Sulzbürg, Schlosskirche
Inventarnummer: cbdd10316
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Schloss Sulzbürg war „Stammsitz jenes Reichsdienstmannengeschlechtes von Sulzbürg, das sich später Wolfstein benannte.“ Die Reichsherrschaft zählte „seit der Rekatholisierung der Oberpfalz ab 1621 zu den wenigen protestantischen Territorien im bayerischen Reichskr." Objekt ist noch in Bearbeitung

Lage und Geschichte
Schloss Sulzbürg[1] war „Stammsitz jenes Reichsdienstmannengeschlechtes von Sulzbürg, das sich später Wolfstein benannte.“[2] Die Reichsherrschaft zählte „seit der Rekatholisierung der Oberpfalz ab 1621 zu den wenigen protestantischen Territorien im bayerischen Reichskreis“.
Lage und Geschichte
Das ehemalige Schloss Obersulzbürg, das man im 19. Jahrhundert an Privatleute verkaufte, die es fast vollständig demolierten,[3] lag auf „dem Plateau des 508m hohen Schlossberges“[4], einem von vier Kuppen, die das sogenannte „Sulzbürger Massiv“[5] bilden.
„Die ausgedehnte Burg [lag] an der Nordwestecke der nach allen Seiten steil abfallenden Bergkuppe, die sich nordwestlich über dem Markt Sulzbürg erhebt. Südlich und östlich tiefer Graben. [...] Das Tor befand sich an der Südostecke.“[6] Diesseits des Grabens führte ein Verbindungsgang zur nahe gelegenen Schlosskirche Sankt Michael.
„1217 wird Sulzbürg erstmals erwähnt. Ein Dorfadelsgeschlecht aus dem nahegelegenen Wettenhofen wurde vom Kaiser mit Sulzbürg und Umgebung belehnt.“[7] „Ende des 13. Jahrhunderts kam es zwischen dem Haus Wolfstein und dem Geschlecht der Sulzbürger zum Zusammenschluß. Der Stammsitz der Familie wurde von Schloss Wolfstein bei Neumarkt nach Sulzbürg verlegt.“[8] „Die nunmehrigen Ritter von Sulzbürg [...], die sich bald ,von Wolfstein‘ nannten“[7], errichteten nach 1353 das Schloss Ober-Sulzbürg, nachdem Kaiser Karl IV. das Lehen und den Verwaltungsauftrag bestätigt hatte.[9]
Die 1522 in den Reichsfreiherrenstand erhobenen Wolfsteiner und „die Bevölkerung nahmen 1561 das evangelisch-lutherische Bekenntnis an.“[10] 1609 entschlossen sich die Freiherren, noch ehe sie 1673 zu Reichsgrafen aufstiegen, die bestehende Schlossanlage großzügig zu erweitern.[11] „Mit dem Tod des letzten Wolfsteiners, Graf Christian Albrecht, 1740 wurde das Territorium als erstes geschlossenes protestantisches Gebiet dem katholischen Kurfürstentum Bayern einverleibt und getrennt verwaltet.“[12]
Rekatholisierungsversuche von Seiten der neuen Besitzer wurden mehrmals unternommen, scheiterten aber doch letztendlich am Widerstand der evangelischen Bürgerschaft.[13]. „Für eine kurze Zeit hat der streng katholisch gesinnte Hofkammerpräsident Max Emanuel von Toerring-Jettenbach die [Schlosskirche] für die Protestanten gesperrt und wollte sie den Katholiken zur Verfügung stellen. Proteste der Bürgerschaft sowie Beschwerden beim Corpus Evangelicorum und bei der Münchner Zentralbehörde bei dem Konferenzminister Franz Xaver Andreas von Praidlohn bewirkten, dass die Kirche am 16. Februar 1756 wieder für die lutherischen Sulzbürger geöffnet wurde.“[14]
1769 gelang es dem bayerischen Kurfürst letztendlich, „in den Besitz der weit gestreuten wolfsteinschen Allodgüter“[14] zu kommen. „Im neuen Königreich Bayern (1806) wurde ein weit verzweigter Steuerdistrikt Sulzbürg gebildet, der mit dem Gemeindeedikt von 1818 zu einer Marktgemeinde mit dem Ort Sulzbürg allein umgeformt wurde. Dabei blieb es bis zur Gebietsreform in Bayern, in deren Folge der Markt Sulzbürg am 1. Januar 1976 in die Gemeinde Mühlhausen“[5] eingegliedert wurde.
