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Fallersleben, Witwensitz und Amtssitz

Aus Deckenmalerei-Lab
Laß, Heiko:Fallersleben, Witwensitz und Amtssitz, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2022, URL: www.deckenmalerei.eu/2b92d10f-22e1-48b7-a3d2-5fe6500d6874

Inventarnummer: cbdd10056

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In Schloss Fallersleben haben sich geringe Malereireste aus der Mitte des 17. Jahrhunderts erhalten.

Das Gebäude

„Ehem. Schloß. Die wohl in der Hildesheimer Stiftsfehde zerstörte Burg der Herzöge v. Braunschweig-Lüneburg unter Herzog Franz (gest. 1549) als Schloßbau neu begonnen, von seiner Gemahlin, der Herzogin Clara (gest. 1576), 1551 bescheidener weitergeführt und als Witwensitz genutzt; später bis zur Auflösung 1855 Amtssitz. - Erhalten ein langgestreckter Fachwerkbau mit Schnitzverzierungen, dat. 1551, wohl älter das hohe massive Kellergeschoß; an der Ostseite polygonaler Treppenturm aus Bruchsteinmauerwerk mit Eckquadern A. 17. Jh., wohl im Zusammenhang mit dem Gifhorner Schloß stehend. 1988/90 umfassend saniert. An der Westseite zweiläufige Barocktreppe von 1778. - Statische Untersuchungen 1983/84, dabei bedeutende Ausmalungsbefunde (seit dem 16. Jh.) festgestellt und in der Folge konserviert.“[1]

Saal


Die Malerei

„Im Obergeschoß ursprünglich zweischiffiger Saal, später in kleinere Räume aufgeteilt, mit Sichtfachwerkbemalung in Schweif- und Ohrmuschelornamentik“. Datierung: Mitte 17. Jh., Restaurierung 1990.[2]

Bibliographie

  • Literatur:
  • Dehio, Niedersachsen, 1992. – Dehio, Georg: Bremen - Niedersachsen (Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler). Bearbeitet von Gerd Weiß. München/Berlin 1992.
  • Katalog, 1991. – Grote, Rolf-Jürgen/Königfeld, Peter: Katalog. In: Dies. (Hrsg.): Raumkunst in Niedersachsen. Die Farbigkeit historischer Innenräume Kunstgeschichte und Wohnkultur. München 1991, S. 219-266.

Einzelnachweise

  1. Dehio, Niedersachsen, 1992, S. 464-465.
  2. Katalog, 1991, S. 261.