Beuggen, Deutschordenskommende, Schlosskirche

Seeger, Ulrike:Beuggen, Deutschordenskommende, Schlosskirche, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2023, URL: www.deckenmalerei.eu/42d40a82-a85a-4c52-942a-be690ec06534

Inventarnummer: cbdd10342

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Christian Moritz Eugen Graf von Königsegg und Rothenfels konzentrierte die malerische Ausgestaltung seiner Kommende auf die Kirche mit einer Almosenspende der hl. Elisabeth im Langhaus und einer Marienkrönung im Chor. Die Fresken um 1756/57 schrieb Hermann Ginter überzeugend Franz Ludwig Hermann zu.

Das Bauwerk

Entstehung der Gesamtanlage

Die 1246 gestiftete Deutschordenskommende Beuggen entwickelte sich aus einer unmittelbar am Rheinufer gelegenen Burg, die in der für den Barock ungewöhnlichen Ausrichtung des Komtursgebäudes im rechten Winkel zum Fluss fortlebt.[1] Die sukzessiv mit Gebäuden versehene Kommende wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts mit der heute noch existierenden halbkreisförmigen Wehrmauer und einem bis zu 20 Meter breiten Wassergraben umgeben.[2] Das Komtursgebäude, an das die hinsichtlich ihrer Ausmalung zu besprechende Kapelle im rechten Winkel anschließt, entstand im Verlauf mehrerer Bauphasen.

Baugeschichte des Komtursgebäudes

Am Beginn standen zwei quadratische Wohntürme mit einem schmalen dazwischenliegenden Innenhof. Der rheinseitige Turm konnte durch die Balkendecke im Erdgeschoss in das Jahr 1266/67 datiert werden.[3] Er erhielt 1549 unter Komtur Friedrich von Homburg den heutigen Staffelgiebel.[4] Außerdem wurde seiner Fassade der einstige Innenhof als Durchfahrt zugeschlagen. Von der im einstigen Wohnturm eingerichteten Stube mit rippengewölbtem Erker bot sich ein spektakulärer Blick auf den Rhein.[5]

Der vom Rhein abgewandte Turm, dessen Balkendecke im Erdgeschoss aus dem Jahr 1278 datiert, hat sich in den drei östlichsten Achsen des heutigen Barockbaus erhalten.[3] Er wurde unter Komtur Hans Hartmann von Hallwyl 1585–98 um (heute) sieben Achsen als Renaissancegebäude nach Westen verlängert. Die Erschließung erfolgte über einen polygonalen Wendeltreppenturm an der Südseite, dessen Fundamente 2009 freigelegt werden konnten.[6] Beim noch existierenden Rundturm an der Nordseite handelte es sich um den zugehörigen Abortturm.[7]

Unter Komtur Christian Moritz Eugen Graf von Königsegg und Rothenfels (amt. 1752–1757) wurden durch Johann Caspar Bagnato in den Jahren 1752–1755 der vom Rhein abgewandte Wohnturm und der Renaissancebau von 1585–98 zu einem einheitlich wirkenden Barockgebäude umgebaut.[8] Der polygonal vor die Fassade tretende Treppenturm wurde niedergelegt und im Inneren durch ein großes Treppenhaus mit hölzernen Balustern ersetzt. Die Fenster wurden vergrößert und vereinheitlich. Das nahezu auf der Mittelachse befindliche Treppenhaus wurde durch ein repräsentatives Eingangsportal erschlossen.

Beschreibung des Komtursgebäudes

Das viergeschossige Komtursgebäude erhebt sich als langgestreckter Baukörper im rechten Winkel zum Rhein. Es setzt sich aus zwei klar voneinander getrennten Bauteilen zusammen. Dem Rhein zugewandt hat sich der von Mittelalter und Renaissance geprägte „Alte Bau“ erhalten. Dem Rhein abgewandt schließt sich der einheitlich wirkende Barockbau mit zehn Achsen in der Länge und drei in der Tiefe an.

Die Fassadengliederung des Barockbaus beschränkt sich auf eine Eckquaderung aus rotem Sandstein, auf rote Gesimsbänder, die sich um die Eckquaderung verkröpfen und einfache Fensterrahmen ebenfalls aus rotem Sandstein. Die Eckquaderung trägt über einem Gesims eine weiß verputzte Kehle, dank derer das darüber vorkragende Walmdach leicht wirkt.[9] Der plastische Schmuck konzentriert sich auf das Hauptportal mit Hermen und darüberliegender Fensterädikula, um deren geschweiften Giebel sich das Gesimsband verkröpft. Im Giebel der Fensterädikula prangt in einer Rokokokartusche die Jahreszahl „MDCCLV“ (1755).

