Erlangen, Haus Göckel, heute Leimbergerhaus
Inventarnummer: cbdd20112
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Im Haus Göckel zeigte sich Christian Leinberger 1733/35 als Kenner der venezianischen Malerei und Cesare Ripas Iconologia. In seiner Friedensallegorie entscheidet sich Minerva gegen die Waffen, für den leuchtend grün gekleideten Frieden und die von Apoll im roten Gewand angeführten Schönen Künste.

Haus Hofrat August Göckel
Bauherr und mögliche Umbauten
Das gegenüber dem Chor der Neustädter Pfarrkirche und damit an einem weiträumigen Platz stehende Gebäude wurde 1713 als Teil der Erlanger Planstadt erbaut. [1] Der Architekt ist nicht überliefert. Die zweigeschossige Fassade besteht ganz aus Haustein. Das Obergeschoss übertrifft das Erdgeschoss an Höhe, was gegen die meist eingehaltenen Bauvorschriften verstieß. Dies und die in der Erlanger Planstadt nicht vorgesehene, jedoch deutlich sichtbare Brandmauer lassen eine nachträgliche Veränderung vermuten. [2]
1745 befand sich das Gebäude laut Grundzinsbuch im Besitz des Hofrats und späteren Vizepräsidenten des Justizkollegs, August Göckel (1710–1774). [3] Da Göckel am 18. November 1733 in Erlangen-Neustadt die wohlhabende Tochter des 1720 verstorbenen Nürnberger Kaufmanns und Bankiers Otto Schmidt geheiratet hatte, die ihm eine Mitgift von 100 000 Gulden eingebracht haben soll, [4] geht man davon aus, dass er spätestens damals das Haus erwarb. Den Kauf tätigte er aus den „Marchallischen Relikten“, wie das Erbe des 1724 verstorbenen Freiherrn Christian Friedrich Marschall, Freiherr von Ebneth, Frensdorf und Weingartsgereuth, bezeichnet wurde. [5]
Durch die Heirat mit der Tochter des Bankiers Schmidt wurde Göckel zum Schwiegersohn von Hofkammerrat Zacharias Buck. Buck hatte 1722 die verwitwete Bankiersgattin Regina Catharina Schmidt und Mutter von Bucks Ehefrau Catharina Regina geehelicht. [6] Er ließ sich 1733–1734 in der Erlanger Hauptstraße ein stattliches Gebäude mit Mansarddach und einem Deckengemälde von Christian Leinberger im zweiten Obergeschoss völlig neu erbauen (heute Besoldsches Haus). [7]
Heutiger Name
Der Name „Leimbergerhaus“, der auf den Maler Christian Leinberger anspielt und als altertümelnd gemeißelter Schriftzug am Haus angebracht wurde, geht auf das Jahr 1938 zurück. [8] Damals dachte man, es handle sich um das Wohnhaus des Malers Christian Leinberger, was jedoch nicht stimmte. [9] Leinberger erwarb nach seiner Rückkehr aus Kopenhagen im Dezember 1744 das Eckhaus Friedrichstraße 13. [10]
Beschreibung des Außenbaus
Die drei Fensterachsen des zweigeschossigen Gebäudes konzentrieren sich auf die Gebäudemitte, sodass zu beiden Seiten breite Wandstücke zu stehen kommen. Sie stabilisieren die Fassade und heben das Gebäude zusätzlich zu seiner die Nachbarhäuser überragenden Höhe innerhalb des Straßenzugs hervor. Die vermutlich größere Tiefe des Vorderhauses im Vergleich zu seinen Nachbarn führte zu einem hoch aufragenden Satteldach.
Die Fenster- beziehungsweise Türachsen des Erdgeschosses wurden 1992 zu modernen Rechtecköffnungen verändert. [11] Somit beschränkt sich heute die architektonische Gliederung auf ein durchlaufendes Stockwerksgesims und das weit vorkragende mehrfach profilierte Kranzgesims. Im Obergeschoss beginnen die Rechteckfenster über Gesimsstücken. Sie enden knapp unterhalb des Kranzgesimses, mit dessen Werksteinen ihr Sturz teilweise verbunden ist.
Raum mit Deckenmalerei im ersten Obergeschoss
Hinter der dreiachsigen Fassade liegen ein großer zweiachsiger und ein kleiner einachsiger Raum, von denen der große nach Westen gewandte Raum das Deckengemälde aufnimmt. Das Gemälde in einem ovalen, in den Diagonalen aus- und einschwingenden Rahmen ist Teil einer stuckierten Bandelwerkdecke. Die beträchtliche Raumhöhe von fast vier Metern und der Bandelwerkdekor bekräftigen den schon aufgrund der Fassadengestaltung zu vermutenden Umbau des Obergeschosses spätestens 1733 anlässlich der Heirat des Bauherrn.
