Wolkramshausen, Rittergut Hue de Grais

Laß, Heiko:Wolkramshausen, Rittergut Hue de Grais, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2025, URL: www.deckenmalerei.eu/c9e59f05-fa26-4bbb-954d-a4e66ab5eb7e

Inventarnummer: cbdd10245

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Im ehemaligen Rittergut Hue de Grais haben sich sieben Zimmer erhalten, deren Wände Mitte des 18. Jahrhunderts annähernd komplett mit Wandmalerei versehen wurden. Zu ihnen gehört eine der letzten in Deutschland erhaltenen Raumausmalungen mit Szenen nach Watteau oder ein Zimmer mit Hafenansichten.

Wolkramshausen, Gut Hue de Grais, Watteau-Zimmer (2023), Südwand
Wolkramshausen, Gut Hue de Grais, Watteau-Zimmer (2023), Südwand

Das Rittergut Hue de Grais

 
Schloss Hue de Grais 2022 nach Anbringung der barocken Gitter auf der Straßenseite

Kurzbeschreibung und Lage

Das so genannte „Schloss Hue de Grais“[1] ist das ehemalige Neuwilckesche Rittergut. Es liegt zentral in der Ortschaft Wolkramshausen. Das Herrenhaus ist im Westen an der Hauptstraße gelegen, nach Osten folgen Wirtschaftsbauten, sodass eine dreiseitig umbaute Hofanlage gebildet wird, an deren Ostseite sich ein ehemaliger Park anschließt. Hof und Park sind von einer Mauer umschlossen. An der Südwestecke ist das Eingangstor gelegen.

Bau-, Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte

Ehemals gab es fünf Gutsanlagen in Wolkramshausen. Um 1665 entstand der gegenwärtige Gutskomplex. Die Wirtschaftsbauten stammen aus dem 17./18. Jahrhundert. 1721 wurde das Gut von Walrad Ludwig von Wilcke erworben und das heutige Haupthaus für ihn ab 1722 erbaut. Sein Sohn Wilhelm Ludwig von Wilcke ließ es 1752-54 umbauen und neu ausstatten. 1764 fügte er zudem einen Bibliotheksbau im Nordosten des Haupthauses hinzu. 1782 gelangte das Gut in den Besitz der Familie Hue de Grais. 1972 wurde es enteignet.[2]

Auftraggeber

Der 1687 in Maastricht geborene Walrad Ludwig von Wilcke war Obrist im kursächsischen Dienst. 1747 ist er gestorben.[3] Sein Sohn Wilhelm Ludwig von Wilcke war Kammerjunker in Dresden. 1752 heiratete er Charlotte Henriette von Götz aus Hohenbocka. Sie war Hofdame am Dresdner Hof. Mit der Mitgift wurden Umbau und Neuausstattung des Hauses 1752-54 bezahlt.[4]

Architekten und Künstler

Architekten und Künstler sind weitgehend unbekannt. Lediglich der Name des Baumeisters aus den Umbaujahren 1752-54 ist bekannt: Christian Tellermor.[4]

Forschungsstand zur Baugeschichte

Das Gutshaus wurde 1999 in einer Monografie von Susanne Hinsching umfassend behandelt, der hier gefolgt wird.[5]

Das Haupthaus

Bau-, Ausstattungs- und Funktionsgeschichte

Das Haupthaus wurde 1722-27 für Walrad Ludwig von Wilcke erbaut. Sein Sohn Wilhelm Ludwig von Wilcke ließ es 1752-54 umbauen und neu ausstatten. Damals trennte man die Treppe vom Hauptsaal. Im Erdgeschoss wurden die Fußböden angehoben, was zu einer Verkürzung der Türblätter und -rahmen um ca. zehn Zentimeter führte. Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts wurden die fast vollständig erhaltenen Leinwandbespannungen aus sechs Räumen eingelagert. Seit 1990 finden Erneuerungsarbeiten am Gebäude statt, wobei Wandmalereien in drei Zimmern inzwischen restauriert wieder an die Wände gebracht wurden.[6]

Beschreibung

Das Haupthaus ist ein zweistöckiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel unter einem Krüppelwalmdach. Es misst im Westen und Osten je neun Achsen und ist vier Achsen tief. Die Ostseite entspricht der Eingangsseite und zeichnet sich mit einem Zwerchhaus und vorgelagerter Terrasse aus. Im Norden der Terrasse zwischen Haupthaus und einem östlich anschließenden Wirtschaftsgebäude liegt die Bibliothek.