Die wandfeste Ausgestaltung des Inneren

Komtur Christian Moritz Eugen Graf von Königsegg und Rothenfels behielt die malerische Ausgestaltung der Kommende der Schlosskirche vor. Das Komtursgebäude wurde lediglich stuckiert, wofür Bagnato in bewährter Weise Francesco Pozzi (1702/04–1789) hinzuzog, mit dem er seit 1729 eng zusammenarbeitete.[10]Pozzi stuckierte im Saal in den vier Ecken in Rokokokartuschen die vier Elemente, Wasser, Erde, Feuer, Luft in Form von Putten mit Attributen.[11]

Die Schlosskirche

Bau- und Ausstattungsgeschichte der Schlosskirche

Die Kirche der Deutschordenskommende war vermutlich Maria geweiht,[12]worauf das Deckengemälde über dem Chor mit der Aufnahme Mariens in den Himmel hinweisen würde. Das heutige Patrozinium St. Michael erhielt die Kirche erst 1836 als die örtliche Pfarrkirche St. Michael aufgegeben wurde und die Kirche der 1806 an das Haus Baden gefallenen Kommende als Pfarrkirche diente.[13]

Der Dachstuhl über dem Langhaus der Kirche datiert von 1366/67, sodass dieser Bauteil in seinen Ausmaßen noch auf das Spätmittelalter zurückgeht.[14] Für den Dachstuhl über dem von Johann Caspar Bagnato hinzugefügten Chor wurden die Hölzer im Winter 1755/56 gefällt.[15] Der Umbau der Kirche durch Johann Caspar Bagnato erfolgte in den Jahren 1752–1756.[16] Im Februar 1755 erlitt Bagnato bei der Umsetzung der Altäre einen Unfall.[17] Wie die Deckengemälde, die weder durch Schriftquellen, noch durch eine Inschrift datiert sind, zeitlich anzusetzen sind, wird im nächsten Kapitel besprochen.

Gestalt der Schlosskirche

Die Schlosskirche, von deren mittelalterlichem Mauerwerk bis heute die Strebepfeiler an der dem Rhein zugewandten Ostseite zeugen,[18] stellt sich heute als hoher langgestreckter Saalbau dar, an den in gleicher Höhe und Breite der Chor mit abgeschrägten Ecken anschließt. Auf das Langhaus entfallen drei der von Bagnato gestalteten schlanken Rundbogenfenster, auf das Chorquadrat eines. Die Stirnseite des Chors und die beiden abgeschrägten Mauerstücke, die am Außenbau den Eindruck einer Apsis erwecken, blieben fensterlos.

Die Kirche hat zwei Zugänge. Einer führt an der Westseite, also dem Rhein abgewandt, ins Langhaus. Der andere verläuft durch den runden Wendelstein im Winkel von Schlosskirche und Komtursgebäude. Der Wendelstein wurde 1504 angebaut, wovon an seinem oberen Ende die entsprechende Jahreszahl zeugt.[19] Er vermittelte zwischen dem einstigen Innenhof, später Pfarrgang, und der Kirche. Durch eine Tür, deren Sturz die Jahreszahl 1509 trägt, war er auch von außen zugänglich.[19]An der dem Rhein zugewandten Ostflanke befindet sich als Anbau die Sakristei.

Langhaus

Das Innere der Kirche

Das Langhaus bildet einen längsrechteckigen Saalraum mit abgeschrägten Ecken zu beiden Seiten des hohen, korbbogenförmigen Triumphbogens. Die Gliederung der Seitenwände beschränkt sich auf die schlanken Rundbogenfenster. Die Orgelempore über dem Eingangsbereich wurde um 1780 hinzugebaut.[20] Sie verdeckt die Fenster eines Flurs, von dem aus man in der Art eines Oratoriums vom Komtursgebäude in die Kirche blicken konnte.

Der illusionistisch bemalte Plafond verläuft als Spiegeldecke flach über einer hohen Voute. Er beginnt über einem durchlaufenden Gesims.

Der über quadratischem Grundriss errichtete Chor entspricht in der Höhe dem Langhaus. Seine Ecken sind abgeschrägt, was nur an der Nordseite (Seite des Altars, da die Kirche genordet ist) am Außenbau zutage tritt. Dadurch, dass der Chor die gleiche Höhe wie das Langhaus aufweist, ist das Deckengemälde des Chors vom Langhaus aus nur ansatzweise in der Voute zu sehen. Der flache Teil des Chorplafonds wird durch den Triumphbogen verdeckt.

Der Plafond über dem Langhaus

Datierung der Deckengemälde

Die Deckengemälde in Langhaus und Chor sind nicht datiert. Die in der Literatur immer wieder genannte Jahreszahl 1752, die auf dem Hauptgemälde angeblich zu sehen sein sollte,[21][1]] ließ sich am Original nicht nachweisen. 1999 korrigierte Dagmar Zimdars den Sachverhalt,[22] allerdings ohne ein alternatives Datum vorzuschlagen. In Anbetracht des dendrochronologisch ermittelten Datums des Dachstuhls über dem Chor (1755/56) erscheint eine Datierung der Deckengemälde in die Jahre 1756/57 plausibel. Das Langhaus, für das der mittelalterliche Dachstuhl übernommen werden konnte, dürfte zuerst ausgemalt worden sein. Dort liefert das Wappen des 1757 verstorbenen Landkomturs Philipp Joseph Anton von Froberg ein Datum ante quem.

