Brunshausen, Lustschloss
Inventarnummer: cbdd10258
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Im einstigen Sommerschl. der Gandersh. Fürstäbtissin Elisabeth Ernestine Antonie v. Sachsen-Meiningen haben sich einzigartige Wandmalereien aus der Zeit um 1726 erhalten. Sie schmückten die Sammlungsräume des Kunst-&Naturalienkabinetts im Ober-&Dachgeschoss, das Treppenhaus & den Speisesaal im EG.
Das Sommerschloss Brunshausen
Kurzbeschreibung und Lage
Das ehemalige Kloster Brunshausen liegt rund 2 km nördlich des Zentrums der Stadt Bad Gandersheim. Nordwestlich der Klosterkirche hat sich das einstige Sommerschloss der Gandersheimer Fürstäbtissin Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen als ein in Nord-Süd-Ausrichtung angelegter, L-förmiger Bau mit kurzem Ostflügel erhalten. Über den Kreuzhof des Klosters gelangte man zum Haupteingang sowie zu einem vorgelagerten Treppenhaus auf der Ostseite des Gebäudes. Beides ist heute verloren und durch moderne Einbauten ersetzt worden. An die Westseite des Sommerschlosses grenzte eine barocke Gartenanlage an.
Bau- und Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte
Die Geschichte des Klosters Brunshausen reicht bis in das 9. Jahrhundert zurück. Der sächsische Graf Liudolf und seine Gemahlin Oda, Stammeltern der Liudolfinger-Ottonen, gründeten 852 in unmittelbarer Nähe zu ihrem Herrschaftssitz Brunshausen einen Sanktimonialenkonvent. Nach Fertigstellung und Weihe der Stiftskirche im südlich gelegenen Gandersheim zog der Konvent 881 nach Gandersheim um. Brunshausen wurde in der Folgezeit als Eigenkloster des Gandersheimer Frauenstifts mit Benediktinern besiedelt, spätestens zu Beginn des 13. Jahrhunderts schließlich mit Benediktinerinnen. Rund zwanzig Jahre nach der Braunschweigischen Landesreformation von 1568 ist auch der Frauenkonvent Brunshausen vollständig zum neuen Glauben übergetreten. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Kloster stark in Mitleidenschaft gezogen, 1627 brannten die Wirtschaftsgebäude vollständig nieder. Im Zuge der Rekatholisierung wurden 1629 die evangelischen Konventualinnen vertrieben und Brunshausen wurde mit katholischen Nonnen besetzt, aufgrund der Kriegsereignisse konnten diese sich aber nur zwei Jahre halten. 1632 wurden die Klausurgebäude von schwedischen, 1637 von kaiserlichen Truppen verwüstet. Erst nach Einführung der Braunschweigischen Klosterordnung von 1655 wurde der evangelische Frauenkonvent Brunshausen neu konstituiert.
Für die bis heute erhaltene Klosterkirche aus dem 14./15. Jahrhundert sind vier Vorgängerbauten nachweisbar, davon drei aus vorromanischer Zeit. Den Dreißigjährigen Krieg überstand die Kirche wohl relativ unbeschadet, doch während der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde sie offenbar stark vernachlässigt; der Gottesdienst fand nur noch auf dem Nonnenchor statt. Um 1716 wurden noch Restaurierungsarbeiten durchgeführt, doch der Verfall schritt voran. 1793 wurde die Kirche profaniert und fortan als Scheune und Remise genutzt.
Die zweigeschossigen Konventsgebäude auf der Nordseite der Klosterkirche umfassten in der Frühen Neuzeit neben dem Kreuzgang im an die Kirche anschließenden Ostflügel den großen Remter und vielleicht einen Gästebereich. Im Untergeschoss des Nordflügels waren der sogenannte kleine Remter und das Krankenhaus untergebracht. Das Dormitorium mit 25 Zellen erstreckte sich über die oberen Etagen von Ost- und Nordflügel. Eine gewölbte Küche schloss den Nordflügel auf der Westseite ab. Der Westflügel stand dem Propst und den Kaplänen zur Verfügung. Der an die Kirche anschließende Südflügel umfasste das Backhaus, das Pforthaus und das Dominahaus.[1]
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war nicht nur die Klosterkirche in schlechtem Zustand. Unmittelbar nach ihrem Regierungsantritt als Fürstäbtissin des Gandersheimer Frauenstifts im Jahr 1713 ließ Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen umfangreiche Instandsetzungs- und Aufräumarbeiten durchführen. Der Kreuzhof und die Kreuzgänge wurden gesäubert und der verschüttete Brunnen im Kreuzhof wurde ausgeräumt.[2] Den Westflügel und ein Drittel des Nordflügels der Koventsgebäude ließ sie ab 1713 unter der Leitung ihres Oberhofmeisters Johann Anton Kroll von Freyhen teilweise abreißen und zu einem Sommersitz umbauen.[3] Um 1726 waren der ca. 40 m lange Bau und die westlich anschließende Gartenanlage fertiggestellt.[4]
Nach dem Tod Elisabeth Ernestine Antonies wurde das Gebäude nicht mehr genutzt und der Verfall setzte ein.[5] 1810 wurden das Stift und der Konvent in Brunshausen aufgehoben und die Klosteranlage fiel unter die Königlich Westphälische Domänenverwaltung. Die Anlage wurde fortan landwirtschaftlich genutzt. Um 1830 wurde im ersten Obergeschoss ein Kornspeicher eingerichtet; vermutlich wurden schon zu diesem Zeitpunkt die nicht tragenden Zwischenwände entfernt. Das Untergeschoss baute man zum Schafstall um und durchbrach die Westwand für zwei große Toreinfahrten; 1849 wurde das Treppenhaus abgerissen.[6] Im Dachgeschoss wurden alle Wände entfernt und auch die Neigung des Daches inklusive der Fenster wurde maßgeblich verändert. Trotz dieser schon früh einsetzenden, vielen Umbaumaßnahmen sind im nördlichen Teil des ersten Obergeschosses bis heute Überreste der einstigen Wandgestaltung erhalten.
Auftraggeber
Elisabeth IV. Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen[7] war Auftraggeberin des Gebäudes und der anschließenden Gartenanlage. Sie war von 1713 bis zu ihrem Tod 1766 Fürstäbtissin von Gandersheim. Sie entstammte der zweiten Ehe ihres Vaters Bernhard I. von Sachsen-Coburg-Meiningen mit Elisabeth Eleonore von Braunschweig und Lüneburg. Die Verwandtschaft mit ihrem Großvater Anton Ulrich von Braunschweig und Lüneburg ermöglichte es ihr, das Amt in Gandersheim zu übernehmen. Sie pflegte ein gutes Verhältnis zu ihrem Bruder Anton Ulrich, der in Dauerstreit mit seinen Halbbrüdern und deren Nachkommen in Meiningen lag. Sie unterstützte ihn. Sein Architekt Alessandro Rossini unterstützte sie bei ihrem Bauvorhaben. Ihr großes Engagement für Wissenschaft und Kunst äußerte sich nicht nur in Brunshausen, sondern auch beim Bau der Gandersheimer Residenz,[8] wo sie eine große Kunst- und Büchersammlung präsentierte. Sie festigte die Stellung und Unabhängigkeit Gandersheims. Nach ihrem Tod gelangte ein Großteil ihres Nachlasses nach Meiningen zu ihrem Bruder.
Architekten, Künstler
Johann Anton Kroll von Freyhen, Oberhofmeister der Äbtissin, fungierte als Architekt. Über die ausführenden Künstler der Wandmalereien lassen sich kaum Angaben machen. Weinrich bezeichnet die Ausgestaltung des verlorenen Speisesaals im Erdgeschoss als „Herr Jordans Meister=Stück“ und meint damit wohl den Maler Jordan Ernesti, der auch an der Ausgestaltung der Gandersheimer Abtei beteiligt war.[9] Ob Ernesti auch für die Wandmalereien in den übrigen Räumen verantwortlich war, wird in den schriftlichen Quellen nicht erwähnt.
Beschreibung
Das historische Aussehen des Sommerschlosses ist gut zu rekonstruieren.[10] Drei zeitgenössische Darstellungen geben eine Vorstellung von der Nordwestansicht des heute weitgehend veränderten Gebäudes: Das Gedenkblatt zum 50-jährigen Regierungsjubiläum der Äbtissin zeigt das Sommerschloss in der rechten Bildhälfte oberhalb der Abteigebäude, im Totengedächtnisbild Johann Anton Krolls von 1749 sieht man die Anlage links im Bildhintergrund. Auf dem überlebensgroßen Porträt Elisabeth Ernestine Antonies im Kaisersaal der Abtei weist die Äbtissin mit ihrer rechten Hand auf das durch einen Fensterausblick im Hintergrund sichtbare Gebäude.[11] Auch wenn die Anzahl der abgebildeten Fenster an Nord- und Westseite variiert, zeigen die bauhistorischen Untersuchungen, dass die Nordseite in fünf und die dem Garten zugewandte Westseite in 10 Fensterachsen unterteilt war.[12] Zwei Zugänge führten in den Garten, die Fassade selbst war durch mehrere Pilaster gegliedert und hell verputzt. Der östliche Teil des Gartens war durch Galeriebauten eingefasst, abgetrennt durch eine Balustrade oder Pergola wies der westliche Gartenbereich einen zentralen Springbrunnen mit umgebenden Broderieparterres auf.[13]
Über das Innere und die Raumaufteilung sind wir nur ungenau informiert. Neben dem Bericht des Oberhofmeisters und Architekten des Gebäudes, Johann Anton Kroll, geben die Beschreibungen des Meininger Hofdiakons Johann Michael Weinrichs in seinen „Historische und Theologische Betrachtungen derer merckwürdigsten Alterthume und gelehrten Dinge“ ein wenig Aufschluss über die einstige Raumfolge des „Fürstlichen Hauses“.[14] Der Zugang erfolgte vom Kreuzhof über ein vorgelagertes Treppenhaus im Winkel zwischen dem Hauptflügel und dem kurzen Ostflügel.[15] Das Erdgeschoss diente der Äbtissin als Wohnung, im ersten Obergeschoss und im Dachgeschoss waren in zahlreichen Kabinetten die umfangreichen Sammlungen der Äbtissin untergebracht.[3] Die durch Weinrich überlieferten Bezeichnungen der einzelnen Sammlungsräume wie etwa „Naturalien=Zimmer, Eck=Gemach [für das] Studium Mechanicum“ oder Geometrisches Kabinett, belegen, dass die Sammlungen noch ganz in der Tradition der frühneuzeitlichen Kunst- und Naturalienkammern standen.[16]
Ein bei Karl Steinacker abgebildeter Erdgeschossgrundriss von 1830 benennt nur eine direkt vom Treppenhaus zugängliche Kapelle.[17] Diese scheint das Erdgeschoss in zwei Hauptbereiche geteilt zu haben, wobei jeder Bereich offenbar seinen eigenen Eingang hatte – der nördliche Teil über das Treppenhaus, der südliche über das anschließende Dominahaus.[17] Vom ersten und zweiten Obergeschoss haben sich keine Grundrisse aus der Zeit vor den zahlreichen Umbauten erhalten. Für eine nähere Bestimmung der Raumfolge muss auf die schriftlichen Quellen zurückgegriffen werden.
