Ingolstadt, Franziskanerklosterkirche, Antoniuskapelle


Dieser Text stammt aus: Bauer, Hermann/Rupprecht, Bernhard: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Band 14: Landkreis Ingolstadt; Landkreis Pfaffenhofen. Hirmer, München 2010, ISBN 978-3-7774-3001-0, S. 37–42, geschrieben von Langenstein, Eva. Original (Passwortgeschützt)
davordanach

Antoniuskapelle S. 37 Ehemalige obere Chorkapelle sog. Naskapelle S. 43

Patrozinium: . Maria Himmelfahri

Zur Geschichte: Nach Schenkung von Grundstück und Geldmitteln durch Herzog Ludwig den Strengen 1275 Baubeginn und baldige Vollendung von Kloster und Kirche der Minoriten. 1466 auf Betreiben Herzog Ludwigs des Reichen Übergabe an die Observanten, einen strengeren Zweig der Franziskaner. Gleichzeitige Übertragung der Einkünfte und Besitzungen des Klosters auf die damals geplante und 1472 gegründete Universität Ingolstadt, mit der das Kloster über die Zeiten regen geistigen Austausch betrieb. 1621 erzwang Kurfürst Maximilian im Zusammenhang mit der Schaffung einer bayerischen Reformatenprovinz die Übergabe an den franziskanischen Reformzweig der Reformaten. Im Zuge der Säkularisation wurden 1802 im Franziskaner- wie auch im Augustineremiten-Kloster Aussterbeklöster für bayerische Franziskaner eingerichtet. 1827/28 wurde der Franziskanerkonvent in die Gebäude der Augustinereremiten verlegt und die Kirche als Kaserne benützt, 1858 zur Garnisonskirche umgewidmet. Nach der Zerstörung des ehemaligen Augustinerklosters und der Augustinerkirche im Zweiten Weltkrieg haben die Franziskaner 1945 ihr einstiges Kloster wieder bezogen.

Zahlreiche Universitätsprofessoren sind in der Kirche bestattet worden und mehrere Stiftungen von Professoren sind überliefert.

Zum Bauwerk: 1275 Baubeginn einer flachgedeckten Basilik: mit kurzem Chor im Typus einer Bettelordenskirche, um 1385 Verlängerung und Einwölbung des Chors. Um 1500 erhielten die Seitenschiffe Kreuzgewölbe. 1716–18 wurde das Mittelschiff gewölbt. An das südliche Seitenschiff wurden nach einander drei Kapellen angebaut, 1601 die Liechtenauerkapell (später Kaisheimer- dann Ölbergkapelle, heute Kapelle de Schuttermutter), 1642 die Loreto-Kapelle (1728 erneuert) und 1700 die Antoniuskapelle, die von Johann Anton Graf von Montfort als Familiengrablege errichtet wurde.

1752/55 Erhöhung des Triumphbogens für einen neuen Hochaltar. 1886–87 eingreifende »Renovierung«: die 6 Pfeileraltäre und Beichtstühle wurden entfernt. 1904/1907–1912 erneute Instandsetzung der Kirche, Neufassung der verbliebener Altäre und Einsetzung eines passenden Altarbildes in der Montfortkapelle; Abschluss der Liechtenauer- und der Montfort-Kapelle durch stilgemäße Gitter.

Seitenaltarblätter St. Michael (links) und St. Bonaventura (rechts) von Melchior Puchner. Auszugsgemälde von Johann Evangelist Hölzl. Hochaltarblatt »Himmelfahrt Mariens« 1755 »von dem Franziskaner P. Aventin Maisthuber aus Braunau (bez: »P. Aventinus Maisthuber, Franciscanus Prov. Vav pinx. 1755«), der seit 1749 mit seinem Bruder Simeon im Franziskanerkloster in Ingolstadt tätig war (Lins S. 93). Von der Brüdern Maisthuber sind auch die ehemaligen Altarblätte St. Sebastian und St. Carl Borromäus von 1748/49 im Chor.

antonius- oder Montfortkapelle

Patrozinium: St. Antonius

Am 10. Oktober 1664 wurde an der Franziskaner-/Minoritenkirche eine Bruderschaft zum hl. Antonius von Padua errichtet (Archivium Novum: »ao. 1664 ist den 10. October die Bruderschaft S. Antonij de Padua per Breve Appl. erigiert und den 10. Dezember eiusdem anni a Celsissimo Ordinario confirmiert worden«). Sie war verbunden mit der Gürtelbruderschaft vom hl. Franziskus, die 1585 von Papst Sixtus in Rom gegründet und später auch in Ingolstadt eingeführt worden war.

