Seeger, Ulrike:Tettnang, Neues Schloss, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2024, URL: www.deckenmalerei.eu/deb2a5d9-0eae-4117-9444-a4391a642a47

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Das seit 1712 anstelle einer Brandruine erbaute Neue Schloss erhielt seine heutige Ausstattung nach einem verheerenden Brand von 1753. Außer dem Landeskind Andreas Brugger aus Langenargen kamen die Maler Franz Martin Kuen aus Weißenhorn und Johann Ulrich Schellenberg aus Winterthur zum Zug.

Das Neue Schloss

Die Grafen von Montfort

Die Grafen von Montfort waren seit dem Ende des 12. Jahrhunderts ein angesehenes, von den Pfalzgrafen von Tübingen abstammendes Adelsgeschlecht. Nach mehreren Erbteilungen, die die territoriale Grundlage und damit auch die Einkünfte der verschiedenen Linien sukzessive schmälerten, verblieb 1576 als nunmehr einziger Zweig die „Jüngere Tettnanger Linie“.[1] Ihr Territorium beschränkte sich auf die Herrschaften Tettnang, Argen und Schomburg. Als Reichsgrafen waren sie sie Lehnsträger des Kaisers.

Dreißigjähriger Krieg und zunehmende Verschuldung bei den Habsburgern

Im Dreißigjährigen Krieg wurden Tettnang und Langenargen schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Bodensee war mehrfach Schauplatz von Kampfhandlungen, so 1632–1634, als die Schweden die von den kaiserlichen Truppen besetzte Festung Argen einzunehmen versuchten.[2] Von diesen Zerstörungen konnte sich das kleine Territorium nicht mehr erholen, so dass die Grafen des 17. und 18. Jahrhunderts mit einer stetig anwachsenden Schuldenlast zu kämpfen hatten.

Die höchsten Schulden, die sich durch den Schlossneubau seit 1711 und die Neuausstattung nach dem Schlossbrand von 1753 nochmals erhöhten, hatten die Grafen von Montfort bei den Habsburgern, die sich dadurch das Vorkaufsrecht sicherten. Nachdem 1779 die Schulden auf etwa 1,2 Millionen Gulden angewachsen waren und zudem absehbar war, dass das Haus Montfort im Mannesstamm aussterben würde, fiel die Grafschaft an Habsburg.[3]

Ersatzbau „Altes Schloss“, heute Rathaus

Seit der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg harrte das exponiert gelegene Stammschloss der Grafen von Montfort dem Wiederaufbau. Als Ersatzbau, „bis mit der Zeit das daselbst übel ruinierte Schloß dermals … wiederum für eine taugliche Wohnung möchte zugerichtet werden“,[4] ließ Graf Johann V. von Montfort (1627–1686) im Jahr 1667 durch den Vorarlberger Baumeister Michael Kuen das „Alte Schloss“ errichten.[5] Es entstand in geringer Entfernung der Brandruine und dient heute als Rathaus.

Barocker Neubau des Tettnanger Schlosses

Den Neubau am angestammten Ort nahmen Graf Anton III. (geb. 1670, reg. 1686–1724, gest. 1733) und seine Gemahlin Maria Anna Leopoldine, geborene Gräfin von Thun-Hohenstein (1664–1733) im Jahr 1712 in Angriff. Bis dahin hatten sie in Tettnang im „Alten Schloss“, vorwiegend jedoch in Salzburg gewohnt, wo auch die Hochzeit stattfand. Maria Anna Leopoldine stand als Angehörige des österreichisch-erbländischen Adels im Rang zwar unter ihrem zudem sechs Jahre jüngeren Gemahl, doch war sie sehr vermögend und brachte als weitere Pfründe einträgliche Verbindungen zum Kaiserhof in Wien mit in die Ehe ein.

Als Architekten wählte das Grafenpaar Christoph Gessinger (um 1670–1734). Für Gessinger sprach außer seiner Empfehlung als Baumeister des Neuen Schlosses in Meersburg der Umstand, dass er Benediktinermönch war und man sich bei eventuellen Bauschäden an sein Heimatkloster im nahegelegenen Isny hätte wenden können. Dies geht aus einem Zusatz des Grafen zum Vertrag mit Gessinger vom 14. Dezember 1712 hervor.[6] Zudem hatte Gessinger 1712 in Begleitung seines Dienstherrn Franz Schenk von Stauffenberg Wien bereist[7] und kannte somit die neueste Wiener Baukunst des von Anton III. und seiner Gemahlin geschätzten österreichischen-erbländischen Adels in der kaiserlichen Residenzstadt.

