Indersdorf, Kloster, ehem. Winterrefektorium
Ehemaliges Winterrefektorium im Erdgeschoß


Zum Bauwerk: Bei der Neuerrichtung des Konvents unter Propst Dominikus Vent (1693–1704) wurde 1694 an der S-Front ein aus der Flucht nach S vorspringendes hohes Gebäude auf elliptischem Grundriß errichtet, mit einem Winterrefektorium im Erdgeschoß und einem Sommerrefektorium im Obergeschoß. Der Entwurf für die Architektur stammt wohl von dem Graubündner Baumeister Antonio Riva, dem 1694 für drei nicht näher bezeichnete Risse 24 fl. bezahlt wurden (BHStA I, KL Indersdorf Fasc. 970, 1694, fol. 50 r) und der nachweislich für Indersdorf tätig war (Mois 1953, S. 28).
Das Refektorium im Obergeschoß war offenbar nie ausgemalt; der Stuck von 1694 ist erhalten (heute Hauskapelle der Barmherzigen Schwestern).
Das untere Refektorium wurde im selben Jahr von dem Stukkator Bartholomäus Proviser aus München und seinen Mitarbeitern stuckiert; sie waren 66 Tage tätig; Proviser erhielt 145 fl. 8× (ebd.). Dieser Stuck wurde 1753, weil er ruinös war, durch Rokokostuck ersetzt. Gleichzeitig restauriert man die Deckenbilder (ebd. Fasc. 972, 1753, nach Nr. 88) Das Aussehen nach dieser Instandsetzung zeigt der Stich in der Morhart-Chronik von 1762 (Taf. 14).
Der elliptische Raum ist im S (wo der Refektoriumsbau über die Flucht des Südtraktes vorspringt) durch acht Fenster und im N durch entsprechende Nischen und Türen gegliedert Zugang von N. Über von Stuckkaryatiden getragenem Randstreifen flaches Muldengewölbe, dessen Freskofelder von Rocaillestuck umgeben sind; Stuckwappen von Indersdorf im N, von Wittelsbach im S. Die beiden muschelförmigen Lavabos aus rotem Marmor rechts und links vom Eingang tragen die Jahreszahl 1718. Sie wurden unter Propst Georg Riezinger (1704-21) errichtet, der den Raum auch neu pflasterte und die Gemälde restaurieren ließ (s. u.).
Auftraggeber: Propst Dominikus Vent von Indersdorf (1693–1704), dessen Wappen sich in B1 befindet.
Autor und Entstehungszeit: Gregor Sulzbeck 1694
Gregor Sulzbeck (Sulzböck, Sulzpöck, Sulzbäch), Maler in Wasserburg, * um 1636 in Eggenfelden, als Bürger in Wasserburg aufgenommen am 8. März 1658, † 20. Januar 1698 in Wasserburg. Identisch mit dem in Thieme-Becker, Bd 32, S. 289 genannten Gregorius Sulzböth, Maler in Wasserburg, von dem sich ein Stammbuchblatt von 1665 im Stadtgeschichtlichen Museum in Leipzig befindet. Sulzbeck war als Maler beteiligt am Hochaltar der Brüder Zürn in St. Jakob in Wasserburg (vollendet 1663, abgebrochen 1879). Ein von ihm signierter und 1673 datierter Altar mit mehreren Gemälden befindet sich in der Filialkirche St. Margaretha in Schechen bei Wasserburg (Peter von Bomhard, Die Kunstdenkmäler der Stadt und des Landkreises Rosenheim. I. Teil, Rosenheim 1954, S. 94. - Ders., in: Claus Zoege von Manteuffel, Die Bildhauerfamilie Zürn 1600–1666, 2 Bde, Weissenhorn 1969, U 261)
