Schwäbisch Hall, Rathaus
Inventarnummer: cbdd20382
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Zwischen 1736 und 1738 schuf Livio Andrea Retti für drei Säle des Rathauses Decken- und Wandbilder, die das christlich-tugendhafte Regiment, die Tugendhelden der Republik und den Reichtum der Stadt Hall zum Inhalt hatten. Sie wurden 1945 zerstört und vom Kunstmaler Josef Braun 1956 nachgeschaffen.

Das Rathaus in Schwäbisch Hall
Kurzbeschreibung und Lage
Das Rathaus [1] von Schwäbisch Hall steht frei an der Westseite des zentralen Marktplatzes, gegenüber der Stadtpfarrkirche St. Michael.
Bau-, Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte
Das Rathaus in Schwäbisch Hall ersetzte einen Vorgängerbau am Hafenmarkt, der 1728 bei einem großen Stadtbrand zerstört worden war. Der Neubau entstand am Marktplatz an der Stelle der ebenfalls zerstörten Jakobskirche. Die von Johann Philipp Meyer begonnene Planung wurde nach der Grundsteinlegung im Jahr 1731 ab 1732 vom württembergischen Hofbaumeister Johann Ulrich Heim leitend fortgeführt. Jedoch wird auch Eberhard Friedrich Heimbsch ein wesentlicher Anteil am ausgeführten Entwurf zugeschrieben. 1735 wurde der Neubau eingeweiht. An der Entwicklung des Programms waren Mitglieder der Bauverwaltung sowie Ratskonsulenten beteiligt: „Dr. Closter, Mitglied des geheimen Rats, der Cosulent Dr. Bonhöffer, der Consulent Dr. Arnold und der Bauverwalter Müller“. 1945 wurde das Rathaus weitgehend zerstört. Die zwischen 1736 und 1738 vom württembergischem Hofmaler Livio Andrea Retti geschaffenen Decken- und Wandgemälde wurden 1956 vom Kunstmaler Josef Braun nach Vorkriegsaufnahmen nachgeschaffen.[2]
Beteiligte Künstler
An der Ausstattung des Rathauses waren Künstler aus Schwäbisch Hall sowie aus angrenzenden Regionen beteiligt. Die Bildhauerarbeiten stammten von Georg David Lackorn und I. Fr. Joos. Die Wand- und Deckengemälde schuf der bereits genannte Livio Andrea Retti aus Württemberg. Der württembergische Hofbildhauer Maximilian Joseph Pöckhl (Böckel) führte die Stuckarbeiten aus. Die Skulpturen in der Eingangshalle stammen von Emanuel Pighini und Tomaso Gavoni, ebenfalls aus Württemberg.[3]
Beschreibung
Das massive Rathaus setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Einem etwas breiteren Vorderhaus zum Markt und einem etwas schmaleren Baukörper in der Tiefe. Das siebenachsige Gebäude stellt sich zum Marktplatz zweigeschossig dar. Die mittleren drei Achsen wölben sich vor und tragen ein Attikageschoss. Kolossalpilaster zieren die Fassade am Rand und beiderseits der Mitte. Bekrönt wird das Rathaus von einem Glockenturm. Das Vorderhaus wurde im Erd- und Obergeschoss dreigeteilt. Beiderseits der Eingangshalle im Erdgeschoss sowie eines Saals im Obergeschoss hinter der Vorwölbung lag an jeder Seite ein Raum. Das dreiläufige Treppenhaus befindet sich zentral im Hinterhaus und ist über einige Stufen mit der Vorhalle verbunden. Hinzu kamen zwei unrepräsentative Nebentreppen am Übergang vom Vorder- zum Hinterhaus. Im Hinterhaus befanden sich Kanzlei und Registraturen sowie das Archiv. Die drei Säle im Obergeschoss zum Markt waren mit Decken- und Wandmalerei ausgeschmückt.[4]
Die Erschließungsraumfolge - Foyer und Treppenhaus
Bau-, Ausstattungs- und Funktionsgeschichte
Das Foyer sowie das anschließende Treppenhaus wurden 1730 bis 1733 erbaut und nach der Zerstörung von 1945 wieder hergestellt. Original erhalten sind die Statuen der Justitia und der Prudentia von Emanuel Pighini und Tomaso Gavoni im Foyer sowie drei der vier Jahreszeitenreliefs von Maximilian Joseph Pöckhl in der Diele des Obergeschosses.[5]
Beschreibung
Das Foyer wird direkt durch die Eingangstür betreten. Beiderseits der Treppe zum Treppenhaus stehen in Nischen Statuen der Tugenden Gerechtigkeit und Weisheit. Sie stehen für die Tugenden des Rates bzw. eines guten Stadtregiments, dessen Sphäre die Besuchenden nun betreten. Über die Treppe gelangt man in das Obergeschoss. Dort sind die Wände der Diele vor dem großen zentralen Saal mit Allegorien der vier Jahreszeiten stuckiert, was auf die andauernde Weisheit und Gerechtigkeit des Stadtregiments verweist.[6]
Der Große Ratssaal
