Altmorschen, Jagdschloss Kloster Haydau
Inventarnummer: cbdd10453
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Anfang des 17. Jhd. ließ Landgraf Moritz von Hessen das mittelalterliches Kloster Haydau bei Altmorschen zu einem Lustschloss umbauen. Aus seiner Ausstattung hebt sich der sogenannte „Engelsaal“ hervor, in dem geflügelte Putten einen hellen Sternenhimmel mit schwarzen Wolken bevölkern.

Das Jagdschloss Kloster Haydau
Forschungsstand
Einige Entwürfe und Umrisse aus dem 17. Jahrhundert und 19. Jahrhundert (vorrangig zu Um- und Ausbau von Schloss und Garten um 1695) sind im Hessischen Staatsarchiv in Marburg erhalten. Die rettende Instandsetzung des Gebäudekomplexes ab 1985 gab Anlass zu einer umfangreichen Bauuntersuchung sowie zur Sichtung der historischen Unterlagen. Eine ausführliche Dokumentation der Befundung und durchgeführter Sanierungsmaßnahmen wurde 2002 in Form als erstes Arbeitsheft des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen veröffentlicht.[1]Das Heft aktualisiert und ergänzt umfassend die Ausführungen der Ortschroniken von Waltari Bergmann von 1959[2]und 1985.[3]Der Klosterführer des Fördervereins Kloster Haydau[4]greift ebenfalls auf diese Publikation zurück.
Darüber hinaus lagern mit dem Nachlass der 2021 verstorbenen Katharina Thiersch, der Hauptkonservatorin des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, die lange im Förderverein Kloster Haydau engagiert war, und den akribisch geführten Grabungstagebüchern von Dr. Johann-Henrich Schotten, der ab 1986 im Rahmen der Sanierung beauftragte Ausgrabungen um das Gebäude leitete, noch mehrere Regalmeter voller Unterlagen sowie archäologische Fundstücke, die eine vertiefte Untersuchung erwarten und Potential für weitere Erkenntnisse über Kloster und Schloss bergen.
Lage, Bau- und Nutzungsgeschichte
Das Schloss Haydau liegt am südlichen Rand der Gemeinde Morschen an der Fulda, etwa 30 km südlich von Kassel.
Das Schloss gründet auf einem Zisterzienser-Nonnenkloster aus dem mittleren 13. Jahrhundert. An derselben Stelle konnte zudem ein Friedhof nachgewiesen werden, etwa im Bereich des heutigen Innenhofes – möglicherweise Überreste eines Kapellenareals aus dem 8. Jahrhundert.[5]1234/5 wurde „die Heide“ an Nonnen überlassen und mit der Errichtung eines Klosters begonnen; für 1257 ist belegt, dass es sich um eine Zisterzienserinnen-Gemeinschaft handelt.[6]Das Klostergebäude bildete spätestens im 14. Jahrhundert eine geschlossene Vierflügelanlage mit einem um einen Innenhof herumgeführten Kreuzgang.
Den Nordflügel bildet bis heute die Klosterkirche, im nach Osten ausgerichteten Chor wurde auf älteren Fundamenten, vermutlich jene besagter Kapelle, deren Position nicht endgültig geklärt ist, gegründet.[7]Die Deckung des Daches erfolgte um 1280.[8]Es handelt sich um eine schlichte Saalkirche mit Kreuzrippengewölbe. Die an der Westwand befindliche Nonnenempore, die zu den gemeinsamen Stundengebeten aufgesucht wurde, war ursprünglich über das Dach des westlichen Kreuzgangarms über eine Treppe zugänglich. Einen Treppen- oder Glockenturm gab es nicht. Der nördliche Kreuzgangarm, der der südlichen Kirchenwand vorgelagert ist, wird auf das frühe 14. Jahrhundert datiert und wurde Ende des 15. Jahrhunderts aufgestockt. [9]
