Radebeul, Lust und Jagdhaus Hoflößnitz
Inventarnummer: cbdd10331
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Die Hoflößnitz in Radebeul errichtete Johann Georg I. ab 1650 nach dem Dreißigjährigen Krieg als Lusthaus in den Weinbergen oberhalb von Radebeul. Ezechiel Eckhart führte den Bau aus, den Albert Eckhout, Christian Schiebling, Centurio Weibel 1653-1663 ausstatteten.

Radebeul, Lust- und Jagdhaus "Hoflößnitz"
Baugeschichte
Das Hoflößnitz genannte Lusthaus der Kurfürsten von Sachsen in Radebeul ließ Johann Georg I. von Ezechiel Eckhart nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges ab 1650 errichten. Am 22. März 1650 spricht der Architekt als „Bawmeister beÿm Lößnizer Wein gebirgs baw“ über sich selbst.[1] Am 14. August 1650 wird der Fußboden im Festsaal verlegt: „Neuerbauetes Bergkhauß in der Lößniz zu gänzlicher Verlegung des Fußbodens uf den Oben befindlichen Sahle ich annoch siebenzehen weiche Ellichte Cotter Taffeln, höchlich benötiget […]“.[2] Zu diesen Zeitpunkt war das Lusthaus weitgehend vollendet.
Künstler, Austattungs- und Funktionsgeschichte
Im Sockelgeschoss finden sich laut Inventar ein Marschallzimmer, die Tafelstube und eine in drei Räumen eingerichtete Küche. Im ersten Stockwerk ein Festsaal und zwei seitliche Appartements mit Gemach und Stube. Der Zugang erfolgt hangseitig über eine Wendeltreppe. Am Fuße der Wendeltreppe befindet sich das kurfürstliche Wappen mit der Jahreszahl 1650. Die Vollendung des Baus ist damit für 1650 anzunehmen.
Regelmäßige Besuche von Johann Georg II. sind in der Höflössnitz nachgewiesen, jedoch nie mit Übernachtung. Das Lössnitzer Manual belegt Besuche des kaiserlichen Residenten Heinrich Julius Freiherr von Blume und der Pfalzgraf Philipp von Sultzbach am 12. November 1668, des französischen Residenten im November 1670, des kaiserlichen Residenten erneut 1672.
Die Ausstattung der Höflössnitz erfolgte unter Johann Georg I. und Johann Georg II. Johann Georg I. begann mit dem Bau nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs und führte diesen zügig zum Abschluss. Die Innenausstattung wurde in seiner Regierungszeit begonnen. Das Gemach des Kurfürsten zeigt an der Decke in seiner Regierungszeit erlegtes Wild und die Initialen des Fürsten auf Hundehalsbändern. Das Wappen der zweiten Frau Johann Georgs I., Magdalena Sybilla von Preußen, befindet sich innen an der Tür im Festsaal. Auf der Tür zum kurfürstlichen Gemach befindet sich die Imprese „Immobilis“. Auf das Reichsvikariat Johann Georgs II. 1657/58 spielt ein Emblem an der Südwand des Saales an.
Knohll berichtet 1667 in seinem Buch über den Weinbau „ein schön und weit berühmlich Weingebürgs-Lusthauß zwart auffgerichtet/aber wegen deren allzuzeitlich beschehenen hochseligsten Ableben nicht zu völligen Stande zu bringen gewesen/sondern vollends durch Ew. Churfürst. Durchl. (Johann Georg II.) .../angerichtet/und durch Dero hergegebene Kosten zugeputzet/und mit schönen/des gantzen heiligen Römischen Reichs natürlichen Conterfeyen gezieret worden“ und schreibt die Malereien Johann Georg II. zu: „Drum hat er es zur Lust gantz Fürstlich ausgezieret; Die schönst Schilderey hat Er da auffgeführet/ Daß mit den Frembden es mög in die Wette gehen.“[3] Die Wappen in den Sockeln der Pilaster zeigen die Wappen des Kurfürstentums Sachsen mit Ausnahme der Graftschaft Barby, die 1661 in das sächsische Wappenschild aufgenommen wurde.[4]
Für die Ausstattung der Hoflössnitz ergibt sich so ein Zeitraum zwischen 1650 bis 1661. Innerhalb dieses Zeitraumes lassen sich verschiedene Teile der Ausstattung noch genauer zeitlich eingrenzen. Beschoner hat schon 1904 die Decke des Festsaales mit den brasilianischen Vögeln Albert Eckhout zugewiesen.[5] Eckhout stand von 1653 bis 1663 zehn Jahre als Hofmaler in sächsischen Diensten. Der niederländische Maler war so eben mit Johann Moritz von Nassau Siegen aus der niederländischen Kolonie in Brasilien zurückgekehrt und kam von dort nach Sachsen. Johann Georg I. bat den Maler, „alles, was er noch von Indien under sich hat“, mitzubringen.[6] Schon 1655 erbat sich Johann Moritz von Nassau Siegen den Maler zurück, da dieser für den König von Dänemark arbeiten solle. In dem Brief des Grafen an den Kurfüsten heisst es: „sonder Zweifel das untergebene Werk absolviret habe“, womit wohl auf die Decke des Festsaales der Hoflössnitz Bezug genommen wurde.[7] Dadurch lässt sich für die Decke der Hoflössnitz eine Fertigstellung 1655 oder kurz danach annehmen. Als weitere Maler hat Beschoner Centurio Wiebel ab 1652 in sächsischen Diensten und Christian Schiebling, der 1650 an der Ausmalung des Riesensaales im Dresdner Residenzschlosses beteiligt war und 1660 zum Hofmaler ernannt wurde.
