Laß, Heiko:Arnstadt, Haus zum Paradies, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2025, URL: www.deckenmalerei.eu/48c7e1c7-b53d-4781-adb3-4093ed01010f

Inventarnummer: cbdd20240

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In einem Raum des Obergeschosses hat sich verdeckt der geringe Rest einer Wandmalerei vom Ende des 16. Jahrhunderts erhalten. Dargestellt sind Corpus und Läufe eines schreitenden Rehs oder Hirschen.

Haus zum Paradies
Haus zum Paradies

Das Haus zum Paradies und sein Wandmalereirest

 
Haus zum Paradies

Das Haus zum Paradies

Das Haus zum Paradies wurde kurz nach dem Stadtbrand von 1584 errichtet. 1649 kam ein Anbau hinzu. 2006 wurde es von der Stadt erworben, saniert und schließlich wieder veräußert.[1] Das zweigeschossige traufständige Gebäude liegt zentral in der Stadt an der vom Marktplatz abgehenden Kohlgasse.

Der Wandmalereirest im ersten Obergeschoss

Im Rahmen der Sanierung wurde 2012 in einem Raum des Obergeschosses der Rest einer Wandmalerei entdeckt. Die Malerei dürfte aus der Erbauungszeit des Hauses stammen. Später wurde sie überputzt. Zu sehen sind der Leib und die Beine eines schreitenden Hirschen oder Rehs. Die Malerei ist in Grautönen gehalten. Sie wurde gesichert und anschließend wieder verdeckt.

Bibliographie

  • Literatur:
  • Baar, Haus zum Paradies, 2012. – Baar, Michael: Das Haus zum Paradies schlägt ein neues Kapitel auf, in: Thüringer Allgemeine Arnstadt, 29.09.2012.

Einzelnachweise

  1. Baar, Haus zum Paradies, 2012.