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Unterwössen, Pfarrkirche St. Martin

Aus Deckenmalerei-Lab


Dieser Text stammt aus: Bauer, Hermann/Rupprecht, Bernhard: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Band 11: Landkreis Traunstein. Hirmer, München 2005, ISBN 978-3-7774-2695-2, S. 190–195, geschrieben von Bauer-Wild, Anna. Original (Passwortgeschützt)
davordanach

UNTERWÖSSEN

Pfarrkirche (seit 1942), Gemeinde Unterwössen, Erzdiözese München und Freising; z.Z. der Ausmalung Bistum und Archidiakonat Chiemsee. Unterwössen war Filiale der Pfarrei Grassau und wurde von einem Benefiziaten betreut; das Benefizium war 1519 von der Gemeinde Wössen gestiftet worden. Zum Seelsorgsbereich des Unterwössener Benefiziaten gehörten auch die Schloßkapelle Marquartstein und die Wallfahrtskirche St. Wolfgang auf dem Schnappen. An der Kirche Unterwössen bestand seit 1725 die Paduanische Bruderschaft oder Antonius-Bruderschaft. Gericht Marquartstein

Patrozinium: St. Martin

Zum Bauwerk: Die Kirche in Unterwössen, urkundlich erstmals 1414 erwähnt, jedoch ohne Zweifel viel älter (Bomhard) wurde 1508/09 als einfaches gotisches Kirchlein neu erbaut. 1640 Renovierung des gotischen Hochaltars durch den Traunsteiner Maler Wolf Jakob Schroff, der damals auch die Apostelkreuze malte, was auf eine zusätzliche, privat gestiftete ornamentale Ausmalung des Raums wie etwa in Grassau (S. 53) hinweisen kann.

Der bescheidene Bau war schon im 17. Jh. baufällig und zu eng. Eine Erweiterung fand noch vor 1650 statt, nach 1650 Anbau einer großen Seitenkapelle, der Antoniuskapelle, mit Durchbrüchen zum LHs und Errichtung eines Antoniusaltars. 1676/81 völlige Neueinrichtung, 1688 Erweitern der alten Fenster und Ausbrechen neuer. Bescheidene Barockisierung 1714 durch Michael Steindlmüller, Maurermeister von Staudach: »Zu größerer Helle und Zier« wurden die gotischen Gewölberippen abgeschlagen und die Kirche ausgeweißt. Damals wurden die Apostelkreuze von Jacob Carnutsch gemalt, was an eine (gestiftete) Ausmalung in dieser Zeit denken läßt. Um die Mitte des 18. Jh. fand die letzte Renovierung der alten Kirche statt.

Am 12.4.1779 schrieb der Pfarrer von Grassau, Balthasar Winterholler (s. S. 56ff.): »das Gottshauß ist... zum Einfahler geneigt, und täglich der Ruin zu fürchten«. Auf das Einsenden der Risse und Überschläge zu einem Neubau schickte der Geistliche Rat den Münchner Maurermeister Franz Anton Kirchgrabner, um die Wössener Kirche zu begutachten und neue Risse und Überschläge zu verfassen. Der Bischof von Chiemsee und der Propst von Herrenchiemsee als Archidiakon traten als Förderer des Neubaus auf. Baubeginn 1780 unter der Leitung Kirchgrabners; schon Ende des Jahres 1780 konnte im Neubau Messe gelesen werden. 1781 Weiterarbeit unter Kirchgrabner, 1782 Fertigstellung unter dessen Palier Anton Baumgartner (Kirchenrechnungen Unterwössen). Neue Einrichtung 1781/82, dabei handelte es sich meist um Stiftungen. Weihe am 5. 10. 1783 durch Ferdinand Christoph Graf von Zeil und Trauchburg, Bischof von Chiemsee. 1962/63 Erweiterung der Kirche durch den Anbau eines neuen LHs nach S durch Architekt Michael Steinbrecher.