Allein die Decke des Festsaales ist Albert Eckhout zuzuweisen, die Decken der übrigen Räume den anderen beiden Maler, da diese stilistisch deutlich im Bezug zu Ausmalung der Wände stehen. Eine Händescheidung zwischen Wiebel und Schiebling ist bisher nicht möglich. Insgesamt erscheint es naheliegend, dass die Decken und Wände der Hoflössnitz vor dem Tod Johann Georg I. weitgehend ausgemalt waren. Nach dem Tod des Vaters ließ Johann Georg II. einen verschollenen Fürstenzyklus für den Festsaal mit Porträts der Kurfürsten und des Kaisers sowie der sächsischen Herzöge anfertigen. Dieser Fürstenzyklus ist in den Inventaren der Hoflössnitz seit 1659 nachweisbar. Im Zuge dieser Ergänzung, die auch von Knohll erwähnt wird, wurden einige Embleme in den Festsaal eingebracht, die sich auf das Reich und die Kürfürsten beziehen, besonders aber ein Emblem mit Bezug auf das Reichsvikariat Sachsens 1657-58. Für diesen verschollenen Fürstenzyklus bringt Beschoner den Namen des Malers Johann Finck ins Spiel.[8]
Das Programm der Ausstattung
Ein Schlüssel zum Verständnis der malerischen Ausstattung der Hoflössnitz sind die in die Kassettendecken eingelassenen Leinwandgemälde. An der Decke des Festsaales sind Vögel dargestellt, an der Decke des kurfürstlichen Gemaches Landtiere und im Schlafzimmer Fische und Wassertiere. Bisher wurde in der Literatur nicht gesehen, das zusammen mit der Darstellung des Feuers auf dem Kachelofen im Gemach des Kurfürsten die Vier Elemente Darstellung finden. Dass Vögel im zentralen Festsaal dargestellt sind, könnte auf eine Tradition in sächsischen Schlössern zurückzuführen sein, da für das 16. Jahrhundert in den Inventaren mehrere Festsäle mit Vögeln durch Inventare überliefert sind. Das Verfügen über ferne Objekte war schon immer ein Zeichen von Herrschaft. Die fein säuberlich in den Fachen der Kassettendecke dargestellten, brasilianischen Vögel zeigen darüber hinaus ein naturkundliches Interesse. Der Festsaal gleicht mit seinen Emblemen und Tugenden einem gemalten Fürstenspiegel. Die Beherrschung der Natur in der Form der Vier Elemente ist an der Decke und im Kachelofen dargestellt. Dabei verweisen die brasilianischen Vögel, die eine kolonialen Kontext entstammen, auf einen universalistischen Anspruch der Herrschaft des Reiches. Dieser Herrschaftsanspruch wird über Herrschaftswissen dargestellt. Sicherlich ist damit auch unterschwellig ein Bündnisanspruch verbunden, wenn die Darstellung der brasilianischen Themen zeitgleich in den Niederlanden, Brandenburg, in Nassau-Siegen und in Kopenhagen zu finden sind, alles lutherische oder reformierte Herrschaften. An der Decke der Gemächer der Kurfürstin dagegen finden sich seltene und exotische Blumen dargestellt, diese zieren ebenfalls den Kachelofen. Die seltenen und äußerst wertvollen Blumen, unter anderem sehr viele Tulpen, darunter besonders erlesene Exemplare. Diese Blumen sind in der zeitgenössischen Wahrnehmung zwischen Natur- und Kulturprodukten (naturalia und artificialia) anzusiedeln und damit besonders geeignet, das durch die menschliche Kulturleistung erblühende Land Sachsen darzustellen. Im Gemach der Kurfürstin befinden sich die sieben freien Künste als Voraussetzung der Wohlfahrt des Landes Sachsens durch Wissenschaft, Handwerk, Bildung und Wirtschaftsförderung. Sybillen im Gemach und Amazonen im Schlafzimmer knüpfen an zeitgenössische Schloßausstattungen mit Themen der Starken Frauen an. Die Sybillen im Gemach spielen dabei auf den Vornamen des zweiten Frau Johann Georgs I. Magdalena Sybille von Preußen an. Auf der Männerseite geht es demnach um Jagd, Naturbeherrschung und die Naturschätze des Landes Sachsen, im Festsaal um Regierungskunst und auf der Frauenseite um Wissenschaft, Kulturvierung und starke und weise Frauen.
