der Beke umflossen und an der [südwestlichen Seite] durch einen künstlichen See begrenzt.“[1]
Besitzer-, Bau- und Ausstattungsgeschichte
„Der Ort Gnemern wird 1223 erstmalig urkundlich erwähnt, gegründet als slawische Siedlung durch Fürst Borwin. Lehnsherr und Verwalter der auf einem Hügel errichteten Wasserburg, eine Wehranlage zum Schutze des Landeshandelsweges zwischen Rostock und Wismar, war der Ritter Heinrich von Gnemare."[1]
Wohl schon im 13 Jahrhundert befand sich an der Stelle des heutigen Schlosses eine Wasserburg, deren Fundamente teilweise im heutigen Herrenhaus noch vorhanden sind. [2] "Ein Festes Haus ist im 14. Jahrhundert erstmals als Sitz der Familie von Preen urkundlich belegt. Im 16. Jahrhundert folgte die Familie von Fineke. [...] Auf die Finekes folgten die von Revelow, die von Vieregge, die von Oertzen und schließlich die von Raven. Im Dreißigjährigen Krieg erlitt das Gut starke Beschädigungen, ging in Konkurs und die Besitzer wechselten mehrfach.
Im Jahr 1661 gelangte das Gut an den Obristen Hans Wilhelm von Meerheimb aus Halle/Saale, der mit Eleonora von Oertzen aus dem Hause Roggow verheiratet war. Das heutige Wasserschloss wurde nach einem Brand im Jahr 1676 unter Einbeziehung des vormaligen Festen Hauses errichtet und 1682 vollendet. [...] Eine ungewöhnlich umfangreiche überlieferte Ausstattung zeichnet das Gutshaus in Gnemern aus. Dieses betrifft drei bemalte Balkendecken aus der Zeit um 1700 [...].
Das Herrenhaus befand sich bis 1945 in Besitz der Familie von Meerheimb und war Stammsitz der Familie. [...] Seit 1993 ist das Herrenhaus in Privatbesitz.“[1]
Der Auftraggeber: Hans Wilhelm von Meerheimb (1620–1688)
Den Auftrag, das durch einen Brand 1676 großteils zerstörte Herrenhaus neu aufzubauen und auszustatten, erteilte Hans Wilhelm von Meerheimb (1620–1688). Meerheimb, der in kriegerischen Diensten 1660 nach Mecklenburg kam und dort in zweiter Ehe Eleonore Dorothea von Oertzen (1639–1705) am 29. Mai 1660 heiratete, kaufte ein Jahr später das Gut Gnemern und machte es zu seinem Stammsitz. [2] Kurz danach wurde er unter dem Namen ,von Meerheimb‘ von Kaiser Leopold I. in den böhmischen Freiherrnstand erhoben. „Weitere Spuren der Anwesenheit und dem Wohlstand der Familie von Meerheimb können in der Kirche des Nachbarortes Berendshagen verfolgt werden, wo diese 1668 einen Altar stiftete und 1702 Erneuerungsarbeiten bezahlte.“[3]
Im April 1676 zerstörte ein Brand das Gebäude fast vollständig, der Wiederaufbau erfolgte In der Zeit des Wiederaufbaus zwischen 1676 und 1685 stand Meerheimb noch einmal in Militärdiensten, kehrte aber dann endgültig 1681 auf seine mecklenburgischen Güter zurück und konzentrierte sich darauf, das Herrenhaus in gesellschaftlich angemessener Form auszustatten, eine Aufgabe, die sich wohl über seinen Tod 1688 hinausgezogen haben dürfte.[4]
Das Bauwerk
„Seit dem Jahr 1792 geben die Akten der Ritterschaftlichen Brandversicherungsgesellschaft Auskunft über Lage und Art der zum Hof Gnemern gehörenden Bauten [...]. Folgende Gebäude sind z.B. 1792 notiert:“[5] Ein massiv gebautes, zweigeschossiges Wohnhaus, dazu ein Küchenhaus, ein Back und Brauhaus und ein Hühnerhaus. Weiterhin die Reit-, Schaf-, Ochsen- und Pferdeställe, ein Waschhaus, eine Scheune, ein sogenannten Holländerhaus mit dazugehörigem Stall, ein Zieglerhaus und die Ziegelei, eine Wassermühle und einen Stall für den Müller.[3]
Das Herrenhaus entstand auf dem Grundriss eines Rechtecks, das die Maße von 29m Länge und 14,20m Breite aufweist. Das Gebäude ist ein zweigeschossiger Putzbau, wobei das Erdgeschoss als Massivbau, das Obergeschoss als Fachwerkbau ausgeführt ist, die durch ein Gurtgesims voneinander getrennt sind. Das Bauwerk besitzt ein kronengedecktes Walmdach mit einer relativ weit überstehenden Traufe, deren Höhe 10,30m beträgt.