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Der Saal ist zwischen 1730 und 1735 zusammen mit dem Rathaus entstanden. Der Stuck stammte von Maximilian Joseph Pöckhl, die Malerei von Livio Andrea Retti. Die dekorative Ausstattung wurde 1900 restauriert. Nach der vollständigen Zerstörung des Saals im Jahr 1945 konnte der Wiederaufbau 1955 abgeschlossen werden.[7]
Beschreibung
Der Saal ist hinter der Fassadenvorwölbung zum Markt hin gelegen und öffnet sich mit drei Fenstertüren vor Balkonen zum Markt im Osten. Er wird von Westen aus der Diele betreten, wo die Wand analog zur Westwand ausschwingt. Im Süden schließt sich der so genannte Heldensaal an, im Norden der so genannte Stättmeistersaal. In die Wände sind vier Gemälde und drei Supraporten in Stuckrahmen eingelassen. Auch die Stuckdecke präsentiert ein Gemälde.[8]
Die Decke des Ratssaals
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Decke ist 1735/36 entstanden und erhielt von 1736 bis 1738 ein Deckengemälde von Livio Andrea Retti. Von Seiten des Rates waren drei Vertreter am Programm beteiligt: Dr. Arnold, Dr. Bonhöffer, Dr. Closter und der Bauverwalter Müller. 1945 wurde die Decke zerstört und 1955/56 mit ihrer Malerei rekonstruiert.[9]
Beschreibung und Ikonographie
Die Stuckdecke mit rosa Fond nimmt ein großes zentrales Deckenbild in einem Rahmen auf, welches das Wirken der Göttlichen Weisheit und der Regententugenden im christlichen Regiment zum Inhalt hat. In den vier Ecken werden vor Trophäen und vegetabilen Elementen unter Baldachinen Kartuschen mit den Herrschern der vier Weltreiche präsentiert. Die Flächen dazwischen sind sparsam mit Bandelwerk, Akanthusschlingen und Festons geziert.
Das Wirken der Göttlichen Weisheit und der Regententugenden im christlichen Regiment
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Das Gemälde wurde von Livio Andrea Retti zwischen 1736 und 1738 in Öl auf Leinwand gemalt. Von Seiten des Rates waren am Programm beteiligt: Dr. Arnold, Dr. Bonhöffer, Dr. Closter und der Bauverwalter Müller. In den Jahren 1831, 1868/69 und 1902/03 erfolgten Farbauffrischungen und Restaurierungen der Malerei. Nach ihrer Zerstörung 1945 wurde sie nach Fotografien vom Kunstmaler Josef Braun 1956 nachgeschaffen.[10]
Beschreibung und Ikonographie
Das Gemälde zeigt verschiedene Personen auf zwei übereinander gelagerten Wolkenbänken. Im Zentrum, über allem thronend, erscheint die Personifikation der christlichen Weisheit, dargestellt wie Minerva. In ihrer Rechten hält sie das Buch mit den sieben Siegeln aus der Offenbarung, in ihrer Linken einen Schild mit der Taube des Hl. Geistes. Sie wird von zahlreichen weiteren Tugenden begleitet. Links von ihr lagert der Glaube mit einem Kruzifixus im Arm, hinter dem links die Hoffnung mit einem Anker steht. Noch weiter links ruht die fürsorgende Liebe (Caritas) mit Flamme auf dem Haupt und einem Kind im Arm. Nach zwei Putten mit Palmzweig folge die Personifikation des Friedens, die die Waffen des Krieges beiseiteschiebt. Rechts der christlichen Weisheit erblickt man die Eintracht mit einem Fascienbündel. Vor ihr ruht die Gerechtigkeit mit Schild und Waage. Weiter rechts steht die Klugheit mit dem Spiegel der Selbsterkenntnis in der Hand. Hinter ihr sitzen die Mäßigung mit einem Zügel und die Sanftmut mit einem Lamm. Die untere Wolkenbank wird von der zentralen Figur des Erzengels Michael dominiert – dem Stadtpatron von Schwäbisch Hall. In der Linken hält er einen Siegeskranz und in der Rechten einen Speer, mit dem er drei Männer und ein Kind, die wohl für verschiedene Laster stehen, in die Tiefe bzw. in das Feuer der Unterwelt stößt. Rechts von Michael erscheint die nackte Wahrheit mit Sonne auf der Hand. Weiter rechts befindet sich der Wohlstand mit Zepter, Löwe und Füllhorn, das von einer Putte herbeigetragen wird. Links von Michael legt die Verschwiegenheit den Finger an die Lippen. Das Regiment mit Zepter in der Hand blickt die Betrachtenden an und deutet auf die christliche Weisheit. Noch weiter links sitzt die Wachsamkeit mit einem Hahn auf dem Helm. Ganz links steht die Stärke mit einer Säule.[11]
Gestalterische Mittel – Komposition und Ansichtigkeit
Die Ansichtigkeit des Gemäldes ist auf den Ausgang hin konzipiert und richtet sich daher nicht an die Eintretenden, sondern die Mitglieder des Rates selbst.