Der bis heute überlieferte Wandmalereibestand beschränkt sich auf den nördlichen Bereich des ersten Obergeschosses. Durch die Beseitigung der Zwischenwände, die den heute ca. 10 m bzw. 14 m breiten und ca. 16 m langen L-förmigen Raum in einzelne Kabinette unterteilten, sind nur noch an den Außenwänden Malereien erhalten. Diese sind aufgeteilt in geschlossene Bildfelder unterschiedlichster Größe und zumeist durch ein Rahmenwerk gegliedert. Die erhaltenen Wandmalereien lassen sich aufgrund ihrer Motive eindeutig dem ehemaligen Vorsaal, dem zentral gelegenen Stiftssaal, der Statuengalerie auf der Westseite und den östlich gelegenen Kabinetten der Architektur sowie der Perspektive zuordnen.[18] Nicht erhalten haben sich das östlich vorgelagerte Treppenhaus, das Zimmer der Götter und das Gemach zum studio heraldico und genealogico – beide Räume in der Südhälfte des Gebäudes.[19]
Forschungsstand zur Baugeschichte
Vor allem der Braunschweiger Kunsthistoriker Johannes Zahlten hat sich seit Mitte der 1970er Jahre in mehreren Aufsätzen mit dem künstlerischen und architektonischen Auftragswerk der Äbtissin auseinandergesetzt.[20] Zahlten publizierte 1976 einen ersten Rekonstruktionsversuch der Grundrisse des Sommerschlosses.[21] Er orientierte sich dabei an dem Erdgeschossgrundriss von 1830.[22] Im Vergleich mit dem erhaltenen Wandmalereibestand, der in den 1970er Jahren noch nicht vollständig freigelegt war, der Beschreibung der Raumfolge bei Weinrich und den Angaben in einem Inventar von 1767 stößt man allerdings auf einige Widersprüche.[23] 2014 veröffentlichte Maria Julia Hartgen eine überarbeitete Grundrissrekonstruktion der Nordhälfte des ersten Obergeschosses in ihrem Beitrag zum erhaltenen Wandmalereibestand.[24] Zur Gartenanlage auf der Westseite ist vor allem die Dissertation von Inken Forman von 2006 sowie ein Aufsatz Formanns aus demselben Jahr zu nennen.[25]
Das ehemalige Treppenhaus
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Ein dem Bau auf der östlichen Hofseite vorgelagertes Treppenhaus[26] wurde zwischen 1713/14 und 1726 errichtet. Vermutlich wurde das Treppenhaus im 19. Jahrhundert im Zuge der Umbaumaßnahmen abgerissen.
Beschreibung
Über das Erscheinungsbild des Treppenhauses, seine genaue Lage oder seine Ausmaße kann keine Aussage getroffen werden.
Die Wandmalerei des Treppenhauses
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Das Treppenhaus ist vollständig zerstört.
Beschreibung und Ikonographie
Weinrich und Kroll machen nur kurze Angaben zu den Wand- und Deckenbildern im Treppenhaus. Nach Weinrich sah man an den Wänden „die antiquité in ihren ruinen“[27]; laut Kroll sah man „supports aus der Statuaria“[3]. Auch die Tür zum Vorsaal im ersten Obergeschoss war mit „allerhand Antiquitäten“[3] versehen. An der Decke der Treppe zum ersten Obergeschoss waren die vier Elemente abgebildet.
Vorlagen und Vergleich
Weinrich und Kroll nennen als Vorbildgeber für die Darstellung der vier Elemente Annibale Carracci. Bei der genutzten Vorlage könnte es sich um Reproduktionen der Deckengemälde aus dem Palazzo Ducale in Modena handeln, die im Zuge von Napoleons ‚Kunstraub‘ entfernt wurden und sich heute in der Galleria Estense in Modena befinden.[28]
Der ehemalige Vorsaal im ersten Obergeschoss
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Der ehemalige Vorsaal[29] wurde zwischen 1713/14 und 1726 errichtet und ausgestattet. Im 19. Jahrhundert wurde der Raum zerstört, als die nicht tragenden Zwischenwände im ersten Obergeschoss niedergelegt wurden. Lediglich ein schmaler Teil der Südwand hat sich erhalten.
Beschreibung
Man betrat den Vorsaal des in sich geschlossenen Sammlungsbereichs von Osten über ein nicht mehr erhaltenes, vorgelagertes Treppenhaus. Es handelte sich um einen rechteckigen Raum von ca. 2,8 auf 1,3 Meter. Auf den Vorsaal folgte im Osten das Architekturkabinett. Im Norden schloss sich der Stiftssaal an. Nach Westen gelangte man vermutlich in die Statuengalerie und zu weiteren heute gänzlich verlorenen Sammlungsräumen.[30]
Die Wandmalereireste des Vorsaals
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Aufgrund des Entfernens der Zwischenwände im gesamten Geschoss sind nur noch an den Außenwänden Malereien erhalten – im Vorsaal somit nur noch ein schmaler Wandstreifen an der Südwand.[30] Die Wandmalereien wurden secco auf Gipsmörtel ausgeführt.[18] 1992 wurden die Wandmalereien vollständig freigelegt. 1995 erfolgten nach ersten restauratorischen Untersuchungen umfassende Restaurierungsmaßnahmen,[31] 2013 erfolgte eine Trockenreinigung des Wandmalereibestands.[32]
Beschreibung und Ikonographie
Nur ein schmaler, dreigeteilter Wandmalereistreifen[33] ohne Stuckrahmung hat sich an der Südwand des Raumes erhalten. Das Bildprogramm des Vorsaals war laut Weinrich den Bräuchen und Schauspielen der römischen Antike gewidmet.[34] Weinrich erwähnt 1726 konkret: „Oben und unten rings herum an denen Wänden stehet ein gantzer Triumph, wie er ehedessen in öffentl. Aufzug zu Rom beschaffen gewesen.“[35] Das obere und das untere Bildfeld an der Südwand zeigen jeweils einen Ausschnitt aus diesem Triumphzug. Oben sieht man zwei Tubabläser, wie sie bspw. Teil des Triumphzuges des Lucius Aemilius Paullus 167 v. Chr. waren.[36] Das Bildfeld unten zeigt das Opfer eines Triumphators vor dem Befehl zum Aufbruch. Man erkennt die Statuen der römischen Gottheiten Juno, Jupiter und Minerva, die neben der Porta Triumphalis auf dem Marsfeld aufgestellt waren.[37]
Das mittlere Bildfeld lässt die Reste einer mit Halbsäulen gegliederten Architektur erkennen; dargestellt ist das Hadrianeum auf dem Marsfeld. Als Vorlage wurde hier eine Romvedute aus Étienne Dupéracs „I Vestigi Dell‘ Antichita Di Roma“ von 1621 verwendet.[38]
Die nicht mehr erhaltenen Wandmalereimotive werden bei Weinrich wie folgt aufgeführt: „[…] die solemnia & spectacula publ. Romanorum; und zwar 1.) saecularia Augustorum. 2.) naumachia. 3.) congiarium. 4.) circux maximus. 5.) rostra publica. 6.) largitio militibus facta. 7.) sacrficium. 8.) consecratio“.[39] Auch die Türen waren mit Bildfeldern versehen. An der Eingangstür vom Treppenhaus waren antike Musikinstrumente, Opfergeräte und „Apotheosen“ dargestellt. Die anderen drei Türen zeigten das Reiterstandbild des Marc Aurel und die kimbrischen Trophäen des Marius; den Triumphbogen des Germanicus und die letzte Tür antike Waffen aller Art.[40]
Vorlagen und Vergleiche
Das obere und das unter Bildfeld folgen Tafeln aus Onofrio Panvinios „Amplissimi ornatissimique triumphi“.[41] Laut Hartgen diente diese Kupferstichfolge eines idealen römischen Triumphes vermutlich als Vorlage für den gesamten Triumphzug, auch der Inschriftenrest MILITARE oberhalb der Opferdarstellung kann auf Panvinios erläuternde Beschriftung zurückgeführt werden.[42] Vorlage für das mittlere Bildfeld war hier eine Romvedute aus Étienne Dupéracs „I Vestigi Dell‘ Antichita Di Roma“ von 1621.[43]
Der ehemalige Stiftssaal
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Der „grosse Stiffts=Saal“[44] wurde zwischen 1713/14 und 1726 erbaut und ausgestattet. Durch den Ausbau aller nichttragenden Wände im 19. Jahrhundert wurde der Stiftssaal[45] zerstört. Nur die Nordwand hat sich erhalten.
Beschreibung
Der große zentrale Raum im Nordbereich des ersten Obergeschosses diente als Audienz- und Studienraum.[46] Er wurde direkt vom Vorsaal im Süden betreten. Nach Osten schloss sich das Perspektivzimmer an, nach Westen das „Mahlerey=Zimmer“.[47] An der Nordseite befinden sich zwei Fenster.