Das sich entlang des Kranzgesimses entfaltende Bandelwerk ist stark stilisiert und konzentriert sich auf wesentliche Grundformen. Werner Heunoske datiert es in die 1720/30er Jahre, was sich mit dem mutmaßlichen Ankauf und Ausbau des Gebäudes durch Göckel spätestens 1733 gut vereinbaren lässt. [12]
Der Betrachterstandpunkt des Gemäldes befindet sich mit dem Rücken zum Nachbarhaus auf der Westseite. Der Blick ist also auf die Tür zum einachsigen Raum gerichtet.
Friedensallegorie mit Minerva im Zentrum
Minerva entscheidet sich gegen die Waffen für Frieden und die Schönen Künste
Das Deckengemälde wurde 2006 anlässlich der Leinberger-Ausstellung in Erlangen von Werner Heunoske in allen Details vorbildlich dargestellt und als „segensreiche Herrschaft von Apoll und Minerva“ benannt. [13] Die nachfolgende Analyse kommt hinsichtlich der dargestellten Gottheiten und Personifikationen zu den gleichen Schlüssen, wenngleich Minerva nach Ansicht der Autorin die einzige Hauptperson darstellt und somit der Aspekt des Friedens etwas stärker zu betonen wäre als Heunoske dies getan hat. Im Band der Kunstdenkmäler wurde das Gemälde als „Apollo und Athena in einer Allegorie des Glücks“ betitelt. [14]
In der Mitte des querovalen Gemäldes thront am oberen Bildrand auf einer Wolke Minerva, die Göttin der klugen Staats- und Kriegsführung sowie Beschützerin der Wissenschaften und Künste. Sie trägt ein helles Gewand unter einem hellroten Mantel und ist an ihrem Helm, dem Brustpanzer, der Lanze und dem Gorgonenschild zu erkennen. Lanze und Schild hat sie zu ihrer Linken in die Obhut dreier Putti gegeben, die mit vereinten Kräften die Waffen zur Seite räumen.
Minerva hat beide Arme geöffnet. Ihre linke Hand, mit der sie die Waffen losgelassen hat, ist gesenkt. Ihre rechte weist einladend auf Apoll, der sich ihr mit seiner Leier zuwendet. Er ist kleiner als Minerva und aus der Mittelachse deutlich herausgerückt. Ein rotes Tuch bedeckt seine Scham. Die Strahlen hinter seinem Kopf charakterisieren ihn als Sonnengott. Auch Apoll wird von drei Putten begleitet, die aus zwei reich verzierten Füllhörnern antike Münzen und Medaillen auf die Erde rieseln lassen.
Apoll tritt in dem Gemälde als Beschützer der Schönen Künste auf. Sie gruppieren sich als Personifikationen am linken Bildrand. An oberster Stelle steht die jung charakterisierte Bildhauerei mit einem skulptierten Kopf in den Händen. Ihr folgt als alte Frau die Architektur mit Reißschiene, Stechzirkel und einem Reißbrett mit sich ablösendem Grundriss. Als Rückenfigur im verlorenen Profil erscheint links unten die Personifikation der Malerei mit Pinsel und Palette. Ihr silbrig glänzendes Gewand und der reiche Faltenwurf ihres braunorangenen Umhangs bezeugen das Können des Malers.
Unterhalb von Minerva und Apoll fliegt Merkur mit dunkelgrünem Mantel, Flügelhelm, Flügelschuhen und Caduceus. Die Künste wenden sich ihm erwartungsvoll zu, während er Neid und Zorn in die Tiefe stößt. Eine Verweisfigur im Hintergrund macht die Künste auf die drohende Missgunst aufmerksam. [15] Leinberger hat die Personifikation des Neides (Invidia) entsprechend den Vorgaben von Cesare Ripa gestaltet. Sie ist hässlich, hat nackte Brüste, hantiert mit einer Schlange und ist dabei, ihr eigenes Herz aufzuessen, das sie in der Hand hält. [16] In ihrem Schatten lagert der Zorn (Ira) mit gezücktem Dolch und Schaum vor dem Mund. [17]
Das rechte untere Drittel des Bildes dominiert die Friedensgöttin Pax, die den Aspekt des Friedens, der durch Minervas abgelegte Waffen schon benannt wurde, weiter ausführt. Auch die geflügelte Pax hat Leinberger nach Ripas Anweisungen gemalt, obwohl die Olivenzweige im Haar fehlen, die er möglicherweise durch das leuchtend grüne Gewand ersetzt hat. Die gesenkte Fackel, mit der Pax bei Ripa die Waffen verbrennt, hat Leinberger in ein weiteres Füllhorn mit Früchten umgemünzt. Signifikant sind die beiden Tiere Löwe und Schaf, die ein Putto für sie an der Leine führt, ohne, dass der Löwe dem Schaf etwas zuleide tun oder das Schaf sich flüchten würde. [18]
Statt der von Pax angezündeten Waffen hat Leinberger am unten rechten Bildrand den Kriegsgott Mars dargestellt, dem Putten die Waffen abgenommen haben. Diese gängige Friedensallegorie hat Leinberger dahingehend ausgeschmückt, dass er Mars Fußfesseln gegeben hat. Der Kriegsgott ruht bei ihm nicht aus freien Stücken nach geschlagener Schlacht, sondern er musste von den Putten in Fesseln gelegt werden.