Entwürfe
Zum Deckengemälde hat sich ein Entwurf Rettis von 1736 erhalten, der sich heute in der National Gallery of Art (NGA) in Washington, D.C. befindet.[12]
Programm
Das Deckenbild lässt sich so deuten, dass die Stadt Hall, verkörpert durch den Erzengel Michael, unter dem Einfluss der göttlichen Weisheit und unterstützt von Regententugenden das Böse vertreibt. Das Gemälde verbildlicht damit den Rat der Stadt Hall, der unter dem Gemälde seine Beschlüsse fasst. Es mahnt den Rat zum rechten Handeln und weist Gäste zugleich auf die Tugenden des Rates hin.
Die vier Weltreiche
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Stuckreliefs wurden um 1735 von Maximilian Joseph Pöckhl geschaffen, 1945 zerstört und 1955 rekonstruiert.[13]
Beschreibung und Ikonographie
Vier vergoldete Stuckmedaillons allegorisieren die vier aufeinanderfolgenden menschlichen Weltreiche gemäß dem Buch Daniel (Daniel 2, Daniel 7). Bei diesen handelte es sich um das Reich der Babylonier, jenes der Perser, das der Makedonen und schließlich um das, im Verständnis der Zeit immer noch bestehende, Römische Reich. Nach dem Ende des vierten Reiches werde ein ewiges Reich begründet werden. In einer von Daniel gedeuteten Vision stiegen nacheinander vier Tiere aus dem Meer. Das erste sah aus wie ein Löwe mit Adlerflügeln. Das zweite Tier glich einem Bären. Es hatte drei Rippen zwischen seinen Zähnen. Das dritte Tier hatte die Gestalt eines vierköpfigen Leoparden mit vier Vogelflügeln auf dem Rücken. Das vierte hatte große eiserne Zähne, bronzene Klauen und zehn Hörner. In den Medaillons werden jeweils die Begründer der Reiche – Nebukadnezar, Cyrus, Alexander und Cäsar – sowie unter ihnen das zugehöre Tier dargestellt.[14] Die Stadt Hall unterstand als Reichsstadt unmittelbar dem römischen Kaiser, weshalb ein Bezug auf die vier Reiche direkt gegeben war.
Die in die Wände des Ratssaals eingelassenen Gemälde
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Wände des Saals wurden zwischen 1735 und 1738 gestaltet. Von Seiten des Rates waren am Programm beteiligt: Dr. Arnold, Dr. Bonhöffer, Dr. Closter und der Bauverwalter Müller. Der Stuck stammt von Maximilian Joseph Pöckhl, die in die Stuckrahmen eingelassenen Leinwandgemälde von Livio Andrea Retti. In den Jahren 1831, 1868/69 und 1902/03 wurde die Malerei aufgefrischt bzw. restauriert. 1945 wurde der Saal zerstört. Bis 1955 war seine Rekonstruktion abgeschlossen und 1956 wurden die Gemälde nach Fotografien vom Kunstmaler Josef Braun nachgeschaffen.[15]
Beschreibung und Ikonographie
Die Wandbilder im Großen Ratssaal präsentieren biblische Historien, in denen sich die Gerechtigkeit Gottes offenbart; der gläubige Mensch kann auf Gott vertrauen. Links neben der Tür, die zum im Süden gelegenen Heldensaal führt, ist der Kampf Jakobs mit dem Engel zu sehen. Jakob ringt die ganze Nacht mit dem Engel, doch keiner kann gewinnen. Erst als der Morgen anbricht, lässt Jakob seinen Gegner ziehen, nachdem dieser ihn gesegnet hat, und Jakob erhält den Namen Israel. Rechts neben der Tür wird die Auffindung des Moses gezeigt. Dieser ist auf dem Nil in einem Korb ausgesetzt worden, wird aber entdeckt, gerettet und am Hof des Pharaos aufgezogen. Die Supraporte über der Tür zeigt die Abbitte des Simeis vor David, der ihm Gnade gewährte. Die drei Szenen weisen alle auf die Gnade bzw. Gerechtigkeit Gottes hin.[16]
Links neben der Tür zum Stättmeistersaal im Norden wird die Opferung Isaaks präsentiert. Gott prüft das Gottvertrauen Abrahams, indem er ihm befiehlt, ihm seinen einzigen Sohn – Isaak – zu opfern. Abraham kommt dem Befehl nach, doch Gott verhindert das Opfer und verbietet hinfort Menschenopfer. Rechts neben der Tür erblickt man die Brüder des Joseph bei Joseph in Ägypten. Sie, die ihren Bruder verkauft haben, bitten ihn nun um Hilfe, die gewährt wird. Die Supraporte zeigt den Schwur von David und Jonathan gegen Saul. Er steht für einen Bund ewiger Freundschaft. Die drei Szenen weisen auf das Vertrauen hin, das man in Gott setzen kann.[16]
Verlässt man den Raum, erblickt man links der Ausgangstür eine Darstellung des Jüngsten Gerichts. Rechts der Tür ist das weise Urteil Salomons zu sehen und in der Supraporte wird Samsons Kampf mit dem Löwen präsentiert. Diese drei Darstellung beziehen sich auf die Rechtsprechung (die beiden Gemälde), die gemäß Gottes Plan erfolgt sowie den Sieg Jesu über den Tod und damit auf die Gewissheit einer fröhlichen Auferstehung (Supraporte).[16]
Programm
