Zum Inhalt springen

Hannover Herrenhausen, ehem Schloss

Aus Deckenmalerei-Lab
Laß, Heiko:Hannover-Herrenhausen, ehem. Schloss, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2024, URL: www.deckenmalerei.eu/5785abf0-ea5f-433a-bdec-7637db12d0c9

Inventarnummer: cbdd10122

Lage: Auf OpenStreetMap anzeigen

Der Text dieses Artikels steht – ausgenommen Abbildungen – unter der Lizenz CC BY 4.0. Dieser Artikel ist lediglich eine Kopie der Originalveröffentlichung auf deckenmalerei.eu und kann veraltet sein; maßgeblich ist die dortige Originalfassung.

Schloss Herrenhausen und seine Deckenmalerei wurde 1943 zerstört. Beschreibungen und wenige Fotos ermöglichen eine Teilrekonstruktion der bedeutenden Ausstattung aus der Zeit um 1700.

Hannover-Herrenhausen, Schloss
Hannover-Herrenhausen, Schloss

Das ehemalige Schloss Herrenhausen

Der Hannoversche Hof in Herrenhausen

Herrenhausen ist heute ein Stadtteil des Hannoverschen Stadtbezirks Herrenhausen-Stöcken.[1] Die älteste Nennung von Hageringhusen stammt aus dem Jahre 1216. In der später Höringehusen genannten Ansiedlung erwarb die herzogliche Küchenverwaltung nach der Erhebung Hannovers zur Residenz 1636 im Jahre 1638 drei Bauernhöfe, die 1652 zu einem Vorwerk ausgebaut wurden. Bereits 1649 gab es auch ein „Absteigequartier“ und um 1660 begann unter Herzog Georg Wilhelm die Anlage eines Ziergartens. 1661 wurde eine erste Allee zwischen Herrenhausen und Hannover abgesteckt. Der Nachfolger Herzog Johann Friedrich kam mit dem Hof häufiger nach Höringehusen. Um 1665 erfolgt der Bau eines ersten Lusthauses durch Translozierung eines älteren Gebäudes, ein Jahr später begann die Anlage eines Gartens — aus dem sich später der berühmte Große Garten entwickelte. Ferner entstand ein Küchengarten, aus dem der heutige Berggarten hervorgegangen ist. Das Lusthaus wurde zu einem Schloss umgebaut bzw. erweitert und der Hof kam nun öfter hierher. 1675 wurde Höringehusen folgerichtig in Herrenhausen umbenannt. Unter dem nächsten Herzog, Ernst August, erhielten Schloss und Garten ihre endgültige Gestalt. 1689–92 entstand ein Gartentheater. Ab 1694 wurde das 1698 vollständig ausgestattete Galeriegebäude errichtet. 1697 begann ferner die Erweiterung des Großen Gartens. Bereits 1692-94 erfolgte zwischen der Stadt Hannover und dem Großen Garten die Anpflanzung einer Pappelallee, die ab 1726 durch eine der Herrschaft vorbehaltene Lindenallee — die Herrenhäuser Allee — mit leicht anderem Verlauf ersetzt wurde. Für die Hofhaltung wurden Nebengebäude errichtet, so 1706/07 das so genannte Pagenhaus.

Für die nicht winterharten Pflanzen, die seit 1662 für Herrenhausen nachweisbar sind, kam ab 1720 ein eigenständiges Orangeriegebäude hinzu, nachdem zuvor sogar der Magazinraum im Pagenhaus mitbenutzt worden war. Unter Herzog Ernst August (ab 1692 Kurfürst) und seinem Sohn Georg Ludwig (ab 1714 König Georg I.von Großbritannien), nahm Herrenhausen einen zentralen Platz in der Selbstdarstellung der Kurfürsten ein und der Hof war im Sommer regelmäßig vor Ort. Nach 1714 verlor Herrenhausen zunehmend an Bedeutung, die es aber wieder erlangte, als Hannover 1837 wieder eigenständiges Königreich wurde. Mit der Annektierung durch Preußen 1866 ging Herrenhausen seiner höfischen Funktion verlustig. 1882 wurde der Gutsbezirk Herrenhausen gebildet, zu dem das Schloss mit Nebengebäuden, Großer Garten, Allee, Fürstenhausund weiteren Bauten gehörte. 1891 erfolgte die Eingemeindung des Ortes Herrenhausen nach Hannover. Der Gutsbezirk kam erst 1928 zur Stadt.

Der Höfische Bereich von Herrenhausen

Nachdem der hannöversche Hof seit 1660 zunehmend häufiger in Herrenhausen weilte, kam es 1665 nicht nur zur Errichtung eines ersten Schlosses, sondern bald auch zur Aufführung zahlreicher Nebengebäude des Schosses sowie von Palais durch den Adel. 1882 bildete man aus den verbliebenen Bauten und Gartenanlagen den Gutsbezirk bzw. Schloss- und Gartenbezirk Herrenhausen.[2] Zentrale Anlage war der Große Garten mit dem 1943 zerstörten Schloss Herrenhausen an seinem Nordrand. Im Osten des 2011–13 wieder aufgebauten Schlosses stehen beiderseits der von Osten seitlich zum Ehrenhof führenden Hauptzufahrt eine Orangerie und ein Festbau. Der aufgrund seines langestreckten Hauptsaales Galeriegebäude genannte Festbau erhebt sich südlich der Zufahrt und ist direkt auf das Orangerieparterre des Großen Gartens bezogen. Das Galeriegebäude stellt vermutlich den ersten Abschnitt eines nach dem Tode von Herzog Ernst August 1698 nicht mehr vollendeten großen Schlossneubaus dar. Nördlich von Schloss, Orangerie und Großem Garten, liegt jenseits der Herrenhäuser Straße der Berggarten, der aus einer Pappelallee ab 1675 sowie verschiedenen ab 1700 begründeten Nutzgärten hervorgegangen ist.

Im Osten des Großen Gartens erstreckt sich der Geogengarten — ein Landschaftspark — mit dem Georgenpalais. Der Park hat verschiedene Vorgängeranlagen des 18. Jahrhunderts und ist im 19. Jahrhundert aus mehreren diesen eigenständigen Anlagen zusammengewachsen und ergänzt worden. An seinem Nordostrand verläuft die Herrenhäuser Allee. Noch weiter östlich jenseits der Herrenhäuser Allee sind Prinzengarten und Welfengarten gelegen. Der Welfengarten geht auf den Garten des ehemaligen Palais Monbrilliant von 1720 zurück. Seit 1857 entstand hier das Welfenschloss.

Im Westen des Großen Gartens ist die ehemalige Ortschaft Herrenhausen gelegen. An der Alten Herrenhäuser Straße, direkt am ehemaligen Schloss gelegen, haben sich einige Nebengebäude erhalten. Das Pagenhaus von 1711/12 (Alte Herrenhäuser Str. 6) ist ein eingeschossiger Fachwerkbau mit Mansarddach. Der Bauspännerstall (Alte Herrenhäuser Str. 8) ist ein ehemaliges Bedienstetenhaus des 18. Jahrhunderts. Das so genannte Hardenbergsche Haus steht in der Achse der westlichen Allee, die den Großen Garten umfängt und wurde 1747-50 für den damaligen Gartendirektor Friedrich Karl von Hardenberg erbaut. Noch weiter im Westen steht das Fürstenhaus, dessen Kernbau 1712 für Gräfin Louise von Delitz, eine natürliche Tochter Georgs I. [Großbritannien Georg I.] erbaut wurde. Gegenüber steht die ehemalige Meierei des Schlosses von 1646. Weiter Bauten und Anlagen wie etwa der Hochbehälter für die Wasserspiele nördlich der Herrenhäuser Straße haben sich nicht erhalten.

