Gotha, Lusthaus und Grotte in Friedrichsthal
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Lusthaus Friedrichsthal erhielt 1710 mehrere Deckenfresken von Lazaro Maria Sanguinetti, von denen sich zwei unter einer Deckenverkleidung erhalten haben. Dargestellt sind bzw. waren Allegorien der Tages- und Jahreszeiten. Die ehemalige Grotte wurde 1714-15 von Giovanni Francesco Marchini freskiert.

Friedrichsthal
Geschichte und Beschreibung
Das Friedrichsthal[1] wurde 1708-1717 für Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg errichtet bzw. angelegt. Es handelte sich um eine Gartenanlage mit Lusthaus und Grotte, die das Residenzschloss mit seinen Gärten funktional ergänzte. Friedrichsthal wird oft als Schloss bezeichnet. Dies erscheint aufgrund seiner Größe, ehemaligen Ausstattung und eigenständigen Lage auch gerechtfertigt. Die Zeitgenossen sahen dies aber anders, für sie war Friedrichsthal Bestandteil des Residenzschlosses Friedenstein, dem sie es zuordneten. Daher war es auch wichtig, dass die Gartenanlagen aus den herrschaftlichen Gemächern der Residenz eingesehen werden konnten. An der dem Schloss zugewandten Seite erhob sich hinter einem tiefen Ehrenhof das Lusthaus. Dahinter lag ein langgestreckter, umfriedeter Garten mit Springbrunnen, der nur wenig breiter als das Gebäude war. Seinen Abschluss bildete eine große Grotte. Ab 1743 wurde die bis heute weitgehend erhaltene Orangerieanlage von Schloss Friedenstein axial auf Friedrichsthal hin ausgerichtet.
Friedrichsthal wurde ursprünglich für „Festins“ und „Assembleés“[2] genutzt. Bereits 1796 veränderte man das Hauptgebäude und im 19. Jahrhundert diente Friedrichsthal Mitgliedern der herzoglichen Familie zum Sommeraufenthalt oder bis 1848 als Witwensitz. Danach kam es an den Staat. 1855 erfolgte der Abbruch der Grotte und anschließend eine Bebauung des ehemaligen Gartens mit dem Landgericht und dem herzoglichen Kassengebäude. Das Haupthaus diente nun Ministerien und Behörden.
Das Hauptgebäude
Bau-, Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte
Das Lusthaus[3] wurde 1708-11 nach Entwürfen des Architekten und herzoglichen Baudirektors General Wolf Christoph Zorn von Plobsheim durch den Oberlandbaumeister Johann Erhard Straßburger errichtet. 1714 wurden die Wände zu den Nebenräumen des Hauptsaals durchgebrochen, damit die Zuschauer die Tanzenden nicht mehr störten und für die Musiker zusätzlich Platz geschaffen würde. Damit waren die Arbeiten vorerst abgeschlossen. 1796 legte man die an das Lusthaus angrenzenden eingeschossigen Wirtschaftsflügel beiderseits des Ehrenhofs nieder und ersetzte sie durch die heute noch bestehenden zweigeschossigen Pavillons. Nach umfangreichen Restaurierungen 1939 wurde das Lusthaus nach 1949 fast vollständig seiner wandfesten Ausstattung beraubt und später weiter nachhaltig verändert. Eine bereits 1952 vorgesehene Freilegung überstrichener Deckengemälde erfolgte bislang nicht.
Auftraggeber
Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg[4] herrschte von 1693 bis 1732 über das Doppelherzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg. In seiner Regierungszeit baute er die Schulden des Landes ab, förderte die Wirtschaft und ließ zahlreiche Schlösser um- und ausbauen. Die Residenzschlösser in Gotha und Altenburg wurden modernisiert, wobei das Corps de logis in Altenburg nahezu einem Neubau gleichkam. Die Ausstattung der Innenräume wurde auf einen modernen Stand gebracht. Oft zierten Deckengemälde die wichtigsten Räume. Der Herzog ließ Jagd- und Lustschlösser umgestalteten und aufwendige Gärten anlegen. 1696 heiratete er Magdalena Augusta von Anhalt-Zerbst. Sie überlebte ihn um acht Jahre. Für sie wurde Schloss Tenneberg von Friedrich II. umgebaut.
