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Waltershausen, Witwensitz Schloss Tenneberg

Aus Deckenmalerei-Lab
Laß, Heiko:Waltershausen, Witwensitz "Schloss Tenneberg", in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2023, URL: www.deckenmalerei.eu/50948b5d-9ea0-4e56-94b8-ef1a9490541c

Inventarnummer: cbdd10196

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Schloss Tenneberg wurde 1718-29 zum Witwensitz umgestaltet. 1719-21 schuf Johann Heinrich Ritter im Auftrag von Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg Malereien, von denen sich in Treppenhaus, Hauptsaal und Schlosskapelle Deckengemälde mit dezidiertem Witwenprogramm erhalten haben.

Schloss Tenneberg

Kurzbeschreibung und Lage

Schloss Tenneberg [1] erhebt sich oberhalb der Stadt Waltershausen auf einer Bergzunge. Der unregelmäßigen Vierflügelanlage ist an der Eingangsseite im Osten eine Vorburg vorgelagert. Das überwiegend als Jagdschloss genutzte Tenneberg wurde 1718-29 zum Witwensitz umgestaltet. Für diese Nutzung schuf Johann Heinrich Ritter Deckengemälde, die sich im Treppenhaus, im Hauptsaal und in der Schlosskapelle erhalten haben.

Bau- und Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte

Schloss Tenneberg geht auf eine erstmals 1176 erwähnte Burg der Landgrafen von Thüringen zurück. Sein gegenwärtiges Aussehen verdankt das Schloss überwiegend Umbauten aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts für Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg, Mitte des 17. Jahrhunderts unter Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha und dem Beginn des 18. Jahrhunderts, als Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg der Bauherr war. Die Umbauten unter Friedrich II. erfolgten ab 1718 unter der Leitung des Gothaischen Oberbaudirektors Wolf Christian Zorn von Plobsheim sowie dem Baumeister Johann Erhard Straßburger. Sie betrafen vor allem das Corps de logis und die Schlosskapelle. Als Maler wirkten unter anderen Johann Heinrich Ritter, Johann Nicolaus Meyer und Christoph Braun, als Stuckateur Jost Hallung. 1721 wurden Schloss und Schlosskapelle eingeweiht. Das Schloss war als Witwensitz für Friedrichs II. Frau Magdalena Augusta von Anhalt-Zerbst vorgesehen und die Umbauten bereiteten diese geplante Nutzung vor. Tatsächlich wurde das Schloss aber gar nicht als Witwensitz genutzt, da Magdalena Augusta nach dem Tod von Friedrich II. auf Schloss Altenburg wohnte. Das Schloss wurde kaum noch durch den Hof genutzt, das Inventar im 18. und 19. Jahrhundert auf andere Schlösser verteilt.

Auftraggeber

Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg [2] herrschte von 1693 bis 1732 über das Doppelherzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg. In seiner Regierungszeit baute er die Schulden des Landes ab, förderte die Wirtschaft und ließ zahlreiche Schlösser um- und ausbauen. Die Residenzschlösser in Gotha und Altenburg wurden modernisiert, wobei das Corps de logis in Altenburg nahezu einem Neubau gleichkam. Die Ausstattung der Innenräume wurde auf einen modernen Stand gebracht. Oft zierten Deckengemälde die wichtigsten Räume. Der Herzog ließ Jagd- und Lustschlösser umgestalteten und aufwendige Gärten anlegen. 1696 heiratete er Magdalena Augusta von Anhalt-Zerbst. Sie überlebte ihn um acht Jahre. Für sie wurde Schloss Tenneberg von Friedrich II. umgebaut.

Architekten, Künstler

Wolf Christian Zorn von Plobsheim [3] war Militär am Gothaer Hof. 1703 wurde er zudem zum Baudirektor und 1712 zum Oberbaudirektor des herzoglichen Bauamtes. Nach seinen Plänen und unter seiner Leitung entstanden zahlreiche Bauten und vor allem Umbauten. Zu nennen sind Schloss Friedrichsthal in Gotha, Schloss Tenneberg sowie die Stadtkirche in Waltershausen.

Johann Heinrich Ritter [4] war neben Carlo Ludovico Castelli in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts der bedeutendste Künstler, der in Thüringen Deckenmalerei schuf. Er wurde vor allem für die Herzöge von Sachsen-Gotha-Altenburg als „Hof al Fresco Maler“ tätig. Neben Schloss Tenneberg arbeitete er unter anderem in den Residenzschlössern in Gotha und in Altenburg, im Amtshaus in Gotha, der Stadtkirche in Waltershausen und weiteren Kirchen. Er wurde auch für den Saalfelder und den Rudolstädter Hof tätig und schuf in den Residenzschlössern ebenfalls Deckenmalerei. Erhalten hat sich auch das Deckengemälde im so genannten Landhaus Studnitz in Wechmar. Ritter arbeitete nachweislich ab 1716 bis zu seinem Tod 1751. Seine Herkunft und Ausbildung sind unbekannt. Er arbeitete als Vergolder, Tafelmaler, Freskant, Theater- und Festdekorateur. Eine wissenschaftliche Arbeit zu Ritter steht bislang aus.