In Zusammenhang mit Erbauung und Stuckierung des unteren Refektoriums bezahlte man »H. Gregorius Sulzpöck Mallern in Wasserburg auf angedingte 5 Rundlen (= Rundeln) ins herundere grosse Taflzimmer als für das grosse oder mittere 150: dann für die claineren iedes 25 fl. in Abschlag ... 60 fl. Rest noch 190 fl.« (BHStA I, KL Indersdorf, Fasc. 970, 1694, fol. 49 r, Nr. 93). Sulzbeck bemalte 1694 also fünf Deckenfelder, ein großes und vier kleine; die letzteren von gleichem Format oder etwa gleicher Größe, da er für jedes 25 fl. erhielt. 1718 bekam Joseph Lederer, Hofmaler in Freising, »von renovirung der Mallerey in dem Refectorio... 60 fl. « (ebd., KL Indersdorf 220, 1718, fol. 39 v., Nr. 173). Es dürfte sich dabei auch um das Winterrefektorium handeln. für das allein Fresken überliefert sind. 1753 unterzog man den Raum erneut einer gründlichen Renovierung. Der Stuck von 1694 wurde abgeschlagen und für 250 fl. durch neuen ersetzt. Von Matthäus Günther wurden »die gemähl gebuzt und retouchiert«. Er erhielt für sein Fresko in der Sakristei und »reparation der 5 fresco gemählen in dem refectorio« zusammen 150 fl. (ebd., KL Indersdorf, Fasc. 972, 1753, Nr. 90). 1763 wurde das Winterrefektorium wiederum instand gesetzt, »ausgeweist, die stuccador arweit neu coloriert, die fresco Mahlereyen gepuzet...« (ebd. 1763). Für letzteres zahlte man Dieffenbrunner 11 fl. (Paula 1983, S. 318).

Durch das Wappen des Auftraggebers Propst Dominikus Vent an B ist gesichert, daß die heute noch vorhandenen fünf Fresken mit denen identisch sind, für die Sulzbeck 1694 entlohnt wurde. Die Fresken besitzen wenig Ähnlichkeit mit der allerdings bereits 1673 entstandenen und von Sulzbeck signierten Gemälden des Altars in Schechen, die viel altertümlicher sind. Die Kompositionen des Indersdorfer Refektoriums zeigen den Einfluß des Münchner Hofmalers Johann Anton Gumpp und sind den 1713/15 entstandenen Fresken des Gumpp-Schülers Benedikt Albrecht im Kaisersaal des Augustiner-Chorherrenstifts Herrenchiemsee auffallend ähnlich. Deren Malerei ist zwar glatter, doch lassen die Organisation des Bildraums mit den kräftigen Architekturen, dann die Physiognomien, vor allem die großen Augen und einige andere Motive, wie der auf den Stufen sitzende Knabe mit Hund (vgl. B), auf einen direkten Zusammenhang schließen. der allerdings noch nicht geklärt ist. Benedikt Albrecht hat häufig für Augustiner-Chorherrenstifte gearbeitet, 1695 malte er in Reichersberg/OÖ, 1712/13 in Gars. In Herrenchiemsee war wie in Indersdorf der Graubündener Antonio Riva als Architekt tätig.
Befund
Träger der Deckenmalerei: Ovales Muldengewölbe Rahmen: Glatter Stuckprofilrahmen, von Rocaillen über spielt; A und C rund, B oval, B1-2 kleeblattförmig
Maße: A Höhe 5,10 m; Ø 2,10
B Höhe 5,10 m; 5,40 × 3,60
C Höhe 5,10 m; Ø 2,10
Erhaltungszustand und Restaurierungen: Aus dem 18. Jh. sind als Restaurierungsdaten 1718, 1753 und 1763 überliefert. 1948/49 wurden die Fresken gereinigt und restauriert.
Beschreibung und Ikonographie
Die drei großen Deckenbilder A, B und C sind vom Eingang aus fortschreitend alle in der Blickrichtung nach S zu betrachten; die kleinen Bilder stehen quer dazu.