Die Schlosskirche und ihr Aufraggeber, Graf Christian Albrecht (1672–1740)
Das Bauwerk
Der Außenbau der Schlosskirche ist in seiner Disposition und Gliederung relativ übersichtlich und einfach gehalten. Bestimmend bleiben die Baukörper des Langhauses mit eigener Bedachung, der daran anschließende Ostturm mit Glockenhaube und Laterne als vertikales Element und der fünfseitige Treppenturm. „Auffälligstes Merkmal des Turms [...] bildet die Tordurchfahrt im Untergeschoß. Der Weg zum Schloss führte früher hierdurch.“[15]
Die Außenwände der Kirche werden durch Lisenen in vier gleichmäßige Wandabschnitte eingeteilt, in denen sich die hohen Schmalfenster mit halbrundem Abschluss befinden. Die schräggestellten Travéen leiten zum massiven Ostturm über, dem der Treppenturm mittels seiner Gesimsbänderung angegliedert bleibt.
Von den ursprünglich drei Portalen ist das westliche heute zugesetzt[16]; das Südportal „diente wahrscheinlich schon seit der Erbauungszeit [...] den Gemeindemitgliedern als Eingang. Das Nordportal dagegen in seiner identischen, schmuckvollen Ausgestaltung wurde wohl eher aus Gründen des symmetrischen Erscheinungsbildes angebracht. Auf dieser Seite war nicht unbedingt ein Portal notwendig: Die Wolfsteiner, deren Schloss nordwestlich der Kirche lag, hatten durch den Verbindungsgang und das daran anschließende Treppenhaus einen eigenen Eingang zu ihrem Herrschaftsstand.“[17]
Der Auftraggeber
Den Auftrag für den Bau der evangelischen Schlosskirche St. Michael erteilte Graf Christian Albrecht (1672–1740)[18], der von 1697–1740 regierte,[13] und mit dessen Tod das Geschlecht der Wolfsteiner ausstarb, womit sein Territorium „als Reichslehen zurück[fiel], und zwar einem kaiserlichen Zugeständnis entsprechend an den bayerischen Kurfürsten, der zu Sulzbürg [...] eine Kabinettsherrschaft errichtete.“[19]
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Die seit 1609 bestehende Schlosskirche St. Michael „ließ der Graf Christian Albrecht im Jahr 1719 [...] abbrechen und eine neue größere Kirche sammt Grund und Thurm aufführen [...].“[20]„Teile der alten Kirche haben [...] beim Neubau von 1719–1723 Verwendung gefunden.“[21] Der Neubau war notwendig geworden, da einerseits der Vorgängerbau baufällig und andererseits zu klein geworden war.[22]
Die Grundsteinlegung am 14. Juni 1719 feierte man ausgiebig, hatte man doch zudem das Datum so gewählt, dass es mit dem „Geburtstag des Regenten Christian Albrecht“[23] zusammenfiel. Die Einweihungsfeierlichkeiten am Ostersonntag und –montag des Jahres 1723 legte man auf den 28. und 29. März, womit sich erneut eine Bezugnahme zur Stifter- Familie herstellen ließ, denn „dieser Tag [29. März] war zugleich der Geburtstag des gräflichen Sohnes Friedrich Wilhelm August, sein ,Informator‘ (wohl der Erzieher und Hauslehrer) Johann Ernst Blumröder hielt die Predigt.“[23]
Den Kirchenneubau errichtete man nach den Plänen des „aus Nürnberg stammenden Johann Ulrich Mösel.“[24] „[F]ür die Deckengemälde wurde Johann Andreas Gebhard aus Nürnberg verpflichtet.“[25]
Der Gemeinderaum
Das Langhaus: Gemeinderaum
Die Schlosskirche St. Michael ist ein längsgerichteter Saalraum, der ca. 20m lang und ca. 12, 5m breit ist.[4] Die Längswände gliedern Pilastern mit stilisierten Kompositkapitellen in vier gleiche Travéen. Den Saal überwölbt eine im Scheitel abgeflachte Stichkappentonne. Der Chor im Ostbereich ist trapezförmig gebildet, wobei zwei Schrägseiten den Übergang vom Langhaus einleiten.
Eine erste Besonderheit des Innenraumes liegt in seiner funktionalen Dreiteilung, die den Vorstellungen einer protestantischen Predigtkirche unter gräflicher Regentschaft entspricht.
