Liebenburg, Schlosskirche
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Der gesamte Westteil des Schlosses von 1750-1760 wird von einer zweigeschossigen Kapelle eingenommen. Sie wurde 1758 von Joseph Gregor Winck mit bedeutende Deckenmalereien geschmückt. Auftraggeber war Kurfürst Clemens August von Köln als Bischof von Hildesheim.
Liebenburg: Burg Levenborch und Schloss Liebenburg
Die Burg Levenborch ist heute nur noch als Ruine erhalten. Seit den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges geriet die Anlage zunehmend in Verfall. Lediglich die Burgkapelle wurde 1650 für den katholischen Gottesdienst wiederhergestellt. Bereits 1710 – 1711 war ihre Renovierung notwendig. Die Reste der Burg ließ der Hildesheimer Fürstbischof Clemens August 1750 – 1754 mit Ausnahme der Kapelle abreißen. Im südlichen, tiefergelegenen Bereich der ehemaligen Burganlage ließ er das heute noch erhaltene Schloss errichten. Nach Vollendung der neuen Schlosskapelle wurde 1766 die nicht mehr benötigte Burgkapelle abgerissen. Annähernd erhalten haben sich von der Burg der so genannte Hausmannsturm, Gräben und Mauerreste sowie Teile von Eck- und Flankierungstürmen. An neuere Bauten sind neben dem Schloss mit Marstall und Remise im Nordwesten und am Fuß des Berges im Südosten des Schlosses Reste des ehemaligen Amtshofs erhalten – die gegenwärtige (2016) Domäne Liebenburg.[1]
Das Schloss zu Liebenburg
Kurzbeschreibung
Schloss Liebenburg[2] ist ein zweigeschossiger Einflügelbau über hohem Sockelgeschoss von 15 Achsen Breite. Ein dreiachsiger Mittelrisalit mit abschließendem Halbgeschoss unter Dreiecksgiebel mit Wappen betont den Eingang. Der gesamte Westteil des Schlosses mit einer Blindachse wird gänzlich von einer zweigeschossigen Kapelle eingenommen, die durch einen Dachreiter betont ist. Sie birgt bedeutende Deckenmalereien von Joseph Gregor Winck.
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Schloss Liebenburg[3] wurde im Auftrag des Hildesheimer Bischofs Clemens August 1750-1760 als Amtssitz des Dorstens Jobst Edmund von Brabeck mit einer integrierten Pfarrkirche erbaut. Das Schloss folgte funktional der weitgehend verfallenen Levenborch, deren Reste niedergelegt und als Baumaterial für den Neubau genutzt wurden. Aufgrund des Siebenjährigen Krieges seit 1756 und des Todes des Bauherrn Clemens August 1760 wurde der Innenhausbau des Wohnflügels nicht vollendet. Die Schlosskapelle Mariä Verkündigung aber konnte vollendet werden.
Auftraggeber
Schloss Liebenburg wurde von Hildesheimer Bischof Clemens August Ferdinand Maria Hyazinth von Bayern beauftragt. Als Clemens August I. war er von 1723 bis 1761 Erzbischof von Köln und damit zugleich Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches. Außerdem war er Hochmeister des Deutschen Ordens, Fürstbischof von Regensburg, von Münster, von Osnabrück, von Paderborn und von Hildesheim.
Architekten und Künstler
Offensichtlich ist die Schlossarchitektur mit zentraler Eingangshalle und achteckigem Gartensaal typologisch von Johann Conrad Schlaun beeinflusst. Der Architekt ist aber unbekannt, jedoch im Umfeld der Schlaun-Werkstatt zu suchen.[4] Der früher genannte Jürgen Köppel ist nicht der Baumeister. Die Leitung der Bauarbeiten lag in den Händen des Drosten Jobst Edmund von Brabeck und seines „Sekretärs“ Peter Franz Lindt als Bauinspektor.[5]
Die Wand- und Deckenmalerei der Schlosskapelle [Liebenburg Schlossensemble Schloss Schlosskapelle] schuf Joseph Gregor Winck.[6] Von ihm stammen auch das gesamte Ausstattungskonzept stammt von Winck sowie die Entwürfe für die Sarkophagmensa des Hauptaltars, die Nebenaltäre, das Tabernakel und die Kanzel, deren Ausführung andere Künstler übernahmen wie der Bildhauer Caspar Mohr.[7]
Baubeschreibung
Schloss Liebenburg[8] ist eine zweigeschossige breit gelagerte Einflügelanlage über hohem Werksteinsockel von 15 Achsen Breite. Der dreiachsige Mittelrisalit nach Norden sowie die rustizierten Ränder des Baus und die Gewände sind ebenfalls von Werkstein. Der Mittelrisalit schwingt leicht ein und schließt mit einem zusätzlichen Halbgeschoss und Dreiecksgiebel ab. Dieser präsentiert das Wappen des Bauherrn Clemens August, und zwar als Deutschmeister mit Wappen und Kreuz des Ordens.[4] Die 22 Meter lange Kapelle nimmt den gesamten Westteil des Gebäudes ein und wird durch einen Dachreiter mit Glockenstuhl akzentuiert.[4] In der Mitte des Schlosses befindet sich an der Eingangsseite eine Halle mit Treppenhaus, an der Südseite ein achteckiger Salon, der als Risalit konvex in Werkstein aus der Fassade tritt. Im Ostflügel sind die ehemaligen Wohn- und Verwaltungsräume des 19. Jahrhunderts gelegen. Die Kapelle hat einen eigenen Eingang, der als kleiner Risalit mit Liseneneinfassung an der Westseite vortritt und als Windfang dient.