Restaurierung und Erhaltungszustand
Die Wände mit Ölgemälde auf Holz und die Decken mit Ölgemälde auf Leinwand ausgeführt. Zwei Tugenden im Festsaal wurden erst im 20. Jahrhundert vollendet; vermutet wird an dieser Stelle ein Möbelstück, das den unteren Teil der Tugenden verdeckte. Eine Restaurierung der malerischen Ausstattung der Hoflössnitz erfolgten 1912/13 und 1977-1985 und 2000-2002. Der Erhaltungszustand ist hervorragend. Ein Zyklus von Fürtenporträts, die in den Inventaren als Teil der Ausstattung dokumentiert sind, gilt seit dem Ende des 19. Jahrhunderts als verschollen.
Der Festsaal
Decke des Festsaals
1. Caripira/Prachtfregattvogel
Inschrift: CARIPIRA
2. Arara/Arakanga
Inschrift: ARARA
3. Caninde/Ararauna
Inschrift: CANINDE
4. Tuiete/Blauflügel-Sperlingspapagei, Iapui/Orangetrupial, Caiicupeu caya/Isabelltangare
Inschrift: TUIETE; IAPUI; CAIICUPEU CAYA
5. -/Palmentangare
6. Xororo/Weißbrust-Ameisenwürger
Inschrift: XORORO
7. Potiriguacu/Moschusente
Inschrift: POTIRIGUACU
8. Tamatiaguacu/Kahnschnabel
Inschrift: TAMATIAGUACU
9. -/Rötelpelikan
10. Potiriguacu/Höckerglanzgans
Inschrift: POTIRIGUACU
11. Guacara/Schmuckreiher
Inschrift: GUACARA
12. Macucagua/Grausteisstinamu
Inschrift: MACUCAGUA
13. Potiriguacu/Höckerglanzgans
Inschrift: POTIRIGUACU
14. Inambu/Pampahuhn
Inschrift: INAMBU
15. Caracara/Weißbrauenweihe
Inschrift: CARACARA
16. Iacamini/Sanderling
Inschrift: IACAMINI
17. Potiriguacu/Moschusente
Inschrift: POTIRIGUACU
18. Mituporanga/Nacktgesichtshokko
Inschrift: MITUPORANGA
19. Iabiruguacu/Waldstorch
Inschrift: IABIRUGUACU
20. Cuauna/Fleckenfaulvogel
Inschrift: CUAUNA
21. -/Linienspecht
22. Guarauna/Rallenkranich
Inschrift: GUARAUNA
23. Icoco/Marmorreiher
Inschrift: ICOCO
24. Quelele/Schlichthauben-Perlhuhn
Inschrift: QUELELE
25. Jierebacaba/Schwarzmantel-Scherenschnabel
Inschrift: JIEREBACABA
26. Iacu/Schakukaka
Inschrift: IACU
27. Miqua/Anhinga
Inschrift: MIQUA
28. Guiratinga/Silberreiher
Inschrift: GUIRATINGA
29. Cocopinima/Mangrovereiher
Inschrift: COCOPINIMA
30. -/Lachseeschwalbe
31. Cabia/Dominikanerkardinal
Inschrift: CABIA
32. Cabure/Riesenschwalk
Inschrift: CABURE
33. Guirapotia-pirangaiuparaba/Jungferntrogon
Inschrift: GUIRAPOTIA-PIRANGAIUPARABA
34. Peci Peci/Savannenbussard
Inschrift: PECI PECI
35. Cocoi/Sokoireiher
Inschrift: COCOI
36. Iacurutu/Amerikanischer Uhu
Inschrift: IACURUTU
37. Cariama/Seriema
Inschrift: CARIAMA
38. Macoara/Scharlachsichler
Inschrift: MACOARA
39. Mitu/Hornwehrvogel
Inschrift: MITU
40. Aiaia/Rosalöffler
Inschrift: AIAIA
41. Iapu/Gelbbürzelkassike
Inschrift: IAPU
42. Guara/Scharlachsichler
Inschrift: GUARA
43. Cariama/Seriema
Inschrift: CARIAMA
44. Minhu/Mantelbussard
Inschrift: MINHU
45. Pecacu/St.-Thomas-Grüntaube, -/Kubataube
Inschrift: PECACU
46. Guirapongobi/Buntkehlsaltator
Inschrift: GUIRAPONGOBI
47. Urubu/Kleiner Gelbkopfgeier
Inschrift: URUBU
48. Maguari/Maguaristorch
Inschrift: MAGUARI
49. Guara/Scharlachsichler
Inschrift: GUARA
50. Ipecu/Schwarzkehlspecht, Guirataieima/Orangetrupial
Inschrift: IPECU; GUIRATAIEIMA
51. Guariama/Amazonasfischer
Inschrift: GUARIAMA
52. Guirapunga/Fleckenglöckner, Icamiri/Rotschwanz-Glanzvogel
Inschrift: GUIRAPUNGA; ICAMIRI
53. Migua/Biguascharbe
Inschrift: MIGUA
54. Mitu/Mitu
Inschrift: MITU
55. Guiracoco/Dottertucan
Inschrift: GUIRACOCO
56. Anhima/Hornwehrvogel
Inschrift: ANHIMA
57. Urutaurana/Prachtadler
Inschrift: URUTAURANA
