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Wabern, Jagdschloss Karlshof

Aus Deckenmalerei-Lab
Laß, Heiko:Wabern, Jagdschloss (Karlshof), in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2022, URL: www.deckenmalerei.eu/a3f16a04-140f-4ab1-b1e3-8d32225332a8

Inventarnummer: cbdd10278

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Die Decken- und Wandgemälde des 18. Jahrhunderts aus Schloss Wabern sind nicht mehr am Ort. Die Wandmalerei mit einem sechsteiligen Jagdzyklus von Johann Heinrich Tischbein d. Ä. hat sich transloziert erhalten, die Deckengemälde von Johann Oswald Hams sind nur über seine Zeichnungen bekannt.

Jagdschloss Wabern

Kurzbeschreibung und Lage

Das ehemalige Jagdschloss[1] in Wabern befindet sich am Westrand der Ortschaft. Die Dreiflügelanlage öffnet sich nach Wesen, im Osten ist der ehemalige Lustgarten gelegen.

Bau- und Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte

Das Schloss wurde nach Plänen von Johann Conrad Giesler 1701-04 erbaut. Anschließend entstand im rückwärtigen Lustgarten eine Orangerie. Auftraggeber war Landgraf Carl von Hessen, der hier bereits Ende des 17. Jahrhunderts oft zur Reiherbeize weilte. Das Schloss war jedoch als Geschenk für seine Gattin Maria Anna Amalia von Kurland bestimmt. Sie ließ das Schloss nach ihren Vorstellungen ausstatten und präsentierte hier einen Großteil ihrer Sammlungen. Maria Anna Amalia starb jedoch bereits 1711 vor ihrem Mann und das Schloss blieb in landesherrlichem Besitz. Ob das Schloss im Siebenjährigen Krieg beschädigt wurde, ist unbekannt. Um 1770 wurde das Schloss für Landgraf Friedrich II. durch Simon Louis du Ry modernisiert und um die seitlichen Pavillons zur Dreiflügelanlage erweitert und diente bis zu seinem Tod 1785 als Jagdschloss. Der Aufenthalt in Wabern im Juni/Juli gehörte fest zum Residenzverhalten des Kasseler Hofs. Das Umfeld des Schlosses bot mit seinem offenen, relativ ebenen Gelände ohne große Hindernisse alle Voraussetzungen für die Reiherbeize. Nahe dem Schloss befand sich ein Reiherwald.

Vor allem im 19. Jahrhundert wurde das Schloss nachhaltig verändert. Das betrifft Zwerchhaus und Treppenhäuser, die seitlichen Pavillons und vor allem die Ausstattung. Das Schloss verlor seine höfische Funktion und 1885 kam eine so genannte Erziehungs- und Besserungsanstalt in das Gebäude.

Auftraggeber

Landgraf Karl von Hessen-Kassel[2] regierte ausgesprochen lange von 1677 bis 1730. Er schuf seiner Landgrafschaft eine wirtschaftlich und militärisch weitgehend unabhängige Stellung, machte Kassel zu einem der kulturellen Mittelpunkte des Reiches und erlangte für seinen Sohn 1720 eine Königskrone. Die angestrebte Rangerhöhung der Landgrafschaft zu einem Kurfürstentum gelang allerdings nicht. Bedeutendste Werke auf künstlerischem Gebiet waren die Parkanlagen in der Karlsaue mit Orangerie und Marmorbad[3] sowie dem Karlsberg (heute Wilhelmshöhe) mit Schloss sowie seine reichen Kunstsammlungen. Der Landgraf war mit Amalia von Kurland (1653–1711) verheiratet.

Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel[4] setzte sich als aufgeklärter Herrscher nachhaltig für die Hebung von Wirtschaft und Kultur in Hessen-Kassel ein. 1777 wurde die Akademie der Künste in Kassel begründet. 1779 entstand das Museum Fridericianum als frei zugängliches Museum in Kassel. Er war ein erfolgreicher Militär und im Siebenjährigen Krieg preußischer General und später Generalfeldmarschall. Zu einem Problem wurde seine Konversion zum Katholizismus 1749. Seine Frau Maria von Braunschweig und Lüneburg trennte sich von ihm und zog mit ihren drei Söhnen nach Hanau, wo sie die Grafschaft Hanau erhielten, die von Hessen-Kassel getrennt wurde. Friedrich II. durfte sich zu Lebzeiten seiner Frau nicht neu verehelichen.

Architekten, Künstler

Über den Architekten Johann Conrad Giesler[5] ist wenig bekannt. Bis auf das Schloss in Wabern sind Zuschreibungen an ihn unklar. Er könnte für den Umbau des Ottoneums zum Kunsthaus[6] verantwortlich gewesen sein oder für die Pläne zum Jagdschloss in Veckerhagen.