Beschreibung

Schloss Tenneberg ist eine unregelmäßige, zweigeschossige Vierflügelanlage hinter einem Graben und ehemals einem Zwinger. Den annähernd rechteckigen Schlosshof erreicht man über eine Brücke durch den Ostflügel. Der Nordflügel, der im 16. und 17. Jahrhundert das Corps de logis war, ist im Erdgeschoss durch einen Arkadengang mit Diamantquaderverzierung ausgezeichnet. Seit dem 18. Jahrhundert ist der Hauptflügel der Südflügel. Im Erdgeschoss weisen Ochsenaugen auf einen ehemaligen Marstall hin. An der Südostecke ist die zweigeschossige Kapelle gelegen. Sie war bei den Umbaumaßnahmen um ein Geschoss nach unten in den Keller erweitert worden. Der Westflügel hatte zum Hof einen geraden Abschluss erhalten und nimmt seither das zweiläufige Haupttreppenhaus auf. Im West- und Südflügel lagen die repräsentativen Räumlichkeiten für die Witwe. Der Nordflügel nahm vermutlich nach wie vor die Wohnräume auf. An die Räume im Süden schließt im westlichen Teil des Südflügels der Hauptsaal an. Aus diesem gelangt man über eine kleine Treppe direkt auf die Empore der Schlosskapelle.

Forschungsstand zur Baugeschichte

Der Forschungsstand zu Schloss Tenneberg und seiner Deckenmalerei ist vergleichsweise gut. Die Baugeschichte hat Laß [5] zusammengefasst. Von den Fresken ist vor allem jene im Hauptsaal [6] gewürdigt worden. Die Untersuchungen von Tolksdorf [7] und Hopf/Künzel [8] betrachtet jedoch auch die übrige Decken- und Wandmalerei.

Das Treppenhaus

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das Haupttreppenhaus [9] im Westflügel wurde im Rahmen der Umgestaltung des Schlosses zum Witwensitz zwischen 1716 und 1718 erbaut.

Beschreibung

Das zweiläufige Treppenhaus mit Wendepodest wird direkt vom Schlosshof aus betreten. Es ist mit illusionistischer Wand- und Deckenmalerei von Johann Heinrich Ritter aus dem Jahr 1718 versehen. Decken und Wände des Treppenhauses sind mit einer perspektivischen Scheinarchitektur bemalt, die den Blick in den Himmel freigibt.

Die Wandmalerei des Treppenhauses

Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Das Treppenhaus ist 1718 von Johann Heinrich Ritter ausgemalt worden. [10] In späterer Zeit ist die Malerei zweimal überfasst und 1954/55 sowie 2017/18 restauriert worden.

Beschreibung und Ikonographie

Die Wandmalerei täuscht auf Höhe des Obergeschosses eine Pfeilerhalle rund um den Treppenlauf vor. Das reale Treppengeländer wird malerisch einmal um den Treppenschacht herumgeführt. An der Nordseite sitzt auf diesem Geländer ein Fasan, um die Illusion zu erhöhen.

Über den gemalten Fenstern an der Westwand gegenüber dem Eingang erblickt man in Kartuschen links das auf zwei Felder verteilte Monogramm der Magdalena Augusta von Anhalt-Zerbst sowie rechts ihr auf zwei Felder verteiltes Wappen, jeweils unter einem gemeinsamen Fürstenhaus. In den gemalten Vouten der Nord- und Südseiten erkennt man Szenen aus den Metamorphosen des Ovid: Pyramus und Thisbe sowie Apoll und Daphne. In der Voute wird die Scheinarchitektur mit einer Brüstung abgeschlossen, auf der in Töpfen Lorbeerbäume und Agaven stehen.

Gestalterische Mittel - Komposition und Ansichtigkeit

Der Schattenwurf folgt den realen Lichtverhältnissen. Der illusionierte Raum ist auf den Eintretenden hin konzipiert. Man erblickt von unten die Decke, sieht aber von oben nicht den Boden der fiktiven Räume.

Das Deckengemälde im Treppenhaus

Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Decke des Treppenhauses wurde 1718 von Johann Heinrich Ritter bemalt.[10] In späterer Zeit wurde sie zweimal überfasst und 1954/55 sowie 2017/18 restauriert.

Beschreibung und Ikonographie

An der Decke erblickt man an einem Wolkenhimmel die Herzogin als Juno, die in einem Wagen zu ihrem Gatten Jupiter fährt. Der Himmelsausschnitt wird von der genannten Brüstung mit Agaven und Lorbeerbäumchen gerahmt. Juno sitzt in ihrem goldenen von Pfauen gezogenen Wagen. Diesen ziert das Herzschild des askanischen Wappens, was eine Gleichsetzung von Juno mit Magdalena Augusta rechtfertigt. Die Göttin bzw. Herzogin hält ein Zepter in der Hand und ist mit einem Diadem bekrönt. Ein Engel mit Spruchband weist ihr den Weg hin zu Jupiter bzw. ihrem Gemahl. Die Worte auf dem Spruchband lauten: „MAI SENZA TE“ (Nie ohne Dich). Damit ist ihr Gemahl Friedrich II. gemeint. Jupiter sitzt lässig in den Wolken und hält ein Blitzbündel in seiner linken Hand. Er blickt seiner Frau erwartungsvoll entgegen. Zu seinen Füßen sitzt sein Adler.