Die Dachform verleiht dem Gutshaus seine geschlossene Kompaktheit als einheitlichen Baukörper, ein gestalterischer Umstand, den die Eckquaderung noch zusätzlich betont.
Der Eingang an der südwestlichen Seite zeichnet sich durch eine vornehme Schlichtheit aus, denn das Portal wird von einer Ädikula umfasst, das aus Doppelpilastern mit Gebälk gebildet ist. Darüber leiten zwei Voluten zu einem Relieffeld mit dem Wappen der Familie von Meerheimb und einer Bauinschrift über, die als Entstehungszeit ebenfalls die Jahre zwischen 1676 und 1682 bennent.[6] Die Ädikula begleiten rechts und links zwei hohe Rundbogenfenster, die, zusammen gesehen, ein gestalterisch zurückgenommenes dreiteiliges Eingangsmotiv ergeben
Das Treppenhaus im EG: Vestibül
In dem knapp 12m (11,67m) tiefen und 9m breiten Vestibül befindet sich eine hölzerne Treppenanlage mit zwei seitlichen schmalen Raumkompartimenten. Der Treppeneinbau stammt aus der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts und zeigt Neo-Renaissanceformen.
Für den eintretenden Besucher bildet der Aufbau aus drei Arkaden ein imposantes Empfangsmotiv, mit dem der dreiläufige Treppenanstieg auffällig inszeniert wird.
In dem Vestibül befinden sich zwei bedeutende Ausstattungsstücke, die in der Zeit um 1690 entstanden sind und von denen eines sichtbar, das andere kaum sichtbar ist. Zu sehen sind zum einen drei quadratische Gemälde aus der Zeit von 1685, die an der Unterseite des mittleren Treppenlaufes angebracht sind und Auskunft über die Entstehungsgeschichte des Hauses geben.
Zum anderen ist das weniger sichtbare Ausstattungsstück eine eichene Balkendecke, die Malereien auf Bohlenbrettern aufweist, von denen Fragmente in den beiden Durchgangsräumen zu sehen sind. Die Restfläche der bemalten Balkendecke befindet sich unter der Deckenkonstruktion des heutigen Vestibüls, deren Rückseiten als Fußboden der Oberdiele (Rittersaal) im ersten Obergeschoss dienen.
Die Unterseite des mittlerer Treppenlaufes (insgesamt)
An der Unterseite des oberen Treppenlaufes sind drei bemalte Füllungsfelder übereinander angeordnet, die zweitverwendet hier eingebaut wurden. Es sind „drei quadratische Bildtafeln von knapp 1,2m Kantenlänge, aus jeweils zwei bis drei Eichenbrettern geleimt.“[7] Ihre Rahmung ist erneuert.
Die obere Tafel: Putti mit Inschrift ,Ehre Sey Gott‘
„Die obere (in der heutigen Anordnung) zeigt zwei fröhlich hüpfende, lebensgroße, geflügelte Putti in Hemdchen, die zwischen sich ein weißes Tuch halten, vor einem Landschaftsgrund. Am oberen Bildrand brechen Strahlen aus den Wolken, davor steht in kräftiger, schwarzer Schrift ,Ehre Sey Gott‘. Von den Mündern der Engel steigen Bänder in feiner roter Schrift dorthin auf damit den Worten ,Fried Sey in dem Haüs‘ und ,Hershe wohl diesem Hauß‘. Auf dem Tuch steht in großen Lettern ,Herr Gesegne / Dieses Hauß / und deine Kinder / drinnen.‘ “[8]
Die mittlere Tafel: Allianzwappen und Datierung
„Die mittlere Tafel zeigt eine geflügelte, mit Rosendiadem geschmückte Frau in rotem Kleid, weißem Unterkleid und goldenem Schultertuch, die vor sich eine große rechteckige Tafel hält und darauf weist. Auf der Tafel das Allianzwappen Meerheimb / Oertzen (heraldisch rechts / links gekontert) unter Helmen mit schwarzen / roten Straußenfedern, darüber die Initialen ,H.W.F.V.M. / E.D.V.O.‘, darunter ANNO / 1685‘ in feiner goldener Capitalis.“[8]
Die Initialen bedeuten aufgelöst: Hans Wilhelm Freiherr Von Meerheimb / Eleonore Dorothea Von Oertzen.