58. Quiiuba/Goldsittich, Oieruba/Blauscheitelmotmot
Inschrift: QUIIUBA; OIERUBA
59. Iaribu/Jabiru
Inschrift: IARIBU
60. Poiriguacu/Rotschnabelpfeifgans
Inschrift: POIRIGUACU
61. Pargua/Paragua-Papagei
Inschrift: PARAGUA
62. Quinguoanqui/Rosaflamingo
Inschrift: QUINGUOANQUI
63. Aguapecoca/Rotstirn-Jassana
Inschrift: AGUAPECOCA
64. Guiraacangatara/Guirakuckuck
Inschrift: GUIRAACANGATARA
65. Curicaca/Weißhalsibis
Inschrift: CURICACA
66. Aracoa/Paraka
Inschrift: ARACOA
67. Pongobi/Schwarzkehl-Arassari
Inschrift: PONGOBI
68. Iapui/Orangetrupial
Inschrift: IAPUI
69. Iacurutu/Amerikanischer Uhu
Inschrift: IACURUTU
70. -/Blauscheitelmotmot
71. Peci Peci/Wegebussard
Inschrift: PECI PECI
72. Inaie/Eckschwanzsperber
Inschrift: INAIE
73. Tingacu/Cayennekuckuck
Inschrift: TINGACU
74. Iacana/Zwergsultanshuhn
Inschrift: IACANA
75. Matuitui/Amerikanischer Sandregenpfeifer
Inschrift: MATUITUI
76. Guira/Urubitinga, -/Bauchschnabeltyrann
Inschrift: GUIRA
77. Ibiiau/Texasnachtschwalbe
Inschrift: IBIIAU
78. Cocoi/Sokoireiher
Inschrift: COCOI
79. Tiepiranga/Purpurtangare, Iapuiuba/Gelbbürzelkassike
Inschrift: TIEPIRANGA; IAPUIUBA
80. Guiracoco/Mantelwollrücken
Inschrift: GUIRACOCO
Wände des Festsaals
Nordwand des Festsaals
Benevolentia (Wohlwollen)
Inschrift am oberen Bildrand: BENEVOLENTIA
Vigilantia (Wachsamkeit)
Inschrift am oberen Bildrand: VIGILANTIA
Fortitudo (Stärke)
Inschrift am oberen Bildrand: FORTITUDO
Mansuetudo (Sanftmut)
Inschrift am oberen Bildrand: MANSUETUDO
Sardanapahl, König der Assirer
Inschrift am unteren Bildrand: Sardanapahl, König der Assirer sties alle hoheit und Ehre von sich, umb der wollust willen.
Nichts ist so hoch gebawet welchs List nicht ersteigen kan
Inschrift am oberen Bildrand: Nichts ist so hoch gebawet welchs List nicht ersteigen kan.
Eingangstür zum Festsaal mit Wappen
Es müßen beyde Theil wohl gehöret und ahngesehen werden
Inschrift am oberen Bildrand: Es müßen beyde Theil wohl gehöret und ahngesehen werden, ehe daß Schwert riechtet.
Gehe ja vorsichtig und behutsam mit dennen umb, so große Macht und gewaldt haben
Inschrift am oberen Bildrand: Gehe ja vorsichtig und behutsam mit dennen umb, so große Macht und gewaldt haben.
Die Obrigkeit ist so nöthig als Wein und Brot
Inschrift am unteren Bildrand: Die Obrigkeit ist so nöthig als Wein und Brot
An Gottesfurcht, gesetz, dugent und guthen Regiment
Inschrift am unteren Bildrand: An Gottesfurcht, gesetz, dugent und guthen Regiment erkennet man einen hohen Potentaten.
Die Gottesfurcht belohnt die Tugent im Himmel u. auff erden
Inschrift am rechten Bildrand: Die Gottesfurcht belohnt die Tugent im Himmel u. auff erden.
Die Göttin der guthen Künste und Weisheit
Inschrift am unteren Bildrand: Die Göttin der guthen Künste u. Weisheit ist den Dugentlie, (...) willfertig nacht und tag.
Das H. Röm. Reich, will gantz voll Seulen, ohne mangel gebawet sein
Inschrift am unteren Bildrand: Das H. Röm. Reich, will gantz voll Seulen, ohne mangel gebawet sein.
Gleich wie Sonn, und Mond, u. Stern den Himmel zieren...
Inschrift am unteren Bildrand: Gleich wie Sonn, und Mond, u. Stern den Himmel zieren, also auch daß Röm. Reich den Erdboden.
Gott regieret alles gerecht
Inschrift am unteren Bildrand: Gott regieret alles gerecht.
Der Wein zwinget manchen oft mehr Stärke und Weisheit ein
Inschrift am unteren Bildrand: Der Wein zwinget manchen oft mehr Stärke und Weisheit ein, als er kann und vermag.
