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Friedrichswerth, Lustschloss

Aus Deckenmalerei-Lab
Laß, Heiko:Friedrichswerth, Lustschloss, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2024, URL: www.deckenmalerei.eu/3e5e5ef9-cebe-499e-a0eb-78851359c9c8

Inventarnummer: cbdd10204

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Der Text dieses Artikels steht – ausgenommen Abbildungen – unter der Lizenz CC BY 4.0. Dieser Artikel ist lediglich eine Kopie der Originalveröffentlichung auf deckenmalerei.eu und kann veraltet sein; maßgeblich ist die dortige Originalfassung.

In Schloss Friedrichswerth haben sich in 115 von rund 190 Räumen die bauzeitlichen Raumstrukturen mit der originalen wandfesten Ausstattung erhalten. Neben Stuckdecken gehören dazu zahlreiche Deckengemälde wie ein siebenteiliger Aeneaszyklus von Nicolas de Vallary von ca. 1680.

Tod des Turnus
Tod des Turnus

Das Lustschloss Friedrichswerth

Schloss Friedrichswerth

Kurzbeschreibung

Schloss Friedrichswerth [1] wurde 1677-89 für Herzog Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg erbaut. Das Lustschloss befindet sich fast 13 km von der ehemaligen Residenzstadt Gotha entfernt. Es handelte sich um ein subordiniertes Schloss mit drei dreigeschossigen Hauptflügeln sowie einem eingeschossigen Eingangsflügel. Dieser ist heute verloren. Das Schloss ist fiktiv befestigt und von niedrigen Bastionen umgeben. Hinter dem Schloss erstreckte sich ein Lustgarten. Neben dem Schloss entstand zeitgleich eine neue Ortschaft.

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das spätere Amt Friedrichswerth war erst im Mai 1677 vom Herzog erworben worden. Nach Abbruch eines Vorgängerbaus sowie Grundsteinlegung im Juni 1677 begannen noch im selben Jahr die Bauarbeiten. 1679 erhielt die bisher Erffa genannte Ortschaft den Namen Friedrichswerth. 1689 konnte das Schloss vollendet werden. Der Bauherr verstarb bereits 1691. Die nach einem Rasterplan neben dem Schloss neu angelegte Ortschaft Friedrichswerth wurde nie vollendet. Das Gesamtkonzept von Schloss und Ortschaft orientierte sich offenbar am französischen Richelieu, dem es formal sehr ähnelt, und das Friedrich I. aus eigener Anschauung kannte. Zudem ist eine Zeichnung von Richelieu in die ausführlichen, erhaltenen Bauakten eingebunden.

Auftraggeber

Herzog Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg [2] regierte 1674-75 für seinen kranken Vater das Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg. Von 1675 bis 1676/80 herrschte er mit seinen Brüdern gemeinsam. 1680/81 kam es zu einer Landesteilung zwischen ihm und seinen Brüdern, die das Herzogtum sehr verkleinerte. Die von Friedrich I. erworbene Herrschaft Friedrichswerth gehörte ihm allein.

Friedrich I. war ein aktiver Militär, baute ein stehendes Heer auf und beteiligte sich 1683 am Entsatz von Wien, worauf er sehr stolz war. Sein großes Interesse für Feuerwerk zeigt sich in der Einrichtung von Laboratorien, die sich in seinen Schlössern als Teil seiner Privatgemächer finden lassen. so in Friedrichswerth und auch im Residenzschloss Friedenstein in Gotha. Die Umbauten des Residenzschlosses einschließlich eines neuen Hauptsaals und landesherrlicher Appartements gehören neben Friedrichswerth zu seinen wichtigsten Baumaßnahmen.

Architekten, Künstler

Als Architekt des Schlosses hat Jeremias Tütleb gearbeitet, über den nichts bekannt ist. Der Bildhauer Maximilian Dreißigmarck war für den skulpturalen Schmuck des Gebäudes verantwortlich. Zu den Stuckateuren gehörten u.a. Bernardo Brentani, Christofforo Tarilli, Giovanni Hieronimo Paerna und vor allem die Brüder Peter und Samuel Rust. Die Deckenmalerei im Hauptsaal und im Turmsaal schuf Nicolas de Vallary. [3] Die Decken- und Wandmalerei in den Appartements führte Johann de Libero [4] aus, der auch im Hauptsaal nachgeordnete Malereien anfertigte.

Beschreibung

Das Schloss [5] steht am Rande der Ortschaft auf einem bastionierten, von einem Wassergraben umgebenen Sockel. Ursprünglich ermöglichten Zugbrücken den Zugang zum Schloss und vom Schloss in den Garten. Heute präsentiert sich das Schloss als dreigeschossige Dreiflügelanlage. Ehemals war der Ehrenhof von einem vierten eingeschossigen Flügel abgeschlossen. Der Hauptflügel wird von einem zweiachsigen viergeschossigen Mittelrisalit mit zentralem Mittelturm auf dem Walmdach betont. Die Schlossfassaden sind vertikal leicht gegliedert und regelmäßig durchfenstert. Die Gebäudeecken werden von gequaderten Ecklisenen betont. Der Bauschmuck konzentriert sich fast ausschließlich auf die Mittelrisalite an der Eingangs- und Gartenseite. Auf den Schlusssteinen der Fenster der Mittelrisalite sind Kaiserbüsten aufgestellt. Ferner befinden sich derartige Büsten über den vier weiteren Türen zum Ehrenhof.

Ein Treppenhaus in der Mitte des Hauptflügels hinter dem Risalit erschließt die wichtigsten Räume. Nebentreppenhäuser in den Seitenflügeln dienten der internen Kommunikation. Im rechten Seitenflügel befand sich im Sockel- und Erdgeschoss die zweigeschossige Schlosskapelle. Sie ist heute verbaut. Der linke Seitenflügel nahm wie das Kellergeschoss Zimmer nachrangiger Bedeutung sowie Wirtschaftsräume auf. Die Gemächer des Herzogs und der Herzogin befanden sich im ersten Obergeschoss des Hauptflügels, rechts und links des Treppenhauses. Ein kleiner Gang an der Gartenseite stellte eine direkte Verbindung zwischen beiden Raumfolgen her. Das zweite Obergeschoss war vom Prinzip her wie das erste aufgeteilt. An Stelle der landesherrlichen Appartements befanden sich Gastgemächer, über der Kapelle war der Hauptsaal gelegen.