Das alte LHs bildet jetzt quasi das Querhaus der erweiterten Kirche. Es ist ein einfacher Saal mit gerundeten Ecken. Die ehem. Empore im W ist abgebrochen, die Südwand ebenfalls, hier schließt der Anbau an. Nach alten Aufnahmen hatte die Südwand zwei hohe Rundbogenfenster, dazwischen, höher gelegen, zwei Ochsenaugen. Die heutige Nordwand hat nur die beiden Ochsenaugen. Der ehemalige Chor ist ein annähernd quadratischer Raum mit segmentförmigem Ostabschluß, belichtet durch zwei Fenster von Norden, eines von Süden und eines im Schluß. Er ist durch ein Gitter vom ehem. LHs abgetrennt. Die barocken Raumteile haben eine flache Pilastergliederung und ein mehrfach unterbrochenes Gesims.

A Antonius von Padua als Retter in der Schlacht von Oran (Ignaz Baldauf 1781)

Auftraggeber: Balthasar Winterholler, Pfarrer von Grassau (1756-81), der 1739-56 (als Nachfolger seines gleichnamigen Onkels, der zu seinen Gunsten resigniert hatte) Benefiziat in Unterwössen gewesen war. Zur Ausmalungszeit war Thomas Osterhammer Benefiziat in Unterwössen (7.1.1781–26.4. 1782). Private Stiftungen spielten bei der Ausstattung eine große Rolle. 1802 erwähnt der Unterwössener Benefiziat Ignaz Hackl in einem Schreiben an Kurfürst Max IV. Joseph (ab 1806 König Max I. Joseph) »Jakob Westermayr hiesigen Hammerschmid, dem wir beynahe die ganze Zierde unseren Kirche zu verdanken haben...« (StAM, GL Marquartstein 2353 Nr. 59). Möglicherweise hat Westermayr, der die Schmiede am Daxenberg betrieb, auch das Fresko gestiftet.

Autor und Entstehungszeit: Ignaz Baldauf (* 1715 Inchenhofen † 1795 Inchenhofen) 1781. Signatur in A auf einem Stein am unteren Bildrand: Ignat: Baldauf / Serenissimi Episcop: Augustani Pictor Au=/licus pinxit: / Ao: 1781.

Ignaz Baldauf, Sohn des Inchenhofener Malers Joseph Baldauf, wurde in Augsburg ausgebildet und ließ sich später in Inchenhofen nieder. Er war Hofmaler des Augsburger Fürstbischofs und ein relativ vielbeschäftigter Freskant, dessen Werke durch Lebhaftigkeit, Farbigkeit, Originalität und Volkstümlichkeit anziehend wirken. Der schon sechsundsechzigjährige Maler schuf hier in Unterwössen seine letzte bekannte Ausmalung, die einzige im östlichen Oberbayern »Es ist seine unbefriedigendste und schwächste Arbeit. ... Die Komposition des Langhausfreskos ist spannungslos, die des Chorfreskos ziemlich unglücklich. ... Schwache, nach Braun oder Grau gebrochene Töne ohne Leuchtkraft beherrscher die Fresken« (Biron 1975, S. 33). Biron nennt als Gründe das Nachlassen seines Könnens, eine Stilkrise am Übergang vom Rokoko zum Klassizismus und ganz allgemein den Rückgang der Großaufträge.

Befund

Träger der Deckenmalerei: A Flaches Muldengewölbe, B Flachkuppel

Rahmen: A und B Stuckprofil; 1-4 sind in leicht vertieften Wandfeldern angebracht. Die Rahmen von W1-2 sind gemalt. Technik: Fresko; polychrom

Maße: A Höhe 9,85 m; 6,90×9,40

B Höhe 9,50 m; 4,60×5,3

Erhaltungszustand und Restaurierungen: Bei der Innenrestaurierung 1915 mit Neufassung der Raumschale durch die Fa. Rauchensteiner, Altenmarkt, restaurierte der Kunstmaler

I ANDKREIS TRAUNSTEIN · UNTERWOSSEN

B Letztes Abendmahl, 1-4 Vier Evangelisten

Jakob Huwyler das Deckenbild im LHs. Die Fresken im Chor wurden 1917 als »seinerzeit unrichtig behandelt«, »verdorben« und »teilweise übermalt« und ihre Restaurierung als wünschenswert bezeichnet. Weitere Innenrestaurierungen nach 1947 und nach der Kirchenerweiterung 1962/63 durch Georg Löhnert, Ingolstadt. Letzte Innenrestaurierung 1991/92 durch die Kirchenmalerfirma Hermann Dreyer, Traunstein: Rekonstruktion der Raumfassung von 1781 und Reinigung des Hauptdeckenbildes. Die Fresken können als recht gut erhaltene Malerei Baldaufs bezeichnet werden.