Die Wandmalerei des Stiftssaals
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Da im 19. Jahrhundert alle nichttragenden Wände entfernt wurden, hat sich nur die Nordwand erhalten. Die erhaltenen Malereien wurden secco auf Gipsmörtel ausgeführt.[18] 1992 wurden die Wandmalereien vollständig freigelegt. 1995 erfolgten nach ersten restauratorischen Untersuchungen umfassende Restaurierungsmaßnahmen,[31] 2013 erfolgte eine Trockenreinigung des Wandmalereibestands.[32]
Beschreibung und Ikonographie
Die durchfensterte Nordwand des Stiftssaals schmücken Malereien in blassgelblich getönten Rahmungen. Wie auch in den anderen Sammlungsräumen gliedern sich die Wandmalereien in eine Sockelzone, rechteckige Bildfelder rechts und links der beiden Fenster, hochovale Medaillons und kreisförmige Bildfelder in den Fenstergewänden. Die neun rechteckigen Sockelbilder sind monochrom rötlich gefärbt und die figürlichen Motive sind von barockem Bandelwerk gerahmt. Die in Teilen erhaltenen Inschriften weisen sie trotz ihres fragmentarischen Erhaltungszustands als Szenen aus dem Alten und Neuen Testament aus. Von links nach rechts ist dargestellt: Jakobs Kampf mit dem Engel (Gen 32,24-25),[48] Aaron mit dem Stier (Ex 29,10),[49] Abraham und Melchisedek (Gen 1,14),[50] Daniel in der Löwengrube (Dan 6,17-23),[49] Habakuk, der vom Engel am Schopf gefasst wird (Dan 14,33-39),[51] die Steinigung des Stephanus (Apg 7,58-60),[49] unter dem rechten Fenster Saul, der seine Männer zur Suche nach David aussendet (1 Sam 23,22-24) und die Schonung von Sauls Leben durch David (1 Sam 26,12),[52] David mit dem Mantelzipfel (1 Sam 24,12)[49] und ganz rechts Zächäus im Maulbeerbaum (Lk 19,4).[53] Für einen Großteil der Szenen dienten die Kupferstiche der „Biblia Ectypa“ Christoph Weigels von 1695 als Vorlage,[54] so etwa für die Darstellung des Habakuk, die als einzige von Weinrich als Vorbild für christliches Handeln explizit erwähnt wird.[55] Auch die hochrechteckigen Bildfelder links und rechts der Fenster[56] zeigen vermutlich biblische Szenen und gehören somit zu den von Weinrich genannten „36. Christl. Tugenden durch Biblische Historien vorgebildet“.[46]
Die übrigen Wandmalereien der Nordwand des Stiftssaals thematisieren vor allem die frühe Geschichte des Gandersheimer Frauenstifts. Vier hochovale Bildfelder stellen nach Weinrich „etliche Umstände der Stiffts=Historie“ in chronologischer Reihenfolge dar.[57] Das Motiv im linken Gewände des linken Fensters zeigt den Umzug des ersten Kanonissenkonvents von Brunshausen nach Gandersheim im Jahr 881, nur die Gandersheimer Stiftskirche am linken Bildrand und der Klosterhügel Brunshausen am rechten Bildrand sind heute noch erkennbar.[58] Das gegenüberliegende fragmentarisch erhaltene Medaillon stellt vermutlich den thronenden König Heinrich II. und neben ihm die Gandersheimer Äbtissin Sophia I. und eine weitere Kanonisse dar – gemeint ist der Gütertausch im Zusammenhang mit der Ausstattung des von Heinrich II. gegründeten Bistums Bamberg.[58] Die Historiendarstellung im linken Gewände des rechten Fensters wird durch die erhaltene Inschrift am oberen Bildrand eindeutig benannt: „Die Äbtissin Gandersheims wird von den Ansprüchen der Hildesheimer Kirche befreit im Jahr 1209.“[59] Der Streit um die Diözesanzugehörigkeit des Gandersheimer Stifts wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts durch eine Definitivsentenz von Papst Innozenz III. entschieden und Gandersheim wurde endgültig von den Ansprüchen Hildesheims freigesprochen.[60] Zur Erlangung der Rechtsentscheidung begab sich Äbtissin Mechthild I. dreimal persönlich nach Rom; das Medaillon zeigt demnach die päpstliche Kurie und in der Mitte des Bildvordergrundes wohl auch ehemals die Äbtissin als Supplikantin.[61] Die gegenüberliegende letzte Historie bezieht sich auf die Bestätigung der Reichsunmittelbarkeit des Stifts auf dem Regensburger Reichstag 1576.[62] Das Bildfeld zeigt die sieben Kurfürsten und vermutlich den aufgebahrten Kaiser Maximilian II., der am letzten Tag des Reichstags verstarb.[63] Druckgrafische Vorbilder für die vier Historien lassen sich nicht bestimmen, die abgebildete Architektur scheint aber teilweise von de Vries‘ perspektivischen Fantasiearchitekturen inspiriert zu sein.[64]
Die Serie von zehn Porträtmedaillons[65] gehört ebenfalls zum Themenbereich der Stiftsgeschichte. Die monochrom in goldgelb gehaltenen Bildnisse sind nicht in das gliedernde Rahmenwerk eingelassen. Sie sind auf einer Ebene mit der Stuckrahmung angebracht und Trompe-l’œil-haft an der Wand mit gemalten rötlichen Schleifenbändern „aufgehängt“. Die an römische Münzbildnisse erinnernde Reihe beginnt mit dem Stiftsgründer Liudolf und seinen Söhnen Otto und Brun in der Mitte der Nordwand. Sie sind durch die erhaltenen Inschriften eindeutig benannt und zugleich werden die Gründung der Frauengemeinschaft und die Verleihung der ersten Privilegien thematisiert.[66] Die Porträtreihe setzt sich in den Fenstergewänden fort und zeigt von König Ludwig d. J., über Kaiser Arnulf, König Heinrich I., Kaiser Otto I., Kaiser Otto II., Kaiser Otto III., Kaiser Heinrich II. bis hin zu Kaiser Heinrich III. mittelalterliche Herrscher, die dem Stift Privilegien verliehen haben oder bedeutende Schenkungen machten.[67] Konkrete Vorbilder für die Bildnisse lassen sich nicht bestimmen, aber Traktate über römische Münzen wie etwa Enea Vicos „Augustarum Imagines Formis“ und die originalen Siegel des Stiftsarchivs könnten durchaus als Vorlagen in Frage kommen.[68]
Die nur noch bei Weinrich überlieferte Hauptinschrift des Stiftssaals belegt, dass der Raum dem Gedenken der hier dargestellten mittelalterlichen Herrscher gewidmet war: „Dem beständigen Lob der Gründer und Wohltäter, dem würdigen Gedächtnis der Amtsvorgänger, der eifrigen Nachahmung der Nachfolger ein ewiges Denkmal 1721.“[69] Die Inschrift bezieht auch die nicht erhaltenen Bildnisse der 45 Äbtissinnen seit Stiftsgründung mit ein – diese waren Weinrich zufolge in Medaillons den Kamin umgebend dargestellt. Auch erwähnt Weinrich eine Darstellung der Dichterin und Gandersheimer Kanonisse Hrotsvith.[69]
Programm
Der Stiftssaal wurde direkt vom südlich gelegenen Vorsaal aus betreten. So wurde den Besuchenden der Räumlichkeiten nach den Triumphen der römischen Feldherren im Eingangsbereich die lange und eindrucksvolle Stiftsgeschichte in ihrer ungebrochenen Tradition direkt vor Augen geführt. Hier stand das Bedürfnis nach fürstlicher Repräsentation deutlich im Vordergrund.
Das vermutliche Deckengemälde des Stiftssaals
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Vermutlich im Zuge der Umbaumaßnahmen des 19. Jahrhunderts wurde auch das Deckengemälde des Stiftssaals entfernt. Ein heute in den Sammlungsbeständen des Museums Portal zur Geschichte befindliches stark beschädigtes Leinwandgemälde (ca. 150 x 100 cm) könnte allerdings mit dem Deckenbild identisch sein.[70]
Beschreibung und Ikonographie
Weinrich beschreibt die Gestaltung der Decke des Stiftssaals: „Oben an der Decke erscheinet die Prouidentia“.[46] Das möglicherweise in dem Leinwandgemälde überlieferte Deckenbild zeigt im Zentrum das Auge Gottes in Form eines Dreiecks mit dem Schriftzug יהוה. Umgeben ist diese mögliche Darstellungsform der göttlichen Vorsehung von einem Lichtschein und einem Wolkenkranz (?) mit zahlreichen geflügelten Puttenköpfen. Für das zentrale Deckenmotiv im sog. Kaisersaal der Gandersheimer Abtei diente das Gemälde 1901/1902 bei den Renovierungs- bzw. Erneuerungsarbeiten der weitgehend zerstörten Deckenmalerei als Motiv-Vorbild. Das als unbedeutend betrachtete Ölbild hatte sich in der „Altertümersammlung“ der Stiftskirche erhalten[71] und wurde erst in den letzten Jahren mit der Deckenmalerei im Stiftssaal in Verbindung gebracht.
Das ehemalige Architekturkabinett
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Das Architekturkabinett[72] entstand zwischen 1713/14 und 1726. Im 19. Jahrhundert wurde der Raum zerstört, als die Innenwände im ersten Obergeschoss niedergelegt wurden. Lediglich die Süd- und Ostwand haben sich erhalten.
Beschreibung
Das Kabinett befand sich in der Südostecke der Etage. Es maß ungefähr 5,5 auf 4 Meter. Das Architekturkabinett wurde von Westen aus dem Vorsaal betreten. Im Norden schloss das Perspektivkabinett an. An der Südseite befindet sich ein Fenster.
Die Wandmalerei des Architekturkabinetts
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Da heute alle Innenwände des Geschosses verloren sind, hat sich Wandmalerei nur an den ehemaligen Außenwänden im Osten und Süden erhalten. Sie wurde secco auf Gipsmörtel ausgeführt.[18] An den Wänden haben sich zudem drei Bildfelder in der Sockelzone der Südwand nicht erhalten, auch eine ovale Rahmung über dem Fenster ist heute leer. 1992 wurden die Wandmalereien vollständig freigelegt. 1995 erfolgten nach ersten restauratorischen Untersuchungen umfassende Restaurierungsmaßnahmen,[31] 2013 erfolgte eine Trockenreinigung des Wandmalereibestands.[32]
Beschreibung und Ikonographie
Die erhaltenen Wände sind von einem rötlich getönten Rahmenwerk gegliedert, in dem Architekturen und Monumente verschiedener antiker Hochkulturen präsentiert werden. Eine erste Gruppe bilden die römischen Monumente der Südwand. Im Gewände links des Fensters übereinander befinden sich zwei hochovale Bildfelder:[73] Das obere zeigt einen Obelisk, der laut seiner Sockelinschrift aus dem Circus Maximus stammen soll, im Medaillon darunter eine „ägyptische Aschenurne“. Im rechten Gewände zeigen die hochovalen Medaillons[73] oben die Meta Sudans, darunter die Columna Rostrata des Duilius. In der Sockelzone des rechten Gewändes hat sich in einem rechteckigen Bildfeld das Grabmal der Caecilia Metella erhalten.[74] Zwei weitere römische Monumente zieren die Südwand rechts des Fensters: Oben in einem hochrechteckigen Bildfeld das Septizodium,[75] darunter eine Darstellung des Janusbogens.[48] Links des Fensters sieht man den Salomonischen Tempel. Drei Bildfelder in der Sockelzone der Südwand haben sich nicht erhalten, auch eine ovale Rahmung über dem Fenster ist heute leer. Dort befand sich laut Karl Steinacker Anfang des 20. Jahrhunderts noch die Hauptinschrift des Raumes: „DEO DVCE / STUDIO ARCHTECTVRAE / DICTA“.[76]
Die Ostwand wird von zwei großformatigen Bildfeldern dominiert: links die Palastanlagen von Persepolis,[77] rechts ägyptische Pyramiden.[78] Das nur fragmentarisch erhaltene Bildfeld in der Sockelzone[79] zeigt ebenfalls die altpersische Palastanlage. Die großformatige Darstellung auf der rechten Seite der Ostwand zeigt nach Kroll „von der africanischen [Architectur] die Egyptischen Pyramiden“.[80] Das Bildfeld unterhalb der Pyramiden zeigt laut Weinrich die „Pozzi, woraus die Mumien gezogen werden“.[81]
Zu den bei Weinrich und teilweise auch bei Kroll genannten verlorenen Motiven zählten vor allem weitere antike römische Monumente: Die Grabmalpyramide des Cestius,[82] das Kolosseum und das „Amphitheatrum veronesi zum theil mit seinem grund Riß“,[83] verschiedene römische Tempel und unterhalb des Salomonischen Tempels der Titusbogen – womit die römische mit der „Jüdischen“ Architektur verbunden wurde.[84] Neben der Fülle antiker Monumente nennen Kroll und Weinrich aber auch zwei Darstellungen „Von denen modernen gebäuden“: Sankt Peter in Rom und die St. Paul’s Cathedral in London.[84]
Vorlagen und Vergleiche
Als Vorlage für die altpersische Architektur nennt Kroll in seinem Bericht De Bruin.[85] Gemeint ist die „Vierde Gesigt van Persepolis“ aus Cornelis De Bruins Reisebeschreibung „Reizen Over Moskovie, Door Persie En Indie“.[86] Die nur fragmentarisch altpersische Palastanlage hat als Vorlage De Bruins Derde „Gesigt van Persepolis“.[87] Die Darstellung der Pyramiden von Gizeh folgt Olfert Dappers „Beschreibung von Africa“.[88] Sowohl die Gesamtkomposition als auch die Details – bis hin zur Sphinx mit Allongeperücke am rechten Bildrand – stimmen überein. Für das Bildfeld unterhalb der Pyramiden diente vermutlich ebenfalls eine Textabbildung Dappers als Vorlage, die einen Bericht über weitverzweigte Grabgewölbe in der Nähe Kairos illustriert.[89] Für die römischen Antiken kommt eine Fülle grafischer Vorlagen in Frage, doch wurden hier wohl vor allem Vorbilder aus Antonio Lafreris "Speculum Romanae Magnificentiae“ verwendet.[90]
Das ehemalige Perspektivkabinett
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Das Perspektivkabinett[91] wurde zwischen 1713/14 und 1726 errichtet und ausgestattet. Im 19. Jahrhundert wurde der Raum zerstört, als die Innenwände im ersten Obergeschoss niedergelegt wurden. Lediglich die Nord- und Ostwand haben sich erhalten.