Überzeugende Zuschreibung an den Maler Franz Ludwig Hermann (1723–1791)

Die Deckengemälde wurden bereits 1930 von Hermann Ginter dem in Konstanz ansässigen Maler Franz Ludwig Hermann (1723–1791) zugeschrieben.[23] Die künstlerisch und motivisch überzeugende Zuschreibung wurde von der späteren Forschung weitergeführt.[24]

Franz Ludwig war der älteste Sohn des Malers Franz Georg Hermann (1692–1768) aus Kempten. Als lange Zeit einziger Sohn genoss er in seinem Geburtsort Kloster Ettal und in der Werkstatt seins Vaters eine fundierte Ausbildung.[25] 1745 wurde er in der Pfarrkirche von Söttwang (Lkr Ostallgäu) als Mitarbeiter seines Vaters mit einem kleinen Honorar bedacht.[26] Aus dem Oeuvre seines Vaters hat Franz Ludwig insbesondere die Scheinarchitektur sowie dessen Vorliebe für volkstümliche Motive, wie Mütter mit Kindern, bärtige Bettler und Knaben als Zuschauer übernommen.[27]

Die aufgrund des dendrochronologisch ermittelten Datums des Dachstuhls über dem Chor von der Autorin nunmehr vorgeschlagene Datierung der beiden Fresken in die Jahre 1756/57 fügt sich gut in das bislang bekannte Oeuvre Franz Ludwig Hermanns. Thomas Freivogel, der eine Chronologie der Werke von Franz Ludwig Hermann zusammengestellt hat, verzeichnet eine Lücke zwischen 1754 (Konstanz, ehemalige Dompropstei, Kapelle) und 1759 (Seitingen-Oberflacht [Lkr Tuttlingen], Marienkirche).[28] In den Jahren 1756 und 1757 dürfte Franz Ludwig Hermann in Beuggen freskiert haben.

Der fingierte Stuckplafond

Franz Ludwig Hermann passte das zentrale Deckengemälde des Langhauses mit der Almosenspende der hl. Elisabeth in einen illusionistisch gemalten Stuckplafond ein. Der von ihm, möglicherweise zusammen mit dem Architekten Bagnato imaginierte Stuckplafond füllt die Voute und einen Teil der Spiegeldecke aus. Von der leuchtend bunten Scheinarchitektur, in der sich die Almosenspende der hl. Elisabeth abspielt, unterscheidet er sich durch seine monochrome Farbigkeit.[29]

Der fingierte Stuckplafond nimmt an den beiden Schmalseiten rundbogige Öffnungen in illusionierte Anräume auf. Über dem Eingangsbereich hält sich dort eine höfische Gesellschaft auf, über dem Triumphbogen werden die Wappen des Deutschen Ordens, des Komturs von Beuggen und des Landkomturs der Ballei Elsass-Burgund dargeboten. Zu beiden Seiten des Triumphbogens werden über den abgeschrägten Ecken ereignishaft von jeweils zwei Putten Waffentrophäen an breiten Bändern aufgehängt. Die Trophäen zur Rechten der Wappen sind mit einem langen Kanonenrohr, Kanonenkugeln, Degen und Fahnen etwas martialischer als die zur Linken, wo neben einem Mörser und einem Gewehr auch eine Pauke und Flöten zu sehen sind.

Die Längsseiten der fingierten Stuckierung werden von je drei fingierten Okuli durchbrochen. Dazwischen stehen oder fliegen über dem Gesims je zwei Engel, die in eleganten Posen den illusionistisch gemalten goldenen Rahmen des zentralen Gemäldes in die Höhe stemmen. Vier weitere Engel tragen den Rahmen an seinen Schmalseiten.

Herleitung der verdoppelten Scheinarchitektur

Durch den fingierten Stuckplafond mit fingierten Okulifenstern, in den das Deckengemälde mit weiterer Scheinarchitektur eingepasst ist, besitzt der Plafond über dem Langhaus eine verdoppelte, klar voneinander abgegrenzte Scheinarchitektur. Diese Art der Verdopplung hat einen Vorläufer bei Franz Ludwigs Vater und Lehrer, dem Maler Franz Georg Hermann in der Pfarrkirche von Stöttwang in der Nähe von Kaufbeuren. Auf diesen Sachverhalt hat Cordula Böhm in ihrer Dissertation über Franz Ludwig Hermann aufmerksam gemacht.[30] In Stöttwang besteht jedoch von zumindest einem Blickpunkt aus die Möglichkeit, die scheinarchitektonische Kuppel des zentralen Gemäldes als tektonische Fortsetzung der rahmenden Scheinarchitektur zu verstehen, was in Beuggen nicht der Fall ist.