A JESUS UND DIE JÜNGER IN EMMAUS (Lc 24, 30) Vor einem nur noch schwach erkennbaren architektonischen Hintergrund mit Ausblick durch einen Torbogen sieht man Jesus frontal hinter einem Tisch sitzen, auf dem eine weiße, spitzenbesetzte Decke liegt. Es ist der Moment wiedergegeben, da seine beiden Jünger – der eine sitzt links am Tisch, der andere steht rechts – ihn daran erkennen, wie er das Brot bricht.
B DAS GASTMAHL IM HAUSE DES SIMON (Lc 7, 36–50) Das Geschehen vollzieht sich auf einem Stufenbau vor der Kulisse einer mächtigen Architektur, gebildet aus einer von Doppelsäulen getragenen Tonne, hinter der sich ein bewölkter Himmel öffnet. Der Pharisäer Simon hat Jesus in sein Haus zum Mahl eingeladen. Die beiden sitzen vor der bildparallel angeordneten Tafel einander gegenüber, jeweils umgeben von einer Gruppe von Personen. In der Bildmitte kniet zu Füßen Jesu die reuige Sünderin, so tief zusammengekrümmt, daß nur ihr Haar die Linie der Tischplatte überschreitet. Ihre rechte Hand berührt Jesu Mantel, während sie mit der linken ein Gefäß hält, aus dem sie gerade Salbe gegossen hat. Die übrigen Figuren um die Tafel herum bilden eine dynamische Gruppe, die den Zuschauer mit einbezieht.
gekauert, daß sie nicht über die Tischkante hinausragt. Sie netzt mit ihren Tränen die Füße des Herrn, trocknet sie mit ihrem Haar, um sie dann zu küssen und zu salben. Der selbstgerechte Pharisäer verfolgt rechts sitzend die Szene mit mißbilligenden Blicken, während sich neben Jesus eine Gruppe von Zuschauern überrascht von hinten über den Tisch beugt. Die Anlage über den Stufen, das Freilassen der Mitte und das Zurseitedrängen der Figuren gegen die Säulen, ferner genrehafte Motive, wie kostbare Gefäße oder der Knabe, der mit dem Hund spielt, erinnern an venezianische Darstellungen von Gastmählern in der Nachfolge Veroneses.
Das Kolorit ist in diesem wie in den Nebenbildern (A, C) bestimmt durch Braun und bräunliches Rot sowie durch ein sanftes Hellblau. Die beiden Hauptpersonen, Jesus und Simon, sind ganz auf diesem Zweiklang aufgebaut. Bei der Sünderin kommt zum rotbraunen Kleid noch ein messing- bis ockergelber Umhang. Ganz sparsam ist in den Bildern ein kühles, nach Türkis gehendes Grün verwendet.
C GESPRÄCH MIT DER SAMARITERIN AM BRUNNEN (Jo 4, 1-41) An einem mit Widderköpfen verzierten Brunnen, aus dessen maskenförmigem Ausguß ein Strahl in ein tiefergelegenes Becken läuft, sitzt links Jesus, hinterfanger von einer Mauer. Er wendet sich der rechts stehenden Samariterin zu, die eine große Kanne in der Hand hält. Jesus beginnt ein Gespräch mit ihr, das er einleitet mit der Bitte um Wasser, um schließlich vom irdischen, vergänglichen Wasser auf das ewige, lebendige hinzuweisen, das Evangelium dessen Vermittler er ist.
B1-2 EMBLEME Zwei Embleme in Kartuschen begleiten das Mittelbild A und führen die Thematik fort.