Architekten, Künstler
Wolf Christian Zorn von Plobsheim[5] war Militär am Gothaer Hof. 1703 wurde er zudem zum Baudirektor und 1712 zum Oberbaudirektor des herzoglichen Bauamtes. Nach seinen Plänen und unter seiner Leitung entstanden zahlreiche Bauten und vor allem Umbauten. Zu nennen sind Schloss Friedrichsthal in Gotha, Schloss Tenneberg sowie die Stadtkirche in Waltershausen.
Die Deckengemälde schufen überwiegend Giovanni Francesco Marchini und Lazaro Maria Sanguinetti.
Marchini[6] arbeitete 1710/11 in Friedrichsthal. In Thüringen war er neben dem Gothaer Residenzschloss[7] 1712 auch in Crossen[8] 1705-12 tätig. Als Freskant tätig war er aber vor allem in Franken, Schloss Weißenstein in Pommersfelden[9] 1711-18 und Schloss Zeilitzheim[10] ca. 1735, aber auch am Rhein wie in der Eremitage in Waghäusel[11] ca. 1732, ferner in Tschechien und Hessen.
Sanguinetti[12] arbeitete 1713-14 in Friedrichsthal und in Thüringen 1709 Sondershausen[13] sowie 1714 Meiningen[14] und ebenfalls in Franken und am Rhein wie etwa in Schloss Philippsburg[15] in Ehrenbreitstein 1682 und 1711 sowie in Bamberg in der Neuen Residenz[16] 1695-1792.
Beschreibung
Die Dreiflügelanlage öffnete sich gegen das Residenzschloss nach Westen. Der verputzte Hauptbau mit 11 auf 5 Achsen umfasste zwei Geschosse unter einem Mansarddach. An die quadratischen pavillonartigen Seitenflügel schlossen sich zu beiden Seiten des Ehrenhofes flankierende Wirtschaftsflügel mit Walmdächern an. Das zentrale Hauptportal befand sich in einem Mittelrisalit mit abschließendem Dreiecksgiebel. Der Eingang wurde von ionischen Säulen geziert. Im Obergeschoss fanden sich korinthische Pilaster. Die Gartenseite war ähnlich gestaltet. Rustizierte Eckpilaster verliehen dem Gebäude Festigkeit.
Das Erdgeschoss des Hauptbaus nahm ein hofseitiges Vestibül und eine gartenseitige Sala terrena auf. Zu beiden Seiten schlossen sich die Appartements des Herzogs links und der Herzogin rechts an. Es gab zwei Treppenhäuser, die das Obergeschoss erschlossen, und zwar in den Seitenflügeln. Das Haupttreppenhaus links füllte den ganzen Pavillon aus, während sich rechts nur eine kleine Nebentreppe befand. Die Treppenhäuser konnten direkt von außen betreten werden. Im Obergeschoss verfügten Herzog und Herzogin über je ein weiteres Appartement von drei Räumen, die als Gesellschaftsappartements dienten. Die Zimmer waren in den Seitenflügeln in Enfilade angeordnet und endeten in Kabinetten an der Gartenseite. Zwischen ihnen erstreckte sich eine lange Spiegelgalerie. Die mittleren Zimmer der Appartements erschlossen ferner je einen Vorraum zum zentralen Saal an der Hofseite über dem Vestibül. Von hier aus gelangte man ebenfalls in die Spiegelgalerie.
Bemerkenswert sind Größe und Distribution des Hauses, die der eines Schlosses gleichkommen. Aufgrund der Lage der Treppenhäuser kann aber von einer tatsächlichen Bewohnung zumindest des Obergeschosses nicht ausgegangen werden. Es handelte sich um Durchgangsräume. Damit haben wir es bei Friedrichsthal mit einer der wenigen wirklichen Versaillesrezeptionen im Reich zu tun. Nicht nur der Typus der Dreiflügelanlage und die zum Garten orientierte Spiegelgalerie, sondern primär die Distribution ist hier entscheidend, die Saal und Galerie an das Ende einer Raumfolge und nicht an ihren Beginn stellt.
Die Spiegelgalerie
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Die Spiegelgalerie[17] war 1711 vollendet. 1939 wurde sie zusammen mit dem Gebäude restauriert und 1951 weitgehend ihrer Wandfesten Ausstattung beraubt.
