Bissendorf, Ledenburg
Inventarnummer: cbdd10052
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Haus Ledenburg wurde nach einem Brand 1618 bis 1627 wieder aufgebaut. Im Obergeschoss hat sich Wandmalerei aus der Zeit um 1700 erhalten.

Haus Ledenburg

Das Gebäude
Die Vorgängeranlage der gegenwärtigen Ledenburg[1] gelangte 1450 an die Familie von Leden und 1557 an die Enningloh gen. von Pladeis, 1603 an die Pladeis und 1622 an die von Grothaus. Die Anlage wurden 1618 bei einem Schadensfeuer schwer beschädigt. Bis 1627 erfolgte der Wiederaufbau als Wasserschlosses. Von 1776 bis 1951 war Haus Ledenburg im Besitz der Grafen von Münster. 1951 erwarb ihn die Familie Homann Haus Ledenburg, in deren Eigentum er bis heute (2017) geblieben ist.
Der Komplex setzt sich aus einer jüngeren Vorburg mit den Wirtschaftsbereichen sowie dem älteren Haupthaus zusammen. Von der Vierflügelanlage des 17. Jahrhunderts sind nur der West- und der Südflügel mit einem Eckturm erhalten. Die Wirtschaftsgebäude der Vorburg stammten aus dem 17. und 18. Jahrhundert und machten die verlorenen beiden Wirtschaftsflügel des Hauptgebäudes obsolet.
Die Malerei
Im Obergeschoss des Hauptgebäudes befindet sich eine „französisch bemalte Leinenbespannung“.[2] Sie sollen „Chinoiserien, Vögel in Reserven, Blumen, Blumensträuße und Rocaille-Ornamente in Blau, Rot und Grün aus der Zeit um 1702“ zeigen.[3]
Anmerkungen
Bibliographie
- Literatur:
- Bruch, Rittersitze, 2004. – Bruch, Rudolf vom: Die Rittersitze des Fürstentums Osnabrück. Neuauflage, Osnabrück 2004.
- Poppe, Ledenburg, 1979. – Poppe, Roswitha: Die Ledenburg in Nemden, Gde. Bissendorf. In: Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern 44 (1979), S. 128-130.
- Warnecke, Schlösser, 1980. – Warnecke, Edgar F.: Das große Buch der Burgen und Schlösser im Land von Hase und Ems. Oldenburg 1980.