Ostwand des Festsaals
Heroitas (Heldenmut)
Inschrift am oberen Bildrand: HEROITAS
Temperantia (Mäßigkeit)
Inschrift am oberen Bildrand: TEMPERANTIA
Pietas (Frömmigkeit)
Inschrift am oberen Bildrand: PIETAS
Magnamitas (Hochherzigkeit)
Inschrift am oberen Bildrand: MAGNAMITAS
Gottes Auge siehet des Tages, undt des Nachts auff die Seinigen
Inschrift auf dem oberen Banner: Gottes Auge siehet des Tages, undt
Inschrift auf dem unteren Banner: des Nachts auff die Seinigen
Eintracht gefelt Gott und Menschen, Stätiges Gebet erlanget Zeitliches u. Ewiges
Inschrift des oberen Bildfeldes: Eintracht gefelt GOTT und Menschen.
Inschrift des unteren Bildfeldes: Stätiges Gebet erlanget Zeitliches u. Ewiges.
Verloren: Karl Kaspar von der Leyden, Erzbischof von Trier
Verloren: Maximilian Heinrich von Bayern, Erzbischof von Köln
Verloren: Johann Philipp von Schönborn, Erzbischof von Mainz
Verloren: Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz
Verloren: Herzog Christian von Sachsen-Merseburg
Verloren: Herzog August von Sachsen-Weißenfels
Südwand des Festsaals
Justitia (Gerechtigkeit)
Inschrift am oberen Bildrand: JUSTITIA
Sapientia (Weisheit)
Inschrift am oberen Bildrand: SAPIENTIA
Dignitas (Würde)
Inschrift am oberen Bildrand: DIGNITAS
Intellectus (Verstand)
Inschrift am oberen Bildrand: INTELLECTUS
Durch Tugend werden alle Stände erreichet
Inschrift am oberen Bildrand: Durch Tugend werden alle Stände erreichet.
Löbliche Obrigkeit ziehret Ihre Unterthanen.
Inschrift am oberen Bildrand: Löbliche Obrigkeit ziehret Ihre Unterthanen. Fruchtbare Unterthanen ziehret Ihre Herrn, Gott aber alle.
Des Königs wachsamer Rath helt die Unterthanen in sicher ruhe
Inschrift am oberen Bildrand: Des Königs wachsamer Rath helt die Unterthanen in sicher ruhe.
Alles ist vergenglich aber Tugend bestehet ewig
Inschrift am oberen Bildrand: Alles ist vergenglich aber Tugend bestehet ewig.
Der Chur Sächs. Rauten Krantz
Inschrift auf Banner: Der Chur Sächs. Rauten Krantz - hatt viermahl mit der Röm. Kron dass Hauss Österreich geziehret
Der Höchste Vogel in der Lufft
Inschrift unterer, linker Bildrand: Der Höchste Vogel in der Lufft.
Der Gröste Fisch in Meer
Inschrift oberer Bildrand: Der Gröste Fisch in Meer
Verloren: Kaiser Ferdinand III.
Verloren: Kaiserin Eleonora, Herzogin zu Mantua
Der behertzte Vogel in Feuer
Inschrift oberer Bildrand: Der behertzte Vogel in Feuer.
Der Meister aller Thiere
Inschrift am oberen Bildrand: Der Meister aller Thiere.
Die friedverbindliche Einigkeit des Reichs bringt frewde und Schätze
Inschrift am unteren Bildrand: Die friedverbindliche Einigkeit des Reichs bringt frewde und Schätze.
Westwand des Festsaals
Animositas (Tapferkeit)
Inschrift am oberen Bildrand: ANIMOSITAS
Constantia (Beständigkeit)
Inschrift am oberen Bildrand: CONSTANTIA
Artium Cognito (Wissen der Künste)
Inschrift am oberen Bildrand: ARTIUM COGNITO
Prudentia (Klugheit)
Inschrift am oberen Bildrand: PRUDENTIA
Scopus vitae meae Christus, Immobilis
Inschrift an der Spitze des Kreuzes: INRI
Inschrift oberes Banner: SCOPUS VITAE MEAE CHRISTUS
Inschrift unteres Banner: IMMOBILIS
Der hier wachet, schläffet nicht. Die nacht ist eine Mutter der Rathschläge.
Inschrift oberes Bildfeld: Der hier wachet, schläffet nicht.
Inschrift unteres Bildfeld: Die nacht ist eine Mutter der Rathschläge.
Verloren: Kaiser Leopold I
Verloren: Ferdinand II., König von Ungarn und Böhmen
Verloren: Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen
Verloren: Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen
Verloren: Kurfürst Friedrich Wilhelm zu Brandenburg
Verloren: Kurfürst Carl Ludwig zu Pfalz-Heidelberg
Nutz und Schad
Das Appartement des Kurfürsten
Gemach des Kurfürsten
Decke des Gemachs des Kurfürsten
1. Wildschwein
2. Rehbock
3. Fünfbeiniges Reh
Inschrift in der oberen, rechten Ecke: Den 6. Febr: Anno 1621 Ist solch Rehe in der Sara, neben der Liebenwerdischen Burgerholtze an des H: v: Bromnitz Landtvoigts grentzeim Fuchs Jagen in Netzen durch die Stellleute todtgeschlagen worden.
4. Rehbock
5. Wolf
Inschrift am oberen Bildrand: Der grösste Wolff, so Anno 1653 Eingeliefert worden.