Der Aufstieg des Welfenhauses

Schloss zu Herrenhausen ist auf das engste mit dem Aufstieg des Welfenhauses nach dem Dreißigjährigen Krieg verbunden. Dieser kam durch das enge politische Zusammengehen der Söhne Herzog Georg I. zu Braunschweig und Lüneburg – Christian Ludwig, Georg Wilhelm, Johann Friedrich und vor allem Ernst August – zustande. Nacheinander regierten in Hannover Christian Ludwig (1641-48), Georg Wilhelm (1648-1665), Johann Friedrich (1665-1679) und Ernst August (1679-1698). Ernst August baute ab 1679, gestützt auf seinen in Celle regierenden Bruder Georg Wilhelm, seine politische Macht systematisch aus, um die Kurwürde zu erlangen. Er verdrängte die älteste Linie der Dynastie (in Wolfenbüttel) auf den zweiten Platz und erhielt zuletzt 1692 vom Kaiser die angestrebte Standeserhöhung zum Kurfürsten. Bereits unter Johann Friedrich war Herrenhausen, von dessen damaliger Erscheinung so gut wie nichts die Jahrhunderte überlebt hat, ein wichtiger Ort landesherrlicher Selbstdarstellung gewesen. Unter Ernst August wurde es der zentrale Ort. Herrenhausen zeigte der höfischen Öffentlichkeit, dass man in Hannover in der Lage war, gemäß des Ranges eines Kurfürsten zu agieren. Das war vor allem deshalb wichtig, weil die Kurwürde nicht allgemein anerkannt war. Einige Kurfürsten und andere Reichsstände protestierten und erst 1708 wurde Ernst Augusts Sohn Georg Ludwig in das Kurfürstenkollegium eingeführt.

Die Tochter und Enkelin von Ernst August schlossen vorteilhafte Ehen mit den Kurfürsten von Brandenburg und Königin in Preußen (seit 1701). Aber vor allem die Ehe mit Sophie von der Pfalz war ausgesprochen wichtig für Ernst August, war sie doch die Enkelin des englischen Königs Jakob I. und die Tochter des so genannten Winterkönigs Friedrich V. Aufgrund der Herkunft Sophies gelangte Ernst Augusts Sohn Georg Ludwig als Georg I. infolge einer besonderen Erbfolgeregelung (Act of Settlement 1701), 1714 als Sohn der thronfolgeberechtigten Sophie auf den britischen Thron. Seither wurden in Herrenhausen nur noch Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Für die landesherrliche Selbstdarstellung war Herrenhausen nicht mehr so bedeutend wie vorher. Hatte Georg Ludwig Herrenhausen noch regelmäßig besucht, kam Georg II. bedeutend seltener und Georg III. gar nicht mehr in seine Stammlande.[3]

Schloss Herrenhausen – Kurzbeschreibung und Lage

Das 1943 zerstörte Herrenhäuser Schloss[4] stellte sich als eine Dreiflügelanlage dar. Die eingeschossigen Seitenflügel öffneten sich zum Großen Garten, der sich im Süden des Schlosses befindet. Im Osten steht das Galeriegebäude, im Westen schloss sich direkt an den zweigeschossigen Hauptbau ein Küchengebäude an. An der folgenden Alten Herrenhäuser Straße erhebt sich weiter im Westen das so genannte Fürstenhaus.

Bau-, Ausstattungs- und Funktionsgeschichte

Schloss Herrenhausen[5] ist aus einem bereits 1649 vorhandenen „Absteigequartier“ hervorgegangen. Bereits 1652 gab es Planungen für einen Schlossbau, aber erst um 1665 ersetzte Herzog Johann Friedrich dieses Gebäude durch einen nach Herrenhausen versetzten Fachwerkbau, der durch Marinus Cadart zum Lustschloss ausgebaut wurde und spätestens ab 1676 eine Dreiflügelanlage ausgebildete, deren Hof sich nach Süden zum Garten hin öffnete.[6] Die neuen Seitenflügel mit Altanen waren dabei anfänglich zur Aufnahme von nicht winterharten Pflanzen bestimmt, der Hauptbau nahm die Repräsentations- und Wohngemächer auf. Johann Friedrich nutzte den Bau zur landesherrlichen Selbstdarstellung und beging hier etwa 1668 seine Hochzeit.[7]

Herzog Ernst August nutzte Herrenhausen in seinen erfolgreichen Bemühungen, die Kurwürde zu erlangen.[8] 1682/83 erfolgte ein tiefgreifender Umbau des Schlosses. Hinfort weilte der Hof das Sommerhalbjahr überwiegend in Herrenhausen. Wichtige Feste und Veranstaltungen, Hochzeiten und Fürstentreffen fanden in dieser Zeit in Herrenhausen und nicht in Hannover statt. Doch war Herrenhausen nicht Sommerresidenz, und zum Gottesdienst am Sonntag sowie oft bereits am Sonnabend begab sich der Hof in die Residenz nach Hannover. Im Rahmen der Repräsentation Ernst Augusts – auch in Bezug auf die Erlangung der Kurwürde 1692 – spielte Herrenhausen eine herausragende Rolle. Sophie brachte es auf den Punkt: „Nur mit dem Herrenhäuser Garten können wir prunken, der in der Tat schön und wohl geraten ist“[9]. Dabei war das Schloss selbst eher unbedeutend. Entscheidend für die Repräsentation war der Herrenhäuser Garten. Gerade die ältere Welfenlinie in Wolfenbüttel ging massiv gegen die Verleihung der Kurwürde an Ernst August vor und errichtete in Salzdahlum in Konkurrenz zu Herrenhaussen ein aufwendiges Lustschloss mit großem Garten. Die Architektur des Salzdahlumer Schlosses war der des Herrenhäuser Schlosses weit überlegen und wohl deshalb begann Ernst August um 1688 mit der Konzeption eines neuen, viel größeren Schlosses. Es sollte ein Zentralbau in der Art der Villen des Veneto entstehen. Das Galeriegebäude ist vermutlich als Seitenflügel dieses Schlosses gedacht gewesen. Der Tod Ernst August 1698 verhinderte jedoch den Baubeginn des Hauptgebäudes.[10]

Ernst August vermachte Herrenhausen testamentarisch seiner Frau Sophie, die es jedoch 1699 gegen die Unterhaltskosten an ihren Sohn Georg Ludwig weitergab. Dieser hatte kein Interesse an einem Schlossneubau.[11] Doch ließ er das in die Jahre gekommenen Schloss 1704-06 modernisieren und teilweise mit neuen Räumen versehen sowie bis 1714 neu ausstatten. Dabei wurden die Fassaden neu gestaltet, eine neue Treppe sowie ein neuer Hauptsaal geschaffen und über den eingeschossigen Flügelbauten je ein kleiner Kopfbau angefügt, um die Anzahl der Räume im Hauptgeschoss zu erhöhen.

Unter Georg II. und Georg III. wurde nur wenig im Herrenhäuser Schloss verändert. 1780 beseitigte man bspw. die barocken Fassadendekoration. Erst nach der Erhebung Hannovers zum Königreich 1815 sowie in Vorausschau auf den Besuch Georgs IV. in Hannover 1821 kam es 1818-20 zu einer klassizistischen Modernisierung des Schlosses. Vestibül und Treppenhaus wurden gänzlich neu geschaffen, der Hauptsaal erhielt eine neue Wandgestaltung und auch in den anderen Räumen wurden Decken und Wände vermutlich behutsam modernisiert. Westlich des Hauptsaals entstand durch Zusammenlegung zweier Räume ein neuer großer Speisesaal. Zahlreiche Räume, Treppen, Türen und Flure wurden aber ihren mit Stuckornamenten, Gemälden und Wandbespannungen unverändert beibehalten. Auch nach 1837, als die Personalunion mit dem Vereinigten Königreich gelöst wurde, kam es zu keinen tiefgreifenden Umgestaltungen, auch wenn Herrenhausen einen zentralen Ort in der Selbstdarstellung der neuen Könige einnahm und 1857 zur Sommerresidenz avancieerte. Erst 1943 wurde das Schloss bei einem Luftangriff nahezu vollständig zerstört. Der Wiederaufbau des Schlosses von 2007-13 als Tagungszentrum und Museum folgt nur in seiner äußeren Erscheinung dem Schlossbau aus der Zeit von Laves.[12]

