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Westkirchen, Haus Dieck

Aus Deckenmalerei-Lab
Laß, Heiko:Westkirchen, Haus Dieck, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2024, URL: www.deckenmalerei.eu/18b60693-f9ab-4e39-b1fb-a1e4306b6ed8

Inventarnummer: cbdd10353

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Der Text dieses Artikels steht – ausgenommen Abbildungen – unter der Lizenz CC BY 4.0. Dieser Artikel ist lediglich eine Kopie der Originalveröffentlichung auf deckenmalerei.eu und kann veraltet sein; maßgeblich ist die dortige Originalfassung.

Aus Haus Dieck haben sich Reste der ehem. Wandmalerei von ca. 1771/81 im Stadtmuseum Münster und im Erbdrostenhof in Münster erhalten. Sie stammen von Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher und zeigen arkadische Landschaften sowie Genreszenen. Die verlorene Malerei ist teilw. fotografisch dokumentiert.

Haus Dieck

Kurzbeschreibung und Lage

Haus Dieck[1] stand ehemals auf einer von einem Graben umfangenen künstlichen Insel. Im Süden steht ein zweiflügeliges Wirtschaftsgebäude mit Durchfahrt. Diesem gegenüber erhebt sich im Norden das neue Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, im Westen das ehemalige des 17. Jahrhunderts.

Bau-, Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte

Haus Dieck geht auf eine Burg des Hochmittelalters zurück. 1276 war es im Besitz der von Dyke. Im 15. Jahrhundert wechselte das Haus den Eigentümer. Nach einem erneuten Besitzerwechsel kam es 1732 an die von Hanxleden. Im Jahr seiner Heirat 1771 mit Maria Aloisia Johanna von der Recke zu Steinfurt ließ Leopold von Hanxleden zu Eickel ein neues Herrenhaus errichten. Vorbild war Haus Beck und als Architekt vermutete man daher einen Schüler Johann Conrad Schlauns.[2]

Beschreibung

Das zweigeschossige verputzte Haupthaus mit hohem Sockelgeschoss folgt formal Bauten Johann Conrad Schlauns nach dem Muster französischer Maisons de Plaisance. Die schmucklosen Fassaden sind bis auf ein abschließendes Gesims ungegliedert. Die mittleren drei Achsen an der Eingangsseite treten polygonal gleich einem Pavillon vor. Eine doppelläufige Freitreppe erschließt den Eingang mit dem Allianzwappen des Bauherrn und seiner Frau über der Tür. Im Inneren folgt auf ein Vestibül ein gartenseitiger Saal. Ein Treppenhaus im Westen des Vestibüls erschließt das Obergeschoss. Ehemals gab es mindestens fünf Räume mit Wandmalerei, die jedoch nicht vor Ort erhalten ist. Auch Deckenmalerei ist möglich, aber nicht nachgewiesen. Maler war sehr wahrscheinlich Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher.[3]

Das ehem. sog. Vedutenzimmer

Haus Dieck, ehem. Vedutenzimmer

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das ehemalige Vedutenzimmer im ersten Obergeschoss stammt von 1771 und erhielt eine Ausmalung von Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher. Im 20. Jahrhundert wurde der Raum vorübergehend bis 1988 durch eine Zwischenwand unterteilt.[4] [5]

Beschreibung

Der Raum hat ca. 35 Quadratmeter. An der Südseite hat er zwei Fenster zum Hof. Eine Tür befindet sich in der Mitte der Nordwand. Den zwei Türen an der Ostwand entsprechen im Westen eine Tür und eine Ofennische. Die Wände erhielten über Paneele eine bemalte Leinwandbespannung, die Decke blieb glatt und leer.[6]