6. Eichhörnchen
7. Hirsch
Inschrift am rechten Bildrand: Der grösste Hirsch denn Churfl. Dhl. zu S. zeit dero Regierung Anno 1646...
8. Biber
9. Luchs
10. Bär
11. Hirsch
Inschrift am rechten Bildrand: Der Hirsch an Vornembsten gehörne der Enden, ist eine 30 gewesen
12. Dammwild
13. Fuchs
14. Wildschwein
Inschrift in der oberen, rechten Ecke: Das grösste Schwein an gewichte... Ist Anno 1630 den 4. Novembr. von Wittenbergk...
15. Ricke
16. Bär
Inschrift am oberen Bildrand: Anno 1630 Haben Churfl. Dhl. zu S., den 9 Marty auffen Schlosshoffe in Dresden ein lustig kampf-Jagen gehalten...
17. Dachs
18. Keiler
19. Hirsch (Albino)
20. Mader
21. Hase
22. Wildschwein
23. Hirschkuh (Albino)
24. Otter
Wände des Gemachs des Kurfürsten
Nordwand des Gemachs des Kurfürsten
1. Gefährtin der Diana mit Jagdhund
2. Gefährtin der Diana mit Jagdhund
Dort ewig. Hier zeitlich.
3. Gefährtin der Diana mit Jagdhund
Ostwand des Gemachs des Kurfürsten
1. Die Göttin Diana
Inschrift am oberen Bildrand: DIANA.
Gleich und Recht
Inschrift am oberen Rand: GLEICH UND RECHT.
2. Gefährtin der Diana mit Jagdhund
3. Gefährtin der Diana mit Jagdhund
Südwand des Gemachs des Kurfürsten
1. Gefährtin der Diana
Jagdhund (Weiß mit Braunem Fleck)
Jagdhund (Weiß mit schwarzen Punkten)
2. Gefährtin der Diana mit Jagdhund
Westwand des Gemachs des Kurfürsten
1. Gefährtin der Diana mit Jagdhund
Jagdhund (Schwarz-Weiß)
Jagdhund (Braun-Weiß)
2. Gefährtin der Diana mit Jagdhund
Schlafzimmer des Kurfürsten
Decke des Schlafzimmers des Kurfürsten
1. Putto mit Hecht
2. Putto mit Plötze
3. Putto mit Bachforelle
4. Putto mit Aalen und Reuse
5. Putto mit Aalen und Flusskrebs (?)
6. Zander
7. Putto mit Wels
8. Putto mit Blei oder Brachsen
9. Putto mit Seeschlange (?)
10. Putto mit Flunder (?)
11. Netz mit gefangenen Fischen
12. Lachs
13. Robbe
14. Netz mit gefangenem Fisch (?)
15. Putto mit Kescher (?)
16. Putto mit Meerneunauge
Wände des Schlafzimmers des Kurfürsten
Nordwand des Schlafzimmers des Kurfürsten
1. Putto mit Fisch
2. Schilf mit Fisch
3. Schilf mit Fisch
Ostwand des Schlafzimmers des Kurfürsten
1. Putto mit Fisch
2. Putto mit Fisch
Suche das Licht
Inschrift am oberen Rand: SUCHE DAS LICHT.
Inschrift am unteren Rand: UND NICHT DIE FINSTERNIS.
Südwand des Schlafzimmers des Kurfürsten
1. Putto mit Fisch
2. Putto mit Fisch
3. Putto mit Fisch
4. Putto mit Fisch
Westwand des Schlafzimmers des Kurfürsten
1. Schilf mit Fisch
2. Schilf mit Fisch
3. Putto mit Fisch
Das Appartement der Kurfürstin
Gemach der Kurfürstin
Decke des Gemachs der Kurfürstin
G1 Putto mit Tulpe und zweifarbiger Tulpe
G2 Putto mit Ackergauchheil
G3 Putto mit zweifarbiger Tulpe und lilienblütiger Tulpe
G4 Putto mit lilienblütiger Tulpe
G5 Putto mit weißen Rosen
G6 Putto mit zweifarbiger Tulpe und Tazetten
G7 Putto mit zweifarbiger Tulpe und Wild-Rose
G8 Putto mit zweifarbiger Tulpe
G9 Putto mit zweifarbiger Tulpe
G10 Putto mit Nelken, Goldstern und Milchstern
G11 Putto mit Tulpe und Blaue Stern-Hyazinthe
G12 Putto mit zweifarbigen Tulpen
G13 Putto mit Rose und kleiner Lilie
G14 Putto mit Pfau und Tulpe
G15 Putto mit Tulpe und Lilie
G16 Putto mit Rose und zweifarbiger Tulpe
G17 Putto mit zweifarbigen Tulpen
G18 Putto mit gelber Lilie
G19 Putto mit Tulpe und Lilie oder Glockenblume
G20 Putto mit Tulpe und Nelken
G21 Putto mit zweifarbigen Tulpen
G22 Putto mit Tulpe und Heimischer Winde
G23 Putto mit Tulpen und Milchstern oder Narzisse
G24 Putto mit Kaiserkrone
Wände des Gemachs der Kurfürstin
Nordwand des Gemachs der Kurfürstin
Unbenannter Putto
Leg ab Sorgen
Inschrift am oberen Bildrand: Leg ab Sorgen.