Das Innere des Haupthauses ist in beiden Geschossen annähernd spiegelsymmetrisch gehalten. In der Mitte des Erdgeschosses befindet sich ein Vestibül. Bis 1754 war es mit dem Treppenhaus an der Westseite verbunden. An der Garten- bzw. Eingangsseite schließen sich zu beiden Seiten Repräsentationsräume an: Im Norden ist ein holzvertäfeltes Speisezimmer gelegen, auf das ein so genanntes Billardzimmer folgt. Über einen Zwischenraum kann man von hier in den Bibliotheksbau gelangen. Nach Süden folgen auf das Vestibül das so genannte Landschaftszimmer mit zwei anschießenden Alkovenkabinetten sowie im Westen das so genannte Watteau-Zimmer. Landschafts- und Watteau-Zimmer haben ihre Namen nach den raumbestimmenden Wandmalereien. Die übrigen Räume an der Westseite hatten Wirtschaftsfunktionen. Das Hauptgeschoss wird in der Mitte von einem Saal eingenommen, der bis 1754 mit dem Treppenhaus verbunden war. Heute betritt man den Saal von der Nordseite her. Auch in diesem Stockwerk sind die repräsentativen Räume an der Ostseite gelegen. Nach Norden erstrecken sich das so genannte Zickzackzimmer (nach dem Muster der Wandbespannung benannt) und ein Schlafzimmer. Im Süden sind das nach seiner Wandmalerei Schiffszimmer sowie das so genannte Nischenzimmer mit zwei Alkoven gelegen.

Die ursprüngliche Ausstattung des Hauses war schlicht und ist kaum bekannt. Nahezu alle Räume waren oberhalb von Paneelen weiß gekalkt. Die Paneele selbst nahmen teilweise Ornamente, Landschaften und Chinoiserien auf. Diese Phantasielandschaften lassen niederländische Einflüsse vermuten. Die Paneele wurden bei der Umgestaltung 1754 wiederverwendet. Erst in der zweiten Ausstattungsphase 1754 entstanden die Wandmalereien.[7]

Das sog. Landschaftszimmer

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das Landschaftszimmer entstand 1722-27 und wurde 1752-54 umgebaut und ausgestattet. Damals wurde der Boden 10 Zentimeter erhöht. Von der Erstausstattung stammen die teilweise wiederverwendeten Paneele. Die Wandbespannungen sind 1752-54 entstanden.[8]

Beschreibung

Das Landschaftszimmer wird vom Vestibül im Norden aus betreten. Nach Süden schließen sich zwei kleine Alkovenkabinette an. Im Westen folgt das so genannte Watteau-Zimmer. An der Ostseite gewähren zwei Doppelfenster den Blick auf Terrasse, Hof und Garten. Die Wände sind mit Holz verkleidet und über den Paneelen mit bemalten Leinwänden bespannt. Über den Türen befinden sich Supraporten in Rahmen.

Die Wandmalerei des Landschaftszimmers

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Francesco Zuccarelli: Landschaft mit Pyramide im Hintergrund und Reiterin
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Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Wandmalerei wurde um 1754 in Öl auf Leinwand geschaffen.[9]

Beschreibung und Ikonographie

Der Raum hat seinen Namen nach der Wandmalerei, die durchweg heroisch-pastorale Landschaften darstellt. Die üppig wuchernde Natur ist bildprägend. Die Malerei täuscht geschwungene geschnitzte oder stuckierte Rocaillerahmen vor, in die die Malerei eingelassen zu sein scheint. Oben sind sie zusätzlich mit Rosenblüten verziert. Im Gegensatz zu den Wandmalereien befinden sich die Supraportenbilder in realen Holzrahmen.

An der Südwand zwischen den beiden Türen zu den angrenzenden Kabinetten fällt der Blick auf zwei verschiedene Landschaften, die durch eine hohe zentrale Baumgruppe voneinander geschieden sind. Am linken Rand türmen sich antike Ruinen. Zu ihren Füßen haben sich einige Menschen niedergelassen. Der Blick fällt auf eine Stadt mit turmartigen Bauten. Rechts erblickt man eine Flusslandschaft. Im Vordergrund trifft sich ein Paar. Hinter dem Fluss erhebt sich ein Turm. Die Fauna ist mitteleuropäisch. An der Westwand sind auf dem Gemälde links der Tür zum Watteau-Zimmer im linken Vordergrund ebenfalls antike Ruinen in einer mitteleuropäischen Waldlandschaft dargestellt. Die Personen im Vordergrund sind sehr klein. Auf einer Anhöhe im Bildmittelgrund erhebt sich hinter einem tempelartigen Gebäude eine spitze Pyramide, die als Vorbild wohl die Cestiuspyramide in Rom hatte. Rechts der Tür an der Westwand fällt der Blick zwischen hohen Bäumen auf ein langes tiefes Tal mit einem Gewässer. Im Vordergrund befinden sich wieder Staffagefiguren. Holzhütten und Stege evozieren eine Hochgebirgslandschaft. Die Nordwand rechts der Tür zeigt ein Wasserschloss. Auch hier fällt der Blick durch Bäume hindurch, und erneut befinden sich links antike Monumente und im Vordergrund Figuren – hier ein adeliges Paar, ein Hund sowie weitere Menschen. Zum Schloss gehört ein Garten, der ebenfalls von einem Graben umfangen ist. Das zweigeschossige Gebäude selbst öffnet sich mit einem Hof zum Wasser hin. An der Nordwand links der Tür ist beiderseits der Ofennische nur wenig Platz für Malerei. Sie beschränkt sich auf schmale Streifen mit Bäumen. Ebenso verhält es sich mit den Bereichen an der Ostwand neben den Fenstern.[10]