Die untere Tafel: Bauinschrift
„Die untere Tafel füllte ein großer Lorbeerkranz, den vier Hauptseiten mit je einem Rosenbukett, darin die [...] Narratio in 11 größeren und 3 kleineren Zeilen, in goldener Fraktur.“[8]
Die Inschrift lautet: „Nach dem 1676 den 28. April / die gesambte gebewde dieses Hoffes gne / mer in Fewer auffgegegangen hat im selbigen Jahr / den baw durch die gnade Gottes wieder angefangen / undt durch deßen Seegen Ao [8]682 alle gebewde / Glücklich vollendet Herr Hanß Wilhelm / Baron von Merheimb Ihr Königl. Maijet. / zu Dennemarck u. Norwegen Ritter und General Major Zu Roß ErbHerr auff Gnemer / Gischow, stinhauß v. Hageböck undt Fraw Eleonora / Dorothea geborene vo_ Örtzen aus dem Hauß Raggard. / Gott der zum baw seine gnade gegeben laß sie v: / dehren Kinder vnd Nach Komen in Segen / drin Leben.“[9]
Der Rittersaal im ersten Obergeschoss (Oberdiele)
Wenn man den sogenannten Rittersaal betritt, empfängt einen die Lichtfülle der vier südwestlichen Fenster, die den Raum erhellen. Rechts und links davon an der südöstlichen und nordwestlichen Wand führen Türen in die benachbarten Zimmer. An der nordöstlichen Wand erlauben zwei Türen den Zutritt in die beiden dahinter liegenden Zimmer. Weitere Türen an der südöstlichen und nordwestlichen Wand führen in zwei Nachbarräume. Von hier erschließen sich die symetrisch an den Rittersaal angrenzenden Raumfolgen, die ursprünglich wohl als Damen- und Herrenappartement gedacht gewesen sind. [10] Ob der Zugang auch schon ursprünglich durch den Rittersaal erfolgte oder sich einst im nördlich davon gelegenen Bereich befand, muss an dieser Stelle aufgrund diesbezüglich fehlender Bauforschungen offen gelassen werden.[11] In Schloss Steinort (polnisch Sztynort) in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren, dem Stammsitz derer von Lehndorff, findet sich eine vergleichbare bauliche Lösung.[12]
Dass diesem Saal in der gesamten Raumkonzeption des Herrenhauses einst eine besondere Funktion zukam, darauf verweist ganz allgemein die Anwesenheit der beiden ursprünglich offenen Kamine in der südöstlichen und nordwestlichen Wand. „Der Raum ist in seiner Kubatur von 1685 erhalten. [...] Das Treppenauge war 1685 einen guten Meter in Richtung Außenwand versetzt, dadurch entstand hinter dem Treppenauge eine Laufebene (Galerie), welche die hinteren Zimmer und Wirtschaftsräume verband. [...] Im Fußboden ist die Position des früheren Treppenauges ablesbar.“[13] Die Abmessungen des Raumes sind: Länge: 10,3m, Breite: 9,2m und Höhe: 4,2m.
Die Balkendecke
Die bemerkenswerte Holzdecke wird heute umgekehrt als Fußboden im Rittersaal genutzt und daher in ihrer Gänze nur in einer überlieferten Fotographie und in kleinen Teilen durch Fehlstellen an der Decke des Erdgeschosses einsehbar. Der Bereich des Treppenzugang wurde für diese Umnutzung ausgeschnitten und ist daher in diesem Bereich verloren.
Bemalung der Holzdecke imitiert eine so in ihrer Strukturierung tatsächlich real vorstellbare Balkendecke. Insgesamt teilen fünf lange Balken die gesamte Deckenfläche in sechs Längsbahnen. Die gemalten Balken täuschen in ihrer dreiteiligen, farblich differenzierten Linearform gleichzeitig die Ober- und die Seitenansicht dieses Tragelementes vor.
Malerisch abgesetzt davon sind die Bildfelder, auf deren hellen Hintergrund halbkreisförmige Akanthusranken im gleichmäßigen Rapport hintereinander aufgereiht sind. Ergänzt, aber vor allem belebt wird dieses Pflanzenmuster von Putten, welche den Akanthus als Sitz- und Schaukelfläche nutzen, um verschiedene Tätigkeiten vorzuführen.
Teilstück des südöstlichen Bildfeldes
An der Decke des südöstlichen Durchganges zum Wirtschaftstrakt im Erdgeschoss sind malerische Fragmente der Balkendecke mit Akanthusschlingen darauf sichtbar.
Teilstück der nordwestlichen Bildfeldes
An der Decke des nordwestlichen Durchganges zum Wirtschaftstrakt im EG sind malerische Fragmente der Balkendecke mit Akanthusschlingen und einem dirigierenden Putto darauf sichtbar.
Nördliche Ecke: Dirigierender Putto
Auf einer Akanthusschlaufe hat ein Putto Platz genommen, der mit einem Dirigentenstab seine Musiker als Kapellmeister leitet.
Nördliche Ecke: Geige fiedelnder Putto
Auf einer Akanthusschleife hockt mit leger überkreuzten Beinen ein Putto, der konzentriert auf einer Geige fiedelt.
Östliche Ecke: Servierplatte tragender Putto
Neben der Akanthusschlaufe herschreitend, nicht darauf sitzend wie viele seiner Artgenossen, hat der dargestellte Putto seinen großen Auftritt. Er hebt stolz eine Servierplatte hoch, auf der ein fertig gebratenes Geflügel liegt.
