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Aus Deckenmalerei-Lab

Das CORPUS DER BAROCKEN DECKENMALEREI IN DEUTSCHLAND veröffentlicht nach unten aufgeführten Gesichtspunkten und nach einem festen Schema Deckenbilder des Barock in Deutschland. Das Ende des Dreißigjährigen Krieges einerseits und andererseits der Reichsdeputationshauptschluß geben zeitliche Begrenzungen ab, die keine scharfen Trennungslinien sind, innerhalb derer aber ein nach Konzeption und anschaulichem Bestand kontingentes Material vorliegt. Es wird innerhalb dieser Epoche größtmögliche Vollständigkeit angestrebt; davor oder danach entstandene Denkmäler werden aufgenommen, wenn sie auf das Phänomen der barocken Deckenmalerei vorbereiten oder in deren Tradition stehen. Unter Deckenmalerei werden unabhängig von der Maltechnik wie auch der Beschaffenheit des Trägers Bilder verstanden, die sich an Decken befinden. Wenn es der Kontext erfordert, werden außer den an der Decke befindlichen Bildern auch Wandbilder und Bilder an (Emporen-)Brüstungen aufgenommen.

Das CORPUS DER BAROCKEN DECKENMALEREI IN DEUTSCHLAND publiziert nach administrativer Einteilung; verbindlich ist die zum Erscheinungstermin gültige Gliederung in Länder, Regierungsbezirke und Landkreise. Innerhalb der Landkreise sind die Objekte in alphabetischer Ordnung aufgeführt, wobei die (alten) Ortsnamen und nicht die Gemeindebezeichnungen ausschlaggebend sind. Die Reihenfolge der Objekte innerhalb eines Ortes oder größeren Komplexes richtet sich nach dem historischen Rang bzw. nach der räumlichen Abfolge.

Text und bildliche Edition sind nach folgendem Schema geordnet:

In den Angaben zum Objekt werden die Bestimmung des Bauwerks und die administrative - weltliche und kirchliche - Zugehörigkeit sowie der rechtliche Status zur Zeit der Ausmalung aufgeführt.

Patrozinium oder gleichbedeutende Weihetitel bei Kirchen oder Kapellen zu nennen, ist im Hinblick auf die Ikonographie wichtig.

Zum Bauwerk werden summarische Angaben über Baugeschichte und Raumform gemacht. Bei Sakralräumen wird eine Abweichung von der üblichen Ostung vermerkt.

Auftraggeber, die durch Wappen oder historische Belege dokumentiert oder von ihrer Rechtsposition her eindeutig als Auftraggeber anzusprechen sind, werden namentlich aufgeführt. Die obengenannten Angaben zur historischen Rechtsstellung verweisen auf die Zuständigkeit bei der Auftragsvergabe. Außerdem ist bei den Bau- und Ausstattungsdaten vielfach eine für die Erteilung bzw. Durchführung des Auftrages verantwortliche Person angegeben.

Autor und Entstehungszeit Signaturen oder schriftliche Belege, die den Autor und (oder) die Entstehungszeit dokumentieren, werden aufgeführt. Bei stilkritischen Zuschreibungen muß die Argumentation dazu kurz ausfallen. Unsichere oder vorschlagsweise vorgenommene Zuschreibungen und Datierungen sind als solche gekennzeichnet. — Entwurfsskizzen und Vorzeichnungen werden, soweit sie berücksichtigt sind, mit Maß- und Standortangaben genannt und teilweise abgebildet.

Befund Der Träger der Deckenmalerei und die Form der Rahmung werden beschrieben.

Die Angaben zur Maltechnik sind summarisch. Fresko steht für Kalkfarbmalerei »al fresco« auf Putz gemalt. Seccoaufmalungen im Fresko, wie sie in der Zeit üblich waren, sind nicht eigens angeführt. Später restaurierende Seccoübermalungen werden, soweit feststellbar, genannt. Wichtig ist die Unterscheidung des Freskos vom mit Ölfarben und anderen Materialien »al secco« gemalten Deckenbild.