Beschreibung und Ikonographie

A ANTONIUS VON PADUA ALS RETTER IN DER SCHLACHT VON ORAN Das Bild zeigt eine Stadt mit mächtigen Wehrbauten und Türmen am Meeresufer. Im Vor-

dergrund der Stadt ist eine Schar von Schwarzen zu sehen, mit Federschmuck am Kopf und Federn als Lendenschurz, bewaffnet mit Speeren, Pfeil und Bogen. Sie scheinen in Verwirrung und Bestürzung zu fliehen. Am Ufer liegen drei große spanische Kriegsschiffe; zwei Soldaten im vordersten Schiff und ein Soldat in einem Beiboot weisen auf die erschreckten Eingeborenen. Über der Szene erscheint auf einer Wolke Antonius von Padua im Franziskanerhabit. Er ist mit Hut, Degen, Schärpe und Feldherrnstab ausgezeichnet und hält den Degen nach unten in Richtung auf die Schar der Schwarzen. Aus den Wolken zucken Blitze auf die Stadt. Ein Engel hält ein Schwert und ein Blitzbündel, von dem ebenfalls Blitze ausgehen. Ein weiterer Engel an der anderen Bildseite bringt Lorbeerkranz und Ölzweig. In den Wolken sind zahlreiche Putten und Puttenköpfchen dargestellt

Das Fresko stellt ein postumes Wunder des hl. Antonius von Padua dar, das erst 1770 von Rom bestätigt wurde. Direktes Vorbild für das Fresko war ein Andachtsbildchen, ein Stich (wohl augsburgisch, nach 1770), auf dem der Heilige in der gleichen Aufmachung zu sehen ist, mit Admiralshut und Schärpe über der Mönchskutte, und in der gleichen Haltung, nach unten blickend, den Degen nach unten gesenkt, den Admiralstab in der Linken. Die Inschrift auf dem Stich lautet: Antonius Pad. hat in diesen Aufzug, mit welchen ihn der Franciscaner-General in der Franciscaner-Kirchen zu Alicante bekleidet, alle Mohren aus Oran verjaget. Anno 1732 (Abb. LCI, Bd 5, Sp. 221, s.v. Antonius von Padua; zum Antoniuswunder von Oran s. Beda Kleinschmidt OFM, Antonius von Padua. In Leben und Kunst, Kult und Volkstum [= Forschungen zur Volkskunde Heft 6–8], Düsseldorf 1931, S. 358f.). In einer kleinen Schrift des 18. Jh. (o. J., o.V., BSB V.s.s. 9502) ist der wunderbare Vorgang beschrieben: Oran war eine maurische Gründung, die 1509 von den Spaniern erobert, diesen aber durch den Bey von Algier 1708 wieder entrissen worden war. 1732 befahl König Philipp V. von Spanien die Wiedereroberung von Oran. Er ließ im Hafen von Alicante eine Flotte von 53 Schiffen mit über 30000 Mann versammeln und stellte