Auftraggeber

Schloss Herrenhausen ist vor allem durch vier Bauherren geprägt worden: Herzog Johann Friedrich, der das ursprüngliche Gebäude errichten ließ, seinem Bruder und Nachfolger Kurfürst Ernst August und dessen Sohn Georg Ludwig (Georg I. von Großbritannien), die dem Schloss seine endgültige Gestalt gaben sowie Georg IV, der es zu Anfang des 19. Jahrhunderts modernisieren ließ. Prägend für die Ausstattung des 18. Jahrhunderts waren die Modernisierungen von Georg I. Die älteren Zustände sind nahezu unbekannt. Georg I. brachte dem Schloss jedoch nur ein geringes Interesse entgegen und interessierte sich mehr für ein Jagdschloss in der Göhrde als ein Objekt, das mit seinen Eltern, nicht aber mit ihm assoziiert wurde.[13] Gesicherte Erkenntnisse liegen jedoch nur über den Zustand des 19. Jahrhunderts vor. Dieser wurde für Georg IV. geschaffen, der Herrenhausen jedoch prinzipiell wenig Interesse entgegenbrachte.

Architekten, Künstler und Handwerker

Über die am Schlossbau beteiligten Künstler ist wenig in Erfahrung zu bringen. Die Namen der Architekten und Baumeister sind jedoch bekannt. Unter Hieronymo Sartorio sowie Marinus Cadart erfolgte 1674-85 in mehreren Etappen der Umbau des Lusthauses zu einem Schloss.[14] Die Umbaumaßnahmen unter Georg I. erfolgten unter Giacomo Quirini und Tomaso Giusti, wobei Quirini lediglich die Oberleitung über das kurfürstliche Bauwesen innehatte.[15] Über Stuckateure und Maler ist nichts bekannt. Die Umbaumaßnahmen des 19. Jahrhunderts erfolgten durch Georg Ludwig Friedrich Laves.[16]

Baubeschreibung

Das Herrenhäuser Schloss wurde 1943 bei einem Luftangriff weitgehend zerstört und später gänzlich abgetragen. Das gegenwärtige (2018) Gebäude stammt von 2011/2012 und orientiert sich in seiner äußeren Gestalt weitgehend am verlorenen Zustand des 19. Jahrhunderts. Die Dreiflügelanlage öffnet sich zum Garten nach Süden. Im Norden wird der Ehrenhof von einer halbrunden Mauer abgeschlossen, die im Norden in der Hauptachse den Blick die Ferne auf den Berggarten und ein am Ende der Achse gelegenes Mausoleum aus dem 19. Jahrhundert gewährt. Der zweigeschossige Hauptbau hat an der Eingangsseite 21 Achsen. Die mittleren drei Achsen werden von einem flachen Dreiecksgiebel zusammengefasst, hinter dem sich eine attikaartige Blendmauer mit Skulpturenschmuck erhebt. Die drei Mittelachsen des Erdgeschosses werden durch einen Altan zusammengefasst, die mittlere Achse nimmt die Eingangstür auf. Die mittleren drei Achsen 19 Achsen umfassende Gartenfassade werden ebenfalls von einem Dreiecksgiebel zusammengefasst. Unter ihm führt aus dem ersten Obergeschoss eine zweifläufige geschwungene Freitreppe in den Garten. Der Hauptflügel wird von zwei eingeschossigen Seitenflügeln flankiert, auf die nachträglich kleine, nur vier Achsen kurze Flügel in Ergänzung zum Hauptgeschoss gestellt wurden. Ein Gitter verband die Flügel miteinander und grenzte einen Hof zum Großen Garten hin ab.

Ausweislich der Pläne umfassten die Dreiecksgiebel ehemals fünf Achsen sowie ein Mezzaningeschoss. Die aufgesetzten Flügel hatten ebenfalls Satteldächer.

Für das 18. und 19. Jahrhundert haben sich wenige Grundrisse erhalten, die zusammen mit Inventaren eine teilweise Rekonstruktion der Raumnutzungen zulassen. An der Westseite der zentralen Durchfahrt befand sich ein Treppenhaus, das ins erste Obergeschoss führte. Das Erdgeschoss[17] nahm Appartements double auf, wobei an der Südseite zum Garten hin ein Flur vorgelegt war. Nach Osten gab es an der Nord- und Südseite jeweils sieben Räume, wobei einer an beiden Seiten ein Nebentreppenhaus aufnahm. Fünf der Räume an der Nordseite nahmen die so genannten „Yorkschen Kammern“ auf. An der Südseite lagen Garderobenräume für den König mit einem Badekabinett. Im anschließenden Seitenflügel gab es einen Flur sowie 11 Zimmer, an der Nordseite zwei weitere Räume. Der Seitenflügel wurde als „Königsflügel“ bezeichnet und nahe am Südende drei „Königszimmer“ auf, darunter ein Schlafzimmer. Nach Norden schlossen sich die Zimmer der Herzogin von Kendal an, die Mätresse von König Georg I. gewesen war. Die vier Räume an der Nordostecke waren die „Kammern der Gräfin von Yarmouth“, die wiederum Mätresse Königs Georg II. gewesen war. Westlich der Durchfahrt schlossen sich an jeder Seite sechs Räume an, wobei der erste an der Südseite das Haupttreppenhaus aufnahm, sein nördliches Pendant einen und die sechsten gemeinsam ein weiteres Nebentreppenhaus. Vier Räume wurden von den so genannten Bevernschen Kammern eingenommen. Im Seitenflügel folgten ein Flur sowie zwölf weitere Zimmer, an der Nordseite einige Nebenräume sowie weiter westlich der Küchenanbau. Die Yorkschen und die Bevernschen Kammern dienten dem Gefolge des Königs. Der Damenflügel auf der Westseite diente den Hofdamen und Kammerfrauen. Die Räume um den nördlichen Schlosshof nahmen die „Kammern für die Offiziere der Guarde de Corps“ auf.[17]

Auch das Obergeschoss beherbergte zwei Appartements double.[18] Die Mitte nahm ein durch die ganze Gebäudetiefe reichender Hauptsaal auf. An jeder Seite schlossen sich drei Räume an (der erste nach Westen nahm das Treppenhaus auf) sowie am Ende je vier kleine Kammern, von denen jeweils eine eines der Nebentreppenhäuser aufnahm. In den angefügten Bauten in dem Seitenflügel befanden sich je zwei Räume. Nach Osten befanden die ehemaligen Zimmer von Kurfürstin Sophie, und zwar an der Nordseite ein Schlafkabinett und drei Kabinette für Hofdamen, an der Südseite zum Garten hin die Kammer der Kurfürstin, ihr Spielkabinett und ihre Audienzkammer sowie eine Möbelkammer. Georg Ludwig hatte seine Räume im östlichen Seitenflügel. Auch Georg II. nutzte sie. Nach Westen erstreckten sich die so genannten Preußischen Kammern mit Vorzimmer, Audienzzimmer, Schlafzimmer und Garderobe an der Nordseite sowie an der Südseite gegen den Garten westlich des Treppenhauses, das so genannte Jagdzimmer und der Vorraum zum Audienzzimmer. Es folgten ein Ankleidezimmer und ein Kabinett. Ein Durchgang verband die beiden Räume mit den Zimmern des aufgesetzten Seitenfülgels, einem „Kabinet mit der chinesischen Tapete“ und einer „Gardeobe für die Hoheiten“. Die Preußischen Kammern waren nach Sophie Charlotte, der Tochter von Ernst August und Sophie benannt, die nach dem Tod ihres Vaters 1698 in seinem ehemaligen Zimmern logierte, wenn sie Herrenhausen besuchte.