Gessinger entwarf für Tettnang eine dreigeschossige Vierflügelanlage mit Treppenhäusern in allen vier Hofecken. Er knüpfte damit an traditionsreiche Renaissanceschlösser wie Meßkirch, Wolfegg und Zeil an. Auch Ludwig XIV. hatte den Louvre als Vierflügelanlage erweitern lassen. Der Tettnanger Entwurf soll im Grundriss Enrico Zuccalli für Schloss Schleißheim des Kurfürsten Max Emanuel von Bayern beeinflusst haben.[8]

Den Außenbau versah Gessinger mit einer kolossalen Pilastergliederung korinthischer Ordnung, mit der er alle drei Geschosse zusammenfasste. Eine entsprechende Gliederung hatte er bereits in Meersburg angewandt. Wie dort an einer Geländekante über dem Bodensee, entfaltete sie auch in Tettnang eine monumentale Fernwirkung. Die schrägstehenden Ecktürme mit Kabinetten und Dienstbotentreppen im Inneren hat man möglicherweise von den Lusthausentwürfen des Wiener Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach (Palais Althan) herzuleiten.

Künstler der ersten, durch den Brand 1753 verlorenen Innenausstattung

Der Vertrag mit Christoph Gessinger vom 14. Dezember 1712 beschränkte sich auf den Rohbau samt wandfester Ausstattung mit Türen, Türschlössern, Deckenstuck, Öfen und Fußböden. Der Architekt sollte „gnadiger Herrschafft das Schloß in einem solchen Stand an Hand geben, daß man solches nur beziehen und mit Mobilien (um welche sich Herr Frater Christoph nichts anzunemmen, sondern gnädige Herrschafft Sich Selbsten auf Dero Kosten anzuschaffen hat) versehen därff.“.[9] Um die kostspielige Innendekoration mit Wandbespannungen, Fenstervorhängen, Sitz- und Stellmöbeln sowie Leuchtern kümmern sich Graf Anton III. und seine Gemahlin persönlich.

Geschmackliches Leitbild der durch den Brand von 1753 zur Gänze verlorenen Innenausstattung waren die Schlösser der Grafen von Schönborn. Die Tochter von Graf Anton III. und seiner Gemahlin Maria Theresia heiratete 1716 Anselm Franz von Schönborn, womit das Haus Schönborn eine zweite österreichische Linie zu begründen dachte. Die Heirat war für die Grafen von Montfort eine gute Partie und Frucht der dynastischen Verbindung Anton III. mit der österreichischen Adelsfamilie Thun.[10]

Vermutlich als Folge eines Besuchs des Grafenpaars in Pommersfelden im September 1717 wurde der dortige Maler des Treppenhausplafonds, Johann Rudolf Bys (1660–1738), im Jahr 1721 mit dem Deckengemälde des großen Saals im Zweiten Obergeschoss des Südwestflügels betraut. Den Quellen lässt sich lediglich die Bezahlung von 1525 Gulden und 10 Kreuzer am 11. August 1721 entnehmen.[11] Das dargestellte Thema wird nicht erwähnt. Außer dem Saal sollte Bys damals auch einige Deckenbilder in den Appartements malen.[11]

Den Stuck im großen Saal schuf 1724–1726 Joseph Anton Feuchtmayer (1696–1770).[12] Demnach müsste der Saal zuerst ausgemalt, dann stuckiert worden sein. Der große Saal im zweiten Obergeschoss des Südwestflügels wurde nach dem Brand nicht wiederhergestellt. Unmittelbar darunter, jedoch nur über drei mal drei Achsen befindet sich heute der Bacchussaal.

Neuausstattung nach Brand 1753

Die Neuausstattung nach dem Brand von 1753 war die Aufgabe von Graf Franz Xaver von Montfort (1722–1780) zusammen mit seiner zweiten Gemahlin Sophie-Theresa, geborene von Limburg-Styrum (1740–1769). Sein Vater hatte ihm 1755 die Regierung überlassen. Die hinzugezogenen Künstler stammten aus dem Bodenseekreis. [13]

Architektonisch kam bei der Neuausstattung die Erweiterung der Schlosskapelle im Nordwestflügel hinzu. Der Architekt Jakob Emele (1707-1780) ließ sie als weite Konche vor den Flügel treten. Das Deckengemälde schuf Andreas Brugger 1770.