Forschungsstand
Obwohl das Aktenmaterial zu Schloss Liebenburg 1943 im Staatsarchiv Hannover verbrannt ist, ist der Forschungsstand zu Schloss Liebenburg und vor allem zu seiner Kapelle gut.[4] Die Architektur wurde im Rahmen mehrere Arbeiten zu Johann Conrad Schlaun gewürdigt,[4] die Malerei der Kapelle sowohl im Rahmen von Monografien zu Winck[9] als auch infolge von Restaurierungen.[10]
Bewertung
Schloss Liebenburg ist ein schlichter, vergleichsweise kleiner Bau. Vom Prinzip her ähnelt es dem nahezu zeitgleich errichteten und heute verlorenen Bau in Ruthe. Bemerkenswert ist es wegen seiner großen Schlosskapelle, die fast die Hälfte des Gebäudes einnimmt. Ursächlich für die Dominanz der Kapelle war wohl der Umstand, dass im katholischen Bistum Hildesheim überwiegend Lutheraner lebten und dem Bauherrn eine Förderung des Katholizismus notwendig schien.[4]
Bedeutung und Stellung der Wand- und Deckenmalerei der Lienburger Schlosskapelle
Bedeutung und Stellung der Wand- und Deckenmalerei in der Schlosskapelle von Liebenburg
Die Schlosskapelle des 1754 – 1760 erbauten Schlosses Liebenburg birgt ein 1758 von Joseph Gregor Winck geschaffenes Deckengemälde. Mit 110 Quadratmetern ist es nicht nur das größte des 18. Jahrhundert, sondern seit den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs aus die bedeutendste erhalten Deckenmalerei des Barock in Niedersachsen.[11]
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Schloss Liebenburg[12] wurde im Auftrag des Hildesheimer Bischofs Clemens August 1754 – 1760 als Amtssitz des Dorstens Jobst Edmund von Brabeck mit einer integrierten Pfarrkirche erbaut. Aufgrund des Siebenjährigen Krieges seit 1756 und des Todes des Bauherrn Clemens August 1760 wurde der Innenhausbau des Wohnflügels nicht vollendet. Die Schlosskapelle Mariä Verkündigung aber konnte vollendet werden. Sie nimmt den gesamten Westteil des Gebäudes ein. 1758 schuf Joseph Gregor Winck nicht nur die Deckenmalerei, sondern auch eine Wandmalerei an der Ostseite, die einem gemalten Altar aufnimmt.
