Dammfleth, ehem Hof Schröder in Rothenmeer

Laß, Heiko:Dammfleth, ehem. Hof Schröder in Rothenmeer, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2024, URL: www.deckenmalerei.eu/222cc98e-8754-4761-a76b-3a4cc7240c08

Inventarnummer: cbdd20117

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Bis zu ihrer Zerstörung befand sich in der Sommerstube des Hofs Schröder eine farbenfrohe Deckenmalerei aus dem 18. Jahrhundert mit Allegorien der vier Jahreszeiten.

Der ehem. Hof Schröder und die Deckenmalerei in der Sommerstube

 
Aufriss,, Grundriss und Schnitte aus Pessler, Hausgeographie, 1913, S. 9.

Der Hof

Der ehem. Hof Schröder wurde um 1720 erbaut und in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts abgerissen. Es handelte sich um ein so genanntes Barghus.[1]

Im vorderen Bereich war der Wohnbereich, im hinteren lagen Wirtschafts- und Lagerräume. Das Haus wurde durch ein großes Vestibül (Fördeel) betreten, zu dessen Seiten sich die Wohnräume aufreihten. Rechts langen die Wohnstube (Dönz) sowie die Küche (Kök), links eine kleine Stube (Lüttdönz) und an diese anschließend eine Sommerstube (Sommerhus).

Die Sommerstube

Während die große und kleine Stube getäfelt waren, zeigte die unbeheizbare Sommerstube eine Ausmalung. Pessler schrieb 1913: „Der frühere Besitzer hat dies „Sommerhus“ mit einer farbenfrohen Deckenmalerei (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) und seine Wände mit gemalten Blumen geschmückt.“[2] Abbildungen des Raums oder gar der Malerei sind unbekannt.

Bibliographie

  • Literatur:
  • Pessler, Hausgeographie, 1913. – Pessler, Wilhelm: Hausgeographie der Wilster Marsch. Eine ethno-geographische Untersuchung im Auftrag des Altonaer Museums ausgeführt. Stuttgart 1913.
  • Scheer, Barghus, 1995. – Scheer, Christine: Das Barghus in der Wilstermarsch. Die Geschichte der Barghäuser und Bargscheuern. Lilienthal 1995.

Einzelnachweise

  1. Scheer, Barghus, 1995, S. 81; Pessler, Hausgeographie, 1913.
  2. Pessler, Hausgeographie, 1913, S. 11.