Die ehem. und erhaltene Wandmalerei des Vedutenzimmers

Haus Dieck, ehem. Vedutenzimmer

Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Wandmalerei wurde im Auftrag von Leopold von Hanxleden zu Eickel geschaffen. Maler war sehr wahrscheinlich Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher. Einen archivalischen Nachweis für seine Urheberschaft gibt es nicht. Die Malerei erfolgte in Öl, Leimfarbe oder Tempera auf aufgespannter Leinwand. Zuvor wurden mehrere Leinwandbahnen zusammengenäht und auf Eichenholzleisten genagelt, die in den Putz eingelassen waren. Gemäß Fotografien von 1911 war die Malerei Anfang des 20. Jahrhunderts noch sichtbar erhalten. Später wurden die Wandbespannungen mehrfach übertapeziert und gerieten in Vergessenheit. Bei einer Renovierung wurde die Tapete 1988 zusammen mit den Wandbespannungen abgenommen und im Bauschutt wiederentdeckt. Sie waren mehrfach zerrissen sowie gefaltet und hatten Wasserschäden erlitten. Die Reste kamen 1989 in das Stadtmuseum Münster. 1990 wurden zwei vor Ort erhaltene weitere Bespannungen ausgebaut und gelangten ebenfalls nach Münster, wo sie bis 2013 restauriert wurden. Ein großes Wandbild ist heute in der Schausammlung im Kabinett 16 zu sehen, die Reste eines weiteren Wandbildes und zwei Supraporten sind magaziniert. Sie entstammen alle der Ostwand und der östlichen Nordwand des ehemaligen Vedutenzimmers. Die andere Hälfte der Wandbespannungen ging unwiederbringlich verloren. Jedoch ist die Supraporte über der Eingangstür an der Nordwand auf einem Foto von 1911 zusammen mit der Nordostecke des Raumes abgelichtet.[7]

Beschreibung und Ikonographie

Die monochrome Malerei zeigt südlich-mediterrane Landschaften in Rosatönen auf hellbrauner Grundierung mit aufgesetzten hellen Lichtern. Dargestellt sind u.a. staffageartig angeordnete Tempel, Ruinen und Paläste sowie Bäume und Pflanzen, zwischen denen der Blick in die Tiefe geht und auf Flussläufer oder Buchten fällt. Diese Uferlandschaften sind mit wenigen Staffagefiguren belebt. Alle Darstellungen wurden auf einer tapetenartigen Wandfläche mit Rosetten und marmorierten Feldern präsentiert und waren bzw. sind von einer schmalen Rahmung mit Festons, Ornamentstreifen und Rosetten umgeben. Auf den verlorenen Darstellungen erblickte man auch eine Szene mit Menschen in einem Boot oder einen Wasserfall.[8]

Die Große Flusslandschaft von der Ostwand

Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Am besten erhalten hat sich eine Landschaftsvedute von der Ostwand. Sie wurde nach 1771 in Öl auf Leinwand gemalt und misst rund 2,48 auf 3,22 Meter. Die Leinwand war nach dem Ausbau mehrfach gefaltet, in drei Teile getrennt und die Nagellöcher waren zum großen Teil eingerissen. Die Malerei hatte im Bauschutt einen Wasserschaden erlitten. Die Leinwand ist vor allem im unteren Bereich stark beschädigt und hat dort eine große Fehlstelle. Ehemals erstreckte sich die Vedute über vier vertikal zusammengenähte Leinwandbahnen. Die rechte Bahn umfasste auch Bereiche der südlichen Supraporte an der Ostwand. Nach 2005 wurde die Malerei restauriert. 2013 waren die Arbeiten abgeschlossen.[9]

Beschreibung und Ikonographie

Die Vedute gibt einen Blick in die Tiefe eines Flusslaufes wieder. An seinen Seiten stehen kulissenartig südlich-mediterrane Architekturen – teilweise antikisiert und teilweise ruinös. Hinzu kommen mehrere größere schlanke Bäume sowie eine Dianastatue auf einem Postament. Im Mittelgrund wird der Fluss von einer siebenbogigen Brücke überquert. Davor schwimmen auf dem Wasser zwei Schwäne. Menschen sind keine zu sehen.[10]

Die rechte Supraporte von der Ostwand

Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die ehemalige Supraporte befand sich an der Ostwand über der südlichen Tür. Sie besteht aus zwei zusammengenähten Leinwandbahnen.[11]

Beschreibung und Ikonographie

Zu sehen ist eine Insel in Küstennähe vom Ufer aus. Auf ihr steht ein ruinöser Turm. Rechts ist ein Schiff mit gerefften Segeln auszumachen, das gewriggt wird.