Forschungsstand

Der Forschungsstand zum Herrenhäuser Schloss ist unbefriedigend. Nahezu alle Arbeiten fußen auf den Ausführungen von Alvenslebens aus dem Jahr 1929.[19] Im Vorfeld des Wiederaufbaus der Hülle des Schlosses sind zahlreiche Veröffentlichungen erschienen,[20] die jedoch kaum neue Erkenntnisse erbracht haben. Zahlreiche wichtige Korrekturen und Ergänzungen zur Baugeschichte hat Bernd Adam publiziert.[21] Über die genaue Nutzung und ehemalige Ausstattung der Räume vor 1866 herrscht jedoch noch immer weitgehend Unklarheit.

Der ehemalige Hauptsaal

Hannover-Herrenhausen, Schloss

Bau-, Ausstattungs- und Funktionsgeschichte

Der Hauptsaal im 1943 zerstörten Schloss Herrenhausen ist für Kurfürst Georg Ludwig im Rahmen eines Umbaus des Schlosses 1704-08 entstanden. Die Ausstattungsarbeiten im Schloss zogen sich bis ungefähr 1714 hin und erfolgten wohl unter der Leitung von Giacomo Quirini durch Tomaso Giusti. Die kommenden Generationen änderten dann nur wenig. Erst 1810-20 erfolgte eine Modernisierung des Schlosses, in deren Zuge auch die Wände und Verzierungen durch Georg Ludwig Friedrich des Hauptsaals neu gestaltet wurden.[22] Das konkrete Ausmaß der Änderungen ist unbekannt, doch erlaubt ein Stilvergleich die Aussage, dass die Wände gänzlich neu gestaltet wurden und dass wohl auch im Stuck der Decke Ergänzungen vorgenommen wurden. Es ist auch unbekannt, ob das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in die Decke eingelassene Gemälde hier an seinem ursprünglichen Standort angebracht war. Es gibt jedoch keinen Beleg dafür, dass es transloziert wurde. Da Laves 1818 schrieb, im Schloss gebe es „in altfränkischem überladenen Style vergoldete Stuckdecken“,[23] stammt die Vergoldung, die auf den Fotos der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu sehen ist, nicht zwingend aus dem 19. Jahrhundert, sondern kann auch in das 18. Jahrhundert datiert werden. Die Aussage, dass der Hauptsaal noch seine ursprüngliche Ausstattung hatte, ist jedoch falsch.[24] Wände und Decken zeigten eine komplexe Feldergliederung in Formen des Empire mit Laubwerksgehängen, in die an den Wänden ältere Gemälde eingelassen wurden.[25]

Beschreibung

Der Hauptsaal war in der Schlossmitte gelegen und durchmaß die ganze Gebäudetiefe.[26] Zudem war er überhöht und reichte bis in das Dachgeschoss. An den Wänden befanden sich im 19. Jahrhundert zahlreiche in Stuckrahmen in die Wand eingelassene Gemälde. Auch die Decke nahm Gemälde auf, insgesamt vier – ein großes Mittelbild und vier kleine Rundbilder in den Ecken. Die Flächen zwischen den Rahmen waren mit vergoldetem Rankenornament gefüllt. Die in die Wände eingelassenen Porträts stammten von verschiedenen Künstlern, die teilweise namentlich bekannt sind. Sie stammten aus dem 17. und 18. Jahrhundert und es ist daher möglich, dass sie bereits vor 1818 in die Wände des Raumes eingelassen waren.

Sie zeigten die regierenden Herzöge, Kurfürsten und Könige der jüngeren Linie des Welfenhauses seit dem Dreißigjährigen Krieg. Hinzu kommen die Ehefrauen der dargestellten sowie weibliche Mitglieder des Welfenhauses, die im Verständnis der Zeit vorteilhafte Ehen eingingen. Im Einzelnen handelte es sich um Herzog Christian Ludwig und seine Gemahlin Dorothea, Herzog Georg Wilhelm und seine Gemahlin Eleonore, Herzog Johann Friedrich und seine Gemahlin Benedicta, Kurfürst Ernst August und seine Gemahlin Sophie, König Georg I. und seine Gemahlin Sophie Dorothea, König Georg II. und seine Gemahlin Wilhelmine, Königin Sophie Amalie von Dänemark, Schwester von Christian Ludwig, Georg Wilhelm, Johann Friedrich und Ernst August, Königin Sophie Charlotte in Preußen, Tochter von Ernst August, Kaiserin Wilhelmine Amalie, Tochter von Johann Friedrich.

Hauptschmuck des Raumes waren aber zwei große Gemälde, die einander gegenüber an den Langseiten des Raumes angebracht warten. Sie stammten von Gerrit van Honthorst und zeigten die Eltern von Sophie von der Pfalz, der Frau von Kurfürst Ernst August. Das eine Gemälde zeigte den Winterkönig Friedrich V. von Böhmen, wie er seine Gemahlin Elisabeth zu einer Statue führt, während ihr verstrobener Sohn Friedrich zu seinen toten Geschwistern in den Himmel entschwebt. Sie sind umgeben von Blumen streuenden Putten. Das andere Gemälde stammt von Gerrit van Honthorst und zeigte Elisabeth in einem von Löwen gezogenen Triumphwagen, wie sie von ihren noch lebenden Kindern begleitet wird, auf dem Weg zu ihrem bereits verstorbenen Gatten, der sie zusammen mit ihrem gemeinsamen bereits verstorbenen Sohn an der Pforte zur Ewigkeit erwartete. Beide Gemälde dürften nach 1632 – dem Todesjahr von Friedrich V. – geschaffen worden sein.[27] Das Gemälde mit Elisabeth im Triumphwagen ist für 1685 im Heidelberger Schloss nachweisebar und kam zu einem unbekannten Zeitpunkt nach Hannover.[28] Wann und ob die beiden Gemälde vor dem 19. Jahrhundert in Herrenhauesn waren, lässt sich nicht sagen. Beide Werke kamen zu einem unbekannten Zeitpunkt nach Hannover.

Die verlorene Deckenmalerei - Aurora vertreibt die Nacht

Hannover-Herrenhausen, Schloss

Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte

Das Deckengemälde eines unbekannten Künstlers ist 1943 zerstört worden. Es stammte vermutlich aus dem späten 17. oder frühen 18. Jahrhundert. In Öl auf Leinwand gemalt, war es in die Decke des Hauptsaals von Schloss Herrenhausen eigelassen.

Beschreibung, Vorlagen und Vergleiche, Ikonographie

Auf einer Raumansicht von 1917 ist etwas über die Hälfte des Deckengemäldes zu sehen. Eine genaue Betrachtung des Gemäldes offenbart, dass es auf ein Gemälde von Charles Le Brun zurückging und Aurora zeigte. Die Bestimmung des Themas als Götterversammlung ist falsch.[29] Le Bruns Original stammt von 1673 und wurde für Colbert im Aurorapavillon in Sceaux an die Decke gebracht. Im Vordergrund erkennt man Aurora, die ebenso wie die Figurengruppen rechts und links dem runden Vorbild aus Sceaux teilweise bis ins Detail hinein folgten. Doch diente als Vorlage vermutlich nicht das Gemälde Le Bruns, sondern ein Kupferstich für eine Deckengestaltung von Daniel Marot. Marot übernahm die Gemäldekomposition von Le Brun für seine Grafik, streckte sie jedoch in ein Querformat. Auf dem Foto zu Herrenhausen erblickt man im Vordergrund Aurora in ihrem Wagen. Deutlich zu erkennen ist links einer der beiden Zwillinge Kastor und Pollux auf seinem Pferd. Die Figuren am Bildrand zwischen ihm und Aurora sind anhand des Fotos nur schlecht zu bestimmen, es dürfte sich aber wie bei Le Brun und Marot unter anderem um Bacchus handeln. Die obere Seite des Gemäldes mit der fliehenden Nacht ist auf dem Foto abgeschnitten. Rechts der Aurora erkennt man jedoch gemäß Le Brun und Marot die Erde.