Forschungsstand und Künstler
Zwei grundlegende Untersuchungen zu Winck aus dem 20. Jahrhundert haben die Liebenburger Malerei in ihrer Bedeutung erkannt und das Werk Wincks in das seine Zeit eingeordnet.[13] Über Jugend und Ausbildung Wincks ist wenig bekannt. 1743 kam er aus Mannheim nach Hildesheim, wo er bis zu seinem Tode blieb. Das Werk dieses bedeutenden norddeutschen Freskenmalers des 18. Jahrhunderts wurde im Zweiten Weltkrieg fast gänzlich zerstört wie etwa der im Rittersaal im Hildesheimer Dom. Erhalten sind aber beispielswiese seine Malereien in der Jesuitenkirche in Büren in Westfalen sowie in Liebenburg in Niedersachsen, wo Winck seine Arbeiten nicht schon 1753 vollendete, da damals mit dem Schlossneubau noch gar nicht begonnen war.[14]
Neben Winck war an der Ausstattung der Schlosskapelle der Bildhauer Caspar Mohr aus Hildesheim und der Maler Gentemann an der Ausstattung beteiligt. Das gesamte Konzept der Ausstattung stammt aber von Winck, auch schuf er die Entwürfe für die Sarkophagmensa des Hauptaltars, das Tabernakel und die Nebenaltäre. Er erhielt für seine Malerei 1105 Reichstaler und 30 Groschen. Mohr bekam 280 Reichsthaler, Gentemann für Anstrich und Vergoldung 246 Thaler und 33 Groschen. Winck erhielt ferner für Risse, beispielsweise für Tabernakel, Altar und Kanzel, 35 Thaler.[15]
Beschreibung
Die weitgehend schmucklose Schlosskapelle[16] hat einen geraden Chorabschluss. Dort ist eine Altarnische ausgebildet, die den Hauptaltar aufnimmt. Das Altargemälde [Liebenburg Schlossensemble Schloss Schlosskapelle Ostwand Altar] ist wie die umgebende Scheinarchitektur auf die Wand gemalt. Das Altargemälde zeigt Maria Immaculata. Über dem Altar wird die Trinität dargestellt. Die Flachdecke von 15,50 Metern Länge und 7,20 Metern ruht auf Säulen und nimmt ein einziges, großes Deckengemälde [Liebenburg Schlossensemble Schloss Schlosskapelle Decke Gemälde] auf. Das Thema der Deckenmalerei sind die Geschichte, die Verherrlichung sowie einige Wunder des hl. Clemens Romanus, des Namenspatrons des Bauherrn, dem hier wohl gehuldigt werden soll. Die Fresco-Secco-Malerei wurde zuletzt 1965 sowie 1984-86 restauriert.[17] Die Freskotechnik diente lediglich der farbigen Untermalung. Sichtbar ist bis auf wenige Ausnahmen der einbezogenen Untermalung nur die Secco-Schicht.[18]
Ostwand mit Altargemälde
Die auf die Wand gemalte Altararchitektur [Liebenburg Schlossensemble Schloss Schlosskapelle Ostwand] orientiert sich an Andrea Pozzos Grabaltar für Ignatius von Loyola in Il Gesù. Gemalte Pilaster sowie Vollsäulen tragen ein Gebälk. Den oberen Abschluss stellt ein gesprengter Segmentgiebel dar, unter dessen Auszug die Trinität in Grisaille zu sehen ist. Die Architekturmalerei imitiert Stuckmarmor.[19] Das auf die Wand gemalte Altarbild zeigt Maria Immaculata, umgeben von Engeln und erleuchtet vom heiligen Geist. Zu ihrer Rechten nahen sich flehend die sündigen Adam und Eva, zu ihrer linken hält einer der Engel die Lilie als Symbol der Erlösung.[20]
Deckenmalerei
An der Decke werden in acht Szenen das Leben, das Martyrium, die Wunder des heiligen Clemens Romanus gezeigt.[21] Sie finden in Architektur, Landschaften und auf dem Wasser statt, die um den Deckenrand herum in sieben Szenen dargestellt sind. Die Ansichtigkeit wechselt entsprechend. Die Episoden folgen mehr oder minder genau der Legenda Aurea des Jacobus Voragine.[17] Die Mitte des Gemäldes mit dem Himmel zeigt die Hauptszene: die Glorifikation des Heiligen mit der Trinität . Das Gemälde ist in einer Zentralperspektive gestaltet. Alle Architektur- und Landschaftslinien haben ihren Schnittpunkt in einer Krone, die Christus in der Deckenmitte in seiner Hand über das Haupt des emporsteigenden Clemens hält. Die ganze Gestaltung des Bildes mutet hochbarock an und erscheint im Vergleich zur zeitgleichen Entwicklung in Süddeutschland, wo Winck herstammte, konservativ.[22]
Durch einen glücklichen Umstand hat sich der Entwurf zum Deckengemälde erhalten.[18] Die Ausführung entspricht in weiten Teilen dem Entwurf.