Die Maßangaben beziehen sich auf die Entfernung des höchsten Punktes des Deckenbildes vom Fußboden (= Höhe). Bei Kuppeln wird zusätzlich der Stich angegeben. Länge und Breite des Deckenbildes werden in der Flächenprojektion angeführt. Die Ansichtsrichtung ist bestimmt durch das Verhältnis von Bild und Raum.

Den Angaben zu Erhaltungszustand und Restaurierungen liegt, falls nicht anders angegeben, der Befund bei der photographischen Aufnahme und Bearbeitung zugrunde.

Beschreibung und Ikonographie In der Beschreibung der Deckenbilder wird versucht, die gattungsspezifische Eigenart zu erfassen. Die Beschreibungen enthalten bereits die ikonographische Benennung der Figuren und Szenen; speziell ikonographische Erläuterungen sind von der Beschreibung getrennt.

Literatur Die Literatur zu jedem Gebäude bzw. jeder Schloßanlage ist jeweils am Schluß aufgeführt. Bei der Residenz, bei Nymphenburg und Schleißheim wird außerdem zu den Einzelgebäuden bzw. den im Zusammenhang behandelten Gebäudeteilen, Raumgruppen, Ausstattungsphasen u.s.w. gesondert Literatur zitiert, meist in Abkürzungen. Die vollständigen Titel finden sich am Schluß des entsprechenden Gesamtkomplexes, sofern sie nicht im Verzeichnis der bibliographischen Abkürzungen, S. 14-16, enthalten sind. Die ungedruckten Quellen sind der Literatur vorangestellt.

Ikonographische Literatur wird im Text, nicht im Literaturverzeichnis, genannt. Häufig herangezogenes Quellenmaterial (Handbücher und Lexika) und einschlägige Kunstliteratur erscheinen in bibliographischen Abkürzungen. Für lateinische Bibelzitate und Nachweise biblischer Textstellen wird die Vulgata, und zwar die Madrider Neuausgabe der Clementina (1965, erstmals Rom 1592) benutzt; Zitate in deutscher Übersetzung sind der Jerusalemer Bibel entnommen (vgl. Abkürzungen S. 13 u. 14).

Photographische Dokumentation

Der Abbildungsteil reproduziert das Material vollständig. Für die Abbildungsgröße der Farb- und Schwarzweiß-Abbildungen ist die Lesbarkeit von Form und Inhalt entscheidend. Das photographische Verfahren strebt größtmögliche Objektivität und Vergleichbarkeit an: Der vom Deckenbild geforderte Betrachterstandpunkt ist in der Regel auch der photographische Standpunkt. Im Interesse der (ikonographischen) Überschaubarkeit sind vorrangig Gesamtaufnahmen erstellt, die im Bildwinkel über die Möglichkeiten des Auges hinausgehen.

Planskizzen

Wenn Umfang, Anlage und Ikonographie es erforderlich machen, erläutern Planskizzen den Bestand. Es handelt sich um schematische Zeichnungen, die maßstabsgetreu die Lage der Bilder im Innenraum wiedergeben. Die Einzeichnung von Fenstern dient als Hinweis auf die natürliche Beleuchtung; Mauerstärke und Laibungen sind schematisch wiedergegeben.

Editions- und Zitierungsweise

Die Bezeichnung der Deckenbilder erfolgt bei Kirchen in Richtung zum Hauptaltar, bei Seitenräumen entsprechend; links geht vor rechts. In profanen Räumen ist die Hauptblickrichtung Anweisung für das Schema. Rund um ein Bildfeld angeordnete Begleitbilder werden im Uhrzeigersinn schematisiert. Das Schema kann durch ikonographische Kriterien verändert werden.

Buchstaben und Ziffern kennzeichnen die einzelnen Bildfelder, Großbuchstaben bezeichnen Hauptbilder, Kleinbuchstaben und Ziffern Begleitbilder.