Beschreibung
Der Raum ist in der Nordostecke des ersten Obergeschosses gelegen und maß ehemals ungefähr 5,5 auf 4 Meter. Er schloss im Norden an das Architekturkabinett an. Im Westen folgte der sogenannte Stiftssaal. An der Nordseite befindet sich ein Fenster. Das Perspektivkabinett war der Kunst der Perspektive gewidmet.[92]
Die Wandmalerei des Perspektivkabinetts
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Da der Raum zerstört ist und sich nur seine ehemaligen Außenwände erhalten haben, ist auch alle Malerei bis auf Reste an der Nord- und Ostwand verloren. Sie wurde secco auf Gipsmörtel ausgeführt.[18] 1992 wurden die Wandmalereien vollständig freigelegt. 1995 erfolgten nach ersten restauratorischen Untersuchungen umfassende Restaurierungsmaßnahmen,[31] 2013 erfolgte eine Trockenreinigung des Wandmalereibestands.[32]
Beschreibung und Ikonographie
Die erhaltene Wandgliederung des Kabinetts[92] entspricht im Wesentlichen der des Architekturkabinetts. Allerdings sind die Bilderrahmen gelblich getönt. Die Ostwand zeigt zwei großformatige Darstellungen mit zugehörigen querrechteckigen Bildfeldern in der Sockelzone. An der Nordwand befinden sich kleinformatigere Bildfelder, die das Fenster umrahmen. Im linken und rechten Fenstergewände befinden sich jeweils zwei hochovale Bildfelder[93] und dazwischen je ein hochachteckiges Bildfeld.[94] In der Sockelzone des Gewändes sind es je ein rechteckiges,[95] ebenso direkt unter dem Fenster.[96] Das Fenster umgebend sind Fantasiearchitekturen dargestellt; auch die beiden querrechteckigen Malereien in der Sockelzone der Ostwand gehören zu dieser Gruppe.[64]
Von den beiden großformatigen Darstellungen auf der Ostseite zeigt das rechte den Kapitolsplatz in Rom[97] und das linke das von Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel ab 1688 errichtete Schloss Salzdahlum vom Vorhof aus.[98] Weinrich zufolge war der Darstellung Salzdahlums eine Inschrift beigegeben, die neben der eindeutigen Bezeichnung des Gebäudes auch die verwandtschaftliche Beziehung der Äbtissin zum Erbauer des Schlosses nannte.[99] Mit diesem Motiv setzte Elisabeth Ernestine Antonie ihrem 1714 verstorbenen Großvater und seinem Lustschloss ein besonderes Denkmal.[100]
Die größeren Bildfelder der Nordwand zeigen persische Architektur: Auf der rechten Seite oben den Meidān-e Emām in Isfahan,[101] darunter eine von Schiras nach Isfahan führende Straße.[102] Links des Fensters sieht man oben das Koran-Tor von Schiras[103] und darunter eine Karawanserei zwischen Schahreza und Isfahan.[104]
Von den heute verlorenen Darstellungen an den Wänden des Perspektivkabinetts erwähnt Weinrich die Domus Aurea, weitere nicht näher bezeichnete römische Antiken und eine Ansicht der Isola Bella im Lago Maggiore.[105]
Vorlagen und Vergleiche
Die Darstellung des Kapitolsplatzes in Rom geht vermutlich auf einen Druck aus dem „Speculum Romanae Magnificentiae“ Lafreris zurück.[106] Schloss Salzdahlum folgt weitgehend einem bei Gerhard Gerkens abgebildeten anonymen Stich. Die vor 1679 datierte Grafik ist mit „Perspectivische Vorstellung deß Fürstlichen Schloß und Gartens zu Salzthalen“ überschrieben – nicht nur der zum Thema des Raumes passende Titel, sondern auch ein Vergleich der architektonischen Details machen diese Vorlage sehr wahrscheinlich.[107] Die Fantasiearchitekturen um das Fenster folgen Tafeln aus Hans Vredeman de Vries Perspektiv-Lehrbuch; ebenso die beiden querrechteckigen Malereien in der Sockelzone der Ostwand.[64] Die Persischen Veduten an der Nordwand folgen Tafeln aus Cornelis de Bruins „Reizen over Moskovie, Door Persie En Indie“.[108]
Die ehemalige Statuengalerie

Bau- und Ausstattungsgeschichte
Die Statuengalerie[109] wurde zwischen 1713/14 und 1726 eingerichtet. Sie wurde spätestens im 19. Jahrhundert zerstört, als man alle nichttragenden Zwischenwände im ersten Obergeschoss entfernte. Lediglich Teile der Westwand haben sich erhalten.
Beschreibung
Die Statuengalerie befand sich im ersten Obergeschoss an der Westseite des Gebäudes mit Blick auf den Garten. Sie maß ehemals ungefähr 7 Meter in Ost-West-Ausrichtung und mindestens 8 Meter in der Nord-Süd-Ausrichtung. Die Statuengalerie grenzte im Osten an den Stiftssaal und den Vorsaal, im Norden an das „Mahlerey=Zimmer“. Die Westwand wies mindestens zwei Fenster auf.[110]
Die Wandmalerei der Statuengalerie

Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Der Raum ist bis auf Teile seiner Westwand zerstört. Die dort erhaltenen Malereireste wurden secco auf Gipsmörtel ausgeführt.[18] 1992 wurden die Wandmalereien vollständig freigelegt. 1995 erfolgten nach ersten restauratorischen Untersuchungen umfassende Restaurierungsmaßnahmen,[31] 2013 erfolgte eine Trockenreinigung des Wandmalereibestands.[32]
Beschreibung und Ikonographie
Die Statuengalerie weist nur noch sehr geringe Reste der ursprünglichen Wandgestaltung auf. Rechts und links von zwei Fenstern sieht man geschwungene Verzierungen mit Quasten und floralen Details, die ehemals kleine Konsolen umgaben. Auf diesen waren nach Weinrich über hundert kleinformatige Skulpturen nach überwiegend antiken Vorbildern platziert.[111] Die von Weinrich überlieferte Hauptinschrift des Raumes lautete „Skulpturen-Akademie / der Jugend der Abtei und des Kapitels / Gandersheimes geweiht 1721“. Diese Inschrift entspricht dem pädagogischen Hintergrund der Sammlungen.
Die ehemaligen Räume im 1. Obergeschoss
Das ehemalige Malereizimmer
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Das Malereizimmer[112] entstand zwischen 1713/14 und 1726. Spätestens im 19. Jahrhundert wurde der Raum zerstört, als die Innenwände im ersten Obergeschoss niedergelegt wurden.
Beschreibung
Das Malereizimmer befand sich in der Nordwestecke des ersten Obergeschosses. Es maß ungefähr 4 auf 7 Meter. Das Malereizimmer konnte auf der Ostseite vom Stiftssaal aus betreten werden, an der Südseite schloss sich die Statuengalerie an. Die Westwand hatte ein, die Nordwand hatte zwei Fenster.
Die Wandmalerei des Malereizimmers
Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Von der einstigen Ausgestaltung der Wände hat sich nichts erhalten.
Beschreibung und Ikonographie
Weinrich zufolge beschränkte sich die Gestaltung der Wände auf eine möglicherweise direkt auf die Wand aufgebrachte Inschrift sowie sieben vergoldete Inschriftentafeln.[113] Betrat man das Malereizimmer von der südlich angrenzenden Statuengalerie, richtete sich „gegen über zur Seiten“[113] eine Inschrift direkt an die Besucherinnen und Besucher des Raumes: „Beschau hier jedes Stück, wohin dein Aug dich führt; doch halt die Hand zurück und laß es unberührt!“[113] Diese Ansprache setzte sich nach Weinrich in Gedichtform auf den Tafeln fort.[114]
Das ehemalige Götterkabinett
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Das Götterkabinett[115] entstand zwischen 1713/14 und 1726. Spätestens im 19. Jahrhundert wurde der Raum im Zuge von Umbaumaßnahmen zerstört.
Beschreibung
Das Götterkabinett befand sich im Südflügel des ersten Obergeschosses. Es konnte vom Vorsaal aus betreten werden, es verfügte über ein Fenster. Über die genaue Lage des Raumes und seine Ausmaße kann keine Aussage getroffen werden.
Die Wandmalerei des Götterkabinetts
Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Der Raum ist vollständig zerstört.
Beschreibung und Ikonographie
Nach Weinrich zeigten die Wand- und Deckenbilder römische Gottheiten und Heroen aufgeteilt nach ihren ‚Wirkungsfeldern‘.[116] An der Decke waren die Götter abgebildet, die dem Himmel und den Gestirnen zugeordnet sind. An den Wänden bildeten die im Wasser lebenden Götter („Aquatici“) und mythologische Wesen wie Sirenen und Nymphen eine thematische Gruppe. Die nächste bildeten Satyren und weitere „Spiel-gierige Thiere“ aus Bacchus‘ Gefolge. Auch die Götter der Unterwelt sowie die Götter der Felder, Äcker und Straßen waren an den Wänden zu sehen. Als letzte Gruppe nennt Weinrich die Laren und Halbgötter. Das Fenster war umgeben von heroischen Symbolen.[117]
Vorlagen und Vergleich
Konkrete Vorlagen nennt Weinrich nicht, hier wären bspw. die zahlreichen Abbildungen aus Joachim von Sandrarts „Iconologia Deorum“ denkbar. Ein entsprechender Band aus dem ehemaligen Besitz der Äbtissin Elisabeth Ernestine Antonie befindet sich heute in der Landesbibliothek Coburg.[118]
Das ehemalige Heraldik-Genealogie-Kabinett
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Der letzte Sammlungsraum im Obergeschoss, das Heraldik-Genealogie-Kabinett,[119] entstand zwischen 1713/14 bis nach 1726. Spätestens im 19. Jahrhundert wurde der Raum im Zuge von Umbaumaßnahmen zerstört.