Beschreibung
Die Galerie erstreckte sich mit sieben Fensterachsen an der Gartenseite. Sie wurde vom Hauptsaal an der Westseite aus betreten. An jeder Schmalseite schloss sich ein Kabinett an. Ihre Wände wurden durch stuckierte ionische Pilaster gegliedert, zwischen denen große Spiegelflächen und Medaillons mit Kaiserdarstellungen angebracht waren. Die Decke nahm drei Deckengemälde im Stuckrahmen auf. Ferner waren dort Putten und Girlanden stuckiert.
Die Allegorien von Frühling, Sommer und Herbst
Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Deckenmalerei[18] ist von Lazaro Maria Sanguinetti 1710 geschaffen worden. Sie wurden 1939 letztmalig restauriert und nach 1951 abggespachtelt bzw. abgelaugt. Zwei der ehemals drei Bilder sind fotografisch dokumentiert.
Beschreibung und Ikonographie
Die stuckierte Decke nahm drei Deckengemälde im Stuckrahmen auf. Zu sehen waren die Allegorien von Frühling, Sommer und Herbst, wobei der Frühling das Mittelfeld einnahm. Der Winter wurde entsprechend der Funktion des Gebäudes als sommerliches Gartenhaus nicht gezeigt.
Gemäß einer Fotografie[19] fuhr die mit Kornähren bekränzte Ceres als Personifikation des Sommers auf einem Drachenwagen über den Himmel. Ihr voran schwebte eine Putte mit Korngarbe, eine weitere Putte half Ceres beim Lenken des Wagens. Ihre Zugtiere blickten zu Ceres zurück.
Der Herbst wurde durch einen trunkenen Bacchus auf einem von zwei Pantern gezogenen Wagen dargestellt.[20] Er war mit Weinlaub bekrönt. Auch ihn begleiteten Putten, von denen eine ein Füllhorn mit Weintrauben trug, eine andere einen Weinkrug, wieder eine andere einen Fruchtkorb. Zwei weitere Personen begleiteten den Wagen, so eine kniende Frau im Vordergrund und ein Mann hinter dem Wagen, der in ein Horn blies.
Die konkrete Darstellung des Frühlings ist fotografisch nicht überliefert.
Das nördliche Kabinett
Beschreibung
Das annähernd quadratische Kabinett öffnete sich mit zwei Fenstern nach Osten zum Garten und einem nach Norden. Es wird von Süden aus der Spiegelgalerie betreten. Die Stuckdecke ist abgehängt. 2019 wurden unter dieser Abhängung Malereien entdeckt. [21]
Die Allegorie der Nacht
Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Nachdem die Malerei 2019 entdeckt wurde,[22] erfolgte eine Reinigung der Malerei und Sicherung mit Japanpapier. Eine Freilegung ist nicht vorgesehen. Die Malerei schuf 1710 Lazaro Maria Sanguinetti. Sie wurde im 19. Jahrhundert offenbar überfasst. Ein Loch in der Mitte geht offenbar auf einen ehemaligen Leuchter oder eine vormalige Lampe zurück.
Beschreibung und Ikonographie
Auf einer Wolke fährt die nahezu nackte Diana bzw. Luna auf einem von zwei Hirschen gezogenen Wagen über einen Wolkenhimmel. Ein rosa Tuch weht im Halbkreis über ihrem blonden Haupt. Dieses Tuch und die gespreizten Beine der Diana orientieren sich an zeitgenössischen Venusdarstellungen. Drei geflügelte Putten sind um den Wagen angeordnet. Im Vordergrund unterhalb des Wagens hält einer von ihnen in seiner linken Hand die Zügel eines der Hirschen. Die Zügel des anderen hält eine Putte links am Rand. Ein dritter hält in seiner linken Hand eine brennende Fackel empor. Über der Szene ist eine liegende Mondsichel dargestellt. Die Darstellung der Mondgöttin Luna steht für die Nacht und passt thematisch gut in ein im Norden gelegenes Kabinett.
Das südliche Kabinett
Beschreibung
Das annähernd quadratische Kabinett[21] öffnet sich mit zwei Fenstern nach Osten. Es wird aus der Spiegelgalerie im Norden betreten. Die Stuckdecke ist abgehängt. 2019 wurden unter der Abhängung Malereien entdeckt.
Die Allegorie des Tages
Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Nachdem die Malerei 2019 entdeckt wurde,[23] erfolgte eine Reinigung der Malerei und Sicherung mit Japanpapier. Eine Freilegung ist nicht vorgesehen. Die Malerei schuf 1710 Lazaro Maria Sanguinetti. Sie wurde im 19. Jahrhundert vermutlich stellenweise überfasst.
