Ehem Steinburger Hof in der Krempermarsch
Inventarnummer: cbdd20106
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In Schloss Reinbek wird Wandmalerei aus dem 18. Jahrhundert aus einem unbekannten Steinburger Hof in der Krempermarsch gezeigt. In einer bunten mitteleuropäischen Hügellandschaft gehen Jäger der Jagd nach.

Wandmalereirest aus einem unbekannten Steinburger Hof in der Krempermarsch
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
In Schloss Reinbek wird Wandmalerei aus einem unbekannten Steinburger Hof in der Krempermarsch gezeigt. Es handelt sich um jagdlich bemalte Bretter, die im rechten Winkel zueinander stehen und offenbar aus einer Raumecke stammen. Sie sind 5,5 Meter breit. Das untere Drittel nimmt eine Lambriszone ein, die oberen zwei Drittel zeigen gegenständliche Malerei. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und würde gut in eine so genannte Sommerstube passen. Doch ist die Herkunft der Malerei unbekannt. Genannt wird lediglich ein Steinburger Hof in der Kremper Marsch. Die Malerei soll 1985 nach Reinbek gekommen sein, nachdem der Ursprungsbau abgerissen worden war.[1]
Beschreibung und Ikonographie
In einer bunten mitteleuropäischen Hügellandschaft mit großen Bäumen, einem See, Äckern, Feldern, Landsitzen und südländisch anmutenden Städten gehen Jäger der Jagd nach. Sie hetzen Hirsche und Hasen, lassen Schwarzwild auf Sauspieße laufen und schießen mit dem Gewehr.
Gestalterische Mittel – Komposition und Ansichtigkeit
Die Darstellung wirkt leicht naiv. Dazu tragen die bunten Farben, die harten Konturen ohne Schattenwurf, die ungelenke Anatomie der Figuren, ihre Unmaßstäblichkeit sowie die Stilisierung von Landschaft und Bauten gleichermaßen bei.
Bibliographie
- Literatur:
- Konerding, Reinbek, 1983. – Konerding, Volker: Die Restaurierung des Äußeren von Schloß Reinbek, in: Schloß Reinbek. Reinbek 1983, S. 26-35.
- Lafrenz, Schlösser, 2022. – Lafrenz, Deert: Schlösser in Schleswig-Holstein (Studien zur Schleswig-Holsteinischen Kunstgeschichte, 18). Petersberg 2022.
Einzelnachweise
- ↑ Lafrenz, Schlösser, 2022, S. 294; Konerding, Reinbek, 1983, S. 26.