In Beuggen dient der fingierte Stuckplafond vor allem dazu, das bunte Deckengemälde im Zentrum noch strahlender und kostbarer erscheinen zu lassen, als es ohnehin schon wirkt. Gleichzeitig verstärkt er die Irrealität der über dem Langhaus sich öffnenden Architektur der Almosenspende der hl. Elisabeth.

Restaurierung 1885

Im Deckengemälde der hl. Elisabeth hat sich der Restaurator des 19. Jahrhundert mit der Inschrift „Renov: 1885. HL. Ratisbonae“ verewigt. Damals erhielt die Kirche einen neuen Anstrich.[31] Außerdem malte H. Lachner(?), bei dem es sich vermutlich um den Restaurator handelte, auf die Rückwand des Chors den hl. Michael als Bezwinger des Teufels.[32]

Almosenspende der heiligen Elisabeth

Prachtvoller architektonischer Handlungsrahmen

Die hl. Elisabeth steht exponiert unter einem Baldachin auf einem halbrund vorgewölbten, von einem roten Teppich bedeckten Podest. Auf das Podest führen von zwei Seiten symmetrisch Treppenstufen, die von den Hilfesuchenden eifrig begangen werden. Der Baldachin, von dem nur die beiden hinteren Stützen zu sehen sind, wird von türkisfarbenen, von goldenen Lorbeerzweigen umwundenen gedrehten Säulen getragen. Sein voluminöser purpurfarbener Vorhang ist teilweise hochgerafft, um den Blick auf die Heilige freizugeben.

Der Baldachin wiederum steht unter einer Kuppel mit Vierungspfeilern mit gekuppelten Säulen aus lilanem Marmor. Die Vierungskuppel öffnet sich in einer Laterne, an deren schmiedeeisernem Gitter als Staffagefiguren eine Magd und ein kleiner Junge lehnen. Die Rückwand der Vierung ist offen und gibt den Blick auf denselben Wolkenhimmel frei wie die Laterne. Als himmlischer Lohn halten illusionistisch stuckierte Putti goldene Rosen für Elisabeth bereit. In ihrer grauen Farbigkeit verbinden sie die jeweils fingierten Realitätsebenen der historischen Begebenheit und des architektonischen Handlungsrahmens.

Königliche Kleidung und himmelnder Blick

Die hl. Elisabeth, deren prunkvolle Gürtelschnalle das geometrische Zentrum des Gemäldes bildet, trägt als ungarische Königstochter unter einem goldenen Mantel und einem zart lilanen Kleid einen hermelinverbrämten hellroten Rock. Als weiteres Zeichen ihrer königlichen Herkunft ziert eine goldene Zackenkrone ihre blond gelockten Haare. Sie schaut mit himmelndem Blick nach oben, während sie sich mit der Linken ans Herz fasst und mit der Rechten Goldmünzen austeilt. Offenbar entspringt ihre Wohltätigkeit göttlicher Inspiration.

Flankiert wird sie von Dienerinnen mit Schalen voller Gold- und Silbermünzen sowie Broten. Für den Nachschub an Münzen sorgt ein Diener, der unterhalb der Frau mit den Broten eine Geldtruhe öffnet. Die weiteren zahlreichen Figuren gehören entweder dem Gefolge der heiligen Elisabeth nebst Wachpersonal an oder illustrieren in volkstümlicher Weise die von Dankbarkeit überwältigten Empfänger.

Typologisch vereinte Franz Ludwig Hermann in Beuggen die Darstellung der hl. Elisabeth in Mergentheim sowohl von Nikolaus Gottfried Stuber an der Decke als auch von Giovanni Battista Pittoni auf dem Nebenaltargemälde. Von Stuber übernahm er den himmelnden Blick und die Farbigkeit. Pittoni war das Vorbild für die Stellung der Heiligen auf einem Podest, das Diener und Hilfsbedürftige von zwei Seiten über Stufen erklommen.

Deutung der königlichen Inszenierung

Die ausgesprochen prachtvolle, farbenprächtig imaginierte Rahmenarchitektur zusammen mit der hermelinbesetzten Kleidung und der Zackenkrone inszenieren die Königstochter als Königin. In der Literatur hat sich daraus die Legende entwickelt, die zumal beleibt als reife Frau dargestellte hl. Elisabeth trage die Gesichtszüge Maria Theresias.[33]

Da Maria Theresia Königin von Ungarn war und als Erzherzogin von Österreich die habsburgischen Vorlande regierte, ist diese Deutung nicht abwegig. Zwar hat Franz Ludwig Hermann seine Hauptfigur ohne individuelle Gesichtszüge und ohne wiedererkennbare Krone in erster Linie als göttlich inspirierte Heilige charakterisiert, doch könnten in zweiter Linie Körperhaltung und Kleidung durchaus für eine solche Interpretation sprechen.