Bedeutung

Geht man davon aus, dass das Gemälde in Herrenhausen tatsächlich der Vorlage folgte, sind auf ihm die Jahreszeiten und Tierkreiszeichen wiedergegeben, sowie eben als Hauptthemen Aurora, die die Nacht vertreibt. Colbert sah sich in der Figur der Aurora als Wegbereiter von Ludwig XIV. als Apoll. Diese Interpretation ist für Hannover auszuschließen. Da aber 1704 bereits feststand, dass die Welfen auf den britischen Thron steigen würden, kann eine politische Bedeutung in dieser Hinsicht unterstellt werden. Georg Ludwigs Mutter Sophie wäre dann mit Aurora gleichzusetzen. Sophie war die Erbin der britischen Krone. Sie bereitete damit den Weg für den ihr nachfolgenden Sohn Georg Ludwig – der mit Apoll gleichzusetzen wäre. Aus dem Osten kommend – dem Kurfürstentum Braunschweig und Lüneburg – vertreiben sie die Nacht im Westen – in Großbritannien – und werden dorthin das Licht bringen.

Die ehemaligen Preußischen Kammern

Bau-, Ausstattungs- und Funktionsgeschichte

Die so genannten Preußischen Kammern sind Anfang des 18. Jahrhundert durch Umbauten für Kurfürst Georg Ludwig 1704-08/14 entstanden. Sie haben ihren Namen nach der Schwester des Bauherrn, Sophie Charlotte von Preußen, die diese Raumfolge als Gästewohnung nutzte, wenn sie in Hannover weilte. Vermutlich handelte es sich um die ehemaligen Gemächer ihres 1698 verstorbenen Vaters Ernst August. 1818-20 wurden zwei Räume zu einem Speisesaal zusammengefasst.[30] Zahlreiche Räume, Treppen und Türen wurden aber ihren mit Stuckornamenten, Gemälden und Wandbespannungen bis in das 19. Jahrhundert unverändert beibehalten. 1943 wurde die Raumfolge zusammen mit dem Schloss zerstört.

Beschreibung

Die Preußischen Kammern[31] befanden sich im Hauptgeschoss von Schloss Herrenhausen westlich des Hauptsaals sowie der Haupttreppe. Die Raumfolge war ein Appartement double mit Räumen in Enfilade. Sie setzte sich aus fünf großen Zimmern und weiteren kleinen Kammern und Kabinetten zusammen. An der Nordseite des Schlosses erstreckten sich vom Hauptsaal ausgehend nach Westen zwei Räume (die später zum Speisesaal zusammengefasst wurden) und ein Schlafzimmer, auf das eine Garderobe folgte. An der Südseite zum Garten befanden sich das so genannte Jagd- oder Falkenzimmer, ein weiterer Vorraum zu einem sich anschließenden Audienzzimmer sowie ein Durchgang zum Seitenflügel, der ein „Kabinett mit der chinesischen Tapete“ und eine „Garderobe für die Hoheiten“ beherbergte.

Die Ausstattung der Räume hatte sich teilweise bis in das 19. Jahrhundert erhalten. 1818 schrieb Georg Ludwig Friedrich Laves, im Schloss gebe es „in altfränkischem überladenen Style vergoldete Stuckdecken“.[32] Diese sind zumindest teilweise zusammen mit Deckenmalerei auf Fotos der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts dokumentiert. Zu den dokumentierten Räumen gehört das Jagdzimmer, in das 1708 eine Jagdtapete eingebracht wurde, die sich aufgrund eines Ausbaus im 20. Jahrhunderts bis heute erhalten hat. Zu ihnen gehört ferner das Vorzimmer zum Audienzzimmer neben dem Jagdzimmer. Auch hier gab es zumindest im 19. Jahrhundert die Wandflächen füllende Gemälde sowie eine in die Decke eingelassene Deckenmalerei. Schriftlich überliefert sind ferner Wandmalerei aus den kleinen Eckzimmern sowie ein weiterer Raum.

Das sog. Zimmer mit der Familientapete

Hannover-Herrenhausen, Schloss

Bau-, Ausstattungs- und Funktionsgeschichte

Das so genannte Zimmer mit der Familientapete[33] gehörte zu den Preußischen Kammern in Schloss Herrenhausen. Der Raum wurde vermutlich 1704-08 eingerichtet, eventuell später verändert und 1943 zerstört. Bis zu seiner Zerstörung soll es jedoch weitgehend den Zustand des 18. Jahrhundert gehabt haben. Ehemals hatte der Raum die Funktion eines Vorzimmers zum Audienzzimmer.

Beschreibung

Der quadratische Raum war auf den Garten im Süden ausgerichtet. Seine Wände bedeckten vom Paneel bis zum Gesims zur Gänze Leinwandgemälde – die so genannten Tapeten. Überwiegend wurden Schlachten gezeigt.

So erblickte man an der Westwand auf einem Gemälde die Familie des Winterkönigs – Friedrich V. und Elisabeth mit Kindern – in einer Landschaft mit Palastarchitektur.[34] Im Hintergrund konnte man die Schlacht am Weißen Berg erkennen, die Friedrich bekanntlich verlor und aufgrund dieses Ausgangs auch die böhmische Krone und zuletzt seine gesamte Herrschaft. Ein Bote deutet auf die Schlacht, woraufhin der König seinen Helm ergreift. Das Gemälde wurde von Gerrit van Honthorst geschaffen und befand sich ursprünglich im Exilsitz von Friedrich und Elisabeth in Rhenen.

An der Nordwand erblickte man links dicht gedrängt Ernst August in Begleitung von Georg Ludwig (Georg I.) zu Pferde bei ihrer Rückkehr aus einer Schlacht.[35] Fama flog ihnen voraus und verkündete ihren ruhmreichen Sieg. Von rechts näherte sich Ernst Augusts Gemahlin Sophie in einem prächtigen Muschelwagen, von drei weißen Schimmeln gezogen und ihren jüngeren Kindern begleitet. Es stammte von Jean oder Jaques Jouvenet. Es befindet sich heute im so genannten Rittersaal von Schloss Marienburg und kann nicht fotografiert oder untersucht werden.

An der Ostwand wurde neben dem Kamin ein wandfüllendes Gemälde präsentiert, das die Rückkehr König Georgs II. aus der Schlacht von Dettingen zeigte.[35] Daher hat der Raum auf jeden Fall frühestens nach 1747, als die Schlacht von Dettingten stattfand, sein späteres Aussehen erhalten.

Die Supraportenbilder über den drei Türen im Westen, Osten und Norden stammten von Adrian Hannemann.[34] Sie zeigen zum ersten spielende Putten mit Girlanden, die eine Urne umkränzen, zum zweiten Putten auf einer Wippe und zum dritten Putten, die sich gegenseitig von einem Hügel herabwarfen. An der Westwand neben dem Gemälde der Familie des Winterkönigs erblickte man die Putten beim Wippen, an der Nordwand neben dem Gemälde der Familie von Ernst August war das Gemälde mit der Urne eingepasst und an der Ostwand jeden mit dem sich vom Hügel stoßenden Putten.

Bedeutung

Der Raum zeigt an den Wänden zentrale Augenblicke der welfischen Familiengeschichte. Immer wurde dabei Bezug auf Schlachten genommen – die verloren oder gewonnen worden waren. Auf dieses Auf und Ab des Glücks verwiesen auch zwei der Supraporten. Dennoch ist der Ruhm dem Welfenhause gewiss, was die dritte Supraporte zeigt. Ein Bezug zum Deckengemälde ist nicht herzustellen, was die Vermutung nahelegt, dass Deckengemälde und Wandgemälde nicht zusammen geschaffen wurden.