sie unter den Befehl des Admirals Graf Mondemar. Diesem schien die Eroberung von Oran sehr schwierig; er suchte himmlischen Beistand und ging in die Franziskanerkirche von Alicante, wo eine lebensgroße Statue des hl. Antonius von Padua verehrt wurde. Er ließ ein Hochamt zu Ehren des Heiligen lesen und empfahl ihm sein Unternehmen »auf diese recht außerordentliche Weise: Montemar begehret von dem P. Guardian ... eine bis zur Bildnuß hinreichende Leiter; nachdem diese herbeygebracht worden, steiget der fromme Graf hinauf mit Verwunderung aller anwesenden Officier, Soldaten und einer großen Volksmenge, setzet der Bildnuß des H. Antonius seinen Spanischen mit Federn gezierten Hut auf das Haupt, hänget ihme an das über die Schulter zwerlaufende gewöhnliche Kriegs- und Ehrenzeichen eines commandirenden Spanischen Schifadmirals; zieret ihn mit dem Degen an der Seite, und giebet ihm leztlich den Regimentsstabe in die Hand mit lauter Stimm sprechend: Heiliger Antoni! du bist es, der Oran übergwältigen mag; dich ernenne und erkenne ich als unseren Admiralen, Generalissimum und obersten Befehlhaber ... «. Daraufhin segelte Mondemar mit seiner ganzen Flotte von Alicante ab und näherte sich nach vierzehn Tagen Oran ohne daß sich dort Widerstand regte. Er ließ seine Truppen in der Nähe Orans an Land setzen und marschierte auf die Stadt zu. »Ein Wunderding! anstatt der tapferen Gegenwehr, so sie ... ganz gewiß erwartet, fanden sie mit grösten Erstaunen alle Thür und Thor der Stadt, und ihrer Citadell angelweit offen, die Festung ganz entvölkert, und gleichsam ausgestorben; Niemand ware anzutreffen, außer wenigen, welche in Kruften und Keller sich verkrochen; diese dann wurden um die Ursach dieses so unvermutheten Zufall befraget, und erzehlten einhellig: Es habe sich bey Annäherung der Spanier auf Oran ein recht fürchterliches Kriegsheer auf die Stadt anruckend sehen lassen, dessen Anführer einem Franciscaner gleichte, doch mit denen Ehrenzeichen eines Spanischen Seeadmiralen gezieret ware. Der Anblick dieser niemal gesehenen Kriegsvölker Oran, daß der Commendant und mit ihme was nur gehen könnte, die Festung geraumet, und ihr Heil in einer eilfertigen Flucht gesuchet. Dieses augenscheinliche Wunder erkennte niemand besser, als der Spanische Admiral Graf Montemar... Zu einer ewigen Dankbarkeit und Bestättigung dieses Wunderwerks verbleiben dem H. Antonius in seiner Bildnuß zu Alicante bis heutigen Tag die Ehrenzeichen eines Spanischen Seeadmiralen...«.

Die Nachricht von diesem Wunder verbreitete sich rasch und machte besonders in Deutschland großen Eindruck. Neben dem oben genannten Andachtsbild gibt es eine Darstellung des Wunders auf einem Stich von Klauber (Abb. bei Kleinschmidt S. 359, Nr. 343), deren Komposition aber mit dem Fresko in Unterwössen nichts zu tun hat. Bei der großen Antoniusverehrung in Unterwössen wurde natürlich alles interessiert verfolgt, was im Bereich des Antoniuskults geschah, also auch die Bestätigung des Wunders von Oran durch Rom im Jahr 1770. Damit hatte man ein aktuelles und für die Gläubigen hochinteressantes Thema für das Hauptfresko in der neuen Kirche. Die Antonius-Darstellung auf dem gedruckten Andachtsbild diente vor allem der Authentizität halber als Vorbild für die im Fresko.

Die Antonius-Verehrung wurde in Unterwössen kurz nach der Mitte des 17. Jh. eingeführt. An die alte Kirche wurde eine Kapelle angebaut und dort der Antonius-Altar aufgestellt. Papst Alexander VIII. (1689-91) gewährte einen Ablaß am Fest des hl. Antonius, zu dem damals 700-800 Leute in den doch recht abgelegenen Ort kamen. Die Antonius-Bruderschaft wurde auf Bemühen des Unterwössener Benefiziaten Balthasar Winterholler gegründet, der sie auch finanziell nach Kräften förderte.

W. Opfer Abel:

B LETZTES ABENDMAHL Das Bild gibt schräg von unten Einsicht in einen Kuppelraum. Über einer konkaven Stufenanlage ist der weißgedeckte Abendmahlstisch aufgebaut, annähernd der Treppenführung folgend, wobei aber Rahmen, Stufen und Tisch im Radius stark differieren. Christus sitzt in der Mitte hinter dem Tisch und segnet das Brot. Seine Gestalt ist durch den brennenden Kronleuchter und die Position in der Bildmitte ausgezeichnet. Je sechs Apostel sind zu seiten Christi dargestellt. Rechts am Rand Judas mit dem Beutel, worin die dreißig Silberlinge sind.