Der Künstler der Deckengemälde 1703 war Johann Oswald Harms.[7] Er hatte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts eine prägende Stellung in Norddeutschland inne. Nach Aufenthalten in Italien zwischen 1675 und 1708 war er u.a. an den Höfen in Bayreuth, Dresden, Eisenberg, Kassel, Weißenfels und Wolfenbüttel tätig. Sein Werk ist fast komplett vernichtet; seines Könnens vollauf bewusst, archivierte und datierte Harms jedoch seine Entwürfe und notierte, wo und in welcher Technik sie realisiert worden waren. 118 dieser Entwürfe haben sich erhalten und ermöglichen es, Harms‘ Werk dennoch zu beurteilen[8] und dokumentieren auch die Arbeiten für Wabern. Am Anfang seines Schaffens in Dresden konzipierte er aufwendige Quadraturmalerei in Bologneser Tradition, zuletzt aber auch Bandelwerk und Arabesken in Anlehnung an französische Vorbilder. In den 80er und 90er Jahren schuf er für die Schlösser in Weißenfels und Salzdahlum aber auch große illusionistische Wandfresken mit monumentalen Perspektivgemälden.

Johann Heinrich Tischbein d. Ä.[9] schuf die Wandmalerei 1764. Er war seit 1753 Hofmaler in Kassel und Mitbegründer der Kasseler Kunstakademie. Er gilt als bedeutender Porträtist des 18. Jahrhunderts, was sich auch in den Porträts des Gemäldezyklus aus Wabern offenbart. Seine Arbeiten sind im eigentlichen Sinne keine Wandgemälde, sondern Leinwandbilder, die in Rahmen in meist holzgetäfelte Wände eingelassen wurden wie etwa in Bad Pyrmont[10] oder Wilhelmsthal bei Calden.

Beschreibung

Der dreigeschossige Hauptbau hat ein Mansarddach mit Dachreiter. Ihm sind zwei zweigeschossige Nebengebäude mit Walmdächern mit Dachbruchsims beigegeben, die mittels Bögen an den Hauptbau angeschlossen sind und aus der offenen eine geschlossene Dreiflügelanlage machen. Die elf Achsen umfassenden Eingangs- und Gartenseiten haben jeweils einen leicht vortretenden dreiachsigen Mittelrisalit mit aufgesetztem Zwerchhaus unter Dreiecksgiebel. An der Gartenseite sind die drei Achsen unterhalb des Zwerchhauses vorgezogen. Die hohen, zwei Geschosse umfassenden Fenster im ersten Obergeschoss weisen auf den dort gelegenen Hauptsaal hin. An die Fassade sind zwei Porträtmedaillons von Landgraf Carl und Maria Anna Amalia angebracht.

Das Innere zeigt spätestens seit einer Umgestaltung 1962 bis auf die Stuckdecke im Hauptsaal keine historischen Ausstattungsreste mehr. Die ehemals im Saal befindlichen Wandgemälde befinden sich heute in Schloss Fasanerie bei Fulda. Die ehemalige Deckenmalerei des Gartensaals im Erdgeschoss ist nur über Entwürfe bekannt.

Anlässe

Ein bedeutender politischer Anlass war eine 1763 bei Wabern veranstaltete Reiherbeize.[11] Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel lud aus Anlass des Friedens von Hubertusburg vom 15. Februar 1763 den Fürst Karl August Friedrich von Waldeck zu einer Reiherbeize ein. Die beiden Fürsten hatten als aktive Militärs in gegnerischen Armeen gedient und nutzten nun die Jagd, um ihren Friedenswillen unter Beweis zu stellen.

Forschungsstand zur Baugeschichte

Die Geschichte von Schloss Wabern und seiner Ausstattung ist weitgehend unerforscht.[12] Es gibt aber einige Abhandlungen zu dem Gemäldezyklus Johann Heinrich Tischbeins d. Ä., der die Jagd von 1763 dokumentiert. Grundlage aller Forschungen ist die hervorragende Magisterarbeit von Almut Harig von 1988.[13]

Der Hauptsaal im ersten Obergeschoss

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Der Hauptsaal[14] im ersten Obergeschoss an der Gartenseite entstand zusammen mit dem Schloss. Um 1764 erhielt er Wandgemälde, die eine Reiherjagd von 1743 dokumentierten. Diese wurden nach 1866 ausgebaut. Auch der Saal wurde bis in das 20. Jahrhundert mehrfach umgestaltet.

Beschreibung

Der Raum erstreckt sich über zwei Geschosse und öffnet sich mit drei Fenstern zum Garten nach Osten. Im Westen ist in der Mitte der Wand eine bogenförmische Nische angebracht. Der Saal wird durch je eine Tür am westlichen Ende der Nord- und Südwand betreten.