Die ehemalige Deckenmalerei - Apoll und Minerva
Hannover-Herrenhausen, Schloss

Beschreibung und Ikonographie

Der Deckenstuck mit Kartuschen, Girlanden und Rosensträußen rahmte ein Deckengemälde, das Apoll und Minerva zeigte.[36] Beide blicken zum herbeifliegenden Amor zwischen sich auf.

Das ehemalige sog. Falkenzimmer

Hannover-Herrenhausen, Schloss

Bau-, Ausstattungs- und Funktionsgeschichte

Das so genannte Falkenzimmer ist 1943 zusammen mit dem Herrenhäuser Schloss zerstört worden. Der Raum hatte 1708 durch Kurfürsten Georg Ludwig eine Wandbespannung mit der namengebenden so genannten Tapete erhalten.[37] Es handelte sich um eine Abfolge von Ölgemälden eines unbekannten Meisters, die die Wand zwischen Paneel und Abschlussgesims komplett bedeckten. Acht der Gemälde stammten aus Schloss Herzberg und waren ursprünglich zwischen 1640 und 1645 geschaffen worden und ein Geschenk von Herzog Christian Ludwig, für seine Mutter Anna Eleonore auf ihrem Witwensitz in Schloss Herzberg gewesen. Um die Wandflächen des Raumes in Herrenhausen komplett zu bedecken, wurden für die Fensterseite 1706/07 drei weitere Jagdstücke in Ergänzung geschaffen.[38] Da die Tapete vor der Zerstörung von Schloss Herrenhausen ausgebaut wurde, hat sie sich erhalten. Zwischenzeitlich waren die Bilder in der niedersächsischen Landesgalerie untergerbacht und sind 1966 in das Fürstenhaus gekommen. Dort können sie nicht betrachtet oder untersucht werden. Eine Fotografie von 1917 gewährt einen Blick in das ehemalige Falkenzimmer und gibt auch ein zentrales Deckengemälde an der mit Lauf- und Bandelwerk stuckierten Decke wieder. Das Deckengemälde – das verloren ist – soll Diana umgeben von Genien gezeigt haben.[39]

Beschreibung

Die ursprünglichen Ölgemälde auf Leinwand zeigen den Auftraggeber Herzog Christian Ludwig – teilweise zusammen mit seinen Brüdern Georg Wilhelm, Johann Friedrich und Ernst August – auf der Falkenjagd sowie beim Jagdmahl.[40] Im Mittelpunkt der acht ursprünglichen Gemälde steht die Falkenjagd.

Das größte Gemälde mit 2,76 auf 7,45 Metern nahm die Nordwand ein. Es zeigt Herzog Christian Ludwig und seine Jagdgesellschaft, wie er zur Reiherbeize einen Falken steigen lässt. Der Herzog in der rechten Bildhälfte sitzt auf seinem Pferd und trägt – wie auf allen Gemälden – einen dunklen Rock mit gleichfarbiger Kopfbedeckung. Rechts hinter dem Herzog ist die übrige Jagdgesellschaft versammelt. Im Vordergrund stehen zwei Jäger mit geschulterten Schießgewehren. Ganz rechts steht ein Mohr mit Jagdhund, der sich vom Geschehen abwendet. In der linken Bildhälfte erblickt man acht Trompeter und einen Pauker in grauem Gewand, die zur Jagd aufspielen. Hinter ihnen stehen und reiten weitere Teilnehmer der Jagd, einer trägt einen Falken auf seiner behandschuhten Hand. In der Bildmitte sieht man einen Diener, der auf einem Traggestellt weitere Falken für die Jagd bereit hält. Die Köpfe der Vögel sind mit Hauben verdeckt. An ihren Fängen sind Fesseln, die sie an das Gestell binden. Begleitet wird der Diener von einem Jagdhund.

An der Westwand über der Kaminöffnung befand sich ein Ölgemälde, das Herzog Christian Ludwig frontal vor seinem Pferd stehend inmitten der Jagdgesellschaft zeigte (Es soll 2,76 auf 2,04 Meter gemessen haben, was aber nur möglich ist, wenn die Wandfläche rechts des Kamins dazugehörte, was so gewesen sein kann). Vor ihm auf dem Boden liegt ein geschlagener Reiher. Ein Falkner versucht, den Gerfalken mit einem Federspiel wegzulocken, denn es war nicht Ziel der Reiherbeize, den Reiher zu töten. Das Gemälde rechts des Kamins ist auf den erhaltenen Fotografien nicht zu erkennen, eventuell gehörte es zum Hauptbild, das sich – über die Kante des Kamins gelegt – hier fortsetzte.

Links des Kamins erblickte man ein 2,76 x 2,04 großes Gemälde, das die Dienerschaft des Herzogs beim Jagdfrühstück zeigt bzw. beim Verzehren der von der Herrschaft übrig gelassenen Reste. Das Gemälde bezog sich auf das an der gegenüberliegenden Ostwand befindliche. Es misst 2,76 auf 5,39 Meter und zeigte Christian Ludwig an der gedeckten Tafel zusammen mit seinen Brüdern und weiteren Jagdgästen.[41] Christian Ludwig trägt auch hier ein dunkles Gewand und einen dunklen Hut. Üblicherweise wird die Person rechts neben ihm in grauem Rock als der zweiälteste Bruder Georg Wilhelm bezeichnet. Die Person links neben Christian Ludwig im hellbraunem Rock soll der zweitjüngste Bruder Johann Friedrich sein und die auffällig rot gekleidete Person vor dem Tisch der jüngste Bruder Ernst August. Umstanden ist die Tafel von Dienern, rechts sind Jäger mit Beizvögeln und Hirschfängern zu sehen.

An der Südwand befanden sich drei Fenster. Zwischen diesen Fenstern sowie neben den Türen waren weitere Wandgemälde angebracht. Bei diesen drei Bildern handelte es sich um Ergänzungen des 18. Jahrhunderts.[29] Besonders an der Hut- und Haartracht ist der zeitliche Abstand gut zu erkennen. Zu ihnen gehörte wohl ein schmales 2,76 auf 1,16 Meter messendes Gemälde, das drei Falconiere bei der Falkenjagd zeigte. Der Falke ist gerade im Begriff, den Reiher zu schlagen.[41] Es soll noch ein weiteres derartiges Gemälde gegeben haben, das aber heute nicht mehr nachweisbar ist.[42] Ferner gibt es die Darstellung einer Sauhatz mit den Maßen 2,76 auf 1,89 Meter. Hier sieht man drei Hunde, die einen gehetzten Keiler gestellt haben. Mehrere Jäger kommen, um dem Tier mit der Saufeder den Fang zu geben. Auch eine Jagd zu Pferde auf einen Hirschen, die nachträglich angestückt wurde, hat sich erhalten.[43] Des Weiteren werden im Fürstenhaus zwei schmale Bildstreifen präsentiert. Auf dem einen sieht man einen stürzenden Reiher, der von einem Falken verfolgt und einem Hund erwartet wird, auf dem anderen lediglich Bäume und Büsche.[44] Auch bei ihnen handelt sich um spätere Ergänzungen. Zur Ausstattung des Jagdzimmers gehörten ferner Supraporten, die verschiedene Beizvögel zeigten, die festgebunden auf je einer Stange saßen.[45] Sie messen 0,95 auf 1,87 Meter und gehören zur Herzberger Ausstattung. Zwei Supraporten sollen Gemälde mit je vier Papageien auf einer Stange präsentiert haben, was unwahrscheinlich ist. Hier dürfte eine Verwechselung mit den Beizvögeln vorliegen.

Die ehemalige Deckenmalerei - Diana mit Genien
Hannover-Herrenhausen, Schloss

Beschreibung und Ikonographie

Das Deckengemälde an der mit Laub- und Bandelwerk stuckierten Decke ist heute verloren. Es soll laut Alvensleben Diana umgeben von Genien gezeigt haben.[39] Gemäß einer erhaltenen Fotografie erblickte man eine Gruppe von drei barbusigen Frauen. Die mittlere trug eine Flechtfrisur mit eventuell einen Diadem und hielt (vermutlich) einen Pfeil in der Hand. Die Identifizierung als Diana von Genien umgeben erscheint als wahrscheinlich.