Die Errichtung des Südflügels mit vorgelagertem Kreuzgangarm wird auf die 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts datiert. Er gründet auf zwei zugeschütteten Kellern, die vor 1235 vorhandenen Gebäuden zugeordnet werden können, über deren Erscheinungsbild oder Nutzung es keine Überlieferung gibt. Eine These, dass es sich dabei um die Fundamente eines älteren Stiftsgebäudes handelt, kann nicht belegt werden. Fundamentuntersuchungen legen nahe, dass der Südflügel in Richtung Osten ursprünglich länger ausgeführt war, als er sich heute präsentiert. Die Decken im Erdgeschoss waren ursprünglich Balkendecken und wurden um 1300 eingewölbt. Dabei wurde der östlichste und größte der drei Räume, der möglicherweise als Refektorium diente, mit Kreuzrippengewölbe versehen, während die anderen beiden Räume, die Küche und ein möglicherweise als Kapitelsaal genutzter Raum im Südwesten, mit schlichterem Kreuzgratgewölbe gewölbt wurden. Über dem Refektorium wird der Standort des früheren Dormitoriums des Klosters vermutet.[10]
Der Westflügel mit vorgelagertem Kreuzgangarm wurde vermutlich um 1300 errichtet. Südlich im Erdgeschoss befanden sich eine große Küche, darüber möglicherweise eine Wärmstube mit nördlich daran angeschlossenem Dormitorium.[11]Im frühen 16. Jahrhundert wurde der westliche Kreuzgangarm durch Fachwerkwände um ein Obergeschoss erhöht, in das Zellen eingebaut wurden. Vom Innenhof aus ist eine Außentreppe in dieses Geschoss nachweisbar. Außerdem entstand so ein direkter Zugang vom Inneren des Westflügels zur Nonnenempore in der nördlich gelegenen Kirche. Zuvor war der Zugang über die offenen Dächer des Kreuzgangs und vermutlich Außentreppen erfolgt.[12]„Im Obergeschoss des Westflügels lagen die Fürstengemächer und darunter – in dem bis 1617 noch gewölbten Erdgeschoss – die Silberkammer, die die Stube und die Kammer der Köche und das Gemach des reitenden Küchenschreibers.“[13]
Mit der Errichtung des Ostflügels etwa zur Mitte des 14. Jahrhunderts wurde die Klosteranlage schließlich geschlossen. Er orientierte sich am östlichen Kreuzgangarm, der wohl schon nach der Fertigstellung der Klosterkirche um 1280 als Verbindungsgang zwischen Kirche und Südflügel aufgeführt worden war.[14]Um 1480 war der Kreuzgang in eine neue Überdachung des Obergeschosses einbezogen und das neue Obergeschoss in mehrere Wohnräume aufgeteilt.[15]
Zum Kloster gehörten außerdem mehrere Ökonomiegebäude, die westlich und östlich des Hauptgebäudes errichtet wurden und der Verwaltung und Bewirtschaftung der Klostergründe diente. Die Bauwerke aus der Klosterzeit sind seit dem frühen 17. Jahrhundert jedoch verschwunden, wurden verändert und erweitert. Erhalten ist eine Durchfahrtsscheune, die den östlichen Abschluss des Wirtschafshofs bildet.
Das Zisterzienserinnenkloster wurde 1527 in Folge der Reformation aufgelöst. Landgraf Philipp von Hessen ließ zur Fortführung des einträglichen Wirtschaftsbetriebs eine landgräfliche Vogtei anstelle der früheren klösterlichen einrichten. Im östlichen Kreuzgangarm konnte an einem älteren Außenportal eine aufgemalte Diamantquaderung aus dieser Zeit freigelegt werden, weitere malerische Gestaltungen sind wahrscheinlich.[16]
Ab 1606 wurde Haydau unter der Ägide von Moritz von Hessen (1592-1627) umfangreich umgebaut. Zuerst wurde bis ca. 1609 der Wirtschaftshof erneuert. Die heute noch erhaltene, aus Feldstein gesetzte Vogtei, die einen mittelalterlichen Vorgängerbau ersetzte, wendet ihren Giebel dem Kloster zu und tritt dadurch besonders aus dem langgezogenen Gebäuderiegel hervor, der sich nach Norden und Süden ausstreckt und Lagerräume, Ställe und die Remise enthielt. 1616-1619 folgte der Ausbau des Klostergebäudes.