Bedeutung
Niedersachsen ist im 18. Jahrhundert kein Wirkungsfeld bedeutender Künstler auf dem Gebiet der Deckenmalerei gewesen. Es fehlte an Höfen und Residenzen mit Strahlkraft, die in der Lage waren, derartige Persönlichkeiten anzuziehen und zu erhalten. Der hannoversche Kurfürst hielt sich als britischer König meist in England auf, das Fürstbistum Hildesheim wurde meist in Personalunion von Bischöfen aus Westfalen regiert, die Grafschaft bzw. das Herzogtum Oldenburg aus Kopenhagen bzw. Eutin. Lediglich in Wolfenbüttel bzw. Braunschweig gab es einen Herzogshof. Umso bemerkenswerter ist es, dass Joseph Gregor Winck in Hildesheim blieb. Dies schnitt ihn jedoch von der Entwicklung in Süddeutschland ab. Seine Malerei wirkt daher für 1758 aus der Perspektive seiner bayerischen Heimat rückständig, ist aber in Niedersachsen nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs ohne Vergleich.[23]
Die Schlosskapelle von Schloss Liebenburg
Die Kapelle
Die Schlosskapelle Sankt Maria Verkündigung[24] (die Kapelle ist ferner dem heiligen Josef und dem hl. Papst Clemens I. geweiht) befindet sich im Westflügel des Schlosses Liebenburg [Liebenburg Schlossensemble Schloss]. Das Schloss wurde 1750-1760 erbaut. Die Kapelle füllt den Westflügel mit 22 Metern Länge und zwei Geschossen komplett aus und erhielt ihre Ausmalung 1758.
Beschreibung
Der weitgehend schmucklose zweigeschossige Saalbau[25] mit geradem Chorabschluss wird an Nord-, West- und Südseite von eingeschossigen Emporen begleitet, die auf vier Sandsteinpfeilern ruhen. Im Obergeschoss tragen darüber sechs gekuppelte hölzerne Säulen kompositer Ordnung eine Flachdecke von 15,50 Metern Länge und 7,20 Metern. Diese nimmt ein Deckengemälde [Liebenburg Schlossensemble Schloss Schlosskapelle Decke Gemälde] auf. Der Raum wird im Erdgeschoss von Westen betreten. Einen weiteren Zugang gibt es im Osten auf die Empore. Hier befindet sich eine Orgel und hier hatte der Landesherr seinen Stand gehabt, gegenüber dem Altar. An der Ostseite [Liebenburg Schlossensemble Schloss Schlosskapelle Ostwand] ist eine Altarnische ausgebildet, die den Hauptaltar aufnimmt. Das Altargemälde [Liebenburg Schlossensemble Schloss Schlosskapelle Ostwand Altar] ist wie die umgebende Scheinarchitektur auf die Wand gemalt.
Programm
Das Altargemälde zeigt Maria Immaculata, darüber ist die Trinität dargestellt. Das Thema der Decke sind die Geschichte, die Verherrlichung sowie einige Wunder des hl. Clemens Romanus, des Namenspatrons des Bauherrn.
Sinnfälligerweise ist direkt über dem Altar eine Szene dargestellt, in der der hl. Clemens Romanus vor einem Altar einen Bischof weiht.
Die Ostwand der Schlosskapelle
Beschreibung
Die Ostwand der Liebenburger Schlosskapelle Sankt Mariä Verkündigung nimmt eine Apsisnische mit gemalter Scheinarchitektur und gemalten Altarretabel von Joseph Gregor Winck auf. Das gemalte Altarbild zeigt Maria Immaculata und wird von ebenfalls gemalten Pilaster sowie Vollsäulen gerahmt, die ein Gebälk tragen. Der Architrav hat einen Zahnschnitt und wird von Urnen bekrönt. Die Rückwand wird von einem gesprengten Segmentgiebel bekrönt, unter dessen Auszug die Trinität in Grisaille zu sehen ist. Die Architekturmalerei imitiert Stuckmarmor. Leidglich der Raumen um das Altargemälde ist real. Im gesprengten Giebel ist eine Darstellung der Trinität, die formal zur Decke überleitet Der ehemals vor der Wand stehende Sarkophagaltar wurde nach einem Entwurf Wincks vom Bildhauer Mohr ausgeführt. Zum Altargemälde gehört ein Drehtabernakel, auf dem zwei Putten die Krone Marias halten.[19]
Vorlagen und Vergleiche
Nach Reuther ist die Altarwand mit geringer Abwandlung aus Pozzos Werk übernommen.[26] Es handelt sich um den Grabaltar des Ignatius von Loyola in Il Gesù. Vorlage war vielleicht eine Grafik aus dem Werk Johann Martin Zempels zu Rom von 1745.