Die linke Supraporte von der Ostwand

Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die ehemalige Supraporte befand sich an der Ostwand über der nördlichen Tür. Sie ist aus drei Leinwänden zusammengenäht.[11]

Beschreibung und Ikonographie

Auch hier blickt man vom Land auf das Meer. Rechts im Vordergrund hat sich eine Ruine mit einem Bogen erhalten. Links hat ein Segelschiff am Strand angelegt. Am Horizont ist eine Insel mit einer Turmruine auszumachen.

Der Wandmalereirest von der Nordwand

Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Auch die Vedute in der östlichen Hälfte der Nordwand (rechts neben der Eingangstür) wurde auf drei zusammengenähte Leinwandbahnen gemalt. Die Malerei ist stark beschädigt und in drei Teile zertrennt. Die linke untere Ecke ist verloren.[11]

Beschreibung und Ikonographie

Rechts ist ein Baum vor einer Ruine mit Säulenstellung zu sehen. Im Mittelgrund erblickt man den Wasserfall eines Flusses, neben dem eine Treppe den Höhenunterschied überwindet. Verloren ist links das gegenüberliegende Ufer mit kahlen ansteigenden Hängen, auf denen Architekturen dargestellt waren.

Die verlorene Supraporte über der Eingangstür an der Nordwand

Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Gänzlich verloren ist die Supraporte über der Eingangstür an der Südwand.

Beschreibung und Ikonographie

Man erblickte das Ufer (eines Flusses?), an dessen Rand sich ein Ruderboot mit mehreren Männern befand, die vermutlich gerade ablegen wollten. Rechts war der Bogen einer Ruine sichtbar, links vor dem anderen Ufer ein alter Turm auf einer Insel.

Raum mit Genreszenen und Musikinstrumenten

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Nach 1771 wurde der Raum wohl durch Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher im Auftrag von Leopold von Hanxleden zu Eickel ausgemalt. Die Raumausstattung hat sich nicht erhalten.

Beschreibung

Es ist unbekannt, in welchem Raum sich die Malerei befand. Er lag im Erdgeschoss rechts des Haupteingangs.[12]

Die erhaltene translozierte Wandmalerei

Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Malerei wurde nach 1771 wohl von Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher geschaffen. 1965 oder 1973 wurde unter modernen Tapeten eine Folge von gemalten Wandfeldern gefunden. Der damals teilweise beschädigte Raumdekor wurde restauriert und in der Garderobe des Ostflügels im Erbdrostenhof zu Münster eingebaut, wo er sich bis heute befindet. Ob es ehemals mehr bemalte Wandfelder gab, ist ebenso unbekannt wie der ursprüngliche Zusammenhang der Malerei.[13]

Beschreibung und Ikonographie

Es handelt sich um eine Folge von sechs hochrechteckigen Feldern. Auf dunklem Hintergrund mit farbigen Blumen sind im rosafarbenen Rahmen helle Flächen aufgelegt. Über diesen Flächen befindet sich im oberen Viertel jeweils in einer Kartusche eine monochrom rosafarbene Genreszene. An die Kartusche sind mit Schleifen trophäenartig in denselben Farben verschiedene Gegenstände wie etwa Musikinstrumente gehängt. Hinzu kommen zwei Supraporten.[12]