Zum Bauwerk: Das »Archivium Novum…« überliefert der Baubeginn der Kapelle: »ao. 1700... ist von... Grafen vor Montfort die hl. Antonj Capellen erbauet und der 1. Stain der 21. April gelegt worden«. Bernhardin Lins, der dieses Repertorium benützt hat, ergänzt weitere Daten der Baugeschichte (S. 97): »Die Antonius-Kapelle wurde im Jahr 1700 durch Gra Montfort erbaut. Am 21. April war die Grundsteinlegung und

im selben Jahr wurde sie noch fertig gestellt. Die Gruft in der selben, die als Familiengrab der gräflichen Familie diene sollte, wurde am 15. April 1701, die Kapelle selbst am 1. Ma durch den Guardian Illuminat Stromer benediziert. Ar 27. Juli 1708 wurde dann die Kapelle durch den Weihbische Johann Adam Nieberlein konsekriert; das jährliche Kirch weihfest derselben wurde am Sonntag vor Portiunkul (2. August; 1701 am 31. Juli) in der Art gehalten, dass einer de Patres während der Oktav das Officium Dedicationis bete musste.« Ebenso zitiert Lins eine frühere Inschrift an der west lichen Seitenwand, die Anton von Montfort als den Erbaue und das Datum der Einsegnung überlieferte: »D. T. O. M. S. Antonio de Padua Illust(rissi)mus et Excell(entissi)mu Dominus... Antonius de Montfort... Sacellum hoc cui Sepultura Sui, Suorumque exstrui et ornari fecit Ann MDCCI« (nach Monumenta S. 118). Das damalige Altarbil schuf Jakob Loets (Lins, 1918, S. 93, Anm. 4); wohl identisc mit dem bei Thieme-Becker verzeichneten gleichnamige

 

Bildnismaler, der 1691 für die Kirche auch ein Gemälde des hl. Johannes von Capistran geliefert hat (Lins, 1918, S. 56).

Ohne die überlieferten Daten würde man anhand mehrerer Indizien eine frühere Entstehung vermuten. Vor allem die Ornamentik der Stuckrahmungen um die kleinen Deckengemälde wirkt für die Entstehungszeit ungewöhnlich altmodisch. Sie zeigt Anklänge an Knorpelwerk und eine Felderung mit auskragenden Ecken, wie sie mehrere Jahrzehnte früher üblich war. Das Allianzwappen im Gewölbescheitel bezieht sich auf die 1677 geschlossene Verbindung des Grafen Johann Anton von Montfort (* 1635, † 13./15. 6. 1706) mit Maria Viktoria Gräfin von Spaur (* 1651, † 1688). Seit 1692 war Anton von Montfort mit Maria Anna Catharina von Tilly verheiratet. Nicht nur Maria Viktoria, auch drei früh verstorbene Kinder des Paares (die Zwillinge Johannes und Georg und die Tochter Maria Viktoria) müssten demnach lange Jahre nach ihrem Tod in dieses neue Grab umgebettet worden sein. Schließlich liest sich die Nachricht aus dem Archivium Novum, dass in der Antonius-Kapelle 1695 eine Krypta eröffnet wurde, so, als hätte damals eine Antoniuskapelle schon bestanden: »Annotatio Antiquitatum ut in archivio Frising. 1695 Notandum huc est, quod in aperitione Cryptae in Capella S. Antonij hoc anno contigit, et narratur in Arch. fol 128«.

Ein zweites Allianzwappen der Familien Montfort und Spaur mit reichem, vergoldeten Akanthusschnitzwerk, das über dem Kapelleneingang hängt, könnte 1706 anlässlich des Todes von Johann Anton von Montfort entstanden sein. Es würde belegen, dass die Ehe mit Maria Anna Catharina von Tilly, die kinderlos geblieben war, im Selbstverständnis der Familie zurücktrat hinter der älteren Verbindung mit Maria Viktoria von Spaur (zur Genealogie der Grafen von Montfort vgl http://www.gen.heinz-wember.de/montfort/).

Nach Aussage des Archivium Novum wurde die Kapelle 1737 renoviert (s. Autor). 1749/50 erhielt sie neue, größere Glasfenster und einen neuen Altar, der durch ein Legat des Professors Franz Anton Stebler finanziert wurde. Die Aufstellung finanzierte das Kloster; der Guardian trug dazu bei (Archivium Novum 1749 und 1750: »Seind in der St. Antonii Capelln die vorige fenster ausgebrochen und mit grösseren gläsernen Taflen versehen, auch ein neuer Altar eiusdem Sancti gesezt worden, priore DD. Comitis de Montfort divendito. Hoc