B1 VIRES REFICIAN/TVR NON / OPPRIMAN/TVR (die Kräfte werden wiederhergestellt, nicht unterdrückt). Auf einem Mäuerchen stehen nebeneinander zwei mit Rosenstöcken bepflanzte Blumenkübel. Der linke trägt das Wappen des Propstes Dominikus Vent (1693–1704) mit geteiltem Wappenschild, darin oben ein sechszackiger Stern, unten ein (brennendes) Herz. Er wird von einem Putto gegossen, sein Stock gelangt zu üppiger Blüte, der rechte dagegen verliert seine Blüten, weil ein Puttenkopf aus den Wolken ihm heftigen Wind entgegenbläst.
B2 AD SOBRIETATEM VEL AD NAVSEAM / VNVN EST/ NECESSARIVM (eines ist nötig zur Nüchternheit wie bei Übelkeit). Zwei am Himmel schwebende Putten links mit Weinglas, rechts mit Apothekergefäß.
Die drei Deckenbilder und die Embleme beziehen sich auf den Raum in seiner Funktion als Speisesaal. Mit dem Thema Essen und Trinken wird durch biblische Gleichnisse auf die geistige Nahrung hingewiesen und durch die Embleme außerdem zu vernünftigem, maßvollen Gebrauch der im Refektorium gereichten Speisen aufgefordert.
Quellen und Literatur
Zimmermann, Joseph Anton, Churbayerisch-Geistlicher Calender, Bd 1, München 1754, S. 151–55.
Morhart, Gelasius, Kurtze Historische Nachricht von dem Ursprung und Fortgang deß Stifft = und Closters Ünderstorff ... Anno 1762, Augsburg (Pingitzer).
Westenrieder, Lorenz, Beschreibung des Landgerichts Dachau, in: Beyträge zur vaterländischen Historie, Geographie, Staatistik und Landwirtschaft, Bd 4, München 1792, S. 288–90.
Schmidtsche Matrikel, Bd 1, S. 173-75; Bd 2, S. 386
Hundt, Friedrich Hector Graf, Die Urkunden des Klosters Indersdorf, hg. vom Historischen Verein f. Oberbayern Bd 2, München 1864, S. 368 ff.
Fugger, Eberhard Graf, Geschichte des Klosters Indersdorf, München 1883, S. 104–14.
Mayer-Westermayer, Bd 3, S. 148-55; KDB I OB (1), S. 293-302.
Der Pfingstausflug nach Altomünster und Indersdorf am 25. 5. 1915 (o.V.), in: Jahrbuch des Vereins für christliche Kunst in München Bd 3, 1916, S. 98–103.
Gundersheimer, Hermann, Matthäus Günther, Die Freskenmalerei im süddeutschen Kirchenbau des 18. Jahrhunderts, Augsburg 1930, S. 50, 52, 72 und Abb. 74 f., 81, 133. Hartig, Bd 1, S. 200-08
Mois, Jakob, Die Stiftskirche Rottenbuch, München 1953, S. 118. Anm. 214.
Backmund, Norbert, Die Chorherrenorden und ihre Stifte in Bayern. Augustinerchorherren, Prämonstratenser, Chorherren vom Hl. Geist, Antoniter, Passau 1966, S. 93–97. Gruber, Max, Johann Georg Dieffenbrunner, in: Amperland 5, 1969, S. 90
Dorner, Peter, Die Barockbauten des Indersdorfer Propstes Gelasius Morhart, in: Amperland 9, 1973, S. 357–64.
-, Zur Ikonographie der Indersdorfer Deckenfresken, in: Amperland 9, 1973, S. 400-07.
-, Die verschollene Pröpste-Galerie im Indersdorfer Sommerrefektorium, in: Amperland 10, 1974, S. 537-42.
Kunst- und Kulturdenkmäler, S. 279–84.
Dorner, Peter, Die physikalische Sammlung des Klosters Indersdorf, in: Amperland 14, 1978, S. 296–99, 318–22. Böhm, Cordula, Mittenwald hat einen verlorenen Sohn zu entdecken, in: Charivari 1980, H. 3, S. 16 f.