Nutzung

Schloss Friedrichswerth hat zwei unterschiedliche Nutzungsperioden [6] gehabt. Die erste unter Friedrich I. setzte bereits ein, als das Gebäude noch eine Baustelle war. Er besuchte Friedrichswerth regelmäßig, auch zusammen mit dem gesamten Hof, um zu feiern oder zu tafeln, aber auch für Konferenzen. Nach seinem Tod 1691 wurde Friedrichswerth nicht mehr durch den Hof genutzt. Die zweite Nutzungsperiode währte von 1739 bis 1756 unter seinem Enkel Friedrich III. Der Hof hielt in Friedrichswerth die Zusammenkünfte des 1739 von Friedrichs III. Ehefrau Louise Dorothea, gestifteten „Fröhlichen Einsiedlerordens“ (L’ordre des Eremites de bonne humeur) ab. Von 1839 bis 1923 diente das Schloss als Amtsgericht. Im Zweiten Weltkrieg lagerte man Kulturgüter aus Berlin nach Friedrichswerth aus. Die DDR nutze das Schloss dann für einen so genannten Jugendwerkhof. Nach dem Ende der DDR sowie dem Auszug des Jugendwerkhofs folgte eine Nutzung des Schlosses durch den Internationalen Bund für Sozialarbeit bis in dieses Jahrhundert. Seither ist das Schloss ungenutzt.

Forschungsstand zur Baugeschichte

Die Baugeschichte von Schloss Friedrichswerth ist gut bearbeitet. Aufbauend auf Langlotz 1956 [7] und Oelgeschläger 1999 [8] hat Laß 2006 [9] Baugeschichte und Architektur des Schlosses anhand der erhaltenen Archivalien rekonstruiert. Der Ausstattung hat sich in Ansätzen Ortmann 2017 [10] auf Grundlage eines Raumbuchs von 2016 gewidmet. [11]

Schrift- und Bildquellen

Die Bauakten und Abrechnungen haben sich fast vollständig im Landesarchiv Thüringen, Staatsarchiv Gotha (LATh-StA Gotha) erhalten. [12] Verschiedene Inventare nennen die mobile Ausstattung [13] und eines von 1688 sogar die Deckenmalerei. [14]

Bedeutung von Schloss Friedrichswerth

Schloss Friedrichswerth zählt zu einem der wenigen (Lust-)Schlösser in Deutschland vor 1700, in dem sich ein Großteil der historischen Raumfolgen mit zahlreichen wandfesten Ausstattungen bis heute weitgehend erhalten hat. Da sich die zeitgenössischen Rechnungen, Inventare sowie das Tagebuch des Auftraggebers erhalten haben, sind wir genau über die Künstler, die Entstehung der Arbeiten sowie die Ausstattung und Nutzung des Schlosses informiert. Weil seit der Mitte des 18. Jahrhunderts keine höfische Nutzung des Schlosses mehr erfolgte, sind die erhaltenen Decken- und Wandmalereien unrestauriert auf uns gekommen. Da die Decken- und Wandmalerei bis in jüngste Zeit hinter Verkleidungen verborgen war, ist dieses einzigartige Dokument höfischer Kultur um 1680 der Wissenschaft bislang unbekannt geblieben. Eine Monografie über das Schloss steht ebenso aus wie eine Darstellung der erhaltenen wandfesten Malerei.

Das Appartement des Herzogs

Schloss Friedrichswerth, 1. OG

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das Appartement des Herzogs gehört der Erbauungszeit des Schlosses an. Die Deckenbilder entstanden 1685/86. [15] In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgten Restaurierungen. Nach 1948 wurden die Decken abgehängt und die Wände verkleidet. Unter diesem Schutz hat sich die historische Ausstattung teilweise bis heute erhalten.

Beschreibung

Das Appartement war im ersten Obergeschoss des Corps de logis gelegen und zog sich an der Außenseite um die Gebäudeecke bis in den Südflügel. Vom Treppenhaus aus erreichte man zunächst einen hofseitigen Vorraum (1.02), der das gartenseitige „Vorgemach“ (1.12) erschloss. Es folgte an der Gebäudedecke das „innere Vorgemach“, das als Audienzzimmer diente. Nach Westen schloss sich das „Zimmer“ (1.10) an, das das Schlafzimmer war, gefolgt von zwei kleinen Räumen, die ein Kabinett und ein Laboratorium aufnahmen. Die anschließende Stube des Kammerdieners (1.07) gehörte nicht mehr zum Appartement. Vom Vorraum konnte man zudem den vorderen Teil der hofseitigen Galerie (1.03) erreichen, über die ein Nebentreppenhaus zu erreichen war, das den Herrschaftsstand in der Kapelle erschloss.

Das Appartement glich somit dem Appartement des Herzogs auf Schloss Friedenstein, das dort 1681-85 annähernd zeitgleich eingerichtet wurde. Auch dort folgte auf einen Vorraum ein Vorzimmer mit einem anschließenden Audienzgemach an der Schlossecke. Dann kamen ein Kabinett und das Laboratorium des Herzogs, an das sich das gemeinsame Schlafzimmer von ihm und seiner Gemahlin anschloss.

Das Vorzimmer des Herzogs

Beschreibung

Das ehemalige „Vorgemach“ [16] des Herzogs öffnet sich mit drei Fenstern zum Garten im Osten. Es wird vom Vorraum im Westen betreten. Nach Süden schließt sich das Audienzzimmer an, nach Norden ehemals der Verbindungsgang zum Appartement der Herzogin. Wandfeste Ausstattung hat sich nicht erhalten. Unter Friedrich I. standen hier Tische, Stühle und Bänke für Gäste sowie ein mit Samt bezogener Stuhl für den Herzog. Hinzu kamen Wandleuchter, kleine Skulpturen und eine Uhr mit herzoglichem Wappen.

Die Decke im Vorzimmer des Herzogs
Friedrichswerth, Schloss

Befund

Die Decke und ihre Malerei wurde bislang nicht restauriert.

Beschreibung und Ikonographie

Gemäß dem Inventar von 1688 [17] soll sich an der Stuckdecke eine rot gemalte Landschaft befinden. Diese Landschaft hat sich in großen Resten bis heute in einem zentralen Medaillon an der Decke erhalten. Zu sehen ist eine steile Gebirgslandschaft mit zahlreichen Ruinen und Wohnhäusern, die einen prinzipiell mediterranen Eindruck machen. Auch der Fond des plastischen Stucks war im Gegensatz zu heute im gleichen rötlich-braun marmoriert wie die Malerei, sodass die Decke einen einheitlicheren Eindruck hatte, als heute.

Das Audienzzimmer des Herzogs

Friedrichswerth, Schloss

Beschreibung

Das so genannte „Innere Vorgemach“ [18] ist an der Südostecke des Schlosses gelegen und öffnete sich mit drei Fenstern zum Garten im Osten und mit zwei Fenstern nach Süden. Im Gegensatz zum Vorzimmer haben sich im ehemaligen Audienzzimmer auch die Lambris erhalten. Der Raum wurde im 20. Jahrhundert in mehrere Räume unterteilt und die Decke abgehängt. Die Lambris zeigen in ovalen Medaillons grün in grün gehaltene Landschaftsdarstellungen, wie sie auch an der Decke zu sehen sind. Auch der grüne Fond der plastischen Bereiche entspricht dem des plastischen Stucks an der Decke. Zur Zeit Herzog Friedrichs I. lag auf einem kleinen Tisch eine Decke aus Samt- und Silberspitzen. Es gab eine Wanduhr, Spiegel, Gueridons und einen mit rotem Damast bezogenen Lehnstuhl sowie zwölf Lehnstühle für Gäste.