altare erectus fuit occasione cuiusdam legati, a Grat. et Magn. D. Professore Steberle nobis designati, quia tamen illud expeditus ... fuit, expensis Conventus altare istud positus fuit, contribuente... P. Guardiano centum missas de suis«). Statthalter Graf von Preysing bezahlte die Fassung des Altars und erhielt dafür einen kleinen, von Frater Gerasimus Ruesch gefertigten Altar für die Statthalterei (Archivium Novum: »1752 seyndt die 2 Altär, als S. Antonii, so St. Excellenz H. General und Statthalter Graf von Preysing, deme entgegen Fr. Gerasimus Ruesch ein kleinern in die Stadthalterey gemacht, und S. Michaelis, die allhiesige Erzbruderschafft, bezahlt, neu gefasst worden«; vgl. auch Lins, 1918, S. 97, der irrtümlich Graf Preysing als Stifter des Altars nennt. Lins zitiert hier die verlorenen Annalen (An. S. 224), die den an die Statthalterei gelieferten Altar näher beschreiben: »... das wir zuvor ein feines Altärlein in seiner stadthalterl. Schloß-Capellen durch fratrem Gerasimum Ruesch von Fournier-Arbeit haben müsser verfärtigen lassen«. (Möglicherweise hat Gerasimus Ruesch auch den Altar der Antonius-Kapelle hergestellt.) Das Altargemälde mit einer Darstellung des hl. Antonius stammte von den Malerbrüdern Simeon und Aventin Maisthuber aus Braunau (Lins, 1918, S. 93), deren Hochaltargemälde noch erhalter 107

Als 1828 die Kirche durch das bayerische Militär übernommen wurde und Teile des Inventars veräussert wurden, fiel die Begutachtung des »Antonius-Altar, einst Höhe 27 Fuß, Breite 14 Fuß, Zustand mittelmäßig, reparaturbedürftig« aus. 1885 wurde der erwogene Abbruch der Kapelle verworfen.

Die Kapelle ist an das zweite Joch von O des südlichen Seitenschiffs der Kirche angebaut. Nach Süden orientierter dreijochiger Kapellenraum (ca. 10×6,30m) mit dreiseitigem Schluss. Zwei Fensterpaare, eines in den Schrägen neben dem Altar und eines im südlichen Joch. Stichkappentonne mit Stuckfeldern.

In der Westwand Grabstein für Johann Joachim Joseph Castulus von Liechtenau von 1728. Die teigigen Formen der Stuckrahmung sind typisch für Wolfgang Zächenberger in der Zeit vor der Ausführung des Fassadenstucks von Maria de Victoria, wo man ihm wohl etwas mehr Präzision abverlangt hat.

Auftraggeber: Der eigentliche Stifter der Ausmalung ist namentlich nicht bekannt.

Nach den Quellen hat Johann Anton Graf von Montfort (* 1635, † 14.6.1706), Kurfürstl. bayrischer Kriegsrat, Feld-Marschall-Lieutenant und vom 31.3. 1685 bis zum Einzug der Österreicher am 07.12.1704 kurfürstlicher Statthalter in Ingolstadt, die Kapelle als Familiengrablege errichten und ausstatten lassen (vgl. Otto Kleemann, Geschichte der Festung der Stadt Ingolstadt bis zum Jahre 1815, München 1883, S. 122 für den Hinweis danke ich Doris Wittmann, Stadtarchiv Ingolstadt). Die Familie von Montfort hatte eine besondere Beziehung zum hl. Antonius: Ein Kardinal von Montfort soll dessen Leichnam nach Padua transferiert haben.

Ein Wohltäter der Kapelle im 18. Jh. war Franz Anton (!) Stebler (* 20. 5. 1705 München † 11. 6. 1789 Ingolstadt), 1734-51 und 1760-88 Medizinprofessor in Ingolstadt, der 1747 der Antoniuskapelle Reliquien schenkte bzw. neu fassen ließ und 1749/50 den neuen Antonius-Altar bezahlte. Er stiftete 1742 auch die erhaltene Skulptur des Christus im Kerker, die beim Franziskus-Altar aufgestellt wurde, und engagierte sich bei der Neuausstattung der »Naskapelle« (S. 43).

 
Die Antoniuskapelle im rechten Seitenschiff der Franziskanerkirche

Guardiane des Klosters waren P. Illuminat Stromer (1699- 1701) zur Erbauungszeit der Kapelle und P. Landelin Main (1736-38) zur Zeit der Renovierung (Lins, S. 106f.).

Autor und Entstehungszeit: Autor unbekannt, 1701/02 Zuschreibung der »Renovierung« an Melchior Puchner 1737 Die überlieferten Baudaten weisen auf 1700/01 als Entstehungszeit der Deckenbilder. Die einfachen Szenenanordnungen und die im Stil des 17. Jh. gewandeten Figuren vermitteln - wie der umgebende Stuck - einen altertümlichen Eindruck.

