Burghausen, ehem. Jesuitenkolleg, Kleine Aula


Dieser Text stammt aus: Bauer, Hermann/Rupprecht, Bernhard: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Band 9: Landkreis Altötting. Hirmer, München 2003, ISBN 978-3-7774-9690-0, S. 62–69, geschrieben von Böhm, Cordula. Original (Passwortgeschützt)
davordanach

Kleine Aula, ehemaliger Saal der Marianischen Kongregation der Studenten, im Erdgeschoß des Kollegbaus unter der Großen Aula gelegen. Der Raum wird heute als Musikzimmer genutzt.

Patrozinium: Unbefleckte Empfängnis Mariä

Zum Bauwerk: Der Saal wurde schon mit dem Bau 1630 angelegt. Er erhielt 1676 einen neuen Altar, vergoldet, mit einem Bildwerk der Patronin Maria Immaculata (BHStA, Jesuitica Bd 113, S.83). Die gesamte Ausstattung wurde bei einem Brand 1733 vernichtet: In der Nacht des Gründonnerstag wärmten sich die Sodalen, die sich während der Gründonnerstagsprozession gegeißelt hatten, am überhitzten Ofen der Großen Aula auf. Glut fiel durch einen Spalt des heißen Ofens in den darunterliegenden Raum und entwickelte sich im Laufe der Nacht zu einem Schwelbrand, brach bei Morgengrauen aus und konnte gelöscht werden, ohne die große Aula zu erfassen. Die Aula der Studenten aber, Decke, Altar und Einrichtung wurden zerstört (BHStA, Jesuitica Bd 125–126). Nach der Chronik entzündeten die Flammen den Eifer und die Bereitschaft der Sodalen, ein noch schöneres Oratorium herzustellen mit Gemälden und Bildhauerkunst. 1735 wurde ein neuer Altar errichtet, der aufgrund einer Stiftung 1736 farbig gefaßt und vergoldet wurde (nicht erhalten). Die ausführenden Künstler sind in den Archivalien nicht genannt; die Forschung nahm immer die Künstler des großen Saals, nämlich Joseph Hepp für die Stuckarbeiten und Innozenz Warathi für die Fresken an.

Nach Übernahme von Kolleg und Gymnasium durch den Malteserorden 1781 Ausstattung im klassizistischen Stil durch den Malteserorden 1797. Die Deckenfresken wurden übertüncht, in die Wandmedaillons wurde anstelle der Heiligen im Sinne der aufgeklärten Geisteshaltung der Malteser ein Zyklus von Tugendpersonifikationen freskiert. Der Entwurf dieser Ausstattung kann dem Burghauser Maurermeister Franz Anton Glonner zugeschrieben werden (Schmidt, S. 244).

Ehemalige Bauinschrift über der Tür mit den Daten 1630 und 1797: »Congregatio literatorum BVMariae sine labe concepta erecta MDCXXX, restaurata MDCCXCVII« (Schmidt S. 244).

Der Saal liegt im Erdgeschoß des ehem. Kolleggebäudes (13,50×8,40m), des heutigen Gymnasiums, auf der Salzachseite. Er umfaßt die Fensterachsen 3-6, von S gezählt. Belichtung auf der Ostseite durch vier Fenster. Zwei Türen (1 Schranktür) auf der Westseite. Der Raum war vor 1911 höher, weil der Fußboden tiefer lag.

A Namen Maria (Innozenz Warathi 1733/35

Auftraggeber: Die Kosten für die Neuausstattung 1733/36 trug die große Kongregation. P. Rektor Anton Crantsperger schreibt 1763 in der Marianischen Chronik (fol. 49 r und 65 v), daß bei der 1733 durch Unachtsamkeit ihrer Sakristanen entstandenen Feuersbrunst die große Kongregation der kleinen allen Schaden habe ersetzen müssen: »Es wird auch in sothanen Jahrs Schrüften ohnmitlbahr zu lesen gewesen seyn, welchergestalten unsere größere Congregation, da einstens am Charfreytag bey dem Einhaizohrt an der Rhetori durch die Nachlässigkeit der Sacristanen, villmehr aber wegen daselbst ruiniert gewesten ZieglPflaster das Feur in die kleinere Congregation und Grammatic durchgetrungen, und einigen Schaden verursachet hat, ohne Beyhilf des Löbl. Collegii mehr: dan zu viel alles indemnisieren müssen.«