Programm

Das Treppenhaus nimmt auf die vorgesehene Bewohnerin und ihren zukünftigen Status Bezug. Die gemalten Initialen und Wappen gegenüber dem Eingang stellen sie als Hausherrin vor. Das Deckengemälde verdeutlicht, dass es ihr größtes Bestreben ist, zu ihrem verstorbenen Mann zu gelangen, ohne den sie niemals sein will, wie das das Spruchband des Engels erläutert. Im Sinne Luthers geleiten Engel den Menschen nach ihrem Tode ins Jenseits und das Plafondgemälde zeigt also die zukünftige Apotheose der Herzogin. Die von Herzog Friedrich II. beauftragte Malerei verdeutlicht, wie er sich das Verhalten seiner Frau nach seinem Tode vorstellte oder doch zumindest wünschte. Das Thema der Liebe des Herzogspaars wird im Hauptsaal im Deckengemälde wieder aufgegriffen.

Der Hauptsaal (Rittersaal)

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Der Hauptsaal [11] entstand 1719 nach Plänen des Baudirektor Wolf Christoph Zorn von Plobsheim. Bereits 1719 schuf Johann Heinrich Ritter auch das Deckengemälde. Nach ihm führt er auch den Namen Rittersaal. Die Dekoration der Wände erfolgte erst 1720/21 durch Ritter und Johann Nicolaus Meyer. Die hölzernen Stuckbüsten vor den Wänden sowie die Konsolen, auf denen sie stehen, schuf der Gothaer Hofbilderhauer Jacob Christoph Biedermann. Der Stuck stammt von Johann Justus Hallung. Der Saal wurde später nur geringfügig verändert. So kamen etwa um 1800 Sphingen auf das Gebälk. Die Malerei des Saals wurde mehrfach überfasst und später restauriert. Der Saal wurde von 2005 bis 2012 bis konservatorisch und restauratorisch in der ursprünglichen Farbigkeit wieder hergestellt.

Beschreibung

Der eingeschossige Saal durchmisst die ganze Breite des Südflügels. Im Norden und Süden gewähren jeweils sieben Fenster Licht. An den Schmalseiten im Osten und Westen erschließen je zwei seitliche Türen den Raum. Sie flankieren im Westen eine Kamin, im Osten einen Ofen. Die Wände sind mit Wandpaneelen dekoriert. Durch die Fensternischen entstehen an der Langseite jeweils sechs Wandvorsprünge, vor die Lisenen gesetzt sind. Die Architektur wird über die hohe Voute in einem illusionistischen Deckengemälde mit Vollsäulen weitergeführt und öffnet sich dort in einen Himmel am Deckenspiegel. An den Pfeilern sind auf Konsolen in etwa zwei Metern Höhe 20 Büsten aufgestellt, an der West- und Ostseite fassen sie gedoppelt den Kamin bzw. Ofen ein. Wände, Türen und Fensterlaibungen sind mit einer dekorativen Malerei versehen. Die Büsten verkörpern die vier Elemente, die vier Jahreszeiten sowie die zwölf Monate. Über ihnen sind braun in braun gemalte Embleme in grau fingierte Stuckkartuschen gemalt, die den Tapisseries du Roy folgen. Am Sockel der Büsten ist eine weitere kleine bildliche Darstellung zu sehen. Die Büsten, die für die Elemente stehen, befinden sich an der Ostseite, die Jahreszeiten an der Westseite und die Monate an Nord- und Südseite.