Beschreibung
Das Heraldik-Genealogie-Kabinett befand sich im Südflügel des ersten Obergeschosses. Es schloss an das Götterkabinett an. Über die genaue Lage des Raumes und seine Ausmaße kann keine Aussage getroffen werden.
Die Wandmalerei des Heraldik-Genealogie-Kabinetts
Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Der Raum ist vollständig zerstört.
Beschreibung und Ikonographie
Eine Beschreibung des Raumes liegt nicht vor, da der Raum zum Zeitpunkt von Weinrichs Besuch noch nicht fertiggestellt war. Er sollte „künfftig mit Dingen, die zum studio heraldico und genealogico dienen, illuminiert werden“.[120]
Die ehemaligen Räume im 2. Oberschoss
Das ehemalige Vorgemach
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Das Vorgemach[121] im zweiten Obergeschoss entstand zwischen 1713/14 und 1726. Spätestens im 19. Jahrhundert wurde der Raum im Zuge von Umbaumaßnahmen zerstört.
Beschreibung
Das Vorgemach schloss sich vermutlich unmittelbar an das Treppenhaus an und bildete das Entree zu den angrenzenden Sammlungsräumen im zweiten Obergeschoss. Über die genaue Lage des Raumes und seine Ausmaße kann keine Aussage getroffen werden.
Die Wandmalerei des Vorgemachs
Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Der Raum ist vollständig zerstört.
Beschreibung und Ikonographie
Nach Weinrich war der Raum mit „Gemählden und Land=Karten orniret“.[122] Oberhalb der Tür zum angrenzenden Stiftszimmer befand sich das Kaiserliche Wappen mit der Umschrift „Auspicius Augustissimis“.[123]
Das ehemalige Stiftszimmer
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Das Stiftszimmer[124] entstand zwischen 1713/14 und 1726. Spätestens im 19. Jahrhundert wurde der Raum im Zuge von Umbaumaßnahmen zerstört.
Beschreibung
Das Stiftszimmer befand sich im Nordflügel des zweiten Obergeschosses. Es konnte vom südlich angrenzenden Vorgemach aus betreten werden, zwei weitere Türen führten in das östlich anschließende Geometriekabinett und in das westlich anschließende Mechanikkabinett. An der Nordseite befanden sich zwei Fenster in der Dachschräge. Über die genauen Ausmaße des Stiftszimmers kann keine Aussage getroffen werden, aber vermutlich lag der Raum direkt über dem Stiftssaal im ersten Obergeschoss.
Die Wandmalerei des Stifts- oder Kapitelzimmers
Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Der Raum ist vollständig zerstört.
Beschreibung und Ikonographie
Die von Weinrich beschriebenen Wandbilder zeigten an allen vier Wänden Begebenheiten aus der jüngeren Stiftsgeschichte begleitet von einem umfangreichen heraldischen Programm.
An der Südwand war links der Tür zum Vorgemach die Übergabe der beurkundeten Wahlkapitulation Elisabeth Ernestine Antonies im Lehnssaal der Gandersheimer Abtei am 9. November 1713 dargestellt. Umgeben war die Darstellung von dem Wappen des Braunschweigischen Herzogs als Konservator des Stifts, sowie den Wappen der Schulmeisterin und der Küsterin des Stifts. Dazu kamen die Wappen aller Kanonissen seit der Reformation. Auf der rechten Seite der Tür sah man die am selben Tag anschließende Inthronisierung Elisabeth Ernestine Antonies in der Gandersheimer Stiftskirche. Hier umgaben das Wappen des Hildesheimer Domkapitels als Konservator des Stifts, das Wappen der Pröpstin und die Wappen der seit der Reformation amtierenden Dekaninnen samt Namen das zentrale Motiv.
Ost- und Westwand widmeten sich den Lehnsverhältnissen des Stifts. An der Ostwand rechts der Tür zum Geometriekabinett war die lehnsrechtliche Investitur „mit allen ihren Umständen und Ceremonien“[125] abgebildet; umgeben von den Wappen aller adeligen Vasallen des Stifts. Gegenüber an der Westwand links der Tür zum Mechanikkabinett umgaben die Wappen der bürgerlichen Lehnsleute die Amtseinführung der Kanonisse und späteren Dekanin Sophie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt auf dem Fräuleinchor der Stiftskirche am 16. März 1716. Die linke Seite der Ostwand und die rechte Seite der Westwand präsentierten die Wappen ehemaliger adeliger Lehnsleute des Stifts.
In der Mitte der Nordwand „unter dem Dache“[126] waren der Residenzantritt der Kanonisse Christine Sophie von Ostfriesland am 28. Dezember 1719 auf dem Fräuleinchor der Stiftskirche sowie die Eidesleistung und die Einkleidung der Dekanin Magdalena Sybilla von Schwarzburg-Rudolstadt am 17. Juni 1722 in der Kapitelstube der Stiftskirche dargestellt. Diese Motive waren umgeben von den Wappen aller Kanoniker seit der Reformation. „Auf dem Pfeiler unter dem Dache zur rechten“[127] sah man die Bestätigung der Stiftsäbtissin als Vorsteherin des Klosters Clus und die Einführung der Domina des Gandersheimer Marienklosters. Umgeben von 27 ovalen Bildfeldern mit den Heiligen und Kirchenpatronen der zum Stift gehörenden Kirchen. Auf dem Pfeiler links ergänzten die Einführung der Domina von Brunshausen und der Domina des Heilig-Geist-Hospitals die Reihe der dem Stift zugehörigen geistlichen Institutionen. Umgeben waren die Darstellungen von den Heiligen und Kirchenpatronen der zum Stift gehörenden Patronatskirchen. „Der Umlauff um beede Stücke praesentiret die noch würckliche von der Abtey zu Lehen gehende Pfarren.“[128]
Auch die drei Türen waren gestaltet: Die Eingangstür vom Vorgemach zeigte außen die Gandersheimer Stiftskirche und darunter das Kloster Brunshausen im Zustand von etwa 1727. Auf der Innenseite unten Brunshausen vor den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen unter Elisabeth Ernestine Antonie, darüber die Baumaßnahmen selbst. Die Türen zum Geometriekabinett und zum Mechanikkabinett waren mit Grabmonumenten „zu Ehren der abgestorbenen Familien“[129] geschmückt. Die Hauptinschrift dieses umfangreichen Bildprogramms oberhalb der Türen lautete: „Monumentum Amoris & affectus, Ecclesiae Gandesiensi, Abbatiae & Capitulo, Elisabetha Ernestina Antonia Abbatissa Dux Saxoniae P.P. Anno 1723.“[129] („Ein Denkmal der Liebe und Zuneigung, der Kirche, der Abtei und dem Kapitel, hat frommen Sinnes errichtet Elisabeth Ernestine Äbtissin [und] sächsische Herzogin im Jahr 1723.“)
Vorlagen und Vergleich
Konkrete Vorlagen werden von Weinrich nicht erwähnt, eine ähnliche Darstellungsweise der ‚Historien‘ wie im darunter liegenden Stiftssaal ist sehr wahrscheinlich.
Das ehemalige Geometriekabinett
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Das Geometriekabinett[130] im zweiten Obergeschoss entstand zwischen 1713/14 und 1726. Spätestens im 19. Jahrhundert wurde der Raum im Zuge von Umbaumaßnahmen zerstört.
Beschreibung
Das Geometriekabinett lag in der Nordostecke des zweiten Obergeschosses und konnte durch eine Tür auf der Westseite vom Stiftszimmer aus betreten werden. Auf der Nordseite befand sich ein Fenster. Über die genauen Ausmaße des Raumes kann keine Aussage getroffen werden.
Die Wandmalerei des Geometriekabinetts
Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Der Raum ist vollständig zerstört.
Beschreibung und Ikonographie
Weinrich zufolge waren die Wände „mit Zinober in Weiß gemahlet“.[129] Die Bildfelder zeigten Landschaften und Orte aus dem Heiligen Land und werden von Weinrich im Einzelnen genau benannt. Vermutlich an der Ostwand waren unten Bethlehem und darüber der Ort, an dem Philippus den Kämmerer der Königin Kandake taufte, dargestellt. An der Nordwand rechts des Fensters war oben der Berg Tabor zusehen, darunter der Ort der Verkündigung an die Hirten. Links des Fensters sah man oben Nazareth und darunter eine Innenansicht des Heiligen Grabes. In den Fenstergewänden waren links die Zedern auf dem Libanon und rechts Tiberias am See Genezareth zu sehen. Rechts neben der Tür zum Stiftszimmer waren der Ort Bethanien und das Haus des Lazarus dargestellt, links der Tür das Heilige Grab von außen innerhalb der Grabeskirche. An der Südwand sah man den Tempel mit der umgebenden Stadt Jerusalem. Die Tür zeigte überdies unten die Anbetung der Weisen und oben die „Beschickung des Leichnams Christi zur Begräbniß.“[131] Die Inschrift des Raumes betonte, dass auch dieser dem Studium bzw. den Studierenden gewidmet war: „Notabilia Terrae Sanctae Geometriae Studiosis dicata. Ao. 1723.“[129]
Vorlagen und Vergleich
Für die Veduten nennt Weinrich die Darstellungen aus „Cornelis le Bruyn Reise=Beschreibung“ als Vorlage. Die einzelnen Bildfelder lassen sich relativ eindeutig den Kupferstichen aus De Bruins „Reizen Door de vermaardste Deelen van Klein Asia […]“ von 1689 zuordnen: Bethlehem und der Ort der Taufe des Kämmerers finden sich auf den Tafeln 130 und 137, der Berg Tabor und der Ort der Verkündigung an die Hirten auf den Tafeln 176 und 136, Nazareth und eine Innenansicht des Heiligen Grabes auf den Tafeln 166 und 147, für die Darstellungen der Zedern kommen die Tafeln 155 und 156 in Frage, Tiberias ist auf Tafel 173 abgebildet. Bethanien mit dem Haus des Lazarus zeigt Tafel A 125, das Heilige Grab von außen innerhalb der Grabeskirche Tafel 144 und eine großformatige Ansicht Jerusalems mit dem Tempel zeigt Tafel 145.[132] Die Gestaltung der Malereien in Zinnober und Weiß lässt an die biblischen Szenen im Stiftsaal im ersten Obergeschoss denken.
Das ehemalige Münzkabinett
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Das Münzkabinett[133] im zweiten Obergeschoss entstand zwischen 1713/14 und 1726. Spätestens im 19. Jahrhundert wurde der Raum im Zuge von Umbaumaßnahmen zerstört.
Beschreibung
Das Münzkabinett lag in der Südostecke des zweiten Obergeschosses und war vom Vorgemach aus zugänglich. Über die genauen Ausmaße des Raumes kann keine Aussage getroffen werden.
Die Wandmalerei des Münzkabinetts
Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Der Raum ist vollständig zerstört.
Beschreibung und Ikonographie
Nach Weinrich waren die Wände in 14 Felder unterteilt und zeigten Münzbildnisse römischer Kaiser. Auf den Bändern („Facen“) zwischen den Bildfeldern waren verschiedenste Alltagsgegenstände der Antike dargestellt, so zum Beispiel Kleidung und Schuhwerk. An der Tür zum Vorgemach ergänzten Porträts der römischen Kaiserinnen das Bildprogramm.