Für Bilder, die sich bei Emporen bzw. in Nebenräumen von Kirchen oder an Wänden befinden, sind folgende Spezialbezeichnungen eingeführt:

EB Bilder an Emporenbrüstungen
ED Bilder an Emporendecken
EU Bilder an Emporenunterseiten
EW Wandbilder an der Rückwand der Empore
K Deckenbilder in Kapellen
M Medaillons
N Deckenbilder in nördlichen Seitenschiffen
O Deckenbilder in Oratorien
S Deckenbilder in Seitenschiffen bzw. südlichen Seitenschiffen
U Deckenbilder in Umgängen
V Deckenbilder in Vorräumen oder -hallen
W Bilder an Wänden
Z Zwickelbilder

Die Zeichen / <•> in Planskizzen geben den Aufnahmestandpunkt - zugleich Betrachterstandort - und die Betrachtungsrichtung(en) an.

Inschriften und Signaturen in und bei Bildern sind durch Kursivschrift ausgezeichnet.

Chronogramme haben durch Schriftgröße hervorgehobene Zahlbuchstaben.

Inschriften und Signaturen werden originalgetreu ohne Korrekturen wiedergegeben. Historische Schreibweisen mit Kürzungen, Kürzeln oder Ligaturen werden aufgelöst (z.B. Zimerman = Zimmermann). Ungewisse Lesarten sind durch (?) gekennzeichnet. Ergänzungen nicht mehr vorhandener Inschriftstellen werden durch eckige Klammern ausgewiesen.

Literaturzitate stehen in » «, Zitate im Zitat in > <.

Allgemeine Abkürzungen

Mit Zeichen von Bibliotheken und Archiven und amtlichen Abkürzungen von Institutionen und Ländernamen:

Abb. Abbildung
AEM Archiv des Erzbistums München
Anm. Anmerkung
AR Altarraum
AT Altes Testament
Bd, Bde Band, Bände
BHStA Bayerisches Hauptstaatsarchiv, München, Abteilung I
BLfD Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, München
BNM Bayerisches Nationalmuseum, München
BSB Bayerische Staatsbibliothek, München
Cap. Capitel
cgm Codex germanicus monacensis
clm Codex latinus monacensis
Cod. Codd. Codex, Codices
Diss. Dissertation
Ed., ed. Edition, edidit
ehem. Ehemalig, ehemals
F. Faszikel
f., ff. folgend, folgende
fl. Gulden
Fa. Firma
fol. folio
frdl. Mitt. freundliche Mitteilung
GL Gerichtsliteralien
Η. Heft
Hg., hg. v. Herausgeber, herausgegeben von
hl., hll. heilig, heilige
Inv. Inventar
Jg., Jgg. Jahrgang, Jahrgänge
Jh. Jahrhundert
Kat. Katalog
Kap. Kapitel
KL Klosterliteralien
kr., x Kreuzer
LHs Langhaus
Lib. Liber
LKr. Landkreis
loc. cit. loco citato
Lw. Leinwand
Ms., Mss. Manuskript, Manuskripte
MFr Mittelfranken
MSch. Mittelschiff
NB Niederbayern
n. b. nota bene
NO Nordosten
Niederösterreich
Nr., Nrn. Nummer, Nummern
NT Neues Testament
NW Nordwesten
Ο Osten
OB Oberbayern
OFr Oberfranken
o. J. ohne Jahr
o. O. ohne Ort
Oberösterreich
OPf Oberpfalz
o. V. ohne Verfasser
Par. Parallelstellen
QHs Querhaus
QSch. Querschiff
r. recto
S Süden
S. Seite
Schw Schwaben
SO Südosten
Sp. Spalte
SSch. Seitenschiff
St. Sankt
StAM Staatsarchiv München (ehem. Kreisarchiv)
Stadt A Stadtarchiv
SW Südwesten
Tf. Tafel
Tom. Tomus
UFr Unterfranken
ungedr. ungedruckt
v. verso
vgl. vergleiche
W Westen
z. Z. zur Zeit

Darüber hinaus allgemein übliche Abkürzungen sind nach Duden vorgenommen.