Die Decke im Audienzzimmer des Herzogs
Friedrichswerth, Schloss

Befund

Die Deckenmalerei von 1685/86 wurde bislang nicht restauriert und hat sich gut erhalten.

Beschreibung

Das Inventar von 1688 [19] nennt die Stuckdecke mit der Malerei: Drei Landschaftsdarstellungen in Grün. Der Stuck ist im Gegensatz zum Vorzimmer vollplastischer und die Figuren sind nicht nur rein dekorativ, sondern Träger des ikonografischen Programms. In den vier Raumecken erblickt man die Allegorien von Fürstentugenden: Justitia mit Waage (das Richtschwert ist verloren), Fortitudo mit Säule, Prudentia mit Spiegel und Schlange. Die zu erwartende Temperantia als vierte der weltlichen Kardinaltugenden fehlt und ist durch eine Frau mit Buch und Stab, Zepter oder Kreuz (der obere Teil fehlt heute) ersetzt, die wohl als Fides mit Bibel und Kreuz zu deuten ist. An den Langseiten sind ferner Mars auf seinen Waffen und Pax mit Palmwedel (und heute verlorener Fackel) stuckiert, die im Begriff ist, die Waffen des Krieges zu verbrennen. In die Decke sind die drei Landschaften eingelassen. Es gibt eine große zentrale rechteckige Darstellung und zwei begleitende runde Felder. Auch hier handelt es sich um in die Tiefe gestaffelte Gebirgslandschaften mit Ruinen und wenigen kleinen Staffagefiguren. Die Fondflächen der Stuckfiguren sind im gleichen Grün marmoriert, was der Decke eine einheitliche Erscheinung sowie der Darstellung räumliche Tiefe gibt.

Das Schlafzimmer des Herzogs

Friedrichswerth, Schloss

Beschreibung

Das annähernd quadratische Schlafzimmer des Herzogs ist an der Südseite des Südflügels gelegen. An der Fensterseite haben sich die Lambris erhalten. Sie nehmen – meist querovale – Medaillons mit graublauen Landschaftsdarstellungen auf. Unter Friedrich I. war das Zimmer auf „holländische Art“ eingerichtet. [20] In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Raum zweigeteilt, die Decke abgehängt und die Lambris verkleidet.

Die Decke im Schlafzimmer des Herzogs
Friedrichswerth, Schloss

Befund

Die Stuckdecke des Schlafzimmers wurde bislang nicht restauriert. Die Malerei ist sehr gut erhalten.

Beschreibung

Das Inventar von 1688 [21] nennt an der Decke fünf Felder mit in blau gemalten Landschaften. Sie haben sich erhalten. Es handelt sich um ein großes zentrales Mittelrund und vier kleinere Medaillons in den Ecken. Die Felder dazwischen nehmen im Osten und Westen über den Türen stuckierte Putten auf, die Rosen in Händen halten. An der Fensterseite im Süden und gegenüber im Norden ist jeweils ein Herzogshut stuckiert. Der Fond ist grau marmoriert. Die Landschaften zeigen Gebirgszüge und Architekturen. Ruinen werden an dieser Decke nicht dargestellt.

Das Appartement der Herzogin

Schloss Friedrichswerth, 1. OG

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das Appartement der Herzogin [22] aus der Erbauungszeit des Schlosses wurde später kaum verändert. Bereits um 1690 wurden jedoch Raumfunktionen vertauscht. Die Deckenbilder entstanden 1685/86. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgten Restaurierungen. Nach 1948 wurden die Decken abgehängt und die Wände teilweise verkleidet. Unter diesem Schutz hat sich die historische Ausstattung gegebenenfalls bis heute erhalten.

Beschreibung

Das Appartement befand sich im Corps de logis nördlich des Treppenhauses. Die Räume waren an der Außenseite gegen den Garten hin gelegen und kleiner als die des Herzogs. Vom Treppenhaus aus erreichte man wie bei ihm einen hofseitigen Vorraum (1.25), der das Schlafzimmer der Herzogin (1.15) erschloss. Dieses war über einen Gang im Süden direkt mit dem Appartement des Herzogs verbunden. Nach Norden folgte das Gemach der Herzogin (1.16), das ebenfalls vom Vorraum erreicht wurde und an der Gebäudeecke befand sich ihr Kabinett (1.17). Der im Westen anschließende Raum (1.18) wurde von den beiden ältesten Prinzessinnen des Herzogspaares, Anna Sophie und Dorothea Maria, genutzt und gehörte somit nicht mehr zum Appartement der Herzogin. Die heute vorhandene Tür zwischen Raum und Kabinett war ursprünglich nicht vorhanden. Die mobile Ausstattung der Räume war teilweise identisch mit der im Appartement des Herzogs und ähnlich aufwendig gestaltet.

Das Schlafzimmer der Herzogin

Beschreibung

Das Schlafzimmer der Herzogin [23] öffnete sich mit zwei Fenstern zum im Osten gelegenen Garten. 1691 hatte der Raum seine Nutzung geändert und es befand sich hier das Gemach der Herzogin.

Die Decke im Zimmer des Schlafzimmers der Herzogin

Fehlt noch ein Foto

Beschreibung

Laut Inventar von 1688 [24] verfügte die Stuckdecke, die heute (2018) abgehängt ist, in der Mitte über eine gelb gemalte Landschaftsdarstellung. Sie ist gegenwärtig übertüncht. Der Stuck ist bedeutend schlichter als im Schlafzimmer des Herzogs.

Das Gemach der Herzogin

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das Gemach der Herzogin öffnet sich mit drei Fenstern zum im Westen gelegenen Garten. Es wird vom Vorraum im Osten betreten. 1691 war das Schlafgemach in diesen Raum verlegt worden. [25] Der Raum hat Lambris, die offenbar aber im Gegensatz zum Gemach des Herzogs nicht bemalt waren. Eventuell ist eine Bemalung allerdings geplant gewesen.

Die Decke im Gemach der Herzogin

Befund

Das Inventar von 1688 [26] nennt an der Stuckdecke, die heute (2018) abgehängt ist, Deckengemälde, die in Grisaille gemalte Landschaften sowohl im zentralen Mittelfeld als auch in den Feldern an den Schmalseiten zeigten.

Das Kabinett der Herzogin

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das ehemalige Kabinett der Herzogin [27] ist an der Nordostecke des Schlosses gelegen und öffnet sich mit einem Fenster zum Garten und zwei Fenstern nach Norden.

Die Decke im Gemach der Herzogin

Beschreibung

Die Stuckdecke des Kabinetts [27] nahm ehemals drei Deckenbilder auf. Zwei Landschaftsdarstellungen – monochrom in rot gehalten – in den äußeren Feldern haben sich erhalten, das zentrale Hauptbild ist verloren.