Raum mit westfälischen Landschaften

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Mummenhoff benennt 1979 einen Raum mit westfälischen Landschaftsdarstellungen – vermutlich auf Leinwand –, die teilweise auch 1934 fotografisch dokumentiert wurden. Der Raum ist gänzlich vernichtet.[14]

Beschreibung

Während die Wände mit Malerei bedeckt waren, wird die Decke als glatt und leer beschrieben.[15]

Die ehem. Wandmalerei

Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Wandmalerei wurde nach 1771 vermutlich von Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher geschaffen. Eventuell ist sie identisch mit einer Folge von zehn Landschaften, die für ihn nachgewiesen sind. Die Malerei ist komplett vernichtet.[16]

Beschreibung

Die hochrechteckigen Landschaften zeigten jeweils eine zentrale Architekturstaffage und könnten durchaus westfälische Orte dargestellt haben. Zwischen den Wandflächen gab es Lisenen mit pompejischem Dekor, der vermutlich ebenfalls gemalt war.[16]

Bauernhaus mit Giebelkran und Torhaus

Beschreibung und Ikonographie

„Bauernhaus mit Giebelkran und Torhaus. Vorn ein Wasser mit großen Steinen. Vier Staffagefiguren.“[17] Die Malerei ist fotografisch dokumentiert.[18]

Burgruine mit Rundturm in waldiger Landschaft

Beschreibung und Ikonographie

„Burgruine mit Rundturm in waldiger Landschaft. Das Bild kaschiert einen Wandschrank, dessen Doppeltürnuthe auf dem Foto zu sehen sind.“[17] Die Malerei ist fotografisch dokumentiert.[18]

Wassermühle mit vierteiliger Stauschleuse

Beschreibung und Ikonographie

„Wassermühle mit vierteiliger Stauschleuse und vier Rädern in Baumlandschaft.“[17] Im Vordergrund werden Säcke zur Mühle getragen. Die Malerei ist fotografisch dokumentiert.[18]

Bauernhaus mit großem Deelentor unter Bäumen

Beschreibung und Ikonographie

„Bauernhaus mit großem Deelentor unter Bäumen. Vorn ein Wasser, das mit einem großen Schleppnetz abgefischt wird, fünf Staffagefiguren.“[17] Die Malerei ist fotografisch dokumentiert.[18]

Burgruine mit Tor

Beschreibung und Ikonographie

„Burgruine mit Tor. Davor ein Haus mit Treppengiebel, eine Staffagefigur.“[17] Die Malerei ist fotografisch dokumentiert.[18]

Schloss mit drei Türmen auf einem Berg

Beschreibung und Ikonographie

„Schloß mit drei Türmen auf einem Berg, davor zwei Häuser. Unten eine steinerne Dreibogenbrücke mit Nepomuk-Figur. Zwei Jäger, auf der Brücke ein Wanderer. Rechts Tannen. Das Schloß könnte ein „Wewelsburg-Motiv“ sein, worauf die Brücke unten hinweist.“[17] Die Malerei ist fotografisch dokumentiert.[18]

Kleines Schloss mit Rundtürmen

Beschreibung und Ikonographie

„Kleines Schloß mit Rundtürmen, hinten links ein Dorf mit Kirche.“[17] Die Malerei ist fotografisch dokumentiert.[18]

Saal mit griechisch-römischen Gestalten

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Ennigerloh-Westkirchen, Hs. Dieck

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Ehemals gab es in Haus Dieck einen Saal mit einer „Wanddekoration mit acht griechisch-römischen Gestalten in Zierrahmen“.[17] Es ist unbekannt, wo sich der Raum befand.