Abkürzungen der biblischen Schriften

Nach der Vulgata Clementina in der Neuausgabe Madrid 1965 dazu deutsche Bezeichnung nach der Übersetzung Luthers:

Altes Testament

Gen Genesis 1 Mose
Ex Exodus 2 Mose
Lex Leviticus 3 Mose
Num Numeri 4 Mose
Deut Deuteronomium 5 Mose
Ios Iosue Josua
Iud Iudices Richter
Ruth Ruth Ruth
1 Sam 1 Samuelis seu 1 Samuel
1 Regum
2 Sam 2 Samuelis seu 2 Samuel
2 Regum
3 Reg 3 Regum 1 Könige
4 Reg 4 Regum 2 Könige
1 Par 1 Paralipomenon 1 Chronik
2 Par 2 Paralipomenon 2 Chronik
Esdr 1 Esdrae Esra
Neh Nehemias seu Nehemia
2 Esdrae
Tob Tobias Tobias
Iudith Iudith Judith
Esth Esther Esther
Iob Iob Hiob
Ps Psalmi Psalter
Prov Proverbia Sprüche Salomos
Eccl Ecclesiastes Prediger Salomo
Cant Canticum Canticorum Hoheslied Salomos
Sap Sapientia Weisheit Salomos
Eccli Ecclesiasticus Jesus Sirach
Is Isaias Jesaja
Ier Ieremias Jeremia
Lam Lamentationes Klagelieder Jeremias
Bar Baruch Baruch
Ez Ezechiel Hesekiel
Dan Daniel Daniel
Os Osee Hosea
Ioel Ioel Joel
Am Amos Amos
Abd Abdias Obadja
Ion Ionas Jonas
Mich Michaeas Micha
Nah Nahum Nahum
Hab Habacuc Habakuk
Soph Sophonias Zephania
Agg Aggaeus Haggai
Zach Zacharias Sacharja
Mal Malachias Maleachi
1 Mach 1 Machabaeorum 1 Makkabäer
2 Mach 2 Machabaeorum 2 Makkabäer

Neues Testament

Mt Evangelium sec. Matthaeum Matthäus-Evangelium
Mc Evangelium sec. Marcum Markus-Evangelium
Lc Evangelium sec. Lucam Lukas-Evangelium
Io Evangelium sec. Ioannem Johannes-Evangelium
Act Actus Apostolorum Apostelgeschichte des Lukas
Rom Epistola ad Romanos Römerbrief
1 Cor 1 Epistola ad Corinthios 1. Korintherbrief
2 Cor 2 Epistola ad Corinthios 2. Korintherbrief
Gal Epistola ad Galates Galaterbrief
Eph Epistola ad Ephesios Epheserbrief
Phil Epistola ad Philippenses Philipperbrief
Col Epistola ad Colossenses Kolosserbrief
1 Thess 1 Epistola ad Thessalonicenses 1. Thessalonicherbrief
2 Thess 2 Epistola ad Thessalonicenses 2. Thessalonicherbrief
1 Tim 1 Epistola ad Timotheum 1. Timotheusbrief
2 Tim 2 Epistola ad Timotheum 2. Timotheusbrief
Tit Epistola ad Titum Titusbrief
Philem Epistola ad Philemonem Philemonbrief
Hebr Epistola ad Hebraeos Hebräerbrief
Iac Epistola Iacobi Jakobusbrief
1 Petr 1 Epistola Petri 1. Petrusbrief
2 Petr 2 Epistola Petri 2. Petrusbrief
1 Io 1 Epistola Ioannis 1. Johannesbrief
2 Io 2 Epistola Ioannis 2. Johannesbrief
3 Io 3 Epistola Ioannis 3. Johannesbrief
Iudae Epistola Iudae Judasbrief
Apoc Apocalypsis Offenbarung des Johannes

Bibliographische Abkürzungen

Zitiert sind die jeweils benutzten Ausgaben und Auflagen.