Die zentrale Stellung Minervas, die nach Ansicht der Autorin zur Deutung als Friedensallegorie berechtigt, brachte Leinberger nicht nur durch ihre Größe, sondern auch die Farbverteilung zum Ausdruck. Ihre beiden wichtigsten Assistenzfiguren, Apoll zu ihrer Rechten und Pax zu ihrer Linken tragen Gewänder in Komplementärfarben. Besonders auffallend ist das leuchtende Grün der fruchtbringenden Personifikation von Pax, dem die typisch venezianischen Rottöne bei Apoll, den Schönen Künsten und auch Mars gegenüberstehen.
Anhaltspunkte zur Datierung
Der 1706 in Erlangen geborene Maler Christian Leinberger, dem das Deckengemälde zugeschrieben wird, konnte seine Malweise gleich zwei Mal in Venedig schulen. Eine erste Studienreise fand in den Jahren 1729 bis 1731/1732 statt. [19] Die zweite Reise trat er 1739 nach Fertigstellung der Neustädter Pfarrkirche an. [20]
Mehr noch als das ebenfalls Leinberger zugeschriebene Deckengemälde im Haus von Zacharias Buck (heute Besoldsches Haus) zeigt sich das Gemälde bei Hofrat Göckel von der venezianischen Malerei beeinflusst. Geradezu als Zitate berühmter Vorbilder sind die Figuren der Schönen Künste zu verstehen. Offenbar stand Leinberger damals noch stärker unter dem Eindruck seiner ersten Reise als im Haus Buck. Zusammen mit der etwas versatzstückhaften Komposition und dem geschweift ausgestellten Rahmen spricht dies für eine Datierung vor 1735, dem Terminus post quem des Gemäldes bei Zacharias Buck.
Heunoske, der sich in seinen Überlegungen zur Datierung von dem älteren Vorschlag „um 1745/50“ lösen musste, datierte das Gemälde „um 1733/35?“. [12] Vermutlich hatte Göckel als erster den Maler Leinberger verpflichtet, bevor sein Schwiegervater Zacharias Buck es im wenig später gleichtat.
Restaurierungen
Das Gemälde wurde 1963/64 restauriert und bei dieser Gelegenheit auf eine Pressspanplatte geklebt. Eine zweite Restaurierung erfolgte 1993. [21]
Programm und Synthese
Das Haus des Hofrats August Göckel, das sich durch das hohe Obergeschoss, die Brandmauer und die Fassade ganz aus Haustein von der Nachbarbebauung anhebt, birgt im Obergeschoss ein Christian Leinberger zugeschriebenes Deckengemälde. Es zeigt eine Friedensallegorie mit Minerva im Zentrum, der sich zu ihrer Rechten Apoll und die Schönen Künste, zu ihrer Linken Pax mit Löwe und Lamm an der Leine zugesellen. Leinberger erwies sich dabei als versierter Kenner sowohl des Standardwerks der Iconologia von Cesare Ripa als auch der venezianischen Malerei. Vermutlich als Folgeauftrag schuf er das Deckengemälde der Ewigen und der öffentlichen Glückseligkeit für Göckels Schwiegervater Zacharias Buck im heutigen Besoldschen Haus in Erlangen.
Bibliographie
- AK Leinberger, 2006 - Christian Leinberger (1706–1770). Maler, Zeichner, Geometer, Ausst.-Kat. hg. von Thomas Engelhardt (Veröffentlichungen des Stadtmuseums Erlangen, 56), Erlangen 2006.
- Erlanger Stadtlexikon, 2002 - Erlanger Stadtlexikon, hg. von Christoph Friedrich Berthold Freiherr von Haller und Andreas Jakob, Nürnberg 2002.
- Jakob, Erlangen, 1986 - Andreas Jakob, Die Neustadt Erlangen. Planung und Entstehung (Erlanger Bausteine zur Fränkischen Heimatforschung, 33. Sonderband), hg. Heimatverein Erlangen und Umgebung. E. V. und Stadtarchiv Erlangen, Erlangen 1986.