1-4 VIER EVANGELISTEN In den begleitenden Nebenbildern sind die Evangelisten in Dreiviertelfigur vor Brokatgrund dargestellt, jeder mit einem Buch und seinen Attribut: 1 Matthäus mit dem Stier 2 Markus mit dem Löwen 3 Johannes mit dem Adler 4 Lukas mit dem Engel.

W1-2 PRÄFIGURATIONEN DER EUCHARISTIE Zwei Wandbilder an der nördlichen und südlichen Schildwand des Chors beziehen sich thematisch auf das Hauptbild; sie bringen Präfigurationen des eucharistischen Opfers.

W1 OPFERUNG ISAAKS Abraham in der Bildmitte hat sein Schwert gezogen, um seinen Sohn Isaak zu töten, der halbnackt, gefesselt und mit verbundenen Augen auf dem Opferaltar sitzt. In Wolken erscheint der Engel und fällt Abraham in das Schwert. Der Widder als Opferersatz für Isaak ist in Dornen links zu sehen. Hinter Abraham steht ein glimmendes Kohlebecken.

W2 OPFER ABELS Abel kniet mit gefalteten Händen vor seinem Opferaltar mit dem Opfertier in der Bildmitte. Der Rauch des Feuers steigt zum Himmel. Links im Hintergrund ist Kain mit verzweifelten Gesten vor seinem Opferaltar zu sehen, dessen Rauch zur Erde quillt.

Quellen und Literatur

BHStA, GL Fasz. 2352, Nr. 49/5: Die Gotteshäuser im Pfleggericht Marquartstein überhaupt und Kirchenreparationen im bes. betr. 1669–1784.

StAM, Geistlicher Rat, Kirchenrechnungen Marquartstein 1780: Kirchgrabner.

AEM, Pfarrakten Grassau, Filiale Unterwössen; Pastoral- und Kultusgegenstände; Neubau der Kirche 1779–1783.

AEM, Nachlaß Peter von Bomhard Nr. 189: Excerpte aus den Kirchenrechnungen des Gerichts Marquartstein und Excerpte aus dem Pfarrarchiv Unterwössen; Nr. 191: Kirchen des Achentals. Unterwössen (vorläufiger Text aufgrund von Quellenforschungen).

BLfD, Akt Unterwössen, Pfarrkirche St. Martin.

Wagner, Johann Joseph, Geschichte des Landgerichts Traunstein, IV. Geschichte des Decanats Haslach, V. Vikariat Wössen, in: OAVG 28, 1872, S. 173-78.

Mayer-Westermayer, Bd 1, S. 538–40.

KDB OB I (2), S. 1884.

Aschenbrenner, E. Unterwössener Heimatgeschichte, Bad Reichenhall 1949, S. 133-61.

Leinfelder, Karl, Josef Unglert und Ignaz Baldauf, in: Aichacher Heimatblatt 3, 1955, S. 48.

Gruber, Max, Der Maler Ignaz Baldauf (1715–1795), in: Amperland 1, 1968, S. 7-10.

Biron von Curland, Kristin, Ignaz Baldauf. Ein schwäbisch-bayrischer Maler des 18. Jahrhunderts, Diss. München 1975, S. 22-27, S. 102-05.

Niegel, Franz und Annette Thoma, St. Martin Unterwössen (Kirchenführer), Ottobeuren o.J.

Unterwössen. Unsere Dorfkirche St. Martin 1781–1981 (Hg. Katholisches Pfarramt St. Martin Unterwössen), Berchtesgaden 1980.

Greimel, Bernhard, Die Kirche St. Martin in Unterwössen, in: Unterwössen 1980, S. 29–32.

Niegel, Franz, Das Deckengemälde der Pfarrkirche St. Martin in Unterwössen, in: Unterwössen 1980, S. 38 f.

Dehio 1990, S. 1219.

Niegel, Franz, Pfarrkirche zum hl. Martin Unterwössen (Kirchenführer), Salzburg 2000.