Erschließungsraumfolge


Treppenhaus des Grafen mit Jagdszenen an der Decke (Nordecke)

 


Bacchus am Kellerabgang
 


Scheinarchitektur an den Wänden mit Putti und Jagdattributen
 


Treppenhaus der Gräfin mit Ernteszenen an der Decke (Ostecke)

 


Scheinarchitektur an den Wänden mit Putti mit Erntegeräten
 


Ernteszenen in den vier Jahreszeiten an der Decke


Flur entlang der vier Hofseiten

 


46 große und 17 Supraportengemälde mit Landschaften
 


Tafelzimmer

 


Göttermahl auf dem Olymp, umgeben von den vier Elementen


Göttermahl mit Ganymed, Leda und Anklängen an das Parisurteil
 


Element Erde


Element Feuer


Element Wasser


Element Luft
 


Appartement des Grafen von Montfort

 


Vorzimmer des Grafen Franz Xaver von Montfort

 


Chinoise Lambristafeln, Gold auf Rot


Audienzzimmer des Grafen Franz Xaver von Montfort


Chinoise Lambristafeln, Gold auf Rot
 


Bilderkabinett (Bilderschmuck verloren) des Grafen Franz Xaver von Montfort


Appartement der Gräfin Sophie Theresia von Montfort, geb. Prinzessin von Limburg

 


Vorzimmer der Gräfin Sophie Theresia von Montfort, geb. Prinzessin von Limburg


Chinoise Lambristafeln, Gold auf Grün
 


Wohn- und Schlafzimmer der Gräfin Sophie Theresia von Montfort

 


Chinoise Lambristafeln, Gold auf Grün


Grünes Kabinett der Gräfin Sophie Theresia von Montfort

 


Gästeappartement (R.1.21–1.24)

Vorzimmer des Gästeappartements


Audienzzimmer des Gästeappartements


Vagantenkabinett


Die Vaganten


Guckkastenmann
 


Lautenspieler
 


Quacksalber
 


Hechelmacher
 


Kesselflicker
 


Marketenderin
 


Zitronenverkäuferin
 


Drehorgelmädchen mit Murmeltier
 


Pastetenbäckerin
 


Schlafzimmer


Bacchussaal mit Servicekabinett


Bacchussaal


Ahnen- und Familienbilder an den Wänden


Ernst Maximilian Joseph, Graf von Montfort
 


Maria Antonia Eusebia, Gräfin zu Waldburg-Scheer
 


Elisabeth Auguste, Gräfin zu Schall zu Bell
 


Maria Josepha Gräfin von Montfort (?)
 


Anton IV. Graf von Montfort mit Trommel


Franz Xaver, Graf von Montfort, regierend
 


Die Türflügel mit Musterköpfen und Symbolen


Die Supraporten mit Attributen der vier Jahreszeiten


Die Verstirnung des Herkules, umgeben von vier seiner Taten


Servicekabinett / Holländisches Kabinett


Schlosskapelle

 


Das Deckengemälde mit dem Sieg des seligen Johann von Montfort über die Türken

Der Familienheilige Johannes von Montfort

Jean de Montfort entstammte einem nordfranzösischen Adelsgeschlecht. Er wird mit Jean de Montfort l’Amaury identifiziert, der 1248 den französischen König Ludwig den Heiligen auf seinem Kreuzzug ins Heilige Land begleitete und 1249 auf Zypern starb. Um sein Grab, das von einem Franziskanerkonvent betreut wurde, entwickelte sich eine Wallfahrt.

Seit Ende des 15. Jahrhunderts konnte man im Hause Montfort davon ausgehen, dass es sich bei dem auf Zypern verehrten Jean de Montfort um ein Mitglied der Familie handelte, sodass man ihn zum Hausheiligen und Schutzpatron stilisierte. Während der Gegenreformation und ganz besonders zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als die Habsburger erfolgreich gegen die Türken kämpften, beförderte das Haus Montfort den Kult ihres heiligen Ahnen, um seine Verdienste bei der Bekämpfung der Andersgläubigen herauszustellen.

Bemühungen, die Gebeine nach Langenargen zu holen

Anton III., der Bauherr des Tettnanger Schlosses, bat den Kaiser, mit den Türken über die Herausgabe der Gebeine zu verhandeln, um sie in der 1718 bis 1721 neu errichteten Pfarrkirche St. Martin in Langenargen beisetzen zu können.[14]Dem Unterfangen war kein Erfolg beschieden.[14] Jedoch ließ Antons Enkel Franz Xaver den heiligen Johannes von Montfort als mutigen Anführer des Kreuzfahrerheers im Deckenfresko in der Tettnanger Schlosskapelle darstellen.