Vorlagen und Vergleich
Für die Münzbildnisse der römischen Kaiser nennt Weinrich „ohngefehr nach dem Methodo Oiselii“. Hier könnte demnach Oiselius „Thesaurum Selectorum Numismatum“ als eine Vorlage gedient haben.[134]
Das ehemalige Mechanikkabinett
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Das Mechanikkabinett[135] im zweiten Obergeschoss entstand zwischen 1713/14 und 1726. Spätestens im 19. Jahrhundert wurde der Raum im Zuge von Umbaumaßnahmen zerstört.
Beschreibung
Das Mechanikkabinett lag in der Nordwestecke und war sowohl vom Vorgemach als auch vom Stiftszimmer zugänglich. Über die genauen Ausmaße des Raumes kann keine Aussage getroffen werden.
Die Wandmalerei des Mechanikkabinetts
Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Der Raum ist vollständig zerstört.
Beschreibung und Ikonographie
Weinrichs Beschreibungen zufolge waren die Wände in 17 Felder unterteilt. In diesen waren „eine grosse Anzahl allerhand Maschinen angemahlt.“ Als Beispiele nennt er Maschinen, um „See von Steinen zu reinigen. Morast auszumahlen. Last=Schiffe bey niedrigen Wasser höher zu heben. Allerhand Arten Wasser auszumahlen / zu heben / darein zu bauen. Wasser=Künste aller Arten.“[16] Des Weiteren „Maschinen grosse Säulen aufzurichten / schwere Lasten zu heben / oder auf der Ebene fortzubringen / auch über grosse Höhen zu führen / Lasten in und aus den Schiffen zu bringen.“[122] Die beiden Türen zeigten überdies Kriegsmaschinen und antike Geschütze.
Der ehemalige Speisesaal im Erdgeschoss
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Der Speisesaal[136] im Erdgeschoss entstand zwischen 1713/14 und 1726. Spätestens im 19. Jahrhundert wurde der Raum im Zuge von Umbaumaßnahmen zerstört.
Beschreibung
Der Speisesaal lag auf der Westseite des Erdgeschosses und öffnete sich mit zwei Fenstern zum westlich angrenzenden Garten. Über die genaue Lage des Raumes und seine Ausmaße kann keine Aussage getroffen werden. Ein bei Steinacker abgebildeter Grundriss von 1830 lässt vermuten, dass der Speisesaal in der Südhälfte des Erdgeschosses lag und sich jeweils auf der Nord- und der Südseite eine Tür in angrenzende Räume befand.[17]
Die Wandmalerei des so genannten Eßsaals
Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Der Raum ist vollständig zerstört.
Beschreibung und Ikonographie
Weinrich bezeichnet die Deckenmalerei summarisch als „ein himmlischer Sabbath von sehr vielen Figuren“.[137] Kroll äußert sich detaillierter und nennt in Chiaroscuro ausgeführte Darstellungen der vier Jahreszeiten, der vier Elemente und „die 12 himmlischen Zeichen, in deren jeglichem die Bildnuss derer fürstlichen Personen, welche bey dieser Regierung im Stifte gewesen oder noch sind, abgeschildert, und jeder Person väterl. und mütterl. Wappen beygefüget ist.“[3]
Die Ostwand des Raumes war durch ein gemaltes „Peristilium“[138] gegliedert. Im Zentrum das Porträt der Äbtissin Elisabeth Ernestine Antonie gehalten von zwei Tugenden. Zahlten sieht hier eine Parallele zu dem Exlibris der Äbtissin, bei dem ein hochovales Brustbildnis Elisabeth Ernestine Antonies von den theologischen Tugenden Fides, Caritas und Spes vor einer Säulenarchitektur umgeben ist. Unterhalb des Porträts auf dem Exlibris sind drei Wappen abgebildet, darunter das Gandersheimer Stiftswappen mit Fürstenhut.[139]
Das zentrale Motiv des Wandbildes war flankiert von den acht Generationen zurückgehenden Ahnenproben; die väterlichen Vorfahren im Porträt rechts, die mütterlichen auf der linken Seite.[140] Dazu kamen auf beiden Seiten die entsprechenden 32 Wappen und Namen sowie im „Architrave die 64. Ahnen Schilde“.[138]
Die übrigen sechs Wandseiten („lateribus“) – vermutlich Nord- und Südwand jeweils rechts und links der Türen sowie an der Westwand rechts und links außen der beiden Fenster – zeigten Monumente für die „Wohlmeritirtesten Abbatissinen“ des Stifts aus der Zeit vom frühen Mittelalter bis in das 16. Jahrhundert. Die Reihe begann mit Gerberga I., zweite Äbtissin des Stifts, unter der Stiftskirche und Abtei vollendet wurden und endete mit Magdalena von Chlum, unter deren Regierung 1576 die Reichsunmittelbarkeit bestätigt wurde. Diese Reihe wurde durch die Bildnisse Hathumods, der ersten Äbtissin, und Henriette Christines von Braunschweig-Wolfenbüttel, unter deren Regierung die Klöster Brunshausen und Clus wieder dem Stift unterstellt wurden, oberhalb der beiden Türen vervollständigt.
Zwischen den beiden Fenstern der Westwand war eine Szene aus der Reichsgeschichte dargestellt: Das Hochzeitsbankett Kaiser Ottos II. und der Theophanu im Lateran im Beisein von Kaiser Otto I. und Papst Leo VIII. Die besondere Verbindung zum ottonischen Herrscherhaus und besonders zu Theophanu, deren sog. Heiratsurkunde bis zur Aufhebung des Stifts im Stiftsarchiv aufbewahrt wurde, nennt Weinrich als Begründung für die Darstellung an prominenter Stelle.
Die ebenfalls bemalten Türen bildeten Monumente für weitere acht lobenswürdige Äbtissinnen ab. Weitere sechs Bildfelder an den Türen und den Fensterbrüstungen zeigten in allegorischen Darstellungen die Stiftsgeschichte von der Gründung bis in das 18. Jahrhundert.
Das umfangreiche Bildprogramm wurde ergänzt durch Tugend-Statuen „An den ledigen Plätzen und in den Fenstern“.[141]
Weinrich bezeichnet den Speisesaal als „Herr Jordans Meister=Stück“ und den schönsten Raum zu Brunshausen „wegen der vielen Bilder / putti und Landschafften“.[142]
Vorlagen und Vergleiche
Konkrete Vorlagen werden für die Wand- und Deckenbilder von Weinrich oder Kroll nicht genannt. Die Motive haben Parallelen im Stiftssaal und im Stiftszimmer. Sowohl die älteste als auch die jüngste Stiftsgeschichte werden thematisiert, die Verbindung zu den Ottonen, die hochherrschaftliche Abstammung der Äbtissinnen und ihre besonderen Leistungen finden in allen drei Räumen Eingang in das fürstlich-repräsentative Bildprogramm.
Die Bedeutung des Lustschlosses in Brunshausen und seiner Wandmalerei
Die Malerei stammt aus dem Lustschloss einer Fürstäbtissin und ist damit einzigartig. Der erhaltene Malereibestand lässt sich inhaltlich im mehrere Bereiche unterteilen. Ein deutlicher Schwerpunkt liegt bei der römischen Antike. Sie begrüßt die Gäste schon im Vorsaal und wird in den Kabinetten der Architektur und der Perspektive umfangreich dargestellt. Auch die Statuetten in der Galerie waren überwiegend nach antiken Skulpturen gearbeitet. In den nur schriftlichen überlieferten Räumen setzen insbesondere das Kabinett der Götter und das Münzkabinett den Themenbereich der römischen Antike fort. Bemerkenswert ist die Erweiterung der römischen Antike als Exempel für herausragende architektonische Leistungen um die außereuropäischer antiker und nachantiker Hochkulturen in den Kabinetten der Architektur und der Perspektive. Neben dem besonderen Interesse für die Antike zeigt besonders der erhaltene Bestand, dass die Wandmalereien ein maßgeblicher Bestandteil der Sammlungen waren. Sie illustrieren die in den Räumen vertretenen Wissensgebiete, wobei die dargestellten Motive durch beigegebene Inschriften identifiziert oder näher erläutert werden. Als wandfüllende Schautafeln konzipiert, stand ihr didaktischer Anspruch – neben dem repräsentativen – deutlich im Vordergrund.[143]
Der Stiftssaal und das nur durch die schriftlichen Quellen bekannte Stiftszimmer greifen zwei andere Themenkreise auf – die Stiftsgeschichte und theologische Motive. Historienmedaillons und Herrscherporträts im Stiftssaal erinnern zwar formal an römische Münzbildnisse, doch steht hier die bedeutende Geschichte des Stifts seit der Mitte des 9. Jahrhunderts im Vordergrund. Die Reihe der mittelalterlichen Kaiser und Könige wird der Reihe der machtvollen und politisch aktiven Äbtissinnen gegenübergestellt. Die Darstellung der Hrostsvith verweist einerseits auf die hohe Bildung der Stiftsdamen, andererseits stellte sie als Autorin der „Gesta Oddonis“ und der „Primordia coenobii Gandeshemensis“ auch die Geschichte der Ottonen der Stiftsgeschichte gegenüber. Die religiöse Emblematik und die zahlreichen biblischen Szenen verweisen auf die eigentliche Aufgabe der geistlichen Gemeinschaft, über der die göttliche Vorsehung wacht. Im Stiftszimmer setzte sich die Erzählung der Stiftsgeschichte von der Reformation bis zu den jüngsten Ereignissen des 18. Jahrhunderts fort. In Form von Wappen und Namen war hier zudem permanent das Gesamtkapitel seit der Reformation versammelt. Die ungebrochene Macht des reichsunmittelbaren Frauenstifts wurde durch die adeligen, bürgerlichen und kirchlichen Lehen anschaulich gemacht. Die biblischen Szenen des Stiftssaales fanden eine formale und inhaltliche Fortsetzung und zugleich eine gewisse wahrhaftige ‚Modernisierung‘ in den in zinnober-weiß ausgeführten biblischen Stätten im Heiligen Land an den Wänden des Geometriekabinetts. Der nur durch Weinrichs und Krolls Beschreibungen überlieferte Speisesaal im Erdgeschoss widmete sich wiederum der Stiftsgeschichte und ihrer engen Verbindung zur Geschichte des ottonischen Herrscherhauses. An die Stelle der religiösen Einbettung tritt hier eine allegorische. In den drei Räumen stand der fürstlich-repräsentative Anspruch deutlich im Vordergrund.
Soweit für die Wandmalereien, deren ausführende Künstler bis auf Jordan Ernesti nicht überliefert sind, nachweisbar, stammten die genutzten Vorlagen aus den unterschiedlichsten literarischen Gattungen. Neben wissenschaftlichen Traktaten wie etwa Dappers Werk über Afrika oder de Vries‘ Behandlung der Perspektive wurden auch Illustrationen aus Reisebeschreibungen und die ‚seelenerbaulichen‘ Darstellungen aus Weigels „Biblia Ectypa“ als Vorbilder genutzt. Dazu kamen die verschiedenen Werke zu unterschiedlichen Sachgebieten der römischen Antike. Eine entscheidende Gemeinsamkeit zeichnet sich bei den ausgewählten Vorlagen ab: Sie stammen alle aus Publikationen, die als wissenschaftlich fundiert galten und eine breite Rezeption erfuhren. Dies belegt nicht nur das breit gefächerte Interesse der Äbtissin Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen sondern auch ihre ernsthafte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den verschiedenen Wissensgebieten.