AASS Acta Sanctorum. Ed. Johannes Bollandus et alii,

Antwerpen 1643- 1780, Brüssel 1786 ff. (ab Poctobris

Tomus 5), Neuauflage Pari 1863 ff.

Bibliotheca Sanctorum Bibliotheca Sanctorum. Ed. Instituto

Giovanni XXI II nella Pontificia Università

Lateranense, Bd 1-12 u. Indexband,

Rom 1962-70.

Boschius Jacobus Boschius, Symbolographia sive

De arte symbolica - Sermones septem.

Augsburg-Dillingen 1701, Reprint Graz 1972.

Burgholzer 1796 Joseph Burgholzer, Stadtgeschichte von München als Wegweiser für Fremde und Reisende. Mit Beylagen und Zusätzen, München 1796, Bd 2.
Cartari Le imagini degli Dei…Venedig 1571, Nachdruck New York & London 1976.
CBD Hermann Bauer u. Bernhard Rupprecht, Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Bd 1: Die Landkreise Landsberg am Lech, Starnberg, Weilheim-Schongau, München 1976.

Bd. 2: Die Landkreise Bad Tölz - Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach, München 1981.

Bd 3/Teil 1: Stadt und Landkreis München, Sakralbauten, München 1987.

Comes Natalis Comes, Mythologia, Venedig 1567, Nachdruck New York & London 1976.
Crammer 1776 Anton Crammer, Deutsches Rom oder von dem sexten Jubeljahre der um das Jahr 1176 erbauten baierischen Hauptstadt München, München 1776, 2.Aufl. 1781.
CSEL Corpus scriptorum ecclesiasticorum latinorum. Hg. v. der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien, Wien 1866 ff.
Dehio-Gall OB Georg Dehio u. Ernst Gall, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Oberbayern, Berlin 1964.
Forster Joseph Martin Forster, Das gottselige München, München 1895.
GKF Große Kunstführer. Hg. v. Hugo Schnell u. Johannes Steiner, München-Zürich 1934 ff.
Gravelot-Cochin H. F. Gravelot u. C. N. Cochin, Iconologie par Figures ou Traite complet des Alleg'ories, Emblemes etc. …, Bd 1-4, Paris [1791], Reprint Genf 1972.
Halm Felix Halm, Materialien zu einer bayerischen Kunstgeschichte und zu einem bayerischen Künstlerlexicon, (o. J., um 1800), 23 Faszikel BSB Cgm 5126.
Häuserbuch Häuserbuch der Stadt München, Hg. Stadtarchiv München, Bd 1 Graggenauer Viertel, München 1958; Bd 2 Kreuzviertel, München 1960; Bd 3 Hackenviertel; München 1962; Bd 4 Angerviertel, München 1966; Bd 5 Register, München 1977.
Hauttmann-Kunstleben Max Hauttmann, Münchens Kunstleben im 18. Jahrhundert, Masch.Ms. München 1909/10, Kunsthistorisches Seminar Inv. Nr. 1926/276.
Hederich-Schwaben Benjamin Hederich, Gründliches Mythologisches Lexicon, durchgesehen, ansehnlich vermehret und verbessert von Johann Joachim Schwaben, Leipzig 1770, Reprint Darmstadt 1967.
Henkel-Schöne Emblemata, Handbuch zur Sinnbildkunst des 16. und 1 7. Jh., hg. v. Arthur Henkel u. Albrecht Schöne, Stuttgart 1967.
Hennecke-Schneemelcher Edgar Hennecke, Neutestamentliche Apokryphen in deutscher Übersetzung, 3. völlig neubearbeitete Auflage hg. v.Wilhelm Schneemelcher, Bd 1- 2, Tübingen 1959 u. 1964.
Hübner 1803 Lorenz Hübner, Beschreibung der kurbaierischen Haupt- und Residenzstadt München und ihrer Umgebungen, verbunden mit ihrer Geschichte, Erste Abtheilung, Topographie (I, 1 und 2), München 1803.