1737 wurde die Kapelle gründlich erneuert und dabei ausdrücklich auch die Malerei erwähnt (Archivium Novum »1737 circa initium Junii ist die Capellen S. Antonii sowohl ir der Mahlerey als auch gänzlich renovirt worden«). Für diese Renovierung kann Melchior Puchner herangezogen worden sein, ebenso wie für die vier 1736/37 entstandenen qualitätvollen Tabernakelgemälde. Diese zeigen wie die Deckenbilder Wundertaten des hl. Antonius. Von Puchner sind auch die Gemälde der Seitenaltäre an den Stirnwänden der Seitenschiffe.

Befund

Träger der Deckenmalerei: Tonnengewölbe mit Stichkappen Rahmen: Stuckrahmungen mit Voluten, teilweise asymmetrisch und mit Anklängen an Knorpelwerk

 
B Errettung des verurteilten Vaters

Maße: Höhe 7,30 m; B 0,70 x 1,50 m, Ø der Medaillons 0,70 bzw. 0,80 m Technik: Secco mit Ölanteil (?) Erhaltungszustand und Restaurierungen: Die Deckenbilder weisen Retuschen auf; Restaurierungen sind nicht bekannt.

Beschreibung und Ikonographie

ANTONIUS-ZYKLUS Die Decke ist durch einfache Stuckleisten gegliedert in ein längsrechteckiges Feld, dem ein ovaler Rahmen einbeschrieben ist. In der Mitte ist das Montfort-Wappen angebracht. In der Mittelachse zeigen zwei Deckenbilder in einem ovalen (A) und einem rechteckigen (B) Rahmen Wunder aus dem Leben des hl. Antonius. Die vier Medaillons in den Stichkappen (1-8) stellen acht postume Erscheinungen des Heiligen dar.

Es ist auffallend, dass die bekannten Szenen aus dem Leben des hl. Antonius, z.B. die Vision des Jesuskindes, das Hostienwunder oder die Fischpredigt zugunsten der postumen Wunder fehlen. Die Häufung der auch am Tabernakel dargestellten postumen Erscheinungen hängt vielleicht mit der Beziehung zu dem Kardinal von Montfort zusammen, der den Leichnam des hl. Antonius nach Padua übertragen haben soll und deswegen die postumen Wunder überlieferte – bei der Kanonisation des hl. Antonius, ein Jahr nach seinem Tod, 1232, wurden 47 posthume Wunder gezählt (LCI 5, Sp. 219; Sicco Polentone, Vita di Sant' Antonio, n. 35). Die Darstellungen beziehen sich weniger auf konkrete Ereignisse als vielmehr auf den hl. Antonius als Helfer in verschiedenen Nöten. Es sind einfache Kompositionen mit zwei oder drei Personen; der Heilige erscheint jeweils auf Wolken

 

A DER SCHATZ DES GEIZIGEN In einer durch Pfeiler und Arkaden angedeuteten Halle stehen der hl. Antonius und ein vornehm gekleideter Mann vor einer offenen Schatztruhe. - Der hl. Antonius sollte auf einen abscheulichen Geizhals eine Leichenrede halten. Mit den Worten »Ihr wisset, dass der Sohn Gottes gesprochen: Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz« (Lc 12,34; Mt 6,21) schickte er die Hinterbliebenen in die Behausung des Verstorbenen, wo sie das noch warme Herz auf silbernen und goldenen Münzen vorfanden (Vita di Sant' Antonio, n. 35; Ribadeneira-Hornig, S. 824).

B ERRETTUNG DES VERURTEILTEN VATERS Eine Art Stadttor teilt das Bild in zwei Hälften. Rechts ist auf einem Hügel ein Galgen aufgerichtet; zwei Angeklagte mit ihren Schergen werden dort hingeführt. Von links nähert sich der hl. Antonius in Begleitung eines Franziskaners und eines bärtigen Mannes einem Grab, aus dem sich ein gerade zum Leben erwachter Jüngling erhebt. - Dem Vater des hl. Antonius, Königlicher Rentmeister in Lissabon, und seinem Diener wurde ein Mord angehängt. Das Todesurteil war bereits ergangen, als Antonius, der in Padua im Kloster weilte, durch göttliche Offenbarung davon erfuhr, durch die Lüfte nach Lissabon gelangte und vor dem Richter vergeblich die Unschuld des Vaters beteuerte. Da ging Antonius zum Grab des Ermordeten, erweckte ihn vorübergehend und ließ ihn vor dem Richter die Unschuld des Vaters bezeugen. Nicht »dem Schuldiger zum Tod, sondern dem Unschuldigen zum Leben verhilflich zu sein«, sei er gekommen, erwiderte er auf die Frage nach dem wahren Mörder (Bartolomeo da Pisa 4,19-32; Ribadeneira-Hornig, S. 828).

 

Am linken Bildrand steht eine gelb gekleidete sehr kleine Figur; auch der hl. Antonius schwebt als kleine Gestalt auf Wolken auf sie zu und fasst an das Bett.