Während das Langhaus ursprünglich als Versammlungsraum für die Pfarrgemeinde und der Herrschaftsstand im Westen als räumlich separierte und hervorgehobene „Betstube“[26] für die gräfliche Familie diente, ist die genaue Nutzung des Altarraumes nicht mehr zu bestimmen. Möglicherweise war er für die Gläubigen als Umgang nach Empfang der Kommunion vorgesehen.[27]
Die zweite Besonderheit besteht in der gestalterischen Hervorhebung des Gemeinderaumes. Zum einen wird dieser mittels des umlaufenden dreiteiligen Gebälks trotz seiner Längserstreckung als ein leicht in sich zentrierter, homogener Ort der Versammlung aufgefasst. Zum anderen wird die Ostwand des Raumes, im Unterschied zur Pilastergliederung der Längswände, als eine offene Säulen-Kolonnade gebildet. Die Nobilitierung dieser Raumseite aus zwei wandgebundenen Halb- und den beiden mittigen und frei stehenden Vollsäulen findet ihre Begründung in der Inszenierung des Kanzelaltares.[28]
Mit diesem Kanzelaltar, dem „herausragendste[n] und interessanteste[n] Ausstattungsstück der Schlosskirche St. Michael,“[29] werden zwei wesentliche Prinzipalstücke des lutherischen Gottesdienstes, das Sakrament der Eucharistie und die Predigt, formal und funktional zusammengebunden. Über dem Altar als dem Ort der Abendmahlsfeier befand sich mit der Kanzel der Ort des Predigers, der von hier aus die Schriftauslegung vortrug und gleichzeitig gut zu hören und zu sehen war. Die Bedeutung von der richtigen „Verkündigung des Wort Gottes“[30] erfährt über die Stellung der beiden Säulen kompositer Art ihre „wirkungsvoll[e] und nachgerade theatralisch[e]“[31] Visualisierung.
„Durch die Ausrichtung des gesamten Kirchenraums auf einen Punkt und durch die davon abhängige Gestaltung der Gestühlblöcke erhielt dieser [Kanzelaltar] ein hohes Maß an Ordnung und Überschaubarkeit.“[32]
„Gerade die Verknüpfung von Kirchenraum und Kanzelaltar ist bei der Schloßkirche in Sulzbürg in einem hohen Maß der gegenseitigen Bedingtheit gegeben“[32], womit „sich Sulzbürg innerhalb des evangelischen Kirchenbaus als Sonderfall“[32] präsentiert. „[D]ie hier gefundene Lösung [erscheint sogar] als einmalige Erscheinung innerhalb Bayerns.“[33]
Mit dieser Lösung konnten noch zwei weitere Hauptstücke verbunden werden, die für den protestantischen Gottesdienst wesentlich waren.
Dies betraf zum einen die Einbindung des Taufsteines in das Gemeinschaftsleben der Gläubigen, deren mittige „Situierung [...] darauf hinweisen sollte, dass die Taufe eine Sache der ganzen Gemeinde sei.“[34] Diese Glaubenspraxis ließ sich sogar auf Luther selbst zurückführen, der 1544 in seiner Einweihungspredigt für die Torgauer Schlosskapelle diesen Umstand erläuterte: „Also, dass ein Kindlein getauft wird, das tut nicht allein der Pfarrherr, sondern auch die Pathen als Zeugen, ja die ganze Kirche. [...] also auch beten, singen und danken sie alle miteinander, und hier ist nicht, das einer für sich allein habe oder tue.“[35] In Sulzbürg steht der Taufstein auf Höhe der ersten Stuhlreihe.
Ebenfalls auf Luther direkt zurück geht der intensive Einsatz der Orgel, denn das Musikinstrument galt ihm als edle Form des Gotteslobes und animierte gleichzeitig die Gläubigen zum gemeinschaftsfördernden Singen.
In Sulzbürg findet die Orgel ihren Platz im Gewölbebereich unmittelbar über dem Gebälk und in vertikaler Fortsetzung des Kanzelaltares. Auf diese Weise ergab sich eine achsiale Zuordnung von Altar, Kanzel und Orgel, wie sie bereits in der Kapelle von Schmalkalden 1585–1590 von Wilhelm Vernukken prinzipiell vorgebildet war, dort allerdings, im Unterschied zu Sulzbürg, einen geschossweisen Aufbau zeigt.[36]
Das Deckengemälde: ,Sieg des evangelischen Glaubens‘
Die Deckenmalerei im Langhaus
„Im Zusammenhang mit dem Bau des Spiegelgewölbes in den Jahren 1844/45 wird über das Deckengemälde berichtet, dass das ,frühere symbolische Bild‘ von Johann Andreas Gebhard auf die neue Decke durch den Neumarkter Kunstmaler Sartorius wieder ,aufgemalt wurde‘. Farbgebung und stilistische Ausarbeitung des neuen Gemäldes entsprechen dabei der Entstehungszeit in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Die Übernahme vom Originalgemälde erstreckte sich auf das Bildthema und auf die Komposition. Ungeklärt bleibt jedoch, wie getreu diese Übernahme des ursprünglichen Bildinhalts durchgeführt wurde.
Wenn Leonhard Fischer [ehemaliger Pfarrer] für das Originalgemälde des 18. Jahrhunderts als Bildthema ,den Sieg des evangelischen Glaubens und die Befreiung aus dem kath. Irrglauben‘ angibt, so ist anzunehmen, dass er vom heute erhaltenen Bild Rückschlüsse auf das Original gezogen hat. Doch lassen sich seine Deutungen am Gemälde nur schwer nachvollziehen. Dagegen zeugt sein Hinweis, dass das Bildthema ,in symbolischer Weise‘ dargestellt wird, von den belehrenden, didaktischen Intentionen des Bildes.