Zusammen zeigen die Bilder auf, wie sich die Gerechtigkeit Gottes in der Bibel offenbart und präsentieren damit Exempla der Geschichte, die die Auswirkungen des Deckengemäldes für die Menschen auf Erden darstellen.[17]
Das Bildprogramm des Saals
Während das Hauptbild des Ratssaals das Wirken der Göttlichen Weisheit und der Regententugenden im christlichen Regiment zeigt, präsentieren die Bilder an den Wänden das Wirken der Göttlichen Weisheit in der Geschichte bis hin zum Ende der irdischen Herrschaft im Jüngsten Gericht. Die Darstellungen richten sich an die Ratsherren und sind Ermahnung und Selbstbestätigung zugleich.[18]
Der sog. Heldensaal
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Der Saal ist zwischen 1730 und 1735 zusammen mit dem Rathaus entstanden. Der Stuck stammte von Maximilian Joseph Pöckhl, die Malerei von Livio Andrea Retti. Die dekorative Ausstattung wurde 1900 restauriert. Nach der kompletten Zerstörung des Saals 1945 konnte der Wiederaufbau 1955 abgeschlossen werden.[7]
Beschreibung
Der Saal schließt im Süden an den Ratssaal an. Er hat zwei Fenster zum Marktplatz im Osten und weitere drei nach Süden. Im Westen befindet sich eine Tür zu einem Nebenzimmer. Die Stuckdecke nimmt ein großes Deckengemälde auf, in die Wände sind in Rahmen Gemälde eingelassen.[19]
Die Decke des Heldensaals und sein Deckengemälde
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Decke ist 1735/36 entstanden und erhielt zwischen 1736 und 1738 ein Deckengemälde von Livio Andrea Retti. Von Seiten des Rates waren drei Vertreter am Programm beteiligt: Dr. Arnold, Dr. Bonhöffer, Dr. Closter und der Bauverwalter Müller. In den Jahren 1831, 1868/69 und 1902/03 wurde die Malereien aufgefrischt bzw. restauriert. 1945 ist die Decke zerstört wurden. 1956 konnte die Malerei nach Fotografien vom Kunstmaler Josef Braun nachgeschaffen werden.[20]
Beschreibung und Ikonographie
Die Stuckdecke mit Putten, vegetabilen Motiven und Ansätzen von Bandelwerk nimmt ein großes querformatiges Leinwandgemälde auf. In einer Reihe sitzen acht antike Helden nebeneinander. Es handelt sich um Tugendhelden, die sich – gemäß dem Traum des Scipio – im Dienst des Gemeinwesens verdient gemacht hatten. Nur denen, die das Vaterland unterstützt hätten, sei ein Platz im Himmel sicher.[18]
Die gerüsteten Helden sind in Gruppen angeordnet. Alle halten einen beschrifteten Schild. Links sitzen Helden des trojanischen Krieges – zwei Griechen und zwei Trojaner –, rechts Helden der römischen Geschichte, der Gründer Roms und drei Feldherren der Republik. Ganz links erblickt man Achill, den großen griechischen Helden des Trojanischen Krieges. Auf seinem Schild steht „FORTITER“ (tapfer). Es ist mit einem Löwen geschmückt. Rechts neben Achill befindet sich sein Freund Patroklus. Auf dessen Schild ist „SEMPER IDEM“ (immer das Gleiche) zu lesen, geziert von einem brennenden Herz. Rechts neben Patroklos hat sich der größte Held der Trojaner – Hektor – niedergelassen. Solange er am Leben war, gelang es den Griechen nicht, Troja zu erobern. Er tötete Patroklus und wurde seinerseits von Achill getötet. Die Inschrift auf seinem Schild lautet „DULCE ET DECORUM PRO PATRIA MORI“ (Süß und ehrenvoll ist es, fürs Vaterland zu sterben); den Schild ziert ein von einem Pfeil durchbohrtes brennendes Herz. Hektor wendet sich dem rechts neben ihm sitzenden Aeneas zu. Dieser war ebenfalls Trojaner und galt als Tugendheld schlechthin. Er verließ Troja in göttlichem Auftrag und wurde Stammvater der Römer. Auf seinem Schild steht: „QUO FATA TRAHUNT RETRAHUNTQUE SEQUAMUR (Wohin die Schicksale uns führen und zurückziehen, folgen wir). Sein Schild zeigt ein Schwert. Das Zitat stammt aus Vergils Aeneis. Rechts neben ihm sitzt Romulus, der Gründer Roms. Mit ihm beginnt die Reihe der Römischen Helden. Romulus sieht die Betrachtenden direkt an. Auf seinem Schild befinden sich ein Ölzweig und die Inschrift „TANDEM TRIUMPHAT“ (eine Verkürzung des Zitats „Tandem bona causa triumphat“ (am Ende triumphiert die gute Sache). Als Begründer des im Sinne der Zeit noch bestehenden römischen Reichs ist er herausgehoben und gehört keiner Gruppe an. Daher verweist der rechts neben Romulus sitzende Pompejus zwar auf ihn, wendet sich aber nach rechts den dort befindlichen Scipio und Fabius Maximus Cunctator zu. Der Schild des Pompejus ist mit: „VICTOR ET VICTUS“ (Sieger und Besiegter) beschriftet und verweist damit auf den Umstand, dass der große siegreiche Feldherr zuletzt