Östliche Ecke: Schmausender Putto
Mit übergeschlagenen Beinen sitzt ein Putto auf einer Akanthusranke und benützt seinen linken Oberschenkel als Tischablage für einen großen Topf, aus dem er genussvoll sein Essen löffelt.
Südliche Ecke: Putto als Einschenker
Ein auf einer Akanthusschlinge knieender Putto gießt aus einer bauchigen Flasche mit gekonntem Schwung Wein oder eine andere Flüssigkeit in einen Trinkpokal.
Südliche Ecke: Trinkender Putto
Auf einer Akanthusschleife sitzt ein Putto, der seinen Körper zurückbeugt und seine linke Hand in die Hüfte stemmt, um körperlich die Voraussetzung zu schaffen, einen großen Schluck aus einem Trinkglas zu nehmen.
Weitere nicht identifizierbare Putten
Das überlieferte Foto der Decke zeigt weitere Putten, deren Tätigkeit aufgrund der Aufnahmequalität leider nicht näher bestimmt werden kann. Die Bedeutung der Deckenmalerei lässt hoffen, dass eine zukünftige Nutzung eine spätere Bestimmung ermöglicht. Diesbezügliche Hinweise werden gerne entgegengenommen.
Zeitgleiches Vergleichsbeispiel
Nicht im Sinne einer formalen und/oder ikonographischen Vorlage soll hier das ehemalige Haus Grimm 31 in Hamburg erwähnt werden, sondern eher als kulturgeschichtlicher Beleg, dass, ganz generell, im norddeutschen Kunstraum in der Zeit um 1680–1700 die Bemalung von Balkendecken mit ornamentaler Rankenmalerei und figürlichen Anteilen ein vielerorts feststellbares Phänomen innerräumlicher Ausstattung war.[14]
Programm: Musizieren, Speisen und Trinken als Versinnbildlichung des Festmahles
Aufgrund der sechs bisher bestimmbaren Handlungen der in dem Akanthusmuster agierenden Putten, lässt sich vielleicht, mit allergrößter wissenschaftlichen Vorsicht, eine thematische Absicht oder gar inhaltliche Tendenz, vielleicht sogar konzeptionelle Programmierung erkennen.
Die Raumecken sind mit jeweils einem Puttenpaar einer vergnüglichen Tätigkeit gewidmet (Norden: Dirigent – Geiger, Osten: Servierer – Schmauser, Süden: Einschenker – Trinker, Westen: vermutlich ebenso Musiker oder Tänzer?). In diesen allgemein dargestellten Äußerungen von Essen, Trinken und Musikdarbietungen könnte in allegorisierter Weise auf die Versinnbildlichung eines Festmahles angespielt sein, in dem der Rittersaal als Speisesaal, als temporärer Ereignisraum für gesellschaftliche und gesellige Treffen dienen konnte und dessen Handlungen die Putten in einer überzeitlich-allegorischen Sphäre dauerhaft verbildlichten.
Blauer Salon im 1. OG
Der in seiner Kubatur von 1685 wiederhergestellte Raum ist 9,55m lang, 8,08m breit und 4,04m hoch. „Die Türöffnung [an der nordwestliche Seite] ist in ursprünglicher Position erhalten.“[15]
„Der Raum wird auf der Traufseite über eine Dreifenstergruppe und am Giebel über zwei einzelne Fenster belichtet. Mit der Ausrichtung der Fenster nach Südost und Südwest wirkt der Raum sehr hell. Die Bauweise der Fenster entspricht [denjenigen der Oberdiele (Rittersaal)] [...], das Karniesprofil ist kräftig rot gestrichen und die Laibungsfläche des Fachwerksrahmen blau.“[15]Innerhalb der Gruppe von Herrenhausneubauten des 16. und 17. Jahrhunderts „ist das Herrenhaus in Gnemern insbesondere mit den Befunden zu der ursprünglichen Fensterkonstruktion und Farbigkeit von Bedeutung.“[16]Diesen Fakt einer nachweisbaren derart frühen einheitlichen Raumgestaltung gilt es im Kontext der zeitgenössischen Entwicklung hin zu gesamtheitlichen Ausstattungskonzepten kulturhistorisch zu würdigen.
Das gestalterische Schmuckstück des Blauen Salons ist die bemalte Holzbalkendecke.