Die Reiherbeize von Johann Heinrich Tischbein d. Ä. 1764

Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die heute im Schloss Fasanerie gezeigten Gemälde[15] stammen aus dem Hauptsaal von Schloss Wabern. Sie wurden 1764 von Johann Heinrich Tischbein d. Ä. für das Schloss geschaffen. Nach der Annexion Kurhessens durch Preußen kamen die Gemälde 1876/77 nach Hanau, wo sie bis ca. 1943 verblieben und 1958 nach Schloss Fasanerie bei Fulda, wo sie sich noch heute befinden. Jedes Mal wurden die sechs Bilder in einem eigens für sie geschaffenen Raum angebracht. Die Herkunft aus dem Hauptsaal ist jedoch nicht sicher, da Apell 1792 „die Tapeten der beiden Säle“ nennt, und nicht nur die eines Saals, die die Jagd mit ihrem Personal zeigen würden.[16] Für 1837 sind die Gemälde sicher im Hauptsaal des Waberner Schlosses nachgewiesen. Die Bilder haben eng aneinander gehangen. Sehr wahrscheinlich wurden zumindest einige für die Anbringung in Hanau 1876/77 beschnitten. Damals wurde sie von von Conrad Witzel restauriert. Ein zwei Meiter hohes Gemälde mit Baumpartien und Vögeln wird genannt, aber in Philippsruhe nicht installiert und gilt als verloren. Witzel veränderte teilweise die Stofflichkeit der Gewänder sowie die Gestik und die Gesichter. Einige Figuren erhielten sogar ganz neue Köpfe. Aus einem Zeitdokument wurde ein Historiengemälde. Die Höhe der Bilder beträgt durchweg 4,75 Meter, die Breite differiert heute zwischen 3,40 und 2,35 Metern. Sie wurden in Fasanerie von Walter Brandt erneut restauriert.

Beschreibung und Ikonographie

Die sechs Bilder sind wie ein Panorama aufgebaut. Von einem Waldrand aus überschaut man nach Norden eine Ebene mit dem Flusslauf der Eder. Durch die Bäume hindurch kann man vor allem links Gehöfte und Kirchtürme ausmachen. Die mittleren Gemälde bieten einen freien Blick auf das offene Feld. Am linken Rand steht ein Jagdschirm, neben dem man rechts am Ende der Ebene die Stadt Fritzlar erkennt. Im Tal zwischen Fritzlar und Wabern mit seinem Jagdschloss ist ein weiterer Jagdschirm auszumachen. Weiter rechts wird der Wald wieder dichter. In Hintergrund sind die Basaltgipfel rund um Gudensberg zu sehen. Am Bildvordergrund sind verschiedene Personen aufgereiht, die an der Jagd aktiv teilnehmen, ihr zuschauen oder Kontakt zum Hofpersonal suchen. 40 der Dargestellten sind namentlich bekannt und viele lassen sich aufgrund der Porträtgenauigkeit auch identifizieren.[17]

Es handelt sich um eine Jagdgesellschaft, die 1763 in Wabern zusammenkam. Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel hatte anlässlich des beendeten Siebenjährigen Krieges seinen Nachbarn, Fürst Karl August Friedrich von Waldeck und Pyrmont zur Jagd eingeladen. Andere Fürsten wie Erbprinz Ludwig von Sachsen-Gotha-Altenburg, Prinz Carl Leopold von Anhalt-Bernburg und Landgraf Konstantin von Hessen-Rumpenheim waren ebenfalls zugegen. Der Landgraf und sein Jagdhofstaat sind gut zu erkennen an ihrer roten Jagduniform mit silbernen Tressen. Sie kontrastiert effektvoll zum Grün von Landschaft und Wald. Ferner wird der komplexe Ablauf der Reiherbeize gezeigt. Man sieht die horstenden Reiher, die Jagdfalken, die zur Jagd herbeigebracht werden, den Kampf zischen Reiher und Falken in der Luft, das Abnehmen des Reihers und die Belohnung des Falken sowie zuletzt die Beringung des Reihers, der anschließend wieder freigelassen wurde. Getötet werden sollte bei der Reiherbeize kein Vogel. Auch der Künstler selbst – Johann Heinrich Tischbein d. Ä – ist ganz links bei der Arbeit zu sehen. Er blickt den Betrachter an und hat sich an einen Baum gelehnt, an dem die Jahreszahl 1764 als Datierung angebracht ist

Gestalterische Mittel - Komposition und Ansichtigkeit

Die porträtierten Personen agieren alle am vorderen Bildrand. Sie interagieren – nur wenige Personen stellen Blickkontakt zu den Betrachtenden her, so der Auftraggeber und der Künstler. Im Mittelgrund befindet sich eher unwichtiges Personal. Es folgt der Blick über die Ebene, die im Hintergrund von Bergen und Hügeln abgeschlossen wird. Zwei Drittel des Bildes werden vom Himmel eingenommen. Hier findet der Luftkampf zwischen Falken und Reihern statt.

Vordergrund und Mittelgrund mit Hintergrund korrespondieren nicht miteiander, sondern sind lediglich hintereinander gestaffelt. Während die Veduten relativ real sind, sind es die Vordergründe nicht. Der Vordergrund ist jeweils künstlich beleuchtet - es gibt kein natürliches Licht wie im Mittel- und Hintergrund. Dementsprchend werden die Figuren auch kaum Schatten.

Vergleiche

Die Malerei steht in der Tradition von Jagdstücken und doumentierenden Jagdmalereien. Zugleich gewähren die Gemälde Ausblicke wie aus Fenstern in eigenen Rahmen und gehören damit zu den im 18. und 19. Jahrhundert beliebten Panoramen. Direkte Vorlagen gibt es keine.