Das hochrechteckige Gemälde zeigt auf einer in sechs Stufen zum Himmel hinaufführenden Treppe verschiedene religiöse und sakramentale Gegenstände. Präsentiert und assistiert werden diese Stücke durch fünf Engel und eine weitere Person. Auf den unteren Stufen liegen ein zweiteiliges, durch eine Kette verbundenes Joch, die Dornenkrone und eine gestürzte Krone. Links davon sitzen drei kleine Engel. Über dieser Gruppe sind am linken Bildrand hintereinander ein Taufstein und ein Altar angeordnet. Letzterer besitzt einen Aufbau, in dessen von zwei Säulen flankierter Nische ein Kruzifix und ein Kerzenhalter stehen; auf der Altarmensa findet sich der Abendmahlskelch mit einer Hostie darüber.
Leicht nach links aus dem Bildmittelpunkt gerückt liegt ein Lamm auf einem Buch mit sieben Siegeln, hinter diesen steht ein größerer Engel mit ausgebreiteten Armen, andächtig zum Himmel hinauf blickend. Die rechte Bildhälfte dominiert ein Kreuz, das von einem kleinen, schwebenden Engel gehalten wird. Wiederum voller Andacht sieht eine andere Person zum Himmel empor, gleichzeitig den Kreuzesstamm mit ihrem linken Arm umgreifend und die rechte Hand auf die Brust legend. Im oberen, farblich abgesetzten Bereich des Himmels befindet sich das Gottessymbol – als Auge innerhalb eines Dreiecks – in einer mit sechs geflügelten Engelsköpfen umrahmten Strahlengloriole.“[37]
Programm und Synthese: ,Die Befreiung aus dem katholischen Irrglauben‘
,Die Befreiung aus dem kath. Irrglauben‘
„Additiv werden dem Betrachter hier verschiedene mit Glaubensinhalten versehene Symbole und Bildgegenstände vorgeführt. Deren disparate Interpretationsmöglichkeiten erschweren eine Gesamtdeutung.
Als Glaubens- und Bekenntnisbild aufgefasst kann das Gemälde in seinen Grundzügen jedoch als Visualisierung evangelischer Glaubensinhalte verstanden werden. Dabei dient das apostolische Glaubensbekenntnis bei einigen Bildmotiven als Textgrundlage: Das Gottessymbol steht dabei für den ersten Teil des Glaubensbekenntnisses. Das Kreuz und die Dornenkrone weisen attributiv auf Christus hin, seine Überwindung des ,Reiches des Todes‘ symbolisiert die gestürzte Krone unterhalb des Kreuzes. Über den Textbezug des Lamms mit dem Buch der sieben Siegel zum 5. Kapitel der Offenbarung des Johannes wird stellvertretend das Weltgericht thematisiert. Das Selbstverständnis der Kirche wird durch die beiden sakramentalen Bestandteile des Altars und des Taufsteins versinnbildlicht. Das Buch mit den Siegeln kann außerdem noch als Hinweis auf die Predigt gedeutet werden, die in ihrer Wichtigkeit im Gottesdienst einem Sakrament nahezu gleichgestellt war. Mehrere Bibelstellen liefern für das Joch die Deutung der Befreiung des Menschen durch Gott oder Christus. Im Bild kann dies sakramental auf die Erlösung des Menschen von den Sünden oder konfessionell auf ,die Befreiung aus dem kath. Irrglauben‘ (L. Fischer) bezogen werden.
Am Sockel der Treppe beginnend wird insgesamt der Lebensweg eines Christen und dessen Glaubensinhalte gezeigt. Gott erlöst den Menschen durch den Kreuzestod Christi und befreit ihn von Sünden und dem Irrglauben. Daneben bietet Gott von sich aus den Christen durch Wort und Sakrament das Heil an. Als höchste erreichbare Stufe stellt für die Christen ,das Schauen Gottes [...] die verheißende Erfüllung des Glaubens dar‘.
Die Engel sind den Gläubigen dabei zur Seite gestellt und erfüllen mehrere Funktionen: Sie dienen dem Betrachter als Vermittler und Helfer zum rechten Glauben und zur Andacht. Sie stellen zudem das Gefolge Gottes dar und übernehmen Kirchenamtsaufgaben bei den Sakramenten.“[38]
Der Herrschaftsstand
Herrschaftsstand
Der Herrschaftsstand im Westteil der Schlosskirche bildet den „architektonischen Gegenpart“[39]zum Kanzelaltar im Osten, dem liturgischen Zentrum, das „von zwei mächtigen [kompositen] Säulen“[39] gerahmt und nobilitiert wird.