Über der Büste des Frühlings erblickt man eine fliegende Schwalbe. Der zugehörige Text lautet: „EG TEMPORA LAETA REDUCIT“. Am Sockel ist ein Storch zu sehen. Über dem Sommer erblickt man das Residenzschloss Friedenstein mit dem Schriftzug: „TUM TIBI TUM VOBIS“ und am Sockel ein Nest mit Elternvogel und Küken. Zum Herbst gehört ein aufgeschnittener Apfel mit dem Schriftzug „PRAESTANT ITERN CORONAE“. Am Sockel erkennt man einen Vogel. Über dem Winter erblickt man ein antikes Amphitheater mit den Worten „DELICIAE POPULI“, am Sockel eine Schlittenfahrt. Den Monaten ist am Sockel jeweils das entsprechende Tierkreiszeichen beigegeben. [12] Oberhalb des Januars ist ein Kaminfeuer dargestellt sowie der Schriftzug „TEMPUS MITESCIT AB ILLO“, beim Februar sind es Schneeglöckchen und Anemonen mit den Worten „NIL FLORERE VETAT“. Beim März erblickt man heimkehrende Zugvögel, kombiniert mit dem Text: „ET FULMINIS OCYOR ALIS“, beim April Lanzen und Kränze sowie die Worte „LUDO PUGNAQUE PARATUR“. Beim Mai findet sich eine Pyramide und ein Grabgewölbe mit den Worten „DIRIGIT OBLIQUA E“ beim Juni ein Rosenbusch mit dem Schriftzug „IUNCTA ARMA DECORI“. Zum Juli gehören eine weiße Lilie und die Worte „LANDORE OMNIA VINCIT“, zum August eine Korngarbe mit dem Schriftzug „VITAE MELIORIS IN USUM“. Beim September erblickt man eine Blume und die Worte „COELESTES SEQUITUR MOTUS“, beim Oktober eine Pyramide zusammen mit dem Schriftzug „CRESCIT IN IMMENSUM“. Dem November ist ein an einem Baum hängendes Jagdhorn beigegeben. Dazu steht geschrieben: „DUCIT ET EXCITAT AGMEN“. Beim Dezember erblickt man einen Leuchtturm mit den Worten „IN PUBLICA COMMODA“.

Dem Element Feuer werden eine Gewitterdarstellung und die Worte „MICAT EXITIALE SUPERBIS‘“ beigegeben, im Sockel erblickt man einen Drachen. Zur Luft gehören ein Bienenkorb und der Schriftzug „SIGNAT CLEMENTIA REGEM“, im Sockel ein Fasan. Über der Erde erblickt man einen Nadelbaum und liest die Worte: „RECTA SE TOLLIT IN ALTUM“. Im Sockel wird eine Löwin gezeigt. Oberhalb des Wassers wird das Lusthaus im Gothaer Wallgarten mit einem Springbrunnen gezeigt. Der Text lautet: „PETIT IMPIGER ORTUS“. Am Sockel erblickt man einen Brunnen.

Als 21. Büste kommt über dem Kamin an der Westwand eine der Herzogin hinzu. Sie wird vor einer Draperie unter einem Fürstenhut präsentiert. Die leere Kartusche unter der Büste sollte vermutlich ihre Initialen aufnehmen. So ist auch die Ausstattung des Saales wie in Kapelle und im Treppenhaus auf die geplante Funktion des Schlosses als Witwensitz der Herzogin Magdalena Augusta bezogen.

Das Pendant zur Büste im Osten über dem Ofen ist ein braun in braun gemaltes Fresko mit einer Darstellung der Schmiede Vulkans. Der Gott ist im Begriff einen Pfeil für Amor zu schmieden, der hinter ihm wartet. Durch eine Öffnung erblickt man einen weiteren Schmied. Über der Szene sind gleich Trophäen zusammen mit Waffen die Wappen von Friedrich II. und Magdalena Augusta gehängt, womit der Bezug zur Liebe dieses Paares hergestellt wird. Ihren Abschluss findet die Wand in einem kräftigen Hauptgesims, über dem sich die Voute wölbt.

Programm

Die Wände des Saales stehen für das irdische Leben der Witwe mit Monaten, Jahreszeiten und Elementen. Dies ist die Basis für das Programm an der Decke und in der Voute.

Die Malerei am Deckenspiegel

Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Der Deckenspiegel nimmt eine große den ganzen Raum überspannende Darstellung auf. Das Fresko [13] wurde 1719 ausgeführt, nachdem Unter- und Oberputz auf Schilfrohr aufgetragen worden waren. Die Malerei wurde mehrfach restauriert, letztmalig 2009.

Beschreibung und Ikonographie

Die Voute trägt optisch und inhaltlich die Decke und ihr Programm. Durch eine gemalte Quadratura mit Säulen blickt man in den offenen Wolkenhimmel. In der Mitte sieht man Juno und Jupiter im Wagen der Venus. Er wird von zwei Tauben gezogen, Amor hält die Zügel. Hinter dem Wagen gehen die Pfauen der Juno. Juno selbst hält ein Zepter in der Hand und trägt eine Krone. Jupiter ist durch ein Blitzbündel in seiner rechten Hand kenntlich gemacht. Dass es sich wie im Treppenhaus um Magdalena Augusta und Friedrich II. handelt, ist aus den Wappen der beiden an den Hälsen der Tauben ersichtlich. Zahlreiche Götter sind Zeugen ihrer großen Liebe.

Links blickt Saturn mit Sense und Stundenglas auf das Paar und erinnert an die Endlichkeit allen Lebens. Eine geflügelte Frauengestalt zwischen Saturn und dem Paar trägt kein Attribut. Es dürfte sich um Victoria handeln, die den Sieg der Liebe über die Zeit garantiert. Links von Saturn lagert Luna auf einer Wolke. Sie ist unbeteiligt und dürfte hier als Göttin der Nacht ebenfalls für die Zeit stehen.