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- Zahlten, Bildprogramme, 1977. – Zahlten, Johannes: Bildprogramme als Bildungsprogramm. Ein Porträt der Gandersheimer Äbtissin Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen und ihr Schloß Brunshausen. In: Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte 16 (1977), S. 69-82.
- Zahlten, Werth, 1982. – Zahlten, Johannes: „Es gibt noch einen historischen Werth der Kunstsachen“. Die Geschichte der Kunstsammlungen des Stiftes Gandersheim. In: Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte 21 (1982), S. 99-128.
- Zahlten, Kirchenschatz, 2000. – Zahlten, Johannes: Zu Kirchenschatz und Kunstbesitz des Reichsstifts Gandersheim. In: Marth, Regine (Hrsg.): Das Gandersheimer Runenkästchen. Braunschweig 2000, S. 139-151.
- Quellen:
- Dapper, Beschreibung, 1670. – Dapper, Olfert: Umbständliche Beschreibung von Africa, Und denen darzu gehörigen Königreichen und Landschafften / als Egypten / Barbarieb / Libyen / Biledulgerid / dem Lande der Negros / Guinea / Ethiopien / Abyßina / und den Africanischen Insulen […]. Amsterdam 1670.
- De Bruin, Reizen, 1689. – De Bruin, Cornelis: Reizen, Door de vermaardste Deelen van Klein Asia, De Eylanden Scio, Rhodus, Cyprus, Metelino, Stanchio, &c. Mitsgaders de voornaamste Steden van AEgypten, Syrien En Palestina, Verrijkt met meer als 200. kopere Konstplaaten, vertoonende de beroemdste Landschappen, Steden, &c. Alles door den Autheur selfs na het leven afgetekend. Delft 1689.
- De Bruin, Reizen, 1714. – De Bruin, Cornelis: Reizen Over Moskovie, Door Persie En Indie: Verrykt met Driehondert kunstplaten, Vertoonende De beroemste lantschappen ensteden, ook de byzondere dragten, besten, gewassen en platen, die daar gevonden worden […]. Amsterdam 1714.
- De Vries, Perspective, Bd. 1-2, 1605. – Perspective. Das ist Die weitberuembte khunst / eines scheinenden in oder durchsehenden augengesichts Puncten / auff und an eben stehender Wandt und Mauren / Taffelen oder gespannenen Tuech / in welchem anzuschewen sien mögen […] Ans Licht bracht durch Johan Vredman Frijsen. (Bd. 1), Das ander Theyl Der hochberhvmbten Khvnst, Der Perspectiven […] ans liecht gebracht / vnnd Inventirt / durch Ioan Friedeman Friesen. Bd. 1-2. Leiden 1605.
- Dupérac, Vestigi, 1621. – Vestigi Dell’Antichita Di Roma Raccolti Et Ritratti in Perspettiva Con. Ogni Diligentia Da Stefano Dv Perac Parisino. Rom 1621.
- Harenberg, Historia, 1734. – Harenberg, Johann Christoph: Historia Ecclesiae Gandershemensis Cathedralis Ac Collegiatae Diplomatica […]. Hannover 1734.
- Lafreri, Speculum, o. J. [1575]. – Lafreri, Antonio: Speculum Romanae Magnificentiae. Omnia fere quaecunq. in Urbe monumenta extant pertim iuxta antiquam partim iuxta hodiernam forman accuratiss. […]. Rom o. J. [1575].
- Oiselius, Thesavrvs, 1677. – Oiselius, Jacobus: Thesavrvs Selectorvm Nvmismatvm Antiqvorvm. Quo, Praeter Imagines & Seriem Imperatorum Romanorum à C.IVL. Caesare ad CONSTANTINVM Magnum usque, Quicquid fere Monumentorum ex Romana Antiquitate in Nummis Veteribus restat, reconditum est. Cum singulorum succincta Descriptione & accurata Enarratione. Amsterdam 1677.
- Panvinio, Triumphi, o. J. [1618]. – Panvinio, Onofrio: Amplissimi ornatissimique triumphi, vti L. Pavlvs de rege Macedonum Perse capto […] ex antiquißimis Lapidum, nummorum et librorum monumentis accuratißima descriptio. Rom o. J. [1618].
- Sandrart, Iconologia, 1680. – Sandrart, Joachim von: Iconologia Deorum, Oder Abbildung der Götter / Welche von den Alten verehrt worden: Aus den Welt-berühmtesten Ansichten der Griechischen und Römischen Statuen / auch in Marmel / Porsido-Stein / Metall / Agat / Onyx / Sardonich und andern Edelsteinen befindlichen Bildereyen / sorgfältig abgesehen / Samt dero eigentlicher Beschreibung […]. Nürnberg 1680.
- Vico, Augustarum, 1558. – Avgvstarvm Imagines Formis Expressae: Vitae quoque eraundem breuiter enarratae, Signorum etiam, quae in posteriori parte numismatum efficta sunt, ratio explicata. Ab Aenea Vico Parmense. Venedig 1558.
- Weigel, Biblia, 1695. – Weigel, Christoph: Biblia Ectypa. Bildnußen auß Heiliger Schrift deß Alten- und Neuen Testaments in welchen Alte Geschichte und Erscheinungen deutlich und schrifftmäßig zu Gottes Ehre und Andächtiger Seelen erbaulicher Beschauung vorgestellet werden. Augsburg 1695.
- Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726. – Weinrich, Johann Michael: Historische und Theologische Betrachtungen derer merckwürdigsten Alterthume und gelehrter Dinge. Aus bewährten Monumenten ausgesucht und illustriret. Vierdte Betrachtung. Coburg 1726. In: Wetzel, Johann Caspar (Hrsg.): Pentas Historische und Theologische Betrachtungen derer merckwürdigsten Alterthume und gelehrter Dinge […]. Coburg 1727.
- Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727. – Weinrich, Johann Michael: Historische und Theologische Betrachtungen derer merckwürdigsten Alterthume und gelehrter Dinge. Aus bewährten Monumenten ausgesucht und illustriret. Fünffte Betrachtung. Coburg 1727. In: Wetzel, Johann Caspar (Hrsg.): Pentas Historische und Theologische Betrachtungen derer merckwürdigsten Alterthume und gelehrter Dinge […]. Coburg 1727.
- Archivalien:
- Haupt/Schumacher, Klosteranlage, 1990. – Haupt, Dieter/Schumacher, Martin: Klosteranlage Brunshausen „Fürstliches Haus“, Bauhistorische Kurzuntersuchung des Fassadenmauerwerks und Archivalieneinsicht, Arbeitsgruppe Altstadt Braunschweig, Architekten und Bauhistorische Gutachter Dieter Haupt, Martin Schumacher. Braunschweig/Brunshausen 1990.
- Heine, Kurzbericht, 2014. – Heine, Ina: Kurzbericht über die Trockenreinigung der Wandmalereien im Fürstlichen Haus der Klosteranlage Brunshausen in Bad Gandersheim. Januar 2014. In: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Hannover, Sammlung der Restaurierung: 031-6539-003-02 (6).
- Kroll, Nachrichten, o. J. – Schriften über das Haus der Äbtissin Elisabeth Ernestine Antonie in Brunshausen und die dort befindlichen naturgeschichtlichen Sammlungen (Steine, Mineralien etc.) zumeist von der Hand des Oberhofmeisters J. A. v. Kroll. In: Niedersächsisches Landesarchiv, Abteilung Wolfenbüttel (NLA WO) 11 Alt Gand. Fb. 1, I, Nr. 23.
- Lausmann, Bericht, 1995. – Lausmann, Manfred: Bericht über die durchgeführten Restaurierungsarbeiten an den Wandmalereien im Fürstlichen Haus der Klosteranlage Brunshausen bei Bad Gandersheim, Schwalmstadt 1995. In: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Hannover, Sammlung der Restaurierung: 031-6539-003-02 (6).
Einzelnachweise
- ↑ Zur Geschichte und Baugeschichte des Klosters mit Hinweisen auf die ältere Literatur: Popp, Brunshausen, 2012, S. 259-261, 263-264; Goetting, Benediktiner(innen)kloster, 1974, S. 6-16, 19-38.
- ↑ Goetting, Benediktiner(innen)kloster, 1974, S. 14-15.
- ↑ 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Kroll, Nachrichten, o.J., S. 410.
- ↑ Harenberg, Historia, 1734, S. 1620.
- ↑ Goetting, Benediktiner(innen)kloster, 1974, S. 15-16, 38.
- ↑ Goetting, Benediktiner(innen)kloster, 1974, S. 15-16.
- ↑ Erck, Elisabeth Ernestine Antonia, 2004; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, S. 141; Goetting, Gandersheim, 1973, S. 356-357.
- ↑ http://www.deckenmalerei.eu/aed6f37c-e8de-4cc6-8402-c957ccb271d1.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 660-1651. Zu Jordan Ernesti Thieme/Becker, Bd. 11, 1915, S. 4.
- ↑ Zur Rekonstruktion des historischen Erscheinungsbildes: Goetting, Benediktiner(innen)kloster, 1974, S. 14-16; Hartgen, Wandmalereien, 2013, S. 207-208; Hartgen, Zimmern, 2014, S. 228; Steinacker, Gandersheim, 1910, S. 45-49; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 139-147; Zahlten, Bildprogramme, 1977, S. 75-76; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, 144-146.
- ↑ Zeitgenössische Darstellungen: Gedenkblatt zum 50-jährigen Regierungsjubiläum Elisabeth Ernestine Antonies, 1763, Kst., nachkoloriert, 37,4 x 25,3 cm, Brunshausen, Portal zur Geschichte, Inv. Nr. L00415; Martin Tyroff, Totengedächtnisbild für Johann Anton Kroll von Freyhen, 1749, Kst., 50,1 x 37,2 cm, Brunshausen, Portal zur Geschichte, Inv. Nr. L00477; Johann Peter Harborg, Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen, um 1734, Öl auf Lw., ca. 235 x 150 cm, Bad Gandersheim, Kaisersaal der Abtei.
- ↑ Haupt/Schumacher, Klosteranlage, 1990, S. 3.
- ↑ Formann, Gartenlandt, 2006, S. 358-359.
- ↑ Kroll, Nachrichten, o.J.; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4-5, 1726-1727.
- ↑ Zahlten, Anstalten, 1976, S. 141.
- ↑ 16,0 16,1 Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 656-657.
- ↑ 17,0 17,1 17,2 Steinacker, Gandersheim, 1910, S. 47 Abb. 32.
- ↑ 18,0 18,1 18,2 18,3 18,4 18,5 Lausmann, Bericht, 1995, S. 7.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 581-585.
- ↑ Zahlten, Bildergalerie, 1975; Zahlten, Anstalten, 1976; Zahlten, Bildprogramme, 1977; Zahlten, Werth, 1982; Zahlen, Kirchenschatz, 2000.