Im räumlichen Kontext „herrschaftlich und patronatsrechtlich genutzte[r] Kirchen“[40] bildete der Herrschaftsstand einst ein wichtiges Ausstattungsstück. In seiner räumlichen und/oder gestalterischen Separierung galt das „höfische Gehäuse“[41] im Kirchenraum für Martin Luther sogar als Ausdruck seiner Sozial-Auffassung von weltlichen Ständen. Seine Vorstellung einer von Gott gewollten hierarchischen Ordnung formulierte er 1544 in der Einweihungspredigt der Schlosskapelle von Torgau: „Also sollen und können wir nicht alle gleich oben oder unten sitzen. Und mus die unterscheid sein, von Gott also geordnet, das der inn hoherm Stand ist, auch hoher sitze, denn die anderen [...].“[42]
Neben dieser räumlich-sozialen Trennung der Wolfsteiner von der Pfarrgemeinde ergab sich in Sulzbürg zudem durch die Platzierung und Ausrichtung des Herrschaftstandes während des Gottesdienstes eine direkte Sichtachse auf die beiden wichtigsten Prinzipalstücke Altar und Kanzel.
Den Herrschaftsstand als eigenes fürstliches Raumteil ziert und markiert eine Kartusche im Fries des Hauptgebälkes. Es „wird von zwei Putten gehalten und beinhaltet das Allianzwappen der Häuser Wolfstein und Hohenlohe-Langenburg.“[43]
Die Deckenmalereien über dem Herrschaftsstand
Gebhards erhaltene Deckengemälde über dem Herrschaftsstand
„[A]n der Decke des Herrenstandes [findet sich] stark plastisches Bandel- und Rankenwerk mit Putten, Kartuschen und Blütengehängen. Es umschließt drei gleichzeitige Fresken christologischer Thematik in hellleuchtendem Kolorit.“[39] Die Deckenbilder beziehen sich auf drei entscheidende Ereignisse im Leben von Jesus: Die Taufe Christi durch Johannes auf der Südseite, das Letzte Abendmahl in der Deckenmitte und die Kreuzigung Jesu und der beiden Schächern auf der Nordseite.
Die Südseite: Taufe Christi
Die südliche Seite zeigt ein Deckengemälde mit der Taufe Christi durch Johannes.
Das zentrale Deckengemälde: Das letzte Abendmahl
Die Deckenmitte über dem Herrschaftssand zeigt das Letzte Abendmahl.
Die Nordseite: Die Kreuzigung Jesu mit den beiden Schächern
Die Kreuzigung Jesu und die beiden Schächern ist als Bildmotiv an der Decke auf der Nordseite über dem Herrschaftsstand zu sehen.
Programm und Synthese: Christus als messianischer Gottesknecht
Bilder „zum ansehen, zum zeugnis, zum gedechtnis zum zeychen“
In der thematischen Zusammenschau der Deckenbilder im Herrschaftsstand sind für diesen hervorgehobenen Raumteil zwei Umstände besonders auffällig: zum einen wird auf jegliche Bezüge und Verweise aus den beiden Testamenten verzichtet, die eine Analogie zu dem Fürsten bzw. seiner Dynastie evozieren. Zum anderen fehlen bei den drei Bildern sie begleitende Inschriften, also den Darstellungen beigegebene Sprüche oder Motti, die übergreifende Zusammenhänge herstellen könnten. Man verließ sich allein auf den emotionalen Gehalt der christologischen Inhalte, wie es um diese Zeit in protestantischen Gebieten nicht selten war.[44]
Bei den sonntäglichen Gottesdiensten in der Sulzbürger Schlosskirche ist die Anwesenheit der fürstlichen Mitglieder als durchaus ambivalent zu bezeichnen: mit der Architektur des Herrschaftsstandes waren sie der gesellschaftlichen Ebene der Pfarrgemeinde enthoben und wurden damit in ihrer repräsentativen Rolle als Patronatsherren wahrgenommen. Einer möglichen Bestätigung oder sogar Überhöhung dieses Ranges wirkten die drei Deckenbilder entgegen, die eine demutsvolle Konzentration auf den rechten Glauben erwirkten, indem Lebensstationen von Christus ihn als Erretter der sündigen Menschheit zeigten, der dafür mit seinem Blut gebüßt hat und damit die Erlösung der Gläubigen zum ewigen Leben vorbereitete.
In der Bildtrias des Herrschaftsstandes bildet die Taufe Christi den ersten entscheidenden Schritt in der Erlösungs-Konzeption. Gemäß den Berichten der Evangelisten war Christus bereit, sich von Johannes im Jordan taufen zu lassen, um „die Gerechtigkeit (die Gott fordert) ganz [zu] erfüllen“ (Matthäus 3, 15). Gott bekannte sich daraufhin zu Jesus, indem er, wie das Sulzbürger Bild zeigt, nach der Taufe den Heiligen Geist in Gestalt einer Taube auf ihn herabkommen ließ (Matthäus 3, 16) und eine Stimme aus dem Himmel sprach: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe“ (Matthäus 3, 17).