Die linke Supraporte an der Südwand zeigt eine Ansicht von Wolkramshausen Mitte des 18. Jahrhunderts. Über der rechten Tür ist eine niederländische Flusslandschaft mit Windmühlen zu sehen. Die Supraporte an der Westwand bildet Reiter, Menschen und einen Hund an einem Ufer bzw. in seichtem Wasser ab. Über der Eingangstür im Norden wird ein zugefrorener Wasserlauf mit Schlittschuhläufern gezeigt. Bis auf die Darstellung von Wolkramshausen handelt es sich um niederländische Veduten.[11]

Das sog. Watteau-Zimmer

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das Watteau-Zimmer ist erst 1752/54 entstanden, als ihm ein vorher abgetrennter Bereich an der Südseite zugeschlagen wurde.[12]

Beschreibung

Das Watteau-Zimmer wird von Osten aus betreten. Nach Westen öffnet es sich mit zwei Doppelfenstern. An der Nordwand stand ehemals ein zentraler Kamin, der im 19. Jahrhundert durch einen Ofen ersetzt wurde. Rechts daneben befindet sich eine Tapetentür. Eine weitere ist an der Südwand neben dem Fenster gelegen. Die Paneele waren monochrom gefasst und nahmen keine Malerei auf.[13]

Die Wandmalerei des Watteau-Zimmers

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Matthys Pool nach Barend Graat: Venus und Adonis
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Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Wände des Watteau-Zimmers sind oberhalb der Paneele komplett mit Leinwand bedeckt. Diese wurden wohl nicht schon 1754 bemalt,[14] sondern frühestens 1760, da vorher die verwendeten Stichvorlagen nicht gedruckt waren. Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde die Malerei abgenommen und eingelagert. Nach ihrer Restaurierung wurde sie 2022 wieder angebracht.

Beschreibung und Ikonographie

Die Malerei fingiert eine Gemäldesammlung. Jedes Wandfeld präsentiert auf blauem Grund ein großes Gemälde in der Mitte, das an der Ost- und Südwand jeweils rechts und links von übereinander angeordneten kleineren Formaten flankiert wird. Oben ist in den Rahmen des großen Gemäldes jeweils eine Kartusche mit einem kleinen Bild integriert. Die Kartuschen unten sind leer. Die Bilder rechts und links zeigen in den größeren Formaten meist Genreszenen und in den kleinen Porträts. Die Bildauswahl ist dabei von Wand zu Wand unterschiedlich. So sind an der Westwand bei den begleitenden Bildern oben Landschaften zu sehen und keine Genreszenen wie an der Südwand.

Die Südwand nimmt die großflächigste Malerei ein. Das Hauptbild zeigt einen Gitarrenspieler rechts vor einer Gruppe aus vier Personen links. Sie hören ihm nicht etwa zu, sondern sind mit sich selbst beschäftigt. Ein Cavalier steht hinter einer Dame und zeigt ihr etwas in einem Notenbuch, das sie vor sich hält. Eine weitere Dame hält Rosen in ihrem Schoß, die eine vierte hinter der Gruppe pflückt. Die vier Personen befinden sich vor einem Postament, auf dem eine Vase mit einem Fisch steht. In der Kartusche im Rahmen oben ist eine Stadtansicht zu sehen. Die beiden großen Bilder rechts und links zeigen Venus und Adonis bzw. die schlafende Venus auf einem Divan.

An der Ostwand rechts neben der Tür sind auf dem Hauptbild zwei Paare zu sehen. Sie haben sich am rechten Bildrand unter einem Baum vor einem Postament niedergelassen, auf dem eine Urne steht. Die Männer befinden sich jeweils hinter den Frauen. In der Kartusche über dem Bild werden Männer an einer Küste gezeigt. Die beiden Bilder rechts und links präsentieren Nachtstücke. Rechts liest eine Dame im Negligé einen Brief im Schein einer Kerze und links hält sich eine junge Dame eine Taschenuhr an das Ohr – ebenfalls bei Kerzenlicht. Die Supraporte über der Eingangstür ist in einen Rocaillerahmen eingelassen. Sie zeigt eine Frau vor einem Felsen vor einer Landschaft. Sie hat sich offenbar zur Rast niedergelassen und einen Obstkorb neben sich abgestellt. Links der Tür erblickt man im Hauptbild zwei weitere Paare, die ebenfalls im Grünen Platz genommen haben. Sie sind am linken Bildrand platziert und spiegeln so formal die Gruppe rechts der Tür. Die Damen sitzen in der Mitte. Der Cavalier rechts hält eine Traversflöte, der links lagert auf dem Boden und blickt zur Gruppe auf. Das Bild oben in der Kartusche zeigt drei Männer, die herabschauen. Die beiden Bilder links und rechts des Hauptbildes zeigen zwei Männer, die ein Mädchen mit Wasser bespritzen bzw. einen Jungen, der eine Lunte legt.