Die verlorene Wandmalerei

Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Der Saal soll acht griechisch-römische Gestalten in Zierrahmen präsentiert haben. Es handelte sich wohl um Wandmalereien auf Papier, die erst nach 1792 entstanden.[19]

Zimmer mit drei Landschaften und vier Blumenstücken

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Ferner ist ein Raum mit drei Landschaften und vier Blumenstücken für Haus Dieck nachgewiesen. Wo sich der Raum befand, ist unbekannt.[20]

Die verlorene Wandmalerei

Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Malerei stammte von Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher und war in Kalkfarbe auf Papier gemalt. Sie ist nicht erhalten.[20]

Bibliographie

  • Literatur:
  • Dehio, Westfalen, 2011. – Dehio, Georg: Nordrhein-Westfalen II. Westfalen (Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler). Bearbeitet von Ursula Quednau. München/Berlin 2011.
  • Flaskamp, Bartscher, 1937. – Flaskamp, Franz: Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher. Gräflich-Bentheim-Tecklenburgischer und Fürstlich-Coveier Hof- und Cabinettmaler. Beschreibung der Bildersammlung des Stifts- und Landdechanten Florenz Karl Joseph Harsewinkel zu Wiedenbrück (Quellen und Forschungen zur Natur und Geschichte des Kreises Wiedenbrück, 26). Münster 1937.
  • Hölker, Warendorf, 1936. – Hölker, Karl (bearb.): Kreis Warendorf (Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen). Münster 1936.
  • Matzner/Schulze, Schlaun, 1995. – Matzner, Florian/Schulze, Ulrich: Johann Conrad Schlaun 1696-1773. Das Gesamtwerk. 2 Bde. Stuttgart 1995.
  • Strohmann, Bartscher, 2003. – Strohmann, Dirk: „Einer der vorzüglichsten Künstler Westfalens“. Bartscher als Maler, in: Baumeier, Stefan (Hrsg.): Feine Möbel aus Westfalen. Die Manufaktur des Rietberger Hofmalers Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher (1749 bis 1823) (Schriften des Westfälischen Freilichtmuseums Detmold – Landesmuseum für Volkskunde, 22). Heidelberg 2003, S. 187-211.
  • Strohmann, Werk, 2003. – Strohmann, Dirk: Ph. F. L. Bartscher. Verzeichnis des malerischen Werks, in: Baumeier, Stefan (Hrsg.): Feine Möbel aus Westfalen. Die Manufaktur des Rietberger Hofmalers Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher (1749 bis 1823) (Schriften des Westfälischen Freilichtmuseums Detmold – Landesmuseum für Volkskunde, 22). Heidelberg 2003, S. 213-222.
  • Westfalen 53 (1975). – Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde, 53. Münster 1975.
  • Archivalien:
  • Akte III, 1991-2002. – Landschaftsverband Westfalen-Lippe – Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen. Archiv. Freckenhorster Str. 10, Haus Dieck, Enningerloh-Westkirchen, Kreis Warendorf, Akte III 1991-2002.
  • Maar, Dokumentation, 2012. – Maar, Mona: Dokumentation über die Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen ab September 2011 der zentralen Vedute einer Wandbespannung aus dem 18. Jahrhundert, angelegt von Mona Maar. 2011/12.
  • Mummenhoff, Reisebericht, 1979. – Mummenhoff, Karl Eugen: Reisebericht. Betr. Haus Dieck bei Westkirchen, Kreis Warendorf. Mummenhoff 4.5.1979, in: Landschaftsverband Westfalen-Lippe – Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen. Archiv. Enningerloh-Westkirchen D, Haus Dieck, Wandbespannung, Bartscher/Rietberg.
  • Pressemitteilung, 2013. – Amt für Kommunikation Stadt Münster. 12.07.2013. Landschaftstapete illustriert Geschmack der "Empfindsamen Zeit". Stadtmuseum zeigt Wandbespannung aus Haus Dieck / In jahrelanger Feinarbeit restauriert.
  • Pressemitteilung, 2005. – Stadt Münster: Amt für Kommunikation – Pressemeldungen. 07.10.2005. Historische "Tapete" zufällig im Bauschutt entdeckt. Praktikantinnen restaurieren alte Wandbespannung / Demnächst wieder im Stadtmuseum / Fingerspitzengefühl gehört zum Berufsbild der Restauratorin.
  • Schlegel, Dokumentation, 2006. – Schlegel, Anja: Dokumentation über die Konservierung und Restaurierung der zentralen Vedute einer Wandbespannung aus dem 18. Jahrhundert ursprünglich hergestellt für das Herrenhaus Haus Dieck, gelegen in Westkirchen, Kreis Warendorf (NRW) jetzt im Eigentum und Ausstellungsstück des Stadtmuseums Münster. 2006.