„Unter den zahllosen Sinndeutungsvorschlägen ist der ungezwungenste jener, der an eine göttliche Beauftragung Jesu, seinen Dienst als messianischer Gottesknecht zu beginnen, denkt. Das Herabkommen des Geistes ist nicht bloß Zeichen der Beauftragung mit dem eschatologischen Amt, sondern zugleich die Ausrüstung dafür. Der Gottesspruch anerkennt und bestätigt Jesus, der soeben durch die Taufe seine Unterwerfung unter Gottes Willen bekundete, als seinen geliebten Sohn und kennzeichnet eben diese Sohnesqualität als den Grund seiner Erwählung für das Amt des messianischen Gottesknechtes [...].“[45]
Anders formuliert: „Hat sich Jesus schon vor der Taufe als Gottesknecht gewußt, wird er sich ihr deswegen unterzogen haben, um als derjenige, der die Sünden der ,vielen‘ auf sich nehmen sollte, seine Gemeinschaft mit den Sündern zu bekunden. Jedenfalls muss er überzeugt gewesen sein, mit der Übernahme der Taufe dem Willen Gottes nachzukommen.“[46]
Mit der in der Deckenmitte platzierten Darstellung des Letzten Abendmahles werden die zwei wesentlichen inhaltlichen Bestandteile verbildlicht, wie sie die Evangelisten in ihren Berichten sinnähnlich wiedergeben.
Erstens ist dies die Ankündigung des Verrates Christi durch Judas, der die am Tisch versammelten Jünger in aufgeregte und fragende Personen versetzt. Allein Judas, sofort vom Betrachter in seiner giftgelben Kleidung und dem verräterischen Geldsack mit den 30 Silberlingen identifizierbar, bleibt relativ ruhig. Er ist als die sinnbildliche Personifikation eines Sünders zu verstehen, der später zwar seine Sündhaftigkeit erkennen wird (Matthäus 27, 4), „einen unschuldigen Menschen ausgeliefert“ (Matthäus 27, 4) zu haben, aber trotz der geäußerten Reue aus Scham seinem Leben ein Ende setzte (Matthäus 27, 5). Auf diese Weise erfüllte sich die beim Letzten Abendmahl von Christus geäußerte dunkle und drohende Vorhersage: „Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre“ (Matthäus 26, 24).
Zweitens wird mit der Abendmahls-Darstellung in Sulzbürg die Einsetzung der Eucharistie veranschaulicht (Matthäus 26, 26–29), indem Christus dabei gezeigt wird, wie er das Brot bricht, die bekannten Worte spricht (Das ist mein Leib) und auf diese Weise, nachdem er auch aus dem Kelch getrunken hat, der vor ihm auf dem Tisch steht, „seinen Jüngern die Verpflichtung auferlegte, künftig das gemeinsame Mahl zu seinem Gedächtnis zu halten.“[47]
Für die im Herrschaftsstand anwesenden fürstlichen Wolfsteiner ergab sich durch die mittige Situierung der Abendmahl-Szene zusätzlich der Effekt, dass sie das biblische Urbild der Eucharistie vor Augen hatten, die sich in rituell verwandelter Form 1700 Jahre später im Sulzbürger Kirchenraum direkt in achsialer Verlängerung bei jedem Gottesdienst real ereignet.
Genauso wie die beiden vorherigen Deckenbilder in ihrer Darstellung ziemlich genau sich auf den Bibeltext beziehen, ist dies auch bei der Kreuzigung Christi mit den beiden Schächern zu verifizieren. Ausgewählt ist damit der entscheidende Moment des Todes Christi, als totale „Finsternis im ganzen Land“ (Matthäus 27, 45) herrschte. Das Sterben Jesu begleiten seine Mutter Maria und sein Lieblingsjünger Johannes, die beide mitleidend gezeigt werden. Mit ihren emotionalen Reaktionen bieten sie den Fürsten die Gelegenheit, sich nicht nur des Erlösungstodes Christi zu erinnern, sondern ihn auch gefühlsmäßig nachzuvollziehen und auf die den Tod überwindende Auferstehung und die Aussicht auf ewiges Leben zu freuen.
In Anbetracht der eher bilderkritischen Haltung des Reformators Martin Luther, der „Bilder nicht generell verboten hat“[48], hätten die textgetreuen Deckengemälde im Sulzbürger Herrschaftsstand durchaus seine Zustimmung finden können, erfüllten sie doch die Grundanforderungen: „zum ansehen, zum zeugnis, zum gedechtnis zum zeychen“[49] auf fast exemplarische Weise.