- ↑ Zahlten, Anstalten, 1976, S. 148-149.
- ↑ Steinacker, Gandersheim, 1910, S. 47 Abb. 32; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 148-149.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4-5, 1726-1727; Inventarium, 1767.
- ↑ Hartgen, Zimmern, 2014, S. 231 Abb. 2.
- ↑ Formann, Gartenlandt, 2006; Formann, Kuriengärten, 2006.
- ↑ Kroll, Nachrichten, o.J., S. 410; Steinacker, Gandersheim, 1910, S. 46; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 575; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 141-142; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, S. 145-146.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 575.
- ↑ Blumer, Catalogue, 1936, S. 273; Wescher, Kunstraub , 1976, S. 158.
- ↑ Hartgen, Zimmern, 2014, S. 233-234; Steinacker, Gandersheim, 1910, S. 46; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 575-580; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 142; Zahlten, Bildprogramme, 1977, S. 76; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, S. 145-146.
- ↑ 30,0 30,1 Hartgen, Zimmern, 2014, S. 231 Abb. 2, S. 233-235.
- ↑ 31,0 31,1 31,2 31,3 31,4 Lausmann, Bericht, 1995.
- ↑ 32,0 32,1 32,2 32,3 32,4 Heine, Kurzbericht, 2014.
- ↑ Ca. 285,5 x 48,5 cm.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 575-576.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 579-580.
- ↑ Künzl, Triumph, 1988, S. 143; Hartgen, Zimmern, 2014, S. 234.
- ↑ Künzl, Triumph, 1988, S. 10; Hartgen, Zimmern, 2014, S. 234.
- ↑ Dupérac, Vestigi, 1621, Taf. 34.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 575-579.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 580.
- ↑ Panvinio, Triumphi, o.J. [1618], Taf. 6 u. 12.
- ↑ Panvinio, Triumphi, o.J. [1618], Taf. 12; Hartgen, Zimmern, 2014, S. 233-234.
- ↑ Dupérac, Vestigi, 1621, Taf. 34; Hartgen, Zimmern, 2014, S. 234.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 594.
- ↑ Hartgen, Wandmalereien, 2013, S. 213-214.; Hartgen, Zimmern, 2014, S. 239-243; Steinacker, Gandersheim, 1910, S. 48-49; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 594-606; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 149-150, 155-156; Zahlten, Bildprogramme, 1977, S. 75-76; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, S. 145-147.
- ↑ 46,0 46,1 46,2 Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 601.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 606-608.
- ↑ 48,0 48,1 Ca. 45 x 52,5 cm.
- ↑ 49,0 49,1 49,2 49,3 Ca. 45 x 30 cm.
- ↑ Ca. 45 x 116 cm.
- ↑ Ca. 45 x 111 cm.
- ↑ Ca. 45 x 115 cm.
- ↑ Ca. 45 x 38 cm.
- ↑ Weigel, Biblia, 1695.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 606.
- ↑ Ca. 202,5 x 52 cm und 205 x 39 cm.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 595-606.
- ↑ 58,0 58,1 Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 598; Hartgen, Zimmern, 2014, S. 240. Ca. 60 x 30 cm.
- ↑ ABBTISSA GANDESII AB IMPETITIONE ECCLESIAE HILDESEM(ENSIS) ABSOLVITUR A 1209.
- ↑ Goetting, Gandersheim, 1973, S. 99-101.
- ↑ Hartgen, Zimmern, 2014, S. 241.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 599.
- ↑ Rudersdorf, Maximilian II., 1990, S. 97.
- ↑ 64,0 64,1 64,2 De Vries, Perspective, Bd. 1-2, 1605.
- ↑ Alle ca. 29 cm im Durchmesser.
- ↑ Goetting, Gandersheim, 1973, S. 258.
- ↑ Hartgen, Zimmern, 2014, S. 242-243.
- ↑ Vico, Augustarum, 1558.
- ↑ 69,0 69,1 Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, S. 600.
- ↑ Auge Gottes, 18. Jh., Öl auf Leinwand, ca. 150 x 100 cm, Brunshausen, Portal zur Geschichte, Inv. Nr. 065.
- ↑ Steinacker, Gandersheim, 1910, S. 181.
- ↑ Hartgen, Wandmalereien, 2013, S. 214-216; Hartgen, Zimmern, 2014, S. 235-238; Kroll, Nachrichten, o.J., S. 410-411; Steinacker, Gandersheim, 1910, S. 46, 48; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 585-588; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 142, 149-156; Zahlten, Bildprogramme, 1977, S. 76; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, S. 145-147.
- ↑ 73,0 73,1 Jeweils ca. 61 x 30 cm.
- ↑ Ca. 46 x 30 cm.
- ↑ Ca. 213 x 53 cm.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 586. Steinacker gibt die Inschrift in leicht veränderter Form und um eine Jahreszahl ergänzt wieder: „Deo Duce studium architecturae dicatum M ∙ D ∙ CC ∙ XXI“. Steinacker, Gandersheim, 1910, S. 48.
- ↑ Ca. 212 x 122 cm.
- ↑ Ca. 212 x 224 cm.
- ↑ Ca. 46 x 200 cm.
- ↑ Kroll, Nachrichten, o. J., S. 411. Ca. 212 x 224 cm.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 586. Ca. 46 x 224 cm.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 588; Kroll, Nachrichten, o. J., S. 411.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 587-588; Kroll, Nachrichten, o. J., S. 411.
- ↑ 84,0 84,1 Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 587-588.
- ↑ Kroll, Nachrichten, o. J., S. 411.
- ↑ De Bruin, Reizen, 1714, Taf. 120.
- ↑ De Bruin, Reizen, 1714, Taf. 119.
- ↑ Dapper, Beschreibung, 1670, Taf. 7.
- ↑ Dapper, Beschreibung, 1670, S. 92-93 mit Abb. S. 93.
- ↑ Lafreri, Speculum, o. J. [1575].
- ↑ Hartgen, Wandmalereien, 2013, S. 216-217; Hartgen, Zimmern, 2014, S. 238-239; Steinacker, Gandersheim, 1910, S. 48; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 588-594; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 142-143, 148-156; Zahlten, Bildprogramme, 1977, S. 76; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, S. 145-146.
- ↑ 92,0 92,1 Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 588.
- ↑ Jeweils ca. 61,5 x 30 cm.
- ↑ Jeweils ca. 50,5 x 28,5 cm.
- ↑ Links ca. 45,5 x 29,5 cm, rechts ca. 46 x 28,5 cm.
- ↑ Ca. 45 x 117 cm.
- ↑ Ca. 212 x 255 cm.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 589; Grote, Paradies, 2008, S. 53-54. Ca. 212 x 223 cm.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 589, 594.
- ↑ Grote, Paradies, 2008, S. 53.
- ↑ Ca. 213 x 128 cm.
- ↑ Ca. 45,5 x 128 cm.
- ↑ Ca. 213 x 35 cm.
- ↑ Ca. 46 x 35 cm.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 589.
- ↑ Lafreri, Speculum, o. J. [1575], Taf. 38.
- ↑ Gerkens, Lustschloß, 1974, Abb. 7.
- ↑ De Bruin, Reizen, 1714, Taf. 76, Abb. S. 325, Taf. 177, 112.
- ↑ Hartgen, Wandmalereien, 2013, S. 210-212; Hartgen, Zimmern, 2014, S. 243-244; Steinacker, Gandersheim, 1910, S. 48; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 606-608; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 143; Zahlten, Bildprogramme, 1977, S. 69, 76-77; Zahlten, Werth, 1982, S. 121; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, S. 145-147.
- ↑ Hartgen, Zimmern, 2014, S. 231 mit Abb. 2, S. 243.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, S. 606-607.
- ↑ Hartgen, Wandmalereien, 2013, S. 210-211; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 608-612; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 143; Zahlten, Bildprogramme, 1977, S. 69, 77; Zahlten, Werth, 1982, S. 121; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, S. 146-147.
- ↑ 113,0 113,1 113,2 Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 608.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 608-611.
- ↑ Hartgen, Zimmern, 2014, S. 232; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 581-585; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 142; Zahlten, Bildprogramme, 1977, S. 75-76; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, S. 145-146.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 581-582.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 581-582 mit Anm. 26.
- ↑ Mit Exlibris und Besitzvermerk Elisabeth Ernestine Antonies. Iconologia Deorum, Oder Abbildung der Götter / Welche von den Alten verehrt worden: Aus den Welt-berühmtesten Ansichten der Griechischen und Römischen Statuen / auch in Marmel / Porsido-Stein / Metall / Agat / Onyx / Sardonich und andern Edelsteinen befindlichen Bildereyen / sorgfältig abgesehen / Samt dero eigentlicher Beschreibung […] Joachim von Sandrart, Nürnberg 1680, LB Coburg, Signatur: A I 1/20.
- ↑ Hartgen, Zimmern, 2014, S. 232; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 582, 585; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 142; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, S. 145-146.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 4, 1726, S. 582, 585.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 650, 657; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 144; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, S. 145-146.
- ↑ 122,0 122,1 Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 657.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5. 1727, S. 650.
- ↑ Goetting, Gandersheim, 1973, S. 180-181; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 650-656; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 143-144; Zahlten, Bildprogramme, 1977, S. 75; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, S. 145-146.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 651.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 653.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 654.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 654
- ↑ 129,0 129,1 129,2 129,3 Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 655.
- ↑ Hartgen, Wandmalereien, 2013, S. 214; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 655-656; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 144, 150; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, S. 145-146.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 656.
- ↑ De Bruin, Reizen, 1689, Taf. A 125, 130, 136-137, 144-145, 147-148, 155-156, 166, 173, 176.
- ↑ Hartgen, Wandmalereien, 2013, S. 210; dies., Zimmern, 2014, S. 230; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 657; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 144, 15-151., 156; ders., Bildprogramme, S. 76; ders., Kirchenschatz, S. 145-146.
- ↑ Oiselius, Thesavrvs, 1677.
- ↑ Hartgen, Wandmalereien, 2013, S. 209; Hartgen, Zimmern, 2014, S. 230; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 656-657; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 144; Zahlten, Bildprogramme, 1977, S. 76; Zahlten, Kirchenschatz, S. 145-146.
- ↑ Hartgen, Wandmalereien, 2013, S. 211; Hartgen, Zimmern, 2014, S. 231; Kroll, Nachrichten, o.J., S. 410; Steinacker, Gandersheim, 1910, S. 46; Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 659-661; Zahlten, Anstalten, 1976, S. 141-142, 150, 155-156; Zahlten, Bildprogramme, 1977, S. 75-76; Zahlten, Kirchenschatz, 2000, 144-146.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 659-660.
- ↑ 138,0 138,1 Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 660.
- ↑ Zahlten, Anstalten, 1976, S. 155 Abb. 24.
- ↑ Entsprechende Nachweise zumindest reichsgräflicher Abstammung waren in der frühen Neuzeit Voraussetzung für die Aufnahme in das Gandersheimer Frauenstift. Goetting, Gandersheim, 1973, S. 140.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 660-661.
- ↑ Weinrich, Betrachtungen, Bd. 5, 1727, S. 661.
- ↑ Hartgen, Zimmern, 2014, S. 244.