Programm

Die Jagd war in der Frühen Neuzeit ein landesherrliches Regal und das fürstliche Statussymbol schlechthin.[18] Sie galt als ritterliche Übung in Friedenszeiten und wurde sogar als Beweis für den Friedenswillen angesehen, da man, anstatt Krieg gegen Menschen zu führen, Jagd auf Tiere veranstaltete.[19] So gesehen war es durchaus passend, dass Friedrich II. zur Feier des Friedens von Hubertusburg zu einer Jagd einlud. Der Gastgeber Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel und sein Ehrengast Fürst Karl August Friedrich von Waldeck und Pyrmont hatten sich im Krieg in gegnerischen Lagern befunden – Friedrich II. als Generalfeldmarschall auf der Seite Großbritanniens und Preußens, Karl August Friedrich als ebenfalls Generalfeldmarschall auf der Seite Österreichs und Frankreichs.[20] Dass die unblutige Reiherbeize als Jagd gewählt wurde, unterstrich den Friedenswillen zusätzlich. Ziel war hier nicht das Erlegen der Reiher, sondern das Herunterholen dieser Vögel mittels der abgerichteten Falken. Die Betrachtung des Luftkampfes der Vögel stand im Vordergrund. Die Reiher wurden beringt und daraufhin wieder fliegen gelassen. Damit man dem Vogel schnell zur Hilfe eilen konnte, musste diese Jagdart in freiem Gelände stattfinden.[21] Die Vernunft des Menschen kontrollierte dabei die unvernünftigen Vögel und unterband ihren Tod. Das konnte man gleichnishaft auf die Vernunft des Menschen beziehen, die den unvernünftigen Krieg beendet hatte und so ebenfalls den Tod verhinderte.[22]

Die Reiherhorste und das Selbstporträt des Künstlers

Das schlanke Hochformat[23] gewährt zwischen seitlich platzierten Bäumen den Blick in die Landschaft. Im Bildmittelgrund ist eine sechsspännige Kutsche zu sehen, die offenbar einen hochstehenden Gast oder gar den Jagdherrn selbst zur Jagd nach Wabern bringt. Links kann man durch die Bäume hindurch den Kirchturm von Wabern erkennen. Auf einem der Bäume am rechten Bildrand horsten Reiher. Die Szene findet im damals südlich und östlich von Wabern gelegenen Reiherwald statt. Links und rechts befinden sich fünf Personen. Ganz links hat sich der Künstler Johann Heinrich Tischbein d. Ä. niedergelassen. Er ist am Skizzieren, hat aber gerade in seiner Arbeit innegehalten, um die Betrachtenden anzusehen. Zu seinen Füßen liegen Hut, Stock und ein Blatt. Ihm gegenüber steht in einer rosa Jacke und damit nicht der Jagd zugehörig der Küchenmeister Jacques Hamoche und hinter beiden sitzt auf einem Pferd der Stallmeister Wöhler. Rechts am Bildrand erblickt man im roten Jagdhabit den Waberner Burggrafen Balthasar Stauch im Gespräch mit einer bäuerlichen Frau mit Kind. Sie wird offenbar ermahnt. Vermutlich war das Gemälde ehemals breiter.

Der Jagdschirm und die Beringung eines Reihers durch Christine Charlotte

Das erste[24] von vier zusammengehörenden Bildern zeigt einen Jagdschirm, von dem aus Teile des Hofes der Jagd zusehen. Der Blick geht hier wie auf dem nächsten Bild ungefähr von der Höhe des Dorfes Zennern zwischen Wabern und Fritzlar nach Norden. Vor dem Schirm steht im Jagdkostüm Prinzessin Christine Charlotte, umringt von anderen Jägern. Sie ist im Begriff, einen Reiher zu beringen. Nach der zwangsweisen Trennung Landgraf Friedrichs II. von seiner Familie übernahm seine Cousine die protokollarische Rolle der ersten Frau bei Hofe. Sie entnimmt dem Hut des Oberfalken- und Forstmeisters Freiherr Ludolph von und zu Canstein ein mit 1764 datiertes Messingblech (was sich auf die Erstellung des Gemäldes und nicht die Jagd bezieht), um mit ihm den Reiher zu beringen. Dieser wird rechts vom Falkenjunker Ludwig Heinrich von Osterhausen gehalten. Zu den Herren, die um sie versammelt sind, gehören der sachsen-gotha-altenburgische Prinz Ernst Ludwig (zu Pferde), Landgraf Constantin von Hessen-Rotenburg und in grüner Forstuniform der Hofjägermeister Friedrich W. G. von Oeyenhausen. Die Dame direkt hinter Christine Charlotte ist ihre Hofdame, Charlotte Marianne von Beeren.