Autor und Entstehungszeit: Deckenbilder 1733/35: Zuschreibung an Innozenz Anton Warathi (* 1694 Trens bei Sterzing † 1758 Burghausen)

Nach dem Brand 1733 wurde der Saal mit Stuck und Fresken ausgestattet. Die Fresken, durch die Freilegung von 1963 ziemlich beeinträchtigt, zeigen stilistische Übereinstimmung mit den Deckenfresken Innozenz Warathis in der großen Aula. Der Stuck in Bandwerkornamentik ist Joseph Hepr zuzuschreiben; er ist erheblich einfacher und altmodischer als der Stuck der großen Aula.

Wandbilder 1797: Als Maler kommen die Inhaber der zweiten Malergerechtigkeiten in Burghausen in Betracht: Johann Nepomuk della Croce (* 1736 Pressano bei Trient † 1819 Linz) und Kajetan Peter Forster (* 31. 1. 1744 Meran † 27.01. 1802 Burghausen). Schmidt (S. 244) spricht sich für della Croce, Schneider (S. 108) für Forster aus. Aus stilistischen Gründen kommt auch der Münchner Maler Franz Seraph Kirzinger (* um 1728 † 1811, s. CBD Bd 1, S. 373) in Frage, der für die Malteser 1783 die Ebersberger Kirche ausmalte. Auffallend an den Figuren sind die kräftigen, für den Körper zu großen Armen und klobige Hände und Füße.

Befund

Träger der Deckenmalerei: Flachdecke

Rahmen: A verkröpfter Stuckprofilrahmen; die Medaillons sind von einfachen Stuckleisten gerahmt, die von Stuckornamenten eingefaßt sind

Technik: Fresko; A, W1-7 polychrom; 1-6 monochrom ocker Wa-b Grisaillen

Maße: A Höhe 3,60 m; 8,20 × 3,80

I, 2, 5, 6 1,60 × 1,20

3, 4 1,20 × 1,60

W1-7, Wa-b 1,25 × 1,00

Erhaltungszustand und Restaurierungen: Nach den Einquartierungen von Soldaten während des Napoleonischen Krieges ist über den Zustand und die Nutzung des Saals nichts bekannt. Nach Wiedereröffnung des Gymnasiums 1874/75 wurde der Raum durch eine Zwischenwand aufgeteilt, die 1911 wieder entfernt wurde, wobei auch der Fußboden auf das Niveau des Korridors angehoben wurde. Vermutlich im Zusammenhang mit diesen Maßnahmen wurde die malerische Ausstattung komplett übermalt. Bei der letzten Restaurierung 1965-68 mußte zunächst die Decke gesichert werden. Man entschloß sich, die barocke Fassung von 1733 zu erneuern. Die klassizistische Fassung ging dabei bis auf zwei Medaillons an der Südwand verloren. Die Bilder an der Decke waren leicht freizulegen und erwiesen sich als »neuwertig«; die Wandmedaillons zeigten bei der Freilegung viele Fehlstellen und wurden als »Bildruinen« bezeichnet (BLfD, Gutachten Dambeck vom 6.7. 67; Seibel, S. 140-42). Sie mußten großenteils »eingestimmt« werden. Gotthard Bauer, München, und Martin Zunhamer, Altötting, führten die Restaurierungsmaßnahmen durch. Über etwaige Darstellungen auf den beiden Bildfeldern an der Nordwand ist nichts bekannt.

Beschreibung und Ikonographie

A NAMEN MARIA Das große mittlere Bildfeld ist wohl wegen der niedrigen Decke nur mit einer Gloriendarstellung bemalt. Wolken mit Puttenköpfchen umgeben eine helle Strahlenglorie mit zwölf Sternen, in deren Mitte über einer liegenden Mondsichel mit Gesicht die Buchstaben MARIA kronenförmig angeordnet sind. Darauf ist wieder die Krone der Himmelskönigin dargestellt.