Das Gemälde des Hochaltars

Das Altarbild zeigt Maria Imakulata, halb auf der Weltkugel kniend. Kopf und Schultern sind leicht geneigt, die Hänge zum Gebet zusammengelegt. Ihren rechten Fuß hat sie auf die Schlange gesetzt, deren Kopf sie zertritt. Diese hat die Welt umschlungen und den Apfel des Paradieses im Maul. Links treten flehend mit gefalteten Händen Adam und Eva hervor. Hinter ihnen ist der Baum der Erkenntnis zu sehen. Adam selbst ist von der Schlange umfangen. Maria ist von zahlreichen Engeln umgeben. Einer von ihnen, rechts der Maria, hält als Gegenstück zu Adam und Eva in ihrer Erbsünde eine Lilie als Symbol der Erlösung. Über Maria gießt die Taube des Heiligen Geistes ihren Schein auf die Mutter Gottes aus. Weitere Engel und Putten schweben hernieder.[27]
Die Trinität über dem Hochaltar
Über dem Gemälde des Hauptaltars, das Bestandteil der illusionistischen Malerei an der Ostwand, ist befindet sich eine ebenfalls auf die Wand gemalte Trinität. Sie ist in Grisaille gemalt. Leidglich der Strahlenkranz um die Taube des Heiligen Geistes ist golden. So ahmt die Darstellung Figuren vor einem Ostfenster nach, durch das das Licht hereinfällt. Gottvater und Jesus Chistius sitzen einander zugeandt auf Wolken, zwischen sich die Weltenkugel. Zwei Putten sind im Vordergrund und schaffen räumlich Tiefe.[28]
Das Deckengemälde in der Liebenburger Schlosskapelle
Der Aufbau der Decke
Die 15,50 Meter lange und 7,20 Meter breite Flachdecke der Schlosskapelle ruht auf den Säulen der an drei Seiten umlaufenden Emporen. Sie nimmt in ihrer Gesamtheit ein Deckengemälde von 1758 auf. Der Deckenspeigel ist von einem schlichten Profil mit floraler Ornamentik umgeben. An den Längs- und Schmalseiten dominieren Girlanden, in den Ecken und in der Mitte der Längsseiten befinden sich jeweils teilweise vollplastische Kartuschen.[29]
Unter die verbrettete Decke sind drahtgebundene Schilfrohrmatten genagelt. Hierauf wurde ein etwa 1,4 Zentimeter dicker Unterputz aufgetragen und auf diesen ein Feinputz von etwa 4 Zentimetern Dicke.[18] Das Deckengemälde selbst ist in Fresco-Secco-Technik gemalt. Dabei diente die Freskotechnik lediglich der farbigen Untermalung. Sichtbar ist bis auf wenige Ausnahmen der einbezogenen Untermalung die Secco-Schicht mit plastischer Darstellungsweise und zeichnerischen Details.[18]
Die Malerei
Die Fresco-Secco-Malerei stellt das bedeutendste Kunstwerk der Schlosskapelle dar. Sie ist auf 1758 datiert und wurde zuletzt 1965 sowie 1984-86 restauriert.[30]
Beschreibung und Ikonographie
In acht Szenen werden das Leben, das Martyrium, die Wunder des heiligen Clemens gezeigt.[31] Sie finden in Architektur, Landschaften und auf dem Wasser statt, die um den Deckenrand herum in sieben Szenen dargestellt sind. Die Ansichtigkeit wechselt entsprechend. Die Mitte des Gemäldes mit dem Himmel zeigt die Hauptszene: die Glorifikation des Heiligen. Die Jugend des Clemens wird in Liebenburg nicht thematisiert. Die chronologisch erste Szene zeigt ihn als Papst an der Ostseite der Kapelle über dem Altar. An der Südseite der Decke folgen von Ost nach West eine Darstellung mit einer Wunderheilung durch Clemens sowie die Verkündung seiner Verbannung auf die Krim an. Beide Szenen werden vor einer Architekturkulisse gezeigt. Die Nordseite zeigt im Gegensatz zur Südseite keine Architekturen, sondern Landschaften. Die chronologische Abfolge der Episoden von Ost nach West wird nicht fortgeführt. In der ersten Szene sind verbannte Christen dargestellt, es folgt in der Mitte das Wunder der Wiederauffindung eines Kindes und daran anschließend das Wunder einer entspringenden Quelle auf Fürbitten des Clemens hin . In der Nordwestecke erblickt man Freunde des Heiligen, die darum bitten, den Leib des ertränkten Clemens zu finden. An der Westseite ist das Martyrium des heiligen Clemens dargestellt, der von einem Schiff in das Meer gestoßen wird. Die Episoden folgen mehr oder minder genau der Legenda Aurea des Jacobus Voragine.[17]
Gestalterische Mittel
Winck hat das Gemälde in einer Zentralperspektive gestaltet. Alle Architektur- und Landschaftslinien haben ihren Schnittpunkt in einer Krone, die Christus in der Deckenmitte in seiner Hand über das Haupt des emporsteigenden Clemens hält. Die ganze Gestaltung des Bildes mutet hochbarock an und erscheint im Vergleich zur zeitgleichen Entwicklung in Süddeutschland, wo Winck herstammt, konservativ. Rokokohafte Leichtigkeit findet sich kaum.[30] Die Farbgebung ist jedoch hell und leuchten, was vor allem am Blau des Himmels liegt. Zahlreiche Lichthöhungen lassen die Malerei plastisch erscheinen.[22]
Entwürfe
In der Kunsthalle Karlsruhe hat sich der Entwurf zum Deckengemälde erhalten, ein Aquarell.[18] Die Ausführung entspricht in weiten Teilen dem Entwurf. Wichtigste Änderungen sind an der Westseite vorgenommen worden: Das Schiff, von dem der hl. Clemens ins Meer gestürzt wird, ist nun mittig angeordnet und die leere Nordwestecke wurde mit den Jüngern besetzt, die die Gebeine des Clemens suchen.