Das erste Gastappartement

Friedrichswerth, Schloss, 2. OG mit Raumnummern

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das erste Gastappartement [28] aus der Erbauungszeit ist später kaum verändert worden. 1686 war die Ausstuckierung durch die Brüder Rust abgeschlossen. 1688 war auch die Deckenmalerei von Johann de Libero vollendet. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgten Restaurierungen. Nach 1948 wurden die Decken abgehängt und die Wände teilweise verkleidet. Unter diesem Schutz hat sich die historische wandfeste Ausstattung partiell bis heute erhalten. Die verlorene mobile Ausstattung des Appartements stand hinsichtlich der Qualität der des Herzogspaares kaum nach und lässt sich sehr gut aus den Inventaren rekonstruieren. [29]

Beschreibung

Die Räume liegen südlich des Treppenhauses und werden von einem Vorsaal (2.02) an der Hofseite betreten. An der Gartenseite folgten auf ein so genanntes Rotes Gemach (2.09) ein Eckraum (2.08) und dann ein so genanntes Grünes Gemach (2.07) mit anschließendem Kabinett.

Die Inventare berichten, dass sich vor dem Hauptsaal ein Vorgemach mit einer großen langen Tafel befunden habe. [30] Bei diesem Raum muss es ich um den Vorsaal (2.02) handeln. Es ist möglich, dass es sich bei dem ersten Gastappartement um ein Gesellschaftsappartement handelte.

Das sogenannte Rote Gemach

Beschreibung

Das so genannte Rote Gemach [31] wird vom Vorraum erreicht und öffnet sich mit drei Fenstern zum Garten. Ein Gang an der Gartenseite stellt eine direkte Verbindung zum so genannten Gelben Gemach des zweiten Gastappartements nördlich des Treppenhauses her.

Die Decke des Roten Gemachs
Friedrichswerth, Schloss

Beschreibung

Die vollplastische Stuckdecke nimmt eine Rot in Rot gehaltene Malerei auf, die bereits im Inventar von 1688 genannt wird. [32] Ein Stuckrahmen definiert im Deckenspiegel ein querrechteckiges Feld. An den Schmalseiten halten stuckierte Putten Fruchtkörbe. Zwischen diese ist ein querovales Feld gelegt, das eine Landschaftsmalerei aufnimmt. Umlaufend um das Mittelfeld bleibt ein breiter Rahmen frei, der neben Stuckaturen an den Mitten der vier Seiten in Kartuschen weitere vier kleine Landschaften präsentiert. Die Malerei ist stark beschädigt. Die Stuckfiguren erscheinen vor einem rotmarmorierten Fond.

Das Eckgemach zum Garten

Beschreibung

Das so genannte Eckgemach zum Garten [33] öffnet sich mit drei Fenstern gegen den Garten und mit zwei Fenstern nach Süden.

Die Decke im Eckgemach zum Garten

Beschreibung

Unter der abgehängten Decke befindet sich eine vollplastische Stuckdecke. Das Inventar von 1688 [34] nennt dunkelgrau gemalte Landschaften, die gegenwärtig (2018) übertüncht sind. Es gibt ein großes querrechteckiges Mittelfeld und an den Seiten je eine kleine Kartusche. Der Fond der Stuckaturen war grau marmoriert.

Das sogenannte Grüne Gemach

Beschreibung

Das sogenannte Grüne Gemach ist an der Südseite des Schlosses gelegen und hat zwei Fenster.

Die Decke des Grünen Gemachs

Befund

Das Inventar von 1688 [35] nennt eine Deckenmalerei, die sich bis heute erhalten hat. In dem annähernd quadratischen Deckenspiegel ist ein zentrales quadratisches Stuckfeld eingelassen, das eine Gebirgslandschaft Grün in Grün präsentiert. Im Mittelgrund stehen verschiedene Gebäude mit Staffagefiguren. Es sind verschiedene Burgen zu erkennen. Der Fond des plastischen Stucks ist grün marmoriert.

Der Hauptsaal

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Der Hauptsaal [36] ist zusammen mit dem Schloss erbaut und ausgestattet worden. Die Deckengemälde wurden zwischen 1678 und 1681 geschaffen. 1683 kam noch eine Schönheitengalerie am Kranzgesims hinzu. Der Saal hat später kaum Veränderungen erfahren. Nach 1948 wurde seine Decke abgehängt. Sie ist auch heute (2018) nicht sichtbar, unter der Abhängung aber gut erhalten.

Beschreibung

Der Hauptsaal ist im zweiten Obergeschoss am Ende des Südflügels gelegen. Er wird von Osten her durch einen kleinen Vorraum betreten. Ein zweiter Zugang ist im Osten vom ersten Gastgemach aus möglich. Zwischen den beiden Eingangstüren steht ein zentraler Kamin. Die anderen drei Seiten des Saals sind durchfenstert. Nach Norden und Süden sind es jeweils sechs Fenster, nach Westen drei. Die Wände des Hauptsaals waren mit goldgelbem Leder verkleidet beziehungsweise mit rotem Tuch ausgeschlagen. Die roten Vorhänge vor den Türen und die acht rot bezogenen Stühle wurden passend zur Wandbespannung gestaltet. Ein Messingleuchter hing von der Decke. An den Wänden befanden sich sechs Gemälde und vier Spiegel. Ein siebtes Gemälde hing über dem mit zwei Büsten antiker Kaiser geschmückten Kamin. Es zeigte Herzog Friedrich I. beim Entsatz von Wien und kann daher frühestens 1683 in den Raum gelangt sein. Ferner gab es einen Schenkstuhl mit einem roten Schrank, eine ovale Tafel und 36 mit Leder bezogene Stühle.

Die Decke des Hauptsaals

Friedrichswerth, Schloss

Befund

Die Stuckdecke [37] hat sich komplett erhalten. Die Stukkaturen im Saal sind heute nicht mehr sichtbar, da die Decke abgehängt ist. Der vollplastische Stuck stammt von Bernardo Brentani, Christofforo Tarilli und Giovanni Hieronimo Paerna.

Beschreibung

Es handelt sich um ein Spiegelgewölbe mit steiler gerader Voute. Zwischen Palmetten, Ranken, Frucht- und Blumengehängen sind Putten und Faune platziert. Der vollplastische Stuck hebt sich vom blau marmorierten Fond ab. In der Voute an den Langseiten und an den Schmalseiten befinden sich ovale Felder, die Gemälde aufnehmen. Auch in das längsrechteckige Mittelfeld des Deckenspiegels ist ein ovaler Stuckrahmen mit einem Gemälde eingefügt. Die Stuckfiguren sind paarweise angeordnet und stellen Allegorien der vier Elemente und der vier Jahreszeiten dar. Sie stützen das Mittelfeld in den Ecken. In den Ecken befinden sich ferner lebensgroße Schilde mit den Buchstaben F.H.Z.S., jeweils unter einem Herzogshut. Die Buchstaben stehen für Friedrich Herzog zu Sachsen und beziehen das Bildprogramm auf Herzog Friedrich I. Über dem Kranzgesims befand sich eine Schönheitengalerie mit 14 Ölgemälden von Johann de Libero. Die Gemälde an der Decke präsentieren einen Aeneaszyklus von Nicolas de Vallary.