Berghammer, Josef und Hugo Schnell, Pfarrkirche zu Indersdorf (= KKF Nr. 242), München-Zürich 1982.
Jahrbuch der bayerischen Denkmalpflege 32, für das Jahr 1978, 1980, S. 280 (G. Vits); 34, für das Jahr 1980, 1982, S. 431 (G. Vits); 35, für das Jahr 1981, 1983, S. 273 (G. Vits), S. 463 f. (J. Pursche); 36, für das Jahr 1982, 1984, S. 367, mit Abb. (G. Vits).
Paula, Georg, Die Barockisierung der Klosterkirche Indersdorf nach den Rechnungsbüchern von 1753-55, in: Amperland 18, 1982, S. 326 f.
-, Johann Georg Dieffenbrunner: Leben und Werk (= tuduv-Studien, Reihe Kunstgeschichte, Bd 8), München 1983, S. 60, passim, bes. S. 135–48.
Kemp, S. 218.
Hamacher, Bärbel, Arbeitssituation und Werkprozeß in der Freskomalerei von Matthäus Günther (1705-88), ungedr. Mag. München 1983, S. 53 passim.
Berghammer, Josef, Die Vorbereitungen zur Sanierung und Restaurierung der Pfarrkirche Kloster Indersdorf, in: Amperland 20, 1984, S. 635-38.
-, Die Sanierung und Restaurierung der Pfarrkirche Kloster Indersdorf, in: Amperland 21, 1985, S. 60-63, 189-94; 23, 1987, S. 381–84, 417–19; 26, 1990, S. 420–31.
Reichwald, Helmut F., Zur Technologie der barocken Wandmalerei. Untersuchungen und Beobachtungen an einigen Fresken Cosmas Damian Asams und anderer Maler, in: Cosmas Damian Asam. Katalog der Ausstellung in Aldersbach, München 1986, S. 105–11.
Jocher, Norbert und Gode Krämer, Ikonographisches Verzeichnis der Fresken, in: Kat. Günther 1988, S. 366 f. (mit z. T. unrichtigen Angaben).
Krämer, Gode, Leben und Werk: eine chronologische Übersicht, in: Kat. Günther 1988, S. 380 f.
-, Werkverzeichnis, in: Kat. Günther 1988, S. 226 f., 228, Kat.Nr. 33 und 34, mit Abb.; S. 318, zu Kat.Nr. 108.
Zahlten, Johannes, Bildinhalte und ihre Funktion in den Fresken Matthäus Günthers, in: Kat. Günther 1988, S. 35 f., 38, 42, 45, 49 f., 74, 86; Abb. 18 (Rosenkranzkapelle) und 27 (Vision des hl. Augustinus).
Mueller, Carla Th., Zur Bautätigkeit des Klosters Indersdorf um 1700. Die ehemaligen Refektorien im Konventbau, in: Amperland 26, 1990, S. 533-40.
Dehio 1990, S. 467–71.
Böck, Robert, Rosenkranzandacht und Rosenkranzbruderschaften des Barock im Dachauer Land, in: Amperland 27, 1991, S. 72 f.
Müller, Mechthild, »In hoc vince«. Schlachtendarstellungen an süddeutschen Kirchendecken im 18. Jahrhundert. Funktion und Geschichtsinterpretation (= Europäische Hochschulschriften, Reihe 28, Kunstgeschichte, Bd 115), Frankfurt a. M.-Bern-New York-Paris 1991, S. 167 f., Nr. 59 (Rosenkranzkapelle).
Paula, Georg, Nachträge zum Leben und Werk des Malers Johann Georg Dieffenbrunner (1718–1785), in: Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte e.V. 25, 1991, S. 249–296.
Berghammer, Josef, Markt Indersdorf, ehem. Augustinerchorherren-Stiftskirche, jetzt Pfarrkirche Kloster Indersdorf (= KKF Nr. 242), München-Zürich 101992. B. V.-K