doch gegen Caesar unterlag. Den Schild ziert ein Schwert mit einer Krone. Das Schild des Scipio neben Pompejus trägt die Inschrift „IMPAUDIUM FERIENT [RUINAE]“ (die Trümmer werden ihn furchtlos treffen) und bezieht sich auf die stoische Haltung Scipios im Krieg gegen die Karthager unter Hannibal. Auf dem Schild ist eine brennende Stadt zu erkennen. Den Abschluss der Reihe bildet der römische Feldherr Fabius Maximus Cunctator, der ebenfalls gegen Hannibal kämpfte. Sein Schild trägt die Inschrift „CUNCTANDO RESTITUIT REM“ (Durch Zögern hat er den Staat gerettet) und das Kürzel „SPQR (Senat und Volk von Rom). Durch seine Hinhaltetaktik, die eine offene Feldschlacht vermied, konnte er einen Sieg Hannibals verhindern. Unterhalb der Helden halten zwei Putten auf Wolken Lorbeerkränze und Ölzweige. Ferner sind ein Feuer und Trophäen zu erkennen. Oberhalb der Helden am Himmel fliegen zwei weitere Putten mi Lorbeerkränzen.[21]
Gestalterische Mittel – Komposition und Ansichtigkeit
Die Deckenmalerei ist auf die im Raum Anwesenden ausgerichtet und nicht auf die Eintretenden.
Programm
Die Stadt Hall war als reichsunmittelbare Stadt direkt dem Kaiser des Heiligen Römischen Reichs unterstellt. Das erklärt die Fokussierung auf römische Helden (denen auch die Trojaner zugerechnet werden müssen) sowie die herausgehobene Stellung des Romulus. Es handelt sich damit um keinen historischen Bezug, sondern um die aktuellen Grundlagen der eigenen Gegenwart.
Die in die Wände des Heldensaals eingelassenen Gemälde
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Wände des Saals sind von 1735 bis 1738 gestaltet worden. Von Seiten des Rates waren drei Vertreter am Programm beteiligt: Dr. Arnold, Dr. Bonhöffer, Dr. Closter und der Bauverwalter Müller. In den Stuckrahmen von Maximilian Joseph Pöckhl sind Leinwandgemälde von Livio Andrea Retti eingelassenen. In den Jahren 1831, 1868/69 und 1902/03 wurden die Gemälde aufgefrischt und restauriert. 1945 wurde der Saal zerstört. Bis 1955 war seine Rekonstruktion abgeschlossen und anschließend wurden die Gemälde nach Fotografien vom Kunstmaler Josef Braun 1956 nachgeschaffen.[22]
Beschreibung und Ikonographie
In Stuckrahmen werden Gemälde mit Darstellungen antiker Tugendhelden präsentiert. Neben der Tür an der Westwand erscheint Aeneas, der aus dem brennenden Troja flieht. Er verließ Troja nicht aus Feigheit, sondern in göttlichem Auftrag, damit das römische Reich gegründet werden konnte. Sein Pflichtbewusstsein zeichnet ihn vor allen anderen Helden aus. In der Supraporte wird gezeigt, wie Alexander der Große den Gordischen Knoten zerschlägt, ein Knoten, den niemand öffnen konnte. Doch Alexander galt als großer Stratege, der jegliches Problem zu lösen verstand. Die Lösung Alexanders war es, ihn mit dem Schwert zu zerschlagen. Links neben der Tür zum Ratssaal an der Nordwand wird der Opfertod des Marcus Curtius präsentiert. Dieser sprang in ein großes Loch, das sich auf dem Forum in Rom aufgetan hatte und nicht geschlossen werden konnte. Curtius opferte sich als das Wertvollste, was die Römer hatten. Und tatsächlich schloss sich das Loch, nachdem Curtius hineingesprungen war. Er galt damit als ein Musterbeispiel römischer Tugend, da er sich für den Staat geopfert hatte. Rechts der Tür ist Mucius Scaevola zu sehen. Deiser wollte während einer Belagerung Roms den Anführer der Belagerer töten, ein Unterfangen, das ihm jedoch misslang. Als er zum Tod durch Verbrennen verurteilt wurde, hielt er seine rechte Hand in ein Opferfeuer, bis sie verbrannte und verkündete, dass der Körper eines Mannes wenig wert sei, wenn er nur an die Ehre denke. Er wurde daraufhin frei gelassen und sein Mut bewirkte den Abzug der Belagerer. In der Supraporte ist Herkules mit Löwenfell und Keule sowie dem Höllenhund Zerberus dargestellt. Herkules galt als jener Heros, der sich für ein Leben in Tugend und nicht für einen bequemen Lebensweg entschieden hatte. Im Dienst der Menschheit vollbrachte er selbstlos zahlreiche Taten und war zivilisatorisch tätig. Zuletzt wurde seine Leistung anerkannt und er fand vergöttlicht Aufnahme in den Olymp. So wurde Herkules zur Summe aller Tugenden.[23]
Programm
Die Darstellungen an der Wand zeigen vorbildliche Tugendhelden bei ihren wichtigsten Taten. An der Westwand werden mit Aeneas und Alexander die Stammväter bzw. Gründer zweier Weltreiche bei ihrer hierfür entscheidenden Tat gezeigt. An der Nordwand geht es um das selbstlose Handeln im Dienste der Gemeinschaft.