Das ehemalige kleine quadratische Zimmer

Beschreibung

Das kleine quadratische Zimmer an der Nordwestecke des Hauptgeschosses von Schloss Herrenhausen soll ein Deckengemälde in ursprünglicher Stuckrahmung gehabt haben, das Flora präsentierte. Es stammte wohl aus der Zeit Königs Georg II.[46]

Das ehemalige kleine Eckzimmer

Beschreibung

Das kleine Zimmer im Hauptgeschoss von Schloss Herrenhausen an der Nordostecke soll ein Deckengemälde gehabt haben, das Psyche zeigte. Es stammte vermutlich aus der der Zeit König Georgs II.[39]

Das ehemalige sog. Zimmer mit dem Münzschrank

Beschreibung

Das Zimmer mit dem Silber- und Münzschrank des Königs Georg II. hatte ein Deckengemälde, das den Sommer darstellte.[47]

Bibliographie

  • Literatur:
  • Adam, Funde, 2001. – Adam, Bernd: Neue Funde zum barocken Ausbau der Schlossanlage in Hannover-Herrenhausen. In: Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte 40 (2001), S. 59-97.
  • Adam, Pracht, 2005. – Adam, Bernd: Vergessene Pracht. Die kurhannoverschen Residenzbauten Georg I. In: Barmeyer, Heide (Hrsg.): Hannover und die englische Thronfolge (Hannoversche Schriften zur Regional und Lokalgeschichte, 19). Bielefeld 2005, S. 199-231.
  • Adam, Orangerie, 2006. – Adam, Bernd: Die Orangerie und die höfischen Bauten an der Alten Herrenhäuser Straße. In: König, Marieanne von (Hrsg.): Herrenhausen. Die königlichen Gärten in Hannover. Göttingen 2006, S. 103-108.
  • Adam, Schloss, 2006. – Adam, Bernd: Das Herrenhäuser Schloss und die historischen Gartenpavillons. In: König, Marieanne von (Hrsg.): Herrenhausen. Die königlichen Gärten in Hannover. Göttingen 2006, S. 95-100.
  • Adam, Wasserkünste, 2006. – Adam, Bernd: Die Herrenhäuser Wasserkünste. In: König, Marieanne von (Hrsg.): Herrenhausen. Die königlichen Gärten in Hannover. Göttingen 2006, S. 43-58.
  • Adam, Herrenhausen, 2013. – Adam, Bernd: Schloss Herrenhausen – die historische Sommerresidenz der Welfen. In: Reinold, Beate (Red.): Schloss Herrenhausen. Architektur. Garten. Geistesgeschichte. München 2013, S. 8-43.
  • Alvensleben, Herrenhausen, 1929. – Alvensleben, Udo von: Herrenhausen. Die Sommerresidenz der Welfen (Kunstwissenschaftliche Studien, 2). Berlin 1929.
  • Alvensleben, Herrenhausen, 1939. – Alvensleben, Udo von: Herrenhausen. Die Sommerresidenz der Welfen. 2. Aufl. Berlin 1939.
  • Bredekamp, Herrenhausen, 2012. – Bredekamp, Horst: Leibniz und die Revolution der Gartenkunst. Herrenhausen, Versailles und die Philosophie der Blätter. Berlin 2012.
  • Frühsorge, Theater, 2006. – Frühsorge, Gotthardt: Theater, Feste, Maskeraden. In: König, Marieanne von (Hrsg.): Herrenhausen. Die königlichen Gärten in Hannover. Göttingen 2006, S. 79-94.
  • Fürstenhaus, o. J. - Fürstenhaus Herrenhausen-Museum Hannover. o. O., o. J.
  • Hatton, Georg I., 1982. – Hatton, Ragnhild: Georg I. Ein deutscher Kurfürst auf Englands Thron. Frankfurt 1982.
  • Hauptmeyer, Hannover, 1992. – Hauptmeyer, Carl Hans: Die Residenzstadt Hannover. Von der Residenznahme 1636 bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. In: Mlynek, Klaus/Röhrbein, Waldemar R. (Hrsg.): Geschichte der Stadt Hannover, Bd. 1 Von den Anfängen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Hannover 1992, S. 137-264.
  • Hübner, Galeriegebäude, 1991. – Hübner, Wolfram: Das Galeriegebäude im Großen Garten in Hannover-Herrenhausen. In: Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte 30 (1991), S. 119-166.
  • Judson, Honthorst, 1959. – Judson, Jay Richard: Gerrit van Honthorst. A discussion of his position in Dutch art. Den Haag 1959.
  • Knocke/Thielen, Hannover, 2007. – Knocke, Helmut/Thielen, Hugo: Hannover. Kunst- und Kultur-Lexikon. Handbuch und Stadtführer. 4. aktualisierte und erweiterte Aufl. Springe 2007, S. 134-145.
  • Knoop, Sophie, 1969. – Knoop, Mathilde: Kurfürstin Sophie von Hannover (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen, 32. Zugl. Niedersächsische Biographien, 1). Hildesheim 1969.
  • König, Herrenhausen, 2006. – König, Marieanne von (Hrsg.): Herrenhausen. Die königlichen Gärten in Hannover. Göttingen 2006.
  • Lauterbach, Garten, 2013. – Lauterbach, Iris: Der Große Garten. In: Reinold, Beate (Red.): Schloss Herrenhausen. Architektur. Garten. Geistesgeschichte. München 2013, S. 102-143.
  • Malortie, Herrenhausen, 2013. – Malortie, Ernst von: Historische Nachrichten über das Schloß Herrenhausen 1860 (Welfenschriften, 75). Wedemark 2013. Nachdruck aus: Malorite, Ernst von: Beiträge zur Geschichte des Braunschweig-Lüneburgischen Hauses und Hofes 2 (1860), S. 111-141.
  • Meding, Herrenhausen, 2013. – Meding, Conrad von: Schloss Herrenhausen. Geschichte und Gegenwart in den Herrenhäuser Gärten. Hannover 2013.
  • Nöldeke, Hannover. II, 1932. – Nöldeke, Arnold (Bearb.): Stadt Hannover. II. Teil. Denkmäler der eingemeindeten Vorörter (Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, 20). Hannover 1932.
  • Palm, Geschichte, 2006. – Palm, Heike: Die Geschichte des Großen Gartens. In: König, Marieanne von (Hrsg.): Herrenhausen. Die königlichen Gärten in Hannover. Göttingen 2006, S. 17-42.
  • Reinold, Herrenhausen, 2013. – Reinold, Beate (Red.): Schloss Herrenhausen. Architektur. Garten. Geistesgeschichte. München 2013.
  • Rohr, Sophie, 1980. – Rohr, Alheidis von: Sophie. Kurfürstin von Hannover (1630-1714). Begleitheft zur Ausstellung im Historischen Museum am Hohen Ufer. Hannover 1980.
  • Rohr, Herzöge, 2006. – Rohr, Alheidis von: Herzöge, Kurfürsten, Könige. Die Geschichte Hannovers im Überblick. In: König, Marieanne von (Hrsg.): Herrenhausen. Die königlichen Gärten in Hannover. Göttingen 2006, S. 9-14.
  • Schloß Herrenhausen, 1937. – Schloß Herrenhausen. Hannover, 1937.
  • Schnath, Gartenfreuden, 1966. – Schnath, Georg: Gartenfreuden und Politik in Herrenhausen 1666-1866. In: Hannoversche Geschichtsblätter, NF 20 (1966), S. 251-267.
  • Stieglitz, Feste, 1995. – Stieglitz, Annette von: Höfisch-barocke Feste in Herrenhausen. In: Schmid, Hans-Dieter (Hrsg.): Feste und Feiern in Hannover (Hannoversche Schriften zur Regional- und Lokalgeschichte, 10). Bielefeld 1995, S. 85-111.
  • Wiswe, Herrenhausen Museum, 1975. – Wiswe, Mechthild (Bearb.): Herrenhausen Museum Hannover. Katalog. Hannover 1975.
  • Archivalien:
  • NLA, HSTA Hannover. Dep. 103 XXIV, Nr. 4822.
  • NLA, HSTA Hannover. Dep. 103 XXIV, Nr. 5351.