Der hl. Clemens weiht einen Bischof
An der Ostseite der Decke über dem Hochaltar der Schlosskapelle sieht man den hl. Clemens, wie er einen Bischof weiht. Clemens wird im päpstlichen Ornat mit Tiara auf den Stufen vor einem Altar gezeigt. Hinter dem Altar erhebt sich eine Architektur. Rötliche Marmorsäulen tragen eine verkröpfen und gesprengten Giebel. Dahinter scheint ein Tempel zu stehen, auf dessen Attika Feuervasen stehen. Auf der Treppe sind Repoussoirfiguren platziert, die tiefenbildend wirken. Links dieser Szene vor dem Tempel ist eine männliche Figur im Profil zu sehen, in der man ein Selbstbildnis des Malers Joseph Gregor Winck vermutet hat.[32]
Der hl. Clemens heilt Sisimus
An der Südseite in der Ostecke der Decke wird gezeigt, wie der hl. Clemens den blinden und tauben Sisimus heilt. Man sieht Clemens inmitten von knienden Gläubigen, wie er Sisimus die Kommunion spendet. Die Handlung findet auf einem Bodensteifen vor einer Architekturkulisse statt.[33]
Der hl. Clemens wird in die Verbannung geschickt
An der Südseite der Decke ist in der Westhälfte eine Hafentreppe zu sehen, die an beiden Seiten von Postamenten mit Urnen eingefasst wird. Von rechts schreitet der Präfekt Mamertinus mit Soldaten heran. Er hält in seiner Rechten ein Liktorenbündel und verkündet den hl. Clemens seine Verbannung durch Kaiser Trajan. Zugleich weist er Clemens mit seiner linken Hand auf ein Schiff hin, das ihn in die Marmorsteinbrüche auf die Krim bringen soll. Das Schiff ist in starker Untersicht in der Südwestecke der Decke zu sehen und wird gerade beladen. Weinende Personen verabschieden sich von Clemens. In Hintergrund erkennt man römische Paläste.[33]
Christen in den Steinbrüchen von Cherson
In der Nordostecke der Decke sind die Marmorsteinbrüche von Cherson auf der Krim zu sehen. Hier arbeiten verbannte Christen, die von römischen Soldaten angetrieben werden. Der hl. Clemens ist in dieser Szene nicht zu sehen, obwohl die Decke sein Leben und sein Martyrium sowie seine Wunder zum Thema hat.[33]
Eine Mutter findet ihren vergessenen Sohn – Wunder des hl. Clemens
In der Mitte der Nordseite der Decke wird ein Wunder des hl. Clemens gezeigt. Nach seinem Martyrium durch Ertränken entstand auf dem Meeresgrund ein Tempel, in dem seine Gebeine aufbewahrt wurden. Einmal im Jahr am Tag seines Martyriums zog sich das Meer aber zurück, damit Gläubige zu seinem Grab pilgern konnten. Auf solch einer Pilgerfahrt vergaß eine Mutter ihren Jungen im Tempel. Als sie ein Jahr später erneut zum Tempel gelangte, kam er unversehrt heraus. Gezeigt wird, wie die glückliche Mutter den Knaben in die Arme schließt.[33]
Dem hl. Clemens wird eine Quelle offenbart
In der Nordwestseite der Decke wird ein Wunder gezeigt. Der heilige Clemens bitte auf Knien Jesus Christus, den Christen eine Quelle zu bescheren, um sie vor dem sicheren Verdursten zu bewahren. Daraufhin erscheint ein Lamm, das seinen rechten Fuß hebt. Clemens erkennt in dem Lamm, das für alle anderen unsichtbar bleibt, Jesus Christus selbst. Er gräbt an der Stelle, an der das Lamm scharrte und es entspringt eine Quelle, die zu einem Fluss anschwillt. Links erquicken sich bereits die Durstigen am frischen Wasser.[34]
Jünger des hl. Clemens bitten Gott, ihnen den Leichnam des Clemens zu zeigen