Das Bildprogramm des Saals
Der Zyklus in Schwäbisch Hall gehört zu den in der Frühen Neuzeit weit verbreiteten Folgen von Helden der Antike bzw. von Tugendhelden. Diese hatten sich durch selbstloses Verhalten im Dienste der Allgemeinheit bzw. eines Gemeinwesens ausgezeichneten. An der Decke werden herausragenden Helden präsentiert und an den Wänden sind Beispiele für selbstloses Handeln zu sehen. Die Helden sind aufgrund ihrer Ansichtigkeit als Vorbilder für die Regierung der Stadt Hall zu verstehen und wenden sich nicht an Besuchende. Sie erinnern die Anwesenden stets an die Wichtigkeit von staatstragenden Tugenden.
Der sog. Stättmeistersaal
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Der Saal ist von 1730 bis 1735 zusammen mit dem Rathaus entstanden. Der Stuck stammte von Maximilian Joseph Pöckhl, die Malerei von Livio Andrea Retti. Die dekorative Ausstattung wurde 1900 restauriert. Nach der kompletten Zerstörung des Saals im Jahr 1945 konnte der Wiederaufbau 1955 abgeschlossen werden.[7]
Beschreibung
Der Saal befindet sich im ersten Obergeschoss des Rathauses an der Nordostecke und wird vom Ratssaal im Süden aus betreten. Der Raum hat zwei Zimmer nach Osten zum Marktplatz und drei weitere nach Norden. Im Westen führt eine Tür in einen Nebenraum. Die Stuckdecke und die Wände präsentieren Malerei mit Bezug auf den Reichtum der Stadt Hall.[24]
Die Decke des Stättmeistersaals
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Decke ist 1735/36 entstanden und erhielt zwischen 1736 und 1738 ein Deckengemälde in Öl auf Leinwand von Livio Andrea Retti. Am Programm waren von Seiten der Stadt das Mitglied des geheimen Rats Dr. Closter, die Consulenten Dr. Bonhöffer und Dr. Arnold sowie der Bauverwalter Müller beteiligt. Nach ihrer Zerstörung 1945 wurde die Malerei nach Fotografien vom Kunstmaler Josef Braun 1956 nachgeschaffen.[25]
Beschreibung und Ikonographie
Die Stuckdecke nimmt in der Mitte ein großes querrechteckiges Deckengemälde auf, das den Wohlstand der Stadt Hall zum Inhalt hat. Der Stuck zeigt Bandelwerk und Festons. In den Ecken der Decke sind Allegorien der vier Elemente stuckiert.[26]
Der Wohlstand der Stadt Hall
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Das Deckengemälde ist zwischen 1736 und 1738 von Livio Andrea Retti in Öl auf Leinwand geschaffen worden. Am Programm waren von Seiten des Rates Dr. Arnold, Dr. Bonhöffer und Dr. Closter sowie der Bauverwalter Müller beteiligt. In den Jahren 1831, 1868/69 und 1902/03 erfolgten so genannten Auffrischungen bzw. Restaurierungen des Gemäldes. Nach seiner Zerstörung 1945 konnte es 1956 nach Fotografien vom Kunstmaler Josef Braun nachgeschaffen werden.[27]
Beschreibung und Ikonographie
Das Deckengemälde stellt den Wohlstand der Reichsstadt Hall dar. Die Personifikation der Stadt – Hala – ruht auf Wolken und ist von mehreren Gegenständen und Personen umgeben. In ihrer rechten Hand hält Hala einen offenen Zirkel als Zeichen dafür, dass alle Bürger gleiches Recht haben, ihre Leistung jedoch individuell abgemessen und belohnt wird. Links neben ihr befinden sich drei Putten oder Genien mit einem Füllhorn, aus denen die Gaben der Landwirtschaft – Getreide und Obst – hervorquellen. Dies verweist auf das reiche Territorium der Reichstadt Hall. Ein Putto trägt ein Tablett mit Weinreben und einem Weinglas herbei. Mit ihrer linken Hand zeigt Hala auf ein Schriftband. „Nervus Republicæ Alentes alo“ (Die Lebensader der Republik wird von jenen genährt, die sie nähren). Darunter befindet sich eine geöffnete Schatztruhe mit Münzen und Schmuckstücken. Sie steht für den Staatschatz der Republik bzw. den Reichtum der Stadt. Eine Putte streut Münzen aus und hält ein Blatt mit einer Ansicht der Reichsstadt. Eine weitere