Beschreibung des Deckengemäldes von Andreas Brugger 1770[15]

Andreas Brugger, der sein Fresko in der linken unteren Bildecke bei den dort abgelegten Musikinstrumenten und Waffen mit „A. Brugger pinx. 1770“ signierte, stellte den seligen Johannes von Montfort zwar mitten in einer Schlacht, doch vor allem beseelt von einer göttlichen Vision dar. Der prächtig gekleidete Ritter mit dem Montfortwappen auf der Satteldecke trägt über seiner Rüstung mit blauer Brustschärpe einen roten Mantel mit weißem Kreuz.[16] Er reitet auf einem Schimmel von rechts ins Zentrum, während hinter ihm sein christliches Gefolge ehrfürchtig erstarrt und vor ihm die Osmanen erschreckt zurückweichen.

Johannes von Montfort ist im Moment einer göttlichen Vision dargestellt. Das Pferd bäumt sich auf, Johannes schaut verzückt in den Himmel, wo drei Engel grüne Zweige, vermutlich als Märtyrerpalmen herbeibringen. Johannes ist nicht der einzige, der die Erscheinung bemerkt. Das Pferd wendet erschrocken den Kopf ab, der Ritter hinter Johannes schaut mit herabgelassenem Visier zur Vision, während im Fußvolk ein weiterer Soldat sich ebenfalls ergriffen zeigt.

Johannes ist ohne gezückten Waffe als edler Feldherr mit Feldherrenstab dargestellt. Dennoch erinnert seine Darstellung an diejenige von Kaiser Konstantin an der Milvischen Brücke. Als Hinweis auf das Heilige Land dient eine Palme am rechten Bildrand. Am unteren Bildrand liegt in der rechten Hälfte dekorativ ein rotes Tuch mit dem Montfortwappen vor einer Hermelinkartusche.