An der Nordwand ist im rechten Wandbereich ein tanzender Kastagnettenspieler zu sehen. Rechts von ihm sitzt ein Dudelsackspieler. Das Bild in der Rahmenkartusche oben präsentiert Rinder und Schafe. Das Hauptbild links zeigt ein Paar an einem Baum. Die Frau scheint den sich annähernden Mann mit ihrer Rechten abzuwehren. Die Malerei in der oberen Kartusche gibt ein Reitergefecht wieder.[15]

Vorlagen und Vergleiche

Die Darstellungen sind nach grafischen Vorlagen erstellt, die noch nicht alle bestimmt wurden. Die fünf großen Hauptbilder sind nach Vorlagen von Watteau gemalt. Teilweise handelt es sich nur um Ausschnitte oder einzelne Figuren, die übernommen wurden. Das Hauptbild an der Südwand ist komplett nach einem Kupferstich geschaffen worden, der gespiegelt Watteaus „La Leçon d’Amour“ wiedergibt. Die Darstellung wurde lediglich etwas in die Breite gezogen und die Figur auf dem Sockel links durch eine Vase ersetzt. Der Kastagnettenspieler an der Nordwand ist von Watteaus Gemälde „Le bal champêtre übernommen.[16] Venus und Adonis links des Hauptbildes folgen einem Stich von Matthys Pool nach Barend Graat.[17] Die lesende Dame im Negligé an der Ostwand geht auf ein Bild von Charles Antoine Coypel zurück und wurde von Manuel Salvador Carmona 1760 gestochen.[18] Die an der Uhr horchende Dame folgt einem Kupferstich Nicolas Gabriel Dupuis nach Arnold Boonen 1759.[19]

Das westliche Alkovenkabinett

 
Wolkramshausen, Gut Hue de Grais, westliches Alkovenkabinett (1985), Ostwand

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das Kabinett ist zusammen mit dem im Osten gelegenen Kabinett im Zuge der Umbauten 1752-54 entstanden. Dabei wurden die aus der Bauzeit stammenden Paneele wiederverwendet. 1911 wurde das Alkovenkabinett neu ausgestattet. An der Ostwand blieb die ursprüngliche Wandbespannung aus der Mitte des 18. Jahrhunderts erhalten.[20]

Beschreibung

Das Kabinett wird vom Landschaftszimmer im Norden aus betreten. Nach Süden verfügt es über zwei Fenster. An der Ostseite befindet sich ein Alkoven mit Tonnengewölbe, flankiert von zwei Tapetentüren. Eine weitere Tür im Westen führt in einen Nebenraum.

Die Wandmalerei des westlichen Alkovenkabinetts
 
Wolkramshausen, Gut Hue de Grais, westliches Alkovenkabinett (1985), Ostwand

Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Wände wurden mit nass in nass bemalten Leinwänden bespannt. Die Paneele wurden wiederverwendet. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Wandbespannung fast komplett entfernt. 1911 erfolgte eine Neuausstattung des Kabinetts, teilweise mit Wandbespannungen aus dem Billardzimmer. Lediglich die Ostwand behielt die ursprüngliche Bespannung. Sie wurde Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts eingelagert.[21]

Beschreibung und Ikonographie

Die Wände des Raums waren oberhalb der Lambris mit bemalter Leinwand bespannt. Die Malerei zeigte eine weitgehend ornamentale Dekoration in Art von Grotesken mit vegetabilen und floralen Elementen. In diesen standen auf Postamenten Prunkvasen mit üppigem Blumenschmuck. Die Postamente waren mit Landschaftsveduten geziert. Die wiederverwendeten Paneele zeigten rotmonochrome Landschaften in chinoiser Manier.[22]

Das östliche Alkovenkabinett

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das Kabinett ist zusammen mit seinem westlichen Pendant im Rahmen der Umbauten 1752-54 entstanden. Es wurde vermutlich auch als Schlafgemach genutzt.[23]

Beschreibung

Der Raum ist an der Südostecke des Hauses gelegen und wird im Norden vom Landschaftszimmer aus betreten. Nach Osten weisen zwei Fenster, nach Süden eines. Der tonnengewölbte Alkoven ist an der Westwand gelegen und wird von Tapetentüren flankiert.[23]

Die Wandmalerei des östlichen Alovenkabinetts
 
Johann Ulrich Krauss: Pour la Valeur.

Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Wände wurden 1752/54 mit bemalten Leinwänden bespannt. Sie wurden Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts eingelagert.[24]

Beschreibung und Ikonographie

Die Wände des Raums waren oberhalb der Lambris mit bemalter Leinwand bespannt. Sie zeigte eine weitgehend ornamentale Malerei in der Art von Grotesken. Die Bahnen hatten einen verschiedenen Grundton in Blaugrau und Ocker. Sie waren im Wechsel angeordnet. In den blaugrauen Bereichen standen oder saßen auf dem Bandelwerk symmetrisch angeordnete Vasen und Vögel. In der Mitte gab es auf einem Tisch eine Prachtvase mit Blumenschmuck. Die ockerfarbenen Bahnen präsentierten in ihrer Mitte je ein Medaillon mit einer Landschafts- oder Seedarstellung. Darüber hielten zwei Putten einen Baldachin. Darunter waren Nixen zu sehen. Während das Grundkonzept aller Bahnen übereinstimmte, waren sie im Detail individuell gestaltet.[25]

Vorlagen und Vergleiche

Die Landschaften wurden nach grafischen Vorlagen erstellt. So geht der Delphin rechts des Alkovens auf eine Darstellung in den Tapisseries du Roy von 1670 zurück, vermutlich vermittelt über einen Nachstich.[26]

Das sog. Schiffszimmer

 
Das Schiffszimmer nach Süden

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das so genannte Schiffszimmer wurde 1722-27 erbaut und 1752-54 neu ausgestattet. 2018/19 wurde es restauriert.[27]

Beschreibung

Das Schiffszimmer befindet sich im ersten Obergeschoss. Es wird vom zentralen Saal im Norden aus betreten und öffnet sich mit zwei Doppelfenstern nach Osten zum Garten. Im Süden schließt das so genannte Nischenzimmer an. Die Wände sind oberhalb der beigeweiß gefassten Paneele komplett mit bemalter Leinwand bespannt. Diese zeigen See- und Hafenstücke und haben dem Raum seinen Namen gegeben.

Die Wandmalerei des Schiffszimmers

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Joseph Wagner nach Marco Ricci: Landschaft mit Segelbooten
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Joseph Wagner nach Marco Ricci: Landschaft mit Segelbooten
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Louis Surugue nach Antoine Watteau: Das Konzert; Le Concert
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Jean Moyreau nach Antoine Watteau: Das Konzert
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Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Malerei auf Leinwand entstand um 1754 im Raum vor Ort. Nachdem die Malerei Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts abgenommen und eingelagert worden war, wurde sie 2017/18 restauriert und wieder an die Wände gebracht.[28]

Beschreibung und Ikonographie

Die Wände sind über den Paneelen komplett bemalt. Auf rotbraunem Fond sind dünne geschwungene Rahmen in bräunlicher Farbe fingiert, die jeweils eine Hafenlandschaft aufnehmen. Oben und unten sind in die Rahmen Kartuschen gemalt, die graue Köpfe oder Masken präsentieren. Unten sind zusätzlich etwas größere Kartuschen mit monochromen Landschaftsdarstellungen abgebildet. Über den Türen im Norden und Süden sind Supraporten in gemalten Rahmen, aber ohne Kartuschen zu sehen.

Die großflächigste Darstellung befindet sich an der Westwand. Links ist eine befestigte Stadt zu sehen, vor der sich nach rechts die bewegte See erstreckt. Am Ufer im Bildvordergrund stehen verschiedene Menschengruppen und Einzelpersonen, so eine Gruppe von diskutierenden Fischern. Auf dem Meer liegen mehrere Handelsschiffe auf Reede. Ruderbote fahren zu den Schiffen und zurück, um Waren und Menschen zu transportieren. Die Südwand zeigt beiderseits der Tür Aussichten vom Festland auf das Meer. Dabei stehen im Bildvordergrund immer hochaufragende, ruinöse Bauten. Auf dem rechten Gemälde ist der Rest einer Bücke zu sehen, die plötzlich abbricht. Auf dem Wasser im Mittelgrund sind verschiedene Segelboote und Segelschiffe auszumachen, die teilweise mit Waren beladen sind. Weitere ganz ähnliche Darstellungen mit Schiffen auf Reede befinden sich an der Nordwand rechts der Tür sowie an der Ostwand zwischen den Fenstern. Die beiden Supraporten über den Türen haben eine gänzlich andere Thematik. Hier werden Musiker und musizierende Mitglieder der Adelsgesellschaft dargestellt. Im Süden ist eine Musikstunde mit einem Mandolinenspieler zu sehen – im Norden sind es drei Herren, die eine Dame mit Notenbuch umschwärmen.[29]

Vorlagen und Vergleiche

Die Darstellungen gehen auf Kupferstiche zurück. An der Südwand etwa folgen die Motive rechts und links der Tür den Kupferstichen von Joseph Wagner, die er nach Vorlagen von Marco Ricci anfertigte. Für Hue de Grais wurde die querformatige Vorlage für das Bild links der Tür halbiert und nur der rechte Teil übernommen.[30] Das Bild rechts der Tür zeigt ebenfalls nur einen Ausschnitt.[31]

Die Supraporten gehen auf Antoine Watteau zurück. Die Musikstunde an der Südwand folgt einem Kupferstich von Louis Surugue[32] und wurde rechts um etwas Landschaft verbreitert.[33] Die Supraporte über der nördlichen Tür folgt einem Kupferstich von Jean Moyreau.[34] Hier wurde der Mauerteil links hinzugefügt.