Vor dem Jagdpavillon unter dem Fenster steht der Geheime Rat und Oberhofmarschall Alexander Eugen du Rosey. Links neben ihm zu Pferde erblickt man Prinz Carl Leopold von Anhalt-Bernburg, rechts in der Tür in der Uniform der Leibgrade Generalmajor Ernst Christoph Wilhelm von Bardeleben mit seinem Leibpagen von Biesenrodt. Aus dem Fenster schauen Prinzessin Anna Victoria Maria Christina von Rohan-Soubise, eine Frau von Bischhausen und eine Gräfin von Oppeln. In der Tür steht Frau von Bardeleben. Das Jagdhaus ist mit Fahne und Fürstenhut des Landgrafen geschmückt. Sein Dach ziert eine Reihertrophäe – was im Widerspruch zum Sinn der Reiherbeize seht, aber das Gebäude eindeutig charakterisiert. Das Dach des Jagdpavillon wurde 1877 in Höhe und Breite reduziert.

Der Luftkampf von Falke und Reiher

Das zweite[25] der formal zusammengehörenden Bilder des Jagdzyklus zeigt den Luftkampf von Falken und Reiher. Der Falke versucht, auf den Reiher niederzustoßen, was ihm nicht gelingt, da der Reiher ihm seinen spitzen Schnabel entgegenstreckt, der ihn aufspießen würde. Das ist der Höhepunkt der Jagd. Unten ist links am Rand der Dachüberstand des Jagdschirms vom vorangehenden Bild zu sehen. Am Rande des Wäldchens stehen ein weißes Zelt und ein grüner Schirm. Im Hintergrund erkennt man die Stadt Fritzlar. Im Vordergrund bringt ein Falkenjunge auf einer Trage weitere Falken zur Jagd herbei. Sie tragen noch Kappen. Am Rand des Jagdschirms steht ein Ordonnanzoffizier des Landgrafen, Heinrich, im Gespräch mit einem Bauernmädchen. Er trägt wie sein Vorgesetzter von Bardeleben, dessen Mantel er offenbar über dem Arm trägt, die Uniform der Leibgrade. Das Mädchen versucht, ihm ein Schreiben zu überreichen. Weitere Bauern im Mittelgrund schauen auf die Stadt Fritzlar.

Die beiden Reiter rechts sind der Obrist-Leutnant Carl August Graf von Oeyenhausen und der Generaladjutant Friedrich Christian von Jungkenn-Müntzer. Sie gehören inhaltlich bereits zum nächsten Bild.

Landgraf Friedrich II. und Fürst Karl August Friedrich

Das erste [26] von wieder zwei formal zusammengehörenden Bildern präsentiert die nebeneinander reitenden Hauptpersonen: Landgraf Friedrich II. und Fürst Karl August Friedrich. Im Hintergrund erkennt man rechts den Hügel von Gudensberg, links den Kammerberg und den Güntersberg. Der Jagdherr auf einem Schimmel ist mit steigendem Pferd gleich einem Reiterstandbild dargestellt. Er blickt die Betrachtenden direkt an und trägt selbstverständlich die rote Jagduniform. Dekoriert ist er mit dem Hosenbandorden. Sein Gast im grünen Rock blickt ihn an und will seine Aufmerksamkeit auf den Luftkampf am Himmel lenken, der auf dem vorangehenden Bild stattfindet. Dazu weist er mit seiner Peitsche an den Himmel. Der Fürst trägt den St. Hubertusorden. Vor dem Paar wartet zu Pferde mit einem verkappten Falken auf der Faust der Falkoniermeister Heinrich Verhuven. Über der Schulter trägt er an einem Lederband ein Federspiel. Hinter den Fürsten reiten der Kasseler Oberstallmeister Julius Jürgen von Wittorf und der Waldeckische Oberjägermeister Friedrich Ulrich von Leliva.

Die Ansicht des Jagdschlosses in Wabern

Das letzte[27] der zusammengehörenden Bilder gewährt im Bildmittelgrund einen Blick auf das Jagdschloss Wabern mit den Ortschaften Wabern und Harle, ungefähr von der Tannenhöhe aus. Hinter Harle rechts erkennt man die Ruine Altenfels. Von den fünf Reitern im Vordergrund zeigen die drei links einen Schimmelreiter von hinten, der daher nicht identifiziert werden kann, in Begleitung des Generalmajors W. Dieterich von Wakenitz und einer weiteren Person. Rechts erblickt man in blauer Uniform den Geheimen Rat Robert und in roter Uniform Oberst Freese. Die beiden Reiter im Bildmittelgrund wurden als Leibpagen des Landgrafen identifiziert.

Die Belohnung der Falken

Das letzte Bild[28] des Zyklus ist wieder ein schlankes Hochformat und spielt erneut im Wald mit einem Durchblick auf den Schlossberg von Homberg a. d. Efze mit seiner Burgruine. Das Gemälde präsentiert die Falkner bei ihrer Arbeit. Barthel Royers, Joachim Verbrüggen und Henrich Verhuven trennen einen Falken von seiner Beute und geben einem anderen als Ersatz eine Belohnung. Der gerettete Reiher wird im Arm gehalten. Von links reitet in grüner Uniform der Oberförster Christoph Ludwig Müller heran. Er sieht die Betrachtenden direkt an. Von rechts stoßen zu der Gruppe die Generäle Martin Ernst von Schlieffen und Heinrich von Schönfeld. Sie tragen beide die rote Jagduniform. Das Gemälde war ursprünglich vermutlich breiter.