Nach der Aufhebung des Klosters 1527 und der Umnutzung als Lustschloss wurde die Klosterkirche als protestantische Schlosskirche von den Bewohnern und Gästen des Schlosses weitergenutzt. Es wurden Holzemporen an den Längsseiten des Hauptschiffs eingebaut, die mit aufgemalten Bibelsprüchen dekoriert waren. Die Nonnenempore an der Westwand diente als Herrscherloge. Während des Umbaus unter Landgraf Moritz von Hessen Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Dachkonstruktion abgetragen und als liegender Dachstuhl neu aufgeführt.[7]
Der südliche Kreuzgangflügel wurde bei den Umbaumaßnahmen im frühen 17. Jahrhundert abgerissen und neu aufgeführt, der westliche Flügel nachträglich eingewölbt.[17]Das erste Obergeschoss des Südflügels beherbergt den großen Saal (sog. Engelsaal) sowie eine sich anschließende Reihe von Räumen, die wohl als Gästegemächer dienten und Spuren dekorativer Fassungen an Fenster- und Türrahmen aufweisen.
Unter der Gemahlin von Karl von Hessen-Kassel (1654-1730), Landgräfin Maria Amalia (1653-1711), die Heydau 1685 „für den Fall der Witwenschaft erhielt“, wurde in den 1690er Jahren schließlich der Schlossgarten in seiner heute wiederhergestellten Form gestaltet. Besonders markant fällt darin die Sichtachse von der Südfassade in Richtung Süden auf, die über eine halbkreisförmige Grottenanlage mit Zierteich und eine Exedra in der Umfassungsmauer den Blick in die umgebende Landschaft öffnet. Zudem ließ Karls Gemahlin 1645-97 von Johann Conrad Giesler in der südöstlichen Ecke des mit einer Mauer eingefassten Schlossareals eine Orangerie errichten. Das neun Fensterachsen breite, eingeschossige Gebäude mit Walmdach ist gut erhalten und wird heute als Veranstaltungsraum genutzt.[18]
1830 wurde das ehemalige Kloster zur kurhessischen Staatsdomäne. Seit 1937/38 sind Schloss und Wirtschaftsgebäude im Besitz der Gemeinde Morschen.[19]Zu diesem Zeitpunkt war die Anlage bereits von Verfall bedroht[20]und die historische Bausubstanz wurde während und nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Nutzung u.a. als Lazarett und Notwohnraum, Molkereibetrieb und Werkstatt für verschieden Handwerker weiter verändert und beschädigt, während notwendige Instandhaltungsmaßnahmen aus finanziellen Gründen nur unzureichend durchgeführt werden konnten. Die Neudeckung der Gebäudeflügel 1965 trug dabei trotz der nicht reparierten Schäden an der Dachkonstruktion erheblich zur Rettung der historischen Ausstattungsreste des Schlosses bei.[21]Nachdem mehrere Sanierungskonzepte gescheitert waren, konnte das inzwischen teilweise einsturzgefährdete Schloss schließlich ab 1985 durch öffentliche Mittel saniert werden[22]. Dabei wurden erhaltene Bausubstanz und Einrichtung aus der gesamten Nutzungszeit des Gebäudes vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert berücksichtigt, um die Geschichte des ehemaligen Klosters und Jagdschlosses Haydau für zukünftige Generationen erfahrbar zu machen.
Diese Arbeiten waren offiziell 2001 abgeschlossen. Das Schloss wird seitdem als Tagungs-, Ausstellungs- und Veranstaltungsort genutzt. Es ist nicht regelmäßig geöffnet, kann aber im Rahmen angemeldeter Führungen besichtigt werden.[23]
Baubeschreibung
Das ehemalige Kloster ist als Vierflügelanlage um einen fast quadratischen Innenhof mit umlaufendem Kreuzgang angelegt, der Westflügel verläuft allerdings leicht schräg. Nach außen wendet die Anlage grob verputzte Mauern mit sichtbarer Eckquaderung, die Aufstockungen des Kreuzgangs im Innenhof sind dagegen in Fachwerk ausgeführt.
Den Nordflügel bildet die alte Klosterkirche, ein schlichtes einschiffiges Gebäude mit Spitzbogenfenstern und in Richtung Osten ausgerichtetem Chor. Von Westen aus betritt man die Kirche unterhalb der Nonnen- bzw. heutigen Orgelempore. Der Kirchenraum ist vier Joche lang und von einem Kreuzrippengewölbe überfangen, das in einem Fünfachtelschluss über dem Chor endet. Zwei zugesetzte Steinportale in der Südwand verweisen auf die Um- und Ausbauten, die den Zugang zur Kirche seit dem 13. Jahrhundert verändert haben.