Das sog. Nischenzimmer

 

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das Kabinett wurde 1752-54 neu ausgestattet und mit zwei alkovenartigen Nischen an der Südwand versehen.[35]

Beschreibung

Das Zimmer wird im Norden vom so genannten Schiffsgemach aus betreten. Es öffnet sich mit zwei nebeneinander angeordneten Fenstern nach Osten. In der Südwand befinden sich zwei tonnengewölbte Nischen nebeneinander.[35]

Die Wandmalerei des Nischenzimmers

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James Wilson nach Jean Francois Colson: The Sleeping Beauty
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Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Malerei wurde 1752-54 geschaffen und Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts abgenommen und eingelagert. 2022 wurde sie restauriert und wieder an die Wände gebracht.[36]

Beschreibung und Ikonographie

Die Wände sind oberhalb der Lambris komplett mit Leinwand bedeckt, lediglich in den Nischen ist sie weitgehend verloren. Auf die Leinwand sind auf braunem Fond schmale graue Bilderrahmen gemalt, in denen sich Landschaftsdarstellungen befinden. Die Westwand präsentiert eine Jagdszene. Die Jäger zu Pferde überqueren gerade einen Bachlauf, der hier in einen breiten Strom mündet. Sie werden von zwei Bediensteten begleitet. Links befindet sich eine Pilgerfamilie – der Mann ist aufgestanden und hat demütig seine Kopfbedeckung gezogen. Im Hintergrund auf einer Anhöhe steht ein Turm mit angefügten Wohnbauten. An der Nordwand neben der Tür erblickt man antikisierende Ruinen in mediterraner Landschaft mit Pinien und Zypressen. Eine breite Straße führt über eine Anhöhe in die unbekannte Ferne. An ihrer rechten Seite steht ein Brunnen. Wenige Staffagefiguren beleben die Szenerie. Links der Tür und zwischen bzw. neben den Fenstern im Osten ist je eine Waldlandschaft mit Blick in die Weite dargestellt. Die Südwand ist anders gestaltet. Zwischen den Nischen befindet sich eine fingierte Nische, in der scheinbar die Statue einer Putte steht. Ihre rechte Hand ragt über die Nische hinaus. Unter ihr ist ein Steinrelief gemalt. Über den realen Wandnischen sind in fingierten, blumengeschmückten Rahmen zwei holländische Landschaften gemalt. Es handelt sich um ein Nachtstück sowie eine Hafenansicht. Die Supraporte an der Nordwand zeigt ein eingeschlafenes Mädchen im Sessel, die einen Vogel am Band hält. Im Hintergrund schleicht eine Katze heran. So, wie sie den Vogel fressen wird, wird das Mädchen seine Unschuld verlieren.[37]

Vorlagen und Vergleiche

Auch im Nischenzimmer wurde die Malerei nach grafischen Vorlagen erstellt. Die Malerei an der Südwand orientiert sich an Darstellungen von Aert van der Neer.[38] Die Supraporte folgt einen Kupferstich von James Wilson[39] nach einem Gemälde von Jean-François Colson.[36] Die Putte zwischen den Nischen geht auf einen Stich von Richard Collin nach einer Vorlage von Joachim von Sandrart (d. Ä.) zurück.[40]

Der Bibliotheksbau

Bau-, Ausstattungs- und Funktionsgeschichte

Die Bibliothek wurde 1764 für Wilhelm Ludwig Wilcke als eigenständiges Gebäude nördlich der Terrasse errichtet.[41]

Beschreibung

Die Bibliothek[42] ist ein pavillonartiger mit Mansardwalmdach bedeckter Bau, der im rechten Winkel an das Haupthaus anschließt. Er ist über einen Anbau an der Westseite mit ihm verbunden. Zur Terrasse hin befindet sich eine zentrale Tür zwischen gekuppelten Pilastern, über der ein Wappen eingelassen ist. Das moderne Betonwappen ist eine falsche Rekonstruktion der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts. Ehemals befand sich hier das Wappen von Ludwig von Wilcke und Charlotte von Götze. Zur Rückseite im Norden hat der Bau zwei Fenster. Das Innere nimmt nur einen Raum auf.[43]

Die Bibliothek

 

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Der Raum ist 1764 entstanden und vermutlich sofort ausgestattet worden.