Historischer Befund und These zur Raumnutzung des blauen Salons
Noch für die Zeit vor dem ersten Umbau des oberen Saales zur Wohnung um 1740/60 stellte Holst bei seinen Bauuntersuchungen eine partielle Bespannung aus Leinwand fest, die an einen ockerfarbenen Anstrich grenzte und großflächig grau gestrichen war.[17]
Bezüglich der Raumnutzung stellt Holst eine interessante These auf, die sich direkt mit der Verwendung des ,blauen Saales‘ und der diesbezügliche Deckengestaltung verbindet:
„Daß es in einer Bauperiode nicht in allen Räumen zur Ausführung der geplanten Ausstattung kam, ist ein aus vielen Schlössern bekannter Befund. Meist erfolgte die Ausstattung dann später, in fortgeschritteneren Formen, seltener gar nicht. Die Frage nach dem Grund solcher Unterlassungen führt auf das Sozialgefüge der Schlossbewohner. Symmetrische Wohngeschosse wie hier, die zu beiden Seiten eines Vorplatzes mehrräumige Appartements enthielten, kam im späten 16 Jh. In den Mangatenhäusern des Nordens auf. Wir erklären und die Doppelung mit der annähernden Gleichberechtigung beider Partner in der herrschaftlichen Ehe, die als Vertreter ihrer jeweiligen adeligen Herkunftsfamilie beide Anspruch auf eigenes Empfangszeremoniell hatten. In manchen Ehen und Häusern scheint aber auf die separate Wohnungsführung der Ehefrau in der Praxis verzichtet worden zu sein – was hier durch das Allianzwappen in der Decke des rechten Saales unterstrichen wird. Daß die linke Wohnung der Ehefrau zugedacht war – in unserem Fall Eleonora Dorothea von Oertzen - , mag man auch in den beiden aufwendigen Wärmenischen [...] im vermutlichen Schlafzimmer dieser linken Wohnung erkennen. Bei grundsätzlicher Flächengleichheit beider Wohnungen (anders als bei den Häusern des 16. Jahrhunderts, in denen das Appartement des Ehemannes meist etwas größer war als dasjenige der Ehefrau, was zu asymmetrischen Fassaden führte) spricht aber auch das größere Schlafzimmer (zulasten des kleineren Flures) in der rechten Wohnung für eine gemeinsame Nutzung durch beide.“[10]
Bereits um 1740/60 halbierte man den Obergeschoßsaal durch eine Querwand aus Fachwerk und teilte den giebelseitig gelegenen Raum erneut mittig. „So entstand ein kleineres dreiräumiges Appartement mit ofengeheiztem größeren Entré[e] und zwei unbeheizten Kammern.“[18]
Die ornamentale blaue Balkendecke mit Monogrammen und Wappen
„Die Decke ist eine Holzbalkendecke mit eingeschobenen stumpf aneinander stoßenden Dielenbrettern und verkleideten Deckenbalken. Durch aufgesetzte Profilhölzer entstand eine Kassettierung mit Füllungsfeldern, in denen weiße Ranken auf blauem Grund gemalt sind.“[15]
Die Decke strukturieren insgesamt fünf Balken in Nordost-Südwest-Ausrichtung, die auf diese Weise sechs Längsbahnen generieren. Diese setzen sich jeweils aus sechs annähernd quadratischen Bildfeldern zusammen, die mit Profilrahmen voneinander getrennt sind. Jeder einzelne Bildeinheit beinhaltet die Darstellung einer sich über die Bildfläche sich ausbreitenden Akanthusranke, die von einer der vier Ecken ihren flächenfüllenden Ausgang nimmt. Eine gewisse systematisierte Anordnung ist anschaulich erkennbar, die allerdings nicht konsequent durchgehalten ist.
Die Untersichten der Deckenbalken bilden mit ihrer regelmäßig angeordneten Formation von übereinander gelegten Lorbeerblättern bewusst einen gestalterischen Kontrast zu der wild wuchernden Akanthuspflanze in den Bildfeldern.
Genau im bildlichen und damit auch im räumlichen Zentrum der Decke sind vier Bildfelder positioniert, welche die Initialen der ehemaligen Besitzer zeigen. Die beiden Wappen im Süden und Osten sind übermalt, die beiden dazugehörigen Monogramme im Norden und Westen heute noch sichtbar. Ursprünglich waren also vier Kreisformen zu sehen, die sich zu einer Quadratform zusammenschlossen.
Westliches Monogramm
Das westliche Monogramm befindet sich innerhalb eines runden Lorbeerkranzes. Die ineinander verschlungenen, symmetrisch angeordneten Buchstaben werden von einer Krone überfangen.
Die endgültige Auflösung des Buchstabenlabyrinths ist noch nicht geleistet. Holst liest „in dem heraldisch rechten Monogramm die Buchstaben A, C oder E, O, V [das ist das hier gezeigte Monogramm], in dem komplexeren linken N, C, B, F, V. Wider Erwarten tritt in beiden auf der Ebene der Primärzeichen kein M (für Meerheimb) auf, doch können die überlagernden Schwünge in beiden auch als M gelesen werden. Zusammen mit dem deutlich vom Bandelwerk beeinflussten Duktus, was eine Datierung vor 1700/10 eigentlich ausschließe, deuten die Initialen auf eine Entstehung der Malerei mindestens eine Generation nach Hans Wilhelm von Meerheimb.“[19] Hier soll darauf verwiesen werden, dass die Lesart von E, O, V für Eleonora (Dorothea) von Oertzen sprechen könne.