Der Aeneaszyklus an der Decke des Hauptsaals
Der Aeneaszyklus an der Decke des Hauptsaals

Befund

Der siebenteilige Aeneaszyklus [38] wurde vom Gothaer Hofmaler Nicolas de Vallary zwischen 1678 und 1681 in Öl auf Leinwand geschaffen. Die Spannrahmen sind 1680 angefertigt worden. Der Zyklus hat sich unrestauriert erhalten. Allerdings hängen die Leinwände durch und sind teilweise eingerissen.

Beschreibung und Ikonographie

Die ikonografische Bestimmung der Gemälde bereitet Probleme. Das liegt vor allem an einem Eintrag im Inventar von 1688, der die Malerei als „Trojanischen Historien“ bestimmt. Das Hauptbild zeige den „Rathschluß der Götter über der Stadt Trojy Untergang“. [39] Dementsprechend wurden bislang alle Gemälde gemäß der Ilias des Homer interpretiert. [40] Am Anfang erblickt man eine Hochzeitsszene, die als Verbindung von Paris und Helena gedeutet werden kann, am Ende Aeneas, der aus dem brennenden Troja flieht. Dazwischen gibt es die Darstellung eines Kampfes vor Stadtmauern, der als Kampf zwischen Achill und Hektor verstanden wurde. Andere Malereien sind nicht zu bestimmen wie eine Gruppe von Männern, die an einem Fluss landet oder das Zusammentreffen eines Helden mit einem König. Gar nicht in den Kontext des trojanischen Krieges passt eine Darstellung Neptuns auf dem Meer, der die Wogen glättet.

Tatsächlich handelt es sich auch nicht um Szenen aus dem trojanischen Krieg, sondern aus der Aeneis. Das längsrechteckige Mittelfeld präsentiert den Ratschluss der Götter zum Sieg des Aeneas über Turnus. Die Darstellungen in der Voute zeigen weitere prominente Szenen aus der Aeneis – allerdings nicht in chronologischer Reihenfolge. Die Erzählung beginnt an der Westseite mit der Flucht des Aeneas aus Troja. Auf der Nordseite folgen zwei Darstellungen, deren eine die Landung der Trojaner am Tiber zeigt (links), deren andere die Ankunft des Aeneas bei König Evander in Latium abbildet (rechts). Auf der Südseite erblickt man zwei Darstellungen, deren erste den Sieg des Aeneas über Turnus präsentiert, die zweite die Beruhigung der Winde durch Neptun. Ihren Endpunkt findet die Erzählung an der Ostwand mit der Darstellung der Hochzeit von Aeneas und Lavinia.

Die Aeneis ist der vom Dichter Vergil geschaffene Gründungsmythos Roms. In ihm wird erzählt, wie der Königssohn Aeneas auf göttlichen Befehl hin aus Troja flieht und nach abenteuerlicher Fahrt über das Mittelmeer zuletzt in Latium landet, wo es seinen Nachfahren bestimmt ist, das Römische Weltreich und damit den Weltfrieden zu begründen. Juno, die diesen Auftrag verhindern will, hindert Aeneas oft daran, seinen Auftrag zu erfüllen. So bittet sie etwa den Gott Äolus, gefangene Winde freizulassen, um die Flotte des Aeneas in einem Sturm zu zerstören. Neptun beruhigt jedoch die aufgepeitschten Fluten. In Latium angekommen, lernt Aeneas König Evander kennen, der ihm ein Verbündeter und Freund wird. Er lernt auch König Latinus kennen, der ihm seine Tochter Lavinia zur Frau verspricht. Wieder greift Juno zuungunsten des Aeneas ein und hetzt Turnus, den König der Rutuler, gegen Aeneas. Denn auch Turnus begehrt Lavinia. Venus, die göttliche Mutter des Aeneas, lässt daraufhin durch Vulkan für Aeneas Waffen und einen Schild anfertigen. Zuletzt kann Aeneas mit diesen Waffen Turnus in einem Zweikampf besiegen, nachdem die Götter sich für den Tod des Turnus und den Sieg des Aeneas entschieden haben. So können Aeneas und Lavinia heiraten.

Vorlagen und Vergleiche

Diese Interpretation wird dadurch gestützt, dass Vallary den Zyklus weitgehend nach klar bestimmbaren Vorlagen angefertigt hat, die alle Szenen aus der Aeneis zeigen. Fünf Darstellungen gehen auf den Aeneaszyklus in der Galleria Pamphilj in Rom zurück, die Pietro da Cortona 1651-55 freskierte. [41] Zentral wird dort wie in Friedrichswerth der Ratschluss der Götter gezeigt. Auch die Szenen, in der Neptun die Winde beruhigt sowie die Ankunft des Aeneas an der Tibermündung, das Treffen mit König Evander in Latium und der Tod des Turnus finden sich dort. Vallary dürfte sich jedoch nicht an den Fresken im fernen Rom orientiert haben, sondern an grafischen Abbildungen der Gemälde durch den Stecher Carlo Cesio in dem nach 1661 erschienen Band „GALERIA DIPINTA NEL PALAZZO DEL PRENCIPE PANFILIO [...]“. [42] Vallary hat die Vorlagen in Details abgewandelt und einzelne Personen neu gruppiert und damit den Raumverhältnissen in Friedrichswerth angepasst.

Nicht auf Cortona geht die Flucht des Aeneas zurück. Sie ist in Teilen von Raffaels Darstellung des Borgobrandes in den Stanzen des Vatikans übernommen worden. Für die Hochzeitsdarstellung konnte bislang keine Vorlage gefunden werden.

Ratschluss der Götter zum Sieg des Aeneas über Turnus
Ratschluss der Götter zum Sieg des Aeneas über Turnus

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L'assemblée des dieux dans l'Olympe
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Vénus demandant à Vulcain des armes pour son fils
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Beschreibung und Ikonographie

Das längsrechteckige Mittelfeld an der Saaldecke präsentiert den Ratschluss der Götter zum Sieg des Aeneas über Turnus. Es ist stark beschädigt – etwa durch einen Auslass für den bereits im 17. Jahrhundert nachweisbaren Kronleuchter – und die Ikonografie ist daher nur bedingt zu erkennen. In der Mitte thront Jupiter, der mit ausgestrecktem Arm die Entscheidung verkündet. Links hinter ihm ist der Adler als sein Attribut zu erkennen. Juno und Venus versöhnen sich, womit der Weg für den Sieg des Aeneas frei wird. Die beiden Göttinnen sind rechts und links von Jupiter zu sehen.

Vorlagen und Vergleiche

Vallery hat die Darstellung im Vergleich zur Vorlage verbreitert und ergänzt. Die zentrale Gruppe mit Jupiter und Juno folgt der Vorlage. Diese wird in der Umsetzung allerdings gespiegelt. Die Darstellung der Venus auf einer Wolke befindet sich bei Cortona ursprünglich in der Szene des Besuchs von Venus in der Schmiede des Vulkans und wird nun am linken Bildrand gezeigt.

