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Dreitzsch, ehem Gut

Aus Deckenmalerei-Lab
Laß, Heiko:Dreitzsch, ehem. Gut, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2024, URL: www.deckenmalerei.eu/fad54aca-7c3a-46af-8e79-a5ec1433e740

Inventarnummer: cbdd10080

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Der Text dieses Artikels steht – ausgenommen Abbildungen – unter der Lizenz CC BY 4.0. Dieser Artikel ist lediglich eine Kopie der Originalveröffentlichung auf deckenmalerei.eu und kann veraltet sein; maßgeblich ist die dortige Originalfassung.

Das Gutsgebäude von Dreitzsch wurde 1948 gesprengt. Paul Lehfeldt beschrieb 1897 Reste von Deckenmalerei.

Das ehemalige Gutsgebäude

Besitzer des Ritterguts Dreitzsch[1] waren von 1626 bis 1713 die von Pöllnitz. Das Herrenhaus war ein Zweiflügelbau, der 1948 gesprengt wurde.

Saal

Paul Lehfeldt berichtet 1897 von einer Balkendecke mit eingeschobenen Brettern im Dachraum, auf denen sich dekorative Malerei des 17. Jahrhunderts erhalten haben soll. Die Decke habe zu einem Saal gehört.[2]

Malerei aus vermutlich einem Saal

Paul Lehfeldt schreibt 1897 ferner, dass die ehemalige Decke des Saals von Haus Dreitzsch dekorative Malerei des 17. Jahrhundert gezeigt habe. Es seien noch „Ornamente im Barockstil“ erkennbar, etwa Ranken. An Tür-Aufsätzen ein „Pelikan-Nest, Engelskopf und andere Motive, dazu Sprüche, u.a. einer aus einem Corintherbrief Pauli; die Farben schwarz (Umrisse), roth, blau, grün, weiss als aufgesetzte bzw. eingekratzte Lichter.“[2]

Bibliographie

  • Literatur:
  • Lehfeldt, KDM, Neustadt, 1897. – Lehfeldt, Paul; Die Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens. Grosserzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach. Band V. Verwaltungsbezirk Neustadt. Amtsgerichtsbezirke Neustadt a. Orla, Auma und Weida. Jena 1897.

Einzelnachweise

  1. Lehfeldt, KDM Neustadt, 1897, S. 2324.
  2. 2,0 2,1 Lehfeldt, KDM, Neustadt, 1897, S. 24.