Jerusalemer Bibel Die Bibel. Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Bundes, deutsche Ausgabe mit den Erläuterungen der Jerusalemer Bibel, hg. v. Diego Arenhoevel, Alfons Deissler u. Anton Vögtle, Freiburg im Breisgau 1968.
Kautzsch Die Apokryphen und Pseudoepigraphen des Alten Testaments, hg. v. Emil Kautzsch, Bd 1-2, Hildesheim 1962.
KDB I OB Die Kunstdenkmäler des Königreiches Bayern. I Die Kunstdenkmale des Regierungsbezirkes Oberbayern, bearbeitet v. Gustav von Bezold, Berthold Riehl u. Georg Hager, in drei Teile gebunden, zusätzlich ein Registerband, München 1895- 1908. Nachdruck München 1982 (in abweichender Bandaufteilung).
Kemp Cornelia Kemp, Angewandte Emblematik in süddeutschen Barockkirchen, Kunstwissenschaftliche Studien, Bd 53, München/Berlin 1981.
KKF Kleine Kunstführer. Hg. v. Hugo Schnell u. Johannes Steiner, München-Zürich 1934 ff.
Kloos Rudolf M. Kloos, Die Inschriften der Stadt und des Landkreises München, Stuttgart 1958.
Knipping John B. Knipping, Iconography of the Counter Reformation in the Netherlands, Bd 1-2, Nieuwkoop- Leiden 1974·
LA-Benz Die Legenda aurea des Jacobus de Voragine, aus dem Lateinischen übersetzt v. Richard Benz, Heidelberg 1963.
LA-Graesse Jacobi a Voragine Legenda aurea, vulgo historia lombardica dicta …, hg. v. Th. Graesse, Breslau 1890, Reprint Osnabrück 1965.
LCI Lexikon der christlichen Ikonographie. Hg. v. Engelbert Kirschbaum; Allgemeine Ikonographie, Bd 1-4, Freiburg im Breisgau 1968-72; Ikonographie der Heiligen, hg. v. Wolfgang Braunfels, Bd 5-8, Freiburg im Breisgau 1973-1976.
Lieb-München Norbert Lieb, München, Die Geschichte seiner Kunst, München 1971.
Lieb/Sauermost Norbert Lieb und Heinz Jürgen Sauermost (Hg.) Münchens Kirchen, mit Beiträgen von H. Friedel, W. Hofmann, A. Hubel, H. Lehmbruch, N. Lieb, V. Loers, F. Naab, D. Riedl und H. J. Sauermost, München 1973.
Liedke-Meisterbuch Volker Liedke, Das Meisterbuch der Münchner Zunft der Maler, Bildhauer, Seidensticker und Glaser (1566- 1825), Original im StadtAM München: Zimelie 55, publiziert in: Ars Bavarica 10, 1978, S.21-53.
Lipowsky-Künstlerlexikon 1810 Felix Joseph Lipowsky, Baierisches Künstlerlexikon, 2 Bde., München1810.
LThK (mit Auflagenvermerk 1 oder 2) Lexikon für Theologie und Kirche. Hg. v. Michael Buchberger, Bd 1-10, Freiburg im Breisgau 1930-38; zweite völlig neu bearbeitete Auflage, hg. v. Josef Höfer u. Karl Rahner, Bd 1-10, Register und Zusätze Bd I-III, Freiburg im Breisgau 1957-68.
Mayer-Westermayer Statistische Beschreibung des Erzbisthums München-Freising. Begonnen v. Anton Mayer, fortgesetzt u. vollendet v. Georg Westermayer, Bd 1-3, München- Regensburg 1874 -84.
Meidinger 1790 Franz Sebastian Meidinger, Historische Beschreibung verschiedener Städte und Märkte der kurfürstlich pfalzbaierischen Rentämter München, Burghausen, Landshut und Straubing, Landshut1790.
MGH Monumenta Germaniae Historica. Ed. Societas aperiendis fontibus rerum Germanicarum medii aevi, Hannover- Berlin 1826 ff.