Die Flucht des Aeneas aus Troja
Die Flucht des Aeneas aus Troja

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Borgobrand
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Beschreibung und Ikonographie

Die Flucht des Aeneas an der Westseite zeigt Aeneas auf der Flucht aus dem brennenden Troja, wie er seinen Vater Anchises trägt und von seinem Sohn begleitet wird. Etwas hinter ihm folgt seine Frau Krëusa, der die Flucht aber nicht gelingen wird. Im Hintergrund sieht man weitere verzweifelte Trojaner, die den Flammen entkommen wollen.

Vorlagen und Vergleiche

Diese Darstellung folgt nicht Cortona, sondern geht in weiten Teilen auf Raffaels Borgobrand in den Stanzen des Vatikans zurück. Vallary hat die Figurengruppen allerdings gespiegelt und neu angeordnet. So ist der Mann, der im Hintergrund über die Mauer zu fliehen sucht, im Vorbild im Vordergrund dargestellt. Die Figur der Krëusa erinnert an jene von Federigo Baroccis Darstellung der Flucht des Aeneas aus Troja. Die rahmende Architektur rechts und links ist eine Invention Vallarys.

Die Landung der Trojaner am Tiber
Friedrichswerth, Die Landung der Trojaner am TiberSchloss

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L'arrivée d'Enée en Italie
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Beschreibung und Ikonographie

An der Nordseite erblickt man die Landung der Trojaner am Tiber. Dynamisch ist Aeneas im Begriff, an Land zu springen.

Vorlagen und Vergleiche

Diese Darstellung folgt komplett Cortona, ist aber gespiegelt.

Die Ankunft des Aeneas bei König Evander
Die Ankunft des Aeneas bei König Evander

Befund

Auf der Nordseite ist die Ankunft des Aeneas bei König Evander in Latium abgebildet. Aeneas schreitet von links auf den rechts sitzenden Evander zu.

Vorlagen und Vergleiche

Die Darstellung folgt komplett Cortona, ist aber gespiegelt.

Aeneas Sieg über Turnus

Beschreibung und Ikonographie

Auf der Südseite erblickt man den Sieg des Aeneas über Turnus. Turnus liegt bereits am Boden und Aeneas ist im Begriff, den Todesstoß auszuführen. Zahlreiche Zuschauer sehen dem Zweikampf der beiden zu.

Vorlagen und Vergleiche

Die Darstellung folgt jener Cortonas, ist jedoch gespiegelt.

Die Beruhigung der Winde durch Neptun
Die Beruhigung der Winde durch Neptun

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Neptune appaisant le tempête qu'Eole avoit excitée à la prière de Junon pour ...
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Beschreibung und Ikonographie

Auf der Südseite erblickt man die Beruhigung der Winde durch Neptun. Es ist die beliebte „Quos Ego“ Szene, die stellvertretend auch für Beseitigung des Chaos durch den rechtmäßigen Herrscher steht.

Vorlagen und Vergleiche

Auch diese Darstellung folgt Cortona. Sie ist nicht gespiegelt.

Die Hochzeit von Aeneas und Lavinia
Friedrichswerth, Schloss

Beschreibung und Ikonographie

An der Ostwand ist die Hochzeit von Aeneas und Lavinia zu sehen. Für die sehr statische Komposition, die sehr an Darstellungen der Hochzeit von Joseph und Maria erinnert, konnte bislang keine konkrete Vorlage gefunden werden.

Der Aeneaszyklus in Schloss Friedrichswerth

Programm und Bedeutung

Durch die Neubestimmung der Bilderfolge als Aeneaszyklus kann nun eine andere Bedeutungszuschreibung erfolgen. Das Bildprogramm thematisiert hier nicht die Belagerung einer Stadt und deren Fall, sondern erfolgreiche Begründung einer neuen Herrschaft. Damit wird nun wahrscheinlich in dem Bildprogramm auf die Begründung von Friedrichswerth durch Herzog Friedrich I. Bezug genommen. Aeneas begründete eine neue Herrschaft an einem anderen Ort. So tat es auch Friedrich I. nach dem Erwerb der Herrschaft Erffa, die er allein und nicht mit seinen Brüdern zusammen regierte.

Es könnte jedoch auch einen Bezug von der Aeneis zur Biografie des Herzogs geben,. Denn Friedrich I. hatte seine Frau nur gegen Widerstände gewinnen können. Es hatte sogar kurzfristig ein Duell mit einem Nebenbuhler gedroht, welches sein Vater aber abwenden konnte. [43] Friedrich I. könnte sich daher mit Aeneas gleichgesetzt haben, der einen Zweikampf bestehen musste, ehe er Lavinia gewann.

Auch das später hinzugefügte Reiterbildnis der Herzogs, das ihn beim Entsatz der belagerten Stadt Wien zeigte, erscheint viel passender, wenn es an der Decke nicht um eine erfolgreiche Belagerung geht.

Gestalterische Mittel

Der Eintretende blickt zuerst auf den Beginn der Erzählung, die Flucht aus Troja. Am hervorgehobenen Ort, über dem ehemals an der Ostwand stehenden Kamin ist das glückliche Ende zu sehen – die Hochzeit. Die Gestaltung der einzelnen Szenen erfolgte derart, dass an den Schmalseiten eher ruhige Kompositionen zu sehen sind, an den Langseiten aber dynamische. Allerdings weisen die Bewegungen der Bilder an den Langseiten immer zu den Schmalseiten hin, was dem Raum eine gewisse Ruhe und Ausgewogenheit verleiht. Dies ist auch die Begründung für die teilweise Spiegelung der Darstellungen im Gegensatz zu den Vorlagen.

Die Szenen sind trotz ihrer nicht chronologischen Wiedergabe inhaltlich aufeinander abgestimmt. Im Westen vor dem Kamin neben der Hochzeit sind die beiden Malereien mit Herrscher zu sehen: Evander und Neptun. Im Westen beiderseits des im Flammen und Chaos versinkenden Troja die Szenen der entscheidenden Wendepunkte, die auf die Herrschaft in Italien zuführen: Die Landung und der Zweikampf. Aus dem Chaos führen die richtigen Entscheidungen zur guten Herrschaft, die zum Glück und zur harmonischen Ruhe führt.

Das zweite Gastgemach

Friedrichswerth, Schloss, 2. OG mit Raumnummern

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das Appartement [44] wurde zusammen mit dem Schloss erbaut und später kaum verändert. 1686 waren die Stuckarbeiten durch die Brüder Rust abgeschlossen, 1688 auch die Deckengemälde von Johann de Libero. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgten teilweise Restaurierungen. Nach 1948 wurden die Decken abgehängt und die Wände teilweise verkleidet. In zwei Räumen ging die Deckenmalerei 1965 zusammen mit den Decken verloren.