Putto mit Alphabet als Grammatica
Inschrift am oberen Bildrand: GRAMATICA.
Putto mit Palette und Pinsel als Pictura
Inschrift am oberen Bildrand: PICTURA.
Sybil Eristree
Inschrift am unteren Bildrand: SYBIL:ERISTREE.
Sybil Europeane
Inschrift am unteren Bildrand: SYBIL:EUROPEANE.
Sybil Phrigiene
Inschrift am unteren Bildrand: SYBIL:PHRIGIENE.
Sybil Persique
Inschrift am unteren Bildrand: SYBIL:PERSIQUE.
Ostwand des Gemachs der Kurfürstin
Putto mit Zahlentafel als Arimethica
Inschrift am oberen Bildrand: ARITMETHICA
Putto mit Zirkel und Papier als Geometrie
Inschrift am oberen Bildrand: GEOMETRIA
Sybil Cimaine
Inschrift am unteren Bildrand: SYBIL:CIMAINE.
Sybil Samienne
Inschrift am unteren Bildrand: SYBIL:SAMIENNE.
Sybil Helespontique
Inschrift am unteren Bildrand: SYBIL:HELESPONTIQUE.
Sybil Tiburtine
Inschrift am unteren Bildrand: SYBIL:TIBURTINE
Südwand des Gemachs der Kurfürstin
Putto mit Fernrohr und Weltkugel als Astronomie
Inschrift am oberen Bildrand: ASTRONOMIA
Putto mit erhobenen Händen als Rhetorica
Inschrift am oberen Bildrand: RHETORICA
Westwand des Gemachs der Kurfürstin
Putto mit Buch als Dialectica
Inschrift am oberen Bildrand: DIALECTICA
Putto mit Posaune als Musica
Inschrift am oberen Bildrand: MUSICA.
Brauch den Morgen
Inschrift am oberen Bildrand: BRAUCH DEN MORGEN
Sibyl Cymeriene
Inschrift am unteren Bildrand: SYBIL:CYMERIENE.
Sibyl Delphique
Insschrift am unteren Bildrand: SYBIL:DELPHIQUE.
Sibyl Agrippine
Inschrift am unteren Bildrand: SYBIL:AGRIPPINE.
Sibyl Lubique
Inschrift am unteren Bildrand: SYBIL:LUBIQUE.
Schlafzimmer der Kurfürstin
Decke des Schlafzimmers der Kurfürstin
S1 Putto mit Sonnenblume und einem Zweig mit roten Beeren
S2 Putto mit Kirschzweig
S3 Putto mit Physalis und Kapuzinerkresse
S4 Putto mit zweifarbiger Tulpe und einer roten Blüte
S5 Putto mit Tulpe
S6 Putto mit Rose
S7 Putto mit nicht bestimmbarer Blüte
S8 Putto mit gelber Winde
S9 Putto mit Maiglöckchen und Türkenbundlilie
S10 Putto mit Rose und Blauer Stern-Hyazinthe
S11 Putto mit zweifarbiger Tulpe
S12 Putto mit Tulpe
S13 Putto mit Kletterrosenranke und roten Blüten
S14 Putto mit Narzisse und roten Streublümchen
S15 Putto mit Sonnenblume
S16 Putto mit zweifarbiger Tulpe
Wände des Schlafzimmers der Kurfürstin
Nordwand des Schlafzimmers der Kurfürstin
Büste 1
Büste 2
Ostwand des Schlafzimmers der Kurfürstin
Putto 1
Putto 2
Putto 3
Putto 4
Südwand des Schlafzimmers der Kurfürstin
Putto
Weinrebe 1
Weinrebe 2
Westwand des Schlafzimmers der Kurfürstin
Putto 1
Putto 2
Büste 1
Büste 2
Büste 3
Büste 4
Bibliographie
- Beschoner 1901 Beschorner, Hans: Das Lust- und Berghaus in der Hoflößnitz einst und jetzt. In: Leipziger Zeitung. Wissenschaftliche Beilage (1901), S. 567,569-570
- Beschoner 1909 Beschorner, Hans: Die Hoflößnitz bei Dresden, in: Dresdner Geschichtsblätter 13 (1909), S. 209-226 und 239-147.
- DaCosta Kaufmann 2016 DaCosta Kaufmann, Thomas: For the Birds. Collecting, Art and Natural History in Saxony, in: Blair, Ann/Goeing, Anja-Siliva: For the Sake of Learning. Essays in the Honor of Anthony Grafton, Leiden 2016, Bd. 1, S. 481-504.
- Dante Martins Teixeira, "O 'Thierbuch' de Zacharias Wagener de Dresden (1614-1668) e os Óleos de Albert Eckhout/The 'Thierbuch' of Zacharias Wagener of Dresden (1614-1668) and the Oil Paintings of Albert Eckhout," in: Berlowicz, Barbara/Due, Berete (Hgg.): Albert Eckhout volta ao Brasil/Albert Eckhout Returns to Brazil, 1644-2002, Kopenhagen 2002, S. 167-185.