Bibliographie

  • • AK Holzer, 2010 = Ausst.-Kat. Johann Evangelist Holzer. Maler des Lichts 1709–1740, Augsburg/Eichstätt/Innsbruck, 2010, hier Kat.-Nr. 114–117.
  • • Boeck, Feuchtmayer, 1948 = Wilhelm Boeck, Joseph Anton Feuchtmayer, Tübingen 1948.
  • • Burmeister, Montfort, 1982 = Karl-Heinz Burmeister, Die Grafen von Montfort als Landesherren in Vorarlberg, in: Ausst.-Kat. Die Montforter (Ausstellungskatalog des Vorarlberger Landesmuseums, 103), Bregenz 1982, S. 17–25.
  • • Burmeister, Schloß, 1993 = Karl-Heinz Burmeister, Die Grafen und das Schloß, in: Langenargener Geschichte(n), 7: Das Schloss Montfort, hg. Gemeinde Langenargen 1993, S. 4–10.•
  • • Dippel, Festsäle, 2006 = Andrea Dippel, Festsäle in oberschwäbischen Schlössern. Symbolischer Ausdruck von Rang und Stand, in: Ausst.-Kat. Adel im Wandel. Oberschwaben von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Band 2, Sigmaringen 2006, S. 701–714.
  • • Dirr, 1980 = Johann Georg Dirr. Der Bildhauer und Stukkator Johann Georg Dirr. Ein Bodenseemeister des Spätbarocks, mit Texten von Erika Dillmann, Claus Zoege von Manteuffel und Hans-Jürgen Schulz (Kunst am See, 3), Friedrichshafen 1980.
  • • Grau, Holzer, 2010 = Peter Grau, Antiker Mythos bei Holzer, in: Ausst.-Kat. Johann Evangelist Holzer. Maler des Lichts 1709–1740, Augsburg/Eichstätt/Innsbruck, 2010, S. 180–191.
  • • Hosch, Brugger, 1987 = Hubert Hosch, Andreas Brugger 1737–1812. Maler von Langenargen. Ein Beitrag zur Kunstgeschichte des Bodenseegebietes und seiner Umgebung zwischen Barock und Romantik, Sigmaringen 1987. [Ist schon in Zotero]
  • • KDM, Kreis Tettnang, 1937 = Die Kunstdenkmäler des Kreises Tettnang, bearbeitet von Werner von Matthey und Adolf Schahl, Stuttgart/Berlin 1937, S. 28–39.
  • • Kichler/Eggart, Langenargen, 1926 = Johann B. Kichler/Hermann Eggart, Die Geschichte von Langenargen und des Hauses Montfort, Friedrichshafen 1926.
  • • Knapp, Feuchtmayer, 1996 = Ulrich Knapp, Joseph Anton Feuchtmayer 1696–1770, von, hg. Rosgartenmuseum Konstanz, Kreisarchiv Bodenseekreis, Markdorf, Konstanz 1996.
  • • Kuhn, Argen, 1993 = Elmar L. Kuhn, „Das schöne und feste Schloss Argen“. Festung, Residenz, Ruine vom 17. zum 19. Jahrhundert, in: Langenargener Geschichte(n), 7: Das Schloss Montfort, hg. Gemeinde Langenargen 1993, S. 12–33.
  • • Kuhn, Augenmerk, 2006 = Elmar L. Kuhn, „Das Augenmerk auf die Erlangung der ganzen Grafschaft Montfort zu richten“. Das Ende der Grafen von Montfort, in: Adel im Wandel. Oberschwaben von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, hg. von Mark Hengerer und Elmar L. Kuhn, 2 Bde., Ostfildern 2006, Bd. 1, S. 213–228.
  • • Kunze, Kuen, 2020 = Matthias Kunze, Franz Martin Kuen. Ein Maler zwischen schwäbischer Frömmigkeit und venezianischer Pracht, in: Franz Martin Kuen 1719–1771. Ein Maler zwischen schwäbischer Frömmigkeit und venezianischer Pracht, hg. von Ulrich Hoffmann und Matthias Kunze, Weißenhorn 2020, S. 14–109, bes. 98–99.
  • • Mayer, Bys, 1994 = Bernd M. Mayer, Johann Rudolf Bys (1662–1738). Studien zu Leben und Werk (Beiträge zur Kunstwissenschaft, 53), München 1994.
  • • Merten, Tettnang, o. J. = Klaus Merten, Das Neue Schloß in Tettnang, hg. Württembergisches Landesmuseum Stuttgart, München o. J. [vor 1987].
  • • Morel, Moosbrugger, 1973 = Andreas F. A. Morel, Andreas und Peter Anton Moosbrugger. Zur Stuckdekoration des Rokoko in der Schweiz (Beiträge zur Kunstgeschichte der Schweiz, 2), Bern 1973.
  • • Quensel, Schellenberg, 1953 = Paul Quensel, Johann Ulrich Schellenberg. 1709–1795. Leben und Werk, Bern 1953.
  • • Schraut, Schönborn, 2005 = Sylvia Schraut, Das Haus Schönborn. Eine Familienbiographie. Katholischer Reichsadel 1640–1840, Paderborn/München 2005.
  • • Wenger/Barth/Stober, Tettnang, 2004 = Michael Wenger / Angelika Barth / Karin Stober, Tettnang Neues Schloss und Stadt, hg. Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, München 2004.

Einzelnachweise

  1. Burmeister, Montfort, 1982.
  2. Kuhn, Argen, 1993, S. 12.
  3. Siehe hierzu sehr fundiert mit den Zielen der habsburgischen Wirtschaftspolitik als Motor der „Übernahme“: Kuhn, Augenmerk, 2006, S. 218–219.
  4. Kuhn, Argen, 1993, S. 14.
  5. Wenger/Barth/Stober, Tettnang, 2004, S. 5.
  6. HStAS (Hauptstaatsarchiv Stuttgart) B 123, Bü 121.
  7. Kichler/Eggart, Langenargen, 1926, S. 45, allerdings ohne Quelle.
  8. Wenger/Barth/Stober, Tettnang, 2004, S. 12–13.
  9. HStAS B 123, Bü 121.
  10. Schraut, Schönborn, 2005, S. 181–184.
  11. 11,0 11,1 Mayer, Bys, 1994, S. 39–40.
  12. Knapp, Feuchtmayer, 1996, Kat.-Nr. 28, S. 279.
  13. Siehe hierzu Hosch, Brugger, 1987, S. 16–18.
  14. 14,0 14,1 Burmeister, Schloß, 1993, S. 9.
  15. Zum Deckengemälde: Hosch, Brugger, 1987, S. 93–94.
  16. Laut Hosch, Brugger, 1987, S. 94 war Johannes von Montfort Mitglied des Templerordens, der ein rotes Kreuz auf weißem Grund trug.