Beschreibung und Ikonographie
Das Bild zeigt Sol-Apoll auf seinem von vier Schimmeln gezogenen Wagen, wie er über einen Wolkenhimmel fährt. Effektvoll bauscht sich über seinem Haupt ein rosa Tuch. Zwei geflügelte Putten begleiten ihn und halten die Zügel der beiden äußeren Pferde. Die Zügel der beiden mittleren Pferde hält Apoll selbst. Über der ganzen Szenerie ist eine Sonne zu sehen. Die Darstellung des Sonnengottes und damit des Tages passt thematisch gut in ein im Süden gelegenes Kabinett.
Weitere ehemalige Deckengemälde in Friedrichsthal
Malerei im Haupttreppenhaus und einem Zimmer im Erdgeschoss
Gemäß eines Schreibens von Arno Langlotz vom 17. März 1952[24] wurden 1951 nicht nur die Deckengemälde im Spiegelsaal zerstört, sondern auch weitere Deckengemälde überstrichen. Im großen Treppenhaus nennt Langlotz ein Deckengemälde, das die vier Jahreszeiten präsentierte. Im Erdgeschoss wurde in einem unbestimmten Zimmer ein weiteres Deckengemälde unbekannten Inhalts überstrichen. Eine sofort angedachte Freilegung erfolgte nicht. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist diese Malerei verborgen bis heute erhalten.
Die ehemalige Grotte im Garten
Kurzbeschreibung und Lage
Am Ende des Lustgartens von Friedrichsthal stand eine zweigeschossige Grotte.[25]
Bau- und Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte
Die Grotte wurde 1713-14 erbaut, ihre Ausstattung zog sich bis 1719 hin. 1855 wurde die Grotte abgebrochen.
Beschreibung
Die aufwendige Grottenarchitektur war über Spaliere bzw. Hecken mit zwei hölzernen Pavillons verbunden. Vor der Grotte befand sich ein Springbrunnen. Die eineinhalbgeschossige Lustarchitektur erhob sich über annähernd quadratischem Grundriss, der von einer achteckigen Laterne bekrönt wurde. Die Fassade wurde zur Gartenseite hin durch rustizierte Pilaster dreigeteilt, die ein kräftiges Gesims trugen. In der Mitte lag ein rundbogiges, von ionischen Säulen flankiertes Eingangsportal. Zu beiden Seiten fanden sich etwas kleinere Nischen mit Statuen, die wie das Portal mit je einem Rundbogen abschlossen wurden. Über dem Sims setzten sich die Pilaster fort – nun nicht mehr rustiziert, sondern mit Blumengehängen wie die zwischen ihnen gelegenen Fenster geschmückt. Die äußeren Pilaster fanden ihren Abschluss über einer Balustrade in je einem Obelisken. Hinter der Balustrade war ein Umgang, der um die Laterne herumführte. Sie war von großen Rundbogenfenstern durchbrochen. Dem Haupteingang auf der Westseite lag eine Tür zu einer Terrasse an der rückwärtigen Seite des Baues gegenüber.
Das Innere der Grotte
Beschreibung
Lediglich eine kleine Malerei mit einer Ansicht des Hauptraums[26] von ca. 1730 vermittelt einen Eindruck der ehemaligen Ausstattung. Weitere Innenansichten, Entwürfe oder frühe Fotografien gibt es keine. Der Innenraum war aufwendig gestaltet. Inmitten des Marmorbodens stand ein Springbrunnen mit rundem Becken. An den Wänden und Decken wurde mit Muschel-, Glas- und Erzstücken sowie Stuckaturen der gewünschte Grotteneffekt erreicht. An der Nord- und Südseite des Raums war – als Äquivalent zu den Ausgängen – je eine Nische mit skulpturengeschmücktem Brunnen angeordnet. Über eine in der Decke zentral platzierte kreisrunde Öffnung wurde der Raum beleuchtet. Zugleich konnte der Besucher so vom Umgang her einen Blick hinab werfen.
Die ehemalige Malerei in der Grotte

Befund - Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
1714 und 1715 schuf Giovanni Francesco Marchini für die Grotte Malerei, wie aus Archivalien hervorgeht.[27] Von Oktober bis Mitte Dezember 1714 malte er einige Räume im Grottenhaus aus. Im August 1715 freskierte er den zentralen Kuppelraum.