Rechts des Paares erblickt man Merkur, der hier als Friedensbote zu verstehen ist. Er eilt zu Iris auf dem Regenbogen. Diese blickt herab auf die hinter Wolken verborgenen Personifikationen von Winden. Sie stören das Liebespaar nicht. Der Verlauf des Regenbogens lenkt den Blick zudem auf Venus. Ihr sind zwei Personen zugeordnet, die ein Schild mit dem Monogramm des Herrscherpaares präsentieren. Der umlaufende Schriftzug „CITIVS VENTOS EN NUBILA PELIT“ (Schneller, verjage Winde und Wolken) ist den Tapisseries du Roy 1687 entnommen.

Unter dem Paar kniet die Personifikation der Eintracht mit ausgestreckten Armen. Links von ihr befinden sich vier Frauen, die verschiedene Reichtümer präsentieren wie Geschmeide und Edelsteine, aber auch Früchte des Feldes und Obst. Sie sind offenbar auf den irdischen Reichtum des Landes zu beziehen, der unter der Liebe des Herrscherpaares gedeiht. Rechts von der Eintracht unterhalb von Venus erblickt man zwei Genien, die Rosen streuen und Tau vergießen.

Gestalterische Mittel - Komposition und Ansichtigkeit

Die Malerei ist auf einen Betrachterstandpunkt an der Nordseite hin ausgerichtet. Nahezu alle Figuren sind in Schrägansicht dargestellt. Steht man in der Mitte des Raumes, entsteht die Anmutung, der Wagen würde auf den Betrachter zufahren. Die Komposition ist spiegelsymmetrisch aufgebaut. Die Mittelachse wird durch das Herrscherpaar und Concordia bestimmt. Die himmlische Sphäre befindet sich auf einem Wolkenband im oberen Bereich. Victoria und Merkur sowie Luna und Iris entsprechen einander formal.

Vorlagen und Vergleiche

Für viele Einzelfiguren lassen sich Vorlagen nachweisen. So gehen die Concorida in der Bildmitte und die Gruppe Reichtümern auf Wolken links auf die Bildfindung von David Klöcker-Ehrenstral im Riddarhuset von Stockholm 1670/75 zurück, die durch einen Stich von Georg Christoph Emmart allgemein Verbreitung fand. Der Merkur geht auf ein Vorbild von Nicolas Dorigny 1651 nach Simon Vouet zurück.

Programm

Das Thema der Decke ist die unverbrüchliche Liebe des Herzogspaares über die Zeit hinaus. Ihre Eintracht garantiert den Reichtum des Landes.

Die Malerei in der Voute

Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Malerei in der Voute[14]stammt von Johann Heinrich Ritter aus dem Jahr 1719. Sie wurde mehrfach restauriert, zuletzt 2007-2009.

Beschreibung und Ikonographie

Die Voute stellt formal die Basis für die Quadratura des Deckenspiegels dar. Sie ist wie dieser gänzlich bemalt. Die Malerei setzt die reale Architekturgliederung der Wände fort und übernimmt deren Register. Daher ist sie in jenem braungrünen Farbton gehalten, den auch die Wände erhalten haben. Über einer Art Sockelzone sind vor die aufsteigende Architektur in einem gebrochenen Weiß-Grau Hermenpilaster und andere Skulpturen vor einem altrosa Fond gemalt. Die Hermen stehen über den Lisenen der Wände. Sie entsprechen farblich den Büsten vor den Wänden und auch die Fondfarbe ist analog. Zwischen die Hermen sind Tafelgemälde platziert, die Braun in Braun farblich jenem über dem Kamin folgen. Unter diesen Gemälden wird im Sockelbereich ein Zyklus von Kaisermedaillons präsentiert. Auf die Postamente unter den Hermen sind Personifikationen von Herrschertugenden gemalt. In den vier Raumecken sitzen jeweils zwei Atlanten. Zwischen ihnen, genau in den Raumecken, sind in Kartuschen übereinander je zwei weitere kleine Malereien zu sehen, auch diese Braun in Braun. Am abschließenden Gesims unter dem Deckenspiegel sind Festons befestigt, die teilweise zusätzlich von den Hermen ergriffen werden. Ihre Enden halten die Atlanten in den Ecken mit erhobenen Händen.

Die Malereien in den Ecken zeigen in den oberen kleineren Kartuschen die vier Erdteile. In den größeren darunter erblickt man mythologische Szenen. In der Nordwestecke ist unten Latona mit den in Frösche verwandelten Bauern zu sehen, in der Südwestecke ein Geigenspieler vor einer Stadt, dessen Bedeutung unklar bleibt. In der Nordostecke erblickt man eine junge trinkende Frau zusammen mit einem Kind und einer alten Frau. In der Südostecke wendet sich Minerva einer anderen Frau zu, die als Arachne am Webrahmen zu identifizieren ist.