Putte kommt von oben mit einem Ölzweig herbei, eine andere unten hält einen Teller. Vor dieser reichen Stadt im Frieden muss der Zorn – allegorisiert durch eine Frau mit brennender Fackel – zurückweichen. Ein Genius, der Blumen heranbringt, hält ein erläuterndes Schriftband: „Vana est sine Viribus ira (ohne Kraft ist der Zorn vergeblich). Ist hier am Himmel die ideale Stadt ins Bild gesetzt, erscheint unten auf dem Gemälde die reale: Links ruht die Allegorie eines Flussgottes (der Kocher), die dankbar zu Hala aufblickt. Nach einem modernen Gebäude, das den Wiederaufbau der Stadt nach dem Brand repräsentiert, folgt rechts eine Gruppe von drei Putten, die mit Salzsieden beschäftigt ist.[26]
Die vier Elemente
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Stuckreliefs wurde um 1735 von Maximilian Joseph Pöckhl geschaffen, 1945 zerstört und 1955 rekonstruiert.[13]
Beschreibung und Ikonographie
In den vier Ecken der Decke allegorisieren Stuckreliefs die vier Elemente. Sie setzen sich jeweils aus einer Frauenbüste mit Attribut auf dem Kopf sowie einem das Feld bekrönenden Vogel mit einem für das Element typischen Gegenstand zusammen. Die Allegorie des Feuers trägt eine Sonnenscheibe im Haar und der zugehörige Vogel speit Rauch. Die Allegorie des Wassers hat eine Muschel im Haar und der Vogel einen Fisch im Schnabel. Die Luft trägt eine Mondsichel mit darüber stehendem Stern – der Vogel hält einen Pfeil. Die Erde schließlich trägt eine Stadtkrone und der Vogel einen Zweig.
Die in die Wände des Stättmeistersaals eingelassenen Gemälde
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Wände des Saals sind von 1735 bis 1738 gestaltet worden. Von Seiten der Stadt waren Dr. Arnold, Dr. Bonhöffer und Dr. Closter sowie der Bauverwalter Müller am Programm beteiligt. Den Stuck schuf Maximilian Joseph Pöckhl, die in die Stuckrahmen eingelassenen Leinwandgemälde Livio Andrea Retti. In den Jahren 1831, 1868/69 und 1902/03 wurde die Malerei aufgefrischt und restauriert. 1945 wurde der Saal zerstört. Bis 1955 war seine Rekonstruktion abgeschlossen und 1956 wurden die Gemälde nach Fotografien vom Kunstmaler Josef Braun nachgeschaffen.[22]
Beschreibung und Ikonographie
An der Westwand rechts neben der Tür zum Nebenraum ist eine Allegorie der Baukunst dargestellt: Ein Mann mit Winkelmaß und Lot steht auf gepflastertem Boden neben einem Säulenstumpft auf einer Basis. Die Supraporte zeigt eine Personifikation der Tätigkeit: Eine Frau hält in ihrer Hand einen Hammer. Ein Putto links neben ihr hält ein beschriftetes Tuch empor, auf dem zu lesen ist: „Nemo otiosus“ (keiner ist müßig). An der Südwand links neben der Tür zum Ratssaal ist in die Wand eine Allegorie der Fruchtbarkeit eingelassen. Eine weißgewandete Frau mit blauem Sternenmantel presst Milch aus ihren Brüsten, die zwei vor ihr stehende Hunde trinken, sofern sie nicht auf das Erdreich fällt. Hinter ihr brennt ein Feuer auf einem Herd oder Altar. Rechts neben der Tür wird der Reichtum in Feld und Flur allegorisiert. Präsentiert ist ein Schäfer mit Schere und Schaf sowie mit einem Korb mit Wolle, Blumen und Kornähren. Die Supraporte allegorisiert den Verdienst in Gestalt eines alten Mannes, der eine Zackenkrone, einen Lorbeerkranz sowie einen Palmzweig in den Händen hält. Von rechts naht ein Putto mit beschriftetem Tuch: „nemini sua munera claudit“ (keinem verschließt er seine Gaben).[28]
Das Bildprogramm des Saals
Das Programm des Stättmeistersaals thematisiert den Reichtum der Stadt Hall. Während an der Decke die Stadt mit ihrem Reichtum selbst allegorisiert wird, der alle Elemente umfasst, sind an den Wänden praktische Beispiele des Reichtums zu sehen. Die Supraporten verbildlichen die Grundlagen des Wohlstandes: Fleiß und Ehre.