Beschreibung

Der prinzipiell querrechteckige Raum hat eine Spiegeldecke und ist an den Ecken ausgenischt. Weitere Nischen befinden sich in der Mitte der West-, Ost-, und Nordwand – in der Südwand ist die Eingangstür gelegen. Eine Tapetentür ist in der Westwand verborgen. Die Nischen nehmen bis auf die in der Südwestecke Wandschränke auf. In der freien Nische stand ein Ofen. Die Wände sind komplett mit Holz verschalt. Oberhalb der Paneele wurden mit Ausnahme der Südwand bemalte Leinwände gespannt. Nach Norden hat der Raum zwei Fenster.[44]

Die Wandgemälde in der Bibliothek

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Johann Georg Wille nach Caspar Netscher: Mort de Cléopatre
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Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Wandmalerei wurde wohl zeitgleich mit der Ausstattung geschaffen. Sie ist in Öl auf Leinwand gemalt. Eine Malerei der Ostwand ist seit 1984 verschollen.

Beschreibung und Ikonographie

Bis auf die Eingangsseite im Süden waren alle Wände mit bemalter Leinwand bedeckt. Die Bücherschränke waren vollkommen verdeckt. Die Malerei schuf analog zur Ofennische drei weitere Nischen in den Raumecken. Auf grünem Fond sind fingierte dünne Rahmen gemalt, die gegenständliche Malerei aufnehmen. Oben und unten sind an diese Rahmen Kartuschen angefügt, die weitere Gemälde zeigen. Zwei große szenische Bilder sind bzw. waren einander an der Ost- und Westwand gegenübergestellt. Im linken Bereich des Gemäldes an der Westwand verbirgt sich eine Tapetentür, durch die man in das Haupthaus gelangen kann.

Im Osten erblickte man die Toilette der Venus. Sie wurde von ihren Dienerinnen geschmückt und hatte den Blick dabei sehnsuchtsvoll gen Himmel gehoben. Amor, der seinen Köcher rechts abgelegt hatte, schmiegte sich an ihr rechtes Knie. Der Blick der Betrachtenden fiel durch eine Wandöffnung in eine mitteleuropäische Landschaft. Ganz rechts schmückte eine Putte eine Vase mit Blumen. Bis auf sie waren alle Figuren in der linken Bildhälfte konzentriert.[45]

Gegenüber an der Westwand ist noch heute der Tod der Kleopatra zu sehen. Die Malerei spiegelt formal den Bildaufbau von der Ostwand – die Figuren finden sich auf der rechten Seite. Kleopatra ist im Begriff, sich die Giftschlange an die Brust zu setzten, um Selbstmord zu begehen. Den Blick hat sie gen Himmel gewendet. Weinend wendet sich eine Dienerin ab. Links fällt der Blick durch eine Öffnung auf eine mediterrane Landschaft mit Palmen.[46]

An der Nordwand sind zwischen den beiden Fenstern sowie rechts und links von ihnen Landschaften zu sehen. Das breite Mittelfeld zeigt zwei Pfeiler mit bekrönenden Kugeln, die an einen Garteneingang erinnern. Über ihnen fliegen zwei Putten und streuen Rosen. So wird der Eindruck eines Ausblicks in einen Garten evoziert.[46]

Die Kartuschen an den Rahmen oben nehmen Köpfe im Profil auf, die an antiken Münzen orientiert sind.[47] In den Kartuschen unten sind jeweils zwei Figuren dargestellt.

Die drei Nischen in den Raumecken scheinen Statuen antiker Götter auf Podesten aufzunehmen. In der Nordwestecke ist der auf seinem Adler sitzende Jupiter mit einem Herrscherstab in der Hand zu sehen. Im Scheitel der Nische ist eine Kartusche angebracht, in der „JIPITER OLYMIUS“ zu lesen ist. In der Nordostecke wird Herkules dargestellt. Er ruht sich – auf seine Keule gestützt – aus. In der Kartusche steht: „HERCULES QUIES“. Er ist am Herkules Farnese orientiert. In der Südostecke wird Apoll präsentiert. Zu seinen Füßen ist die Lyra zu sehen. In der Kartusche lässt sich „APOLLO“ lesen. Unter den Nischen wird jeweils ein Relief mit einer antiken Szene fingiert.[48]

Vorlagen und Vergleiche

Die Darstellungen sind nach grafischen Vorlagen geschaffen worden. Die Toilette der Venus an der Ostwand hatte einen Stich von Robert Strange nach Guido Reni zum Vorbild.[49] Die Darstellung wurde erheblich in die Breite gezogen, was das sehr breite Fenster zum Ergebnis hatte und die Putte an der Vase weit von der Kerngruppe fortrückte. Der Köcher von Armor, der in der Vorlage vor dem Fuß der Venus liegt, wurde nach rechts verschoben. Die Vase rechts unten sowie die Landschaft im Durchblick waren frei hinzugefügt. Der Tod der Kleopatra folgt einem Stich von Johann Georg Wille nach Caspar Netscher.[50] Wieder wurde das Format verbreitert. Der Pfeiler sowie der Ausblick in die Landschaft links wurden hinzugefügt. Auch die Statuen haben grafische Vorlagen. Der Herkules folgt etwa einer Vorlage von Richard Collin nach Joachim von Sandrart (d. Ä.).[51]