Nicolai Friedrich Nicolai, Beschreibung einer Reise durch Deutschland und die Schweiz, Bd 6, Berlin 1785 (München: S.500-784).
OAVG Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte. Hg. v. dem historischen Verein von u. für Oberbayern, München1839 ff.; ab Bd 85: Oberbayerisches Archiv, München 1962 ff.
Oefeleana Andreas Felix von Oefele, Nachlaß seiner Schriften ca. 1735-1758 BSB, 5, I-XXIII: Adversaria historiae Bavaricae, Notizensammlung zu einer bayerischen Biographie, 5, V: mit zahlreichen Notizen über bayerische Künstler, besonders Maler des 17.Jh. 5, VI: Complexus artifices maxime pictores. 14: Bibliotheca pictoriae, statuariae et chalcographicae artis, Sammlung über bildende Künstler und kunstgeschichtliche Werke. 78, 1: pictores, chalcographi, sculptores, statuarii, colatores, plastae, fusores, optici ... qui Bavariam natalibus vel operibus suis illustrarunt. 78, 3: Artifices Bavarici. 78, 4: Exzerpte und Notizen bayerische Maler betreffend. 339: Sammlung von Schriftstücken in Originalen und Abschriften des 16. bis 19.Jh. zur Geschichte der bayerischen Klöster.
Pauly-Wissowa Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaften, neue Bearbeitungvon G. Wissowa und W. Kroll, Stuttgart 1890 ff.
Picinelli Philippus Picinelli, Mundus symbolicus in Emblematum universitate formatus, explicatus, et tam sacris, quam profanes eruditionibus ac sententiis illustratus ...in latinum traductus a R. D. Augustino Erath, Köln 1681. (Köln 1694 Reprint New York 1976.)
PG Patrologiae cursus completus, series Graeca. Ed. Jacques-Paul Migne, Paris1957 ff.
PL Patrologiae Cursus completus, series Latina. Ed. J.-P. Migne, Paris 1844 ff.
RDK Reallexikon zur deutschen Kunstgeschichte. Begonnen v. Otto Schmitt, fortgeführt v. Ernst Gall, Ludwig Heydenreich u. Karl August Wirth, Stuttgart 1937 ff.
Reber Franz Reber, Bautechnischer Führer durch München, München 1876, Nachdruck Mittenwald 1978.
Ribadeneira­ Hornig Petrus Ribadeneira, Die Triumphierende Tugend - Leben deren Heiligen Gottes, von R. P. Joanne Hornig in Teutcher Sprach herausgegeben. Bd 1- 2, Augsburg-Dillingen 1755.
Ribadeneira­ Rassler Der Triumphierenden Tugend Dritter Theil oder Zusatz zu denen zweiyen Theilen - welche von außerlesenen Leben deren Heiligen R. P. Petrus Ribadeneira beschrieben u. verfertigt von R. P. Maximiliano Rassler, Augsburg-Dillingen 1752.
Ripa 1603 Cesare Ripa, Iconologia overo Descrittione di diverse Imagini cavate dall' antichità e di propria inventione. Erste illustrierte Ausgabe Rom 1603, Reprint mit Einleitung v. Erna Mandowsky, Hildesheim-New York 1970.
Ripa 1611 Cesare Ripa, Iconologia overo descrittione d'imagini delle virtù, vitii, affetti, passioni humane, corpi celesti, mondo e sue parti, Padua 1611, Nachdruck NewYork und London 1976.
Ripa-Baudoin Iconologie ou la Science des Emblèmes devises, etc.. . . Enrichie et augmentée d'un grand nombre de Figures avec des moralités, tirées la pluspart de César Ripa. Par J. B. (= Jean Baudoin) de l'Academie Françoise, Bd 1-2, Amsterdam 1698 [u. Paris 1644].