Nördliches Monogramm
Das nördliche Monogramm befindet sich innerhalb eines runden Lorbeerkranzes. Die ineinander verschlungenen, symmetrisch angeordneten Buchstaben werden von einer Krone überfangen.
Die endgültige Auflösung des Buchstabenlabyrinths ist noch nicht geleistet. Holst liest „in dem komplexeren linken N, C, B, F, V. Wider Erwarten tritt in beiden auf der Ebene der Primärzeichen kein M (für Meerheimb) auf, doch können die überlagernden Schwünge in beiden auch als M gelesen werden. Zusammen mit dem deutlich vom Bandelwerk beeinflussten Duktus, was eine Datierung vor 1700/10 eigentlich ausschließe, deuten die Initialen auf eine Entstehung der Malerei mindestens eine Generation nach Hans Wilhelm von Meerheimb.“[19]
Südliches Wappen (übermalt)
Der rudimentäre Bestand des Bildfeldes, der nur noch die Fragmente eines Lorbeerkranzes erkennen lässt, deutet auf eine vergleichbare Gestaltung wie bei den Monogrammfeldern hin. Es ist davon auszugehen, dass hier jeweils das Wappen des Namensträger des darunter befindlichen Monogramms verborgen liegt.
Die Wappen sind heute noch quadratisch mit weißer Farbe überzogen, deren Ursache Holst wie folgt begründet:
„Diese Wappen wurden bei der später daruntergezogenen Unterdecke in quadratischen Ausschnitten sichtbar belassen, und standen wohl auch noch sichtbar, als [...] die Decke insgesamt geweißt wurde. Nach dem Abbruch der Unterdecke vor wenigen Jahren verblieben die weiß gestrichenen Quadrate auf dem Wappen. Da noch keine Freilegung erfolgt ist, können die Schildfiguren noch nicht beschrieben werden.“[20]
Sollte das Wappen zu einem späteren Zeitpunkt freigelegt werden, werden Hinweise dankbar entgegengenommen.
Östliches Wappen (übermalt)
Der rudimentäre Bestand des Bildfeldes, der nur noch die Fragmente eines Lorbeerkranzes erkennen lässt, deutet auf eine vergleichbare Gestaltung wie bei den Monogrammfeldern hin.
Östlicher Raum im 1. OG
Der kleine, in der östlichen Ecke des Herrenhauses gelegene Raum ist in unserem Zusammenhang nur deshalb von Relevanz, weil hier einige bemalte Holzbretter, möglicherweise in einer Zweiverwendung dort angebracht, aufgefunden wurden. Damit ist dieser Raum als ursprünglicher Anbringungsort historisch nicht ausreichend gesichert. Zum Zeitpunkt der Begehung hatte man diese notdürftig aber gesichert auf die Deckenbalken des Rittersaales gelegt.
Reste der Balkendecke
Von den wenigen erhaltenen Dielenbrettern kann man auf die Existenz einer bemalten Balkendecke rückschließen, ohne jedoch eine genauere Kenntnis von Gesamtgestaltung und möglicher Ikonographie daraus abzuleiten. Aufgrund der zurückgenommenen malerischen Qualität kann von einem untergeordneten Raum für die Erstverwendung ausgegangen werden.
Restaurierungen
„An den Gutsbesitzer Freiherr von Meerheimb zu Gnemern“ erging am 28. April 1930 per Einschreiben eine Abschrift aus der Feder des Oberbaurat Lorenz, die erklärt, das Gebäude des Schlosses Gnemern und seine Umgebung falle als Baudenkmal seit dem 05. Dezember 1929 unter dem Schutz des § 2 des Denkmalschutzgesetzes.[21]
Während der Zeit des geteilten Deutschlands scheint das Schloss vorwiegend der Nichtbeachtung anheimgefallen zu sein. Im August 1978 kündigt der Oberkonservator Ende in mäßig interessiertem Tonfall an, bei Gelegenheit einen Ortsbesuch zu unternehmen, um sich „über den Umfang und die Qualität der Bauarbeiten zu informieren“[22], die im Rahmen des Ausbaus einer Gaststätte vorgenommen wurden. In einem Schreiben im Mai 1982 bestätigt Ende erneut die Absicht einer Ortbegehung „zu ggb. Zeit“.[23] Unter dem Oberkonservator Kiehne wird für den 08. Oktober 1986 dann tatsächlich ein Ortsbesuch anberaumt.[24]
Nach der Wende findet sich vom 30. Juli 1991 ein Schreiben aus der Feder des Freiherrn von Meerheimb an das Amt für Denkmalpflege, in dem er auf seine traditionelle Verbindung als Alteigentümer verweist und den Zustand des Schlosses als „bedrohlich, aber nicht hoffnungslos“[25] charakterisiert.