Die Verteilung der Gemälde im Saal 1837

Die Verteilung der Wandgemälde im Saal ist für das Jahr 1837 aufgrund eines Inventars bekannt.[29] An jeder Wand befanden sich zwei Gemälde. An der Südwand waren die beiden Ansichten mit dem Jagdpavillon mit der Beringung eines Reihers durch Christine Charlotte und der Darstellung des Luftkampfs von Falke und Reiher zu sehen. Gegenüber an der Nordwand befand sich das Gemälde mit dem Selbstporträt Tischbeins links und das mit der Belohnung der Falken rechts. Die Gemälde sind heute bedeutend schmaler als ihre historischen Pendants an der Südwand und man kann daher davon ausgehen, dass sie ehemals dieselben Maße hatten und also bei weitem breiter waren, als heute. Die Westwand gegenüber dem Fenster nahm links der Nische das Gemälde des Landgrafen Friedrich II. zusammen mit Fürst Karl August Friedrich auf und rechts jenes mit der Ansicht des Schlosses Wabern.

Die verlorene Deckenmalerei des Hauptsaals

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Entwurf für ein Deckenbild: Amor und Psyche umgeben von olympischen Göttern auf
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Die Deckenmalerei des Saals ist verloren. Die Stuckdecke nahm ein Gemälde auf, das eine Versammlung der Götter darstellte. Hinzu kamen vier kleinere Deckenbilder, die die vier Jahreszeiten und die vier Winde präsentierten.[30] Mehr ist nicht bekannt. Es wäre denkbar, dass die Malerei bereits aus der Erbauungszeit stammte und damit von Johann Oswald Harms geschaffen wurde, wie es für den Gartensaal des Erdgeschosses 1703 nachgewiesen ist. Im Herzog Anton Ulrich Museum hat sich im Kupferstichkabinett ein Entwurf von Harms für eine Götterversammlungen erhalten, die keinem bekannten Bau zugewiesen ist.[31] So ähnlich wie dort, dürfte man sich das Deckengemälde in Wabern wohl vorstellen.

Die ehemalige Deckenmalerei von Johann Oswald Harms 1703

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Justitia und Fides von Minerva bekrönt und Dämonen jagender Saturn
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Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Die verlorene Deckenmalerei von Johann Oswald Harms ist ausschließlich dokumentiert über drei erhaltene Entwürfe, die von Harms selbst beschriftet wurden.

Beschreibung und Ikonographie

Der erste Entwurf[32] zeigt gemäß Vermerk auf der Rückseite des Blattes das 1703 geschaffene Deckengemälde des Gartensaals: „Zu wabern in dem untersten Sale gemahlt. 1703. Mens. 7ber JOHarms“. Er zeigt drei weibliche Personifikationen lagernd auf Wolken. Es handelt sich um die Gerechtigkeit und den Glauben. Wage und Schwert der Gerechtigkeit werden von Putten links zu ihren Füßen gehalten. Den Glauben charakterisiert ein Palmzweig. Beide legen die Hände ineinander, was ihre Verbundenheit zum Ausdruck bringt. Hinter den beiden befindet sich Minerva als Göttin der Weisheit und hält über die beiden Personifikationen einen Lorbeerkranz. Rechts vor dem Paar sitzt mit dem Rücken zu den Betrachtenden Flora mit einem Füllhorn und sieht die beiden an. Ganz unten vertreibt Saturn mit seiner Sense verschiedene Laster wie etwa die Raserei mit der Fackel. Man wird nicht fehlgehen, die Tugenden auf Maria Anna Amalia zu beziehen. Flora kann sowohl auf die Fruchtbarkeit der Landgräfin als auch auf den an den Saal angrenzenden Garten bezogen werden. Ihre Tugenden überdauern in jedem Fall die Laster.

Zwei weitere Blätter zeigen Putten, die Embleme tragen.[33] Das eine zeigt zwei Säulen und das Motto „Al migliore decoro e‘ Possanza“, das andere einen Kübel mit Pflanze und dem Motto „Tardo con abbondanza“. Sie gehören ebenfalls zur ehemaligen Ausstattung des Saals.