1-6 MARIENSYMBOLE Das Mittelfeld ist von sechs kleinen, hochovalen Bildfeldern umgeben, die marianische Sinnbilder Zeigen, alle bis auf Bild 3 dem Hohenlied entnommen. Fünf von ihnen sind als Anrufungen in die Lauretanische Litanei eingegangen (s. Schneider in: Kurfürst-Maximilian-Gymnasium 1997, S. 104 f.). Die Inschriften befinden sich auf Schriftbändern oben im Bild.

1 QUASI AURORA CONSURGENS (Wie die aufsteigende Morgenröte, Cant 6,9). Die Sonne geht über einer Fluß- oder Seelandschaft auf. Ein Segelboot kommt von links; in der Mitte steht ein Laubbaum, gegenüber das steile Hochufer.

2 PUL(C)HRA UT LUNA (Schön wie der Mond, Cant 6,9). Vollmond mit zahlreichen blinkenden Sternen über einer Landschaft mit Flußlauf und Bergen.

3 SPECULUM ANIMARUM (Spiegel der Seelen. Sicher einst speculum sine macula, Sap. 7,26; die originalen Schriftspuren sind noch zu erkennen). Spiegel an der Rückwand eines Innenraums mit tiefen Fensternischen; davor ein altarartiger Tisch.

4 LILIUM INTER SPINAS (Lilie unter Dornen, Cant 2,2). In der Mitte eines kleinen eingefriedeten Barockgartens wächst eine große Lilie mit fünf Blüten.

5 ELECTA UT SOL (Auserlesen wie die Sonne, Cant 6,9). Sonne, die über einem französischen Gärtchen strahlt, das rückwärts gesäumt ist von einer Pinienreihe, in der Mitte ein Bassin, dem eine hohe Wasserfontäne entspringt.

6 TER(R)IBILIS UT CASTRORUM ACIES (Schrecklich wie ein Kriegsheer, Cant 6,9). Zwölf hohe spitze Kriegszelte bilden eine Straße, im Vordergrund 2 Kanonen mit Kugelhäufchen.

An den Wänden sind in stuckierte Medaillons Heilige gemalt, die sich durch besondere Marienverehrung auszeichnen, teilweise die gleichen wie im großen Kongregationssaal. Der Stuck füllt die umgebenden Flächen und die rechteckigen Wandfelder mit den Heiligenmedaillons in gleichmäßigen Ranken und Schnörkeln, die grau, rosa und gelb gefaßt sind.

W1-7 JUGENDLICHE HEILIGE Sieben Heilige in jugendlichem Alter, dargestellt in Dreiviertelfigur. Die Heiligen sind in ihrem Habitus ziemlich ähnlich, meistens halten sie eine Hand ans Herz, sechs von ihnen halten als Attribut eine Lilie, Symbol der Keuschheit. Darüber hinaus sind sie unzuge reichend gekennzeichnet (vgl. Schneider, S. 104-06). Mit Hilfe der Wandbilder in der großen Aula lassen sich einige der Heiligen identifizieren. Maria als Vision spielt hier eine untergeordnete Rolle; sie kommt nur zweimal vor. Mit der Auswahl sollten den jungen Sodalen heiligmäßige Vorbilder ihres Alters nahegebracht werden.

 
 
W1 Jugendlicher Martyre
 

Reihenfolge O-Seite von N nach S, W-Seite von S nach N.

W1 JUGENDLICHER MARTYRER Der Heilige trägt einen fürstlichen Mantel mit Pelzbesatz. Auf einem Tisch vor ihm liegen Schwert, Beil und Messer. Die Palme in seiner Linken und der Lorbeerkranz, den eine Hand aus Wolken reicht, deuten auf ein Martyrium. Die Kleidung und die Attribute Beil und Messer passen auf den hl. Hermenegild. Die Lilie schließt ihn aber wieder aus, da Hermenegild verheiratet war.

 
 

W2 ALEXIUS VON EDESSA Die Darstellung des jugendlichen Heiligen mit der Lilie in der Hand wiederholt die wichtigsten Züge des hl. Alexius in der Großen Aula (W1), Pilgergewand, Stab und Marienerscheinung.

W3 KASIMIR VON POLEN Junger Heiliger in gelbem Gewand mit rotem, hermelinbesetzten Mantel, der mit andachtsvollen Gesten nach oben blickt. Ein Zepter und zwei Kronen liegen wie in der Großen Aula (O5) auf einem Tisch vor ihm, ein Putto hält die Lilie.