Die Restaurierungen der Schlosskirche im Äußeren und Inneren
Die Restaurierungen der Schlosskirche im Inneren und Äußeren
Der Baubestand der 1719–1723 erbauten Sulzbürger Schlosskirche war im Laufe der Jahrhunderte vor allem durch Witterungseinflüsse und Materialverschleiß zum Teil soweit angegriffen und beschädigt, dass man zum Teil sehr grundlegende Reparaturen und Renovierungen einleiten musste. Diesbezüglich fanden die wichtigsten Veränderungen während dreier Kampagnen 1844/45, 1905 und in den späten 1980er Jahren statt.
„Nach circa 120 Jahren [ihrer Errichtung] war eine gründliche Reparatur der Schlosskirche notwendig geworden, die in den Jahren 1844 und 1845 ausgeführt wurde. Die Reparatur war nicht zu umgehen, weil vor allem die Breitköpfe der Balken am Dachstuhl verfault waren. Infolgedessen musste der Dachstuhl erneuert werden, damit stand die Einlegung des ursprünglichen Deckengewölbes im Zusammenhang. Nachdem die Umfassungsmauern um 4 Schuh erhöht waren, wurde ein neuer Dachstuhl aufgesetzt. An Stelle des Deckengewölbes in der Kirche trat ein Spiegelplafond, an dem das frühere symbolische Bild am Deckengewölbe von dem Kunstmaler Sartorius in Neumarkt aufgemalt wurde und außerdem an den 4 Ecken das Brustbild der 4 Evangelisten gemalt wurde.“[50]
„Eine weitere größere Reparatur der Schlosskirche im Inneren und Äußeren wurde im Jahre 1905 ausgeführt [...]. Am Äußeren der Kirche, die den Witterungsverhältnissen sehr unterworfen ist, war der Verputz u. der Aufstrich schadhaft geworden; die Farben an den 3 über den Kirchtüren und der Torbogen angebrachten Wappen und Inschriften waren verblasst und abgewaschen. Im Inneren waren die Gewölbe an der Plafonddecke u. an der Decke des Herrenstandes, sowie die Stuckarbeiten besonders an der Decke des Herrenstandes, wo sie zum großen Teil abgefallen waren, schadhaft geworden. [...] Anfangs Mai 1905 begannen die Reparaturarbeiten, die unter der Leitung der Architekten Theodor Eyrich von Nürnberg vorgenommen wurden. Die Tüncher-, Anstrich- und Malerarbeiten einschließlich der Erneuerung der Stuckarbeiten u. der Gewölbe am Plafond und an der Decke des Herrenstandes führte die Firma Adolf Dewald u. Co in Nürnberg aus, welche die Wiederherstellung der sämtlichen Gemälde dem Kunstmaler Christian Bär in Nürnberg übertrug.“[51]
„In den folgenden achtzig Jahren wurden an der Schlosskirche mehrere Einzelarbeiten wie neue Putzschichten oder Farbanstriche ausgeführt. Wie sich bei den Renovierungsarbeiten ab 1987 herausgestellt hat, nahm man mit den aufgelegten Farbfassungen, deren zeitliche Zuordnung nahezu unmöglich erscheint, kaum Rücksicht auf den vormaligen Originalbestand. So wurde beispielsweise die Farbfassung der Deckengemälde am Herrschaftsstand so stark verändert, dass eine Freilegung des Originalzustands hier nicht mehr durchführbar war. Die jüngste Restaurierungsmaßnahme [„innen: 1988–1990“[52]] stand somit vor großen Problemen: Im Innenraum war eine einheitliche Farbfassung des Originalzustandes oder aus einer bestimmten Umbauphase nicht möglich. Für die Decke wurde daher die Farbfassung der Umbauphase 1844/45 gewählt, für die Raumhülle die Farbgebung des 18. Jahrhunderts. Dabei hat man jedoch versucht, eine farbliche Verbindung dieser beiden Raumteile zu finden.“[53]
Auf archivalischem Wege lassen sich auch „Belege über eine Renovierung“[21] der Vorgängerkirche der Schlosskirche aus dem frühen 17. Jahrhundert (1609/10) nachweisen. „Erwähnt werden Ausmalungen am ,Herrschaftlichen Standt‘ und an der ,Porkirche‘ [Emporenkirche].“[54] „Im Befundbericht von 1987 zu den Renovierungsarbeiten heißt es dazu: ,Bauteile der alten Kirche haben sich im westlichen Teil der Nordwand erhalten. Dort sind im Sockelbereich, links vom ehem. Durchgang zum Schloss, Malereien aus älterer Zeit erhalten [...]. Ebenso finden sich unter dem Stuck, im nördlichen Teil der Decke im Herrensitz, Farbfassungen aus der Zeit der Renovierung (1609)‘.“[55]
Bibliographie
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- Sachs/Badstübner/Neumann, Ikonographie, 1991 ─ Sachs, Hannelore/Badstübner, Ernst/Neumann, Helga: Christliche Ikonographie in Stichworten, Leipzig 1991 (4. Auflage).