- Jemiller, Leinberger, 2006 - Elfi Jemiller, Christian Leinberger (17106–1770). Leben und Werk eines Erlanger Künstlers, in: Christian Leinberger (1706–1770). Maler, Zeichner, Geometer, Ausst.-Kat. hg. von Thomas Engelhardt (Veröffentlichungen des Stadtmuseums Erlangen, 56), Erlangen 2006, S. 11–28.
- KDM Erlangen, 1962 - August Gebessler, Stadt und Landkreis Erlangen. Kurzinventar (Bayerische Kunstdenkmale, Bd. 14), München 1962, S. 62f.
- Nürmberger, Veränderungen, 1993 - Bernd Nürmberger, Veränderungen an historischen Bauten und Plätzen in Erlangen 1992, in: Erlanger Bausteine zur fränkischen Heimatforschung, hg. Heimat- und Geschichtsverein Erlangen e. V., 41 (1993), S. 317–324.
- Nürmberger, Veränderungen, 1994 - Bernd Nürmberger, Veränderungen an historischen Bauten und Plätzen in Erlangen 1993, in: Erlanger Bausteine zur fränkischen Heimatforschung, hg. Heimat- und Geschichtsverein Erlangen e. V., 42 (1994), S. 307–322.
- Nürmberger, Veränderungen, 1995 - Bernd Nürmberger, Veränderungen an historischen Bauten und Plätzen in Erlangen 1994 mit einem Anhang zur Baugeschichte des Altstädter Rathauses und des Hauses Hauptstraße 26, in: Erlanger Bausteine zur fränkischen Heimatforschung, hg. Heimat- und Geschichtsverein Erlangen e. V., 43 (1996), S. 307–322.
Einzelnachweise
- ↑ KDM Erlangen, 1962, S. 56.
- ↑ Die wenigsten Häuser der Erlanger Planstadt besaßen steinerne Brandmauern (Jakob, Erlangen, 1986, S. 133 und 149).
- ↑ Jemiller, Leinberger, 2006, S. 16. Vgl. auch Nürmberger, Veränderungen, 1995, S. 320.
- ↑ Jemiller, Leinberger, 2006, S. 17 mit Anm. 26 (Verweis auf Quellen im Stadtarchiv Erlangen und Nürmberger, Veränderungen, 1995, S. 320).
- ↑ Jemiller, Leinberger, 2006, S. 16 mit Anm. 23–24.
- ↑ Die Daten zur Familie nach Nürmberger, Veränderungen, 1995, S. 320.
- ↑ Seeger, Ulrike: Erlangen, Haus Buck, heute Besoldsches Haus (cbdd20111), in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2024, URL: www.deckenmalerei.eu/a7ef6812-bbbd-4938-84fa-93eaa6468990, letzter Zugriff: 2024-05-30
- ↑ KDM Erlangen, 1962, S. 56. Ebenso Nürmberger, Veränderungen, 1993, S. 318.
- ↑ Nürmberger, Veränderungen, 1993, S. 318 mit dem Hinweis, dass schon 1954 Ernst Deuerlein den Irrtum aufgedeckt hatte. Die Inschrift meißelte der damalige Besitzer Bildhauer Walter Bischoff (1885–1945) (Nürmberger, Veränderungen, 1993, S. 323–324). Siehe auch Erlanger Stadtlexikon, 2002, S. 460.
- ↑ Jemiller, Leinberger, 2006, S. 22 mit Anm. 26 (Verweis auf Quellen im Stadtarchiv Erlangen).
- ↑ Nürmberger, Veränderungen, 1993, S. 318; Nürmberger, Veränderungen, 1994, S. 391. Auf den Nürmberger, Veränderungen, 1994, Abb. 1–2 beigefügten Fotografien ist zu ersehen, dass schon vor dem Umbau im Erdgeschoss moderne Schaufenster eingebaut waren.
- ↑ 12,0 12,1 AK Leinberger, 2006, S. 104, Kat.-Nr. 10 (Werner Heunoske).
- ↑ AK Leinberger, 2006, S. 103–104, Kat.-Nr. 10 (Werner Heunoske).
- ↑ KDM Erlangen, 1962, S. 56. Ebenso Nürmberger, Veränderungen, 1994, S. 391.
- ↑ Die Verweisfigur so auch bei AK Leinberger, 2006, S. 104, Kat.-Nr. 10 (Werner Heunoske).
- ↑ Ripa, Iconologia, 1645, S. 298–299.
- ↑ Ripa, Iconologia, 1645, S. 300–301, vgl. auch AK Leinberger, 2006, S. 104, Kat.-Nr. 10 (Werner Heunoske).
- ↑ Ripa, Iconologia, 1645, S. 468.
- ↑ Jemiller, Leinberger, 2006, S. 14.
- ↑ Jemiller, Leinberger, 2006, S. 18.
- ↑ Nürmberger, Veränderungen, 1994, S. 391.