Es ist aber auch zu überlegen, welches Ansinnen in Beuggen zu der Konzentration auf Elisabeth als Ordensheilige geführt haben könnte. Außer Maria als Hauptpatronin verehrte der Deutsche Orden mit dem heiligen Georg und der heiligen Elisabeth zwei Ordensheilige, von denen der hl. Georg im Rang etwas höher stand. Georg betonte die kriegerische, Elisabeth die wohltätige Seite der Gemeinschaft.

Die alleinige und zudem königliche Darstellung der heiligen Elisabeth könnte in Beuggen einerseits als besonderes Interesse an der Armenfürsorge, andererseits aber auch als Schaffung eines irdischen Pendants zur Himmelskönigin Maria gedeutet werden. Dadurch, dass im Chor die Marienkrönung durch Gottvater und Christus dargestellt wurde, standen die beiden Königinnen in einer axialen, die Bedeutung der hl. Elisabeth steigernden Beziehung zueinander.

Dagmar Zimdars hat in ihrer Analyse des Freskos die Entrücktheit der hl. Elisabeth vom Geschehen um sie herum betont. Den himmelnden Blick der Heiligen bezieht sie auf den Grisaille-Putto rechts oben im Bild neben dem Kapitell der gedrehten Baldachinsäule. Er hält einen Lorbeerkranz, was Zimdars auf eine Darstellung auf einem Deutschordens-Wappenkalender bezieht, auf der das Christuskind Elisabeth einen Lorbeerkranz reicht.[34]

„Mutter der Armen“

Der Überlieferung nach legte sich Elisabeth selbst Enthaltsamkeit auf, um sich den Armen gegenüber umso freigiebiger zu zeigen. Als „Mutter der Armen“, wie sie in der Legenda Aurea charakterisiert wurde,[35]verteilte sie Almosen, pflegte Kranke und spendete Trost. Franz Ludwig Hermann hat diese wohltätige Seite mit zahlreichen dankbaren Empfängern besonders umfangreich illustriert. Es gibt Lahme, die sich auf einen Stock stützen, Mütter mit Säuglingen und Kleinkindern sowie eine alte Frau. Viele von ihnen halten ihre Gabe bereits in den Händen. Ein Lahmer, der am Fuß des Podests auf Stroh liegt, wird von einem alten Mann gestützt, mit dem er zusammen auf eine Spende der über ihnen stehenden Heiligen wartet.

Neben den explizit Empfangenden hat Hermann auch neugierige Zuschauer gemalt. Zwei Männer haben die Säulenpodeste der Scheinarchitektur erklommen, um einen Überblick auf das Geschehen zu erhalten. Cordula Böhm zufolge waren die volkstümlichen Staffagefiguren eine Spezialität des Vaters Franz Georg Hermann, die der Sohn insbesondere in Beuggen übernommen habe.[27]

Illusionierter Einblick in eine Empore mit Wappen und Insignien
 

Über dem Triumphbogen öffnet sich als Teil des fingierten Stuckplafonds eine Empore, vor deren Balustrade in Grisaillemalerei die Wappen des Hochmeisters in der Mitte, des Landkomturs der Ballei Elsass-Burgund heraldisch rechts und des Beuggener Komturs heraldisch links lehnen. Darüber halten Putti einen Hermelinmantel, eine Herzogskrone und eine goldene Ordenskette sowie Schwert und Krummstab. Ein Engel bläst in eine goldene Posaune. Die Insignien gelten dem Hochmeister Clemens August, der kumulativ die Ämter des Erzbischofs und Kurfürsten von Köln sowie des Bischofs von Hildesheim, Paderborn, Osnabrück und Münster bekleidete.

Den prominentesten Platz in der Mitte nimmt das Wappen von Hochmeister Clemens August aus dem Hause Wittelsbach ein. Das Kreuz mit den Lilien auf den Armen ist das des Deutschmeisters, die übrigen Felder repräsentieren seine fünf soeben aufgeführten geistlichen Ämter. Im Herzschild, dessen Reichsadler der des Hochmeisterwappens ist, prangt zudem das Wittelsbacher Familienwappen.