Das zentrale Gemälde über dem Kamin zeigt Perseus, wie er das Medusenhaupt gegen seine Feinde hält. Über den Fenstern an der Südseite erblickt man von West nach Ost die Entführung des Ganymed durch Jupiter in Gestalt eines Adlers, Herkules bei Omphale, die Entführer der Deianëira durch Nessus, Apoll und die Musen, die Entführung der Oreithyia durch Boreas. Über dem Ofen an der Ostwand wird erneut Perseus gezeigt. Hier rettet er Andromeda vor dem Meerungeheuer. An der Nordseite folgen von Ost nach West der Raub Proserpinas durch Pluto, Mars und Venus als Liebespaar, Pan und Cupido, Diana und der schlafende Endymion sowie die Entführung der Europa durch Jupiter in Gestalt eines Stiers.

Vorlagen und Vergleiche

Die Darstellungen gehen auf unterschiedliche (grafische) Vorlagen zurück. Die Erdteilallegorien etwa folgen Adriaen Collaert, die Darstellung von Venus und Anchises oder des Raubes der Europa Annibale Caracci aus der Galleria Farnese.

Programm

Die Voute trägt nicht nur formal, sondern auch inhaltlich die Decke bzw. das Programm der Malerei. Die Szenen aus den Metamorphosen des Ovid, die Kaisermedaillons und vor allem der Tugendzyklus sind die moralische Grundlage des Herzogspaars und ihrer Liebe, die universale Geltung auf allen Kontinenten bzw. der ganzen Erde hat.

Die Schlosskapelle

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Die Schlosskapelle [15] von Schloss Tenneberg stammt aus dem Mittelalter und wurde für Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha 1666-1667 umgebaut. Dennoch war sie etwas über 50 Jahre später so unmodern geworden, dass sie 1718 bis 1721 komplett neu gestaltet wurde. Im Rahmen dieser Arbeiten wurde sie in den Keller um ein tieferes Geschoss erweitert. Das ermöglichte das Einbringen einer Empore. Die Ausmalung der Kapelle erfolgte durch Johann Heinrich Ritter und Johann Nicolaus Meyer. Mehrfache so genannte „Erneuerungen“ im 19. und 20. Jahrhundert erfassten auch die Malerei. Die Ausstattung ist heute teilweise verloren. 2012-2015 wurde die Kapelle restauriert.

Beschreibung

Die Kapelle ist ein einfacher, rechteckiger Raum mit an vier Seiten umlaufenden Emporen, die von hölzernen Pfeilern getragen werden. Im Osten steht ein Kanzelaltar mit Orgel. Im Westen sind die Reste eines Herrschaftsstandes auf der Empore erhalten. Der Raum wird von einem großen runden Deckengemälde im Stuckrahmen überfangen. 11 weitere kleine runde Deckengemälde sind an der Decke der oberen Empore erhalten.

Die Deckengemälde in der Schlosskapelle

Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die Deckenmalerei [16] wurde von Johann Heinrich Ritter 1720 geschaffen. Im 19. und 20. Jahrhundert überarbeitet, erfolgte 2012-14 eine Restaurierung.

Beschreibung und Ikonographie

Das runde große Hauptbild stellt eine Verherrlichung der Herzogin Magdalena Auguste dar. Es bezieht sich damit wie auch die anderen Deckenmalereien im Schloss direkt auf die Bewohnerin. An einem Wolkenhimmel erblickt man über der Deckenmitte die Göttliche Vorsehung (Providentia Divina) mit ihrem Zepter. Ihr assistiert rechts die göttliche Großmut (Liberalitas Divina) mit einem Sternenkranz in der Rechten. Aus ihrem Füllhorn quellen irdische Reichtümer, unter denen sogar ein Fürstenhut ist.

Um diese Gruppe sind verschiedene Tugenden angeordnet, allen voran die sechs von sieben Kardinaltugenden. Über der Göttlichen Vorsehung lagern die Gerechtigkeit (Justitia) mit Richtschwert und Waage sowie die Hoffnung (Spes) mit dem Anker. Links erkennt man eine Dreiergruppe, bestehend aus dem Glauben (Fides) mit einem Kreuz und der Klugheit (Prudentia) mit dem Spiegel der Selbsterkenntnis in der Hand und der schützenden Schlange am linken Unterarm. Zu diesen beiden Kardinaltugenden gesellt sich die Gottesfurcht (Timor Dei) mit einem aufgeschlagenen Buch, in dem geschrieben steht „TIMOR DOMINI“. Am unteren Bildrand erblickt man eine Zweiergruppe, die ebenfalls keine Kardinaltugenden personifizieren. Die linke der beiden Frauen kann mit Herzogin Magdalena Auguste identifiziert werden. Sie ist in kostbare Gewänder aus Purpur und Hermelin gekleidet, trägt eine Mondsichel auf der Brust und einen Herzogshut auf dem Kopf. Hinter ihrem Haupt strahlt ein Nimbus. In ihrer rechten Hand hält sie einen Ölzweig, der sich auf Friede und Eintracht bezieht, mit der linken weist sie auf die Personifikation der ehelichen Liebe (Benevolenza ed unione matrimoniale) mit Eisvogel, Weinrebenkranz im Haar und einem Ulmenzweig in der Hand. Rechts von ihr befindet sich eine Zweiergruppe von Liebe (Caritas) mit flammendem Herz in der Hand und Geduld (Patientia) mit Handschelle und Kette. Sie gehört nicht zu den Kardinaltugenden. Weiter nach oben und fast schon in den Wolken verschwindend, ist eine letzte Dreiergruppe von Tugenden auszumachen. Die Tapferkeit (Fortitudo) hat ihre Säule geschultert. Sie wird von der Frau ohne Attribut rechts am Arm gefasst. Diese verweist die Stärke auf die Mittelgruppe. Die dritte Personifikation trägt einen Lorbeerkranz auf dem Kopf und hält einen weiteren in ihrer Hand.