- Sauser, Lexikon, Band 9, 1986 ─ Sauser, Ekkard: Taufe Christi, in: Höfer, Josef/Rahner, Karl: Lexikon für Theologie und Kirche, Band 9, Freiburg 1986, Spalte 1323–1327.
- Schnelbögel, Sulzbürg, 1974 ─ Schnelbögel, Fritz: Sulzbürg, in: Bosl, Karl: Bayern (Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, Band 7), Stuttgart 1974, S. 731–732.
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Einzelnachweise
- ↑ Schloßberg 19, 92360 Mühlhausen: Denkmal-Nr.: D-3-73-146-30.
- ↑ Schnelbögel, Sulzbürg, 1974, S. 731; Heinloth, Neumarkt, 1967, S. 73.
- ↑ Hofmann/Mader, Kunstdenkmäler, 1909, S. 280; Drexler/Hubel, Oberpfalz, 2008, S. 780.
- ↑ 4,0 4,1 Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 38.
- ↑ 5,0 5,1 https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sulzb%C3%BCrg&oldid=211167966 [zuletzt abgerufen: 8. Mai 2021].
- ↑ Hofmann/Mader, Kunstdenkmäler, 1909, S. 280.
- ↑ 7,0 7,1 Frauenknecht, Sulzbürg, 2006, S. 807.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 23 und Anmerkung 6.
- ↑ Frauenknecht, Sulzbürg, 2006, S. 807; Heinloth, Neumarkt, 1967, S. 97.
- ↑ Frauenknecht, Sulzbürg, 2006, S. 807; Kirchinger, Gebet, 2016, S. 291; Heinloth, Neumarkt, 1967, S. 103.
- ↑ Drexler/Hubel, Oberpfalz, 2008, S. 780; Heinloth, Neumarkt, 1967, S. 105.
- ↑ Frauenknecht, Sulzbürg, 2006, S. 807; Kirchinger, Gebet, 2016, S. 291; Heinloth, Neumarkt, 1967, S. 105.
- ↑ 13,0 13,1 Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 24.
- ↑ 14,0 14,1 https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sulzb%C3%BCrg&oldid=211167966 [zuletzt abgerufen: 8. Mai 2021]; Heinloth, Neumarkt, 1967, S. 106.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 44.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 46–47.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 47.
- ↑ https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Wolfstein,_Adelsfamilie[zuletzt abgerufen am: 8. Mai 2021].
- ↑ https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sulzb%C3%BCrg&oldid=211167966 [zuletzt abgerufen: 8. Mai 2021]; Kirchinger, Gebet, 2016, S. 292.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 84.
- ↑ 21,0 21,1 Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 28.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 31.
- ↑ 23,0 23,1 Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 33.
- ↑ Hofmann/Mader, Kunstdenkmäler, 1909, S. 277; Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 32, 61, 85, 86.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 32, 61, 86.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 76.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 93.
- ↑ Mai, Kanzelaltar, 1969.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 52.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 54. Weitere Hinweise auf Gott und das Wort Gottes: ,Verkündigung Mariens‘ am Kanzelkorb, Kartusche im Gebälk: ,Laudate Dominum Omnes Gentes‘: Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 54–55.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 54.
- ↑ 32,0 32,1 32,2 Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 72.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 73 und Anmerkung 185.
- ↑ Reingrabner, Burgenland, 1995, S. 103.
- ↑ Grashoff, Raumprobleme, 1938, S. 9.
- ↑ Haupt, Orgel, 2002; Ellwarth, Stuckdekorationen, 2008; Badstübner, Rezeption, 2015; Fleck, Schloss, 2015.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 57–58.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 58–59.
- ↑ 39,0 39,1 39,2 Drexler/Hubel, Oberpfalz, 2008, S. 779.
- ↑ Kießling, Herrschaftsstand, 1995, S. 15.
- ↑ Kießling, Herrschaftsstand, 1995, S. 110–113.
- ↑ Ellwardt, Kirchenbau, 2004, S. 163.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 53.
- ↑ Reingrabner, Burgenland, 1995, S. 98.
- ↑ Sauser, Lexikon, 1986, Band 9, Spalte 1325.
- ↑ Sauser, Lexikon, 1986, Band 9, Spalte 1323.
- ↑ Sachs/Badstübner/Neumann, Ikonographie, 1991, S. 13.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 60.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 60 und Anmerkung 116.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 90. Die Evangelistenbilder sind originäre Ergänzungen des 19. Jahrhunderts, im 18. Jahrhundert waren diese aus Stuck geformt.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 91.
- ↑ Drexler/Hubel, Oberpfalz, 2008, S. 778.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 36.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 28 und Anmerkung 32.
- ↑ Kießling, Schlosskirche, 1991, S. 28 und Anmerkung 33.