- Magirius 2001 Magirius, Heinrich (Hg.), 600 Jahre Hoflössnitz. Historische Weingutanlage, Dresden 2001.
- Ferrao/Monteiro Soares 1997 Ferrão, Cristina und José Paulo Monteiro Soares (Hrsg.): Dutch Brazil, 3 Bände, Rio de Janeiro, 1997.
- Großer 1995 Großer, Silke: Zur makrischen Ausstattung des Saales im Kurfürstlich-Sächsischen Lust- und Berghaus in der Loßnitz. Würzburg, Univ, Phil. Fak., Magisterarbeit, 1995. Manuskript
- Gurlitt 1904 Gurlitt, Cornelius: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. H. 26:Amtshauptmannschaft Dresden-Neustadt (Land). Dresden, 1904, S. 136-149.
- Hauswald 1961 Hauswald, Gerd: Forschungreise nach Brasilien: Wiederentdeckung eines sächsischen Naturforschers. In: Sächsische Heimatblätter 7 (1961). S. 271- 274 und 410-415.
- Herz 1998 Herz. Silke: Zur malerischen Ausstattung des Saales im kurfürstlichen Lust- und Berghaus in der Hoflößnitz, in: Denkmalpflege in Sachsen: 1894-1994, hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, 2. Teil, Halle, 1998, 5. 389-410.
- Herz 2001 Herz, Silke: "Zur Lust gantz Fürstlich ausgezieret". Die Innenräume des Berg- und Lusthauses. Nutzung, Ausstattung und ikonographisches Programm, in: Magirius, Heinrich (Hg.), 600 Jahre Hoflössnitz. Historische Weingutanlage, Dresden 2001, S. 47-73, 194-196.
- Hilsky 1981 Hilsky, Gabricle: Die Restaurierung von zwei Leinwandgemälden mit Darstellungen brasilianischer Vögel der Decke des Festuales der »Hoflößnitz»: Erarbeitung einer Restaurierungskonzeption für die 8o Deckengemälde des Festsaales. Dresden, Hochschule für Bildende Künste, Diplomarbeit, 1981, Manuskript.
- Hoppe, Stephan: Die funktionale und räumliche Struktur des frühen Schloßbaus in Mitteldeutschland 1470-1570. Köln 1996.
- Knohll 1667, Knohll, Johann Paul: Klein Vinicultur-Büchlein, Das ist: Kurtzer Inhalt und Unterricht des Weinbaues/Wie solcher im Obersächsischen und meistes im Meißnischen Creysse nach hiesiger Landes-Art geptleger und iedesmal mit seinen sonderlichen Arbeiten bestellet werden soll/Nach Anleitung der Churfürstl. Sichs. Hierbey befindlichen Weingebürg-Constitution . von Johann Paul Knohllen/Bau und Bergschreiber in der Churfürstl. Sachs. Lößnitz bey Dresden an Dero Berg- und Lust-hause uf der Weinpresse daselbst. Dresden 1667. Dedicatio
- Magirius/Zeidler 1996 Magirius. Heinrich und Ingrid Zeidler: Die Hoflößnitz, München Berlin 1996.
- Magirius 1997 Magirius. Heinrich: Radebeul. Hoflößnitz, in: Denkmalpflege in Sachsen 1894-1994, hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, 1. Teil, Weimar, 1997, S. 575-576.
- Parker Brienen 2006 Parker Brienen, Rebecca: Visions of savage paradise : Albert Eckhout, court painter in colonial Dutch Brazil, Amsterdam 2006.
- Parker Brienen 2007 Parker Brienen, Rebecca: From Brazil to Europe: The Zoological Drawings of Albert Eckhout and Georg Margraf, in: Enenkel, Karl A. E./Smith, Paul J., Early Modern Zoology, Bd. 1, Leiden 2007, S. 273-314.
- Schaeffer, Enrico: Bilder brasilianischer Vögel in einem deutschen Jagdschlößchen, in: Städel Jahrbuch 1 (1966), S. 175-183.
- Schaeffer, Enrico: Birds of Brasil - Albert Eyckhout: Reproductions of Printings from Hofloesnitz Castle, Saxony, Rio de Janeiro 1970.
- Thomsen 1938 Thomsen, Thomas: Albert Eckhout, ein niederländischer Maler und sein Göner, Moritz der Brasilianer: Kulturbild aus dem 17. Jahrhundert, Kopenhagen 1938.
Einzelnachweise
- ↑ HStA, Coll. Schmid, Amt Hohenstein, B4. III, Nr. 53. Der Bericht ist erstmals publiziert bei Beschorner 1904. S. 30
- ↑ HStA, Loc. 14 596, Acta Bau-Anschläge und andere Stadt und Festung Dresden betreffende Bausachen 1604 ff. fol. 8, 11. Der Brief ist erstmalig publiziert bei Beschorner 1905, Nr. 143. S. 569f.
- ↑ Knohll 1667, Dedicatio.
- ↑ Herz 2001, S. 48.
- ↑ Beschoner 1904, S. 220-221.
- ↑ Beschoner 1904, S. 220.
- ↑ Beschoner 1904, S. 221.
- ↑ Beschoner 1904, S. 226.