Beschreibung und Ikonographie
Thematik und Gestaltung der Malerei sind leider gänzlich unbekannt.
Bibliographie
- Literatur:
- Beck, Gotha, 1870. – Beck, August: Geschichte des Gothaischen Landes. Bd. II. Geschichte der Stadt Gotha. Gotha 1870.
- Dehio, Thüringen, 2003. – Dehio, Georg: Thüringen (Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler). Bearbeitet von Stephanie Eißing und Franz Jäger. 2. Aufl. München/Berlin 2003.
- Facius, Friedrich II., 1932. – Facius, Friedrich: Staat, Verwaltung und Wirtschaft in Sachsen-Gotha unter Herzog Friedrich II. (1691-1732). Eine Studie zur Geschichte des Barockfürstentums in Thüringen (Mitteilungen des Vereins für Gothaische Geschichte und Altertumforschung e.V. Beiheft zum Jahrgang 1932 und 1933). Gotha 1932.
- Hopf, Plobsheim, 2018. – Hopf, Udo: Die Bauten des Generals und Baudirektors (von Plobsheim). In: Thüringische Landeszeitung. Gotha, 10. März 2018.
- Huschke, Ernestiner, 1982. – Huschke, Wolfgang: Politische Geschichte von 1572 bis 1775. Die Ernestiner. In: Patze, Hans/Schlesinger, Walter (Hrsg.): Geschichte Thüringens, Bd. 5. Tl. 1 (Mitteldeutsche Forschungen 45/V/1/1). Köln/Wien 1982.
- Laß, Lustschlösser, 2006. – Laß, Heiko: Jagd- und Lustschlösser. Kunst und Kultur zweier landesherrlicher Bauaufgaben. Dargestellt an thüringischen Bauten des 17. und 18. Jahrhunderts. Petersberg 2006.
- Roob, Gotha, 1991. – Roob, Helmut: Gotha. Ein historischer Führer. Sigmaringendorf 1991.
- Schenk zu Schweinsberg, Friedrichsthal, 1939. – Schenk zu Schweinsberg, E. Frh. v.: Schloß Friedrichsthal in Gotha. In: Thüringer Fähnlein 1939, S. 125-129 und in: Thüringer Heimatschutz, Beilage zum Thüringer Fähnlein 1939, Folge 4, S. 25-33.
- Seewaldt, Marchini, 1983. – Seewaldt, Peter: Giovanni Franceso Marchini. Sein Beitrag zur Monumentalmalerei des Spätbarocks in Deutschland. Diss. Mainz 1983.
- Thieme/Becker, Plobsheim, 1947. – Zorn von Plobsheim, Wolf Christoph. In: Vollmer, Hans (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 36: Wilhelmy–Zyzywi. Leipzig 1947, S. 558.
- Volkland, Gotha, 1929. – Volkland, Walther: Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Gotha (Gotha, das Buch einer deutschen Stadt, 6). Gotha 1929.
- Quellen:
- Keyssler, Reise, 1741. – Keyssler, Johann Georg: Neüste Reise durch Teütschland, Böhmen, Ungarn, die Schweiz, Italien, und Lothringen […], 2 Bd. Hannover 1740-1741.
- Rudolphi, Gotha, 1717. – Rudolphi, Friederich: Gotha Diplomatica, Teil 2. Gotha 1717.
- Archivalien:
- Hopf, Dokumentation, 2019. – Hopf, Udo (Bauhistoriker): Dokumentation der bauhistorischen Recherchen zum Schloss Friedrichsthal in Gotha 1.Obergeschoss, Raum 210, 212, 215+216. Weimar 11/2019.
- Hopf, Sanguinetti, 2019. – Hopf, Udo: Auswertung der archivalischen Überlieferung in den Belegen der Friedensteinschen Kammerrechnungen für die Jahre 1701-1725. Künstler auf Schloss Friedenstein in Gotha 1. Der Maler Lazaro Maria Sanguinetti (um 1660 - um 1740). Weimar 06/2019.
- Hopf, Marchini, 2019. – Hopf, Udo: Auswertung der archivalischen Überlieferung in den Belegen der Friedensteinschen Kammerrechnungen für die Jahre 1701-1725. Künstler auf Schloss Friedenstein in Gotha 3. Der Maler Giovanni Francesco Marchini (1672–1745). Weimar 06/2019.