Bibliographie

  • Literatur:
  • Alvensleben, Besuche, 1968. – Besuche vor dem Untergang. Adelssitze zwischen Altmark und Masuren. Aus den Tagebuchaufzeichnungen von Udo v. Alvensleben. Zusammengestellt und herausgegeben von Harald v. Koenigswald. Frankfurt a.M./Berlin 1968.
  • Dehio, Thüringen, 2003. – Dehio, Georg: Thüringen (Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler). Bearbeitet von Stephanie Eißing und Franz Jäger. 2. Aufl. München/Berlin 2003.
  • Hinsching, Hue de Grais, 1999. – Hinsching, Susanne: Schloß „Hue de Grais“ Wolkramshausen. Kunsthistorische Analyse eines Adelssitzes des 18. Jahrhunderts. Nordhausen 1999.
  • Härig, Hue de Grais, 2022. – Härig, Beatrice: Dame mit Katze – Herr mit Haus. Restaurierung von Hue de Grais, in: Monumente. Magazin für Denkmalkultur in Deutschland 32 (2022), Nr. 6 , S. 40-43.
  • Seck, Schiffszimmer, 2018. – Seck, Amelie: Das Schiffszimmer in Wolkramshausen, in: Monumente. Magazin für Denkmalkultur in Deutschland 28 (2018), Nr. 3 , S. 6-7.
  • Quellen:
  • Felibien, Tapisseries, 1670. – Felibien, André: Tapisseries du Roy ou sont représentez les quatre éléments et les quatre saisons. Paris 1670.
  • Felibien/Kraus, Tapisseries, 1690. – Felibien, André/Kraus, Johann Ulrich: Tapisseries du roi, où sont représentez les quatre éléments et les quatre saisons [...] Königliche Französische Tapezereyen. Oder überauss schöne Sinn-Bilder, in welchen die Vier Element, samt den Vier Jahr-Zeiten […]. Augsburg um 1690.

Einzelnachweise

  1. Dehio, Thüringen, 2003, S. 1401-1402; Hinsching, Hue de Grais, 1999.
  2. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 12-20.
  3. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 13.
  4. 4,0 4,1 Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 19.
  5. Hinsching, Hue de Grais, 1999.
  6. Dehio, Thüringen, 2003, S. 1402; Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 12-34.
  7. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 16-17, 35-109.
  8. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 21.
  9. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 63-64.
  10. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 63-64, 81.
  11. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 81.
  12. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 15, 21, 89.
  13. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 89.
  14. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 88-89.
  15. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 89-91.
  16. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 90-91.
  17. Herzog Anton Ulrich-Museum, Kupferstichkabinett, MPool AB 2.6.
  18. https://www.metmuseum.org/art/collection/search/819837.
  19. https://www.britishmuseum.org/collection/object/P_1869-0410-2157.
  20. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 21, 30.
  21. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 21, 30, 61, 87.
  22. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 85-87.
  23. 23,0 23,1 Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 83-85.
  24. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 21, 83.
  25. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 83-84.
  26. Felibien, Tapisseries, 1670, S. 33; Felibien/Krauss, Tapisseries, 1690.
  27. Seck, Schiffszimmer, 2018; Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 22.
  28. Seck, Schiffszimmer, 2018; Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 22, 102.
  29. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 103- 104.
  30. Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig, Kupferstichkabinett, JWagner AB 3.148.
  31. Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig, Kupferstichkabinett, JWagner AB 3.147.
  32. Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig, Kupferstichkabinett, LSurugue AB 3.34.
  33. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 103.
  34. Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig, Kupferstichkabinett, JMoyreau AB 3.120.
  35. 35,0 35,1 Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 104.
  36. 36,0 36,1 Härig, Hue de Grais, 2022.
  37. Härig, Hue de Grais, 2022, S. 105-106.
  38. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 157.
  39. Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig, Kupferstichkabinett, JWilson AB 3.5.
  40. https://www.bildindex.de/document/obj08114584?medium=bh589352&part=60.
  41. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 23.
  42. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 110-120.
  43. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 23, 110-113.
  44. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 23, 115-117.
  45. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 117.
  46. 46,0 46,1 Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 118.
  47. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 117, 119.
  48. Hinsching, Hue de Grais, 1999, S. 117-119.
  49. https://www.bildindex.de/document/obj08039536?medium=bh326708.
  50. Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig, Kupferstichkabinett, GWille V 2.6083.
  51. https://www.bildindex.de/document/obj08075003?medium=bhpd43653&part=54.