Beschreibung

Das andere Gastappartement war nördlich der Treppe an der Gartenseite gelegen. Es bestand aus einem sogenannten Gelben Gemach (2.12) direkt neben dem Treppenhaus, das mittels eines Gangs mit dem ehemaligen ersten Gastappartement südlich des Treppenhauses verbunden ist. In der Mitte befand sich ein Raum, der als Blaues Gemach (2.13) bezeichnet wird, an der Nordostdecke des Schlosses ein Eckgemach (2.14) genanntes Zimmer. Das Appartement wird über einen großen Vorraum (2.15) an der Hofseite erschlossen. Die mobile Ausstattung stand der in den herzoglichen Gemächern kaum nach. [45]

Das sogenannte Gelbe Gemach

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das sogenannte Gelbe Gemach [46] öffnet sich mit zwei Fenstern zum Garten.

Die Decke des Gelben Gemachs

Befund

Die Decke des Gelben Gemachs wurde 1965 zerstört. Das Inventar von 1688 [47] gibt aber Auskunft über die ehemalige Deckenmalerei. In einem Stuckoval befand sich eine Gelb in Gelb gemalte Landschaft. Hinzu kamen vier Kartuschen mit weiteren monochromen Landschaften. Der Fond des Stucks war gelb marmoriert.

Das sogenannte Blaue Gemach

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das so genannte Blaue Gemach [48] war der mittlere Raum des zweiten Gastgemachs. Es öffnet sich mit drei Fenstern zum Garten.

Die Decke des Blauen Gemachs

Befund

Die Decke des Blauen Gemachs wurde 1965 zerstört. Das Inventar von 1688 [49] nennt an der Stuckdecke eine blau gemalte Landschaft im ovalen Mittelfeld. Auch die vier begleitenden Medaillons präsentierten Landschaften. Der Fond des Stucks war blau marmoriert.

Das sogenannte Eckgemach

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das sogenannte Eckgemach [50] des anderen Gastgemachs ist an der Nordostecke des Schlosses gelegen. Mit einem Fenster öffnet es sich zum Garten, mit zweien nach Norden.

Die Decke des Eckgemachs

Befund

Die Decke des Eckgemachs ist die einzige aus dem zweiten Gastgemach, die sich erhalten hat. Das Inventar von 1688 [51] nennt in der Stuckdecke rot gemalte Landschaften. Dem entspricht auch der Befund. Die Decke nimmt drei Medaillons auf. Im mittleren präsentieren zwei Putten das herzogliche Gesamtwappen. Die beiden äußeren nehmen Landschaftsdarstellungen auf. Der Fond des Stucks ist rot marmoriert.

Der Turmsaal

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Der Turmsaal [52] im Dachgeschoss wurde bis zum Tod des Herzogs 1691 nicht gänzlich vollendet. Die Decke zeigte fünf Stuckfelder für Gemälde. Die Inventare [53] berichten von vier großen im Raum gelagerten Gemälden de Vallarys, die Szenen aus dem Trojanischen Krieg zeigen würden. Das zentrale Hauptbild fehlte 1691 gänzlich. 1693 waren die Leinwände bereits (wieder?) von der Decke abgenommen. Heute gibt es dort keine Malereien. Die Supraporten zeigten ovale Blau in Blau gemalte Landschaften. Auch sie sind verloren.

Bibliographie

  • Literatur:
  • Bartsch, peintre graveur, 1982. – Bartsch, Adam von: Le peintre graveur. 21 Bde. Wien 1803–1821 (Neudruck Leipzig 1854–76; Würzburg 1920/22; Hildesheim u. a. 1970/71; Nieuwkoop 1982).
  • Hopf/Laß, Vallary, 2021. – Hopf, Udo/Laß, Heiko: Der Maler Nicolas de Vallary am Hof Herzogs Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg. Seine Deckengemälde in Schloss Friedenstein und Schloss Friedrichswerth. In: Jahrbuch der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten 2020. Petersberg 2021, im Druck.
  • Jacobsen/Brandsch, Friedrich I., 1998-2003. – Jacobsen, Roswitha/Brandsch, Juliane (Bearb.): Friedrich I. von Sachsen-Gotha und Altenburg. Die Tagebücher 1667–1686 (Veröffentlichungen des Thüringischen Staatsarchivs Gotha 4). 3 Bde. Weimar 1998–2003.
  • Langlotz, Friedrichswerth, 1956. – Langlotz, Arno: Der Bau des Schlosses Friedrichswerth 1677-1689. In: Mönch, Wilmar (Hrsg.): Friedrichswerth, Erffa. Festschrift zum Heimatfest in Friedrichswerth. Friedrichswerth 1956.
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  • Oelgeschläger, Friedrichswerth, 1999. – Oelgeschläger, Melanie: Schloß- und Gartenarchitektur des Landschlosses Friedrichs I. von Sachsen-Gotha und Altenburg in Friedrichswerth. In: Jacobsen, Roswitha (Hrsg.): Residenzkultur in Thüringen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert (PALMBAUM Texte. Kulturgeschichte 8). Bucha 1999, S. 164-175.
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  • Oy-Marra, Repräsentationskunst, 2005. – Oy-Marra, Elisabeth: Profane Repräsentationskunst in Rom von Clemens VIII. Aldobrandini bis Alexander VII. Chigi. Studien zur Funktion und Semantik römischer Deckenfresken im höfischen Kontext (Italienische Forschungen des Kunsthistorischen Institutes in Florenz, Max-Planck-Institut, 4. Folge, Bd. V). München/Berlin 2005, S. 283–306.
  • Putnam, Cortona, 2015. – Putnam, Michael C. J.: Virgil, Pietro da Cortona, and the Heroism of Aeneas. In: Memoirs of the American Academy in Rome 59/60 (2014/2015), S. 399-420.
  • Ulferts, Säle, 2000. – Ulferts, Edith: Große Säle des Barock. Die Residenzen in Thüringen. Petersberg 2000.
  • Archivalien:
  • Friedrichswerth, Raumbuch, 2016. – Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Bau- und Kunstdenkmalpflege, Archiv [67.026-0003]. Friedrichswerth. Schloss. Haackstraße 1, Schloss Friedrichswerth. Raumbuch, Teil 3. 1. Obergeschoss. Raum 1.01. bis 1.14. 2016, Schloss Friedrichswerth. Raumbuch, Teil 4. 1. Obergeschoss. Rau 1.15 bis 1.26. 2016, Schloss Friedrichswerth. Raumbuch, Teil 5. 2. Obergeschoss. Raum 2.02 bis 2.06. 2016, Schloss Friedrichswerth. Raumbuch, Teil 6. 2. Obergeschoss. Raum 2.07 bis 2.24. 2016, Schloss Friedrichswerth. Raumbuch, Teil 7. Dachgeschoss. Raum D.01 bis D.21. 2016.
  • Hopf, Vallary, 2020. – Hopf, Udo: Auswertung der archivalischen Überlieferung in den Belegen der Friedensteinschen Kammerrechnungen für die Jahre 1675-1700. Künstler auf Schloss Friedenstein in Gotha, 6. Der Hofmaler Nicolas de Vallary (um 1620 - 1682). 2020, S. 8-14
  • Hopf/Sladeczek, Libero, 2020. – Hopf, Udo/Sladeczek, Martin: Auswertung der archivalischen Überlieferung in den Belegen der Friedensteinschen Kammerrechnungen für die Jahre 1675-1700. Künstler auf Schloss Friedenstein in Gotha, 5. Der Maler Johann de Libero (um 1650–1707). 2020.
  • Landesarchiv Thüringen, Staatsarchiv Gotha (LATh-StA Gotha).
  • LATh-StA Gotha, Amt Friedrichswerth, Cap. XXX, Nr. 167.
  • LATh-StA Gotha, Amt Friedrichswerth, Cap. XXX, Nr. 363-373 (Bausachen zu Friedrichswerth, 1677-1733).
  • LATh-StA Gotha, BzdFKR 1678 – 1679.
  • LATh-StA Gotha, BzdFKR 1678 – 1679.
  • LATh-StA Gotha, BzdFKR 1679 – 1680.
  • LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv E XI Nr. 37/38. (Bausachen Herzog Friedrich I.).
  • LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, E XI, Nr. 112 (Bausachen Herzog Friedrich I.).
  • LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, N Sub (Halbmond) VI, Nr. 1 a (Inventar Friedrichswerth, 1694).
  • LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, N Sub (Halbmond) VI, Nr. 1 b (Inventar Friedrichswerth, 1691).
  • LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5. Inventar 16. juli-11. August 1688.
  • LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth, Nr. 367 (Bilder für den Hauptsaal 1681)