Der anschließende Westflügel ist zwei Geschosse hoch und verfügt über einen leicht aus der Fassade hervorgeschobenen Mittelrisaliten, der die Haupttreppe aufnimmt und sich mit einem eigenen Satteldach wie ein kleiner Turm bis über den Dachfirst erhebt. Flankiert wird er von zwei markanten Zwerchhäuser mit Dreiecksgiebeln, die – wie auch die Endpunkte des Satteldachs – mit obelisk-artigen Spitzen versehen sind. Von der Mitte des Westflügels aus kann man über zwei Treppen in die Terrassen des Schlossgartens hinabsteigen.
Der Westflügel kreuzt den Südflügel und schiebt seinen Giebel eine Fensterachse weit über dessen Fassade hinaus. Der restliche Südflügel wendet eine schlichte Fassade nach außen, aus der nur die vier Fenster mit Dreiecksgiebeln hervorstechen, die zum 1616-19 eingebauten „Engelsaal“ gehören und so weit nach oben versetzt sind, dass sie über die Traufkante hinweg ins Dach ragen.
Der Ostflügel wurde neben dem Seitengiebel des Südflügels eingerückt – seine leicht schiefe Ausrichtung ergibt sich aus der Lage des Kirchenchors, an den der Flügel offensichtlich nicht genau angesetzt werden sollte. Im Norden schließt sich ein Treppenturm an; zwischen dem Turm und dem Kirchenschiff liegt der Haupteingang zum Schloss, ein Rundbogenportal mit ornamentaler Quaderung.
Der sogenannte "Engelsaal"
Der sogenannte Engelsaal nimmt den östlichen Teil im ersten Stock des Südflügels ein. Er wurde beim Umbau des ehemaligen Klosters zum Lust- und Jagdschloss Landgraf Moritz' im frühen 17. Jahrhundert neu aufgeführt und stellt den repräsentativen Hauptsaal des Schlosses dar.
Der längs-rechteckige Raum ist überwölbt mit einem Tonnengewölbe aus Holzbrettern. Der Zutritt erfolgt über ein kleines Podest und eine niedrige Tür in der Nordwand. In die gegenüberliegende Südwand schneiden vier Fensteröffnungen tief ins Mauerwerk und die Holztonnendecke ein.
Die Ostwand, die ebenfalls eine Außenwand ist, verfügt über zwei weitere gelaibte Fenster. Diese flankieren einen aufwändig gestalteten Kamin aus der Zeit der Einrichtung des Saals. Er besteht aus lichtgrauem Sandstein und Platten aus Alabaster, einem der wertvollsten lokalen Bodenschätze, der in den Steinbrüchen von Konnefeld, wenige Kilometer südlich von Morschen, gewonnen wurde. Die Oberflächen sind feinteilig mit antikisierenden Friesen, Beschlagwerk, dekorativen Kartuschen, Voluten und als zarte Reliefs ausgeführten architektonischen Ornamenten durchgestaltet. Bekrönt wird der Kamin von einem V-förmig eingeknickten Kranzgesims, in dessen Mitte das Allianzwappen der Bauherrn Moritz von Hessen und Juliane von Nassau-Siegen, hervorgehoben durch die Ausführung in rotem Sandstein, steht.
Die Deckenbemalung: Himmel mit Engeln zwischen Sonnenuntergang und Mondaufgang
Bibliographie
- Bergmann, Neumorschen, 1959 = Bergmann, Waltari: Neumorschen 1259 - 1959. Eine Heimatgeschichte der Gemeinde Neumorschen un des Morschen-Haydauer Raumes als alten Ge-richtes auf der Fulda; Neumorschen 1959.
- Bergmann, Tausendjähriges Morschen, 1985 = Bergmann, Waltari: Tausendjähriges Morschen. Geschichte und Geschichten der Gemeinde Morschen und ihrer sieben Ortsteile. 1000 Jahre Morschen – 750 Jahre Altmorschen – 750 Jahre Kloster Haydau – 25. Klosterparkfest, hg. von der Gemeinde Morschen; Morschen 1985.