Einzelnachweise

  1. Zu Herrenhausen vgl.: Stadtlexikon Hannover 2009, S. 59-60, 211-213, 289-290; Adam, Herrenhausen, 2013; Knocke/Thielen: Hannover, 2007, S. 134-145; Nöldeke, Hannover II, 1932, S. 22-112.
  2. Zum Schlossensemble Herrenhausen vgl.: Stadtlexikon Hannover 2009, S. 59-60, 211-213, 289-290; Adam, Herrenhausen 2013; Adam, Funde, 2001; Knocke / Thielen, Hannover, 2007, S. 134-145; Meding, Herrenhausen, 2013; Nöldeke, Hannover II, 1932, S. 22, 24-86, 89-94, 99-112; Schnath, Gartenfreuden, 1966; Stieglitz, Feste, 1995, S. 95, 108-110; Adam, Orangerie, 2006; Adam, Neue Funde, 2001, S. 70, 75, 77.
  3. Nöldeke, Hannover. II, 1932, S. 27-37; Stieglitz, Kurwürde, 2001; Hübner, Galeriegebäude, 1991, S. 119.
  4. Meding, Herrenhausen, 2013, S.12-34; Schnath, Gartenfreuden, 1966; Nöldeke, Hannover. II, 1932, S. 27-37; Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 19-25.
  5. Nöldeke, Hannover. II., 1932, S. 27; Stieglitz, Feste, 1995, S. 95; Meding, Herrenhausen, 2013, S.12-34.
  6. Hauptmeyer, Hannover, 1992, S. 157-160; Stieglitz, Feste 1995, S. 95; Adam, Funde, 2001, S. 62; Adam, Herrenhausen, 2013, S. 8-43. Zum Bau Johann Friedrichs vgl. Nöldeke, Hannover. II, 1932, S. 28.
  7. Stieglitz, Feste, 1995, 97-104.
  8. Nöldeke, Hannover. II, 1932, S. 29; Schnath, Gartenfreuden, 1966, S. 256-257; Hatton, Georg I., 1982, S. 47; Hauptmeyer, Hannover, 1992, S. 157-160; Stieglitz, Feste, 1995, S. 106-110; Adam, Funde, 2001, S. 67-68; Adam, Funde, 2001, S. 65; Palm, Geschichte, 2006, S. 20-21; Adam, Wasserkünste, 2006, S. 49; Frühsorge, Theater, 2006; Lauterbach, Garten, 2013; Adam, Herrenhausen, 2013.
  9. Knoop, Sophie, 1969, S. 221.
  10. Adam, Herrenhausen, 2013, vor allem S. 16-18; Adam, Funde, 2001, S. 67, 69.
  11. Nöldeke, Hannover. II, 1932, S. 29-31; Hatton, Georg I., 1982, S. 104; Adam, Funde, 2001, S. 68, 76; Adam, Pracht, 2005, S. 203-204; Adam, Schloss, 2006, S. 96–98; Meding, Herrenhausen, 2013, S.12-34.
  12. Adam, Schloss, 2006, S. 98–99.
  13. Adam, Pracht, 2005, S. 203.
  14. Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 123; Nöldeke, Hannover. II, 1932, S. 28; Adam, Funde, 2001, S. 64.
  15. Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 123-124; Nöldeke, Hannover. II, 1932, S. 29. Adam, Funde, 2001, S. 76; Adam, Pracht, 2005, S. 203-204.
  16. Bernd, Schloss, 2006, S. 98–99.
  17. 17,0 17,1 Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 22.
  18. Schloß Herrenhausen. Hannover 1937, S. 4; Alvensleben, Herrenhausen, 1939, S. 20-22; Rohr, Sophie, 1980, S. 62; Rohr, Herzöge, 2006, S. 11.
  19. Alvensleben, Herrenhausen, 1929.
  20. Reinold, Herrenhausen, 2013. König, Herrenhausen, 2006; Bredekamp, Herrenhausen, 2012; Meding, Herrenhausen, 2013.
  21. Adam, Funde, 2001; Adam, Pracht, 2005; Adam, Schloss, 2006; Adam, Herrenhausen, 2013.
  22. Malortie, Herrenhausen, 2013, S. 24-25; Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 23, 123-124; Nöldeke, Hannover II, 1932, S. 29; Alvensleben, Herrenhausen, 1939, S. 20; Adam, Funde, 2001, S. 76; Adam, Pracht, 2005, S. 203-204.
  23. Meding, Herrenhausen, 2013, S.44, S. 48.
  24. Meding, Herrenhausen, 2013, S. 48.
  25. Adam, Herrenhausen, 2013, S. 40.
  26. Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 23-24; Nöldeke, Hannover II., 1932, S. 36; Alvensleben, Herrenhausen, 1939, S. 21.
  27. Schloß Herrenhausen, 1937, S. 5. Alvensleben, Herrenhausen, 1939, S. 21.
  28. Judson, Honthorst, 1959, S. 208.
  29. 29,0 29,1 Alvensleben, Herrenhausen, 1939, S. 21.
  30. Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 23; Meding, Herrenhausen, 2013, S. 33; Adam, Schloss, 2006, S. 98–99; Malortie, Herrenhausen, 2013, S. 20-22.
  31. Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 21, 24-25; Nöldeke, Hannover. II., 1932, S. 36; Schloß Herrenhausen, 1937, S. 4-5; Alvensleben, Herrenhausen, 1939, S. 21-22; Rohr, Herzöge, 2006, S. 11.
  32. Meding, Herrenhausen, 2013, S. 44, S. 48.
  33. Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 21, 23; Schloß Herrenhausen, 1937, S. 4; Meding, Herrenhausen, 2013, S. 48.
  34. 34,0 34,1 Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 21; Alvensleben, Herrenhausen, 1939, 25.
  35. 35,0 35,1 Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 22; Alvensleben, Herrenhausen, 1939, 25.
  36. Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 25; Alvensleben, Herrenhausen, 1939, S. 21.
  37. Fürstenhaus, o. J., S. 13; Schloß Herrenhausen, 1937, S. 4; Nöldeke, Hannover II, 1932, S. 36.
  38. Alvensleben, Herrenhausen, 1939, S. 21; Wiswe, Herrenhausen Museum, 1975, S. 24; Rohr, Glas, 1991, S. 39.
  39. 39,0 39,1 39,2 Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 25.
  40. Fürstenhaus, o. J., S. 14; Nöldeke, Stadt Hannover II., 1932, S. 36; Wiswe, Herrenhausen-Museum, 1975, S. 24-26; Rohr, Glas, 1991, S. 39.
  41. 41,0 41,1 Fürstenhaus, o. J., S. 14.
  42. Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 24; Fürstenhaus, o. J., S. 14; Schloß Herrenhausen, 1937, S. 4.
  43. Rohr, Glas, 1991, S. 39.
  44. Fürstenhaus, o. J., S. 14; Wiswe, Herrenhausen-Museum, 1975, S. 25.
  45. Fürstenhaus, o. J., S. 14; Rohr; Glas, 1991, S. 39; Wiswe, Herrenhausen-Msuem, 1975, S. 25-26.
  46. Alvensleben, Herrenhausen, 1929, S. 25; Alvensleben, Herrenhausen, 1939, S. 22; Schloß Herrenhausen, 1937, S. 4.
  47. Schloß Herrenhausen, 1937, S. 5.