W4 EMERICH VON UNGARN Dieses Bild wiederholt in etwa die Darstellung des Emerich von Ungarn (s. Große Aula W5), unverkennbar wegen des ovalen Porträts seiner Braut, auf die er (Lilie) verzichtete, um keusch zu leben.

 
 
W. Sebald?

W5 SEBALD (?) Junger, gelockter Heiliger in weißer Soutane mit rotem Mantel, eine Lilie in Händen (s. Große Aula O2). Im Hintergrund sieht man drei Männer mit Gesten der Erregung.

W6 HERMANN JOSEPH (?) Buch, Lilie, ein weißes Gewand (aber kein Mönchsgewand) und eine Marienerscheinung reichen nicht aus, den Dargestellten als Hermann Joseph zu identifizieren (s. Große Aula O8).

W7 PHILIPPUS BENITUS (?) Heiliger in vornehmem weißem Kleid. Mit auf der Brust gekreuzten Händen blickt er zu einem Kruzifixus auf; ein Engel hält über seinem Kopf einen Kranz. - Heilige in der Betrachtung des Kruzifixus gibt es viele; gegen den von Schneider vorgeschlagenen Serviten pater Philippus Benitus spricht, daß dessen Ordensgewand schwarz und weiß sein müßte.

 

W8-b ALLEGORIEN (großenteils zerstört) Von dem Zyklus von 1797 wurden bei der Restaurierung 1964 zwei Medaillons belassen. Es sind allegorische Figuren in Grisaillemalerei, die die Stirnwand des Saals schmücken und zu einem Zyklus von Tugendpersonifikationen gehörten. Nach KDB, S. 2500, stellten die Medaillons an den Längswänden folgende Tugenden dar: Iustitia, Temperantia, Fortitudo, Spes, Vigilantia, Devotio, Liberalitas.

Wa ARS - KÜNSTE Eine Frau zeigt auf den Grundrißplan eines Palasts. In der Hand hält sie ein Winkelmaß, zu ihren Füßen liegen ein Kapitell, ein Buch und ein Kompaß; au

 
Kriegsheer
 
 

W7 Philippus Benitus?

denen Lebens-Geschichten der Heiligen, 2 Bde, Augsburg 1695 (BSB 4 Asc. 637).

Heilige in Marienerscheinungen auf jeden Tag des Jahres gestochen von Klauber (o.J.), Augsburg ca. 1750/60.

Gumppenberg, Gulielmus, Atlas Marianus, Ingolstadt 1657 Marianischer Atlas zu Anfang und Ursprung 1200 wunderthätiger Marienbilder, deutsch von Maximilian Wartenberg SJ, München 1673 (BSB V.ss. 538).

Marianischer Gnadenhimmel mit zwölf Sternen geziert (12 Marienfeste für jedes Sternzeichen bzw. jeden Monat), Bamberg 1756 (BSB Asc. 5542 p). (Eine in Dillingen 1728 erschienene Ausgabe befindet sich heute noch bei den Englischen Fräulein in Burghausen.)

Mariani, Antonio F., Vortrefflichkeiten des Neuen Heiligen Aloisiis von Gonzaga, ... des Neuen Heiligen Stanislaus Kostka, ... des Wundertätigen Seligen Joannis Francisci Regis, Ingolstadt 1727 (BSB Asc. 3069).

O ähnelt einer Darstellung der Architectura von Joachim von Sandrart (Titelkupfer der Baukunst Palladios: »Die Baumeisterin Pallas oder der in Teutschland erstandene Palladius...«, Nürnberg 1698).

Wb SCIENTIA – WISSENSCHAFT Eine Frau mit geflügeltem Kopf deutet im Denkergestus auf ihre Stirn. Auf dem Kopf trägt sie die Armillarsphäre. Sie steht auf der Erdkugel und vor einem Obelisken. Im Hintergrund drei angedeutete Pyramiden.