Weitere Personifikationen befinden sich an den Decken der oberen Emporen in kreisrunden Medaillons. Zehn von ihnen in grün-monochromer Malerei zeigen weitere weibliche Personifikationen von Tugenden, so erneut die Liebe mit flammendem Herzen, den Frieden mit Ölzweig, der auf die Waffen am Boden tritt, die Sanftmut mit Lamm oder die Buße, die Abwehr des Teufels etc. Im ehemaligen Herrschaftsstand selbst ist die Malerei farbig. Man erblickt eine Frau im Gebet mit Zackenkrone auf dem Haupt. Über ihr befindet sich ein leuchtendes Dreieck mit dem eingeschriebenen Namen Gottes, zu dem sie sich zurückwendet. Es soll wohl eine Allegorie auf die gute und gottgefällige Regierung darstellen.

Gestalterische Mittel - Komposition und Ansichtigkeit

Die Ansichtigkeit der Malerei ist auf den Herrschaftsstand hin ausgerichtet. Bis auf Justitia und Spes, die sozusagen auf dem Kopf stehen, sind alle Figuren gut zu erkennen. Diese beiden sind an der Seite des Herrschaftsstandes dargestellt und können so zumindest durch den Prediger mit der Herzogin in Verbindung gebracht werden, während die Gestalt der Herzogin über dem Kanzelaltar dargestellt ist.

Programm

Wie auch in den anderen Räumen ist das Bildprogramm auf die Herzogin ausgerichtet. Sie ist der Bezugspunkt. In ihr vereinen sich die im Kreis dargestellten Tugenden, von denen ihr die eheliche Liebe am nächsten ist. Ihr Verhalten folgt dabei der Göttlichen Vorsehung und sie erhält reichen Lohn von der göttlichen Großmut.

Synthese – „MAI SENZA TE“

Auf Schloss Tenneberg hat sich Deckenmalerei für einen Witwensitzes erhalten, die vom Mann beauftragt wurde für die Nutzungszeit nach seinem Tode. Es wird ein ideales Bild einer Witwe entworfen, wie sie sich ein Mann wünschte. Zwar steht die große Liebe des Paares im Hauptsaal im Vordergrund, im Treppenhaus offenbart sich jedoch das wahre Verlangen der Frau: „MAI SENZA TE“ – sie will nie ohne ihren Gemahl sein. So kulminieren ihre Tugenden auch in der Ehelichen Liebe – zumindest an der Decke der Schlosskapelle.

Schloss Tenneberg ist zudem eines der wenigen Beispiele, in dem sich zumindest in den bedeutendsten Räumen, Deckenmalerei für einen Witwensitz erhalten. Vergleichbar ist Schloss Oranienstein in Diez, das nahezu zeitgleich – allerdings von der Witwe selbst – ausgestattet wurde.