An zweiter Stelle, heraldisch rechts, steht das Wappen des Landkomturs der Ballei Elsass-Burgund Philipp Joseph Anton von Froberg (amt. 1736–57). Es zeigt fünf silberne Kugeln, vier senkrechte goldene Schindeln und dazwischen einen goldenen Schlüssel auf Rot.[36] Das hierarchische Schlusslicht der Trias bildet heraldisch links das Wappen des Beuggener Komturs Christian Moritz Eugen Graf von Königsegg und Rothenfels (amt. 1752–57). Es zeigt rote Wecken auf Gold.[36]

Illusionierter Einblick in eine Empore mit Pfarrgemeinde
 

Als Pendant der fingierten Empore über dem Triumphbogen öffnet sich in der Voute über dem Eingangsbereich eine weitere, von zeitgenössischen Personen bevölkerte Empore. Die farblich zurückgenommen gemalten männlichen und weiblichen Zuschauer verkörpern mit ihrem unterschiedlichen Stand eine Pfarrgemeinde. In der Tat diente die Ordenskirche seit 1678, nachdem die örtliche Pfarrkirche St. Michael im Holländischen Krieg beschädigt worden war, außer den Ordensrittern als Ordenskirche auch der örtlichen Gemeinde als Pfarrkirche.[37]

Chor

 

Der von Johann Caspar Bagnato an das in seinen Ausmaßen bestehende Langhaus neu angebaute Chor füllt ein Quadrat mit abgeschrägten Ecken. Lediglich die Seitenwände weisen Fenster auf. Vor der Altarwand stand ursprünglich ein Altar der 1885 durch das Gemälde mit dem hl. Michael des Malers H. Lachner(?) ersetzt wurde.[32]

Marienkrönung
 

Zuschreibung an Franz Ludwig Hermann und Datierung

Die im Dehio-Handbuch formulierte Zuschreibung des Deckengemäldes über dem Chor an Joseph Ignaz Appiani[38] entbehrt der Grundlage. Das Deckengemälde mit der Marienkrönung fügt sich stilistisch sehr gut zu Hermanns übrigen Fresken in Beuggen.

Da die Hölzer des Dachstuhls über dem Chor erst im Winter 1755/56 gefällt wurden,[15] ist das Deckengemälde frühestens 1747 oder auch 1748 anzusetzen. Es entstand sicher nach dem Gemälde des Langhauses, dessen fingierter Stuckplafond mit dem Wappen Frobergs spätestens im Frühjahr 1757 gemalt wurde.

Im Unterschied zum Langhausfresko, das mit Stuckplafond und architektonischem Handlungsrahmen zwei unterschiedliche, jeweils fingierte Realitätseben von Scheinarchitektur in sich vereint, beschränkt sich im Chor die Scheinarchitektur auf eine traditionelle nach oben geöffnete Kuppel. Wie häufiger im Oeuvre Franz Ludwig Hermanns gliedern Doppelsäulen die im Scheitel geöffnete Kuppel.

Die Marienkrönung

Obwohl das Thema des Chorgemäldes 1930 von Hermann Ginter richtig als Marienkrönung benannt wurde,[39] findet sich im Kirchenführer aus dem Jahr 1990 die nicht korrekte Interpretation als Himmelfahrt Mariens.[20] Dagmar Zimdars benannte die Szene ebenfalls richtig als Marienkrönung.[40]

Maria im blauen Mantel über einem weißen Kleid schwebt über einer Kugel mit der Schlange des Paradieses als Überwinderin der Erbsünde gegen den Himmel. Dort erwarten sie Gottvater mit Zepter und Himmelskugel sowie der auferstandene Christus mit Kreuz, um ihr gemeinsam die Krone aufzusetzen. Darüber schwebt die Taube des Heiligen Geists. Einer der Engel trägt eine Lilie als Zeichen der unbefleckten Empfängnis, sodass es sich bei ihm um den Erzengel Gabriel handeln dürfte. Der andere Engel hält eine Blumengirlande.

Die Farbigkeit der Marienkrönung ist gegenüber der Almosenspende etwas zurückgenommen. Sie lebt von der barocken Trias rot, blau und gelb, die sich in den Gewändern von Christus und Maria vor gelb erleuchtetem Himmel findet. Gottvater trägt als Synthese von blau und gelb, beziehungsweise von blau und rot einen grünen Mantel über einem violetten Gewand. Die Figuren bilden zwei sich kreuzende Diagonalen, in deren Zentrum Maria als hellster und wichtigster Punkt der Komposition schwebt.

Programm und Synthese

Bei der Neugestaltung der Kommende Beuggen unter Komtur Christian Moritz Eugen Graf von Königsegg und Rothenfels (amt. 1752–1757) durch den Architekten Johann Caspar Bagnato blieb die malerische Ausgestaltung der Kirche vorbehalten. Beauftragt wurde damit der in Konstanz ansässige Maler Franz Ludwig Hermann, der die Fresken mit der Almosenspende der hl. Elisabeth im Langhaus und der Marienkrönung im Chor vermutlich in den Jahren 1756 und 1757 malte. Die Konzentration auf die hl. Elisabeth anstelle ihrer Darstellung zusammen mit dem zweiten Ordensheuligen Georg betont die wohltätige Seite des Ordens, schafft aber auch eine besonders innige Beziehung zwischen der Ordensheiligen und der im Chor von Gottvater und Christus als Himmelskönigin gekrönten Jungfrau Maria.