- Förderverein Kloster Haydau e.V., Klosterführer, 2007 = Förderverein Kloster Haydau e. V. (Hg.): Der Kleine Klosterführer. Informationen über und um Kloster Haydau, Morschen 2007. <https://www.morschen-kloster-haydau.de/KleiKlosterfuehrer_2007.pdf> (23.03.2023)
- LfD Hessen, Heydau, 2022 = Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hg.): Kloster, Schloss und Domäne Heydau: Baugeschichte - Sanierungskonzept – Wiederherstellung (Arbeitshefte des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, Bd. 1), Stuttgart 2002.
Einzelnachweise
- ↑ Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hg.): Kloster, Schloss und Domäne Haydau: Baugeschichte - Sanierungskonzept - Wiederherstellung; Stuttgart 2002 (Arbeitshefte des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, Bd. 1).
- ↑ Bergmann, Waltari: Neumorschen 1259 - 1959. Eine Heimatgeschichte der Gemeinde Neumorschen un des Morschen-Haydauer Raumes als alten Gerichtes auf der Fulda; Neumorschen 1959.
- ↑ Bergmann, Waltari: Tausendjähriges Morschen. Geschichte und Geschichten der Gemeinde Morschen und ihrer sieben Ortsteile. 1000 Jahre Morschen. 750 Jahre Altmorschen. 750 Jahre Kloster Haydau. 25. Klosterparkfest, hg. von Gemeinde Morschen; Morschen 1985.
- ↑ Förderverein Kloster Haydau e. V. (Hg.): Der Kleine Klosterführer. Informationen über und um Kloster Haydau, Morschen 2007. <https://www.morschen-kloster-haydau.de/KleiKlosterfuehrer_2007.pdf> (23.03.2023).
- ↑ LfD Hessen, Heydau, 2022, S. 23. Es könnte sich um Teile des Gebietes handeln, das 1232 zusammen mit dem Landstrich „uff der Heide“ von Friedrich von Treffurt zu Spangenberg als Sühne für einen Überfall auf das kurmainzische Fritzlar an den Probst der Stadt abgetreten worden war. Die Kapellengründung im 8. Jahrhundert wird auf den Heiligen Bonifatius zurückgeführt.
- ↑ Ebd., s. S. 25, Anm. 27.
- ↑ 7,0 7,1 Ebd., S. 24.
- ↑ Förderverein Kloster Haydau e.V., Klosterführer, 2007, S. 12f und LfD Hessen, Heydau, 2022, S. 24.
- ↑ LfD Hessen, Heydau, 2022, S. 29.
- ↑ Ebd., S. 24-27. Ebd., S. 26f. Die Raumnutzungen werden seit dem späten 19./20. Jahrhundert so angenommen, sind aber ohne Beleg aus der Klosterzeit.
- ↑ Ebd., S. 27. Die nördlichen Erdgeschossräume möglicherweise Arbeitsräume zur Wollverarbeitung, die im Kloster nachweislich praktiziert wurde.
- ↑ Ebd., S. 28.
- ↑ Ebd, S. 31.
- ↑ Ebd., S. 26.
- ↑ Ebd., S. 29.
- ↑ Förderverein Kloster Haydau e.V., Klosterführer, 2007, S. 30f.
- ↑ LfD Hessen, Heydau, 2022, S. 27.
- ↑ LfD Hessen, Heydau, 2022, S. 39f; siehe auch Müller-Neumann, Brigitte, „Der unbekannte Schatz“, Zeitungsartikel aus dem Archiv Morschen, o.J., https://www.archiv-morschen.de/archive/morschen/user_upload/00000000_orangerie.pdf(16.12.2024)
- ↑ Ebd., S. 12.
- ↑ 1898 wies der Landeskonservator Ludwig Bickell bereits auf den schlechten Zustand hin. Ebd., S. 12f.
- ↑ Ebd., das Dach der Schlosskirche wurde erst 1979-80 erneuert.
- ↑ Ebd., S. 13–14. U.a. Deutsche Stiftung Denkmalschutz, siehe https://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2005/1/vom-konvent-zum-fluechtlingsheim.php#.VyHP9Hr0-gw(06.01.2025)
- ↑ Stand November 2024, https://www.mittleres-fuldatal.de/media/attraktionen/klosterfuehrung-kloster-haydau#/article/a329f0d8-47bd-4123-9c56-20c04f25026e(12.11.2024)