Bibliographie

  • Literatur:
  • Berg/Wagner, Einflüsse, 2012. – Berg, Corinna/Wagner, Uwe: Einflüsse italienischer Malkunst auf die Entwicklung der barocken Malerei in Thüringen. In: Aus der Arbeit des Thüringisches Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, NF 44 (2013), S. 84-98.
  • Dobenecker, Wohnkultur, 2017. – Dobenecker, Florian: Fürstliche Wohnkultur wird auf Schloss Tenneberg rekonstruiert. In: Thüringer Allgemeine, 12. 07.2017.
  • Faicus, Friedrich II., 1932. – Facius, Friedrich: Staat, Verwaltung und Wirtschaft in Sachsen-Gotha unter Herzog Friedrich II. (1691-1732). Eine Studie zur Geschichte des Barockfürstentums in Thüringen (Mitteilungen des Vereins für Gothaische Geschichte und Altertumforschung e.V. Beiheft zum Jahrgang 1932 und 1933). Gotha 1932.
  • Hopf, Plobsheim, 2018. – Hopf, Udo: Die Bauten des Generals und Baudirektors (von Plobsheim). In: Thüringische Landeszeitung. Gotha, 10. März 2018.
  • Huschke, Ernestiner, 1982. – Huschke, Wolfgang: Politische Geschichte von 1572 bis 1775. Die Ernestiner. In: Patze, Hans/Schlesinger, Walter (Hrsg.): Geschichte Thüringens, Bd. 5. Tl. 1 (Mitteldeutsche Forschungen 45/V/1/1). Köln/Wien 1982.
  • La Corte, Emblematik, 2019. – La Corte, Michael: Emblematik als Teil der profanen Innenraumgestaltung deutscher Schlösser und Herrenhäuser. Vorkommen – Form – Funktion. Göttingen 2019.
  • Laß, Lustschlösser, 2006. – Laß, Heiko: Jagd- und Lustschlösser. Kunst und Kultur zweier landesherrlicher Bauaufgaben. Dargestellt an thüringischen Bauten des 17. und 18. Jahrhunderts. Petersberg 2006.
  • Möller, Schlosskapelle, 2015. – Möller, Cornelia: Helle Farben ohne Schnörkel. Schlosskapelle im Waltershäuser Tenneberg eingeweiht. In: Thüringer Landeszeitung, Gothaer Tagespost, 30.05.2015.
  • Thieme/Becker, Plobsheim, 1947. – Zorn von Plobsheim, Wolf Christoph. In: Vollmer, Hans (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 36: Wilhelmy–Zyzywi. Leipzig 1947, S. 558.
  • Tolksdorf, Monumentalmalerei, 1984. – Tolksdorf, Heike: Zur Monumentalmalerei des Barock in Thüringen. Dissertation zur Promotion A ; Karl-Marx-Universität Leipzig, Sektion Kultur- und Kunstwissenschaften, Lehrstuhl Kunstgeschichte. Leipzig 1984.
  • Ulferts, Säle, 2000. – Ulferts, Edith: Große Säle des Barock. Die Residenzen in Thüringen. Petersberg 2000.
  • Archivalien:
  • Hopf/Künzl, Ritter, 2021. – Hopf, Udo/Künzl, Uta (Bearb.): Der Hof- und Freskenmaler Johann Heinrich Ritter (um 1680 - 1751). Auswertung der archivalischen Überlieferung in den Belegen der Friedensteinschen Kammerrechnungen für die Jahre 1725-1750 (Künstler auf Schloss Friedenstein in Gotha, 7). Weimar, 04/2021.

Einzelnachweise

  1. Laß, Lustschlösser, 2006, S. 383-387; Tolksdorf, Monumentalmalerei, 1984, S. 29-35; Ulferts, Säle, 2000, S. 82-89; Berg/Wagner, Einflüsse, 2013, S. 87-89.
  2. Laß, Lustschlösser, 2006, S. 241-246; Huschke, Ernestiner, 1982, S. 398-427; Facius, Friedrich II., 1932.
  3. Hopf, Plobsheim, 2018; Thieme/Becker, Plobsheim, 1947.
  4. Hopf/Künzl, Ritter, 2021.
  5. Laß, Lustschlösser, 2006, S. 383-387; Tolksdorf, Monumentalmalerei, 1984, S. 29-35; Ulferts, Säle, 2000, S. 82-89.
  6. Ulferts, Säle, 2000, S. 82-89; Wagner/Berg, Einflüsse, 2013, S. 87-89.
  7. Tolksdorf, Monumentalmalerei, 1984, S. 30-34.
  8. Hopf/Künzl, Ritter, 2021, S. 7-18.
  9. Hopf/Künzl, Ritter, 2001, S. 7-9; Tolksdorf, Monumentalmalerei, 1984, S. 31-32.
  10. 10,0 10,1 Hopf/Künzl, Ritter, 2001, S. 7-9; Tolksdorf, Monumentalmalerei, 1984, S.31-32; Dobenecker, Wohnkultur, 2017.
  11. Hopf/Künzl, Ritter, 2021, S. 10-14; La Corte, Emblematik, 2019, S. 414-415; Berg/Wagner, Einflüsse, 2013, S. 87, 89; Laß, Lustschlösser, 2006, S. 386; Ulferts, Säle, 2000, S. 82-88; Tolksdorf, Monumentalmalerei, 1984, S. 30-32.
  12. Januar – Wassermann, Februar – Fische, März – Widder, April – Stier, Mai – Zwilling, Juni – Krebs, Juli – Löwe, August – Jungfrau, September – Waage, Oktober – Skorpion, November – Schütze, Dezember – Steinbock.
  13. Hopf/Künzl, Ritter, 2021, S. 12-14; La Corte, Emblematik, 2019, S. 412-414: Berg/Wagner, Einflüsse, 2013, S. 87-89; Laß, Lustschlösser, 2006, S. 386; Ulferts, Säle, 2000, S. 86, 88; Tolksdorf, Monumentalmalerei, 1984, S. 33-34.
  14. Hopf/Künzl, Ritter, 2021, S. 14; Berg/Wagner, Einflüsse, 2013, S. 87; Ulferts, Säle, 2000, S. 84-86; Tolksdorf, Monumentalmalerei, 1984, S. 32-33.
  15. Tolksdorf, Monumentalmalerei, 1984, S. 30-31.
  16. Hopf/Künzl, Ritter, 2021, S. 16; Tolksdorf, Monumentalmalerei, 1984, S. 30-31; Möller, Schlosskapelle, 2015.