Literatur zur Ikonographie der Heiligen:

Surius, Bewerte Historien der lieben Heiligen, München 1574. Franciscus Marchese, Marianisches Tag-Buch, worinnen begriffen seynd auff alle Täg des gantzen Jahrs... Andachtübungen zu der Allerseeligsten... Maria, herauß gezogen auß ria Sancta. KDB I OB (8), S. 2500

 
4 Lilie unter Dornen
 
 
 

Ribadeneira, P., Vita S. Ignatio Loyolae, Köln 1602. Ribadeneira, P., Vita Francisci Borgiae, Moguntiae/Main 1603. Ribadeneira, P., Leben Francisci Borgiae, dritten Generals der Societet Jesu, übersetzt von Conrad Vetter, Ingolstadt 1613. Sausseret, Paul, Erscheinungen und Offenbarungen der allerseligsten Jungfrau Maria vom Beginn des Christentums bis zu unseren Tagen. Nach dem Französischen von Paul Sausseret deutsch herausgegeben von einem Curatpriester, 2 Bände, Regensburg2 1878 (BSB V.ss. 531 dh).

Literatur zur Geschichte Burghausens:

Wening, Rentamt Burghausen, München 1721.

Georg Ferchl, Bayerische Behörden und Beamte, OAVG 53, München 1908, S. 70–99.

Rentamt Burghausen (= Burghauser Geschichtsblätter 47), Burghausen 1992.

Österreichische Kunsttopographie Bd 30, Wien 1947, Archivalischer Anhang S. 365.

Quellen und Literatur

StA Burghausen, F 295; Chronik der Marianischen Kongregation in Burghausen, 1726 - ca. 1900 (Kopie, Original im Archiv des Bistums Passau).

BHStA, Jesuitica, »Litterae annuae«, Bd 113–131: 1676–1770 oder Bd 215-250: 1710-1770.

BlfD, Akten Burghausen, Kurfürst-Maximilian-Gymnasium.

Meidinger 1790, S. 56

Huber, Johann Georg Bonifaz, Geschichte der Stadt Burghausen in Oberbayern, Burghausen 1862 (Nachdruck Burghausen 1993).

 
Wb. Scientia – Wissenschaft

KDB I OB (8), S. 2500

Hoedl, Diego, Zum 300jährigen Jubiläum der Marianischen Männerkongregation Burghausen 1630–1930. In: Feierabend (= Beilage zum Burghauser Anzeiger) 1930, Nr. 11, S. 81–88 und Nr. 12, S. 89–96.

Dambeck, Franz, Die Aula des Gymnasiums in Burghausen in: 23. Bericht des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege 1964, München 1965, s. 26–29.

Buchleitner, Alois, Zur Entstehung und Entwicklung des Kurfürst-Maximilian-Gymnasiums Burghausen. Festschrift 350 Jahre Kurfürst-Maximilian-Gymnasium, in: Burghauser Geschichtsblätter 35, 1979, S. 119–43.

Coulin, Martin, Baugeschichte des Gymnasiums Burghauser bis 1959, in: Festschrift 1979, S. 71-78.

Dehio 1990, S. 151-58

Seibel, Wolfgang, Collegium Burghusianum. Die Jesuiten niederlassung in Burghausen 1629 bis 1773, ungedr. Magister arbeit München 1990 (StA Burghausen 376).

Becker, Peter, Ratssenior, bürgerlicher Maler und Stadthauptmann. Vor 300 Jahren wurde der Burghauser Maler Innozenz Waräthi geboren. In: Oettinger Land 14, 1994, S. 240–66.

–, Innozenz Waräthi – Der Maler der Aula-Fresken. In: Kurfürst-Maximilian-Gymnasium Burghausen 1997, S. 111–118. Kurfürst-Maximilian-Gymnasium Burghausen, Burghauser 1997 (mit vielen Beiträgen und ausführlichen Quellen- und Literaturangaben).

Schneider, Josef, Die Bildprogramme der Großen und der Kleinen Aula, in: Kurfürst-Maximilian-Gymnasium Burghausen 1997, S. 89–109.

Schmidt, Michael, Die Baugeschichte des Burghauser Kollegs und der Studienkirche St. Josef, in: Kurfürst-Maximilian-Gymnasium Burghausen 1997, S. 214–58.

Goerge, Dieter, Johann Nepomuk della Croce (= Burghauser Geschichtsblätter 50), Burghausen 1998. C.B.