Einzelnachweise

  1. Dehio, Westfalen, 2011, S. 314; Hölker, Warendorf, 1936, S. 507-510.
  2. Dehio, Westfalen, 2011, S. 314; Matzner/Schulze, Schlaun, 1995, S. 846-847.
  3. Dehio, Westfalen, 2011, S. 314; Matzner/Schulze, Schlaun, 1995, S. 846-847; Hölker, Warendorf, 1936, S. 507, 509-510. Mummenhoff, Reisebericht, 1979, S. 5.
  4. Mummenhoff, Reisebericht, 1979, S. 12; Hölker, Warendorf, 1936, S. 510. Schlegel, Dokumentation, 2006, S. 24.
  5. Flaskamp, Bartscher, 1937, S. 12.
  6. Schlegel, Dokumentation, 2006, S. 10; Mummenhoff, Reisebericht, 1979, S. 3.
  7. Strohmann, Bartscher, 2003, S. 202, 217; Hölker, Warendorf, 1936, S. 510. Maar, Dokumentation, 2012, S. 4-5; Pressemitteilung, 2013; Schlegel, Dokumentation, 2006, S. 5-6, 8, 16-21, 24-25; Pressemitteilung, 2005; Akte III, 1991-2002; Mummenhoff, Reisebericht, 1979, S. 3, 12.
  8. Strohmann, Bartscher, 2003, S. 202. Pressemitteilung, 2013; Schlegel, Dokumentation, 2006, S. 13, 21-23; Mummenhoff, Reisebericht, 1979, S. 3.
  9. Pressemitteilung, 2013; Maar, Dokumentation, 2012, S. 3-5; Schlegel, Dokumentation, 2006, S. 2, 6, 16; Pressemitteilung, 2005.
  10. Pressemitteilung, 2013; Schlegel, Dokumentation, 2006, S. 14; Maar, Dokumentation, 2012, S. 3.
  11. 11,0 11,1 11,2 Maar, Dokumentation, 2012, S. 4-5; Schlegel, Dokumentation, 2006, S. 6.
  12. 12,0 12,1 Schlegel, Dokumentation, 2006, S. 12; Mummenhoff, Reisebericht, 1979, S. 5.
  13. Schlegel, Dokumentation, 2006, S. 12; Mummenhoff, Reisebericht, 1979, S. 5. Westfalen 53 (1975), S. 400-402.
  14. Strohmann, Bartscher, 2003, S. 202. Schlegel, Dokumentation, 2006, S. 11; Mummenhoff, Reisebericht, 1979, S. 4-5.
  15. Mummenhoff, Reisebericht, 1979, S. 3.
  16. 16,0 16,1 Strohmann, Bartscher, 2003, S. 202. Mummenhoff, Reisebericht, 1979, S. 3-5.
  17. 17,0 17,1 17,2 17,3 17,4 17,5 17,6 17,7 Mummenhoff, Reisebericht, 1979, S. 4.
  18. 18,0 18,1 18,2 18,3 18,4 18,5 18,6 Bildarchiv LWL-DLBW.
  19. Strohmann, Werk, 2003, S. 217. Mummenhoff, Reisebericht, 1979, S. 4, 16.
  20. 20,0 20,1 Strohmann, Werk, 2003, S. 217; Flaskamp, Bartscher, 1937, S. 12. Mummenhoff, Reisebericht, 1979, S. 4.