In der Nordwestecke der Decke ist eine steil zum Meer abfallende Mauer zu sehen, auf der Cornelius, Phöbus und andere Jünger des hl. Clemens Gott darum bitten, ihnen den Leib des toten Clemens zu zeigen.[35] Unter der Mauer befindet sich ein Stein, auf dem geschrieben steht: Joseph Gregori Winck Ex Bavarica inv. et Pinxit Ano 1758. Diese Signatur des Künstlers Joseph Gregor Winck wurde nachträglich hinzugefügt und ist nicht die ursprüngliche. Schwach erkennt man noch den originalen Schriftzug: Joseph Gregor unter dem Winck. Ex Bavarica wurde von Winck selten verwendet und ist sonst nur für die Darstellung des Heiligen Grabe für den Hildesheimer Dom verbürgt.[36]
Das Martyrium des hl. Clemens
An der Westseite der Decke wird das Martyrium des heiligen Clemens gezeigt. Auf bewegter schäumender See ist ein Schiff in Untersicht dargestellt. An seinem Bug steht der flehende Clemens zu sehen, der gleich auf Befehl von Kaiser Trajan mit einem Anker um den Hals in das Meer gestoßen werden wird. Er schaut im Himmel bereits einen Engel in Begleitung eines Puttos mit Lorbeerkranz und Palmzweig, die ihm den Triumph über seine Mörder verheißen.[37]
Die Glorifikation des hl. Clemens
In der Deckenmitte wird die Glorifikation des heiligen Clemens gezeigt. Annährend im Zentrum befindet sich die Trinität: Gott und Christus ruhen auf Wolken, über beiden öffnen sich die Wolken, Licht bricht herein und die Taube des Heiligen Geistes erscheint. Hier wird der reale Raum verlassen und der Blick in einen Bereich jenseits des Gebauten in eine himmlische oder metaphysische Sphäre freigegeben. Clemens selbst schwebt von Osten her auf einer Wolke kniend in den Himmel empor. Ihn umgeben Engel. Einer trägt sein Attribut, den Anker, ein anderer Tiara und Himmelschlüssel. Über den Heiligen hält Christus die Krone. Unter Clemens schwebt ein Engel mit blauem Gewand und Allongeperücke, der auf dem Entwurf zur Decke noch nicht vorhanden ist und dessen Gesicht qualitativ stark abfällt. Braun sieht hier keine himmlischen Gesichtszüge wie bei den die übrigen Engeln, sondern eher menschliche oder gar etwas „Dämonisches“. Das Inkarnat ist dunkler als bei den übrigen Engeln, die Augen liegen tief, die Augenbrauen sind buschig.[38]
Bibliographie
- Literatur:
- Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989. – Böddeker, Jürgen/Königfeld, Peter: Das barocke Deckenbild in der Schloßkapelle Liebenburg. In: Möller, Hans-Herbert (Hrsg.): Restaurierung von Kulturdenkmalen. Beispiele aus der niedersächsischen Denkmalpflege (Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, Beiheft 2). Hannover 1989, S. 247-250.
- Braun, Winck, 1983. – Braun, Hermann: Joseph Gregor Winck, Deggendorf 1710 – Hildesheim 1781. Leben und Werk eines Barockmalers in Norddeutschland (Forschungen der Denkmalpflege in Niedersachsen, 2). Hameln 1983.
- Dreyer, Winck, 1925. – Dreyer, Herbert: Josef Gregor Winck 1710 – 1781, ein Beitrag zur Geschichte der Barockmalerei in Norddeutschland (Hildesheimer Kunstbücher, 1). Hildesheim [u.a.] 1925.
- Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010. – Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung (Hrsg.): Festschrift 250 Jahre Schloss und Schlosskirche St. Mariä Verkündigung. Liebenburg 2010, S. 46-47.
- Krüger, Liebenburg, 1987. – Krüger, Ingrid: Schloss Liebenburg mit Kapelle. In: Achilles, Walter (Bearb.): Clemens August. Fürstbischof, Jagdherr, Mäzen. Katalog zu einer kulturhistorischen Ausstellung aus Anlaß des 250jährigen Jubiläums von Schloß Clemenswerth. Bramsche 1987, S. 337-339.
- Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995. – Matzner, Florian/Schulze, Ulrich: Jagdschloß Liebenburg am Harz 1753-60. In: Dies.: Johann Conrad Schlaun 1696-1773. Das Gesamtwerk. 2 Bde. Stuttgart 1995. Bd. 2, S. 842-843.
- Reuther, Niedersachsen, 1975. – Reuther, Hans: Geschichte des katholischen Sakralbaus in Niedersachsen 1648-1789. In: Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte 14 (1975), S. 127-174.
Einzelnachweise
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 46-47; Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, Bd. 2, S. 842-843; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 143.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 46-59; Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, Bd. 2, S. 842-843; Krüger, Liebenburg, 1987.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 46-47; Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, Bd. 2, S. 842-843; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 143; Krüger, Liebenburg, 1987; Braun, Winck, 1983, S. 33.
- ↑ 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, Bd. 2, S. 842-843.
- ↑ Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, Bd. 2, S. 842-843; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 143.
- ↑ Zu Winck vgl. Braun, Winck, 1983; Dreyer, Winck, 1925. Zu Winck in Liebenburg vgl. Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 47; Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, Bd. 2, S. 842-843; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 143, 250; Braun, Winck, 1983, S. 32-38; Dreyer, Winck, 1925, S. 10-13.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 47; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 143, 149; Braun, Winck, 1983, S. 32, 34.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 48; Krüger, Liebenburg, 1987, S. 337-339.
- ↑ Braun, Winck, 1983, S. 32-38; Dreyer, Winck, 1925, S. 10-13.
- ↑ Böddecker/Königfeld, Liebenburg, 1989.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 46-47, 52; Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, Bd. 2, S. 842-843; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 143.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 46-48; Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, Bd. 2, S. 842-843; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 143; Krüger, Liebenburg, 1987, S. 337-339; Braun, Winck, 1983, S. 33.
- ↑ Dreyer, Winck, 1925; Braun, Winck, 1983. Vgl. ferner: Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 143.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 47; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 143, 250; Braun, Winck, 1983, S. 32.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 47; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 143, 149; Braun, Winck, 1983, S. 32-34.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S.46-59; Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, Bd. 2, S. 842-843; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 149; Braun, Winck, 1983, S. 33.
- ↑ 17,0 17,1 17,2 Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 149; Braun, Winck, 1983, S. 34.
- ↑ 18,0 18,1 18,2 18,3 18,4 Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 250.
- ↑ 19,0 19,1 Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 48; Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, Bd. 2, S. 842-843; Braun, Winck, 1983, S. 32, 37.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 48; Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, 1995. Bd. 2, S. 842-843; Braun, Winck, 1983, S. 37-38; Reuther, Niedersachsen, 1975, S. 151-153.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 52-53; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 149; Braun, Winck, 1983, S. 32-34. Dreyer, Winck, 1925., S. 10-13.
- ↑ 22,0 22,1 Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 53; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 149.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 52; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 143.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 48; Krüger, Liebenburg, 1987; Dreyer, Winck, 1925, S. 10-13.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 46-59; Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, Bd. 2, S. 842-843; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle; 1989, S. 149; Braun, Winck, 1983, S. 32-38.
- ↑ Reuther, Niedersachsen, 1975, S. 151-153.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 48; Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, Bd. 2, S. 842-843; Braun, Winck, 1983, S. 37-38. Reuther, Niedersachsen, 1975, S. 151-153;
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 48, 52; Matzner/Schulze, Gesamtwerk, 1995, Bd. 2, S. 842-843; Braun, Winck, 1983, S. 38; Reuther, Niedersachsen, 1975, S. 151-153.
- ↑ Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 149; Braun, Winck, 1983, S. 34; Dreyer, Winck 1925, S. 10-13.
- ↑ 30,0 30,1 Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 149.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 52-53; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 149; Braun, Winck, 1983, S. 32, 34; Dreyer, Winck, 1925., S. 10-13.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 52; Böddeker/Königfeld, Schloßkapelle, 1989, S. 250; Braun, Winck, 1983, S. 34.
- ↑ 33,0 33,1 33,2 33,3 Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 52; Braun, Winck, 1983, S. 34.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 52; Braun, Winck, 1983, S. 34, 37.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 52-53; Braun, Winck, 1983, S. 37.
- ↑ Braun, Winck, 1983, S. 32.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 53; Braun, Winck, 1983, S. 37.
- ↑ Katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung, Festschrift, 2010, S. 53 Braun, Winck, 1983, S. 37.