Bibliographie
- Literatur:
- Dehio BAW I, 1993. – Zimdars, Dagmar (Bearb.): Die Regierungsbezirke Stuttgart und Karlsruhe (Dehio – Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Baden-Württemberg, Bd. 1). München/Berlin 1993.
- Hartmann, Rathaus, 1985. – Lucrezia Hartmann: das Rathaus in Schwäbisch Hall. in: Krüger, Eduard/Prinzing, Wilhelm/Hartmann, Lucrezia: 250 Jahre Rathaus Schwäbisch Hall. Schwäbisch Hall 1985, S. 65-101.
- KDM, Jagstkreis, 1907. – Gradmann, Eugen (Bearb.): Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg, Jagstkreis (Erste Hälfte). Esslingen am Neckar 1907.
- Krüger, Rathaus, 1985. – Eduard Krüger: Das barocke Rathaus. in: Krüger, Eduard/Prinzing, Wilhelm/Hartmann, Lucrezia: 250 Jahre Rathaus Schwäbisch Hall. Schwäbisch Hall 1985, S. 6-46.
- Rathaus, 1985. – 1735 - 1945 - 1955. Das Haller Rathaus im Spiegel der Zeit. Katalog zur Ausstellung des Stadtarchivs Schwäbisch Hall. 1985.
- Tipton, Rathausdekorationen, 1996. – Tipton, Susan: Res publica bene ordinata. Regentenspiegel und Bilder vom guten Regiment. Rathausdekorationen in der Frühen Neuzeit (Studien zur Kunstgeschichte, 104). Hildesheim/Zürich/New York 1996.
Einzelnachweise
- ↑ Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 317-320; Dehio BAW I, 1993, S. 686; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 548-552.
- ↑ Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 317-318; Dehio BAW I, 1993, S. 686; Krüger, Rathaus, 1985, S. 34; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 549-550.
- ↑ Krüger, Rathaus, 1985, S. 34; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 549-550.
- ↑ Dehio BAW I, 1993, S. 686; Hartmann, Rathaus, 1985, S. 66-74; Krüger, Rathaus, 1985; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 550-551.
- ↑ Dehio BAW I, 1993, S. 686.
- ↑ Dehio BAW I, 1993, S. 686; Krüger, Rathaus, 1985, S. 33, 37; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 551.
- ↑ 7,0 7,1 7,2 Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 317.
- ↑ KDM, Jagstkreis, 1907, S. 551-552.
- ↑ Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 317; Krüger, Rathaus, 1985, S. 34.
- ↑ Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 317; Rathaus, 1985, S. 23.
- ↑ Vgl. Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 318-319; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 552.
- ↑ https://purl.org/nga/collection/artobject/139204.
- ↑ 13,0 13,1 Rathaus, 1985, S. 23; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 550.
- ↑ Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 319; Krüger, Rathaus, 1985, S. 38.; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 552.
- ↑ Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 317; Rathaus, 1985, S. 23; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 552.
- ↑ 16,0 16,1 16,2 Vgl. Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 319; Krüger, Rathaus, 1985, S. 38; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 552.
- ↑ Vgl. Hartmann, Rathaus, 1985, S. 83-86.
- ↑ 18,0 18,1 Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 318.
- ↑ Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 319; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 551.
- ↑ Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 317; Krüger, Rathaus, 1985, S. 34; Rathaus, 1985, S. 23.
- ↑ Vgl. (überwiegend mit falscher Identifikation der Helden) Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 319-320; Hartmann, Rathaus, 1985, S. 79-80; Krüger, Rathaus, 1985, S. 38.
- ↑ 22,0 22,1 Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 317; Krüger, Rathaus, 1985, S. 34; Rathaus, 1985, S. 23; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 552.
- ↑ Vgl. Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 320; Krüger, Rathaus, 1985, S. 38.
- ↑ Vgl. Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 320; Krüger, Rathaus, 1985, S. 35; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 551.
- ↑ Tipton, Rathausdekorationen, 1996. S. 317; Rathaus, 1985, S. 23; Krüger, Rathaus, 1985, S. 34; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 552.
- ↑ 26,0 26,1 Vgl. Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 320; Krüger, Rathaus, 1985, S. 38-39; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 552.
- ↑ Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 317; Rathaus, 1985, S. 23; Krüger, Rathaus, 1985, S. 34.
- ↑ Vgl. Tipton, Rathausdekorationen, 1996, S. 320; Krüger, Rathaus, 1985, S. 39; Hartmann, Rathaus, 1985, S. 82; KDM, Jagstkreis, 1907, S. 552.