Bibliographie

  • Literatur:
  • Bitter, Wabern, 1992. – Bitter, August: Das Schloß zu Wabern und die Reiherbeize. In: Hessischer Gebirgsbote 93/3 (1992), S. 79-82.
  • Both/Vogel, Friedrich II., 1973. – Both, Wolf von/Vogel, Hans: Landgraf Friedrich II. Ein Fürst der Zopfzeit. München 1973.
  • Carl, 2018. – Groß gedacht! Groß gemacht? Landgraf Carl in Hessen und Europa (Kataloge der Museumslandschaft Hessen Kassel, 65). Petersberg 2018.
  • Dehio, Hessen, 2008. – Dehio, Georg: Hessen I. Regierungsbezirke Gießen und Kassel (Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler). Bearbeitet von Folkhard Cremer und Tobias Michael Wolf, u.a. München/Berlin 2008.
  • Dobler, Reiherbeize, 2017. – Dobler, Andreas: Die Reiherbeize Landgraf Friedrichs II. von Hessen-Kassel im Jahr 1763. In: Höfische Jagd in Hessen. Ereignis, Privileg, Vergnügen. Katalog zur Ausstellung. Petersberg 2017, S. 132-143.
  • Erben, Jagd, 2003. – Erben, Dietrich: Die Jagd, der Krieg und der Friede. In: Augustyn, Wolfgang (Hrsg.): PAX. Beiträge zu Idee und Darstellung des Friedens (Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte München, 15). München 2003, S. 361-381.
  • Fenner, Reiherbeize, 2018. – Fenner, Gerd: Kat.-Nr. IX 78. In: Groß gedacht! Groß gemacht? Landgraf Carl in Hessen und Europa (Kataloge der Museumslandschaft Hessen Kassel, 65.) Petersberg 2018, S. 420-421.
  • Fenner, Deckenmalerei, 2018. – Fenner, Gerd: Kat.-Nr. XI 79. In: Groß gedacht! Groß gemacht? Landgraf Carl in Hessen und Europa (Kataloge der Museumslandschaft Hessen Kassel, 65.) Petersberg 2018, S. 421-422.
  • Flohr, Tischbein, 1997. – Flohr, Anna-Charlotte: Johann Heinrich Tischbein d. Ä. (1722–1789) als Porträtmaler. Mit einem kritischen Werkverzeichnis. München 1997.
  • Gräf/Kampmann/Küster, Carl, 2017. – Gräf, Holger Th./Kampmann, Christoph/Küster, Bernd (Hrsg.): Landgraf Carl (1654-1730). Fürstliches Planen und Handeln zwischen Innovation und Tradition (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, 87). Marburg 2017.
  • Harig, Reiherbeize, 1988. – Harig, Almut: Die „Reiherbeize“ von Johann Heinrich Tischbein d. Ä. Mag.-Arbeit. Marburg 1988.
  • Heusinger, Oper, 1990. – Heusinger, Christian von: Oper im Barock. Herzog Anton Ulrichs Bühnenbildner Johann Oswald Harms. In: Biegel, Gerd u.a. (Hrsg.): 300 Jahre Theater in Braunschweig 1690 – 1990. Braunschweig 1990, S. 433-617.
  • Karlshof, 1986. – 100 Jahre Jugendheim Karlshof 1886 – 1986. Eine Chronik. Kassel 1986.
  • Laß, Norddeutschland, 2020. – Laß, Heiko: Die landesherrlich beauftragte profane Wand- und Deckenmalerei in Norddeutschland 1650-1720. Versuch eines Überblicks. In: Hoppe, Stephan/Laß, Heiko/Karner, Herbert (Hrsg.): Deckenmalerei um 1700 in Europa. Höfe und Residenzen. München 2020, S. 294-311.
  • Laß/Schmidt, Jagd, 1997. – Laß, Heiko/Schmidt, Maja: Zur höfischen Jagd in Deutschland. Eine wahrhaft ritterliche Uebung. In: Berns, Jörg Jochen u. a. (Hrsg.): ErdenGötter. Fürst und Hofstaat in der Frühen Neuzeit im Spiegel von Marburger Bibliotheks- und Archivbeständen (Schriften der Universitätsbibliothek Marburg, 77). Marburg 1997, S. 388-437.
  • Lutze, Jagen, 1961. – Fürstliches Jagen. Sechzehn Farbtafeln nach Gemälden von Johann Heinrich Tischbein d. Ä. / mit einem Nachwort von Eberhard Lutze (Insel-Bücherei, 673). Frankfurt a. M. [1961].
  • Nelke, Wabern, 1992. – Nelke, Wolfgang: Das Jagdschloß in Wabern. In: 175 Jahre Wabern. Wabern 1992, S. 50-57.
  • Richter, Harms, 1963. – Richter, Horst: Johann Oswald Harms, ein deutscher Theaterdekorateur des Barock. Emsdetten 1963.
  • Schenk, Fasanerie, 1986. – Schenk zu Schweinsberg, Eberhard: Schloss Fasanerie und seine Sammlungen. Eschborn 1986.
  • Schrader, Tischbein, 2016. – Schrader, Karin: Tischbein Johann Heinrich der Ältere. In: Neue Deutsche Biographie, Bd. 26. Berlin 2016, S. 300–302.
  • Tintelnot, Harms, 1941. – Tintelnot, Hans: Johann Oswald Harms, ein norddeutscher Maler des Barock. In: Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft 8 (1941), S. 245-260.
  • Tintelnot, Freskomalerei, 1951. – Tintelnot, Hans: Die barocke Freskomalerei in Deutschland. Ihre Entwicklung und europäische Wirkung. München 1951.
  • Quellen:
  • Adresskalender, 1764. – Hochfuerstlich-Hessen-Casselscher Staats- u. Adress-Calender auf das Jahr Christi 1764. Kassel 1764.
  • Apell, Cassel, 1792. – Apell, David August von: Cassel und die umliegende Gegend. Eine Skizze für Reisende. Kassel 1792.
  • Birken, Dicht-Kunst, 1679. – Birken, Sigmund von: Teutsche Rede-bild und Dicht-Kunst, oder kurze Anweisung zur Teutschen Poesy mit Geistlichen Exempeln. Nürnberg 1679.