Bibliographie

  • • AK Kreuz und Schwert, 1991 = Ausst.-Kat. Kreuz und Schwert. Der Deutsche Orden in Südwestdeutschland, in der Schweiz und im Elsaß, hg. von der Blumeninsel Mainau GmbH, Redaktion Udo Arnold, Konstanz 1991, S. 186–189.
  • • Becker, Baugeschichte Schlosskirche, 1999 = Karl Becker, Baugeschichte der Schlosskirche, in: Dagmar Zimdars / Günter Eckstein (Hgg.), Die ehemalige Deutschordenskirche in Beuggen. Voruntersuchung, substanzschonende Reparatur und Restaurierung (Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Arbeitsheft 6), Stuttgart 1999, S. 12–27.
  • • Böhm, Hermann, 1968 = Cordula Böhm, Franz Georg Hermann. Der Deckenmaler des Allgäus im 18. Jahrhunderts, Phil. Diss. München, 1968.
  • • Brommer, Rheinfelden-Karsau, 1995 = Herrmann Brommer, Katholische Pfarrkirche St. Michael. Rheinfelden-Karsau (Schnell, Kunstführer, 2179), Regensburg 1995.
  • • Ebner, Altshausen, 1996 = Walter Ebner, Altshausen – Sitz des Landkomturs und Hauptort der Deutschordensballei Elsaß-Burgund. Ausgewählte Kapitel aus der Geschichte einer Deutschordenskommende, in: Der Deutsche Orden und die Ballei Elsaß-Burgund. Die Freiburger Vorträge zur 800-Jahr-Feier des Deutschen Ordens, hg. von Hermann Brommer (Veröffentlichung des Alemannischen Instituts Freiburg im Br., 63), Bühl/Baden 1996, S. 223–244.
  • • Freivogel, Herrmann, 1987 = Thomas Freivogel, Lichtblicke bei Franz Ludwig Herrmann, in: Unsere Kunstdenkmäler. Mitteilungsblatt für die Mitglieder der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, 38 (1987), S. 499–507.
  • • Ginter, Kirchenmalerei, 1930 = Hermann Ginter, Südwestdeutsche Kirchenmalerei des Barock. Die Konstanzer und Freiburger Meister des 18. Jahrhunderts, Augsburg 1930, S. 72–73.
  • • Gubler, Bagnato, 1985 = Hans Martin Gubler, Johann Caspar Bagnato 1696–1757 und das Bauwesen des Deutschen Ordens in der Ballei Elsaß-Burgund im 18. Jahrhundert. Ein Barockarchitekt im Spannungsfeld von Auftraggeber, Bauorganisation und künstlerischem Anspruch, Sigmaringen 1985.
  • • Heim, Beuggen, 2021 = Peter Heim, Kommende Beuggen (Erstveröffentlichung 2006), in: 800 Jahre Deutscher Orden an Ober-, Hochrhein und in der Schweiz, hg. von Pascal Paul Schneller, Freiburg im Breisgau 2021, S. 147–165.
  • • Jenisch, Beuggen, 2013 = Bertram Jenisch, Die ehemalige Deutschordenskommende Beuggen bei Rheinfeld-Karsau. 800 Jahre Baugeschichte, in: Die Pfalz Wimpfen und der Burgenbau in Südwestdeutschland (= Forschungen zu Burgen und Schlössern, 15), Petersberg 2013, S. 162–173.
  • • KDM Kreis Waldshut, 1892 = Die Kunstdenkmäler des Großherzogtums Baden, Bd. 3: Kreis Waldshut, hg. von Franz Xaver Kraus, Freiburg im Breisgau 1892, S. 32–38.
  • • Schloss Beuggen, 1990 = Marliese Sehringer, Bernhard Bischoff, Hans-Jürgen Schmidt, Evang. Tagungs- und Begegnungsstätte Schloss Beuggen (Große Kunstführer, 168), München/Zürich 1990.
  • • Schmidt-Thomé, Beuggen, 2008 = Peter Schmidt-Thomé, Anmerkungen zur Baugeschichte der Deutschordenskommende Beuggen, Gemeinde Rheinfelden-Karsau, in: Stratigraphie und Gefüge. Beiträge zur Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit und zur historischen Bauforschung. Festschrift für Hartmut Schäfer zum 65. Geburtstag, zusammengestellt von Susanne Arnold u. a. (Forschungen und Berichte der Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg, 28), Stuttgart 2008, S. 225–233.
  • • Zimdars, Deckenfresko Beuggen 1999 = Dagmar Zimdars, Deckenfresko im Langhaus, in: Dagmar Zimdars / Günter Eckstein (Hgg.), Die ehemalige Deutschordenskirche in Beuggen. Voruntersuchung, substanzschonende Reparatur und Restaurierung (Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Arbeitsheft 6), Stuttgart 1999, S. 28–33.
  • • Zimdars/Eckstein, Beuggen, 1999 = Dagmar Zimdars / Günter Eckstein (Hgg.), Die ehemalige Deutschordenskirche in Beuggen. Voruntersuchung, substanzschonende Reparatur und Restaurierung (Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Arbeitsheft 6), Stuttgart 1999.