Am 14. Mai 1998 berichtet die Bützower Zeitung von einer Einrichtung eines Antik-Cafès im Wasserschloss Gnemern[26] Manfred Kohlschmidt, der das Schloss 1994 erwarb und das Denkmalamt gingen jedoch in den folgenden Jahren eine eher unheilvolle und konfliktreiche Allianz ein.[27] Ein Ausdruck einer Internetseite vom 01.03.2009 mit einem Artikel der ddp-Korrespondentin Anna Matthaei verweist auf die damalige Nutzung des Schlosses als SM-Studio.[28]
In den letzten Jahren [d.h. bis 2021] fand ein reger Austausch zwischen dem derzeitigen Eigentümer, Helmuth Freiherr von Maltzahn und dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern Landesdenkmalpflege Schwerin statt.
Die zahlreichen archivierten Unterlagen im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin zeigen ein intensives und unerbittliches Ringen um die Fassadengestaltung zwischen dem Eigentümer des Schlosses, Helmuth Freiherr von Maltzahn, der hierzu Gutachten z.B. von der Dipl. Restauratorin Bettina Strauß M.A.,[29] den auf Denkmalpflege spezialisierten Diplom-Architekten Daniel Macholz und Stephan Kummer[30] oder die historische Bauforschung von Dipl. Ing. Jens Christian Holst[31] zugrunde legt und dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege.
Maltzahn plädiert hier für eine Schwerpunktsetzung auf die historische Fassadengestaltung, das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern möchte hingegen das Erscheinungsbild des 19. Jhd. wiederhergestellt wissen.
Auffallend ist die fast verschwindend geringfügige Auseinandersetzung mit den erhaltenen barocken Holzdecken. Gerade im Hinblick auf die hochwertige Malerei der ehemaligen Holzdecke, die nun mit der Rückseite als Dielenboden im Rittersaal Verwendung findet, ist diese Entwicklung auch aus Sicht des dezimierten Bestandes an Deckenmalereien in Mecklenburg-Vorpommern mit Sorge zu betrachten.
Bibliographie
- Adamiak , Mecklenburg, 1975 — Adamiak, Josef: Schlösser und Gärten in Mecklenburg Leipzig 1975
- Balkow, Bützower Zeitung, 1998 — Balow, Alexander: „Die ersten Hürden sind gut gemeistert“. Wasser Gnemern hat jetzt auch Antik-Café, in: Bützower Zeitung, Donnerstag, 14. Mai 1998, S. 13.
- Dietrich/Kleinfeld/Niedergall, Gnemern, 2008 — Diedrich, Matthias / Kleinfeldt, Gunnar / Niedergall, Jörg: Diplomarbeit. Instandsetzung des Herrenhauses in Gnemern (Landkreis Güstrow), Diplomarbeit Hochschule Wismar 2008 (MS Skript)
- Dräger-Kneißl, Gnemern, 2021 — Dräger-Kneißl, Beatrix: Gnemern, Schloßstraße 3, Gutshaus, Schwerin 2021 (=Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern Landesdenkmalpflege Schwerin, Beschreibung und Denkmalwertbegründung)
- Holst, Gnemern, 2017 — Holst, Jens Christian: Gnemern. Gutachten, Stralsund 2017
- Ilberg/Schlenker, Gnemern, 1996 — Ilberg, Antje / Schlenker, Ralf: Baugeschichtsarbeit. Das Herrenhaus in Gnemern, TU Dresden 1996 (MS Skript)
- Laß, Hamburg, 2023 — Laß, Heiko: Hamburg, ehem. Haus Grimm 31, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2023, URL: www.deckenmalerei.eu/31d99147-0788-48b0-8656-ccfaf5cfb407
- Schlie, Mecklenburg, Bd. 5, 1901 —Schlie, Friedrich: Die Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg Schwerin, Bd. V, Schwerin 1901.
- Schlie, Mecklenburg, Bd. 4, 1902 — Schlie, Friedrich: Die Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg Schwerin, Bd, IV, Schwerin 1902.
- online
- www.dienstleistung-denkmal.de
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Dräger-Kneißl, 2021, Gnemern.
- ↑ 2,0 2,1 Ilberg/Schlenker, Gnemern, 1996, S. 3.
- ↑ 3,0 3,1 Ilberg/Schlenker, Gnemern, 1996, S. 4.
- ↑ Ilberg/Schlenker, Gnemern, 1996, S. 3; https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Meerheimb&oldid=233632443.
- ↑ Ilberg/Schlenker, Gnemern, 1996, S. 4. Sie führen hierzu das „Verzeichnis der Zimmer und Gebäude des im ritterschaftlichen Amte Buckow gelegenen Gutes Großen Gnemern“ an.