Einzelnachweise

  1. Laß, Friedrichswerth, 2018; Laß, Lustschlösser, 2006, S. 124-125, 132, 189-190, 310-315; Oelgeschläger, Friedrichswerth, 1999; Langlotz, Friedrichswerth, 1956.
  2. Jacobsen/Brandsch, Friedrich I., 1998-2003.
  3. Hopf, Vallary, 2020.
  4. Hopf/Sladeczek, Libero, 2020, S. 3-6, 11-13.
  5. Laß, Friedrichswerth, 2018; Laß, Lustschlösser, 2006, S. 124-125, 132, 189-190, 310-315; Oelgeschläger, Friedrichswerth, 1999; Langlotz, Friedrichswerth, 1956, S. 66.
  6. Laß, Lustschlösser, 2006, S. 310-312.
  7. Langlotz, Friedrichswerth, 1956.
  8. Oelgeschläger, Friedrichswerth, 1999.
  9. Laß, Lustschlösser, 2006.
  10. Ortmann, Friedrichswerth, 2017.
  11. Friedrichswerth, Raumbuch, 2016.
  12. LATh-StA Gotha, Amt Friedrichswerth, Cap. XXX, Nr. 363-373; LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv E XI Nr. 37/38; LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, E XI, Nr. 112; LATh-StA Gotha, BzdFKR 1678 – 1679; LATh-StA Gotha, BzdFKR 1679 – 1680.
  13. LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, N Sub (Halbmond nach rechts) VI, Nr. 1; LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, N Sub (Halbmond) VI, Nr. 1 b.
  14. LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5.
  15. Hopf/Sladeczek, Libero, 2020, S. 5-6.
  16. Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 3. 1m Raum 1.12. LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, N Sub (Halbmond), VI, Nr. 1 b.
  17. Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 3. Raum 1.12. LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5. Inventar 16. Juli-11. August 1688. Blatt 51 links.
  18. Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 3. Raum 1.11. LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, N Sub (Halbmond), VI, Nr. 1 b.
  19. LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5. Inventar 16. Juli-11. August 1688, Blatt 48 links.
  20. Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 3. Raum 1.10. LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, N Sub (Halbmond), VI, Nr. 1 b.
  21. LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5. Inventar 16. Juli-11. August 1688, Blatt 44 rechts.
  22. Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 4. Raum 1.15. LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, N Sub (Halbmond), VI, Nr.1 b.
  23. Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 4. Raum 1.15.
  24. LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5. Inventar 16. Juli-11. August 1688, Blatt 54 links.
  25. Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 4. Raum 1.16.
  26. LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5. Inventar 16. Juli-11. August 1688, Blatt 56 links.
  27. 27,0 27,1 Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 4. Raum 1.17.
  28. Hopf/Sladeczek, Libero, 2020, S. 11; Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 6. Raum 2.07 bis 2.24.
  29. LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, N Sub (Halbmond), VI, Nr. 1.
  30. LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, N Sub (Halbmond), VI, Nr. 1 b, fol. 12v.
  31. Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 6, Raum 2.09.
  32. LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5. Inventar 16. Juli-11. August 1688. Blatt 78 rechts – 79 links.
  33. Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 6, Raum 2.08.
  34. LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5. Inventar 16. Juli-11. August 1688, Blatt 77 rechts/78 links. Schloss Friedrichswerth. Raumbuch, Teil 6. Raum 2.08.
  35. LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5. Inventar 16. Juli-11. August 1688, Blatt 75 rechts.
  36. Ulferts, Säle, 2000, S. 24-28; LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, N Sub (Halbmond), VI, Nr. 1 b, fol. 11v-12r. LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv N. Fürstliche Testamente und Nachlässer. Sub (Halbmond) VI. fol 20r.
  37. Hopf/Laß, Vallary, 2021, S. XXX-XXX; Laß, Lustschlösser, 2006, S. 59-160; Ulferts, Säle, 2000, S. 24-28.
  38. Hopf/Laß, Vallary, 2021, S. 8-14.
  39. LATh-StA Gotha, Kammer Amt Friedrichswerth Nr. 5, Bl. 72b.
  40. Ortmann, Friedrichswerth, 2017, S. 142; Ulferts, Säle, 2000, S. 24-28; Erstmals richtig: Laß, Norddeutschland, 2020, S. 39-40.
  41. Putnam, Cortona, 2015; Oy-Marra, Repräsentationskunst, 2005.
  42. Bartsch, peintre graveur, 1982, XXI.115.65-118.80.
  43. Jacobsen/Brandsch, Friedrich I., 1998-2003, Bd. 1, S. 24.
  44. Hopf/Sladeczek, Libero, 2020, S. 11; Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 6.
  45. LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv, N Sub (Halbmond), VI, Nr. 1 b.
  46. Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 6. Raum 2.12.
  47. LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5. Inventar 16. Juli-11. August 1688, Blatt 80 links/Blatt 80 rechts.
  48. Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 6. Raum 2.13.
  49. LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5. Inventar 16. Juli-11. August 1688, Blatt 81 links/Blatt 81 rechts.
  50. Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 6. Raum 2.14.
  51. LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5. Inventar 16. Juli-11. August 1688, Blatt 82 links.
  52. Hopf, Vallary, 2020, S. 13; Friedrichswerth, Raumbuch, 2016, Teil 7, Raum D.10.
  53. LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 5. Blatt 90 links; LATh-StA Gotha, Kammer Gotha, Amt Friedrichswerth Nr. 6; LATh-StA Gotha, Geheimes Achiv N Sub (Halbmond) VI. fol 20r; LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv N Sub (Halbmond) VI Nr. 1a; LATh-StA Gotha, Geheimes Archiv N Sub (Halbmond) VI Nr. 1b.