Einzelnachweise

  1. Fenner, Reiherbeize, 2018; Dobler, Reiherbeize, 2017, S. 134; Dehio, Hessen, 2008, S. 905; Nelke, Wabern, 1992; Bitter, Wabern, 1992; Harig, Reiherbeize, 1988, S. 39-41; Karlshof, 1986.
  2. Carl, 2018; Gräf/Kampmann/Küster, Carl, 2017.
  3. http://www.deckenmalerei.eu/1a4db500-600f-4cd2-82d6-040f328e68d8.
  4. Both/Vogel, Friedrich II., 1973.
  5. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Konrad_Giesler.
  6. http://www.deckenmalerei.eu/6ac179e1-409f-411d-909e-9da585aa2040.
  7. Laß, Norddeutschland, 2020, S. 297, 305; Heusinger, Oper, 1990; Richter, Harms, 1963; Tintelnot, Freskomalerei, 1951, S. 44-46; Tintelnot, Harms, 1941.
  8. Die Blätter werden im Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig verwahrt. Online abrufbar bei: http://kulturerbe.niedersachsen.de.
  9. Schrader, Tischbein, 2016; Flohr, Tischbein, 1997.
  10. www.deckenmalerei.eu/e845a8d3-8643-4374-8ca2-66300f52c7b6.
  11. Dobler, Reiherbeize, 2017, S. 135-136; Lutze, Jagen, 1961.
  12. Nelke, Wabern, 1992; Karlshof, 1986.
  13. Dobler, Reiherbeize, 2017; Harig, Reiherbeize, 1988; Lutze, Jagen, 1961.
  14. Dobler, Reiherbeize, 2017, S. 134; Harig, Reiherbeize, 1988, S. 49-52.
  15. Dobler, Reiherbeize, 2017, auch Anm. 3, 5; Harig, Reiherbeize, 1988, vor allem S-. 7-23, 32-46, 57-67; Schenk, Fasanerie, 1986, S. 54; Lutze, Jagen, 1961.
  16. Apell, Cassel, 1792, S. 126. Auch spätere Auflagen übernehmen diese Angabe unverändert.
  17. Dobler, Reiherbeize, 2017, S. 141; Lutze, Jagen, 1961; Adresskalender, 1764.
  18. Laß/Schmidt, Jagd, 1997, S. 391.
  19. Birken, Dicht-Kunst, 1679, S. 244. Vgl. hierzu auch: Erben, Jagd, 2003, S. 370-371.
  20. Dobler, Reiherbeize, 2017, S. 136; Harig, Reiherbeize, 1988, S. 31.
  21. Dobler, Reiherbeize, 2017, S. 136; Laß/Schmidt, Jagd, 1997, S. 394.
  22. Dobler, Reiherbeize, 2017, S.135.
  23. Dobler, Reiherbeize, 2017, S.135; Harig, Reiherbeize, 1988, S. 8, 32-33, 36, 57; Lutze, Jagen, 1961.
  24. Dobler, Reiherbeize, 2017, S. 136, 138; Harig, Reiherbeize, 1988, S. 8-10, 33-34, 36, 44, 58-66; Lutze, Jagen, 1961.
  25. Dobler, Reiherbeize, 2017, S. 137; Harig, Reiherbeize, 1988, S. 10, 36, 60-66; Lutze, Jagen, 1961.
  26. Dobler, Reiherbeize, 2017, S. 133; Harig, Reiherbeize, 1988, S. 11, 36, 61-62; Lutze, Jagen, 1961.
  27. Dobler, Reiherbeize, 2017, S. 134; Harig, Reiherbeize, 1988, S. 12, 36, 62-63; Lutze, Jagen, 1961.
  28. Dobler, Reiherbeize, 2017, S. 139; Harig, Reiherbeize, 1988, S. 12, 36, 63; Lutze, Jagen, 1961.
  29. Harig, Reiherbeize, 1988, S. 55-56.
  30. Harig, Reiherbeize, 1988, S. 53-54.
  31. Entwurf für ein Deckenbild: Amor und Psyche umgeben von olympischen Göttern auf Wolken. HAUM, Inv. Z 3756, http://kk.haum-bs.de/?id=z-03756.
  32. Fenner, Deckenmalerei, 2018; Heusinger, Oper, 1990, S. 438, 446-448; HAUM, Inv. Z 3622. http://kulturerbe.niedersachsen.de/viewer/piresolver?id=isil_DE-MUS-026819_4543.
  33. HAUM, Inv. Z 3841, http://kulturerbe.niedersachsen.de/viewer/piresolver?id=isil_DE-MUS-026819_7461; HAUM, Inv. Z 3844, http://kulturerbe.niedersachsen.de/viewer/piresolver?id=isil_DE-MUS-026819_7463.