- ↑ Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis LRO, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss Schlossstraße 3, 06.08.2020–26.10.2020, Mappennummer 05, Dipl. Ing. Jens Christian Holst, Vorabzug des Gutachtens vom 18.12.2017, S. 21.
- ↑ Holst, Gnemern, 2017, S. 15.
- ↑ 8,0 8,1 8,2 8,3 Holst, Gnemern, 2017, S. 16.
- ↑ Holst, Gnemern, 2017, S. 9, Anmerkung 12.
- ↑ 10,0 10,1 Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis LRO, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss Schlossstraße 3, 06.08.2020–26.10.2020, Mappennummer 05, Dipl. Ing. Jens Christian Holst, Vorabzug des Gutachtens vom 18.12.2017, S. 22, Anm. 42.
- ↑ Eine Untersuchung zur Wiederverwertung von Stufen findet sich im Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis LRO, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss Schlossstraße 3, 06.08.2020–26.10.2020, Mappennummer 05, Dipl. Ing. Jens Christian Holst, Vorabzug des Gutachtens vom 18.12.2017, S. 14–15.
- ↑ Freundlicher Hinweis Helmuth Freiherr von Maltzahn am 31. März 2021.
- ↑ Strauß, Innenraum, 2020, S. 10.
- ↑ Laß, Hamburg, 2023; http://www.deckenmalerei.eu/31d99147-0788-48b0-8656-ccfaf5cfb047
- ↑ 15,0 15,1 15,2 Strauß, Innenraum, 2020, S. 76.
- ↑ Dräger-Kneißl, Gnemern, 2021.
- ↑ Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis LRO, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss Schlossstraße 3, 06.08.2020–26.10.2020, Mappennummer 05, Dipl. Ing. Jens Christian Holst, Vorabzug des Gutachtens vom 18.12.2017, S. 24.
- ↑ Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis LRO, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss Schlossstraße 3, 06.08.2020–26.10.2020, Mappennummer 05, Dipl. Ing. Jens Christian Holst, Vorabzug des Gutachtens vom 18.12.2017, S. 25.
- ↑ 19,0 19,1 Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis LRO, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss Schlossstraße 3, 06.08.2020–26.10.2020, Mappennummer 05, Dipl. Ing. Jens Christian Holst, Vorabzug des Gutachtens vom 18.12.2017, S. 22. Anm. 41.
- ↑ Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis LRO, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss Schlossstraße 3, 06.08.2020–26.10.2020, Mappennummer 05, Dipl. Ing. Jens Christian Holst, Vorabzug des Gutachtens vom 18.12.2017, S. 22. Anm. 40.
- ↑ Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis Gü, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss,28.04.1920–24.02.2022, Mappennummer 01.
- ↑ Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis Gü, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss,28.04.1920–24.02.2022, Mappennummer 01, Schreiben an Hedwig Walter vom 22.08.1978.
- ↑ Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis Gü, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss,28.04.1920–24.02.2022, Mappennummer 01, Schreiben vom 13.05.1982 an Frau Zießnitz.
- ↑ Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis Gü, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss,28.04.1920–24.02.2022, Mappennummer 01, Schreiben vom 29.09.1986 an Zwischenbetriebliche Einrichtung Milioration, Koll. Weis sind Bützow.
- ↑ Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis Gü, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss,28.04.1920–24.02.2022, Mappennummer 01, Schreiben vom 30. Juli 1991 an das Amt für Denkmalpflege in Schwerin.
- ↑ Balkow, Bützower Zeitung, 1998, S. 13.
- ↑ Zahlreiche Artikel und Akten zu dieser dissensreichen Allianz finden sich in folgender Akte im Archiv des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin: Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis Gü, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss,28.04.1920–24.02.2022, Mappennummer 01
- ↑ Archiviert in der Akte des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis Gü, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss, 28.04.1920–24.02.2022, Mappennummer 01. Die Domina als Existenzgründerin wird darin mit den Worten zitiert: „Die Kulisse ist einmalig“.
- ↑ Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vormpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis LRO, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss Schlossstraße 3, 06.08.2020–26.10.2020, Mappennummer 05, Bettina Strauß: Restauratorische Farb- und Putzuntersuchung an den Fassaden, September 2018 bis April 2019, Mirow 2020.
- ↑ Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis LRO, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss Schlossstraße 3, 06.08.2020–26.10.2020, Mappennummer 05, Aktennotiz von Stephan Kummer zur Baustellenbegehung am 11.11.2020.
- ↑ Archiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin, Akte Mecklenburg-Vorpommern. Dokumentation und wissenschaftliche Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmale, Landkreis LRO, Gemarktung Gnemern 1996, Wasserschloss Schlossstraße 3, 06.08.2020–26.10.2020, Mappennummer 05, Dipl. Ing. Jens Christian Hols, Vorabzug des Gutachtens vom 18.12.2017.