Einzelnachweise

  1. Zuerst Schmidt-Thomé, Beuggen, 2008, dann ausführlicher und um weitere Erkenntnisse erweitert: Jenisch, Beuggen, 2013, S. 163.
  2. Jenisch, Beuggen, 2013, S. 167
  3. 3,0 3,1 Jenisch, Beuggen, 2013, S. 165.
  4. Jenisch, Beuggen, 2013, S. 168
  5. Jenisch, Beuggen, 2013, S. 168.
  6. Jenisch, Beuggen, 2013, S. 168–169.
  7. Jenisch, Beuggen, 2013, S. 169.
  8. Gubler, Bagnato, 1985, S. 225–228.
  9. Die dendrochronologische Untersuchung des Dachstuhls erbrachte das Jahr 1778/1779, woraus zuschließen ist, dass zunächst der Dachstuhl des 16. Jahrhunderts beibehalten und erst später durch den heutigen ersetzt wurde (Jenisch, Beuggen, 2013, S. 171).
  10. Gubler, Bagnato, 1985, S. 143–146.
  11. Zum Saal mit Abbildungen: Schloss Beuggen, 1990, S. 30–31.
  12. Schloss Beuggen, 1990, S. 33.
  13. Schloss Beuggen, 1990, S. 35; Brommer, Rheinfelden-Karsau, 1995, S. 3–4.
  14. Becker, Baugeschichte Schlosskirche, 1999, S. 18.
  15. 15,0 15,1 Becker, Baugeschichte Schlosskirche, 1999, S. 27, Anm. 17.
  16. Gubler, Bagnato, 1985, S. 228.
  17. Gubler, Bagnato, 1985, S. 226.
  18. Hierzu ausführlich: Becker, Baugeschichte Schlosskirche, 1999.
  19. 19,0 19,1 Becker, Baugeschichte Schlosskirche, 1999, S. 13.
  20. 20,0 20,1 Schloss Beuggen, 1990, S. 35.
  21. Gubler, Bagnato, 1985, S. 228, Anm. 10 (bezieht sich auf das Dehio-Handbuch von 1964). Weitergeführt in der Neuauflage des Dehio-Handbuches von 1997. Das Datum 1752 bei Freivogel, Herrmann, 1987, S. 500; in Schloss Beuggen, 1990, S. 35.
  22. Zimdars, Deckenfresko Beuggen 1999, S. 28.
  23. Ginter, Kirchenmalerei, 1930, S. 72–73.
  24. Böhm, Hermann, 1968, S. 176–177; Freivogel, Herrmann, 1987, S. 500.
  25. Böhm, Hermann, 1968, S. 176.
  26. Böhm, Hermann, 1968, S. 176 und S. 221.
  27. 27,0 27,1 Böhm, Hermann, 1968, S. 176–177.
  28. Freivogel, Herrmann, 1987, S. 500.
  29. Eine Interpretation der verschiedenen Realitätsgraden des Deckengemäldes auch bei Zimdars, Deckenfresko, 1999.
  30. Auf den Zusammenhang zwischen Vater und Sohn in der Scheinarchitektur weist Böhm, Hermann, 1969, S. 176–177 hin.
  31. Schloss Beuggen, 1990, S. 36.
  32. 32,0 32,1 Schloss Beuggen – Wikipedia, dort als H. Lander. Das Gemälde ist entsprechend signiert und 1885 datiert, doch sollte die Signatur vor Ort nochmals auf ihre Schreibweise überprüft werden. Der Maler ließ sich in den einschlägigen Lexika bislang noch nicht nachweisen.
  33. Ginter, Kirchenmalerei, 1930, S. 72; Brommer, Rheinfelden-Karsau, 1995, S. 4.
  34. Zimdars, Deckenfresko, 1999, S. 31–32.
  35. Legenda Aurea, 1982, S. 390.
  36. 36,0 36,1 Ebner, Altshausen, 1996, S. 243.
  37. Brommer, Rheinfelden-Karsau, 1996, S. 3. Im Juli 1678 kam es in der Endphase des Holländischen Kriegs zur Schlacht bei Rheinfelden (Schlacht bei Rheinfelden (1678) – Wikipedia)
  38. Dehio, BAW II, 1997, S. 77. Appiani als weiterer Maler auch bei Brommer, Rheinfelden-Karsau, 1996, S. 4.
  39. Ginter, Kirchenmalerei, 1930, S. 73.
  40. Zimdars, Deckenfresko, 1999, S. 28.