- LATh-StA Gotha, Stiftung Schloss Friedenstein, MRV Denkmalpflege Nr. 35.
Einzelnachweise
- ↑ Dehio, Thüringen, 2003, S. 492-493; Laß, Lustschlösser, 2006, S. 84-86, 419-421; Roob, Gotha, 1991, S. 103; Schenk zu Schweinsberg, Friedrichsthal, 1939.
- ↑ Keyssler, Reise, 1741, Bd. 2, S. 1139.
- ↑ Laß, Lustschlösser, 2006, S. 84-85, 419-421; Seewaldt, Marchini, 1983, S. 10; Schenk zu Schweinsberg, Friedrichsthal, 1939, S. 125, S. 127f., S. 27, 29-31; Beck, Gotha, 1870, S. 454; Keyssler 1740-1741, Bd. 2, S. 1139. LATh-StA Gotha, Stiftung Schloss Friedenstein, MRV Denkmalpflege Nr. 35.
- ↑ Laß, Lustschlösser, 2006, S. 241-246; Huschke, Ernestiner, 1982, S. 398-427; Facius, Friedrich II., 1932.
- ↑ Hopf, Plobsheim, 2018; Thieme/Becker, Plobsheim, 1947.
- ↑ Hopf, Marchini, 2019, S. 3; Seewaldt, Marchini, 1983.
- ↑ http://www.deckenmalerei.eu/065ce386-c036-4e61-9045-31e627bc620c.
- ↑ http://www.deckenmalerei.eu/d442f6ec-dab9-4048-8766-bf9a20579f11.
- ↑ http://www.deckenmalerei.eu/43f36b23-d232-46af-b32d-84b281cbe3ab.
- ↑ http://www.deckenmalerei.eu/64f28646-197d-4e23-95e1-5534f92c88e9.
- ↑ http://www.deckenmalerei.eu/e86fd949-c357-43ef-869a-fe35131ec0e8.
- ↑ https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lazaro_Maria_Sanguinetti&oldid=188330377.
- ↑ http://www.deckenmalerei.eu/439572d2-1558-4a42-badf-a5f8cee2ecbf.
- ↑ http://www.deckenmalerei.eu/0bdc8d17-5b36-44aa-9404-b2809e8cacf0.
- ↑ http://www.deckenmalerei.eu/97cd8028-0bd7-4558-85f1-cc568652b70e.
- ↑ http://www.deckenmalerei.eu/a4fb7cc4-29e2-4e92-a051-8c4542d202dc.
- ↑ Hopf, Dokumentation, 2019, 4.2; Laß, Lustschlösser, 2006, S. 84-85; Roob, Gotha, 1991, S. 103; Volkland, Gotha 1929, S. 20-21; Schenk zu Schweinsberg, Friedrichsthal, 1939, S. 128-129.
- ↑ Hopf, Sanguinetti, 2019, S. 4-5; Hopf, Dokumentation, 2019, 4.2; Laß, Lustschlösser, 2006, S. 84-85; Schenk zu Schweinsberg, Friedrichsthal, 1939, S. 128-129. LATh-StA Gotha, Stiftung Schloss Friedenstein, MRV Denkmalpflege Nr. 35.
- ↑ Foto, Inv. Nr. 7650, Stiftung Schloss Friedenstein, Bildsammlung.
- ↑ Foto, Inv. Nr. 2340, Stiftung Schloss Friedenstein, Bildsammlung.
- ↑ 21,0 21,1 Hopf, Dokumentation, 2019, 4.1.; Laß, Lustschlösser, 2006, S. 85.
- ↑ Hopf, Dokumentation, 2019, 4.1.; Hopf, Sanguinetti, 2019, S. 4-5.
- ↑ Hopf, Dokumentation, 2019, 4.3; Hopf, Sanguinetti, 2019, S. 4-5.
- ↑ LATh-StA Gotha, Stiftung Schloss Friedenstein, MRV Denkmalpflege Nr. 35.
- ↑ Laß, Lustschlösser, 2006, S. 86, 420-421; Schenk zu Schweinsberg, Friedrichsthal, 1939, S. 125, 127-128, S. 29; Beck, Gotha, 1870, S. 454.
- ↑ Laß, Lusschlösser, 2006, S. 420-421.
- ↑ Hopf, Marchini, 2019, S. 5.