Ripa-Hertel Des berühmten italiänischen Ritters Cesaris Ripae Allerley Künsten und Wissenschaften dienliche Sinnbilder und Gedancken. Verlegt bei Johann Georg Hertel in Augsburg (o. J.), Reprint mit Erläuterungen und Register v. Ilse Wirth, München 1970.
Ripa-Orlandi Iconologia del Cavaliere Cesare Ripa Perugino Notabilmente acresciuta d'immagini, di Annotazioni, e di Fatti dall' Abate Cesare Orlandi. Bd 1-5, Perugia 1764-67.
Ritters hausen 1787 Joseph Sebastian von Rittershausen, Die vornehmsten Merkwürdigkeiten der Residenzstadt München für Liebhaber der bildenden Künste, München 1787.
Roscher W. H. Rascher, Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie,6 Bde und Supplementband Leipzig 1884-93, Nachdruck Hildesheim 1965.
Schede Vesme A. Baudi di Vesme, L'Arte in Piemonteda! XVI al XVIII secolo, 3 Bde., Turin1966.
Schmidtsche Matrikel Kanonicus-Schmidtische Matrikel des Bistums Freysing vom Jahre 1738 bis 1740, in: Die älteren Matrikeln des Bistums Freysing, hg. von Dr. Martin von Deutinger, Bd 1-2 München 1849, Bd 3München 1850.
Sfondrati Coelestino Sfondrati, Innocentia Vindicata in qua gravissimis argumentis ex S. Thoma petitis ostenditur, Angelicum Doctorem pro Immaculato Conceptu Deiparae Sensisse et Scripsisse, Pars posterior: Symbolica, St. Gallen 1698.
Stimmelmayr um 1800 Johann Paul Stimmelmayr, München um 1800, Die Häuser und Gassen der Stadt, München 1980.
Stridbeck Stridbeck, Johann d. Jüngere, Theatrum der vornehmsten Kirchen, Clöster, Pallaest und Gebeude in Churfürstlicher Residentz Stadt München, Augsburg1697, Faksimile-Nachdr. mit Kommentar v. Karl Spengler, München 1966.
Surius Laurentius Surius, Vita Sanctorum ex probatis authoribus, Jan.- Dec., Bd 1-6, Köln 1617- 18.
Surius-Via Laurentius Surius, Bewerter Historien der lieben Heiligen Gottes, auß dem Latein durch Joan a Via verteutschet, Bd 1-12, München 1574-80.
Thieme-Becker Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet v. Ulrich Thieme u. Felix Becker, vollendet v. Hans Vollmer, Bd 1-37, Leipzig 1907- 1950.
Tintelnot Hans Tintelnot, Die Barocke Freskomalerei in Deutschland, München 1951.
Valeriano Ioannis Pierii Valeriani Bellunensis Hieroglyphica, Lyon 1602, Nachdruck New York und London 1976.
Verzeichnis 1760 BSGS Verzeichnus derjenigen sehenswürdigen gemahlten Altar- Blätern welche in denen semmentlichen Hof-Capellen, dan Stifft, Pfarr, Closter und anderen Gottes-Häusern der Churfürstlichen Haubt und Residenz-Statt München anzutreffen seind… Zum ersten Mal an das Tageslicht gegeben worden Anno 1760, BSGS lnv. Mü A/760/1.
Wening 1701 Michael Wening, Historico-Topographica Descriptio, Das ist Beschreibung des Churfürsten- und Herzogthumbs Ober und Nidern Bayrn. 1. Rentamt München (Text von Ferdinand Schönwetter S. J .) München 1701.
Westenrieder 1782 Lorenz Westenrieder, Beschreibung der Haupt- und Residenzstadt München (im gegenwärtigen Zustand), München 1782, 2. Aufl. 1783.